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Digital-TV von A bis Z - 302 Kürzel und Fachbegriffe

Das Glossar enthält zur Zeit Erläuterungen zu 302 Abkürzungen bzw. Fachbegriffen. Zuletzt wurde der Eintrag EEP am 13.10.2020 hinzugefügt bzw. bearbeitet.

Hinweis: Hier kann nur schlaglichtartig auf die Themen eingegangen werden. Ausführliches findet sich in den bekannten Quellen.

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UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)

U. ist die technische Grundlage des Mobilfunks der 3. Generation, die erstmals auch die Verbreitung von Daten und Video in ansehbarer Qualität ermöglicht. In Deutschland wurden im Sommer 2000 sechs Sendelizenzen versteigert, die dem Bund 50 Mrd. Euro einbrachten. Weitere Frequenzblöcke sollen 2008 ausgeschrieben werden.
Nicht nur die hohen Einstiegskosten, zum Auktionsbeitrag kommen noch die Investitionen in die Netze, bremste den Vormarsch des breitbandigen Mobilfunks. Die theoretische Datenrate liegt bei maximal 2 Megabits pro Sekunde, praktisch ist ein Download nur mit 384 Kilobits pro Sekunde möglich. Jedoch kann das Netz schon bei etwa 6 Teilnehmern, die innerhalb einer Funkzelle umfangreiche Daten loaden, überbeansprucht sein. Denn diese Nutzer teilen sich die vorhandene Datenrate.
Im Gegensatz dazu stehen die Handy-TV Standards DVB-H und DMB. Bei diesen Broadcast-Diensten wird wie beim normalen Rundfunk ein ständiger Datenstrom gesendet und kann innerhalb des Sendegebietes empfangen werden. Die großen deutschen Mobilfunkunternehmen setzen daher für das Mobil-TV langfristig auf DVB-H, während für den kurzzeitigen Abruf von Daten U. präferiert wird.
Hintergrund: Handy-TV.


Letzte Änderung: 01.06.2009



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