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Aus der Geschichte des Rundfunks (bis 1922)

Abreisskalender
FŁr den Zeitraum von 1420 bis 1922 wurden 54 von insgesamt 717 Ereignissen aus der Geschichte von fernsehen und Radio und zu verwandten Themen ausgewšhlt. Die letzte ńnderung erfolgte am 31.08.2021.


Quellen sind Materialien des Deutschen Rundfunk-Museums Berlin (u. a. die 1985 erschienene BroschŁre „Fernsehen - Von der Vision zum Programm“), Infos der Gesellschaft fŁr Unterhaltungselektronik (gfu), die Chroniken der ARD-Anstalten und des ZDF, Wikipedia&Co sowie Unterlagen aus eigenem Archiv. Aktualitšten werden unregelmšŖig eingearbeitet. Die ‹bersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollstšndigkeit.

1420 - 1922 | 1923 - 1945 | 1946 - 1959 | 1960 - 1969 | 1970 - 1979 | 1980 - 1989

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1420Die √§lteste √ľberlieferte Zeichnung eines Projektionsger√§ts: Johannes de Fontana beschreibt und zeichnet die wohl schon aus der Antike bekannte „Zauberlaterne“ (lateinisch Laterna Magica; auch: Skioptikon) als „Schreckensapparat“, weil sie damals h√§ufig f√ľr d√§monische Themen (quasi als Vorl√§ufer des Horrorfilms) verwendet wurde.
1672Die Zauberlaterne kommt nach Deutschland. Nach einer Vorf√ľhrung von Christoph Sturm bei N√ľrnberg entsteht dort ein Produktionsbetrieb.
1727Johann Heinrich Schulze (1687-1744) entdeckt die Lichtempfindlichkeit der Silbersalze und legt damit die chemischen Grundlage f√ľr das sp√§tere analoge Foto- und Filmmaterial.
1826Joseph Nic√©phore Ni√®pce (1765-1833) erfindet die Heliografie - das erste Verfahren zur Erzeugung dauerhafter Fotografien. Das Datum bezieht sich auf das erste √ľberlieferte Foto. Seine Forschungen werden in Zusammenarbeit mit Louis Jacques Mand√© Daguerre (1787-1851) fortgesetzt.
1838Der britische Physiker Charles Wheatstone entwickelt das Stereoskop: Ein binokulares System mit einem Spiegel trennt die Bilder f√ľr beide Augen. Schaut man hinein, setzt das Gehirn diese zu einem r√§umlichen Gesamteindruck zusammen.
1839Daguerre stellt ein Verfahren f√ľr die Erzeugung von Bildpositiven vor, nach ihm als Daguerreotypie bezeichnet. Etwa zeitgleich entwickelt der Brite William Fox Talbot (1800 bis 1877) ein f√ľr die Anfertigung mehrerer Kopien auf Papier geeignetes Negativ-/Positiv-Verfahren.
1843Der schottische Uhrmacher Alexander Bain (1811-1877) konstruiert ein Ger√§t, mit dem schwarz-wei√üe Bilder elektrisch √ľbertragen werden. 1847 erg√§nzt Frederick Collier Bakewell (1800-1869) das System mittels einer rotierenden Walze zum Kopiertelegrafen. Der erste kommerzielle „Pantelegraph“-Dienst wurde 1865 zwischen Paris und Lyon eingef√ľhrt. Die modernen Telefaxe wurden in Deutschland offiziell erst ab1979 versendet.
Zum Vergleich: Die Morsetelegrafie wurde ab 1848 eingesetzt, das Telefon Bells wurde 1876 patentiert.
Mehr: Wikipedia-Eintrag zum Telefax.
1853Der Mathematiker Wilhelm Rollmann entwickelt ein Verfahren f√ľr die Herstellung anaglyphischer Bilder. Das Prinzip wird sp√§ter unter anderem f√ľr stereoskopische Projektionen verwendet.
