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Nachrichten-Archiv: Dezember 2007

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28.12.2007 • Hersteller: Micronas stoppt IPTV-Entwicklung
Der Chipentwickler Micronas hat die Einstellung seiner Aktivitäten im Bereich Settopboxen für IPTV beschlossen. Betroffen seien 120 Mitarbeiter in den USA und China. Unklar ist die Auswirkung auf die Kooperation mit Technisat. Die deutsche Firma hatte im Frühjahr eine Allianz mit Micronas bekannt gegeben, aus der eine Reihe von DVB/IPTV-Kombigeräten hervorgehen sollte. Unter anderem wurde die DVB-T Box Telestreamer 2TW angekündigt.
Quelle: Presseinfo von Micronas vom 28.12.2007.
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27.12.2007 • DVB-T: Grünes Logo jetzt auch für Antennen
Überallfernseh-Logo Deutsche TV-Plattform Vielfach sind die Antennen der Schwachpunkt des DVB-T Empfangs. Nun gibt es das von den Empfangsgeräten schon bekannte grüne Überallfernseh-Logo auch für Antennen. Die Deutsche TV-Plattform formulierte, wie angekündigt, in Zusammenarbeit mit den Rundfunkanstalten für Zimmer- und Außenantennen (nicht für Dachantennen!) Minimalanforderungen. Diese fassen Kriterien zusammen, „die für reibungslosen praktischen Betrieb im Alltag und zur Sicherung der Qualität der Empfangsantennen erforderlich sind“. In einer Presseinfo heisst es weiter: „Neben den physikalischen und technischen Parametern werden in dem Papier in der Version 1.0 auch verbindliche Eigenschaften zur minimalen Güte aufgeführt. Des weiteren werden in den Minimalanforderungen Aussagen zur Charakteristik der Empfangsantenne gemacht, und im Anhang zwei Messverfahren zur Gütebestimmung des DVB-T-Empfangssystems beschrieben.“ Im Gegensatz zum Boxen-Logo werden unter anderem konkrete Messverfahren und -werte vorgegeben.
Wie bei den Empfangsgeräten können Unternehmen die Nutzungsrechte am Logo per „Selbstzertifizierung“ (d.h. gegen Abgabe einer Konformitätserklärung und Gebühr) für ihre Produkte erwerben und dann auf Verpackungen, Werbemitteln usw. verwenden.
Quelle: Presseinfo der Deutschen TV-Plattform vom 27.12.2007 und Minimalanforderungen Version 1.0 (pdf).
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21.12.2007 • Österreich: Starttermine 2008
Österreich DVB-T Logo Österreich Heute hat die österreichische Digitales Fernsehen Förder GmbH die Termine für den DVB-T Ausbau im Alpenland bis Mai 2008 sowie der bis dahin bevorstehenden Analog-Abschaltungen bekannt gegeben. Ankündigungen gibt es drei Wochen vorab per Laufband in den Programmen.
Sender Region Aufschaltung Analog-Absch.
 Burgenland
Podersdorf Podersdorf und Umgebung, Oggau, Mörbisch, Rust 13.11.2007 25.2.2008
Hirschenstein Weite Teile des Süd- und Mittelburgenlands 17.12.2007 25.2.2008
 Kärnten
Goldeck Spittal/Drau und Umgebung 24.9.2007 4.2.2008
Koralpe Region Wolfsberg, große Teile d. Lavanttals, Teile v. Völkermarkt 24.9.2007 4.2.2008
 Niederösterreich
Hartberg Gebiet Bad Vöslau, Baden, Sooß 22.10.2007 4.2.2008
Wachberg Weitra und Umgebung 22.10.2007 4.2.2008
Galgenberg Poysdorf und Umgebung 22.10.2007 4.2.2008
Zwettl Zwettl 22.10.2007 4.2.2008
 Oberösterreich
Schärding Schärding 31.3.2008 5.5.2008
Tröschberg Steyr 31.3.2008 5.5.2008
 Salzburg
Luxkogel Lend 31.3.2008 5.5.2008
Großeck Mauterndorf 31.3.2008 5.5.2008
 Steyermark
Glossnitzberg Köflach, Voitsberg und Umgebung 24.9.2007 31.3.2008
Hauser Kaibling Schladming und Umgebung 22.10.2007 31.3.2008
Stradnerkopf Bad Gleichenberg 31.3.2008 5.5.2008
Demmerkogel Deutschlandsberg 31.3.2008 5.5.2008
Klöch Klöch 5.5.2008 5.5.2008
 Tirol
Seegrube Innsbruck 22.10.2007 4.2.2008
Hohe Salve Raum Wörgl, vorderes Brixental 22.10.2007 4.2.2008
Rauchkofel Lienzer Talkessel 22.10.2007 4.2.2008
Hahnenkamm Reutte 31.3.2008 5.5.2008
Tannheim Tannheim 5.5.2008 5.5.2008
 Vorarlberg
Dünserberg Bludenz 4.2.2008 14.4.2008
Vorderälpele Feldkirch 4.2.2008 14.4.2008
Am Rohr
(statt Grundkopf)
Mittelberg 14.4.2008 14.4.2008
Quelle: Mail-Newsletter der Digitales Fernsehen Förder GmbH vom 21.12.2007.
