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Nachrichten-Archiv April 2011

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29.4.2011 • DAB: Testprojekt in Frankreich
DAB-Logo rot Frankreich Die französische Medienbehörde CSA genehmigte ein Demonstrationsprojekt für Digitalradio. Bis Jahresende werden im Rahmen des Projektes RNT Lyon 15 Programme digital für etwa 75 Prozent der Bevölkerung im Raum Lyon ausgestrahlt. Offizieller Starttermin ist der 19. Mai.
Quelle: Meldung von RNT Lyon vom 28.4. / Hintergrund: DAB/DAB+ global.
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29.4.2011 • Brandenburg: Sendeausfall wegen Brand (3)
Brandenburg Nach dem Brand am Sendeturm Calau ist weiter völlig offen, wann die DVB-T Programme dort wieder ausgestrahlt werden. „Die Kabel im Sendemast sind laut MediaBroadcast nicht mehr verwendbar. Das Unternehmen will provisorische Lösungen finden. Wie schnell das zu machen ist, wird noch geprüft“, so ein RBB-Sprecher zum Stand.
Indessen konnten im Raum Cottbus Ersatzsender für UKW-Radio auf den bekannten Frequenzen geschaltet werden. Allerdings werden Fritz (103,2 MHz), Kulturradio (104,4 MHz) und inforadio mit dem sorbischen Fenster (93,4 MHz) und ab heute auch Antenne Brandenburg (98,6 MHz) nur mit einem Prozent der gewohnten Sendeleistung ausgestrahlt. Auch der Radioempfang ist also weiterhin erheblich eingeschränkt.
Quellen: Presseinfo des RBB vom 28.4. / Hintergrund: DVB-T in Brandenburg.
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28.4.2011 • Niederlande: Öffentlich-rechtliche mit HbbTV
Niederlande HbbTV Ab September ergänzt das öffentlich-rechtliche Fernsehen seine drei Programme mit HbbTV-Anwendungen. Dazu gehören u.a. ein personalisierbarer EPG und Zugang zu Socialmedia-Sites wie Twitter, Facebook und Hyves. Für die Sender sei die Anknüpfung von HbbTV an bekannte Standards ebenso wichtig wie die KOntrolle, die die Anstalten über die transportierten Inhalte behalten. Im Gegenzug wurde die Entwicklung von bis zu 30 gerätespezifischen Apps gestoppt.
Quellen: Meldung von Broadband TV News vom 28.4. / Hintergrund: HbbTV.
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28.4.2011 • MDR: Das Dritte in HDTV ab 2014
MDR Im Nebensatz einer Pressinfo zum Beginn der Klardigital-Kampagne für den Sat-Umstieg kündigt der MDR zu HDTV an: „In diesem Format sendet das MDR FERNSEHEN ab 2014.“ Dies bezieht sich freilich zunächst ausschließlich auf die Sat- und die nachgeordnete Kabelverbreitung. Inwieweit das schon jetzt mit dem im Zwischenbericht des DVB-T2 Projektes Nord vorgeschlagenen Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 ab 2014 abgestimmt ist, bleibt offen.
Von der in einem Jahr geplanten Abschaltung der analogen Sat-Transponder sind im Einzugsgebiet des MDR 800.000 Haushalte - etwa 20 Prozent de TV-Haushalte - betroffen.
Quelle: Presseinfo des MDR vom 27.4.
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27.4.2011 • Brandenburg: Sendeausfall wegen Brand (2)
Brandenburg FT Calau brennt - Foto RBB Weiterhin ist unklar, wann der DVB-T Sendebetrieb vom Sender Calau, an dessen Spitze es gestern gebrannt hat (siehe Foto - clicken zum Vergrößern), wieder aufgenommen wird. Laut RBB ermittelt inzwischen das LKA. Für die Instandsetzung zuständig ist der Betreiber Media Broadcast; Eigentümer ist die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm GmbH. Die Berliner Abendschau meldete gestern, dass auch die Statik des Sendeturms überprüft werden soll.
Das RBB-Fernsehen ist laut RBB grundsätzlich im Kabel empfangbar, Das Erste der ARD - ebenso wie die Radiowellen des RBB - nur im Digitalkabel. Im Norden des Empfangsbereichs können einige RBB-Radioprogramme aus Berlin empfangen werden. Ausweichfrequenzen wurden für Inforadio (Cottbus 99,9 MHz, Lübben 92,9 MHz), Antenne Brandenburg (Cottbus 91,6 MHz) und RadioEins (Cottbus 95,1) geschaltet. Auch der Privatsender BB Radio ist vom Ausfall betroffen. Ebenso die Mobilfunksender des Calauer Turms.
Quellen: Presseinfos von RBB und BB Radio vom 27.4. / Hintergrund: DVB-T in Brandenburg.
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26.4.2011 • Brandenburg: Sendeausfall wegen Brand (1)
Brandenburg Wegen eines Brandes fällt der Empfang über DVB-T sowie UKW vom Sendemast Calau zur Zeit komplett aus. Das Feuer sei aus noch ungeklärter Ursache in 120 Metern Höhe ausgebrochen und konnte daher nicht sofort gelöscht werden, so der RBB. „Wir hoffen, dass der Betreiber den Mast schnell wieder ans Netz bringt oder für technischen Ersatz sorgt“, sagte ein rbb-Sprecher.
