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Aus der Geschichte des Rundfunks (2000 - 2006)

Abreisskalender
FŘr den Zeitraum von 2000 bis 2006 wurden 66 von insgesamt 730 Ereignissen aus der Geschichte von fernsehen und Radio und zu verwandten Themen ausgewńhlt. Die letzte ─nderung erfolgte am 07.05.2022.


Quellen sind Materialien des Deutschen Rundfunk-Museums Berlin (u. a. die 1985 erschienene BroschŘre „Fernsehen - Von der Vision zum Programm“), Infos der Gesellschaft fŘr Unterhaltungselektronik (gfu), die Chroniken der ARD-Anstalten und des ZDF, Wikipedia&Co sowie Unterlagen aus eigenem Archiv. Aktualitńten werden unregelmń▀ig eingearbeitet. Die ▄bersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollstńndigkeit.

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1.4.2000Der 4. Rundfunk├Ąnderungsstaatsvertrag regelt den Einstieg in die digitale Technik.
8.2000Die Fussball-Bundesliga und die UEFA-Champions League gibt es erstmals exklusiv im Pay-TV: Premiere World hat die Rechte f├╝r die Saison 2000/2001 erworben.
17.8.2000Die Versteigerung der Lizenzen f├╝r den UMTS-Mobilfunk bringt dem Bundeshaushalt 98,8 Mrd. DM (ca. 50,5 Mrd. Euro) Zusatzeinnahmen.
2001Die Deutsche Telekom gr├╝ndet ihre Rundfunk-Aktivit├Ąten einschlie├člich des Betriebs der TV- und Radio-Sendenetze in den Bereich T-Systems Media&Broadcast aus.
1.4.2001Erstmals erhebt die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) die Einschaltqouten unter Ber├╝cksichtigung von Empfangsweg und -technik: 1,84 Millionen TV-Haushalte (5,3 % von 34,35 Mio. Haushalten) empfangen das Fernsehen digital.
8.2001Anl├Ąsslich der Internationalen Funkausstellung in Berlin wird der digitale DAB-H├Ârfunk neu gestartet. Die Bezeichnung „Digital Radio“ soll der Technik am Markt zu Bekanntheit und Bedeutung verhelfen.
19.9.2001In der Mainzer Erkl├Ąrung bekennen sich private und ├Âffentlich-rechtliche Programmveranstalter sowie die Landesmedienanstalten zum interaktiven Fernsehen mit der Multimedia Home Platform (MHP).
2.2002Die berlin-brandenburgische Landesmedienanstalt MABB bringt ├Âffentlich-rechtliche und private Programmveranstalter, Sendenetzbetreiber, Verbrauchersch├╝tzer und andere an einen Tisch. F├╝r beide Bundesl├Ąnder wird die erste Vereinbarung in Deutschland ├╝ber den Umstieg des Antennenfernsehens auf DVB-T unterzeichnet.
5.2002Premiere World wird zu Premiere. Aufgrund hoher Verluste geht der Kirch-Konzern in die Insolvenz. Banken verhindern, dass Premiere mitgerissen wird.
10.2002Nach der Pleite des Betreibers ITV Digital wird DVB-T in England unter dem Markennamen „Freeview“ als geb├╝hrenfreies Angebot weitergef├╝hrt. Betreiber der Plattform sind der BBC und die Privaten BSkyB und Crown Castle.
1.11.2002In Deutschland startet - zun├Ąchst im Raum Berlin/Potsdam - der Regelbetrieb des digitalen Antennenfernsehens DVB-T. Erstmalig wird eine ├ťbergangszeit festgelegt - in Berlin wird nur noch weitere neun Monate analogterrestrisch gesendet.
1.1.20037,4 % - 2,53 Mio. - der 34,37 Millionen deutschen TV-Haushalte nutzen einen digitalen Kabel-, Sat- oder Antennenreceiver.
2.2003Nachdem weitere private Programme bereit sind, ihre analoge Antennenverbreitung aufzugeben, geht der Umstieg auf DVB-T in der Region Berlin/Potsdam in die zweite Phase.
1.3.2003Premiere beendet den parallelen analogen Betrieb und ist nur noch digital empfangbar. Im Herbst wird das umgehbare Verschl├╝sselungssystem Betacrypt des Kirch-Konzerns durch Nagravision (der Fa. Kudelski) ersetzt werden.
