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Nachrichten-Archiv: Februar 2006

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28.2.2006 • Handy-TV: Nägel mit Köpfen statt Pilotprojekte
Berlin Nicht „Versuche, sondern eine Markteinführung mit bundesweiter Perspektive“ ist beim Handy-Fernsehen angesagt. Das stellt die berlin-brandenburgische Landesmedienanstalt MABB zur Auswertung ihrer Ausschreibung vom 22. Dezember 2005 fest. Denn die geplanten Pilotprojekte für DVB-H und DMB benötigen teurere Investitionen in die Sendenetze. Die Herausforderung liege nun darin, Kooperationmodelle zu entwickeln, die allen Beteiligten nutzten.
Wie in anderen Bundesländer gebe auch in BeBra-Land mehr Interesse für DVB-H unter den insgesamt 39 Bewerbern. Bei DMB werde im Gegensatz zu DVB-H nicht auf die Mitwirkung der Mobilfunkunternehmen gesetzt - hier scheinen Wagniskapital-Firmen am Werk zu sein. Für DVB-H hält die MABB eine „Markteinführung mit bundesweiter Perspektive bis zur IFA 2007“ für möglich. Auch für Radioprogramme wird auf DVB-H gesetzt - für DAB gab es keine einzige Bewerbung. Die MABB rechnet daher damit, dass ein DVB-H-Kanal nicht reichen werde, um alle interessierten Anbieter einzubeziehen.
Der Medienrat will am 17. März beraten und eine Entscheidung mit Hamburg und Niedersachsen abstimmen. Für DMB hatten sich vier Unternehmen beworben, die auch in anderen Bundesländern als Plattformbetreiber auftreten wollen. Inhalte wollen nur drei Firmen in der Region über DMB verbreiten (1x TV, 2x Radio). Bei den 8 Anträgen für die DVB-H Sendeplattform sind alle wichtigen Mobilfunkbetreiber vertreten. Fernsehen und Mediendienste wollen vor allem die beiden großen Privatfamilien Pro7Sat1 und RTL sowie Premiere anbieten. Der RBB will mit Fernsehen dabei sein, weitere kleinere Anbieter mit Mediendiensten. Um Radio-Lizenzen haben sich vier Plattform-Betreiber und neun Programanbieter beworben.
Quelle: Presseinfo der MABB vom 28.2.2006 / Hintergrund DVB-H vs. DMB.
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28.2.2006 • Satelliten-TV bald nur noch gegen Kohle?
EuroMünze Das Satellitenfernsehen der Zukunft könne es nicht mehr zum Nulltarif geben - dass hat der Satellitenbetreiber Astra jetzt endgültig klargestellt. Den Fernsehunternehmen bietet Astra nun auch offiziell über die Tochterfirma APS die technische Plattform für die „Grundverschlüsselung“ von Free-TV Programmen. Damit steht den Privatprogramme die Möglichkeit offen sich zusätzlich zur Werbung auch über Monatsgebühren zu finanzieren. Im Gespräch sind 3 Euro. Astra versorgt nach eigenen Angaben etwa 15,2 Nio. der 36,2 Mio. TV-Haushalte Deutschlands, davon verfügen 4,47 Mio. über Digitalempfang.
Das Bundeskartellamt beschäftigt sich bereits mit der „Grundverschlüsselung“. Wird ein solches System tatsächlich eingeführt, bekämen vor allem die großen Privat-TV eine Lizenz zum Gelddrucken - durch eine zweite regelmässige Rundfunkgebühr. Die Zuschauer, die keine Pay-TVfähige Satellitenbox haben, müssten obendrein ein neues Gerät erwerben.
Die Zeitschrift Focus zitiert Michael Brobowski, Bundesverband der Verbraucherzentralen: Die Verbraucher hätten „die Werbung letztendlich schon über die Produktpreise finanziert“. Jetzt sollten sie „auch noch dafür bezahlen ..., dass sie sich diese Werbung im Fernsehen ansehen“. Die Gebühr für Privat-TV sei das „Ende der anonymen TV-Nutzung“. Millionen zahlender Zuschauer seien für die Sender nun identifizierbar können zum Werbeziel werden.
Quellen: Presseinfo von Astra vom 28.2.2006 (pdf) / Focus-Online vom 24.2.2006 / Hintergrund Grundverschlüsselung.
