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Nachrichten-Archiv Januar 2011

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29.1.2011 • Stereoskopie: DVB stellt 3D-Spezifikation fertig (1)
3D-Brille (XpanD) DVB 3DTV-Logo (DVB Project) Das Technical Module des DVB-Projekts hat seine Spezifikation für die Signalisierung von 3D-Inhalten fertiggestellt. Grundlage sind die im Juli 2010 vorgestellten kommerziellen Anforderungen. Details sollen Ende Februar veröffentlicht werden. Eckpunkt in dieser „Phase 1“ ist die „frame compatible“-Einbindung der Doppelbilder ins Sendesignal. Damit werden die schon laufenden 3D-Programme von BSkyB, Canal+ und Sky technisch sanktioniert. Deren Ziel war es, die schon verfügbaren HDTV Pay-Receiver durch 3D kommerziell aufzuwerten.
Der nächste Schritt ist eine „Phase 2“, in der unter anderem das Miteinander stereoskopischer Bilder mit ihrer 2D-Version spezifiziert werden soll. Weiteres Thema ist die Anpassung des Tiefeneindrucks auf der Zuschauerseite. Um diesem Wunsch der Free-TV-Veranstalter gerecht zu werden, ist eine neue Gerätegeneration notwendig. Erste Tests eines „Phase 2“-Systems seien in Korea im Gange.
Quelle: Meldung von Broadband TV News vom 28.1. / Hintergrund: 3D-Fernsehen.
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27.1.2011 • DAB+: Werbekampagne mit Abwrackprämie?
DABplus-Logo Schriftzug Die DVB-T Einführung biete auch für das digitale Radio mit DAB/DAB+ eine „praxiserprobte Vorlage“, so Michael Richter (Digital Radio Plattform). „Die bundesweit und regional agierenden Radioveranstalter müssen es schaffen ihre Hörer zu animieren, sich zukunftsfähige Digitalradio zu kaufen.„ Dafür soll eine herstellerneutrale Werbekamapgne sorgen, für die sich eine Digital Radio Deutschland GmbH in Gründung befinde. In dem Zusammenhang hält Richter eine „Abwrackprämie“, wie letztes Jahr in Fachkreisen demonstriert, für sinnvoll.
Quelle: Interview im Meinungsbaromter Digitaler Rundfunk Januar 2011. / Hintergrund: DAB bundesweit.
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27.1.2011 • DAB+: Bundesweiter Start am 1. August
DABplus-Logo Schriftzug Chris Weck, Technikchef des Deutschlandradios, bestätigte den 1. August als Starttermin für das nationale DAB/DAB+-Angebot. Er bestätigte zugleich, dass das Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk „noch für eine längere Übergangszeit im DAB-Toncodierungsstandard“ senden, DRadio Wissen jedoch in DAB+.
Ziel einer nachhaltigen Hörfunkpolitik müsse die Stärkung der digitalen Verbreitung sein. Dem stehen aber die Kosten eines analog-digitalen Simulcasts entgegen, der laut Weck zehn bis zwölf Jahre dauern müsste. Die Politik müsse da Anreize schaffen, ebenso sei eine ausreichende Ausstattung von Autos zu sichern. Weck begrüßt daher das Vorhaben, DAB/DAB+ ab 2013/2014 zur Pflichtausstattung von Radios zu machen.
DVB-T sei nicht für das digitale Radio geeignet. Das Sendenetzkonzept sei nicht für eine mobile Versorgung in der Fläche ausgelegt und erreiche nur etwa 15 Prozent des Hörerpotenzials portabel indoor bzw. ohne großen Antennenaufwand. Auch in DRM für die Mittelwelle sieht er keine Alternative zu DAB. In Deutschland sei eine hundertprozentige Abdeckung mit DAB möglich. Die Mittelwelle sei daher und aus Kostengründen nicht sinnvoll. In Ländern mit sehr dünner Bevölkerungsdichte könne das anders sein.
Quelle: Interview auf proaudio.de vom 24.1. / Hintergrund: DAB bundesweit.