Im Zuge der Abwicklung des insolventen Kirch-Konzerns hat ein von der Investorengruppe Permira gef├╝hrtes Konsortium das Bezahlfernsehen Premiere ├╝bernommen.
1.5.2003Die Landesrundfunkanstalten ORB (Brandenburg) und SFB (Berlin) fusionieren zum Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB).
1.8.2003Weltweit zum ersten Mal werden in Berlin/Potsdam die letzten analog-terrestrischen TV-Sender stillgelegt - sie wurden durch digitale Kapazit├Ąten (DVB-T) ersetzt. Weitere deutsche Regionen k├╝ndigen den Einstieg in den Umstieg an. Auch international steigt die Akzeptanz von DVB-T.
10.2003Nach Berliner Vorbild werden zwei weitere Vereinbarungen ├╝ber den Umstieg auf DVB-T unterzeichnet: DVB-T soll koordiniert in den norddeutschen Bundesl├Ąndern Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gestartet werden. Eine weitere Vereinbarung betrifft den Umstieg in Nordrhein-Westfalen.
31.12.2003Die Statistiker melden: Das Kabel ist mit weit ├╝ber 50 % der TV-Haushalte der meistgenutzte Empfangsweg des Fernsehens. Platz zwei hat der Satellit (35 %) inne. Die Antenne ist unter 10 Prozent gefallen.
2004In Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen beginnt die Einf├╝hrung von DVB-T.
In Deutschland werden 1,4 Millionen DVB-T-Settopboxen verkauft. DVB-T scheint eine Renaissance des traditionellen Empfangsweges zu bringen - auch f├╝r Zweit- und Drittger├Ąte.
2004In zehn Jahren hat sich die Zahl der Videotext-Nutzer in Deutschland mehr als verdoppelt - auf mehr als 22 Millionen Leser.
3.2004Im S├╝dwesten wird der Umstieg auf DVB-T mit einer Vereinbarung f├╝r die Bundesl├Ąnder Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-W├╝rttemberg eingeleitet.
5.2004F├╝r Bayern und die mitteldeutschen Bundesl├Ąnder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th├╝ringen werden Umstiegsvereinbarungen unterzeichnet.
24.5.2004Drei weitere DVB-T Versorungsinseln beginnen den Betrieb: Die Regionen Hannover/Braunschweig, Bremen und K├Âln/Bonn gehen ans Digitalnetz.
4.10.2004DVB-T startet im nordrhein-westf├Ąlischen Verbreitungsgebiet Rhein/Main.
8.11.2004Die DVB-T Versorgung im Norden wird um die Regionen Hamburg/L├╝beck und Kiel/Schleswig-Holstein erweitert. Im Westen wird in der Startinsel D├╝sseldorf/Ruhrgebiet mit der DVB-T Versorgung begonnen.
25.11.2004Im Kino wird die digitale Projektion eingef├╝hrt. Dies macht eine Wiederauferstehung des stereoskopischen Films m├Âglich. Einer der ersten digitalen 3D-Filme ist „Der Polarexpress“.
2005Der US-Animationsfilm „Chicken Little“ steht am Anfang einer neuen Stereoskopiewelle im Kino - zun├Ąchst nur in 85 US-Filmtheatern mit neuer digitaler Projektionstechnik. Computergenerierte Trickfilme („3D-CGI“) kommen der Stereoskopie entgegen, weil Charaktere etc. als r├Ąumlich gestaltete Objekte vorliegen und von zwei parallelen (virtuellen) Kamerapositionen aus gedreht werden k├Ânnen.
1.1.2005Nach Angaben der offiziellen Zuschauerforschung empfangen mehr als 16,2 % (5,65 Mio.) der 34,83 Millionen TV-Haushalte ihr Fernsehen digital. 870.000 Haushalte (2,5 %) empfangen per DVB-T.
3.2005HDready_logo der Eicta HDTV-Logo der Eicta Der europ├Ąische Herstellerverband EICTA zertifiziert LCD- und Plasmadisplays, die f├╝r die Darstellung von HDTV-Sendungen geeignet sind. Diese Ger├Ąte k├Ânnen mit dem „HDready“-Logo werben. F├╝r Empfangsger├Ąte gibt es das „HDTV“-Logo.
