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Digital-TV von A bis Z - 306 Kürzel und Fachbegriffe

Das Glossar enthält zur Zeit Erläuterungen zu 306 Abkürzungen bzw. Fachbegriffen. Zuletzt wurde der Eintrag SPI am 04.10.2022 hinzugefügt bzw. bearbeitet.

Hinweis: Hier kann nur schlaglichtartig auf die Themen eingegangen werden. Ausführliches findet sich in den bekannten Quellen.

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Speicherkarten-Formate

Vor allem durch den Aufschwung der digitalen Fotografie wurden flexible Speichermedien sinnvoll, die - ähnlich wie eine SIM-Card beim Mobilfunk - viele Daten auf kleinstem Platz archiviert. Die Speicherung erfolgt nach dem Flash-Prinzip, das heißt auf einem Speicherchip ohne mechanische Teile. Alle Medien können mit DRM-Sicherheitsverfahren ausgestattet werden. Hier eine Kurzvorstellung der wichtigsten Kartenformate.
SMC - Smart Media Card: Flash-Speicher im Format 45 × 37 × 0,76 mm für bis zu 256 MB Kapazität. Im Gegensatz zu den anderen Flash-Medien befindet sich der Controller (Steuerchip) nicht auf der Karte, sondern im Endgerät. Aufgrund des Preisverfalls und der Kapazitäts-Erhöhung bei den anderen Medien spielt die SMC keine Rolle mehr.
CF-Card - Compact Flash Card: Tauchte als erstes Produkt etwa 1994 auf und wird in zwei Bauformen (CF I 42,8 Ă— 36,4 Ă— 3,3 mm; CF II 5 mm stark) gehandelt. IBM brachte Festplatten bis 8 GB auf das CF II-Format („Microdrive“), die jedoch inzwischen durch nicht mechanische Medien abgelöst wurden.
SD - Secure Digital (Memory Card): 2001 von SanDisk vorgestellte Weiterentwicklung der MMC mit Kapazitäten bis maximal zwei Gigabyte. Abmessungen: 32 × 24 × 2,1 mm. Ein kleiner Schiebeschalter dient als Schreibschutz.
SDHC - SD High Capacity: Weiterentwicklung der SD-Karte fĂĽr Kapazitäten von vier bis 32 Gigabyte, bei der SD Card Association als SD 2.0 spezifiziert. Die Abmessungen entsprechen der SD-Card, jedoch ist ein geeigneter Kartenleser notwendig. Aufgrund der Kapazitätserhöhung ergab sich auch die Notwendigkeit, die Schreibgeschwindigkeit zu steigern. Dazu wurden „Transferklassen“ definiert: Class 2 bezeichnet Medien ab 2 Megabyte pro Sekunde, Class 4 ab 4 MB/s, Class 6 ab 6 MB/s. Die Endgeräte mĂĽssen dafĂĽr geeignet sein.
SD-Varianten: miniSD (20 × 21,5 × 1,4 mm ), kann mittels eines Adapters in SD-Lesegeräten verwendet werden. micro-SD (11 × 15 × 0,7 mm).
MMC - Multimedia Card: wurde 1997 von Ingentix (Siemens-Konzern) vorgestellt. Auf 24 x 32 × 1,4 mm finden bis zu 4 Gigabyte Daten Platz. MMCs lassen sich oft mit SD-Lesegeräten nutzen.
Memory-Stick: Von Sony 1998 vorgestelltes Speichermedium im Format 50 × 21,5 × 2,8 mm mit Kapazitäten bis 128 Megabytes. Spätere Varianten haben - teils in kleinerer Bauform - höhere Kapazitäten (z.B. MS Pro bis 2 GB in Normalgrößere, der kleinere MS Pro Duo bis 8 GB).
P2: Von Panasonic aus der SD entwickeltes Medium fĂĽr professionelle „bandlose“ Fernseh-Camcorder des DVCPro-Aufnahmeformats. Im Prinzip wurden vier SDs zugunsten einer höheren Schreibgeschwindigkeit zusammengeschaltet. Damit können auch HDTV-Daten aufgezeichnet werden. Anfang 2007 sind diese Medien im PCMCIA-Format bis 8 GB (maximal 30 Minuten) verfĂĽgbar.
UFS: Nokia entwickelt Ende 2007 mit seinen Konkurrenten Samsung und Sony Ericsson sowie mit Texas Instruments, Spansion und ST Microelectronics Speicherkarten nach dem Standard Universal Flash Storage (UFS). Ziel sei es, ein einheitliches Format anzubieten, um die gegenwärtige Vielfalt zugunsten einfacherer Handhabung, universellen Einsatzes und günstiger Kosten der beliebten Medien abzulösen. UFS soll ab 2009 verfügbar sein und schneller und stromsparender arbeiten, als bisherige Chipkarten.

Letzte Änderung: 15.12.2011



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