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Nachrichten-Archiv: April 2006

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28.4.2006 • Hessen: HR-Thementag / Arbeiten an Sendern / Hotline
Hessen Am Dienstag, dem 2. Mai veranstaltet der Hessische Rundfunk einen „Thementag DVB-T“. Neben dem HR-Fernsehen sind die Radioprogramme HR1, HR2, HR3, HR4, HR-Info und You-FM beteiligt. Informationsveranstaltungen gibt es auch in den HR-Studios Kassel (3. Mai) und Fulda (4. Mai), jeweils von 11 bis 19 Uhr.
Der HR weist auch darauf hin, dass es aufgrund von vorbereitenden Baumassnahmen an den Sendeanlagen Habichtswald und Angelburg (erste Mai-Woche) zu Empfangseinschränkungen der Programme Das Erste, ZDF und HR kommen kann.
Ab dem 2. Mai geht eine Telefon-Hotline in Betrieb (0180-525 55 25, Mo-Fr, 10 bis 20 Uhr, 12 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz) in Betrieb). Auch die Empfangsprognose auf Grundlage des Gemeindenamens oder der PLZ wurde freigeschaltet.
Quelle: Presseinfos des DVB-T Büros Hessen vom 28.4.2006.
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27.4.2006 • Mitte: Messarbeiten beendet
Sachsen-Anhalt Thüringen Zweitägige Messarbeiten an den Sendern Halle, Erfurt und Weimar sind erfolgreich beendet worden. Die Routinearbeiten wurden am Dienstag und Mittwoch vom Hubschrauber aus durchgeführt. Dem waren im Februar Messungen des Leipziger Senders vorausgegangen.
Quelle: Presseinfo des DVB-T Büros vom 26.4.2006 / Bericht (pdf).
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26.4.2006 • Bayern: Plant der BR einen DVB-H Piloten?
DVB-H Logo Zweiter Anlauf für DVB-H in Bayern? Nach einem Medienbericht will der BR im Raum Südbayern ein DVB-H Pilotprojekt starten. Das 3. Programm und BR Alpha könnten auf diesem Weg per Handy-TV übertragen werden. Vorausgesetzt wird, dass DVB-H Geräte zeitgleich verfügbar sind. Ein Programmplatz wird im Sendegebiet Würzburg/Unterfranken (Sendestart 29. Mai 2006) dafür offengehalten.
Kaum Probleme dürfte es mit der Sendetechnik geben. DVB-H-Gerät wurde von Rohde&Schwarz bereits zum Start von DVB-T Ende Mai 2005 für die Anlagen München Olympiaturm und Wendelstein geliefert. Denn für München/Südbayern war schon damals ein DVB-H Projekt angekündigt, Vodafone hatte dafür von der Landesmedienanstalt BLM eine Lizenz erhalten. Nur inoffziell verlautete später, der dafür reservierte Platz auf Kanal 66 liege zu nahe am Mobilfunk und sei für DVB-H nicht geeignet. Wenige Monate zuvor hatte die BLM einen Vertrag mit Korea in sachen DMB vereinbart, ein Projekt soll Ende Mai starten.
Das DVB-H-Angebot soll kostenlos sein. BR-Intendant und ARD-Vorsitzende Thomas Gruber hat gegenüber dem Fachmagazin Promedia die Ablehnung „technischer Gebühren“ für öffentlich-rechtliches Handy-TV bekräftigt.
Quelle: Bericht von Digitalfernsehen vom 26.4.06 / Hintergrund über das Handy-Fernsehen.
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26.4.2006 • Rheinland-Pfalz: MFD erhält auch hier den Zuschlag für DMB
Rheinland-Pfalz Die Versammlung der Landesmedienanstalt LMK hat die Firma MFD als Plattformbetreiber des bundesweiten Handy-TV-Projekts mit DMB-Technik ausgewählt. Der Sofortvollzug wurde angeordnet, um den Start rechtzeitig zur Fussball-WM am Austragungsort Kaiserslautern zu ermöglichen. Die LMK hatte als erste Landesmedienanstalt schon im vergangenen Oktober eine Ausschreibung gestartet und jetzt die erwartete Entscheidung entsprechend der „Empfehlung“ der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz der Landesmedienanstalten gefällt.