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27.2.2006 • Alpenrepublik vor dem Start
Österreich Der DVB-T Regelbetrieb in Österreich soll im kommenden Herbst - möglicherweise am 27. September - in allen Landeshauptstädten beginnen. Zeitgleich kündigen das öffentlich-rechtliche ORF und das private ATVplus neue Zusatzdienste via DVB-T an. Der Weg für DVB-T wurde frei, nachdem vergangene Woche die ORF-Firma für Sendetechnik ORS unter Auflagen zu Terminen und Umfang des Ausbaus den Zuschlag als Netzwerkbetreiber bekommen hatte. Der erste Multiplex soll bis März 2007 60 Prozent der Haushalte erreichen und bis Ende 2008 90 Prozent der Bevölkerung versorgen. Parallel werden analoge Sender aufgegeben, um digitale Kapazitäten zu schaffen. Der Umstieg soll 2010 beendet sein.
Nach Angaben der Regulierungsbehörde RTR können die ersten 100.000 Boxenkäufer einen Zuschuß von 30 Euro erhalten. Für gebührenbefreite Haushalte wurden Gutscheine im Werte von 50 Euro angekündigt.
Quelle: Presseinfo von RTR und ORS.
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27.2.2006 • DMB-Test auch zwischen den Meeren
Schleswig-Holstein Als letzte Landesmedienanstalt hat die schleswig-holsteinische ULR heute ihre Ausschreibung für die Plattform-Betreiberschaft eines dreijährigen Pilotprojekts zum Handy-Fernsehen mit DMB bekannt gegeben. Gesendet werden soll landesweit im L-Band. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 20. März.
Quelle: Presseinfo der ULR vom 27.2.2006 (pdf) / Ausschreibung (pdf).
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23.2.2006 • VPRT: Handy-TV codiert, aber nicht unbedingt als Pay-TV
Die grundsätzlich verschlüsselte Ausstrahlung von Handy-Fernsehen nach DMB und DVB-H hat der VPRT gefordert. Für deren Klientel, die Privatfernsehfirmen, sei das erforderlich, um die „Adressierbarkeit der künftigen Nutzer“ sicherzustellen. Das bedeute nicht unbedingt Pay-TV.
Der VPRT warnte „vor einer bundesweit flächendeckenden Einführung“ von DVB-T durch ARD und ZDF. Dies schränke die Möglichkeiten späterer DVB-Nutzung (der Privaten) ein.
Auch die Vorabveröffentlichung der „Empfehlung“ zum DMB-Plattformbetrieb durch die Landesmedienanstalten „trotz des noch nicht beendeten Ausschreibungsverfahrens (für Schleswig-Holstein noch nicht mal gestartet!; dehnmedia) und offener rechtlicher Kernfragen“ wurde kritisiert.
Quelle: Presseinfo des VPRT vom 23.2.2006.
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22.2.2006 • gfu: Digitalisierung treibt TV-Gerätemarkt
gfu Es sind zwar noch kaum HDTV-Programme zu empfangen und gar keine Konserven im Handel - dennoch wurden nach Angaben des Indistrieverbandes gfu seit der IFA im letzten September „HDready“-Logo 500.000 dieser Flachbild-TVs verkauft. Bis zur nächsten IFA Anfang September 2006 sollen 1,5 Millionen dieser Geräte über den Ladentisch gehen. Der HDready-Anteil habe allein bei LCD-Fernsehern im Januar 2006 bei 60 Prozent gelegen. 70 Prozent der verkauften LCD- und Plasma-TVs sind größer als 66 Zentimeter, hieß es auf der Jahrespressekonferenz der gfu in Berlin. LCD- (+161,1%) und Plasma-Fernseher (+ 200%) sind weiter im Trend, während der Absatz von Röhrengeräten zwar immer noch überwiegt (70 Prozent am Gesamtmarkt) aber um 19 Prozent rückläufig ist. Der Flachdisplay-Markt werde weiter dauerhaft boomen, so gfu-Geschäftsführer Alexander Pett, denn „wir haben fast 70 Millioen Röhrengeräte, die irgendwann ersetzt werden“.
