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DAB+ in Hessen (1/2)

HR-Empfangsprognose. Stand: 2019 Der HR startete mit seinen sechs Stationen am 1. Dezember 2011 im Block 7B. 2015 wurden 70 Prozent der Bevölkerung und 235 Autobahn-Kilometer von sechs Standorten versorgt. 2017/18 folgte ein weiterer Ausbau (klickbare HR-Karte, Stand: 7/2019).
Erste Privatradios sendeten ab 12/2011 (Block 12C, DAB alt) als Versuch. Der Regelbetrieb (DAB+, Kanal 11C) begann am 1.8.2012 im Rhein-Main-Gebiet. Seit 2016 teilen sich je zwei nichtkommerzielle Radios einen Programmplatz. Ein Mux für Ost- und Nordhessen (K 6A) startete am 29.6.2018. Südhessen wechselte am 2.4.2019 auf K 12C. Landesweite Lizenzen werden per laufender Ausschreibung vergeben. Den Veranstaltern steht es frei, in einem Mux oder beiden ob zu senden.
Laut Digitalisierungsbericht 2017 hatte (damals nur Süd-) Hessen mit 20 Prozent den im Bundesvergleich höchsten Nutzungsanteil von DAB+.
Hinweis: Die Angaben zu den mit verbreiteten Diensten führen Slideshows und programmbegleitende Textinfos (z.B. zu Musiktiteln) nicht auf.

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Landesweites DAB+-Ensemble des HR (Letzte Änderung: 02.07.2019)

DAB-Dienste im Multiplex
Sendestandorte, Frequenzen, Leistungen
Standort
Start
Block
Frequenz
Leistung

Biedenkopf
27.6.2017
7B
190,640 MHz
10 kW
Darmstadt
30.9.2017
7B
190,640 MHz
2,5 kW
Frankfurt FMT
1.12.2011
7B
190,640 MHz
10 kW
Gelnhausen
28.3.2019
7B
190,640 MHz
5 kW
Gießen
26.6.2019
7B
190,640 MHz
5 kW
Gr.Feldberg
1.12.2011
7B
190,640 MHz
5 kW
Habichtswald
29.7.2012
7B
190,640 MHz
10 kW
 
Standort
Start
Block
Frequenz
Leistung

Hardberg
20.10.2015
7B
190,640 MHz
10 kW
Hoher Meißner
8.8.2017
7B
190,640 MHz
10 kW
Kreuzberg/Rhön
8.8.2017
7B
190,640 MHz
10 kW
Mainz-Kastel
1.12.2011
7B
190,640 MHz
10 kW
Rimberg
29.7.2012
7B
190,640 MHz
10 kW
Würzberg
2.HJ 2019
7B
190,640 MHz
10 kW

Der landesweite HR-Multiplex startete nach zwei Testwochen am 1. Dezember 2011 an drei Sendestandorten. Weitere 10 Sendeanlagen und einige Erhöhungen der Sendeleistung sind bis Ende 2019 vorgesehen.
Regionalisierung: Auseinanderschaltung bei HR4 für Nord, Süd und Mitte seit Juni 2018.
Netzbetreiber: HR.
Privatradio-Muxe für Rhein/Main und Nord- und Osthessen

DAB-Dienste im Multiplex

(Keine Datendienste bekannt)
Sendestandorte, Frequenzen, Leistungen
Standort
Start
Block
Frequenz
Leistung

Frankfurt FMT
1.12.2011
12C
227,360 MHz
5 kW
Gr.Feldberg
29.9.2016
12C
227,360 MHz
4,5 kW
Hardberg
4.4.2018
12C
227,360 MHz
5 kW
Mainz-Kastel
29.9.2016
12C
227,360 MHz
5 kW
Standort
Start
Block
Frequenz
Leistung

Biedenkopf
28.6.2018
6A
181,936 MHz
5 kW
Fulda
17.8.2018
6A
181,936 MHz
5 kW
Habichtswald
28.6.2018
6A
181,936 MHz
5,3 kW
Hoher Meißner
5.7.2018
6A
181,936 MHz
5 kW

Der Rhein-Main-Mux wurde bis 8.2011 von D-Radio in DAB (alt) genutzt. DAB+ ab Oktober 2011 als Betriebsversuch. Umstieg auf K 11C am 1.8.2012 und Erhöhung der Leistung. 2014 kam Mainz-Kastel und 4.2018 der Sender Hardberg dazu. Wechsel nach Kanal 12C am 2.4.2019.
Eine laufende landesweite Ausschreibung bindet Beantragungen nicht an Termine. 2011 starteten drei FFH-Programme. 2012 folgten Absolut Relax (später Absolut Hot) und Radio Teddy (bis 1/2019), 2016 ERFpop, Antenne Mainz, Antenne Frankfurt und InterviewRadio (12/16 bis 5/18) sowie Lulu.fm (2/17). Rock Antenne (3/2018) und Radio B2 (1/2019).
NKLs: Ende 2015 wurden vier NKLs zugelassen. Radio Darmstadt (Juli bis Dezember) und Radio X (Januar bis Juni) teilen sich einen Programmplatz. Den zweiten nutzen Radio Rüsselsheim (April bis Juni; Oktober bis Dezember) und Radio Rheinwelle (Januar bis März; Juli bis September).
Netzbetreiber: Hessen Digitalradio.

Privat-Mux für den Norden und Osten Hessens. Die Zulassungen gelten landesweit. Alle schon im K 11C präsenten Programme können auch im K 6A senden, sofern gewünscht und vertraglich fixiert.
Am 29.6.2018 erfolgte der Sendestart im K 6A an zwei Standorten mit fünf Programmen der FFH-Gruppe sowie Rock Antenne. Zwei weitere Standorte folgten im Juli und August 2018. Radio B2 seit 12/2018, Absolut Hot (1/2109).
Füllsender Marburg ggfs. später.
NKLs: Die Nichtkommerziellen Lokalradios Freies Radio Kassel und Rundfunk Meißner aus dem Sendegebiet bekamen eigene 24/7-Sendeplätze. Radio Unerhöhrt Marburg ggfs. nach Erweiterung des Sendegebiets auf Marburg.
Netzbetreiber: Hessen Digitalradio.

Letzte Änderung: 03.04.2019

Letzte Änderung: 02.01.2019



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