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27.1.2011 • Thüringen: Uni-Fernsehen über DVB-T für Ilmenau
TLM Die thüringische Landesmedienanstalt TLM hat eine Vierjahres-Lizenz an den Ilmenauer Studentenfernsehfunk iSTUFF erteilt. Das Programm - eine wöchentliche Livesendung - wird vom Forschungssender der TU Ilmenau über den DVB-T Kanal 26 verbreitet und in lokale Kabelnetze eingespeist.
Quelle: Presseinfo der TLM vom 26.1. / Hintergrund: DVB-T in Thüringen.
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27.1.2011 • Sachsen: SLM beauftragt DVB-T Messfahrten in Leipzig
SLM Sachsen Die Landesmedienanstalt SLM hat Messfahrten zum DVB-T Empfang in Leipzig und Umgebung sowie an 50 festen Messstellen im Stadtgebiet beauftragt. Die gewonnenen Daten sollen mit denen einer Messreihe von 2008 verglichen werden. Zwischenzeitlich wechselte der Leipziger Lokalmultiplex von Kanal 37 auf Kanal 31; die SLM verspricht sich nun Hinweise zur Optimierung der Versorgung, für die nicht Media Broadcast sondern die Mugler AG verantwortlich zeichnet. Auftragnehmer ist die Rundfunk-Betriebstechnik Nürnberg.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 25.1. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen.
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19.1.2011 • Schweiz: SRG will DAB-Marketing weiter voran treiben
Schweiz DAB-Logo Der schweizerische öffentlich-rechtliche Sender SRG SSR will die Radiodigitalisierung vorantreiben. Die bereits Ende 2010 gegründete Tochter Marketing and Consulting for Digital Broadcasting Technologies MCDT soll alle eigenen Marketingaktivitäten für DAB/DAB+ bündeln. Aufgabe ist es darüber hinaus, „gemeinsam mit Herstellern, Importeuren und Handel sowie mit den Privatradios innovative Marketing- und Kommunikationslösungen zur Einführung von Digitalradio zu entwickeln, zu finanzieren und zu realisieren“.
In der Schweiz ist die DAB-Netzabdeckung ähnlich wie die UKW-Versorgung, so die Anstalt. Innerhalb von vier Jahren sei der Gerätebestand bis zum Winter 2010 von 15.000 auf 650.000 Digitalradios angewachsen. Dies sei auch durch die Abschaltung einiger Mittelwellensender und die Verlagerung der dort ausgestrahlten Programme nach DAB/DAB+ erreicht worden. Zudem koste die DAB+-Verbreitung nur 15 Proeznt eines UKW-Signals. Es gebe künftig keine andere Alternative zu UKW für den terrestrischen Hörfunk.
Quelle: Presseinfo der SRG vom 19.1., Website der MCDT / Hintergrund: DAB/DAB+ in der Schweiz.
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19.1.2011 • ZAK: Sieben nationale DAB+-Programme lizensiert
DABplus-Logo Schriftzug ZAK Erwartungsgemäß hat die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten die verbliebenen Bewerber für Kapazitäten im nationalen DAB/DAB+-Multiplex lizensiert. Damit sind bei dem für August ins Auge gefassten Sendestart sieben private Radioprogramme und eine nicht genannte Zahl von Mediendiensten zu erwarten.
Lizenzen gingen auf zehn Jahre an die Programme LoungeFM (Entspannungsradio GmbH), ERF (ERF Medien e.V.), Radio Rauschgold (Die Neue Welle), Energy (Radio 97,1 MHz Hamburg GmbH) und 90elf, RemiX Radio, litera (alle Regiocast Digital). Netzbetreiber Media Broadcast erhielt eine Lizenz für Telemediendienste.
Weitere Sendeplätze für Private wurden bis Ende Januar ausgeschrieben. Deutschlandradio wird mit seinen drei Programmen vertreten sein.
Quelle: Presseinfo der ZAK vom 18.1. / Hintergrund: DAB.