4,44 Millionen Settopboxen wurden im vergangenen Jahr verkauft (+20,8%), bei den PC-Empfangskarten konnte der Verkauf um 25 Prozent auf 444.000 Stück erhöht werden. Nach Stückzahl stieg der Verkauf von DVB-T Boxen um 14,3 Prozent auf 1,6 Millionen Stück. Der Umsatz sank aufgrund des Preisverfalls allerdings um 5,4 Prozent. Der Anstieg um 68 Prozent bei verkauften Kabelboxen mag gewaltig scheinen, es geht jedoch nur um 420.000 (Vorjahr: 250.000 Geräte). Das Gros der Settopboxen wird nach wie vor als Satellitenversion gehandelt: Mit 2,8 Millionen Stück stieg der Absatz um 14,7 Prozent.
Und ein Wink mit dem Zaunpfahl: „Markenprodukte halten gut 11 Jahre, NoNames nur 4 1/2 Jahre“, stellten GfK-Marktforscher in Verbraucherbefragungen fest.
Quelle: Pressekonferenz der gfu am 22.2.2006.
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21.2.2006 • DMB-Plattform: Betreiber empfohlen
DLM Als Betreiber der bundesweiten Plattform für einen auf drei Jahre angelegten Test des Handy-Fernsehens nach dem DMB-Standard hat die Gemeinsame Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz der Landesmedienanstalten (GSPWM) die Firma Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD) empfohlen. MFD ist eine der drei Firmen, die sich an allen bisherigen Ausschreibungen beteiligt hatten. Die Empfehlung steht unter dem Vorbehalt der Ergebnisse der noch laufenden Ausschreibungen in Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein; mit einer grundlegend neuen Situation wird aber offenbar nicht gerechnet.
Quelle: Presseinfo der GSPWM vom 20.2.2006 / Hintergrund über das Handy-Fernsehen.
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20.2.2006 • DVB-H: Alcatel will ins S-Band erweitern
DVB-H Logo Alcatel will DVB-H durch einen Satelliten-Modus ergänzen und im S-Band ausstrahlen. Dieser Frequenzbereich (um 2,2 Gigahertz) liegt neben dem UMTS-Spektrum (2 GHz) und ist für Satellitendienste reserviert. Alcatel will sich nun bei der DVB-Organisation um die Standardisierung einer solchen hybriden terrestrisch-satellitenbasierten Lösung bemühen und erste Systeme 2007 in Betrieb nehmen.
Vorgerechnet wird, dass in fünf westeuropäischen Regionen bis zu drei Transponder mit je neun direkt mittels hybrider Endgeräte empfangbaren Programmen belegt werden können. Allerdings seien „Repeater“ (lokale Verstärkersender) nötig, um guten Empfang in Gebäuden zu sichern.
Als bisher einziger Hersteller hat Sagem angekündigt, hybride Endgeräte entwickeln zu wollen.
Quelle: White Paper von Alcatel (pdf, in englischer Sprache) / Presseinfo von Sagem.
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17.2.2006 • Grundverschlüsselung via Kabel: Monatsgebühr bei EWT?
EuroMünze Wie konkret der „Anfangsverdacht“ ist, dass die „Grundverschlüsselung“ eine Vorstufe zur Monatsgebühr für die Privatsender ist, zeigt eine Online-Meldung auf von heute: „Neben einer einmaligen Freischaltgebühr erhebt EWT (versorgt 2 Mio. Kabel-Haushalte) jedoch eine monatliche Bereitstellungsgebühr von 2,50 Euro“. Dazu habe Pro7 erklärt, dass mit dem Netzbetreiber EWT kein Vertrag die Digitale Einspeisung bestehe. In einem Werbeblatt des Netzbetreibers heißt es allerdings, dass ein „digitaler Zugang (...) bei EWT nur 2,50 € pro Monat kostet“. Unterhalb dieser Aussage werden die Logos von mehr als 20 öffentlich-rechtlichen Programmen gezeigt. „Der Decoder ermöglicht Ihnen zusätzlich den kostenlosen Empfang von digitalen Programmen wie z.B. ARD Digital und ZDF-vision“, heißt es weiter.
Hier schafft EWT einen Präzedenzfall: Man kassiert eine Basisgebühr von 2,50 € für die Tatsache digitaler Versorgung - zusätzlich zu den üblichen Monatsgebühren. Für spezielle digitale Programme wird eine weitere Abogebühr erhoben. Die ARD- und ZDF-Angebote „schwimmen“ da mit. Die kann man auch „kostenlos“ empfangen - wenn man nur monatlich jene 2,50 € dafür bezahlt. Eine etwas merkwürdige Praxis, die demnächst sicherlich die Gerichte beschäftigen wird.
