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Aus der Geschichte des Rundfunks (1946 - 1959)

Abreisskalender
FŘr den Zeitraum von 1946 bis 1959 wurden 61 von insgesamt 730 Ereignissen aus der Geschichte von fernsehen und Radio und zu verwandten Themen ausgewńhlt. Die letzte ─nderung erfolgte am 07.05.2022.


Quellen sind Materialien des Deutschen Rundfunk-Museums Berlin (u. a. die 1985 erschienene BroschŘre „Fernsehen - Von der Vision zum Programm“), Infos der Gesellschaft fŘr Unterhaltungselektronik (gfu), die Chroniken der ARD-Anstalten und des ZDF, Wikipedia&Co sowie Unterlagen aus eigenem Archiv. Aktualitńten werden unregelmń▀ig eingearbeitet. Die ▄bersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollstńndigkeit.

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1947Bei den Dreharbeiten des DEFA-Films „Wozzek“ (nach B├╝chner) hatte das Magnetband zur Tonaufzeichnung Filmpremiere. Verwendet wird L-Band, bei dem Eisenoxid-Partikel in die Tr├Ągerschicht eingebracht sind.
16.12.1947Walter H. Brattain (1902-1987) und John Bardeen (1908-1991) nutzen (basierend auf den Arbeiten Lilienfelds von 1928) erfolgreich Germanium bei Versuchsreihen. Damit ist das Grundkonzept f├╝r den Transistor geboren. William Shockley (1910-1989) entwickelte ein Produktionsverfahren. Die Forschungen der Bell Laboratories hatten das Ziel, die aufw├Ąndige Mechanik in Telefonzentralen zu ersetzen. Der Begriff Transistor geht auf den NASA-Konstrukteur John Pierce zur├╝ck.
1948Auf Grundlage einer Genehmigung der britischen Besatzungsmacht werden die TV-Versuchsendungen durch den NWDR von Hamburg aus wieder aufgenommen. Es wird nach CCIR-Norm mit 625 Zeilen gearbeitet.
14.10.1948Beginn von Radioprogrammen in sorbischer Sprache f├╝r den Raum Cottbus/Spreewald. 1953 wird beim DDR-Radio eine eigene sorbische Redaktion eingerichtet und die Sendezeiten von 15 auf 70 Minuten w├Âchentlich erweitert. Der RBB sendet heute 11,5 Wochenstunden in niedersorbischer/wendischer Sprache und monatlich ein einst├╝ndiges Jugendmagazin.
Mehr: Infoseiten des RBB.
25.1.1949Der Bayerische Rundfunk bekommt die Zulassung durch die amerikanische Milit├Ąrregierung.
Mehr: Infos des BR zum 70. Jubil├Ąum.
28.2.1949Der Bayerische Rundfunk nimmt in M├╝nchen-Freimann den ersten UKW-Sender in Europa in Betrieb, ├╝ber den regelm├Ąssig Radioprogramme gesendet werden. Ab dem 1.3. sendet der NWDR vom Hannover aus ├╝ber UKW.
1950Eugene F. McDonald (1886-1958), Gr├╝nder von Zenith Electronics, suchte nach Wegen, um die f├╝r die Zuschauer l├Ąstige Fernsehwerbung auszubremsen. Weil seine Idee des „subscripted TV“ (ein Vorl├Ąufer des heutigen Pay-TV nicht realisierbar war, entschied er sich f├╝r die Entwicklung von Fernbedienungen.
Erster Entwicklungsschritt war die Kabelfernbedienung „Lazy Bones“. Das Ger├Ąt, dessen Form einer Handgranate ├Ąhnelte, hatte Tasten zum Ein- und Ausschalten und zum Programmwechsel. Es floppte jedoch, da sich das lange Kabel als Stolperfalle erwies.
Mehr: Wikipedia-Eintrag Flash-Matic,
Artikel der NZZ (23.2.2007).
12.2.1950Zahlreiche Sendeanstalten schlie├čen sich zur Europ├Ąischen Rundfunkunion (EBU/UER) zusammen.