1.4.2005Mit Versp├Ątung wird die Rundfunkgeb├╝hr erh├Âht. Erstmals hat die Politik sich geweigert, die Geb├╝hr in der von der KEF ermittelten H├Âhe auf den Weg zu bringen. Die ARD l├Ą├čt das vom Bundesverfassungsgericht pr├╝fen.
Gleichzeitig tritt die 8. ├änderung des Rundfunkstaatsvertrages in Kraft. ARD und ZDF sind nicht mehr verpflichtet, ihre Programme per Antenne fl├Ąchendeckend anzubieten.
1.5.2005Allein die ARD meldet im April knapp 6 Millionen Videotext-Zugriffe und h├Ąlt mit einem Anteil von 18,1 Prozent den Spitzenplatz bei der Videotext-Nutzung.
30.5.2005DVB-T geht in M├╝nchen/S├╝dbayern und N├╝rnberg in Betrieb. Damit k├Ânnen etwa 55% der deutschen Bev├Âlkerung DVB-T empfangen. ARD und ZDF erkl├Ąren ├╝bereinstimmend, den Ausbau von DVB-T fortzusetzen, w├Ąhrend die gro├čen privaten Programme aus Kostengr├╝nden in weiteren Gebieten vorerst auf eine Beteiligung an DVB-T verzichten.
16.8.2005Die f├╝nf norddeutschen Landesmedienanstalten gr├╝nden einen gemeinsamen Projektrat DVB-H. Ihr Ziel ist es, die Berliner Bem├╝hungen zu unterst├╝tzen und die schrittweise bundesweite Einf├╝hrung dieser mobilen TV- und Multimedia-Verbreitungstechnik anzuschieben.
29.8.2005Hinter den Kulissen der Internationalen Funkausstellung wird heftig ├╝ber die Zukunftstechnik des digitalen Radios gestritten. Auf Initiative der MABB werden in Berlin erstmals Radioprogramme ├╝ber DVB-T verbreitet. 32 private und ├Âffentliche Veranstalter beteiligen sich.
30.8.2005Laut „Digitalisierungsbericht“ der Landesmedienanstalten schauen 25,7 Prozent der deutschen TV-Haushalte digital. In den Kerngebieten erreicht die DVB-T Nutzung knapp 11 Prozent, vor Beginn der Antennenumstellung waren es im Schnitt etwa 7 Prozent der Haushalte. 3,5 Millionen DVB-T Ger├Ąte sollen bis Jahresende verkauft werden.
Das Kabel hinkt bei der Digitalisierung hinterher: Die privaten Senderfamilien wollen f├╝r die Einspeisung ihrer Programme bezahlt werden. Die Kabelnetzprovider wollen eine „Grundverschl├╝sselung“ f├╝r Digitalprogramme durchsetzen, wogegen die ├Âffentlich-rechtlichen Anstalten Sturm laufen.
2.9.2005Die Internationale Funkausstellung ist wieder Forum innovativer TV-Technik. HDTV steht bei den Ausstellern eindeutig im Focus, der Industrieverband EICTA stellt seine Ger├Ątekennzeichnungen „HDready“ und „HDTV“ vor.
2.9.2005W├Ąhrend der Internationalen Funkausstellung l├Ąuft ein umfangreiches DVB-H Projekt in Berlin, auch die Konkurrenztechnik DMB wird gezeigt.
2.9.2005DVB-T ist weiter attraktiv: Jetzt kommen Fernseher mit integriertem Digitalempfang und DVD-Recorder. Die Internet-Anbindung ├╝ber DVB-T wird demonstriert.
26.10.2005GFU und Messe Berlin beschlie├čen, die Internationale Funkausstellung j├Ąhrlich durchzuf├╝hren.
26.10.2005Sat1 und Pro7 beginnen mit regul├Ąren und geb├╝hrenfreien HDTV-Sendungen ├╝ber Astra. Da kaum origin├Ąres HDTV-Material vorhanden ist wird zumeist von der Standard-PAL-Aufl├Âsung auf HDTV „hochgerechnet“.