Quelle: Meldung bei Heise-Online / Infoblatt von EWT / Hintergrund zur Grundverschlüsselung.
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17.2.2006 • Kartellamt prüft Grundverschlüsselung via Satellit
EuroMünze Das Bundeskartellamt hat ermittelt zum „Anfangsverdacht des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung“ erklärte dazu eine Sprecherin des Amtes gegenüber dehnmedia.de. Das Verfahren sei noch in der Anfangsphase. Die Recherchen sind vor allem auf die Spezifikationen der Settopboxen gerichtet. Es gebe keine Fristvorgabe für die Prüfungsdauer.
Auslöser ist das Projekt von SES Astra bzw. seiner Techniktochter APS und von Pro7Sat1 und RTL, die wichtigen Privatprogramme künftig verschlüsselt und eventuell gebührenpflichtig zu verbreiten. Die Progammanbieter haben Ähnliches bereits mit einigen großen Kabelfirmen vereinbart.
Quelle: Pressemeldungen und eigene Recherche / Hintergrund zur Grundverschlüsselung.
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16.2.2006 • Niedersachsen: Bewerberandrang für DVB-H
Niedersachsen Ähnlich wie in Hamburg gab es auch in Niedersachsen ein starkes Echo auf die Ausschreibungen zu DVB-H und DMB. Dabei ist wiederum das Interesse für DVB-H mit 23 Bewerbungen wesentlich höher. 9 Unternehmen, darunter die großen Mobilfunkbetreiber, sind zum Betrieb einer Sendeplattform bereit, 14 Anträge gab es für Programme und Dienste, unter ihnen auch Pro7Sat1 und die RTL-Gruppe. Die NLM will die Zulassung mit Hamburg und Berlin (Antragsfrist läuft bis zum 22.2.) abstimmen, bevor der Pilot in Hannover (und die in Berlin und Hamburg) auf den Weg gebracht werden.
Für die DMB-Plattform bewarben sich hingegen nur die vier aus anderen Ausschreibungen bekannten Firmen sowie drei Inhalteanbieter. Auch diese Zulassungen sollen bundesweit koordiniert werden.
Quelle: Presseinfo der NLM vom 16.2.2006 / Hintergrund über das Handy-Fernsehen.
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16.2.2006 • Rheinland-Pfalz mit DVB-T Fahrplan
Rheinland-Pfalz Rechtzeitig zur Fussball-WM können die aufs Fernsehen angewiesenen Sportfans die Spiele auch am Austragungsort Kaiserslautern per DVB-T miterleben. Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) begrüßte den Ausbau von vier analogen auf elf öffentlich-rechtliche digitale Antennenprogramme. Die LMK, so ihr Direktor Manfred Helmes, aber weiter auf das Engagement der Privaten. Man erwarte, dass das durch die Analog-Abschaltung in Rheinland-Pfalz vor knapp zwei Jahre eingesparte Geld „zu Teilen wieder in Rheinland-Pfalz reinvestiert“ werde. „Ziel der nächsten Jahre“ sei der Ausbau in den Bereichen Koblenz, Trier und Bad Neuenahr.
Quelle: Presseinfo der NLM vom 15.2.2006 / Hintergrund: DVB-T ohne Private.
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16.2.2006 • Frankreich: Pay-TV per Antenne gestartet
Frankreich Unter dem Namen „Pack TPS TNT“ startete das französische Bezahlfernsehen ein kostenpflichtiges Angebot per DVB-T (Französisch: TNT). Für 19,90 Euro kann man ein Paket von fünf TV-Programmen (TPS Star, Nachrichtensender LCI, Paris Premiere, Eurosport, TF6) abonnieren.
Quelle: Produktinfos von TPS vom 16.2.2006 (in französischer Sprache).
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15.2.2006 • Berlin: Pay-Radio wird ausgebaut
Berlin Die Firma Technisat will ihr Pay-Radio Angebot ausbauen: Ab April sollen die Programme Radioropa Hörbuch 2 und 3 die kostenlosen Sender MotorFM und Wilantis ersetzen. Im ersten Hörbuchkanal soll klassische Literatur, im zweiten Kriminalromane und im dritten Sach- und Wirtschaftsliteratur gesendet werden. Das Paket kostet 35 Euro für einen Monat.
Quelle: Presseinfo von Technisat vom 15.2.2006 / Hintergrund: Radio und DVB-T.
