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Aus der Geschichte des Rundfunks (2010 - 2012)

Abreisskalender
Für den Zeitraum von 2010 bis 2012 wurden 67 von insgesamt 634 Ereignissen aus der Fernseh-Geschichte und zu verwandten Themen ausgewählt. Die letzte Änderung erfolgte am 19.03.2017.

Quellen sind Materialien des Deutschen Rundfunk-Museums Berlin (u. a. die 1985 erschienene Broschüre „Fernsehen - Von der Vision zum Programm“), Infos der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu), die Chroniken der ARD-Anstalten und des ZDF, Wikipedia&Co sowie Unterlagen aus meinem Archiv. Auch Hinweise aus aktuellen Meldungen werden eingearbeitet. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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1.1.2010Seit Beginn des Umstiegs auf DVB-T (1. November 2002) wurden laut Deutsche TV-Plattform 24 Mio. DVB-T Geräte vom USB-Stick bis zum Flachbild-TV in Deutschland verkauft. Die digitale Antenne versorgt 90 Prozent der TV-Haushalte und erreicht einen Marktanteil von durchschnittlich 11,3 (Erstgerät 9,9) Prozent, in einigen Ballungsräumen über 20 Prozent. Der Digitalisierungsgrad der deutschen TV-Haushalte überschreitet 41,4 Prozent (14,7 von 35,5 Mio. Haushalten).
15.1.2010Die Mobilfunkbetreiber E-Plus und O2 und weitere Unternehmen/Institutionen klagen gegen die geplante Versteigerung der „Digitalen Dividende“: Die Kabelnetzer KDG und Kabel BW wie auch ARD-Anstalten wollen die erwarteten Störungen des TV-Empfangs mit Antenne und Kabel durch LTE-Dienste im oberen UHF-Bereich verhindern.
18.1.2010Deutschlandradio startet sein ausschließlich digital verbreitetes 3. Programm DRadio Wissen.
22.1.2010Ein letzter Aufruf an Interessenten, mit dem die Landesmedienanstalten dem Mobilrundfunk mit DVB-H noch eine Chance geben wollen, verläuft ohne greifbares Ergebnis.
2.2010Die KEF bleibt bei der Sperrung von Mitteln für DAB-Projekte. Gleichwohl bereiten die Landesmedienanstalten, die ARD und Deutschlandradio einen Neustart des digitalen Hörfunks vor - diesmal mit DAB+. Im MDR-Sendegebiet wird DAB+ getestet. Der Netzbetreiber Media Broadcast informiert über das Netzkonzept und Verbreitungskosten. Deutschlandradio startet sein drittes Programm DR Wissen, das nur über DAB verbreitet wird.
2.2010Nach Tests über UKW im Vorjahr wird nunmehr DRM+ für den digitalen Hörfunk auch im VHF-Band III erprobt.
12.2.2010ARD und ZDF starten anläßlich der Olympischen Winterspiele via Satellit ins HDTV-Zeitalter. Der größte deutsche Kabelnetzbetreiber KDG forderte zunächst für die Weiterleitung von DasErste HD, ZDF HD und ArteHD Zahlungen der Anstalten, obwohl die Programme kostenlos bereit stehen. KDG lenkte jedoch rechtzeitig ein.
4.3.2010Die Landesmedienanstalt MA HSH legt ihr DVB-T Radioprojekt für Hamburg und Lübeck aufgrund geringem Interesses zu den Akten. Stattdessen wird ein weiterer TV-Sendeplatz ausgeschrieben.
12.3.2010Neun Unternehmen haben sich für das geplante bundesweite Radionetz mit DAB/DAB+-Sendetechnik beworben. Ein Lobbyverband regt eine „Abwrackprämie“ für UKW-Geräte an, um den gewünschten harten Umstieg auf digitale Radioverbreitung attraktiv zu machen.
12.4.2010Die Bundesnetzagentur beginnt - trotz Warnungen vor möglichen Störungen des TV-Empfangs - mit der Versteigerung des oberen UHF-Bereichs („Digitale Dividende“) an Mobilfunkunternehmen.
6.5.2010Verfassungsrechtler Prof. Paul Kirchhof schlägt eine Novelle zur Finanzierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio vor. Ein von Haushalten und Unternehmen zu zahlender „Rundfunkbeitrag“ soll die bisherige gerätebasierte Rundfunkgebühr ersetzen.