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21.12.2007 • Hessen: HR räumt Empfangsprobleme in Wiesbaden ein
Hessischer Rundfunk Offenbar gibt es seit dem Kanalwechsel in Teilen Hessens Empfangsprobleme mit den Programmen Das Erste, HR und Arte/EinsFestival auf dem neuen Kanal 37, auf die der Hessische Rundfunk heute reagiert. Betroffenen Zuschauern wird geraten:
„Beim Empfang über Dachantenne ist unbedingt sicherzustellen, dass die Antenne vertikal polarisiert und auf den Sender Hohe Wurzel ausgerichtet ist. Signalstärke und -qualität sollten einen ausreichenden Pegel (über 60 Prozent) aufweisen.
Beim Empfang über Zimmerantenne: Ist eine ausreichende Signalstärke und -qualität des Kanals 37 durch veränderte Aufstellung der Zimmerantenne nicht möglich, können die Programme auch über die Kanäle 50 und 53 (SWR-Standort Heidelberg) beziehungsweise 44 und 57 (SWR-Standort Donnersberg) empfangen werden. Hierzu ist gegebenenfalls ein neuer Sendersuchlauf notwendig.“
Die Zuschauer-Hotline des HR berät unter 01805-25 55 25 (12Ct. Pro Minute aus dem Festnetz).
Quelle: Presseinfo des HR vom 21.12.2007.
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19.12.2007 • England: Mindestens 9,3 Mio. Haushalte nutzen DVB-T
England Mit 21,7 Mio. Digital-Haushalten oder 86,1 Prozent der TV-Haushalte hält England die Spitzenposition bei der TV-Digitalisierung in Europa. Das geht aus dem jüngsten Quartalsreport der britischen Medienaufsicht Ofcom hervor.
Zum Ende des 3. Quartals nutzten rund 14 Mio. Haushalte DVB-T, 1,1 Mio. mehr als im Vorquartal. Der Geräteverkauf für das DVB-T Angebot Freeview erreichte mit 2,4 Mio. Boxen und Fernsehern das zweitbeste Quartalsergebnis seit dem Freeview-Start. Unter den neuen Freeview-Zuschauern sind nur etwa 200.000 Umsteiger vom Analogantennen-Empfang. Die Statistik unterstreicht, dass DVB-T bei den Zweitgeräten (wie in Deutschland) eine zunehmend hohe Bedeutung hat. Die Zahl der „nur Freeview-Haushalte“ wird mit 9,3 Mio. angegeben.
Ofcom meldet desweiteren 9,1 Mio. Sat- und 3,4 Mio. Kabel-Haushalte.
Quelle: Presseinfo der Ofcom (englisch) vom 19.12.2007.
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19.12.2007 • DVB-H: Gespräche Mobile 3.0 und Media&Broadcast
DVB-H Logo Auch zwischem dem Sendenetzbetreiber Media&Broadcast und Mobile 3.0 gehen die Gespräche über den DVB-H Start voran. Dies geht aus einer Mitteilung beider Firmen hervor. Der Netzaufbau könne zügig nach Lizenzerteilung begonnen werden, die Gespäche verliefen positiv und sollen im Neuen Jahr zum Vertragsabschluß führen.