Quelle: Presseinfo der LMK vom 24.4.2006.
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25.4.2006 • DVB-H International: Neues aus USA, Russland, Finnland
DVB-H Logo In den USA will der Netzbetreiber Aloha Partners unter dem Namen Hiwire im Herbst einen nationalen DVB-H Dienst auf zwei UHF-Kanälen starten. Die Sendetechnik soll für den Indoor-Empfang konzipiert werden. Mit SES Americom wurde die Zuspielung zu den lokalen Sendeanlagen vereinbart. Neben Modeo tritt damit ein zweiter Netzbetreiber an.
Mit nicht ganz neuer Technik von Nokia (Mediahandy 7710 mit H.263-Kompression) startete in Moskau ein von April bis November 2006 befristeter Versuch mit 50 Nutzern. Der Test erfolgt im Kanal 32 mit geringer Bandbreite von 8 MHz und bei gleichzeitiger Ausstrahlung von DVB-H- und DVB-T-Angeboten. Von Rohde&Schwarz kommt der 1,3 kW-Sender, über den im DVB-H-Signalanteil 3 Fernsehprogramme verbreitet werden.
In Finnland hat die Regierung eine Lizenz an den Netzbetreiber Digita vergeben, der noch dieses das nach eigenen Angaben weltweit erste DVB-H-Netz in Betrieb nehmen will. Bis Jahresende 2006 sollen die Region Helsinki sowie Turku, Tampere und Oulu - 29 Prozent der Bevölkerung - versorgt sein.
Ein Flyer des DVB-Büros in Genf informiert in Stichworten darüber, was derzeit auf der Broadcast-Messe NAB in Sachen DVB-H gezeigt wird.
Quelle: Presseinfo von SES Americom, Info auf DVB-H.org vom 24.4.2006 / NAB-Flyer (pdf) (in englischer Sprache).
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25.4.2006 • BaWü: LfK weist Widerspruch gegen DMB-Entscheidung zurück
Baden-Württemberg Die LfK hat den Widerspruch von Walk´n Watch gegen die Zuweisung von DMB-Kapazitäten TV an die MFD GmbH zurückgewiesen. Walk´n Watch hatte den Widerspruch mit der Laufzeit von acht Jahren Begründet. Die LfK hält dagegen, die Festlegung der Laufzeit stehe in ihrem Ermessen. Schließt sich das Verwaltungsgericht dem an, könnte der Dienst in Stuttgart rechtzeitig zur Fußballwelt-WM starten.
Quelle: Presseinfo der LfK vom 25.4.2006.
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24.4.2006 • Hessen: Koch am Knopf / Infotermine
Hessen Ministerpräsident Roland Koch soll im Rahmen des Hessentages am 29. Mai in Hessisch Lichtenau per Knopfdruck DVB-T in Nordhessen offiziell starten.
An gleicher Stelle informiert die Verbraucherzentrale Hessen über das digitale Antennenfernsehen. Aktionstage gibt es zuvor in den Beratungsstellen Kassel (4. Mai), Fulda (10. Mai) und Borken (16. Mai), jeweils von 10 bis 18 Uhr. Die Verbraucherzentrale betreibt eine Telefon-Hotline unter 01805-972011 (12 ct. pro Minute aus dem Telekom-Festnetz).
Quelle: Flyer der Verbraucherzentrale Hessen (pdf).
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23.4.2006 • Bayern: Analoge Füllsender werden Mittwoch abgeschaltet
Bayern Achtung: In Vorbereitung der Einführung von DVB-T in Würzburg und Unterfranken (Bayern) am 29. Mai werden einige Füllsender für Das Erste, das ZDF und BR3 am kommenden Mittwoch außer Betrieb genommen. Betroffen sind die Gemeinden Bad Brückenau, Insingen, Diebach, Lautertal, Mitwitz, Sonnefeld, Neuhütten, Westhal, Eichenbühl, Neunkirchen, Röttingen, Bieberehren, Tauberrettersheim, Thurnau, Weismain, Zeitlofs und Sinntal. Alle anderen Analog-Füllsender im neuen DVB-T-Gebiet werden am 29. Mai abgeschaltet.
