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Digital-TV von A bis Z - 295 Kürzel und Fachbegriffe

Das Glossar enthält zur Zeit Erläuterungen zu 295 Abkürzungen bzw. Fachbegriffen. Zuletzt wurde der Eintrag eMBMS am 25.09.2018 hinzugefügt bzw. bearbeitet.

Hinweis: Hier kann nur schlaglichtartig auf die Themen eingegangen werden. Ausführliches findet sich in den bekannten Quellen.


DRM (1)

Digital Radio Mondiale.
Technik für die digitale Verbreitung von Radio und Multimedia-Diensten mit hoher Reichweite über Lang-, Mittel- und Kurzwelle. Für die Entwicklung zeichnet ein weltweites Konsortium mit über 100 Mitgliedern (Rundfunkanstalten, Industrie und Forschungseinrichtungen.
DRM nutzt wie DVB-T das Mehrträgerverfahren COFDM und die Audio-Codierung MPEG 4-AAC+ SBR. So können in einem 9 kHz breiten Kanal bis zu 22 kbit/s Datenrate störungsfrei in einer UKW-ähnlichen Qualität übertragen werden.
Die Weiterentwicklung DRM+ soll Radio in CD-naher Qualität auch für mobile Nutzung im VHF-Band und auf UKW möglich machen. Zur Umstellung des bisher analog betriebenen UKW-Bereichs müsste ein schrittweiser Umstieg á la DVB-T erfolgen, ein Simulcast ist nicht möglich. Im November 2007 startete ein Pilotprojekt im Raum Hannover. Die Standardisierung soll 2008 erfolgen. Bis 2015 spielt D. am Markt keine Rolle.


Letzte Änderung: 17.10.2016



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