Mehr: dehnmedia-Meldung zum Kirchhof-Vorschlag.
10.5.2010Das Leipziger Lowpower-Projekt für Lokalfernsehen via DVB-T wechselt in den Regelbetrieb. Netzbetreiber ist erstmals nicht der Monopolist Media Broadcast, sondern die regionale Mugler AG.
In Hamburg startet ein vierter DVB-T Privatkanal mit vier Programmen.
20.5.2010Nach sechs Wochen endet die Frequenzversteigerung. Erlöst werden 4,38 Mrd. Euro - davon entfallen allein 3,58 Mrd. Euro auf die aufgrund guter Verbreitungseigenschaften besonders attraktiven Frequenzen der „Digitalen Dividende“ im oberen UHF-Bereich.
Mehr: dehnmedia-Meldung zum Auktions-Ergebnis.
1.6.2010Zum 30. Jubiläum des Videotextes meldet die ARD 16 Mio. Nutzer. Der Videotext von DasErste hat 2009 dank 5,4 Mio. täglicher Benutzer mit 15,7 Prozent den höchsten Marktanteil.
9.6.2010Ab 2013 soll ein haushaltsbezogener „Rundfunkbeitrag“ die bisherige gerätebezogene „Rundfunkgebühr“ ersetzen. Die Ministerpäsidenten der Bundesländer bringen das neue Modell am 60. Gründungstag der ARD auf den Weg.
Das neue Konzept wird überwiegend begrüßt. Einige große Wirtschaftsverbände sehen sich allerdings an der Seite von HartzIV-Empfängern und wünschen sich eine Beitragsbefreiung, wie sie es weiterhin auch für Arme geben soll.
Mehr: dehnmedia-Meldung zum Länder-Beschluß.
11.6.2010Wie 2006 untertitelt die ARD auch jetzt die Spiele der Fußball-WM im Videotext. Dafür gibt es senderseitig ein Spracherkennungssystem, das mit 736 Spielernamen und weiteren Begriffen vorbereitet wurde.
25.6.2010Nachdem Verhandlungen zwischen den an einer bundesweiten DAB-Verbreitung interessierten privaten Radiosendern begonnen haben, kündigt die KEF die Aufhebung der Mittelsperre für Digitalradio-Projekte unter bestimmten Voraussetzungen an. Werden diese erfüllt, wäre der Weg auch für die öffentlich-rechtlichen Programme frei.
Mehr: dehnmedia-Meldung zum KEF-Beschluß.
1.7.2010ETSI erhebt HbbTV zum europäischen Standard für die Verbindung des Fernsehens mit sendungsbezogenen Interaktiv-Inhalten aus dem Internet.
Mehr: Homepage des HbbTV-Konsortiums, dehnmedia über HbbTV.
13.7.2010Das DVB-Projekt verabschiedet kommerzielle Anforderungen für die Ausstrahlungs- und Empfangstechnik von stereoskopischen HDTV-Programmen, die den Interessen der Pay-Anbieter entsprechen. Ein technischer Standard soll folgen, der später erweitert werden soll.
Mehr: dehnmedia-Hintergrund zu Stereoskopie-TV.
8.201025 Jahre nach dem Einstieg in den analogen „direct to home“-Satellitenempfang und zehn Jahre nach dem Beginn der digitalen Sat-Übertragung 1995 empfangen 43 Prozent (16,2 Mio.) der deutschen Sat-Haushalte digital. Per Astra kommen 1.723 (davon 348 deutschsprachige), per Eutelsat 3.662 (105) Programme ins Haus. 100 (Astra) bzw. 155 (Eutelsat) HDTV-Programme sollen den für den 30. April 2012 vorgesehenen Ausstieg aus der analogen Sat-Übertragung stimulieren. Ende 2010 sollen 17 Mio. Haushalte über HDTV-Displays und Empfangsmöglichkeit verfügen.
2.9.2010Am Vorabend der 50. IFA werden aktuelle Zahlen für DVB-T bekannt gegeben: 30 Mio. Geräte für Antennenempfang sind im Markt. Darunter sind 16 Mio. Flat-TVs, 8 Mio. Settopboxen, 3,7 Mio. USB-Sticks und 2 Mio. Auto-Empfänger (Sonderausstattung ab Werk).
3.9.2010Zum 50. Male öffnet die Internationale Funkausstellung in Berlin. Die erste Messe für die „braune Ware“ wurde 1924 durchgeführt. Das Produktspektrum wurde inzwischen um die „weisse Ware“ erweitert.