Quelle: Homepage DVB-T Bayern / Liste der Füllsender (Abschaltungen am 26. April bzw. 29. Mai (pdf-Dokumente).
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21.4.2006 • BaWü: KabelBW will DVB-T über EU-Kommission kippen
Baden-Württemberg Kabel BW hat (wie zuvor der Kabelverband ANGA bezüglich Berlin/Brandenburg) Beschwerde bei der EU-Kommission gegen die für den 17. und 22. Mai geplante DVB-T Einführung in Baden-Württemberg eingelegt. Das erklärte Kabel-BW-Chef Georg Hofer gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“. „Wir sehen es nicht ein, dass mit staatlichem Geld eine alternative Infrastruktur finanziert wird und uns damit Kunden abgeworben werden“, erklärte Hofer und unterstellte, der SWR gebe jährlich 80 Mio. Euro für DVB-T aus. Er behauptete weiter, private TV-Anbieter wären durch die DVB-T-Einführung benachteiligt.
Das Brüssel-Verfahren wurde offensichtlich vor dem Hintergrund der bekannten Pläne der Kabel- und Satellitenbetreiber, digitale private und öffentlich-rechtliche „Free-to-Air“-Programme ab 2007 mit Gebühren zu belegen. Dies hätte zur Folge, dass DVB-T als der einziger TV-Empfangsweg von zusätzlichen Gebühren verschont bliebe. Damit ist klar, dass die Antennen-Konkurrenz, unerwünscht von der Kabel- und Sat-Lobby, das Geschäft beleben könnte.
Quelle: Bericht der Stuttgarter Zeitung vom 19.4.2006.
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21.4.2006 • Bayern: DMB-Projekt ab Mai mit 400 Teilnehmern
Bayern Das bayerische DMB-Projekt „mifriends“ (mobile, interactive favourite TV, radio, information, entertainment and new digital services) soll im Mai an den Standorten München, Regensburg, Bodensee und Südtirol starten. 400 Teilnehmer erhalten Handys der Hersteller LG und SK Telekom, die aufgrund eines Vertrages zwischen der BLM und der koreanischen Regierung eingeflogen werden. Die Laufzeit des mit Mitteln aus dem europäischen Celtic-Programms geförderten Versuchs beträgt 24 Monate.
Quelle: Presseinfo des Projektbüros vom 20.4.2006 (pdf) / mifriends-Homepage.
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20.4.2006 • Südwesten: Probeausstrahlungen
SaarlandRheinland-Pfalz Pressemeldungen zufolge werden im Südwesten DVB-T-Testübertragungen durchgeführt. Empfangen wurde Deutschlandradio Kultur auf Kanal 50. Unklar sei, ob der Senderstandort im Saarland oder in Rheinland-Pfalz ist. DVB-T startet im Mai in Kaiserslautern und im Rhein-Neckar-Raum.
Quelle: Meldung von Satelliline vom 20.4.2006.
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20.4.2006 • DVB-T- News aus europäischen Ländern
FrankreichDie französische Rundfunkbehörde CSA hat je eine Frequenz in den Regionen Paris, Lyon und Marseille für einen neunmonatigen Test von HDTV-Ausstrahlungen mit MPEG-4-Kompression über DVB-T ausgeschrieben.
LuxembourgAuf Kanal 24 startete in Luxembourg ein Paket von RTL-Belgien, auch RTL Télé Letzebuerg soll digital verbreitet werden. Die RTL Group will auf dem Kanal 7 (Düdelingen/Dudelange) zudem HDTV mit MPEG-4 über DVB-T testen.