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18.1.2011 • England: DVB-T mit 39,1 Prozent Marktanteil
England DVB-T Logo England In England hat der Verkauf von DVB-T Geräten offenbar eine Marktsättigung erreicht. Nach Angaben der Regulierungsbehörde Ofcom ging der Verkauf von DVB-T Geräten im 3. Quartal 2010 um 12 Prozent (gegenüber dem 3. Quartal 2009) bzw. auf 2,5 Mio. Stück zurück. Davon waren 1,9 Mio. Fernseher mit integriertem DVB-T Empfang. Dennoch stieg der Anteil der Erstgeräte-Nutzer des DVB-T Paketes Freeview um 1,1 Prozent auf 10 Mio. Haushalte. Das entspricht einem Marktanteil von immerhin 39,1 Prozent.
9,4 Mio. Haushalte (36,8 Prozent) empfangen Pay-Programme via Sat. Der Anteil der Kabelzuschauer stieg binnen Jahresfrist von 12,4 auf 13,1 Prozent. Der Digitalisierungsgrad über alle Verbreitungswege liegt in England inzwischen bei 92,6 Prozent (plus 3,1 Prozent). Auch 74 Prozent aller Zweitgeräte verfügten Ende des 3. Quartals 2010 über digitale Empfangsteile.
Quelle: Meldung zum Ofcom-Bericht vom Januar / Hintergrund: DVB-T in England.
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14.1.2011 • Baden-Württemberg: DVB-T, Viseo+, Landes-DAB+
LFK Baden-Württemberg Den mit 7,1 Prozent der Haushalte unterdurchschnittlichen Anteil von DVB-T in Baden-Württemberg führt Thomas Langheinrich, Direktor der Landesmedienanstalt LfK, gegenüber Infosat auf die schwierige Topopgrafie und die daher vergleichsweise hohen Verbreitungskosten zurück. Daher hätten die Privaten schon zu analogen Zeiten lokale Einspeisungen schnell wieder beendet. In dem Bundesland habe es auch analog nie einen flächendeckenden Antennenempfang gegeben. DVB-T werde jedoch häufig mit Zweitgeräte und am Computer genutzt.
Zum RTL-Angebot Viseo+ „liegen uns keine Daten vor. Wir hören von RTL, dass es sich den Erwartungen gemäß entwickelt hat, was immer man darunter verstehen will“, kommentiert Langheinrich.
Zum DAB-Neustart kündigte Langheinrich ein „Kapazitätsangebot auf Landesebene an“ - wenn die laufende bundesweite DAB+-Ausschreibungsrunde erfolgreich sei.
Quelle: Interview von Infosat vom 13.1. / Hintergrund: DVB-T in Ba-Wü.
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13.1.2011 • Österreich: DAB/DAB+ mit wenig Sympathien
Österreich DAB-Logo Auch in Österreich bleibt das analoge UKW-Radio weiter angesagt. „Insbesondere die Radioveranstalter lehnen eine Einführung des Digitalen Hörfunks in Österreich vorerst ab“, so eine Studie der Regulierungsbehörde RTR. Dafür machen der ORF und die Privaten vor allem die Kosten der Doppelverbreitung verantwortlich. Denn „insbesondere die Hörfunkveranstalter (sehen) derzeit nicht die Notwendigkeit, von einer Abschaltung des UKW-Signals zu sprechen“.
Eine Kostenersparnis durch den Digitalumstieg trete erst mit der Analogabschaltung ein. Daher müssten die Mehrkosten des Parallelbetriebes durch „staatliche Förderungen abgefedert werden“. Das großflächige Netzkonzept von DAB+ mit bis zu 15 Programmen bringe zudem Nachteile für lokale Radios; diese könnten mit dem Einsatz von DRM+ im VHF-Band aber aufgefangen werden.
Zudem will man offenbar abwarten, wie die bevorstehende DAB+-Einführung in Deutschland funktioniert. Gleichwohl soll eine „Interessengemeinschaft Digitaler Hörfunk“ die europäische Radiolandschaft beobachten.