9.11.2005Die EU-Kommission erkl├Ąrt auf Veranlassung des Kabelbetreiberverbandes ANGA die Berliner DVB-T F├Ârderung f├╝r unzul├Ąssig, auch auf die Gefahr hin, „dass sich der digitale Umstieg verz├Âgern kann, wenn dies v├Âllig den Marktkr├Ąften ├╝berlassen bleibt“.
12.2005Premiere sendet nach mehrfacher Verschiebung drei HDTV-Programme ├╝ber Astra nach dem DVB-S2 Standard und mit MPEG-4 Kompression. Allerdings kann nur ein Hersteller wenige Empfangsger├Ąte liefern, da MPEG-4-Chips nicht in ausreichender Menge verf├╝gbar sind.
12.2005Ausschreibungen f├╝r Sendeplattformen des Handy-TVs mit DMB beginnen. Berlin und Hamburg schreiben f├╝r DMB und DVB-H aus.
12.2005Die Medienpolitik hat ein neues Reizwort: „Grundverschl├╝sselung“. Angesichts sinkender Werbeeinnahmen k├╝ndigten die gro├čen privaten Programmfamilien Spartenkan├Ąle an. Gemeinsam mit Kabelnetz- und Satellitenbetreibern ist geplant, die Programme digital nur codiert zu senden und gegen Geb├╝hr freizuschalten. Mittels der direkten Addressierbarkeit jedes Empfangsger├Ąts sollen spezielle Werbestrategien zus├Ątzliche Einnahmen generieren. Privatsender und Netzbetreiber schlie├čen erste Vertr├Ąge ab.
5.12.2005DVB-T startet in Mitteldeutschland (5.12.), Mecklenburg-Vorpommern (6.12.) und Lingen/Osnabr├╝ck (14.12.) mit ausschlie├člich ├Âffentlich-rechtlichen Programmen.
31.12.2005Der Verkauf der seit 1998 gehandelten MP3-Player erreicht mit 8,4 Mio. St├╝ck und 700 Mio. Euro Umsatz seinen H├Âhepunkt. Nachdem sp├Ąter Musikdateien auch mit Multifunktionsger├Ąten (vor allem Smartphones und Tablets, aber auch Notebooks und Autoradios) gespielt werden k├Ânnen, geht der Absatz bis 2009 auf noch 5,7 Mio. St├╝ck zur├╝ck. 2017 wurden laut Hemix nur 686.000 gehandelt.
31.12.2005Die Zahl der Antennen-Haushalte steigt auf 2,12 Millionen (Marktanteil: 4,85 Prozent), davon nutzen 1,88 Mio. DVB-T. Der R├╝ckgang der Antennennutzung scheint gestoppt und ├╝berschreitet die Werte (1,92 Mio. Haushalte) vor dem Beginn der Digitalisierung Ende 2002. Seit Beginn der Digitalisierung wurden 3,1 Mio. DVB-T Ger├Ąte verkauft, viele werden offensichtlich f├╝r Zweitger├Ąte und PCs genutzt.
31.12.20052005 wurden in Deutschland 5,6 Mio. TV-Ger├Ąte verkauft. 98 Prozent der deutschen Haushalte haben einen Fernseher - 40 Prozent davon sogar zwei und mehr Ger├Ąte. Der Durchschnittsdeutsche nutzt seine(n) Fernseher 232 Minuten t├Ąglich.
Die gemeinsame Zuschauerforschung der privaten und ├Âffentlich-rechtlichen Programme meldet einen Digitalanteil von 20,7 Prozent (7,21 Mio. TV-Haushalte) am TV-Empfang.
1.2006Die MABB klagt gegen den EU-Bescheid vom vergangenen November, der die DVB-T-F├Ârderung der privaten TV-Sender in Berlin f├╝r rechtswidrig erkl├Ąrt.
2.2006In Berlin wird die „hierarchische Modulation“ in DVB-T Multiplexen getestet.
Die Firma Technisat startet das deutschlandweit erste verschl├╝sselte DVB-T Programm Radioropa H├Ârbuch, im Rahmen des Berliner Radio-Testprojektes.
10.2.2006Die Bundesregierung will mit dem „Forum Digitale Medien (FDM) - Aktion f├╝r Rundfunk und Neue Medien“ die „Initiative Digitaler Rundfunk“ fortsetzen.
