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Nachrichten-Archiv: Juni 2010

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30.6.2010 • DVB-T2: Praxistest in Berlin
DVB-T2 Logo (DVB Project) Vom 22. bis 24. Juni hat in Berlin ein „Multi-PLP Plugfest“ mit DVB-T2-Sendetechnik stattgefunden. Nach Angaben von MediaBroadcast (Ausrichter für den Veranstalter DVB-Project) wurden erstmals Live-Inhalte „unter sehr realitätsnahen Bedingungen bei der Senderzuführung und -verbreitung“ vom Berliner Alexanderplatz (Kanal 51, 2,3 Kilowatt) abgestrahlt. „Zehn internationale Firmen der Rundfunkbranche konnten so die Interoperabilität ihrer DVB-T2 fähigen Gateways, Modulatoren, Empfänger bzw. Mess-Systeme testen.“ Der Testsender soll noch bis zum Ende der Fußball-WM aufgeschaltet bleiben. In der Zeitschiene sei - in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut - auch eine 3D-Übertragung geplant.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 30.6. / Hintergrund: DVB-T2-Technik.
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30.6.2010 • Rundfunkbeitrag: Mehreinnahmen sind abwegige Spekulation
Euro-Münze Die ARD erwartet keine Mehreinnnahmen durch die ab 2013 erfolgende Neugestaltung der Rundfunkfinanzierung. Entgegenstehende Berichte haben die Intendanten als „abwegige Spekulation“ zurückgewiesen. „Am Ende wird bestenfalls eine schwarze Null stehen. Angebliche Mehreinnahmen von einer Milliarde Euro, die in manchen Blättern die Runde machen, sind völlig illusorisch“, erklärte ARD-Vorsitzender Peter Boudgoust unter Verweis auf die KEF: Die werde Mehrerträge sofort mit dem Bedarf verrechnen.
Das neue Beitragsmodell gehe u.a. von Entlastungen aus, die die möglicherweise höhere Zahl von Beitragspflichtigen wieder auffangen. 1,5 Mio. Haushalte, darunter Studenten-WG's, nichteheliche Lebensgemeinschaften, in der Wohnung lebende Azubis und Rentner mit eigenem Einkommen, würden ebenso wie die Besitzer bzw. Mieter von Zweit- und Urlaubswohnungen, entlastet. Auch für Firmen ergeben sich Entlastungen, da Geräte in Büros, Besucherbereichen und Aufenthaltsräume nicht mehr gesondert voll bezahlt werden müßten.
Quelle: Presseinfo der ARD vom 30.6. / Hintergrund: Neuer Rundfunkbeitrag.
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30.6.2010 • Berlin: 3. BR-Programm bereits auf Sendung
Berlin Am 1. Juli beginnt das 3. Programm des Bayerischen Rundfunks auf dem Berliner Kanal 39 offiziell den Sendebetrieb. Die Aufschaltung an den Standorten Alexanderplatz und Schäferberg ist bereits heute erfolgt. Damit wird der erste der jetzt noch zwei verbleibenden freien Sendeplätze des K39 belegt.
Wenn der BR nicht in den Programmlisten angezeigt wird, ist ein Suchlauf - ggfs. beschränkt auf den K39 - notwendig.
Quelle: Presseinfo des BR vom 29.6. / Hintergrund: DVB-T in Berlin.
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29.6.2010 • Hessen: Neue Programme beschlossen (2)
Hessen Seit heute senden die Shopping-Programme QVC und Channel21 (von 20 bis 24 Uhr partagiert mit dem Regionalfernsehen Rhein-Main-TV) auf dem Kanal 64 der Standorte Großer Feldberg, Frankfurt/Fernmeldeturm und Wiesbaden/Hohe Wurzel. Sie übernehmen den Programmplatz von Eurosport bzw. einen freien Platz.
Quelle: Info auf DVB-T Hessen / Hintergrund: DVB-T in Hessen.
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28.6.2010 • Hersteller: Minituner für DVB-T Fernseher
Chiptuner VA1N2WF2121 (Foto: Sharp) Der japanische Hersteller Sharp hat ein neues Tunermodul für den Empfang von DVB-T und analogem Kabel-TV in LCD-Fernsehern und Digitalrekordern vorgestellt. Der Baustein VA1N2WF2121 ist gegenüber dem Vorgänger um 70 Prozent auf 30 x 29,6 x 5 Millimeter geschrumpft, der Stromverbrauch liegt unter einem Watt. In den Chip sind Signalverstärkung für UHF und VHF und digitale Signalverarbeitung integriert. Die Massenproduktion von 500.000 Stück soll Ende August beginnen.
Quelle: Presseinfo von Sharp global.
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26.6.2010 • DVB-T2: Modellversuch mit eigener Website
DVB-T2 Logo (DVB Project) Der DVB-T2 Modellversuch in Norddeutschland hat nun eine eigene Website mit Hintergrundinformationen zum Projekt und zum Sendestandard.
DVB-T2 ermögliche die Einführung von HDTV bzw. die Erhöhung der Programmzahl sowie der Qualität. Neben technischen Tests gehe es um die Erarbeitung eines verbraucherfreundlichen Einführungsszenarios. Einen Zeitplan für einen Umstieg gibt es aber nicht.