DAB-Sendungen wurden in der Alpenrepublik 2008 eingestellt. Nun könnte laut Medienberichten ein neuerlicher Testbetrieb mit DAB+ noch 2011 im Raum Wien starten.
Quelle: RTR-Bericht zur Bedarfserhebung, Meldung von DF vom 6.1. / Hintergrund: DVB-T in Digitalradio.
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12.1.2011 • Frankreich: Regierung will schnellen Umstieg auf DVB-T2
Frankreich DVB-T Logo Frankreich Frankreichs Industrieminister Eric Besson will einen schnellen Umstieg auf DVB-T2. Bisher sendet Free-TV in Frankreich über die TNT-Plattform in DVB-T/MPEG-2 während HDTV und Pay-Kanäle DVB-T/MPEG-4 verwenden. Zugleich kündigte er an, freie TV-Frequenzen - wie schon in Deutschland geschehen - für LTE-Mobilfunkdienste umzuwidmen.
In Frankreich ist das Ende der analogterrestrischen TV-Ausstrahlungen für November 2011 vorgesehen. Zum 1. bzw. 2. Februar gehen die Regionen Nord Pas de Calais, Haute Normandie und Picardie vom analogen Netz.
Quelle: Meldung von Broadband TV News vom 12.1. / Hintergrund: DVB-T in Frankreich.
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12.1.2011 • LTE: Ofcom erwartet Störungen des Kabelfernsehens
LTE und Fernsehen Auch die britische Medienbehörde Ofcom erwartet Störungen des Kabelfernsehempfangs durch den LTE-Mobilfunk im 800 MHz-Bereich. Eine von Ofcom beauftragte Studie stellte deutliche Störungen bei sieben von neun getesteten DVB-C Settopboxen fest. LTE-Mobiltelefone in einem Abstand von einem Meter verursachten - besonders bei älteren Boxen - Bildausfälle am Fernseher. Noch gravierender scheinen die Störungen von Kabelmodems für Triple-Play-Angebote (Fernsehen, Telefonie, Internet) zu sein - alle zwölf getesten Geräte waren betroffen.
Einzige Alternative sei die Verlagerung der Kabel-Dienste auf höhere Frequenzen, so Cobham Technical Services als Autoren der Studie. Die Machbarkeit und die technischen Auswirkungen seien aber nicht erschöpfend untersucht worden.
Quelle: Studie von Cobham vom Dezember 2010. / Hintergrund: Digitale Dividende.
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11.1.2011 • DVB-T: Für 133 Länder im Einsatz bzw. entschieden
Überallfernseh-Logo DVB Logo (DVB Project) Nach Angaben des DVB-Projektes ist das digitale Antennenfernsehen DVB-T nunmehr weltweit in 68 Ländern im Einsatz; weitere 65 Länder haben sich für DVB-T als Sendestandard entschieden. Den Angaben zufolge nutzen 41 Länder MPEG-2 und 49 Länder MPEG-4. In 25 Ländern werden HDTV-Sendungen terrestrisch mit einem der beiden Kompressionsverfahren ausgestrahlt.
DVB-T2 ist bereits in England, Finnland, Italien und Schweden (parallel zu DVB-T) im Regelbetrieb. Insgesamt 24 Staaten haben sich für die Analogumstellung auf den Nachfolgestandard entschieden, darunter die SADC-Staaten des südlichen Afrika. In weiteren acht Staaten, darunter Deutschland, laufen Tests.
Der Konkurenzstandard ATSC kommt nur in acht Ländern - den USA und ihren Nachbarn sowie Südkorea - zum Einsatz. ISDB-T konnte sich einschließlich des Ursprungslandes Japan nur in zwölf Ländern, vor allem Süd- und Mittelamerikas, durchsetzen. Laut DVB-Projekt ist die Entscheidung für eines der digitalterrestrischen Übertragungsverfahren in 53 Ländern - vorwiegend kleineren Staaten Afrikas, Asiens und Ozeaniens - noch offen.