FinnlandEine Million Haushalte - jeder zweite Antennenhaushalt - schaut in Finnland digital. Seit November 2005 stieg die zahl der DVB-T Haushalte um 150.000. Im Jahr 2007 soll die analoge Verbreitung in Finnland beendet werden.
DVB-T in Europa, 2006. Quelle: NDR (Download - jpg-Datei, 650 kb - mit Rechtslclick)







DVB-T in Europa.
Quelle: NDR, 2006. Download von
www.dvb-t-nord.de
mit Rechtscklick.
TschechienFür das DVB-T Projekt in Tschechien wurden vom Medienrat RRTV jetzt der Musiksender Ócko und fünf neue Programme lizensiert: Febio TV (Vollprogramm), TV Barrandov (tschechische und slowakische Produktionen), Z1.TV und RTA (Nachrichten), TV Pohoda (tschechische Produktionen).
Quelle: Info von CSA vom 19.4.2006 (in franz. Sprache), Medienberichte. DVB-T weltweit bei www.dvb.org.
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19.4.2006 • England: Künftig auch Pay-TV über DVB-T?
England Die britische Medienbehörde Ofcom befürwortet, künftig auch Pay-TV Programme für den Digitalempfang mit Antenne zu ermöglichen. Es sei an der Zeit, auf eine Regulierung bei DVB-T zu verzichten, erklärte Ofcom nach einer Anhörung. „Die richtige Balance zwischen Pay- und kostenlosen Diensten über die DVB-T-Plattform kann nun besser dem Markt überlassen werden“, hofft Ofcom für die Zukunft.
Der 1996 begonnene Versuch, DVB-T in England auf Pay-TV-Basis einzuführen, scheiterte wegen der Pleite des Betreibers ITV Digital. Daher wurde festgelegt, über drei der sechs vorhandenen Multiplexe kostenlose Programme („Freeview“) zu verbreiten. DVB-T nutzen sechs Millionen Haushalte in England, mehr als acht Millionen DVB-T-Geräte seien verkauft worden. Weitere 12 Millionen Haushalte empfangen Digital-TV über Kabel bzw. Satellit. Es bleibe dabei, dass für BBC, ITV, C4, Five, S4C und Public Teletext auch in Zukunft keine zusätzlichen Gebühren zu entrichten sind.
Quelle: Presseinfo von Ofcom vom 19.4.2006 (in englischer Sprache).
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16.4.2006 • Magdeburg: Stadtrat diskutiert Senderstandort - Start später?
Sachsen-Anhalt Ein Streit im Magdeburger Stadtrat um den Standort des DVB-T Sender-Neubaus könnte den für Anfang 2007 vorgesehenen Start in der Region verschieben. Das Thema wurde vergangene Woche von der Tagesordnung des Stadtrats genommen.
Der Gübser Weg ist aus sendetechnischer Sicht ideal, um eine maximale Versorgung der Stadt für den Indoor-Empfang mit Zimmerantennen zu sichern. Offenbar wird eine Beeinträchtigung des Stadtbildes durch den 160 Meter hohen Stahlgittermast - dann das höchste Bauwerk der Stadt, das den Dom um 56 Meter überragen würde - befürchtet. Daher brachte SPD-Fraktionschef Löhr die Frohser Berge, südlich im Landkreis Schönebeck gelegen, ins Spiel. SPD-Mann Czogalla präferiert hingegen den Gübser Weg, wie auch die PDS: Wo immer der Turm stehe, „er steht schließlich immer irgendwo im Weg“. Die CDU wolle keine Verzögerung, aber Alternativen diskutieren.
Mitteldeutschland hat mit Verschiebungen bei DVB-T Erfahrung: Der Start in Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar mußte von Mai auf Dezember 2005 verschoben werden, weil Baugenehmigungen für drei der fünf Sendeanlagen fehlten.
Quelle: Magdeburger Volksstimme (Online-Ausgabe) am 11.4.2006.