Projektpartner sind die Landesmedienanstalt NLM, NDR, ZDF, RTL, Pro7Sat1 und MediaBroadcast; das Institut für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig hat die technische Projektleitung übernommen.
Quelle: Website DVB-T2 Nord / Hintergrund: DVB-T2 (Leitseite).
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26.6.2010 • England: Stereoskopie-Tests ohne DVB-T2
England Nur ein Gimmick? Der britische Pornokanal Babestation Xtreme sendet heute Abend nach eigenen Angaben ein stereoskopisches Live Pay-Programm via DVB-T. Seit dem 20. Juni laufen dort 3D-Sendungen. Allerdings gehen die 3D-Bilder nicht mit modernen Verfahren, sondern anaglyphisch über den Sender. Während Österreichs ServusTV für seine spärlichen 3D-Clips die passenden Brillen mit roten und grünen Folien kostenlos verschickt, verlangen die Briten dafür 1.50 Pfund.
Quelle: Meldung von Homepage / Hintergrund: TV und Stereoskopie.
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25.6.2010 • Digitalradio: KEF knüpft Mittel an Bedingungen
KEF-Logo DAB-Logo Für die Freigabe der gesperrten Mittel für den Neustart des digitalen Hörfunks hat die KEF ihre grundsätzliche Bereitschaft mit Bedingungen verbunden. So wird ein Vertrag mit dem Netzbetreiber MediaBroadcast über die Sendekosten bis zum September verlangt. Erwartet wird ausserdem eine Einigung mit den Privaten über die Ausbauplanung für die DABplus-Versorgung. WIssen will die KEF auch, wann ARD und D-Radio ihre Lang-, Mittel- und Kurzwellensender abschalten will. Klargestellt wurde auch, dass die KEF einem Netzausbau für das D-Radio über die Versorgung mit ARD-Programmen hinaus nicht zustimmen wird. Werden diese Bedingungen erfüllt, will die KEF die Mittel - zuletzt war von maximal 42 Mio. Euro die Rede - freigeben.
In der Vergangenheit hatte die KEF wiederholt angemerkt, dass weder eine gemeinsame Umstiegsstrategie mit den Privaten vereinbart, noch die Gerätezahl für das 1998 eingeführte DAB-System sich signifikant entwickelt hatte. Nachdem DAB die Anstalten bis dahin etwa 180 Mio. Euro gekostete hatte, stoppte die KEF das aussichtslos scheinende Projekt.
Damit werde ein „wichtiger Schritt zur Zukunftssicherung des Mediums Radio im digitalen Zeitalter gegangen“, erklärte D-Radio Intendant Willi Steul und geht von einem Betriebsbeginn der ersten 15 Sendeanlagen noch Ende 2010 aus. Trotz des engen Zeitplans erwartet Gerd Bauer, Digitalradiobeauftragter der Landesmedienanstalten, darauf, dass das Digitalradio 2011 neu starten kann.
Quelle: Meldungen von Sat und Kabel und Infosat vom 25.6. / Hintergrund: Radiodigitalisierung.
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25.6.2010 • England: Stereoskopie-Tests mit DVB-T2
England DVB-T2 Logo (DVB Project) Arqiva, Betreiber des britischen DVB-T Sendenetzes, beabsichtigt Tests stereoskopischer Sendungen mit DVB-T2 Technik. Zur Trennung der beiden Bildanteile sollen nach vorausgegangenen Labortests Verfahren verwendet werden, die nicht statt zweier kompletter Bilder nur die Unterschiede zwischen 2D- und 3D-Inhalten berücksichtigen. Damit werde die bei der Terrestrik knappe Bandbreite reduziert. Gesendet werden soll außerhalb von London für eine geschlossene Nutzergruppe.
Die BBC hat angekündigt, die Olympischen Spiele 2012 in London stereoskopisch übertragen zu wollen.
Quelle: Meldung von Broadband TV News vom 24.6. / Hintergrund: TV und Stereoskopie.
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24.6.2010 • Viseo+: Nur 4.000 Geräte bestellt?
Viseo+ Fast ein Dreivierteljahr nach dem Start in Stuttgart hat sich das grundverschlüsselte DVB-T Angebot Viseo+ von Eutelsat und der RTL-Gruppe offenbar nicht grundlegend etablierenden können. Die Distributoren Sky Vision und K1 wollen bis Monatsende je etwa 2.000 Geräte an den Handel geliefert haben. Betreiber Eutelsat will zur Zeit keine Kundenzahlen nennen, man gab sich aber gegenüber DigitalFernsehen „mit der bisherigen Entwicklung zufrieden“; ähnlich äußerte sich RTL.
Das in Stuttgart und Halle/Leipzig ausgestrahlte Paket verwendet eine Grundverschlüsselung und nutzt - einmalig in Deutschland - MPEG-4 Kompression. Neben vier normalerweise frei empfangbaren Programmen der RTL-Familie sind auch zwei Pay-Kanäle enthalten.