Quelle: Zusammenstellung des DVB-Projektes vom 7.1. / Hintergrund: DVB-T weltweit.
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11.1.2011 • Italien: Stereoskopie bei Berlusconi terrestrisch
Italien 3D-Brille (XpanD) Nach eigenen Angaben verbreitet die italienische Mediaset-Gruppe (Berlusconi) das weltweit erste terrestrische 3D-Angebot. Nach Tests startete gestern der kostenpflichtige Abrufdienst 3VOD. Dieser ist ausschließlich mit BesTV-Boxen des Herstellers Motive zu empfangen. Da die terrestrische Bandbreite für die rund 50 zum Download angebotenen Filme nicht ausreicht, wird getrickst: Die Übertragung auf die Festplatte der Box erfolgt, wenn durch weniger intensive Bandbreitennutzung innerhalb des Multiplexes Kapazitäten frei werden.
Quelle: Meldung von DF vom 11.1. / Hintergrund: 3D-Fernsehen.
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10.1.2011 • Videotext: In der Kürze liegt die Würze
DasErste Eine Videotextmeldung ist nur maximal 23 Zeilen mit je 40 Zeilen lang. Trotz (oder gerade wegen?) der Kürze und des einfachen und erprobten Zugangs ist der 30 Jahre alte Videotext nach wie vor ein beliebtes Informationsmedium. Nach Angaben der ARD schalteten 2010 täglich rund 5,4 Mio. Zuschauer den ARD Text ein. Damit wird ein Marktanteil von 18,6 Prozent erreicht und der erste Platz vor dem ZDF Text (14,8 Prozent) und RTL Text (13,4 Prozent). Zur abendlichen Hauptsendezeit wurden während 66 Prozent, im Tagesschnitt 37 Prozent der Sendezeit Videotext-Untertitelungen angeboten.
Die ARD verweist zugleich auf ihre Mitwirkung an Projekten für den potenziellen Nachfolgestandard HbbTV. Dieser bringe die knapp gehaltenen Informationen im neuen modernen und digitalen Gewand.
Quelle: Presseinfo der ARD vom 10.1. / Hintergrund: Videotext, HbbTV.
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6.1.2011 • Unterhaltungselektronik: TV-Rekordverkäufe auch 2011
Bitkom Während 2011 in Deutschland der Verkauf von Fernsehgeräten auf 9,8 Mio. Stück steigen soll, werden EU-weit etwa 61 Mio. Stück - 0,5 Mio. weniger als 2010 - abgesetzt. Das erwartet der Industrieverband Bitkom, der das auf Voraussagen der EITO stützt. Die Deutschland-Erwartungen seien nach dem sportgetriebenen Rekordjahr 2010 (9,5 Mio. TVs) umso bemerkenswerter. Bei den Settopboxen sollen die vom Ende der analogen Sat-Übertragung am 30. April 2011 betroffenen 3,6 Mio. Haushalte für einen Absatzboom sorgen.
Überdurchschnittlich sollen auch BluRay-Player verkauft werden: EUweit wird ein Umsatz von 1,2 Mrd. Euro (plus 41 Prozent) erwartet, davon entfallen auf Deutschland 347 Mio. Euro (plus 66 Prozent).
Der EU-Markt für Unterhaltungselektronik werde laut EITO/Bitkom um 7 Prozent auf 56 Mrd. Euro schrumpfen; in Deutschland wird ein Rückgang nur um 1,7 Prozent auf 12,7 Mrd. Euro prognostiziert.
Quelle: Presseinfo von Bitkom vom 6.1.
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5.1.2011 • AGF: Großer Schritt in Richtung 50 Prozent
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Mit dem Jahreswechsel hat die Zahl der digital empfangenden TV-Haushalte die 17 Mio.-Grenze überschritten. Im 4. Quartal 2010 stiegen laut AG Fernsehforschung gut eine weitere Million Haushalte auf digitale Technik um. Damit stieg der Digitalanteil von 16,14 auf 17,15 Mio. bzw. von 45,5 auf 47,8 Prozent. Im Vormonat hatte die AGF 16,56 Mio. Haushalte (46,7 Prozent) gemeldet.