Die zwischenzeitlich verkaufte Telekom-Tochter hatte von der Bundesnetzagentur den Zuschlag für den Netzbetrieb erhalten. Mobile 3.0 war von den Landesmedienanstalten der Betrieb der Programmplattform „in Aussicht“ gestellt worden, wenn bis Jahresende ein genehmigungsfähiges Angebotspaket unter Dach und Fach ist. Mobile 3.0 hatte in den letzten Tagen mit ARD, ZDF und RTL abgeschlossen. Die vermehrten Meldungen deuten daraufhin, dass Mobile 3.0 demonstrieren will, diese Auflage zu erfüllen (siehe auch unten).
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 19.12.2007.
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19.12.2007 • DVB-T: Erfolg für Zweitgeräte und als Alternative zum Kabel
Überallfernseh-Logo In einem Interview geht Thorsten Mann-Raudies, Leiter der DVB-T Taskforce von ARD und ZDF, davon aus, dass im kommenden Jahr die „Erfolgsstory“ DVB-T weiter geschrieben wird. Das digitale Antennenfernsehen habe sich als „Motor der Digitalisierung“ erwiesen. Mann-Raudies verweist unter anderem auf das Geräteangebot mit etwa 750 Modellen für viele Nutzungszwecke.
Obwohl offenbar viele Kabelzuschauer bei den Hotlines anfragen, wie sie ihren Versorgungsvertrag kündigen können, sieht Mann-Raudies die Antenne nicht „als Konkurrenz sondern eher als Ergänzung zu Satellit und Kabel“. DVB-T werde vielfach mit dem „Zweit-, Dritt-, Viert- oder sogar Fünfgerät“ genutzt. Den Analogantennen-Zuschauern bringe es mehr Programme in besserer Qualität.
Laut Mann-Raudies werden die weiteren Digitalaufschaltungen ab Mai 2008 beginnen. Details zum Zeiotplan sollen „Anfang 2008“ veröffentlicht werden.
Quelle: Interview in Infosat vom 18.12.2007.
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18.12.2007 • DVB-H: ARD/ZDF beim Handyfernsehen
DVB-H Logo In einer gemeinsamen Presseinfo melden ARD und ZDF den Vertragsabschluß für das Handyfernsehen. „Die ARD mit 'Das Erste' und das ZDF mit seinem Hauptprogramm werden auf der neuen DVB-H-Plattform von Mobile 3.0 bundesweit unverschlüsselt und barrierefrei übertragen. Die Nutzer müssen für diese Programme keine inhaltsbezogenen Entgelte zahlen.“ Das deutet darauf, dass wie beim Kabel eine „Transportgebühr“ zu entrichten ist, die beiden Programme (jedoch unverschlüsselt) übertragen werden. Ihre Zielgruppen sehen die Öffentlich-rechtlichen nicht nur beim jüngeren Publikum, sondern auch bei Entscheidern und Multiplikatoren.
Der Vertrag wurde mit dem Plattformbetreiber Mobile 3.0 über zwei Jahre abgeschlossen. Die Unterzeichnung hatte sich verzögert, ARD/ZDF wollten ursprünglich mit drei Programmen einsteigen, mussten sich aber nun auf zwei beschränken. Mobile 3.0 muss bis zum 31. Dezember das komplette Paket aus 15 TV und vier Radioprogrammen den Landesmedienanstalten vorlegen.
Quelle: Presseinfo von ARD/ZDF vom 18.12.2007.
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17.12.2007 • DVB-T: Ausbau bei 85 Prozent, 2008 mehr als 90 Prozent
Überallfernseh-Logo DVB-T Statistik Juli 2007. Quelle: T-Systems M&B. Vergrössern per Doppelclick Mit Inbetriebnahme der DVB-T Sender im Saarland werden 68 Mio. Einwohner durch das digitalterrestrische Fernsehen erreicht, der Versorgungsgrad liegt damit bei 85 Prozent. 9 Millionen Endgeräte seien verkauft, teilt der Sendenetzbetreiber Media&Broadcast mit. Nachdem 2007 insgesamt 78 Sendeanlagen an 26 Standorten ans Netz gingen, sind 2008 weitere 22 Standorte vorgesehen; genaue Termine wurden nicht genannt:
Baden-Württemberg: Aalen, Waldenburg, Pforzheim.