Update: DF kartete nach und stellte fest, dass sich Viseo+ laut den Geschäftsbedingungen das Recht vorbehält, den Dienst jederzeit einzustellen. „Ein vorstellbares Szenario“, so DF, da das Angebot „nicht so richtig in die Gänge kommen will“.
Quelle: Meldung von DF vom 24.6. / Hintergrund: Viseo+.
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23.6.2010 • DVB-T: Parallelwelten unterscheiden sich
Fussball Überallfernseh-Logo Ein Lob der Programmvermehrung im digitalen Fernsehen: Beim ZDF kann man die beiden zeitgleichen Spiele des letzten Spieltages der WM-Gruppenrunde parallel verfolgen. Das „interessantere“ im Hauptprogramm, das andere im Infokanal. Da muss die ARD Schritt halten und bietet heute abend Deutschland:Ghana im Ersten an. Auch Australien gegen Serbien zeigt die ARD ... allen Kabel- und Satzuschauern. Und den DVB-T-Zuschauern in Mitteldeutschland und NRW. Der Rest der Antennenguckerwelt geht leer aus.
Denn die ARD hat sich für die Parallelübertragung über 1festival entschieden. Da sie ihre DVB-T Bouquets ohne bundesweites Konzept zusammen stellt, fehlt den Zuschauer in den meisten Bundesländern die großzügige Wahlmöglichkeit. Und noch eins darf man der ARD ins Stammbuch schreiben: Wer schaltet aus dem laufenden Spiel in den dazugehörigen Life-Ticker im Videotext? Auch da ist das ZDF besser: Die Spiel- und Leistungsstatistiken sind als begleitender Live-Service wesentlich interessanter.
Quelle: Eigene Recherche, ARD-Text, ZDF-Text.
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23.6.2010 • England: Neuer Anlauf, neue Technik fürs Mobile
England Die britischen Ableger der Mobilfunker O2, Orange und Vodafone planen einen neuen Ansatz für das mobile Fernsehen. Vernünftige Datenraten vom Sender zum Zuschauer soll die 3G-Übertragungstechnik Integrated Mobile Broadcast (IMB) sichern, die gerade von der GSM-Association freigegeben wurde. Ein dreimonatiges Pilotprojekt soll ab Oktober in London und Slough erste Praxis-Erfahrungen bringen.
Für die Netzanbieter sei es praktischer und billiger, die eigene Infrastruktur zu benutzen, als ein TV-Verbreitungsnetz. Damit wird deutlich DVB-H angegriffen, das ohnehin nur in wenigen Ländern gestartet werden konnte.
Quelle: Meldung von Broadband TV News vom 22.6. / Hintergrund: Mobil-TV.
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22.6.2010 • Österreich: Nichtkommerzielles Programm via DVB-T
Österreich DVB-T Logo Österreich In Oberösterreich geht heute der nichtkommerzieller Sender „dorf“ erstmals auf Sendung im DVB-T Multiplex C. Das Kürzel steht für „der-offene-Rund-Funk“. Es handele sich um einen „Beta“-Betrieb, der Programmumfang soll schrittweise ausgeweitet werden. Zum Teil werden usergenerierte Inhalte gesendet. Das meldet der Netzbetreiber ORS. Der Sender soll über Kanal 51 von Linz-Lichtenberg aus in weiten Teilen des Bundeslands verbreitet werden.
Quelle: Meldung von ORS vom 21.6. / Hintergrund: Dorf TV, DVB-T in Österreich.
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22.6.2010 • Digitalradio: KEF berät über nationales DABplus-Engagement
DAB-Logo Bei der geplanten Einführung des bundesweiten digitalen Radios mit DABplus setzen die Privaten auch auf die Zugkraft der beteiligten öffentlich-rechtlichen Radios. Dies könnte eine der Voraussetzungen für ihr Engagement sein. Nun will sich laut Medienmeldungen die KEF erneut mit der von ihr vorgenommenen Mittelsperrung für die Digitalradioaktivitäten von ARD und D-Radio beschäftigen.
Die Kommission hatte in ihrem 17. Bericht (Dezember 2009) die Entwicklungsaufwändungen beider Anstalten um 53,8 Mio. Euro (Digitalradio, Mobile Broadcast) gekürzt; jedoch können 42 Mio. Euro für neue Radioprojekte frei gegeben werden. Bereits in vorhergehenden Berichten waren Budget-Anmeldungen für Digitalradio-Aktivitäten gekürzt worden, weil die KEF angesichts der diversen Fehlstarts seit 1998 keine Perspektiven gesehen hatte.
Die sechs privaten Bewerber um Sendelizenzen verhandeln derzeit mit dem Netzbetreiber MediaBroadcast über das Netzkonzept und die Sendekosten. Eine Entscheidung über die Lizensierung soll am 3. August fallen.
Quelle: Meldung von Infosat vom 21.6. / Hintergrund: DAB/DABplus.