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15.2.2006 • Berlin: MABB sieht „Spielräume“ auch für DVB-T Internet
Berlin Durch von der MABB und weiteren Landesmedienanstalten beauftragtes Rechtsgutachten beschäftigt sich mit der Nutzung digitaler Rundfunkfrequenzen für Nicht-Rundfunkdienste. Als Beispiel wird das „Super Hotspot“-Projekt der Firma Teles genannt, das diese jedoch schon abgeschrieben hat. Die MABB sieht jetzt „Spielräume, das Rundfunkspektrum auch für neue Entwicklungen zur Verfügung zu stellen“. Vorstellbar seien Breitband-Internetangebote über DVB-T oder DAB für die ländlichen Regionen Brandenburgs, da dort Kabel oder DSL nicht verfügbar seien.
Quelle: Presseinfo der MABB vom 15.2.2006 / Hintergrund: Internet mit DVB-T.
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13.2.2006 • Ba-Wü: Ab Mai DVB-T in Stuttgart und Rhein-Neckar
Baden-Württemberg Man sei „auf gutem Wege“ den Start von DVB-T in den Regionen Stuttgart, Rhein-Neckar (Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg) und Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) „noch im Mai“ zu schaffen, teilte die Landesmedienanstalt mit. Das TV-Angebot beschränkt sich auf drei öffentlich-rechtliche Kanäle mit Das Erste, Phoenix, Arte und EinsPlus, den Dritten von SWR, HR, BR und WDR. Das ZDF ist mit seinem bekannten Bouquet ZDFmobil dabei.
„Der Umstieg auf digitalen Empfang auch bei der Terrestrik beschleunigt die Digitalisierung insgesamt“, erklärte LfK-Präsident für die LfK Baden Württemberg, das als letztes der großen Bundesländer mit der Einführung von DVB-T beginnt. Dafür wurde eine Lenkungsgruppe eingerichtet. Der genaue Starttermin wrd noch bekannt gegeben. Der Umstieg soll landesweit 2008 beendet werden.
Quelle: Presseinfo der LfK vom 13.2.2006.
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13.2.2006 • DVB-H: Nokia und Sony-Ericsson wollen Interoperabilität
DVB-H Logo Die beiden Unternehmen, Hersteller von Systemtechnik und Endgeräten für Mobilfunk, sehen in DVB-H die bevorzugte Technik für das Handy-Fernsehen. Sie wollen gemeinsame Richtlinien für die Integration von Anwendungen entwickeln. Dadurch soll die Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Soft- und Hardwareprodukten gesichert werden. Dabei gehen sie von dem „Open Air Interface“ aus, das Nokia Anfang November vorstellte.
Nokia kündigte ausserdem ein sechsmonatiges Pilotprojekt in Indonesien für das 2. Halbjahr 2006 an.
Quelle: Presseinfos von Nokia zu OAI und Indonesien vom 13.2.2006 (in englischer Sprache).
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11.2.2006 • Bundesregierung will Digitalisierung weiterführen
Forum Digitale Medien Das „Forum Digitale Medien (FDM) - Aktion für Rundfunk und Neue Medien“ soll die Arbeit der IDR fortsetzen und die Digitalisierung weiterführen. Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) will „Hemmnisse beseitigen, die Dinge zum Laufen bringen“ und hob das Handy-Fernsehen hervor. Dabei, wie auch aufgrund des EU-Verfahrens gegen die Berliner DVB-T-Beihilfen - gebe es allerdings noch offene Fragen.
An gleicher Stelle kritisierte der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Bundesläönder Kurt Beck (SPD) die Privaten, die im Gegensatz zu ARD und ZDF ihre Programme nur für 45 Prozent der Bevölkerung anbieten. Für den Privatfunk sagte VPRT-Vorsitzender Jürgen Doetz einen „harten Kampf“ um die Märkte voraus - und meinte damit sicher nicht nur die Konkurrenz der Privaten gegeneinander. Der VPRT will die Öffentlich-rechtlichen nicht als Anbieter für Handy-TV sehen.
Quelle: Presseinfo des Bundeswirtschaftsministeriums vom 10.2.2006 / Hintergrund zu DVB-T und zu DMB vs. DVB-H.