Bayern: Amberg, Bamberg, Geibelsee, Hesselberg, Ochsenkopf, Pfaffenberg, Untersberg;
Sachsen-Anhalt: Dequede;
Thüringen: Inselsberg, Jena-Kernberge, Kulmberg (Saalfeld), Sonneberg (Bleßberg);
Rheinland-Pfalz: Ahrweiler, Bad Marienberg, Koblenz-Kühkopf, Haardtkopf, Eifel, Saarburg, Trier;
Damit wird das Ziel der öffentlich-rechtlichen Anstalten erreicht, den Ausbau bis zu einem Versorgungsgrad von mindestens 90 Prozent voran zu treiben. Dies wird Ende 2008, schon zwei Jahre vor dem 1998 von der Initiative Digitaler Rundfunk IDR vorgegebenen Zieltermin 2010, der Fall sein.
Die kürzlich verkaufte ehemalige Telekom-Tochter betreibt alle 135 DVB-T Sender für das ZDF (Planung bis Ende 2008, Stand 2007: 113) und die Privaten und stellt der ARD ihre Standorte zur Verfügung.
Quelle: Presseinfo von Media&Broadcast vom 17.12.2007 / M&B-Präsentation (pdf) zur IFA 2007.
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17.12.2007 • DVB-H: Mobile 3.0 will Termin halten
DVB-H Logo Das für den Betrieb der Inhalteplattform des DVB-H Handyfernsehens von den Landesmedienanstalten „in Aussicht“ genommene Unternehmen Mobile 3.0 will trotz offenkundiger Schwierigkeiten bis Jahresende die Programm-Verträge unter Dach und Fach haben. Mit der RTL-Gruppe liegt laut Mobile 3.0 Präsident Rudolf Gröger bereits ein Vertrag vor. Abkommen mit ARD, ZDF und der Pro7Sat1-Gruppe sollen folgen. Wenn man sich auch mit dem Technik-Betreiber Media&Broadcast einigen kann, könnte das Handyfernsehen dennoch zur Fussball-EM 2008 starten, meldet Der Tagesspiegel. „Wir werden alles Menschenmögliche dafür tun, dass zumindest in den größten deutschen Städten flächendeckend Mobile-TV zu sehen ist“, so Gröger. Während Kritiker eine Monatsgebühr von maximal 5 Euro für machbar halten, sieht Gröger „eine große Bereitschaft, monatlich zwischen sieben und neun Euro zu bezahlen“. Mit den Mobilfunkbetreibern könnten verschiedene Preismodelle erarbeitet werden, erklärte der ehemalige Chef von O2. Denkbar sei, daß á la Premiere zwei Monate gratis angeboten würden, so das Blatt.
Quelle: Meldung des Tagesspiegel vom 17.12.2007.
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12.12.2007 • Hamburg/Schleswig-Holstein: MA HSH am neuen Standort
Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein Anfang der Woche hat die gemeinsame Landesmedienanstalt der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein ihren neuen Standort bezogen. Damit endet eine neunmonatige Interimsphase nach der offiziellen Vereinigung beider LMAs am 1. März. Der neugewählte Direktor Thomas Fuchs wird dort seinen Dienst am 15. Januar antreten. Die Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein (MAHSH) firmiert nun in 22846 Norderstedt (Rathausallee 72-76, Telefon 040-36 90 05-0).
Quelle: Presseinfo de MA HSH vom 12.12.2007.
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11.12.2007 • Saarland: Start mit Privaten am 13. Dezember
Saarland Das Saarland ist die erste DVB-T Region ausserhalb der großen Ballungsräume, in der ab dem 13. Dezember private Programme per DVB-T verbreitet werden. Das schon analogterrestrisch gesendete SaarTV teilt sich einen Multiplex mit dem Spielfilmkanal Tele5 und dem Shoppungsender QVC; ein Programmplatz ist noch frei. Desweiteren werden 12 öffentlich-rechtliche Programme aufgeschaltet. Hier die Programmbelegung:
Kanal 30: ZDF, 3Sat, KiKa/ZDF Dokukanal, ZDFinfokanal
Kanal 42: DasErste, SR Fernsehen, Phoenix, Arte
Kanal 44: BR3, HR3, SWR3, WDR3
Kanal 49: SaarTV, Tele5, QVC.