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21.6.2010 • Hessen: Neue Programme beschlossen
Hessen Im Ergebnis der Ausschreibung von Ende April hat die Landesmedienanstalt nun den Programmplatz belegt, der durch den Rückzug von Eurosport frei wird. Den Platz auf dem Kanal 64 erhält der Shopping-Sender QVC. Dessen Wettbewerber Channel21 (früher RTL Shop) teilt sich künftig seinen Platz mit dem Regionalfernsehen Rhein-Main-TV, das täglich von 20 bis 24 Uhr senden wird. Ein Termin für die Aufschaltung wurde nicht genannt. Offen bleibt auch, ob der notwendige Kanalwechsel im Zusammenhang mit der Aufschaltung durchgeführt wird. Euronews hatte seine Bewerbung zwischenzeitlich zurück gezogen.
Über die Senderstandorte Großer Feldberg, Frankfurt/Fernmeldeturm und Wiesbaden/Hohe Wurzel werden bis zu 3 Millionen Zuschauer in Hessen und Rheinland-Pfalz erreicht. Eine Stabantenne soll dafür ausreichen. Mit einer Dachantenne sollen bis zu 6 Mio. Zuschauer die Programme sehen können.
Quelle: Presseinfo der LPR Hessen vom 21.6. / Hintergrund: DVB-T in Hessen.
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17.6.2010 • Sendetechnik: Torjubel mit Verzögerung
Fussball Wenn der Nachbar ein WM-Tor bejubelt - noch bevor man es selbst im Fernsehen sieht - sind unterschiedliche Verbreitungswege im Spiel. Weil die digitale Übertragung aufgrund der Codierungsprozesse zusätzliche Zeit benötigt, haben Analog-Zuschauer die Nase vorn - zumindest was die Übertragungsdauer der TV-Signale von der Sendeanstalt bis zum Fernseher betrifft. Das wird vor allem Live-Übertragungen deutlich.
Die Verzögerungen können laut ZDF senderseitig bis zu fünf Sekunden betragen. Ursache ist nicht nur die unterschiedlich zeitaufwändige Bearbeitung von HD- und SD-Signalen. In der Regel ist laut Medienberichten das analoge Kabel am Schnellsten, gefolgt vo DVB-C, DVB-S und DVB-T sowie HDTV mit DVB-S2. Zu den durch den Sendeweg verursachten Verzögerungen kommt noch die höchst unterschiedliche Dauer der Abarbeitung der Signale in Settopboxen bzw. digital empfangenden Fernsehern. Verlierer in der Tempohatz zum Zuschauer sind IPTV und Handy, wo die Singale mitunter 30 Sekunden später ankommen.
Nimmt man es ganz genau, müsste man noch die Gegebenheiten am Produktionsort einbeziehen: So gibt es Laufzeitunterschiede zwischen den verkabelten und den Funkkameras von etwa 1/5 Sekunde schon vor dem Regiepult. Danach folgt die Abstrahlung vom Veranstaltungsort zu den Heimatsendern via Satellit ...
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 17.6.
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17.6.2010 • Media mobil: Kosten blockieren Mediennutzung
DAB-Logo Das Handy bietet das höchste Potenzial für mobile Mediennutzung. Jedoch verhindern die hohen Kosten dessen Ausschöpfung. Dies ist die wichtigste Erkenntnis einer EMNID-Studie zur mobilen Mediennutzung.
Laut der Studie „Medien to go - was unterwegs ankommt“ hören 82 Prozent der Deutschen, sogar 91 Prozent der unter 30jährigen, unterwegs Radio. Mit weitem Abstand folgen bei den Jugendlichen Audioportale und Video-Internetseiten (je 31 Prozent) und das Fernsehen (20 Prozent). Auf der Geräteseite folgen MP3-Player (30 Prozent) und Handy (20 Prozent) dem Autoradio (71 Prozent).
Quelle: Presseinfo der Radiozentrale vom 16.6.
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16.6.2010 • Digitalradio: „Auf gutem Wege ...“
DAB-Logo Der Hörfunkbeauftragte der Landesmedienanstalten Gerd Bauer (LM Saar) hat die Hintergrundgespräche mit den Beteiligten an dem geplanten bundesweiten Digitalradionetz fortgesetzt. An die KEF wurde appelliert, die gesperrten Mittel für DAB/DABplus für ARD und D-Radio aufzugeben, damit der Notwendigkeit eines gemeinsamen von den Öffentlich-rechtlichen wie den Privaten getragenen Starts Rechnung getragenen werden kann. Zudem erwarten die Privaten von einer solchen Entscheidung Planungssicherheit für ihre Investitionen.
Erneut stellten die privaten Bewerber klar, dass sie in den Verhandlungen über das Sendenetz gemeinsam gegenüber dem Netzbetreiber MediaBroadcast auftreten wollen. Weitere Verhandlungen über die Netztechnik und die Preisgestaltung sind für den 1. bzw. 16. Juli vorgesehen.
Quelle: Presseinfo der LM Saar vom 15.6. / Hintergrund: DAB/DABplus.
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16.6.2010 • Sachsen: BNetzA-Ausschreibung für weitere Lokalnetze läuft
Sachsen Albrecht Mugler, Chef des dortigen Sendenetzbetreibers Mugler AG, ist sich sicher, „dass lokale, kleinzellige DVB-T-Netze kein sächsisches Phänomen bleiben werden“.
Derzeit laufen laut Mugler Ausschreibungen der Bundesnetzagentur für Chemnitz, Dresden, Zwickau, Görlitz und das Vogtland. Programme sind von der Landesmedienanstalt SLM bereits lizensiert worden.