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9.2.2006 • Leipzig: Messungen ohne Probleme
Mitteldeutschland Trotz schlechten Wetters wurden am 7. Februar Messungen am Leipziger DVB-T-Sender in der Arno-Nitzsche-Straße durchgeführt. Von einem Hubschrauber aus und im Abstand bis zu 1,5 Kilometern wurde geprüft, ob die auf einem stillgelegten Schornstein in 170 Meter Höhe montierte Anlage ihr Signal gleichmäßig abstrahlt und die Leistungs-Vorgaben einhält. Vor Ort ergaben sich keine Beanstandungen, die Auswertung erfolgt in den nächsten Tagen. In den nächsten Monaten werden auch die übrigen DVB-T-Sender Halle, Weimar und Erfurt/Windischholzhausen überprüft.
Quelle: Presseinfo des Projektbüros Mitteldeutschland vom 8.2.2006.
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7.2.2006 • Handy-Fernsehen: Samsung kündigt Serienhandy an
DMB-Serienhandy SGH-P900 von Samsung Jetzt hat auch Samsung ein erstes Seriengerät für das Handy-Fernsehen angekündigt. Das Mobiltelefon SGH-P900 soll rechtzeitig zur Fussball-WM ausgeliefert werden. Es ist für das Verfahren DMB konzipiert und soll rechtzeitig zur Fussball-WM in die Läden kommen. Es hat ein 2,2 Zoll (ca. 5,5 cm) Display für 240 mal 320 Pixel und ist u.a. mit MP3-Player und 2 Megapixel-Kamera sowie 128 MB Speicher, USB und Bluetooth ausgestattet und ist für GPRS geeignet.
Quelle: Presseinfo von Samsung (in englischer Sprache) vom 6.2.2006 / Hintergrund über das Handy-Fernsehen.
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7.2.2006 • Hamburg: 40 Bewerbungen zum Handy-TV
Hamburg Auf die Ausschreibung der Hamburger Landesmedienanstalt HAM zum Handy-Fernsehen mit DVB-H und DMB haben 40 Unternehmen geantwortet. Der Schwerpunkt liege mit 20 TV- und diversen Radioprogrammen bei DVB-H. HAM-Direktor Lothar Jene fühlt sich bestärkt: „Das Interesse großer Player spricht für die Chancen von DVB-H. Wir hoffen auf einen Beginn des Betriebs in den drei Ballungsräumen (Berlin, Hamburg, Hannover; dehnmedia) innerhalb der nächsten drei Monate.“
Als Plattformbetreiber für DVB-H haben sich sieben Firmen beworben, 14 Unternehmen und Programmfamilien wollen Inhalte anbieten. Für den Betrieb einer DMB-Plattform haben sich vier aus anderen Bundesländern bekannte Firmen interessiert. DMB-Inhalte wollen vier Anbieter beisteuern. NDR und ZDF haben sich für beide Techniken beworben.
Quelle: Presseinfo der HAM vom 7.2.2006 / Hintergrund <über das Handy-Fernsehen.
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7.2.2006 • Leipzig: Messung per Hubschrauber
Mitteldeutschland Im Laufe des Tages werden Vermessungsarbeiten am Sender Leipzig durchgeführt. Daher kann es zu Störungen des Empfangs der Programme von ZDFmobil (K42) kommen. Für die Messungen kreist ein Hubschrauber um den Sender. Das Signal wird währenddessen von einer Behelfsantenne ausgestrahlt.
Quelle: Info des Projektbüros vom 7.2.2006.
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7.2.2006 • Kabel: Pro7Sat1 jetzt auch digital bei KDG und Kabel BW
EuroMünze Die digitale verschlüsselte Verbreitung privater TV-Programme schreitet voran: Jetzt haben auch KDG und die Pro7Sat1-Gruppe Entsprechendes vereinbart. Damit sind Sat1, Pro7, Kabel1, N24 und 9Live in den Netzen der KDG digital empfangbar.
Auch DSF, Euronews, Eurosport, Das Vierte und Terranova sowie Viva und VivaPlus sind inwzischen digital bei KDG buchbar. Die Freischaltgebühr beträgt 14,50 Euro. Die analoge Übertragung im KDG-Kabel wird zunächst fortgesetzt.
Die Pro7Sat1-Programme sind auch bei Kabel BW digital empfangbar - jedoch unverschlüsselt. Zum Angebot gehören hier auch die HDTV-Varianten von Pro7 und Sat1, für die es gegenwärtig jedoch keine Empfänger gibt.