1865Der schottische Physiker James Clark Maxwell (1831-1879) stellt die Theorie auf, dass sich elektrische Wellen wie Licht ausbreiten.
1873Willoughby Smith (1828-1891) stellt fest, daß sich der elektrische Widerstandswert von Selen unter Einfluß von Licht verändert.
1877Eadward Muybridge (1830-1904) erzeugt Serienfotos sich bewegender Tiere und Menschen mit Aufbauten von 12, 24 oder 36 Fotokameras.
6.12.1877Thomas Alva Edison (1847-1931) stellt seinen Phonographen fertig. Das Gerät zum Aufzeichnen und Abspielen von Tönen benutzt eine auf eine Walze gespannte Stanniolfolie als Tonträger. Dort ritzt eine Nadel die akustischen Schwingungen ein. Offenbar lag die Reproduktion von Tönen durchaus im damaligen Zeitgeist: Etwa gleichzeitig entwickelte der Franzose Charles Cros eine Schallplatte, die durch galvanische Behandlung dauerhaft abspielbar sein sollte.
1882√Čtienne-Jules Marey (1830-1904) besch√§ftigt sich intensiv mit der fotografischen Erfassung von Bewegungsabl√§ufen und erfindet die „Gewehrkamera“, die automatisch innerhalb einer Sekunde 12 Bilder aufzeichnet. Ein Magazin enthielt bis zu 25 kreisf√∂rmige Platten mit 12 lichtempfindlichen Fl√§chen am Rand.
6.1.1884Paul Nipkow (1860-1940) beschreibt in einer Patentschrift das „Elektrische Teleskop“: Auf einer Scheibe sind 24 L√∂cher spiralf√∂rmig angeordnet, so dass sich nur ein Loch vor dem zu √ľbertragenden Objekt befindet. Rotiert die Scheibe, ger√§t das Objekt nacheinander vor jedes der L√∂cher. Bei zehn Umdrehungen pro Sekunde sah Nipkow der Tr√§gheit des menschlichen Auges Gen√ľge getan. Wird dann auf der anderen Seite der Scheibe der kurzzeitig einfallende Lichtstrahl in einen elektrischen Impuls umgesetzt, ist die Voraussetzung f√ľr die √úbertragung eines bewegten Bildes geschaffen. So erdachte Nipkow die Grundlagen f√ľr ein Fernsehbild mit 24 Zeilen. Das Patent wurde Anfang 1886 best√§tigt.
Mehr: Wikipedia-Eintrag Paul Nipkow.
1886Die Amerikaner Graham Bell (1847-1922) und Charles Sumner Tainter (1854-1940) nutzen f√ľr ihr „Graphophone“ Edisons Speicherprinzip. Statt der Metallfolie verwenden sie jedoch eine mit Wachs beschichtete Papprolle.
13.11.1886Heinrich Hertz (1857-1894) weist die Theorie von Maxwell in einem Versuch nach. Er √ľbertr√§gt elektromagnetische Wellen drahtlos. Der „Hertzsche Oszillator“ erzeugt Wellen, die am Empf√§nger Funken bewirken. Daraus entstanden die Begriffe „Funk“ und „Rundfunk“.
Mehr: Wikipedia-Eintrag Heinrich Hertz,
26.9.1887Emil Berliner (1851-1929) patentiert einen scheibenf√∂rmigen Tontr√§ger aus Hartgummi, den er als „Schallplatte“ bezeichnet und das Grammophon als Aufnahme- und Abspielger√§t in den USA. Der Vorteil des Systems ist die Reproduzierbarkeit des Tontr√§gers. Sp√§ter nutzt er eine Mischung aus Gesteinsmehl und Harz sowie Ru√ü als F√§rbemittel f√ľr die „Schellackplatte“.
Mehr: Wikipedia-Eintrag Emil Berliner.
14.10.1888Louis Le Prince (1842-1890) f√ľhrt in England die „Roundhay Garden Scene“ vor - das erste √ľberlieferte Werk der Filmgeschichte.