Laut Mugler gibt es weitere Interessenten für Leipzig, wo das Unternehmen die erste lokale Lowpower-Senderkette betreibt. Statt eines zweiten Multiplexes will Mugler dafür „zunächst technische Optimierungsmöglichkeiten im jetzigen Bouquet nutzen. Denkbar ist der Einsatz des Kompressionsverfahrens MPEG-4 mit Reduzierung der Datenraten der einzelnen Veranstalter.“
In ähnliche Richtung scheint die Landesmedienanstalt SLM zu denken: Mitte Mai erfolgte eine weitere Lokalausschreibung für Bautzen und Mittweida, wobei das Datenreduktionsverfahren offengehalten wurde.
Quelle: Interview von Infosat vom 15.6. / Hintergrund: Lowpower Leipzig.
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15.6.2010 • Digitale Dividende: Telekom setzt auf schnellen Ausbau
Überallfernseh-Logo Ziesar und Kyritz (Brandenburg) bekommen als erste Orte eine mobile Internetversorgung mit der umstrittenen LTE-Funktechnik. Telekom will bis Ende 2010 insgesamt 500 Standorte ausrüsten. Weitere 500 „weiße Flecken“ sollen über UMTS oder DSL angebunden werden.
Das sind die ersten Ausbaumaßnahmen nach Ende der Frequenzauktion. Telekom kündigt an, die Verpflichtung zum Ausbau vorzeitig erfüllen zu wollen. Nach Vorgabe der Bundesnetzagentur müssen 90 Prozent der unterversorgten Orte bis 2016 an die Breitbandinfrastruktur angeschlossen werden.
Der Weg zur „Gigabit-Gesellschaft“ (Telekom-Chef Obermann) wird ohne Rücksicht auf Verluste gegangen. In mehreren Tests war nachgewiesen worden, dass LTE-Endgeräte, die im oberen arbeiten, den Fernsehempfang per Antenne und Kabel stören können.
Quelle: Presseinfo der Telekom vom 14.6. / Hintergrund: Digitale Dividende.
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15.6.2010 • Baden-Württemberg: Wartung abgesagt
Baden-Württemberg Die mit unklarem Termin angekündigte Wartung des Senders Weinsberg wurde abgesagt.
Quelle: Meldung von DVB-T Südwest vom 14.6.
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15.6.2010 • Bayern: Regionalfenster wechselt
Bayern Das rfo-Fenster (Regional Fernsehen Oberbayern) in der DVB-T Region München/Südbayern wechselt heute von HSE24 auf das neue Programm Channel21/Euronews. Für den Empfang der täglichen Sendungen zwischen 18 und 19 Uhr rät DVB-T Bayern zu einem Sendersuchlauf im K66.
Quelle: Meldung von DVB-T Bayern vom 14.6. / Hintergrund: DV-T in Südbayern.
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15.6.2010 • Italien: DVB-T Förderung wettbewerbswidrig
Italien DVB-T Logo Italien Wie in Deutschland ist auch in Italien die DVB-T-Förderung nach Ansicht der EU wettbewerbswidrig. Allerdings unter anderen Vorzeichen. Das Gericht der EU gab der Auffassung der EU-Kommission jetzt recht. Danach wurde der Mediaset-Konzern des italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi gegenüber Sat-Anbietern wie Sky Italia bevorzugt. Italien hatte DVB-T Geräte mit bis zu 150 Euro im Gesamtumfang von 110 Mio. Euro bezuschußt. Die Berlusconi-Familie konzentriere nicht nur ihre TV-Aktivitäten auf DVB-T, sondern kontrolliert nach Medienberichten auch die Produktion und Verbreitung von Settopboxen. Nun muss ein italienisches Gericht über die Höhe der Rückzahlungen entscheiden.
Quelle: Meldung von DF vom 15.6. / Hintergrund: DV-T in Italien.
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12.6.2010 • Gebühren: Länder-MPs beschließen Kirchhof-Modell (5)
Euro-Münze Im Zusammenhang mit dem neuen Beitragsmodell ist das Werbe- und Sponsoringverbot weiter in der Diskussion. Darüber bestehen offenbar selbst bei den CDU-Ministerpräsidenten Differenzen. Indem Sachsen (schwarz-gelbe Koalition) erklärt habe, einer Erhöhung des monatlichen Haushaltsbeitrages (Gebühr aktuell: 17,98 Euro) nicht zuzustimmen, sei der Werbeausstieg von dort torpediert worden. Das erklärt Peter Müller (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes in einem Presseinterview. Johannes Beermann, Chef der sächsichen Staatskanzlei und ebenfalls CDU-Mann, hatte allerdings im Gegenzug gefordert, den Grundversorgungsauftrag der Anstalten zu beschneiden, um die Summe stabil zu halten. Genau dies beinhaltet der letzte Satz des Eckpunkte-Papiers. Dies kann zusammengelesen werden mit der Aufforderung an die KEF, für 2013 eine Einschätzung zu den Werbeeinnahmen der Anstalten und den Folgen ihres Ausfalls abzugeben. Das einschließlich einer möglichen Beitragssenkung, wenn ganze TV- und Radioprogramme von der Politik gekippt werden sollten. Übrigens: Im Herbst 2013 sind Bundestagswahlen. Ein Schelm, der nun Böses denkt.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 12.6. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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10.6.2010 • Gebühren: Länder-MPs beschließen Kirchhof-Modell (4)
Euro-Münze Als „Rohrkrepierer“ bezeichnet der Privatfunkverband VPRT den Beschluß der MP's. Vor allem die Einschränkung des Sponsoring geht dem Verband nicht weit genug. Die Politik hätte „den Kniefall zum 60. Geburstag der ARD geübt“, so VPRT-Präsident Doetz erbost. Das von den Privaten seit langem geforderte Totalverbot von Werbung und Sponsoring bei ARD, ZDF und D-Radio entspreche dem durch die wirtschaftliche Situation allgemein auferlegten Sparzwang. Daher dürfe die angekündigte Auftragsüberprüfung „kein Lippenbekenntnis bleiben“.