Die geplanten Pay-TV-Sender des Medienkonzerns (Spielfilm und Comedy) sollen ab dem 2. Quartal 2006 über Kabel Digital Home buchbar sein. KDG hat nach eigenen Angaben bisher 400.000 Kunden für seine Digital-Pakete.
Quelle: Presseinfo der KDG vom 7.2.2006 (doc, 67 kb) / Hintergrund zur Grundverschlüsselung.
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3.2.2006 • Berlin-Brandenburg: Neue Technik im Testlauf
Berlin Auf dem Berliner Kanal 51 (Schäferberg, 5 kW) testen T-Systems und GARV erstmals in Deutschland das Verfahren der „hierarchischen Modulation“. Damit können innerhalb eines TV-Kanals mehrere Multiplexe mit unterschiedlichen Parametern (z.B. Datenrate, Modulation, Fehlerschutz) gesendet werden. Das Verfahren kann dazu dienen, DVB-T- und DVB-H Programme, die auf einem Fernsehkanal gemeinsam verbreitet werden, zu optimieren - auch für die mobile Nutzung. Die neue Technik soll neuen Anwendungen mit DVB-T (z.B. DVB-H, Datendienste) Rechnung tragen. Sie ist für DVB-T standardisiert, wurde aber bisher nicht genutzt.
Der Test soll Aufschluß über die Sendeparameter und ihre Kombination, den Empfang im Sendegebiet und das Verhalten von Receivern bringen. Auch DVB-H wird in diesem Zusammenhang getestet. Derzeit ist mit DVB-T-Technik ein „Testprogramm ProSieben“ (ohne Dolby, EPG und Videotext) empfangbar. DVB-T Programme werden nicht gestört.
Quelle: Presseinfo GARV vom 3.2.2006 (pdf) / IRT zur Technik (pdf) / Hintergrund Hierarchische Modulation.
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2.2.2006 • DVB-T Radio: Technisat setzt auf Ausbau
„Radioropa Hörbuch ist erst der Anfang. Wir planen weitere Programme dieser Art.“ So heisst es bei Technisat zum Thema Radio über DVB-T. Das Unternehmen liefert 13 der 33 Programme des Berliner Hörfunkpakets. Ab Anfang April soll das Pay-Radioangebot „Radioropa Hörbuch“ zum Trio ausgebaut werden. Die drei Programme sind dann einzeln oder gemeinsam buchbar. Die anderen Techniradio-Programme sollen „in Berlin auf DVB-T bis auf weiteres frei empfangbar“ bleiben, wurde auf Anfrage mitgeteilt.
Die Firma setzt auch auf Radio-Überlegungen in anderen Bundesländern (Mecklenburg-Vorpommern, NRW, Bremen).
Radioropa Hörbuch kann mit jedem für Conax-Entschlüsselung geeigneten DVB-T-Gerät - in Verbindung mit einer Radioropa-Smartcard - empfangen werden. Technisat selbst will „in Kürze“ ein entsprechendes eigenes Gerät (Digit MF-4T) liefern.
Quelle: Presseinfo von Technisat vom 1.2.2006 / Radio mit DVB-T.
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1.2.2006 • DLM: Lizensierung für bundesweites Handy-TV im März
DLM Im März, nach dem Ende der letzten Ausschreibefrist, werden die einzelnen Landesmedienanstalten über die Lizensierung der Teilnehmer am Projekt der länderübergreifenden Erprobung von DMB und DVB-H entscheiden. Der bundesweite Pilotbetrieb mit Handy-TV Diensten soll zur Fussball-WM beginnen, teilt die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten mit.
Quelle: Presseinfo der DLM vom 1.2.2006.
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1.2.2006 • Hannover, Nürnberg: Letzter Sendeplatz an MonA TV
Niedersachsen Bayern Seit gestern ist im Raum Hannover (Kanal 28) und Braunschweig (K60) ein neues Programm auf Sendung. MonA TV teilt sich den Kanal mit XXP (19 bis 24 Uhr). Mit dem Shopping- und Auktionssender ist nach Angaben der NLM der gegenwärtig letzte freie Sendeplatz vergeben worden.
MonA TV ging auch in Nürnberg (Kanal 60) auf Sendung.
Um den Sender in die Programmliste zu integrieren, muss ein Suchlauf für den jeweiligen Kanal durchgeführt werden.
Quellen: Presseinfos der NLM und von DVB-T Bayern vom 1.2.2006 / Homepage Mona TV.



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