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Digital-TV von A bis Z - 301 Kürzel und Fachbegriffe

Das Glossar enthält zur Zeit Erläuterungen zu 301 Abkürzungen bzw. Fachbegriffen. Zuletzt wurde der Eintrag FeMBMS am 27.10.2019 hinzugefügt bzw. bearbeitet.

Hinweis: Hier kann nur schlaglichtartig auf die Themen eingegangen werden. Ausführliches findet sich in den bekannten Quellen.


HDTV

High Definition Television (hochauflösendes Fernsehen).
Das Fernsehen der nächsten Generation bietet ein wesentlich detailreicheres Bild. Dafür nutzt HDTV bis zu 1920x1080 Pixel im Zeilensprungverfahren (Nomenklatur: 1080i/25). Damit bekommt das Fernsehen gegenüber den bisherigen SDTV-Standards (PAL, SECAM, NTSC) die fünffache Zahl von Bildpunkten.
Ein zweiter zulässiger Modus, der von der EBU akzeptiert wurde, setzt auf eine Auflösung von 1280x720 Pixeln als progressives Vollbild (720p/50) auf.
Die EBU entschied sich für die Variante 720p/50, während die meisten Privatsender den Modus 1080i/25 bevorzugen. Im Studioeinsatz ist der Modus 1080psf/25 gebräuchlich.
Um die umfangreiche Datenmenge auszustrahlen, wurde der Standard für die digitale Sat-Übertragung unter der Bezeichnung DVB-S2 unter anderem für die Verwendung von MPEG-4 modifiziert.
ARD und ZDF werden 2010 HDTV-Sendungen über Satellit starten. Für DVB-T in Deutschland ist HDTV derzeit nicht vorgesehen, da nach derzeitigem Stand der Technik die von DVB-T gebrachte Programmvielfalt nicht gewährleistet ist. Jedoch gibt es in einigen Ländern technische Tests für HDTV über DVB-T mit MPEG-4, dass in den DVB-T-Nachfolgestandard DVB-T2 integriert werden soll.
Als längerfristige Perspektive wird eine Umstellung auf die Signalart 1080p - also 1920x1080 Pixel mit 50 Vollbildern pro Sekunde (1080p/50) - erwartet.
Hintergrund: HDTV.


Letzte Änderung: 01.05.2014



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