Quelle: Presseinfo des VPRT vom 10.6. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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10.6.2010 • Gebühren: Länder-MPs beschließen Kirchhof-Modell (3)
Euro-Münze Als Verlierer des neuen Modells zur Rundfunkfinanzierung sieht sich die Wirtschaft. Der BDI und weitere Verbände wollen am liebsten (wie HartzIV-Bezieher) überhaupt keinen Rundfunkbeitrag zahlen, das täten ihre Beschäftigten ja schon. Wenn, dann dürfte der Gesamtbeitrag nicht höher sein als bisher (5,76 Euro je Autoradio, 17,98 Euro je Grundstück). Und das aber nicht sofort: Gefordert wird ein Beitragsmoratorium, denn es drohen „untragbare Belastungen für einzelne Unternehmensgruppen“.
Firmen sollen, so der Vorschlag, nach der Zahl der Mitarbeiter in die Beitragspflicht genommen werden: Betriebe mit weniger als fünf Beschäftigten zahlen danach einen Drittel des Monatsbeitrages; insgesamt zehn Staffelungen gehen hoch bis zu 150 Monatsbeiträgen für Betriebstätten mit mehr als 20.000 Beschäftigten. Dazu kommt ein Drittelbeitrag je Firmenauto.
Quelle: Presseinfo des BDI vom 9.6. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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10.6.2010 • Gebühren: Länder-MPs beschließen Kirchhof-Modell (2)
Euro-Münze Die Intendanten von ARD, ZDF und D-Radio begrüßten im Grundsatz den Beschluß der MP's. Das Ziel sei klar bestimmt, das neue System werde einfacher. Wohl mit Blick auf den letzten Satz des Eckpunktepapiers wird allerdings eingeräumt, dass „die Detailgestaltung noch Risiken birgt“.
Quelle: Presseinfo von ARD, ZDF, D-Radio vom 9.6. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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10.6.2010 • Gebühren: Länder-MPs beschließen Kirchhof-Modell
Euro-Münze Die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD, ZDF und D-Radio steht vor einem entscheidenden Umbruch: Es heißt Abschied nehmen von der Rundfunkgebühr. Sie wird ab 2013 durch einen „Rundfunkbeitrag“ ersetzt. Das beschloss gestern die Rundfunkkommission der Bundesländer. Sie folgte dem Gutachten, das der Verfassungsrechtler Paul Kirchhof Anfang Mai im Auftrag der Anstalten vorgelegt hatte.
Der „Rundfunkbeitrag“ wird für private Haushalte fällig, unabhängig von der Zahl der Personen und Zahl und Art der empfangsgeeigneten Geräte. Unternehmen werden, abhängig von der Belegschaftszahl, zwischen einem Drittel und 150 Beiträgen herangezogen. Unterm Strich sollen die Haushalte nicht höher als bisher - also 17,98 Euro monatlich - belastet werden. Und die Sender sollen auch nicht schlechter gestellt werden. „Ziel der Länder ist es, eine gerechte und zukunftssichere Finanzierung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf eine zeitgemäße Grundlage zu stellen, die Kontrollbedürftigkeit innerhalb des Systems deutlich zu reduzieren und vor allem auch die Privatsphäre der Rundfunkteilnehmer zu schonen“. In diesem Sinne wird wohl auch der Arbeitsauftrag der ungeliebten GEZ reduziert. Nach einem Datenabgleich mit dem Melderegister gibt es keinen Grund mehr für Hausbesuche.
Beschlossen wurde zugleich eine Reduzierung des Sponsoring. Mit Ausnahme goßer Sportveranstaltungen soll das künftig an Sonn- und Feiertagen überhaupt nicht und an Werktagen nur bis 20 Uhr zulässig sein. Desweiteren wollen die Bundesländer den Programmauftrag der Anstalten „in seinem Umfang überprüfen“. Das wird mit dem Hinweis auf die KEF gekoppelt, die die geplanten Ausgaben der Sender daran mißt und daraus einen Vorschlag zur Höhe des Rundfunkbeitrages ableitet. Dies deutet darauf, dass die Bundesländer den Forderungen der Privaten entgegenkommen: Die Einschränkung des Sponsoring ist ein weiterer Schritt auf die Privaten zu, die ein Totalverbot von Werbung und Sponsoring ihrer öffentlich-rechtlichen Wettbewerber und eine Begrenzung des Programmauftrags fordern.