Gesendet wird von der Göttelborner Höhe (alle), Saarbrücken Schoksberg (ARD, ZDF, Private) und Spiesen (nur ARD). 15.000 der 500.000 TV-Haushalte des Saarlandes sollen per Antenne empfangen.
In den grenznahen Gebieten können ortsabhängig per Dachantenne bis zu 18 Programme aus Frankreich und zwei Programme aus Luxemburg empfangen werden.
Quellen: Infos unter DVB-T im Saarland / Prognose und Parameter (pdf).
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10.12.2007 • AGF: Bald schauen 30 Prozent digital
Nach den jüngsten Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung wird demnächst die 30-Prozentmarke beim Anteil der Digital empfangenden an den Fernsehhaushalten in Deutschland überschritten. Die AGF meldet für das Monatsende Dezember 10,33 Mio. Digitalhaushalte (von 35,02 Mio. TV-Haushalten insgesamt). Dies entspricht einem Digitalanteil von 29,5 Prozent. Die 10 Mio.-Grenze war am 1. Oktober überschritten worden. Im Bereich des Möglichen ist, dass zum Jahreswechsel mehr als 30 Prozent der TV-Haushalte auf digitalen Empfang umgestiegen sind.
Quelle: Monatsstatistik der AGF (Stand: 1.12.2007).
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10.12.2007 • SLM: Förderung für den digitalen Umstieg in Sachsen
SLM Sachsen Die sächsische Landesmedienanstalt SLM will 2008 545.000 Euro für die „Förderung des digitalen Umstiegs“ und Projekte „im Bereich der digitalen Programmeinspeisung in Kabelnetze, der terrestrischen Digitalisierung sowie für DVB-T Versuchsprojekte“ verwenden. Ds Budget der Anstalt beträgt insgesamt 6,024 Mio. Euro.
Für den 19.12. lädt die SLM zu einer Pressekonferenz ein, von der neue Infos zum Lowpower-Projekt für Leipzig erwartet werden.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 10.12.2007.
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7.12.2007 • DVB-H: ARD will drei statt zwei Sender
DVB-H Logo In die Hintergrund-Debatten um die Programmbelegung des DVB-H kommt etwas mehr Licht: Die ARD verlange statt zweier zugesicherter Kanäle deren drei. Damit werde man der Vielfaltssicherung gerecht, so ein ARD-Sprecher nach Medienberichten.
Indessen wird Thomas Langheinrich, Präsident der baden-württembergischen Landesmedienanstalt (LfK), mit der Mahnung zitiert: „Allen sollte daran gelegen sein, nicht mit Maximalpositionen das Gesamtprojekt in Schieflage zu bringen.“ Die Medienwächter sehen aufgrund der noch nicht vom „in Aussicht“ genommenen Plattformbetreiber Mobile 3.0 vorgelegten Programmbelegung den DVB-H-Start zur Fußball-Europameisterschaft 2008 in Gefahr. Mobile 3.0 soll nun bis zum 31. Dezember ein Programmpaket zusammenstellen.
Quelle: Meldung von Digital Fernsehen vom 7.12.2007.
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6.12.2007 • DVB-H: RTL will dabei sein
DVB-H Logo Trotz der offenkundigen Schwierigkeiten mit ARD und ZDF arbeitet Mobile 3.0 weiter am Programmpaket ür DVB-H. Nach Medienmitteilungen hat das Plattform-Konsortium mit der RTL-Gruppe die Übernahme von Programmen in das Handyfernseh-Paket vereinbart. Details wurden nicht bekannt gegeben.
Die Landesmedienanstalten erwarten von Mobile 3.0 bis zum 31. Dezember einen Vorschlag für die Programmbelegung der 15 TV- und vier Radio-Plätze. Dies ist Voraussetzung für die endgültige Zulassung der Gemeinschaftsfirma von Neva Media und MFD als Plattformbetreiber.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 6.12.2007.