Mehr: Die „Roundhay Garden Scene“.
13.12.1888Vor der Akademie der Wissenschaften berichtet Heinrich Hertz √ľber seine Versuche mit den „Strahlen elektrischer Kraft“.
Mehr: Wikipedia-Eintrag Heinrich Hertz,
1891Raphael Eduard Liesegang (1869-1947) pr√§gt einen Begriff f√ľr die Zukunft mit seinem Buchtitel „Beitr√§ge zum elektrischen Fernsehen“. Seine Beschreibung des „Phototel“ schafft die Grundlagen f√ľr die Bildabtastung.
9.5.1893Die „Blacksmith Scene“ wird aufgef√ľhrt. Der Kurzfilm gilt als erster Spielfilm der Filmgeschichte. Vorgef√ľhrt wird mit dem Kinetoskop von Thomas Alva Edison und William K. L. Dickson (1860-1935).
Mehr: Die „Blacksmith Scene“.
1895Der Italiener Guglielmo Marconi (1874-1937) experimentiert mit drahtloser Telegrafie. Bei ersten Versuchen kann er bis zu 2 km √ľberb√ľcken. Er verwendet einen Draht, der an einer h√∂lzernen Zeltstange angebracht ist. Der italienische Begriff daf√ľr „l'antenna centrale“ geht als „Antenne“ in die deutsche Sprache ein.
Mehr: Wikipedia-Eintrag Guglielmo Marconi.
22.3.1895Hier beginnt die Geschichtsschreibung des Kinofilms. Die Br√ľder Lumiere zeigen in Paris ihren Film „Arbeiter verlassen die Fabrik“ erstmals vor ausgew√§hltem Publikum.
Aus dem gleichen Jahr stammt auch der dokumentarische Kurzfilm „Die Ankunft des Zuges auf dem Bahnhof la Ciotat“. Dieser Film existierte auch als 3D-Version, die auf der Weltausstellung 1903 in London mittels „Stereoskopen“ jeweils einer Person gezeigt wurde. Der Raumeffekt der Zugeinfahrt soll so eindringlich gewesen sein, dass Zuschauer erschreckt den Raum verlie√üen.
Mehr: „Arbeiter verlassen die Fabrik“ auf YouTube.
1.11.1895Die Br√ľder Skladanovsky zeigen im Berliner Variet√© Wintergarten ein Programm eigener Kurzfilme.
28.12.1895Die Br√ľder Lumi√®re bestritten die erste √∂ffentliche Filmvorf√ľhrung gegen Eintrittsgeld in Paris mit zehn selbst gedrehten Kurzfilmen.
1897Der Physiker Karl-Ferdinand Braun (1850-1918) entwickelt die Kathodenstrahlröhre (nach ihm auch als Braun'sche Röhre bekannt). Bis heute basiert die Bildröhre - nicht nur in Fernsehgeräten - auf seiner Arbeit.
Mehr: Wikipedia-Eintrag K.F. Braun.
7.10.1897Adolf Slaby (1848-1913) und Georg Wilhelm von Arco (1869-1940) funken zwischen Berlin-Sch√∂neberg und Rangsdorf - √ľber 21 Kilometer Entfernung.
8.1900Im Katalog der Pariser Weltausstellung findet sich die erste Erw√§hnung des Begriffes „Television“ durch den Russen Konstantin Perskyi.
23.12.1900Der Kanadier Reginald Aubrey Fessenden (1866-1932) f√ľhrt die erste drahtlose Sprach√ľbertragung durch.
12.12.1901Marconi funkt interkontinental von Cornwall (England) nach Neufundland (USA).
