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Digital-TV von A bis Z - 295 Kürzel und Fachbegriffe

Das Glossar enthält zur Zeit Erläuterungen zu 295 Abkürzungen bzw. Fachbegriffen. Zuletzt wurde der Eintrag eMBMS am 25.09.2018 hinzugefügt bzw. bearbeitet.

Hinweis: Hier kann nur schlaglichtartig auf die Themen eingegangen werden. Ausführliches findet sich in den bekannten Quellen.


DAB

Digital Audio Broadcasting.
Der Standard für den digitalen Hörfunk mit multimedialen Elementen auf Basis einer MPEG-1 (Layer 2)-Codierung (auch als Musicam bezeichnet) wurde als europäisches Projekt EUREKA 147 ab 1986 entwickelt. Erste Testsendungen wurden 1989 durchgeführt, ab 1995 folgten neun Pilotprojekte in Deutschland. Der Regelbetrieb begann 1998, etwa 80 Prozent der Bevölkerung werden versorgt. Dennoch konnte sich D. nicht als UKW-Nachfolger durchsetzen. Dies wurde bereits früh deutlich; ein besserer Markterfolg wurde ab 2001 durch Umbenennung in „Digital Radio“ erhofft. Dennoch wurde bis Ende 2004 von nur 80.000 verkauften Geräten ausgegangen.
Die MABB hatte daher zum Überdenken der Einführungsstrategie für Digitalradio aufgefordert und startete zur IFA 2005 digitalen Hörfunk via DVB-T als zunächst einjährigen, seither mehrfach verlängerten, Akzeptanztest mit etwa 30 Programmen. Das blieb, u.a. wegen fehlender Geräte, erfolglos.
Angesichts der bis dahin geringen Hörerakzeptanz zog die KEF die Notbremse und strich in ihrem Vorschlag für die Rundfunkgebühren für 2009 bis 2012 die von ARD und Deutschlandradio vorgeschlagenen Budgetansätze radikal zusammen, weil für DAB keine Perspektive mehr gegeben sei.
Auch in DVB-H- und DMB-Projekten wurden Radioprogramme ausgestrahlt. DMB erweitert DAB, so dass eine begleitende Ausstrahlung von Bildern und Videos bzw. TV-Programmen möglich ist.
Ungeachtet der Markt-Probleme wurde der Nachfolgestandard DABplus entwickelt.
Hintergrund: Digitalradio und Berliner Senderliste / Homepage des WorldDMB-Forums.


Letzte Änderung: 22.11.2015



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