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12.4.2006 • Österreich: Musiksender will DVB-T-Kampagne kippen
Österreich Der österreichische Musiksender GoTV will die Werbekampagne für den am 27. September geplanten DVB-T Start in Österreich kippen. Medienberichten zufolge sieht GoTV durch das grüne DVB-T-Logo mit Smiley und Fernseher (oben) eigene Markenrechte verletzt und will vor Gericht ziehen. Das GoTV-Logo (unten) zeigt einen stark stilisierten Smiley. Sendenetzbetreiber ORS sieht das anders und verweist auf vorliegende entsprechende Rechtsgutachten. DVB-T Logo Österreich


Logo von GoTV
Quelle: Der Standard (Online-Ausgabe) vom 31.3. und 11.4.2006.
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11.4.2006 • DMB-Dienste für 9,90 Euro im Monat?
Medienberichten zufolge rechnen Insider mit einer Monatsgebühr von 9,90 Euro, die MFD von seinen Kunden erheben will. Für solche Angebote interessierten sich allerdings, einer Analyse von TNS Infratest zufolge, nur (oder immerhin?) etwa zehn Prozent der Mobilfunknutzer. Würde eine Flatrate geboten, die Handy-TV und Internet-Nutzung kombiniert, wären 36 Prozent der Befragten bereit, zwischen 20 und 25 Euro pro Monat zu zahlen.
Quelle: Presseinfo von TNS Infratest vom 11.4.2006 / Medienmeldungen vom 10.4.2006.
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10.4.2006 • DMB-Plattform auch in Niedersachsen an MFD
Niedersachsen Für den bundesweiten dreijährigen Pilotbetrieb mit dem Handy-Fernsehen DMB ist nun auch die erwartete Entscheidung für Niedersachsen gefallen: Die Landesmedienanstalt NLM entschied sich, wie zuvor die anderen LMAs auch, für die Firma MFD. Sie will ihren Kunden dem Vernehmen nach etwa 10 Euro monatlich berechnen.
Quelle: Presseinfo der NLM vom 10.4.2006.
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9.4.2006 • BaWü: Infotermine und Details zum Versorgungsgebiet
Baden-Württemberg Die Verbaucherzentrale Baden-Württemberg veranstaltet zwei Beratungstage am 24. April von 15 bis 19 Uhr in Mannheim (Q4, 10) und am 27. April von 15 bis 20 Uhr in Stuttgart (Paulinenstraße 47).
Auf der Überallfernseh-Website hat der SWR jetzt verschiedene Dokumente über das Programmangebot und den Antennenaufwand in den neuen Versorgungsgebieten veröffentlicht. Montags bis freitags von 10 Uhr bis 20 Uhr beantwortet eine kostenlose Hotline (Telefon 08000-929-900) Verbraucheranfragen.
Quelle: Zur Download-Seite SWR / Verbraucherzentrale BaWü: Veranstaltungsinfo.
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7.4.2006 • Auch in Bayern: DMB-Plattform an MFD
Bayern Der Medienrat der Landesmedienanstalt BLM hat die Lizenz für die DMB-Plattform im Freistaat, wie nach der „Empfehlung“ der DLM nicht anders zu erwarten, an die Firma Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD) vergeben. Die Zulassung erfolge „im Rahmen eines länderübergreifen­den Versuchsprojekts“. Bei der Laufzeit der Zulassung geht Bayern mit fünf Jahren den Mittelweg. In Sachen DMB erhielt MFD die Lizenz in anderen Bundesländern üblicherweise für drei Jahre. Gegen die achtjährige Zulassung in Baden-Württemberg hat ein unterlegener Mitbewerber rechtliche Schritte angekündigt.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 6.4.2006.
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6.4.2006 • Debitel kündigt DMB-Dienste mit Samsung-Handy an
Der Mobilfunkbetreiber Debitel will ab Mai Mobiles Fernsehen per DMB „in einem attraktiven Gesamtpaket anbieten, zu dem das TV-Handy Samsung SGH-P900 und der Empfang von mindestens vier Fernsehprogrammen gehören“. Programme kämen von ZDF, MTV und Pro7Sat1. Zusätzlich sei der Empfang von Radioprogrammen möglich.
Quelle: Presseinfo von Debitel vom 6.4.2006.