Quelle: Presseinfo der Rundfunkkommission vom 9.6. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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9.6.2010 • Baden-Württemberg: Wartung mit Rätsel
Baden-Württemberg Mit einer nicht ganz klaren Terminlage werden Wartungsarbeiten am Sender Weinsberg angekündigt. Diese sollen - für alle drei Multiplexe - am 16. Juni zwischen 9.05 und 12 Uhr stattfinden. Zugleich heißt es rätselhaft: „Aus organisatorischen Gründen müsen diese Arbeiten verschoben werden. Ein neuer Termin wird noch koordiniert!“.
Quelle: Meldung von DVB-T Südwest vom 8.6.
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9.6.2010 • DVB-T: Flachbild-TV treibt Geräteverkauf an
Deutsche TV-Plattform Logo ab 2009 Die Deutsche TV-Plattform weist anlässlich der Fußball-WM auf die „Vielfalt der Empfangsgeräte und den bundesweiten Netzausbau“ sowie den mobilen TV-Empfang mit DVB-T hin. Seit Einführung (Ende 2002) seien 26 Mio. DVB-T Empfangsgeräte verkauft worden. „Nahezu alle Flachbildschirme sind mit eingebautem DVB-T Empfänger ausgestattet.“ Darüber hinaus entwickle sich der Bereich der USB-Empfänger und Navigations-Kombis „rasant weiter“. Laut Digitalisierungsbericht 2009 der Landesmedienanstalten nutzen 9,9 Prozent der TV-Haushalte DVB-T am Erstgerät; werden Zweitgeräte mit erfasst sind es 11,3 Prozent.
Quelle: Presseinfo der TV-Plattform vom 8.6. / Hintergrund: Digitalisierungsberichte.
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8.6.2010 • Gebühren: Länder-MPs beraten Zukunft der Rundfunkgebühr
Euro-Münze Neue Erhebungsgrundlagen für die Finanzierung von ARD, ZDF und D-Radio sind morgen Beratungsgenstand der Länder-Ministerpräsidenten. Die Politik, ebenso wie die Sender, scheinen darin einig zu sein, dass die bisherige gerätebezogene „Gebühr“ durch einen „Haushaltsbeitrag“ abgelöst wird. Das hatte der Verfassungsrechtler Prof. Kirchhof vorgeschlagen. Die Neuregelung könnte - nach Zustimmung aller Länderparlamente - ab 2013 wirksam werden.
Bisher nur Willensbekundungen gibt es zur Höhe der Gebühr. Ob sich die geäußerten Ansprüche einlösen lassen, einerseits die Haushalte nicht höher als bisher zu belasten und andererseits die Sender nicht schlechter zu stellen, dürfte noch offen bleiben. Ob Gebühr oder Beitrag - die Höhe wird später von der KEF vorgeschlagen und ist Gegenstand eines gesonderten Staatsvertrages der Bundesländer.
Angesichts leerer Länderkassen dürfte der Vorschlag Kirchhofs, die aufgrund von Befreiungen wegfallenden Einnahmen zu ersetzen, aus dem Rennen sein. Gleiches dürfte für die Idee aus der sächsischen Staatskanzlei gelten, wonach Sozialbefreiungen entfallen sollen, jedoch gleichzeitig die Bedarfssätze für Hartz IV zu erhöhen. Gute Chancen dürfte hingegen die seit Jahren von den Privaten vorgetragene Forderung haben, Werbung und Sponsoring der drei Anstalten weiter einzuschränken bzw. ganz zu verbieten. Ausserdem deutet sich an, dass die ungeliebte GEZ viele ihrer bisherigen Aufgaben verlieren dürfte.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: Rundfunkgebühr.
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8.6.2010 • AGF: Zahl der Digitalhaushalte leicht angesteigen
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Die Zahl der TV-Haushalte in Deutschland, die digitalen Empfang nutzen, stieg im Mai gegenüber dem Vormonat um 120.000 auf 15,08 Mio.; das entspricht 42,5 Prozent. Im Januar war die 40-Prozentmarke überschritten worden. Erhebungsbasis sind 35,49 Mio. TV-Haushalte. Das meldet die AG Fernsehforschung.
Quelle: Statistik der AGF vom 1.6.
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7.6.2010 • HDTV: Verbraucherzentrale mit erneuter Kritik an Privaten
HDready-Logo der EICTA für Wiedergabegeräte HD Plus Logo Handelswerbung wie „Erleben Sie die Fußball-Weltmeisterschaft in HDTV“ hat die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zu erneuter Kritik an der Grundverschlüsselung privater (HDTV-) Programme veranlasst.