5.2006├ľffentlich-rechtliche Programme werden in weiteren Regionen der Bundesl├Ąnder Baden-W├╝rttemberg, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen per DVB-T angeboten. 70 Prozent der deutschen TV-Haushalte sind versorgt.
5.2006Der Bayerische Rundfunk startet sein DVB-H Projekt „Mobiles Taschenfernsehen“ im Raum M├╝nchen und beteiligt sich am DMB-Projekt „MiFriends“ (das durch eine Vereinbarung der Bayerischen Landesregierung mit Korea ausgel├Âst wurde).
29.5.2006Die Landesmedienanstalt LfM beginnt einen technischen Betriebsversuch zum Test von DxB, einer Technik die die konkurrierenden Standards f├╝r Handy-TV DVB-H und DMB zusammenfassen soll.
31.5.2006Debitel und MFD beginnen den Regelbetrieb f├╝r Handy-Fernsehen mit der DMB-Technik („Watcha“).
31.5.2006Die Mobilfunkbetreiber T-Mobil, O2, Vodafone und E-Plus gr├╝nden ein Betreiberkonsortium f├╝r DVB-H und starten ein bis 31. August (Fu├čball-WM) befristetes Pilotprojekt in Berlin, M├╝nchen, Hannover und Hamburg.
7.6.2006In Bayern startet auf Grundlage eines Regierungsabkommens mit Korea, das erste Teilvorhaben des internationalen DMB-Pilotprojekts „MiFriends“.
9.20065 Millionen DVB-T-Ger├Ąte, davon 3,5 Mio. Settopboxen, sind bisher in Deutschland verkauft worden.
9.2006W├Ąhrend der nun j├Ąhrlich stattfindenden Internationalen Funkausstellung in Berlin wird der europ├Ąische Marktstart der konkurrierenden HDTV-f├Ąhigen Videosysteme HD-DVD und Blu-ray noch vor Jahresende angek├╝ndigt.
10.2006Laut „Digitalisierungsbericht 2006“ der DLM empfangen 31,6% der TV-Haushalte digital. Mit 57% ist der Digitalausbau bei der Antenne am H├Âchsten. Der Anteil der DVB-T Haushalte ist bundesweit gegen├╝ber 2005 von 4,3% auf 5,3% gestiegen, Berlin erreicht mit 19,4% den Spitzenwert.
10.2006Brandenburg und Ostbayern werden mit DVB-T versorgt, Der Versorgungsgrad erreicht damit 75%. Laut DVB-T Taskforce von ARD und ZDF wurden mehr als 7 Mio. Ger├Ąte verkauft.
10.2006RTL best├Ątigt Pl├Ąne zur Ausweitung des DVB-T Engagements in Stuttgart, Leipzig und Teilen von NRW. Die Abkehr von der bisherigen Einsch├Ątzung („zu teuer, zu wenig Zuschauer“) kann im Zusammenhang mit bef├╝rchteter Zuschauerabwanderung von Kabel und Satellit im Gefolge der ab 2007 geplanten Grundverschl├╝sselung gesehen werden.
10.2006Die ProSiebenSat.1-Gruppe gibt ihre Beteiligung an der „Entavio“-Grundverschl├╝sselung auf. Das Bundeskartellamt stellt daraufhin sein Verfahren ein und aus juristischer Sicht ist der Weg frei f├╝r die von Astra initiierte Pay-TV-Plattform, an der RTL und MTV teilhaben wollen.
24.10.2006Neues DVB-T Empfangsgebiet im Norden ist die Westk├╝ste Schleswig-Holsteins.
26.10.2006DVB-T startet in ├ľsterreich mit einem Multiplex (ORF 1, ORF 2, ATV). Die Anschaffung von MHP-Boxen mit T├ťV-Siegel wird gef├Ârdert. Diese Technik ist f├╝r den „Multitext“-Dienst notwendig.
Mehr: DVB-T in ├ľsterreich.
31.12.2006Die AG Fernsehforschung gibt den Digitalisierungsgrad (Erstger├Ąte) mit 25,4 Prozent (8,91 Mio. der 35,02 Mio. TV-Haushalte) an. Das sind 1,7 Mio. mehr Haushalte als vor Jahresfrist.
2006 wurden in Deutschland 5,8 Mio. TV-Ger├Ąte verkauft.






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