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6.4.2006 • Hamburg: DMB-Lizenz geht an MFD
Hamburg Der Vorstand der Landesmedienanstalt HAM hat erwartungsgemäß der MFD eine Lizenz für den Betrieb der DMB-Plattform für drei Jahre erteilt.
Gleichzeitig wurden zwei bundesweite Handy-TV-Programme der MFD zugelassen: Ein Comedy-/Entertainmentangebot soll in Kooperation mit Pro7Sat1 produziert werden, ein Musikkanal wird von MTV zugeliefert. „Die Zulassung zur Veranstaltung und digitalen bundesweiten Verbreitung der beiden Programme wurde jeweils für die Dauer von zehn Jahren erteilt. Sie steht noch unter dem Vorbehalt der medien­konzentrationsrechtlichen Prüfung durch die KEK“, teilt die HAM dazu mit.
Die MFD wolle zur Fussball-WM mit der Ausstrahlung beginnen. Laut HAM soll gleichzeitig ein DVB-H Probebetrieb anlaufen.
Quelle: Presseinfo der HAM vom 6.4.2006.
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6.4.2006 • Bayern: DVB-T ab 29.5. für Würzburg und Unterfranken
Bayern Am 29. Mai werden wie schon angekündigt die Sender Kreuzberg/Rhön für Unterfranken und Würzburg auf DVB-T umgestellt. Für Verbraucher wird ab morgen, 7.4. eine Telefonhotline unter Rufnummer 01805-310505 geschaltet. Eine Informationskampagne des BR und des Projektbüros für Handel und Verbraucher sei angelaufen. Im Zuge der technischen Vorbereitungen werden einige Füllsender für Das Erste, BR und ZDF bereits am 26. April abgeschaltet.
„Voraussichtlich Ende November 2006“ ist mit dem Start von DVB-T in Regensburg, Teilen der Oberpfalz und Niederbayerns zu rechnen. Dafür werden die Senderstandorte: Hohe Linie, Hoher Bogen, Brotjacklriegel und Pfarrkirchen umgerüstet.
Quelle: Presseinfo des BR vom 6.4.2006.
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6.4.2006 • NRW: Vorarbeiten für Umstieg am 29. Mai beginnen
Nordrhein-Westfalen NRW: Versorgung ab Mai 2006. Download mit Mausclick. Heute und morgen erhält der 302 Meter hohe Sendemast des WDR im Teutoburger Wald bei Detmold eine neue Spitze für den offiziell am 29. Mai beginnenden DVB-T Betrieb. Für Transport und Montage der acht Tonnen schweren Digitalantenne sind mehrere Hubschrauberflüge nötig. In Ostwestfalen werden auch die Sender Bielefeld und Minden umgebaut. Ebenfalls ab 29. Mai wird Wuppertal per DVB-T zusätzlich mit Dritten Programmen versorgt.
Das Angebot wird auf elf Programme sowie einen MHP-Dienst erweitert: Das Erste, Arte, Phoenix, EinsFestival (OWL K48, Wuppertal K26), ZDF, Kika/ZDFdoku, 3Sat/ZDFinfo, MHP-Dienst Digitext (OWL K35, Wuppertal K35), und Dritte Programme von WDR, NDR, MDR, SWR. Auf dem Programmplatz des WDR (K31) wird in Ostwestfalen-Lippe die Lokalzeit OWL, auf dem NDR-Programmplatz die Lokalzeit Südwestfalen ausgestrahlt. In Wuppertal wird auf dem WDR-Programmplatz (K22) die Lokalzeit Bergisches Land und die Lokalzeit aus Düsseldorf auf dem NDR-Programmplatz verbreitet. Ebenfalls am 29. Mai werden die bisherigen analogen Füll- und Ergänzungssender abgeschaltet.
Unter der Telefonnummer 01805 – 50 81 55 ist täglich zwischen 10 und 22 Uhr (12 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz) eine Hotline erreichbar.
Quelle: Presseinfo des DVB-T-Büros vom 5.4.2006 / Details auf den Projektseiten.