9.6.1950Die Landesrundfunkanstalten Bayerischer Rundfunk, Hessischer Rundfunk, Nordwestdeutscher Rundfunk, S├╝ddeutscher Rundfunk, Radio Bremen und S├╝dwestfunk gr├╝nden die Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands ARD. Der von den USA betriebene Berliner Radiosender RIAS ist beratendes Mitglied.
18.8.1950Die erste Nachkriegs-Funkausstellung lockt 220.000 Besucher und 211 Aussteller nach D├╝sseldorf. Hauptthema ist Radio ├╝ber UKW. Tonbandger├Ąte sind nun auch f├╝r den Heimbereich im Handel.
27.11.1950Der Nordwestdeutsche Rundfunk sendet das erste offizielle Programm nach Ende des Weltkrieges. Es wird dreimal pro Woche von Hamburg aus verbreitet.
1951Charles Ginsburg (1920-1992) arbeitet bei Ampex in Kalifornien an der Entwicklung eines Videorecorders. Grundlage ist sein in den 30er Jahren entwickeltes Prinzip des rotierenden Magnetkopfes, das wesentlich sp├Ąter f├╝r die Schr├Ągspuraufzeichnung massenhafte Verbreitung findet.
31.8.1951Schellack ade! Auf der D├╝sseldorfer Musikmese wird die Vinyl-LP mit 33 1/3 Umdrehungen pro Minute vorgestellt. Nach etwa 30 Jahren beginnt die Abl├Âsung dieses analogen Musikspeichers durch die CD-Audio. In den 2010er Jahre kehrt Vinyl als Format f├╝r Fans zur├╝ck. 2011 wurden 700.000, 2020 mehr als 4 Nio. St├╝ck verkauft. Im 1. Halbjahr 2021 wurden 63.000 Player verkauft.
6.9.1951Der NWDR nimmt den ersten Fernseh-├ťbertragungswagen in Betrieb. Es handelt sich um einen umgebauten Bus.
6.10.1951Auf der Berliner Industrieausstellung zeigen zw├Âlf Firmen 40 Fernsehger├Ąte auf einer gemeinsamen „Fernsehstra├če“. Aus diesem Anla├č startet ein Fernseh-Versuchsbetrieb in Berlin und Hamburg.
Philips zeigt den Projektions-Fernseher ER5700 mit einer Monitorgr├Â├če von 75 mal 100 Zentimetern.
Der ├ť-Wagen des NWDR ist mit drei Kameras, zwei Filmabtastern und weiteren Filmkameras ausgestattet.
Mehr: Hintergrund-Infp des Deutschen Fernsehmuseums.
1952Mit „Bwana Devil“ beginnt eine neue Welle f├╝r das 3D-Kino. F├╝r die Trennung der beiden Teilbilder kommt eine von Edwin Herbert Land (Polaroid) entwickelte Polarisationstechnik zum Einsatz, die Farbprojektionen erm├Âglicht. Der Boom endet bereits nach zwei Jahren. Hitchcocks 3D-Version von „Bei Anruf Mord“ kommt in Europa nicht ins Kino.
21.5.1952IBM bringt Bandlaufwerke zum Speichern von Computerdaten auf den Markt. Die auf Spulen gewickelten 720 Meter langen B├Ąnder fassen 1,4 Megabyte mit einer Schreibgeschwindigkeit von 7500 Zeichen je Sekunde. Die Datensuche konnte bis zu zwei Minuten dauern, wenn das Band komplett durchsucht werden musste.
Mehr: Artikel bei heise.
12.12.1952In Berlin-Adlershof beginnt der „Deutsche Fernsehfunk (DFF)“ der DDR mit Versuchssendungen; Die Nachrichtensendung „Aktuelle Kamera“ berichtet zum Beginn des Regelbetriebs am 21.12. umf├Ąnglich ├╝ber Stalins Geburtstag. Das Sendegebiet wird ein Jahr sp├Ąter auf Leipzig erweitert.