12.6.1902Otto von Bronk (1872-1951) meldet unter dem Titel „Verfahren und Vorrichtung zum Fernsichtbarmachen von Bildern bzw. Gegenst√§nden unter vor√ľbergehender Aufl√∂sung der Bilder in parallele Punktreihen“ f√ľr die Telefunken AG ein Patent an. Es beschreibt das Farbfernsehen mit den drei Grundfarben, war jedoch mechanisch sehr aufw√§ndig und wurde daher nicht verwertet. Dennoch wurde es Ausgangspunkt f√ľr das sp√§tere NTSC-Farbfernsehen in den USA.
1904Arthur Rudolf Wehnelt (1871-1944) entwickelt eine zylinderf√∂rmige Gl√ľhkathode mit Oxydbeschichtung zum B√ľndeln von Elektronenstrahlen. Der „Wehnelt-Zylinder“ verbessert die Leistung der Braun'schen R√∂hre.
1906Weitere Patente verbessern die sp√§tere Bildr√∂hre: Die (Gl√ľhkathoden-)Verst√§rkerr√∂hre des √Ėsterreichers Robert von Lieben (1878-1913) und das „Verfahren zur √úbertragung von Schriftzeichen und Strichzeichnungen unter Benutzung der Kathodenstrahlr√∂hre“ von Max Dieckmann (1882-1960) und Gustav Glage.
17.10.1906Arthur Korn (1870-1945) experimentiert mit einem Telegraphensystem, mit dem er ein Portr√§t per Kabel √ľber 1.800 Kilometer versendet. Er nutzt Selenzellen als Abtaster. Das Verfahren ist Grundlage f√ľr den sp√§teren Bildfunk, mit dem seit 1926 u.a. Pressefotos von Agenturen an Redaktionen √ľbertragen werden.
21.12.1906Von Kanada aus strahlt Reginald Aubrey Fessenden eine Rundfunksendung aus, bei der er selbst Violine spielte. Die Sendung wurde auf Schiffen in der Karibik aufgefangen.
1907Max Dieckmann gelingt die Übertragung von Schrift und Zeichen mittels Kathodenstrahlröhre auf ein 3 mal 3 Zentimeter großes Schattenbild. Er arbeitet mit 20 Zeilen und 10 Bildwechseln pro Sekunde.
1907Der Russe Boris Lwowitsch Rosing (1869-1933) erh√§lt ein Patent f√ľr die elektrische √úbertragung von Bildern mit einem „elektrischen Teleskop “. Die Abtastung erfolgt per Spiegelwalze.
Mehr: Wikipedia-Eintrag B.L. Rosing.
1907Slaby und von Arco f√ľhren dem deutschen Kaiser die drahtlose √úbertragung von Musik vor.
1908Mit Hilfe eines per Bildtelegraphie von Arthur Korn von Paris nach London √ľbertragenen Fahndungsfotos kann ein Juwelendieb in England dingfest gemacht werden.
1910Die Br√ľsseler Weltausstellung gilt als erste „Fernsehmesse“. Ernst Ruhmer (1878-1913) √ľbertr√§gt einfache Figuren.
9.5.1911Boris L. Rosing empfängt in seinem Labor mittels eines selbstkonstruierten Kineskops einfache geometrische Figuren. Das bedeutete die weltweit erste Fernseh-Übertragung - und den Anfangspunkt eines neuen Medienzeitalters.
Mehr: Wikipedia-Eintrag B.L. Rosing.
1913Arthur Korn √ľbertr√§gt ein Bild des Papstes Pius XI. √ľber den Atlantik. Ab 1928 wird das System bei der deutschen Polizei eingef√ľhrt.
1913Alexander Mei√üner (1883-1958) setzt das R√ľckkopplungsprinzip so ein, dass eine Schaltung aus Elektronenr√∂hren zum selbst√§ndigen Schwingen auf einer bestimmten Frequenz gebracht werden kann. Die dabei entstehenden unged√§mpften elektromagnetischen Schwingungen sind bis heute Grundlage f√ľr die Funk-Nachrichten√ľbermittlung, die damit mehr als nur Morsesignale senden kann.
Mehr: Wikipedia-Eintrag Alexander Meißner.