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6.12.2007 • Schweiz: Umstellung der Deutschschweiz beendet
Schweiz Am 26. November 2007 um 14 Uhr hat die SRG SSR idée suisse den analogen Fernsehsendebetrieb über Antenne in der deutschsprachigen Schweiz eingestellt. Bei der SRG-Hotline seien weniger Anrufe als erwartet eingegangen, auch habe es keine Lieferprobleme mit Geräte gegeben.
Die in der Schweiz 2003 begonnene Umstellung soll im Februar 2008 mit der Aufschaltung des digitalen Signals in den Kantonen Wallis und Chablais beendet werden.
Quellen: Presseinfo von SRG SSR vom 4.12.2007 / Hintergrund: digitalesfernsehen.ch.
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5.12.2007 • DVB-H: Langheinrich bringt Licht ins Streitdunkel
DVB-H Logo Äußerungen des Präsidenten der baden-württembergischen Landesmedienanstalt (LfK), Thomas Langheinrich, erhellen die Auseinandersetzung um die Bildung des Programmpakets für das DVB-H Angebot. Als Grund für die Verschiebung der endgültigen Zulassung von Mobile 3.0 hatten die Landesmedienanstalten u.a. „die noch ausstehende Einbindung des Programmangebots des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ein wirtschaftlich tragfähiges Gesamtkonzept“ genannt.
Die Forderung von ARD und ZDF nach einer (für sie und die Zuschauer) kostenfreien und unverschlüsselten Verbreitung via DVB-H erinnere ihn an „Schwarzfahren“, so Langhreinrich in einer Rede in Karlsruhe. Dies drohe, austarierte Geschäftsmodelle scheitern zu lassen. Das Handy-Fernsehen funktioniere nur, wenn die Programmanbieter entweder in das Modell integriert seien oder für ihre unverschlüsselte Verbreitung bezahlten.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 5.12.2007.
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5.12.2007 • Radiozukunft: Veranstalterinteresse für Digitaradio
BLM 80 Prozent der befragten 100 Radioveranstalter würden an Ausschreibungen für digitales Radio teilnehmen. Das ergab eine Untersuchung der Beratungsgesellschaft Goldmedia im Auftrag der bayerischen Landesmedienanstalt BLM. 74 Prozent von ihnen würden regionale und lokale Kapazitäten beanspruchen, 37 Prozent wollen in Ballungsräumen, 43 Prozent landesweit und 37 Prozent auf bundesweit senden. Als favorisierte Sendetechniken werden DAB+ (60 Prozent), DMB (44 Prozent) und DVB-H (44 Prozent) genannt.
Auch bei den Geschäftsmodellen zeichnen sich Veränderungen ab. Hier stehen neben Pay-Radio (als Teil einer Pay-TV-Plattform á la Premiere) auch Shopping-Radio, Corporate Radio, Abo-Dienste für Sonderprogramme sowie Interaktionserlöse durch Rückkanalfähigkeit der Verbreitungswege im Mittelpunkt.
Derzeit sendeten nur 22 Prozent der befragten Stationen via DAB, hingegen sind 80 Prozent im Internet zu hören.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 4.12.2007.
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2.12.2007 • ZVEI: 18 Millionen Settopboxen verkauft
ZVEI In Deutschland werden nach Schätzung des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) bis Jahresende rund 18 Millionen Settopboxen verkauft worden sein. Davon entfallen elf Millionen auf den Sat-Empfang aus, während bisher nur 1,5 Millionen Bestellgeräte für Kabelfernsehen gehandelt worden sein sollen.
Die Zahl der seit 2002 verkauften DVB-T-Receiver wird vom ZVEI auf 5,5 Millionen Stück geschätzt. In den Angaben sind allerdings portable und Heimfernseher mit integriertem Tuner sowie PC-Empfänger aller Bauformen nicht enthalten.
Jörg-Peter Jost, Bereichsleiter Zentraltechnik beim HR und Leiter der DVB-T Arbeitsgruppe der Deutschen TV-Plattform, nannte kürzlich auf einer Veranstaltung in Berlin einen Gesamtbestand von 9 Millionen DVB-T Empfangsgeräten. Für Ende 2006 waren 7,2 Mio. Stück genannt worden.
Quelle: Meldung von Digital Fernsehen vom 2.12.2007.