Messehypes sind 3D-Fernsehen (für das es noch kaum Inhalte und keinen Sendestandard gibt) und das interaktive HbbTV, mit dem ARD, ZDF, RTL, ProSieben und Sat1 in den Regelbetrieb gehen.
In Fachkreisen wird weiter über die Kollateralschäden der Digitalen Dividende gestritten.
Politik und Landesmedienanstalten nennen 2014 bzw. 2015 als Einstiegstermin für DVB-T2 in Deutschland. ARD und ZDF haben noch keine Planung dafür, die Industrie hält solche Termine im Sinne des Investitionsschutzes der Verbraucher für verfrüht.
Eine nur geringe Rolle spielt - trotz des für 2011 angepeilten Starts - das Digitalradio mit DABplus.
7.9.2010Der Digitalisierungsgrad erreicht laut Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten 61,7 (Vorjahr: 55) Prozent. DVB-T platziert am Empfangswege-Markt mit 11,1 Prozent (4,16 Mio. Haushalte; Vorjahr: 11,3%, 4,23 Mio. HH) in etwa stabil. Der Digitalisierungsgrad liegt beim Sat-Empfang bei 79,1 Prozent. Das Kabel beginnt mit 37,8 (30,6) Prozent aufzuholen. IPTV schlägt mit 2,3 Proeznt (862.000 Haushalte) zu Buche.
Zeitgleich meldet die AGF einen Digitalisierungsgrad von 44,7 Prozent.
Mehr: dehnmedia-Meldung zum Digitalisierungsbericht.
5.10.2010Obwohl seit Monaten über die Verbreitungskosten für das bundesweite Digitalradio mit DABplus vergeblich verhandelt wird, plant die Bundesregierung weiter mit DAB. In einer Novelle des TKG wird der 1998 von der IDR beschlossene Termin für den Radioumstieg 2015 „mit Blick auf die geringe Marktnachfrage“ um bis zu 10 Jahre verschoben. Schon ab 2015 sollen die Hersteller per Gesetz verpflichtet werden, Radiogeräte zusätzlich mit DAB-Empfang auszustatten; ab 2016 soll das auch für Kfz-Geräte gelten.
Mehr: dehnmedia-Meldung zur TKG-Novelle.
12.10.2010Anlässlich der Medientage München koppelt das ZDF sein HbbTV-Angebot bundesweit auch mit seinem DVB-T Multiplex. Der BR bietet in Bayern zahlreiche Programme mit HbbTV-Zusatzdiensten über DVB-T an.
Mehr: dehnmedia-Meldung zur HbbTV/DVB-T.
22.10.2010Die Ministerpräsidenten der Bundesländer verabschieden den Entwurf zum 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag. Kernpunkt ist die Umstellung der Finanzierung von ARD, ZDF und D-Radio von einer gerätebezogenen Gebühr auf einen haushaltsbezogenen „Rundfunkbeitrag“. Gegenüber dem Referentenentwurf wird die Beitragspflicht für Unternehmen günstiger gestaltet, nachdem Wirtschaftsverbände mit dem Bundesverfassungsgericht drohten. Die Neuregelung soll per 1. Januar 2013 in Kraft treten.
Mehr: dehnmedia-Meldung zur Verabschiedung.
31.10.2010RTL gibt die Verbreitung seines DVB-T Multiplexes im Raum Nürnberg auf. Hintergrund: Der aufgrund der Digitalen Dividende erforderliche Kanalwechsel ist zu teuer; eine Ersetzung der Kosten ist - trotz Zusagen der Bundesregierung - nicht geklärt.
Mehr: dehnmedia-Meldung zur RTL-Entscheidung.
13.11.2010Genau 20 Jahre nachdem die erste Website online gestellt wurde, sind 13,8 Mio. de-Websites bei der Registrierungsstelle Denic gemeldet.
15.12.2010Buchstäblich in letzter Sekunde haben fünf private Radioveranstalter, Deutschlandradio und der Netzbetreiber Media Broadcast Verträge über die bundesweite Digitalradio-Verbreitung mit DAB/DAB+ vereinbart. Damit wurde das letzte Ultimatum der KEF nach mehrmonatigen Verhandlungen eingehalten und DAB-Radio kann 2011 auf Sendung gehen. Drei weitere Sendeplätze für Private sind noch zu belegen.