25.12.1952Ansagerin Irene Koss k├╝ndigt das Fernsehspiel an, mit dem das ARD-Programm den Regelbetrieb aufnimmt. Gesendet wird von Berlin und Langenberg. 4.000 Ger├Ąte mit einem 22 mal 29 Zentimeter gro├čen Bild werden verkauft, davon mehr als 1.600 an Gastwirte. Der St├╝ckpreis betr├Ągt etwa 1.000 DM.
Tags darauf geht erstmals die Nachrichtensendung „Tagesschau“ um 20 Uhr in den ├äther.
1953Aller Anfang ist schwer: In der BRD werden 10.000 Fernseher verkauft.
1953Eduard Sch├╝ller (1904-1976) patentiert die Schr├Ągspur-Aufzeichnung, eine der grundlegenden Technologien f├╝r die analoge Videoaufzeichnung auf Magnetb├Ąnder: Um eine h├Âhere Datendichte zu erreichen, werden die Signale schr├Ąg (statt wie beim Tonband parallel) zur Laufrichtung auf das Magnetband aufgebracht.
1953In den USA wird beim National Television System Committee (NTSC) ein Farbfernsehen mit 525 Zeilen standardisiert. Die Gremien-Abk├╝rzung wird zum Synonym f├╝r das haupts├Ąchlich in den USA, Japan, S├╝d- und Mittelamerika verbreitete System. Das K├╝rzel NTSC wird aus gutem Grund gelegentlich auch mit „Never The Same Color“ verl├Ąngert.
1.1.1953Zus├Ątzlich zur bisherigen Rundfunk-Geb├╝hr von 2 DM m├╝ssen weitere 5 DM f├╝rs Fernsehen gezahlt werden. Die Geb├╝hren werden von der Bundespost eingezogen.
1.2.1953In Japan startet NHK den Sendebetrieb in Japan - der erste regelm├Ąssige Programmdienst Asiens. Wenig sp├Ąter folgt Nihon TV, der erste Privatsender.
27.3.1953Die ARD-Anstalten beschlie├čen, ein gemeinsames Programm unter der Bezeichnung „Deutsches Fernsehen“ (heute: „DasErste“) einzurichten.
3.5.1953Die Deutsche Welle, steuerfinanzierter Auslandssender Deutschlands, geht auf Radio-Sendung. Seit 1965 macht DW auch Fernsehen.
Mehr: DW-Historie auf der DW-Homepage.
2.6.1953In Deutschland beginnt das Zeitalter des Mobilfunks - und keiner merkt's: Aus einem VW K├Ąfer (Neupreis damals: 5.000 DM) f├╝hrt Bundespostminister Schubert das erste, selbstverst├Ąndlich analoge, Mobiltelefonat. Das Ger├Ąt wog 18 Kilogramm und kostete 8.000 Mark. Der Testbetrieb des „A-Netzes“ dauert weitere f├╝nf Jahre. Das A-Netz wird 1977 abgeschaltet.
Mehr: Zur Geschichte des Mobilfunks (heise.de).
2.6.1953Das neue Gemeinschaftsprogramm der ARD-Anstalten tritt mit der ├ťbertragung von der Kr├Ânung Elisabeth II. in das Zeitalter der internationalen Live-├ťbertragungen ein.
1954Der Handel bietet „Fernsehtruhen“ mit 30 bis 43 Zentimetern Bilddiagonalen an. Die Kabel-Fernbedienung wird f├╝r Fernsehger├Ąte eingef├╝hrt.
1954In den USA werden die ersten Fernseher mit dem NTSC-Farbsystem verkauft. In der Sowjetunion und bei der BBC beginnen Versuche mit Farbsendungen.
1954Erstmals wird statt des Germaniums das temperaturunempfindlichere Silizium in Transistoren verwendet - Voraussetzung f├╝r den Siegeszug der Halbleiter-Bauelemente.
6.6.195445 Fernsehsender Europas (West) gr├╝nden die Eurovision als Plattform f├╝r den Programmaustausch. Das Ereignis wird mit der Sendung „Narzissenfest“ aus Montreux begangen.
6.7.1954„Tor, Tor ...“ Deutschland ist Weltmeister der Fussballer. Noch bringt das Fernsehen die Sensation aus Bern nur in wenige Haushalte.