Vor einem Jahr waren nur 14,67 Mio. Haushalte (41,4 Prozent), also knapp 2,5 Mio. weniger, gemeldet worden. 2010 wurde auf Basis von 35,49 Mio. TV-Haushalten gerechnet; deren Zahl steigt 2011 auf 35,86 Mio.
Im Vorfeld des Endes der analogen Sat-Übertragung am 30. April 2012 dürfte diese Entwicklung einen weiteren Schub erhalten. Bis dahin müssen noch 3,6 Mio. Haushalte auf digitale Empfangstechnik umsteigen.
Quelle: Statistik der AGF vom 1.1.
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5.1.2011 • Österreich: DVB-T Umstieg endet im Juni / DVB-T2 kommt
Österreich DVB-T Logo Österreich Die letzten etwa 30 analogen Sendeanlagen sollen spätestens am 7. Juni 2011 auf DVB-T umgestellt werden. Betroffen sind laut der Zeitung Der Standard 32.000 Haushalte. Weitere Änderungen stehen bevor: So soll der neue ORF-Infokanal, vorbehaltlich der medienrechtlichen Genehmigung, in der zweiten Jahreshälfte den Programmplatz von ORF Sport Plus übernehmen. Für den Wiener Mux-B läuft noch eine Bewerbungsrunde.
Indessen will die Digitale Plattform des Regulierers RTR im Februar die Weichen für DVB-T2 mit bis zu 20 SDTV-Programmen stellen. Die EInführung könnte, so der Bericht, 2012 oder 2013 starten.
Nach Angaben der GfK nennen acht Prozent der befragten 2.000 Zuschauer DVB-T als bevorzugten Empfangsweg. 511.000 Settopboxen, 298.000 USB-Sticks befänden sich in den Haushalten. DVB-T startete in Österreich im Oktober 2006.
Quelle: Bericht von Der Standard vom 29.12. / Hintergrund: DVB-T in Österreich.
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4.1.2011 • ZAK: Restliche DAB+-Kapazitäten werden ausgeschrieben (2)
DABplus-Logo Schriftzug ZAK Die beim nationalen DAB-Multiplex federführende Landesmedienanstalt des Saarlandes hat nunmehr die angekündigte Ausschreibung für die restlichen Kapazitäten im nationalen DAB-Multiplex veröffentlicht. Dabei wird, wie gehabt, offengelassen, ob in DAB+ oder DAB gesendet wird. Zu belegen sind 150 von 576 CU, die privaten Radios zur Verfügung stehen. Antragsschluß ist der 31. Januar. Die Zuweisung soll für zehn Jahre erfolgen. Als Bereicherung der Radiolandschaft werden vor allem Zielgruppensender (Information, Wirtschaft, Sport, Relgion, Musik) gesehen. Präferenzen werden ausserdem auf „Innovationen“ - z.B. „die Verknüpfung von Radio und Internet oder Zusatzdienste (multimediale Funktionen, Interaktivitäten etc.)“ gelegt.
Gleichlautende Ausschreibungen wurden inzwischen auch von der Medienanstalt Berlin Brandenburg, der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein und der LPR Hessen veröffentlicht.
Quelle: Ausschreibung der LM Saar vom 28.12. / Hintergrund: DAB.
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1.1.2011 • Berlin: Neues TV-Programm über DVB-T
Berlin iMusic1 Heute wurde das neue Musikprogramm iMusic1 in der DVB-T Region Berlin/Potsdam aufgeschaltet. Es sendet auf Kanal 56 vom Alexanderplatz und Schäferberg aus.
Für den Empfang des neuen Programms ist ein Sendersuchlauf, ggfs. begrenzt auf den Kanal 56, notwendig.
Update : Laut Infosat strebt iMusic1 auch eine DVB-T Verbreitung in den Regionen München und Nürnberg an.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 23.12. / Hintergrund: DVB-T in Berlin.



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