Mehr: dehnmedia-Meldungen zur Unterzeichnung und zur zur Ausschreibung.
31.12.2010Der Verkauf von Fernsehgeräten erreicht einen neuen Rekord von etwa 9 Mio. (Vorjahr 8,6 Mio.) Geräten. Die Nutzungsdauer im Wohnzimmer ist von zehn auf fünf bis sechs Jahre gesunken.
94% der 2010 verkauften Flachdisplays haben mindestens einen Digitaltuner - in der Regel DVB-T, der Anteil von Geräten mit HDTVfähigem Triple-Tuner (DVB-T, DVB-S2, DVB-C) hat sich vervierfacht.
Mehr: dehnmedia-Meldung zur Marktinformation.
31.12.2010Die tägliche Fernseh-Sehdauer erreicht laut Media Control den Rekordwert von 223 (Vorjahr: 212) Minuten. Sonntags steigt die Sehdauer sogar von 247 auf 262 Minuten. Am längsten sehen die Sachsen-Anhaltiner fern: 276 (plus 22) Minuten. Nur 199 Minuten schalteten Bayern und Hessen 2010 die Glotze ein.
1.1.2011Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) stieg die Zahl der deutschen TV-Haushalte, die digital empfangen, 2010 von 14,57 auf 17,15 Mio. Der Marktanteil des digitalen Empfangs entwickelte sich damit von 41,4 auf 47,8 Prozent.
Den Digitaltrend weiter anschieben dürfte die Abschaltung der analogen Sat-Übertragung am 30.4.2012, die noch von 3,6 Mio. Haushalten genutzt wird.
Mehr: dehnmedia-Meldung zur AGF-Bilanz.
1.1.2011Laut ARD/GfK nutzen 5,4 Mio. Zuschauer 2010 täglich den Videotext von DasErste. Das entspreche einem Marktanteil von 18,6 Prozent (Vorjahr 15,7 Prozent): Es folgten das ZDF mit 14,8 und RTL mit 13,4 Prozent der insgesamt 16,27 Mio. täglichen Videotextnutzer. DasErste untertitelte zwischen 18 und 0 Uhr etwa 2/3 der Sendezeit, im Tagesschnitt 37 Prozent.
Mehr: dehnmedia-Meldung zu Videotext-Zahlen.
10.1.2011Die italienische Mediaset-Gruppe (Berlusconi) startet den Regelbetrieb des nach eigenen Angaben ersten 3DTV-Fernsehens über DVB-T. Der Abrufdienst 3VOD überträgt Filme per Datacast in Lücken der Bandbreitenverwendung.
Mehr: dehnmedia-Meldung zu 3VOD.
3.2.2011Im ersten Jahr stereoskopischer TV-Übertragungen 2010 wurden in Deutschland 178.000 3D-Fernseher verkauft.
Mehr: dehnmedia-Meldung zu 3D-TV Verkäufe.
19.2.2011Das DVB-Projekt kündigt eine Arbeitsgruppe TM CI+ an, die das bisher proprietär entwickelte Zugangssystem in die DVB-Standardfamilie integrieren soll.
Wenige Tage später wird der Spezifikationsentwurf für 3DTV an die ETSI zur offiziellen Standardisierung weitergeleitet.
Mehr: dehnmedia-Meldungen zu TM CI+ und 3D TV.
23.2.2011Die KEF gibt ihre Vorbehalte gegen den nationalen DAB/DAB+-Multiplex auf und entsperrt 36 Mio. Euro für die Radiodigitalisierung des Deutschlandradio, das mit seinen drei Programmen beteiligt ist. Die ARD will die erste Phase des Netzausbaus für die Projekte der Landesanstalten bis Anfang 2013 abschließen.
Mehr: dehnmedia-Meldungen zu Freigabe und Netzausbau.
16.3.2011Die Gremienvorsitzenden der Landesmedienanstalten teilen die drei noch freien Sendeplätze im bundesweiten DAB+-Ensemble privaten Veranstaltern zu.
17.3.2011Die bisher als Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) firmierende gemeinsame Plattform der Landes-Regulierer wird in „Die Medienanstalten“ umfirmiert.
23.4.201150 Jahre Verkehrsfunk: Jetzt werden Stausituationen durch Induktionsschleifen in der Fahrbahn festgestellt und automatisiert an die Rundfunksender weitergeleitet. 2010 wurden allein beim WDR, der vor 50 Jahre als erster Sender eine Verkehrsfunkmeldung verbreitete, 1,8 Mio. Meldungen ausgestrahlt.