1914Der Italiener Guglielmo Marconi erh√§lt ein Patent f√ľr einen R√∂hrensender.
1915Die Deutsche Reichspost nimmt einen R√∂hrensender in Betrieb. Standort ist auf dem „Funkerberg“ in K√∂nigswusterhausen s√ľd√∂stlich von Berlin.
Mehr: Homepage des Museums Funkerberg.
1916Die Society of Motion Pictures Engineers (SMPE,seit 1950: SMPTE) legt eine Materialbreite von 35 Millimetern mit einem Bildfeld im Seitenverh√§ltnis 1,33:1 (24,9 mal 18,7 Millimeter) als Standard f√ľr das Kino fest, der nach Europa √ľbernommen wird. Die Proportionen des „Normalformats“ f√ľr Stummfilme werden sp√§ter aufs Fernsehen √ľbertragen. Noch heute werden in diesem Format („Super35 Millimeter“) Kino- und TV-Filme gedreht.
Mehr: Homepage SMPTE.
1917Hans Bredow (1879-1959) und Alexander Mei√üner (1883-1958) √ľberbr√ľcken im Auftrag des Milit√§rs mit einem R√∂hrensender eine Distanz von 60 Kilometern.
7.7.1919Der Ungar D√©nes von Mih√°ly (1894-1952) √ľbertr√§gt ein Schattenbild bewegter Scheren und Zangen √ľber eine f√ľnf Kilometer lange Drahtleitung. Das Ger√§t nennt er „Telehor“. Es arbeitet mit mechanischer Abtastung und zeigt bei 10 Bildwechseln pro Sekunde ein nur 4 mal 4 cm kleines Bild, zusammengesetzt aus 30 Zeilen mit 900 Punkten.
16.11.1919Hans Bredow sagt den „Rundfunk f√ľr alle“ voraus. Er wird Leiter der neu geschaffenen Funkabteilung der Reichspost.
Mehr: Wikipedia-Eintrag Hans Bredow.
2.11.1920Das Privatradio KDKA in Pittsburgh sendet das erste reguläre Radioprogramm der USA, das u.a. die Bekanntgabe des Ergebnisses der Präsidentschaftswahlen vom gleichen Tage verbreitete.
Mehr: dehnmedia-Meldung zum 100. Jubiläum.
22.12.1920Vom Funkerberg bei Berlin wird ein Radiokonzert Live √ľbertragen: Auf die Ansage „Hallo, hallo! Hier ist K√∂nigs Wusterhausen auf Welle 2700“ folgte die Darbietung eines Postler-Chors, begleitet vom Vorsteher mit der Geige und dem Technikchef mit einer Klarinette. H√∂rerpost ging aus Luxemburg, Holland, England und den nordischen Staaten ein. In Deutschland war Rundfunkh√∂ren damals noch strafbewehrt verboten.
Die Reichspost hatte nach dem Ende des 1. Weltkrieges und des Kaiserreiches die Sendeanlage vom Milit√§r √ľbernommen.
Mehr: Website des Fördervereins Sender Königs Wusterhausen.
1922August Karolus (1893-1972) macht den „Kerr-Effekt“ (John Kerr, englischer Physiker, 1824 - 1907) und Kerrs Lichtventil anwendbar und regte damit die Weiterentwicklung des Fernsehens in Deutschland an.
1922In Los Angeles wird der sp√§ter verschollene Stummfilm „The Power of Love“ als Raumprojektion gezeigt. Es handelt sich um die erste 3D-Auff√ľhrung in Anaglyphen-Technik.
17.9.1922In Berlin wird das erste Filmexperiment mit Ton "Der Brandstifter" aufgef√ľhrt. Das von Hans Vogt, Joseph Massolle und Jo Engl erfundene Lichttonverfahren (unter der Bezeichnung "TriErgon" patentiert) ist - neben dem hinzugekommenen Magnet- und dem Digitalton - noch heute f√ľr die analoge Kinoprojektion gebr√§uchlich.






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