1.11.1954Die ARD startet ihr bundesweites Gemeinschaftsprogramm Deutsches Fernsehen.
6.11.1954Betriebsbeginn f├╝r den TV-Sender Wendelstein. Kurz zuvor, am 1.5.1954, hatte der Bayerische Rundfunk in M├╝nchen-Freimann sein Fernsehstudio er├Âffnet.
1955Flash-Matic Werbung Eugene Polley (1915-2012) entwickelt f├╝r Zenith Electronics die Fernbedienung „Flash-Matic“. Mit dieser konnten Lichtstrahlen auf Fotozellen in den Ecken des TV-Ger├Ątes gerichtet werden, die unterschiedliche Funktionen schalteten. Das System konnte sich nicht durchsetzen, da es mit sichtbarem Licht arbeitete und Funktionen ungewollt durch das Raumlicht ausgel├Âst wurden. Daher setzte man die Entwicklungsarbeit zun├Ąchst mit Ultraschall-, sp├Ąter mit den heute ├╝blichen Infrarot-Signalen fort.
Mehr: Wikipedia-Eintrag Flash-Matic.
2.1.1955Der Bayerische Rundfunk startet das „heitere Beruferaten“ mit Robert Lembcke (1913-1989). Von „Ja oder Nein“ wurde die Sendung sp├Ąter in „Was bin ich?“ umbenannt und bis 1988 337mal ausgestrahlt. Das Format wurde sp├Ąter vom Privat-TV aufgegriffen, ohne den urspr├╝nglichen Stra├čenfeger-Charakter zu erreichen.
31.12.1955200.000 Fernsehger├Ąte sind in Deutschland (West) angemeldet. In Westeuropa erreichen 80 TV-Anstalten 150 Millionen Zuschauer.
1956Zenith Electronics stellt eine von dem ├ľsterreicher Robert Adler (1913-2007) entwickelte drahtlose Fernbedienung „Space Commander“ f├╝r die TV-Grundfunktionen vor.
Mehr: Artikel von Spiegel Online.
1.1.1956In der Bundesrepublik Deutschland gibt es eine halbe Million TV-Zuschauer.
3.1.1956In der DDR beginnt der Deutsche Fernsehfunk nach dreij├Ąhrigem Versuchsprogramm mit dem Regelbetrieb. In der DDR wird die Rundfunkgeb├╝hr vom Postzeitungsdienst kassiert. Radio kostet 2 Mark, zusammen mit dem neuen Fernsehen 8 Mark im Monat.
14.3.1956Der Ampex Mark IV war 1956 der erste professionelle Videorecorder. Foto: Archiv dehnmedia Die amerikanische Firma Ampex Corp. stellt auf der Fachmesse NAB den ersten industriell einsetzbaren Videorecorder vor. VRX-1000 (sp├Ąter Mark IV) arbeitete mit 2 Zoll-B├Ąndern und kostete 50.000 Dollars. Als erster TV-Sender nutzte CBS die nagelneue Bandtechnik am 30.11.1956 f├╝r die zeitversetzte Ausstrahlung der Sendung „Douglas Edwards and The News“.
25.5.1956Der Franzose Henry de France (1911-1986) reicht ein Patent f├╝r das Farbfernsehen ein. Die Technik wird sp├Ąter unter der Bezeichnung SECAM eingef├╝hrt. Die Bezeichnungsdeutung „Syst├Ęme ├ęl├ęgant contre lÔÇÖAm├ęrique“ (dt. „Elegantes System gegen Amerika“) weist auf das politische Umfeld und das zuvor in den USA eingef├╝hrte NTSC-Farbfernsehen hin. Daher w├Ąhlten sp├Ąter die sozialistischen L├Ąnder SECAM f├╝r ihre Farb-Programme.
3.11.1956 Der ├Âffentlich-rechtliche „S├╝ndenfall“: Der Bayerische Rundfunk sendet erstmals Werbung - in einem „Persil“-Spot agieren die bayerischen Volksschauspieler Liesl Karlstadt und Beppo Brehm.