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5.4.2006 • Sachsen-Anhalt: MSA votiert für MFD
Sachsen-Anhalt Auf einer Sondersitzung hat die Medienanstalt Sachsen-Anhalt für die Firma MFD als Betreiber der DMB-Plattform nun auch in diesem Bundesland entschieden. Die MSA folgt damit, wie bisher alle Landesmedienanstalten, einer „Empfehlung“ der DLM. „Damit gibt es jetzt grünes Licht dafür, bald auch in Sachsen-Anhalt mobiles Handyfernsehen empfangen zu können.“
Quelle: Presseinfo der MSA vom 5.4.2006.
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4.4.2006 • Termine für Rhein-Neckar, Kaiserslautern, Stuttgart bestätigt
Rheinland-Pfalz Vertreter des SWR und der rheinland-pfälzischen Landesmedienanstalt LMK haben jetzt die Umstiegstermine für den Rhein-Neckar-Raum (17. Mai) und Kaiserslautern und (22. Mai) bestätigt. Ebenfalls am 22. Mai startet DVB-T in Stuttgart. Dort gibt es im Gegensatz zu den anderen genannten Regionen eine Übergangszeit bis Ende Juli 2006, während der die drei gewohnten Programme analog ausgestrahlt werden. Das Programmangebot umfasst ARD, ZDF, Phoenix, Arte, Eins Plus, vier dritte Programme (regional unterschiedlich kombiniert) und ZDFmobil (mit ZDF, 3Sat/Infokanal, Kika/Dokukanal und dem MHP-Dienst Digitext). SWR und LMK rechnen nach Medienberichten mit 150.000 TV-Haushalten in beiden Regionen, von denen allerdings nur maximal fünf Prozent per Antenne empfangen. Erfahrungen aus anderen Regionen deuteten darauf hin, dass die Zahl der Antennenzuschauer steigen werde.
Details auf der Homepage von DVB-T Südwest.
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4.4.2006 • Berlin: Weitere codierte Radioprogramme aufgeschaltet
Berlin Die Firma Technisat hat in Rahmen ihres Pay-Radio-Angebotes jetzt die Programme RADIOROPA Hörbuch 2 (Themen Thriller und Krimi) und RADIOROPA Hörbuch 3 (Sach- und Wirtschaftsliteratur) aufgeschaltet. Noch bis Mai sind sie kostenlos zu hören. Danach benötigt man einen Receiver mit Conax-Entschlüsselung. Eine SmartCard, die freigeschaltet werden muss, liegt dem Receiver DIGIT MF4-T bei.
Quelle: Presseinfo von Technisat vom 4.4.2006 / Hintergrund: Radio via DVB-T.
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3.4.2006 • Astra zählt durch: 55 Prozent Zuwachs für Antenne
TV-Empfangswege 2005. Grafik: Astra. Vergrößern mit Mausclick. Nach Angaben des Satellitenbetreibers Astra bezogen Ende 2005 in Deutschland 2,1 Million TV-Haushalte ihre Programme terrestrisch, davon 1,88 Millionen ausschließlich via DVB-T. Der Antennenempfang hat sich damit in der jährlichen Astra-Statistik nach kontinuierlichem Rückgang seit 1999 erstmals wieder - und zwar um knapp 55 Prozent - positiv entwickelt. Zu Beginn der Einführung von DVB-T waren 1,5 bis 1,7 Millionen Antennenhaushalte geschätzt worden. Die Astra-Zahlen deuten also daraufhin, dass heute mehr Haushalte als damals den Empfangsweg Antenne nutzen.
Die Entwicklung der DVB-T-Haushalte gibt Astra mit 800.000 (2003), 620.000 (2004) und Ende 2005 nun 1,88 Millionen an. Das entspricht 18,1 Prozent der 10,38 Millionen Digitalhaushalte. Bezogen auf die Gesamtheit von 37,34 Millionen TV-Haushalten liegt der DVB-T-Anteil damit bei 5 Prozent. Aus den Angaben kann abgeleitet werden, dass nur noch etwa 240.000 Haushalte analog-terrestrisch empfangen. Für sie steht die Umstellung auf DVB-T bis 2008 bevor. Die dafür notwenigen Verbreitungskosten wollen jedoch nur die ARD-Anstalten und das ZDF aufbringen.