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2.12.2007 • IFA: Ab 2008 auch Hausgeräte auf der Funkausstellung
Internationale Funkausstellung Auf der Internationalen Funkausstelllung in Berlin tritt die Unterhaltungselektronik ab 2008 (29. August bis 3. September) etwa ein Sechstel ihrer Fläche an Haushaltsgeräte ab. Die neue internationale Messe HOME APPLIANCES @ IFA beansprucht 30.000 Quadratmeter Fläche in den Hallen 1.1 bis 6.1 (Bruttogesamtfläche der IFA 2007: 180.000 qm), gaben die Veranstalter GFU, ZVEI und Messe Berlin bekannt.
GFU-Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Hecker: „Sowohl auf der Hersteller- als auch auf der Handelsseite sehen wir die immer stärkere Verzahnung unserer Märkte.“ Damit passt sich die weltgrößte Messe für Unterhaltungselektronik den Bedürfnissen des Handels an: Immer stärker geraten die europaweit aktiven Fachhandelskooperationen (ElectronicPartner, Expert etc.) in Konkurrenz mit den Elektronikmärkten sowie den traditionellen Fachgeschäften. Alle Handelsplattformen bieten „braune“ und „weisse Ware“ an.
Die Messe kann Rückzugs- und Verkleinerungsplänen ihrer UE-Aussteller entgegen wirken.
Quelle: Presseinfo der Messe Berlin vom 30.11.2007.
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1.12.2007 • Hersteller: Sanierer übernimmt SM Electronic
SM Electronic Logo Die Zukunft des Settopboxenherstellers SM Electronic scheint zunächst gesichert: Der französische Thomson-Konzern verkaufte die Firma zum Jahresende an die auf die „Restrukturierung von Firmen in Umbruchsituationen spezialisierte“ Arques Industries AG - Meldungen zufolge für einen „symbolischen Preis“. Arques hatte zuletzt die Computerfirma Actebis übernommen. Thomson hatte schon vorher seine Fernseh-Marken für Europa und die USA verkauft und will sich auf Profi-Technik konzentrieren.
SM Electronic setzt 2006 mit der Marke Skymaster und 200 Mitarbeitern 60 Millionen um. Aktuellen Erhebungen zufolge hält die Firma nach Stückzahl verkaufter Settopboxen die Spitzenposition in Deutschland, nach Umsätzen liegt sie auf dem 3. Platz.
Quelle: Meldung vom 30.11.2007 und Profil Arques bei finanzen.net.
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1.12.2007 • Hessen/Rheinland-Pfalz: Kanalwechsel zum 4. Dezember
Rheinland-PfalzHessen Zuschauer im Einzugsbereich der Sender Großer Feldberg, Fernmeldeturm Frankfurt, Hohe Wurzel und Würzberg müssen in der Nacht am 4. Dezember einen Suchlauf durchführen: Die Programme Das Erste, HR und arte/EinsFestival, die derzeit in der Rhein-Main-Region auf Kanal 57 und in Südhessen auf Kanal 31 zu empfangen sind, werden dann für beide Empfangsgebiete auf den Kanal 37 verlegt. Kanal 57 wird künftig für den Sender Donnersberg (Rheinland-Pfalz) benötigt. Zeitgleich endet die analoge Ausstrahlung von DasErste auf Kanal 11.
Auch die Zuschauer in Kaiserslautern (Sender Dansenberg) müssen einen Suchlauf durchführen: Ab dem 4. Dezember wechselt das ZDF-Bouquet von K30 auf K22. die 3. Programmme von K7 uaf K44, DasErste von K57 auf K44.
Der HR informiert unter 01805 255525 (14 Cent/Minute aus dem Festnetz von T-Com).
Quellen: Info des Projektbüros.
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1.12.2007 • Südwesten: Neue DVB-T Regionen
Baden-WürttembergRheinland-Pfalz In der Nacht zum 4. Dezember gegen 5 Uhr startet DVB-T von den Sendestandorten Donnersberg, Mainz-Kastel, Hohe Derst und Baden-Baden. Die bisherigen analogen Ausstrahlungen werden um 1 Uhr beendet, die digitalen Sender sollen gegen 5 Uhr in Betrieb gehen. Am Vorabend um 22.30 Uhr werden die VHF-Kanäle 6 und 7 an den Standorten Weinbiet und Kaiserslautern abgeschaltet.