Inzwischen unterstützen Staukarten im Internet die Reiseplanung.
7.5.2011Der ZDF Theaterkanal wird in ZDF.Kultur umfirmiert.
17.5.2011Deutsche TV-Plattform und IRT stellen ein zusammen mit der Autobranche entwickeltes Verfahren für den automatischen Handover bei DVB-T vor. Damit wird beim mobilen TV-Empfang ein schnelles Umschalten beim Wechsel des Versorgungsgebietes ermöglicht.
Mehr: Hintergrund zum Handover.
6.2011Der ORF stellt wie zuvor der Privatsender ATV (Januar 2009) seinen MHP-Multitext mangels Zuschauermasse ein. MHP gibt es jetzt nur noch in Italien.
Mehr: dehnmedia-Meldung zur Einstellung von MHP.
1.7.2011Der Digitalisierungsgrad des Fernsehempfangs in Deutschland überspringt die 50-Prozentmarke (18,26 von 35,86 Mi9o. TV-Haushalten). Die Antenne ist komplett digitalisiert und Sat folgt zum 30.4.2012, während der Digitalanteil im Kabel erheblich hinterherhinkt.
22.7.2011Das DVB-Projekt spezifiziert ein DVB-T2 Lite-Profil, das speziell auf den mobilen Empfang ausgerichtet ist.
1.8.2011Starttermin für den bundesweiten Digitalradio-Multiplex mit DAB+ mit 11 privaten Programmen und drei Kanälen des Deutschlandradios. Gesendet wird zunächst von 27 Standorten in Ballungsräumen.
Mehr: dehnmedia-Hintergrund.
16.9.2011Der Europäische Gerichtshof erklärt die Berliner Förderung des DVB-T Umstiegs letztinstanzlich für rechtswidrig.
Mehr: dehnmedia-Meldung.
30.11.2011Aufgrund einer EU-Vorschrift müssen alle Fernsehgeräte jetzt im Handel mit einem Energieeffizienz-Label gekennzeichnet werden.
Mehr: dehnmedia-Hintergrund.
12.12.2011Der letzte im VHF-Band III arbeitende TV-Sender in Deutschland (ARD über Hohe Linie, Bayern) wird zugunsten des digitalen Hörfunks in den UHF-Bereich verlagert.
Mehr: dehnmedia-Meldung.
15.12.2011Als letztes Landesparlament verabschiedet der Landtag Schleswig-Holsteins sein Zustimmungsgesetz zum 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag. Damit kann die Reform der Rundfunkfinanzierung - der Ersatz der Rundfunkgebühr durch einen Rundfunkbeitrag - am 1. Januar 2013 in Kraft treten.
Mehr: dehnmedia-Meldung; Hintergrund: alte Rundfunkgebühr, neuer Rundfunkbeitrag.
31.12.2011Bis Jahresende werden die ARD-Radios (außer SR und RB) zusätzlich zu UKW in DAB+ verbreitet. In einigen Bundesländern kommen auch Privatprogramme in DAB+, weitere Ausschreibungen auf Landesebene laufen.
Mehr: Digitalradio mit DAB+.
1.1.2012Bezogen auf den Jahreswechsel meldet die AG Fernsehforschung knapp 21 Mio. (58,1 %) Digitalhaushalte in Deutschland. Binnen Jahresfrist waren 3,8 Mio. (allein im Dezember knapp 1 Mio.) Haushalte auf Digitalempfang gewechselt.
17.1.2012Der 18. KEF-Bericht schlägt trotz Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit dem ab 2013 geltenden neuen Modell für die Rundfunkfinanzierung vor, den künftigen Haushaltsbeitrag zunächst bei 17,98 Euro einzufrieren.
Mehr: dehnmedia-Meldung.
17.2.2012Die ITU bringt auf Druck arabischer uind afrikanischer Staaten überraschend eine Digitale Dividende 2 auf den Weg: Das 700 Megahertzband kann ab 2015 wahlweise für das Fernsehen oder Telekom-Breitbanddienste genutzt werden. Der drohende Verlust weiterer Frequenzen für den Rundfunk löst eine Branchendebatte aus.
Mehr: dehnmedia-Meldung, Hintergrund.