Astra sieht in zeitlichem Zusammenhang mit der DVB-T-Aufschaltung in München, Nürnberg, Frankfurt und Wiesbaden deutliche Zuwächse für Sat-Digital. Die veröffentlichten Zahlen wurden von TNS Infratest erhoben. Die Nutzung von Zweitgeräten wurde nicht abgefragt.
Quelle: Presseinfo von Astra und Astra-Marktdaten vom 27.3.2006 (pdf) / Hintergrund: DVB-T in der Statistik.
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3.4.2006 • Jährliche IFA als „Erfolgsmodell“
IFA-Logo Nicht einmal ein halbes Jahr nach der Entscheidung, die Internationale Funkausstellung in Berlin jährlich durchzuführen, sehen die Veranstalter Messe Berlin und gfu den Projektstand über Erwartung und ihr Konzept „auf breiter Front bestätigt“. Die großen Vollsortimenter würden vom 1. bis 6. September in Berlin „mit gleicher Standgröße wie 2005“ präsentieren. Man rechne auch mit „marktbedeutenden Neuausstellern“ aus der Telekommunikations- und der Computerbranche.
Quelle: Presseinfo von gfu und Messe Berlin vom 3.4.2006.
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3.4.2006 • Hessen: MFD für DMB lizensiert
Hessen Der Firma MFD wurden - nach der „Empfehlung“ der DLM - nun auch in Hessen Übertragungskapazitäten für DMB für drei Jahre zugeteilt.
Quelle: Presseinfo der LPR Hessen vom 3.4.2006.
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1.4.2006 • BaWü: Widerspruch gegen DMB Plattform-Vergabe
Baden-Württemberg Kein Aprilscherz sondern ein Skandälchen deutet sich in Sachen DMB-Handyfernsehen an: Die Walk’n Watch Gesellschaft für mobiles Fernsehen mbH (Grünwald) hat gegen die Vergabe der Plattformbetreiberschaft für DMB an den Konkurrenten MFD in Baden-Württemberg bei der Landesmedienanstalt LfK Widerspruch eingelegt. Walk’n Watch will nach eigenem Bekunden verhindern, dass so „unumkehrbare Fakten geschaffen werden“. Denn die Lizenzerteilung für acht Jahre sei kein Pilotprojekt, sondern ein Regelbetrieb.
Die Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz der Landesmedienanstalten hatte schon im Februar die Plattform-Vergabe an die Firma MFD „empfohlen“ - obwohl zu diesem Zeitpunkt das Projekt in allen Bundesländern noch nicht einmal ausgeschrieben worden war. Über den Widerspruch soll am 24. April entschieden werden. Das Verfahren könnte den zur Fussball-WM vorgesehenen DMB-Start verzögern.
Gespannt darf man sein, wie sich Walk’n Watch zur Lizenzvergabe für die beiden Berliner DMB-Kanäle verhält. Die MABB hatte die Lizensierung für sieben Jahre „in Aussicht genommen ..., damit die zusätzlichen Investitionen in das Sendernetz und die Verbreitung von Endgeräten refinanziert werden können. Den Antragstellern geht es um eine Markteinführung“, so die MABB am 20. März. Daher müsse „nicht auf Versuchsklauseln mit kürzerer Zulassung zurückgegriffen werden“. Die beiden Zulassungen zum Berliner Regelbetrieb sollen an MFD und an Walk’n Watch gehen ...
Walk’n Watch will eine Free-TV Plattform anbieten. Hauptgesellschafter sind Raimund König (Grünwald Equity Partners), Ralph Piller (Camp-TV) sowie die Net-mobile AG.
Quelle: Medienmeldungen (u.a. Digital Fernsehen) / Hintergrund Handy-Fernsehen.



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