Wer beispielsweise eines der von RTL übernommenen Spiele in HDTV sehen wolle, muss einen Vertrag mit der Plattform HD+ abschließen, die eine Grundverschlüsselung verwendet. Beim größten Kabelnetzer Kabel Deutschland ist dieses Paket derzeit nicht verfügbar, weil sich HD+ und KDG nicht über die Einspeisungskosten einig sind. Mit HD+ werde auch die Nutzung von Aufzeichnungen beschränkt: Wolle man eine einzelne Spielsituation noch einmal sehen. „so kann es unter Umständen sein, dass man das komplette Spiel nochmals anschauen muss, da ein Vorspulen senderseitig verhindert wird“. Die VZ Rheinland Pfalz spricht sich gegen diese „Gängelung der HD-Zuschauer“ aus und fordert den Verzicht auf „die Verschlüsselung werbefinanzierter Vollprogramme, unabhängig von Verbreitungsweg und Übertragungsstandard“. Hervorgehoben wird, dass es bei ARD und ZDF weder die Grundverschlüsselung noch diese Einschränkungen gibt.
Inzwischen verfügten etwa 60 Prozent der Haushalte über einen HDTV-tauglichen Fernseher. Immer noch glaubten aber viele Zuschauer, dass allein ein „HDready“-Fernseher schon ein besseres Bild bringe. Dies sei aber nur in Verbindung mit einem entsprechenden Empfangsgerät möglich.
Ein neu erschienenes Faltblatt informiert über HDTV und die zur Zeit empfangbaren Programme. Dort wird u.a. auch darauf hingewiesen, dass Geräte für das Pay-TV von Sky nicht für das HD+-Paket geeignet sind.
Bundeskartellamt und Staatsanwaltschaft führten jüngst Durchsuchungen bei RTL und ProSiebensat1 durch. Es bestehe Verdacht, die Wettbewerber hätten sich abgesprochen, digitale Free-TV-Programme nur verschlüsselet und gegen zusätzliches Entgelt zugänglich zu machen.
Quelle: Presseinfo der VZ Rheinland-Pfalz vom 7.6., Faltblatt (Download) / Hintergrund: HDTV.
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2.6.2010 • Hersteller: HDMI will alle Kabel ersetzen
HDMI Logo HDMI LLC, der Vermarkter von Lizenzen an dem Verkabelungsstandard, will diese Produkte zum alleinigen Verbindungsstandard in der Unterhaltungselektronik machen. Geworben wird mit dem Slogan „One cable. One standard“. Das erklärte Steve Venuti, President HDMI Licensing LLC, gestern in Berlin.
Ab dem 18.11.2010 ist die Verwendung von Versionsbezeichnungen wie „1.3“ oder „1.4“ auf Produkten und Verpackungen untersagt. Zulässig sind dann nur noch die Bezeichnungen „Standard“ (Datendurchsatz bis 2,25 Gigabit pro Sekunde) bzw. „High Speed“ (10,2 Gbps). Damit soll ein Bezeichnungschaos vermieden werden, denn die genannten Kabelversionen sind für alle HDMI-Funktionen - vor allem 3D-Signale und den Audio Return Channel - geeignet. Ausgenommen ist die bei HDMI neue Netzwerkfunktion. Die entsprechenden Kabel sind anders beschaltet und durch den Zusatz „with Ethernet“ kenntlich zu machen. Gerätehersteller müssen die Funktionen der geräteseitigen Buchsen entsprechend beschriften.
Neu ist die Spezifikation eines Ministeckers für Handys und andere kleine Geräte sowie „Standard Automotive“-Kabel mit eigenem Steckersystem für die Automobilindustrie.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: Verbindungen, HDMI-Homepage.
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1.6.2010 • Bayern: Änderungen im Programmangebot
Bayern Heute wurden Änderungen des Programmangebots wirksam. In München/Südbayern (K 66) und Nürnberg (K 60) sendet nun Euronews von 6 bis 9 Uhr und zwischen 22 und 00 Uhr. Die restlichen Zeiten nutzt Channel21. Der Shoppingsender muss jedoch in München/Südbayern die Sendezeit zwischen 18 und 19 Uhr dem Regionalfernsehen Oberbayern überlassen. Eine weitere Änderung betrifft nur Nürnberg: Dort sendet nun BibelTV, ebenfalls im Kanal 60.
Die Änderungen haben sich nach Neuausschreibungen ergeben, weil Eurosport in beiden Regionen, wie auch in Schleswig-Holstein und Hessen, aus der DVB-T Verbreitung aussteigt bzw. die Lizenz für MonaTV für Nürnberg endete.
Quelle: Presseinfo der BLM und Info des Projektbüros Bayern vom 20.5. / Hintergrund: Programm, Sender, Kanäle.
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1.6.2010 • Mitte: Angekündigte Wartungstermine
Sachsen Wartungsarbeiten für Leipzig Süd sind für den 14. und 28. Juni sowie den 12. Juli angekündigt. Jeweils zwischen 6.30 und 11.30 Uhr sind die Bouquets von ARD und MDR (Kanäle 24 und 37) betroffen. Am Sender Löbau wird am 8. Juni zwischen 9.05 und 11.45 Uhr an den Bouquets von ARD und MDR (Kanäle 27 und 39) gearbeitet.
Sachsen-AnhaltFür den 9. Juni sind zwischen 9.05 und 11.45 Uhr Wartungen der Anlagen für ARD und MDR (Kanal 34, 41) am Sender Dequede angekündigt.
Quelle: Info des Projektbüros.



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