1.4.2012Nach Angaben der AG Fernsehforschung nutzen jetzt 66,3 Prozent der deutschen TV-Haushalte digitale Empfänger. Das sind 23,9 von 36,04 Mio. TV-Haushalten.
Mehr: dehnmedia-Meldung.
30.4.2012Die letzten analog via Satellit Astra übertragenen TV-Programme aus Deutschland (privat und öffentlich-rechtlich) werden auf digitale Sendetechnik umgestellt. ARD und ZDF schalten 10 HDTV-Programme (b.a.W. parallel zu den SD-Programmen) via Astra auf. Das machen auch SuperRTL und DMAX im Rahmen der Bezahlplattform HD+.
1.6.2012Zumindest in Ballungsräumen ist das Interesse für DVB-T auch programmseitig ungebrochen. Für Hannover und Braunschweig geht ein vierter Privat-Multiplex auf Sendung. Für Hamburg und Schleswig-Holstein werden weitere Programme lizenziert.
23.6.2012Die sächsische Landesmedienanstalt SLM beschließt ein Förderprogramm zur Finanzierung des Umstiegs lokaler Programme auf DVB-T in vier Regionen. Es entbrennt ein Streit zwischen den Anbietern und dem Netzbetreiber Mugler AG um die Vertragsgestaltung.
25.6.2012ARD und ZDF kündigen die Verträge mit den drei großen Kabelnetzbetreibern Kabel Deutschland, UnityMedia und Kabel BW, um 60 Mio. Euro Einspeisungsgebühren zu sparen. Kabel Deutschland zieht vor Gericht. Die „Ausspeisung“ con ARD- und ZDF-Programmen droht, die nicht unter die „Must Carry“-Pflicht fallen.
Die Medienanstalten fordern die Kabelbetreiber auf, die Grundverschlüsselung privater Free-to-Air Programme zu beenden. Dieses Vermarktungskonzept habe sich als kontraproduktiv erwiesen.
3.9.2012Laut Digitalisierungsbericht ist die Digitalisierungsquote - nach Digitalisierung der Sat-Verbreitung - um 10 auf 77,8 Prozent gestiegen. Der Marktanteil der Antenne legt von 11,8 auf 12,5 Prozent zu und erreicht in Ballungsräumen mit Privatprogrammen bis zu 25,6 Prozent.
10.2012Die Medienanstalten Sachsens und Baden-Württembergs kündigen Massnahmen an, um den Nichtkommerziellen Lokalradios (NKLs) ihrer Bundesländer die Verbreitung in DAB+ zu ermöglichen.
24.10.2012In Nordirland wird der letzte analoge Fernsehsender Englands abgeschaltet.
15.11.2012Nach dem wenig genutzten Pay-Angebot viseo+ bekommt Stuttgart überraschend ein frei empfangbares Bouquet mit drei privaten TV-Sendern.
Mehr: dehnmedia-Meldung zur Aufschaltung.
3.12.201220 Jahres SMS: Heute verschickt jeder Bundesbürger im statistischen Durchschnitt 700 Kurznachrichten (1999: 44) pro Jahr - zusammen 58 Mrd. SMS-Botschaften. Trotz Flatrates werde 2012 mit SMS ein Umsatz von etwa 3,1 Mrd. Euro erwirtschaftet.
26.12.201260 Jahre nach der ersten „Tagesschau“ tobt ein Streit mit den Verlagen um die Online- und App-Präsenz des ARD-Flaggschiffs. In drei Jahren wurde die App etwa 5 Mio. mal auf Mobilgeräten installiert.
28.12.2012Das Bundeskartellamt verhängt Geldbußen gegen die RTL- und die ProSiebenSat1-Gruppe wegem wettbewerbswidriger Absprachen zur Grundverschlüsselung der digitalen FreeTV SDTV-Programme bei der Übertragung über Kabel, Sat und IPTV (nicht jedoch: DVB-T).
Kabel Deutschland will dem im April 2013 Folge leisten.
31.12.2012Der Absatz von Fernsehern verpasste einen neuen Rekord: 2012 wurden statt prognostizierter 10 Mio. nur 9,6 Mio. Geräte verkauft - geringfügig weniger als im Vorjahr. De Negativtrend trat trotz der reduzierten Nutzungs- bzw. Lebensdauer von Flachdisplays (verglichen mit den alten Röhrengeräten) und des Hypes großer Bilddiagonalen für HDTV-Programme ein.
Mehr: dehnmedia-Meldung zum UE-Markt 2012.






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