Quelle: Info auf DVB-T Südwest vom 21.11.2007.
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1.12.2007 • EU: DVB-H wird „amtlich“ für Europa
EUROPA Die EU-Kommission hat trotz des Widerstandes Deutschlands und anderer Länder DVB-H in die Liste der „amtlichen“ EU-Normen aufgenommen. „Damit sind die 27 Mitgliedstaaten verpflichtet, die Verwendung von DVB-H für die Verbreitung von Mobilfernsehdiensten zu fördern und zu unterstützen, um eine Fragmentierung des Marktes zu vermeiden und Skaleneffekte erzielen zu können, wodurch Dienste und Geräte erschwinglich werden.“ Die Entscheidung soll auch für Rechtssicherheit sorgen.
Die Telekomminister der EU vereinbarten weiterhin strategische Massnahmen. Ein gemeinsames Konzept zur Lizenzvergabe soll die Einführung beschleunigen und innovative Geschäftsmodelle fördern. Frequenzen sollen im UHF-Band reserviert werden.
EU-Kommissarin Viviane Reding erklärte dazu u.a.: „Europa darf sich insbesondere nicht die Gelegenheit der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und in der Schweiz 2008 entgehen lassen.“ Sie räumte ein, dass einige Regierungen „zum Teil aus innenpolitischen Gründen“ der Normierung von DVB-H „noch zurückhaltend gegenüberstehen“.
Während die EU auf den EM-Starttermin setzt, scheint dieser in Deutschland fraglich geworden: Das Konsortium Mobile 3.0 ist bei der Zusammenstellung des Programmangebots offenbar auf unterschiedliche Auffassungen der einzubeziehenden Anbieter gestoßen.
Quelle: Presseinfo der EU-Kommission vom 29.11.2007 / Hintergrund Handy-Fernsehen
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1.12.2007 • Rundfunkgebühr: KEF legt 2 Cent auf 17,98 Euro zu
KEF Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat sich - nach Anhörung der Anstalten - jetzt endgültig auf ihren Vorschlag für die Rundfunkgebühr im Zeitraum von 2009 bis 2012 verständigt, berichtet der Fachdienst Funkkorrespondenz. Demnach soll die Monatsgebühr für ARD, ZDF und Deutschlandradio von 17,03 Euro auf 17,98 Euro steigen.
Von dem um zwei Cent erhöhten Vorschlag von Mitte Oktober profitieren die Landesmedienanstalten. Die KEF wollten ihnen keine Erhöhung zubilligen, was die Bundesländer als rechtswidrig einschätzten. 56 Cent der Erhöhung entfallen auf die ARD, das ZDF erhält ungefähr 35 Cent mehr, das Deutschlandradio zirka 2 Cent.
Der nunmehr 16. KEF-Bericht soll am 21. Januar 2008 veröffentlicht werden. Dann müssen alle 16 Parlamente der Bundesländer dem neuen Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag zustimmen. Das gilt als sicher - nachdem das Bundesverfassungsgericht das Abweichen vom letzten KEF-Bericht für verfassungwidrig erklärt hatte.
Quelle: Bericht der Funkkorrespondenz vom 30.11.2007.
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1.12.2007 • Österreich: 1. DVB-H Handy kommt in den Handel
Österreich Nokia N77 - Foto: Nokia Mobilkom Austria (A1) bringt ab dem 6. Dezember „das erste frei verkäufliche Handy mit DVB-H Broadcast“ heraus. Das Nokia N77 (Foto) soll nach Firmenangaben zur Zeit Testsendungen mit den TV-Programmen ORF 1, ORF 2 und ATV sowie den Hörfunksendern Radio Wien, Ö3, FM4 und Krone Hit Radio empfangen können. Auch UKW-Sender könnten angehört werden. Hinweise auf das Verbreitungsgebiet gibt es nicht. Das Handy soll 249 Euro kosten.
Im A1-Onlineshop wird auch das SGH-P910 von Samsung angeboten, das während der Fußball-WM 2006 in Deutschland im Testeinsatz war. Es fehlt jedoch der Hinweis auf die Eignung für DVB-H.
Quelle: Presseinfo von Mobikom Austria vom 30.11.2007.



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