Mehr: dehnmedia-Meldung zu 60 Jahre TV-Werbung.
27.11.1956Der Landtag des Saarlandes beschlie├čt, zeitgleich zur Eingliederung als Bundesland den Saarl├Ąndischen Rundfunk von der bisherigen GmbH in eine Anstalt des ├Âffentlichen Rechts umzuwandeln. Der SR wird nach weiteren zwei Jahren Mitglied der ARD
31.12.1956Die Zuschauerzahl ├╝berschreitet in der BRD eine Million, in der DDR 70.000, weltweit 50 Millionen.
2.5.1957Das Ost-Berliner Kino Colosseum er├Âffnet nach Umbau mit dem ersten im CinemaScope-Format (DDR-Bezeichnung Totalvision) gedrehten DEFA-Spielfilm „Mazurka der Liebe“.
4.10.1957Der Beginn des Weltraum-Zeitalters: Die Sowjetunion schickt den ersten k├╝nstlichen Erdsatelliten Sputnik 1 in die Umlaufbahn.
31.12.1957Es gibt 2 Millionen Geb├╝hrenzahler f├╝r Radio und TV in Deutschland. Jedoch ist der Kinobesuch r├╝ckl├Ąufig.
1958Bei Texas Instruments fasst der Physiker Jack Kilby Transistoren, Widerst├Ąnde und Kondensatoren in einer einzigen Schaltung auf Basis eines Halbleiters - den weltweit ersten Mikrochip - zusammen. F├╝r den integrierten Schaltkreis wurde Kilby 2000 mit dem Physik-Nobelpreis geehrt.
1958Mit dem VR 1000 B zeigt Ampex den ersten Magnetbandrecorder f├╝r die Aufzeichnung von Farbaufnahmen.
Als erster Sender in Deutschland verwendet der SDR eine 2-Zoll-MAZ von Ampex, die auf die deutsche Zeilennorm umgebaut worden war.
26.12.1958Aus Berlin wird Radio stereophonisch gesendet - ├╝ber zwei getrennte UKW-Frequenzen und mit zwei Radios zu h├Âren.
31.12.1958In der Bundesrepublik haben, zehn Jahre nach Beginn der ersten UKW-Ausstrahlungen, 15,2 Mio. Haushalte (80%) ein Radio angemeldet.
1959Die Kombination einer TV-Kamera und eines Diaprojektors ergibt den Teleprompter. Sprechertexte werden von einer transparenten Kunststoff-Folie ├╝ber den unterhalb der Kameraoptik angebrachten Bildschirm projiziert. Die Sprecher m├╝ssen nicht mehr vom Papier ablesen, sondern k├Ânnen in die Kamera bzw. zum Zuschauer blicken.
5.1959Das Institut f├╝r Rundfunktechnik (IRT) - Forschungseinrichtung der ARD, sp├Ąter auch f├╝r ORF und SRG sowie EBU - nimmt den Betrieb auf.
1.7.1959Die Tagesschau stellt vom Film auf magnetische Bildaufzeichnung (MAZ) um.
8.1959Der Draht ist ab: Erste kabellose Fernbedienungen mit Ultraschall-Sender werden auf der Funkausstellung eingef├╝hrt. Umweltger├Ąusche sorgen gelegentlich f├╝r ├ťberraschungen, berichtet die Legende.
1.8.1959Die Produktionsfirma Bavaria Atelier GmbH wird gegr├╝ndet. Die Werbet├Âchter von SDR und WDR halten die Anteilsmehrheit.
22.11.1959Eine Legende hat Bildschirmpremiere - „Unser Sandm├Ąnnchen“ des DDR-Fernsehfunks geht auf Sendung.
1.12.1959Der NDR strahlt die erste regionale Nachrichtensendung „Berichte vom Tage“ aus.
1.12.1959Gr├╝ndung der Produktionsfirma Realfilm, Vorg├Ąnger von Studio Hamburg. Der NDR h├Ąlt 80 Prozent ├╝ber seine Werbetochter.






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