Betroffen sind der Großraum Cottbus und die Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und Spree-Neiße sowie der Süden der Landkreise Dahme-Spreewald und Oder-Spree sowie die Zuschauer in Kabelnetzen, die DVB-T Signale zur Kabelweiterleitung nutzen.
Quellen: Presseinfo des RBB vom 26.4. / Hintergrund: DVB-T in Brandenburg.
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26.4.2011 • Hersteller: Fernseher „altern“ schneller / Philips auf Rückzug
Fernseher werden weltweit heute weitaus schneller ersetzt. Das bestätigt jetzt eine Veröffentlichung von Display Search. Die US-Analysten gehen davon aus, dass ein Röhrenfernseher früher alle zehn bis 15 Jahren ersetzt wurde. Hauptursache seien die kostengünstigeren Flachbild-Fernseher, aber wohl auch die Digitalisierung der Empfangswege. Verbunden sei das mit nationalen Besonderheiten, zum Beispiel der Größe des Wohnzimmers.
Jedoch „sind Kunden nicht am Kauf eines neuen Fernsehers interessiert, nur um ein neues Feature zu bekommen“. Diese Erkenntnis steht gegen die Bemühungen der Hersteller, den Kaufzyklus mittels Novitäten wie 3D und Internetanbindung weiter verkürzen.
Philips Indessen kündigt Philips - nach Thomson vor einigen Jahren - den Rückzug aus seinem verlustbringenden TV-Geschäft an. Der Produktbereich wurde in ein Joint Venture ausgegliedert, an dem die Hongkong-Firma TPV Technology 70 Prozent hält. Zunächst fünf Jahre lang werden die Geräte unter dem Namen Philips vermarktet.
Quellen: Presseinfos von DisplaySearch vom 21.4. und Philips vom 18.4.
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20.4.2011 • Österreich: Radio Maria für Wien wieder über DVB-T
Österreich DVB-T Logo Österreich Der christliche Hörfunksender Radio Maria ist nach eigenen Angaben in der Region Wien seiet dem 15. April wieder über DVB-T auf Sendung. Das Progamm kann nunmehr im Multiplex B (Kanal 34, Standorte: Kahlenberg, Arsenal und Himmelhof) empfangen werden.
Quellen: Meldung von Radio Maria / Hintergrund: DVB-T in Österreich.
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19.4.2011 • Sachsen: Lizenz für Bautzen / Kritik an BNetzA-Blockade
Sachsen Das Programm Lausitzwelle Fernsehen der SGS Rundfunkgesellschaft mbH hat eine Lizenz für den Sendebetrieb mit DVB-T im Landkreis Bautzen erhalten. Es handelte sich um die einzige Bewerbung. Das gab die Landesmedienanstalt SLM bekannt. Das Programmkonzept ähnele der Elsterwelle Fernsehen des gleichen Veranstalters.
Die Zulassung stehe jedoch unter dem Vorbehalt der Frequenzzuweisung. SLM-Präsident Uwe Grüning übte in dem Zusammenhang massive Kritik an der dafür zuständigen Bundesnetzagentur: Diese verzögere „die Aufnahme des DVB-T-Sendebetriebs in den sächsischen Versorgungsgebieten Chemnitz, Dresden, Auerbach, Plauen, Görlitz, Mittweida und dem Landkreis Bautzen. Die Behörde sah sich bislang nicht in der Lage, Frequenzen an einen der Bewerber um den Netzbetrieb zu vergeben. Dies führt dazu, dass es in Sachsen noch immer analoge terrestrische Fernsehangebote gibt, während Experten bereits über Chancen der DVB-T2-Einführung diskutieren.“
Die SLM hatte schon im Mai 2010 für Bautzen und Mittweida ausgeschrieben. Die Programmlizensierung für die anderen Regionen datiert sogar schon vom November 2009.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 18.4. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen.
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15.4.2011 • DAB: Norwegen präzisiert Ende des UKW-Radios
DABplus-Logo Schriftzug Norwegen Die norwegische Regierung hat jetzt einen Bericht zur Radiodigitalisierung vorgelegt, der auch ein präzisiertes Abschaltszenario für UKW enthält. Danach kann das Analogradio 2017 eingestellt werden, wenn bis Anfang 2015 fünf Bedingungen erfüllt sind.
Danach müssen die DAB-Programme der öffentlich-rechtlichen Anstalt NRK eine der heutigen von NRK P1 über UKW entsprechende Reichweite haben, die Privatradios sollen 90 Prozent der Bevölkerung erreichen. Vorgegeben wird auch die Einführung von Mehrwertdiensten und bezahlbare und technisch befriedigende Empfangslösungen für Autos. Nutzen 50 Prozent der Radiohörer die Digitalprogramme (oder deren analoge Pendants) stehe dem Termin nichts im Weg. Werden die beiden letzten Punkte nicht erfüllt, soll der ASO endgültig 2019 erfolgen.
Derzeit sind drei Multiplexe - neben NRK und den Privaten einer für lokale Sender - freigegeben. Ein weiterer Mux im VHF- sowie einer im L-Band sind koordiniert, ein weiterer VHF-Kanal könnte dem DVB-T Fernsehen weggenommen werden.
Quelle: Bericht der norwegischen Regierung / Hintergrund: DAB/DAB+ global.
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15.4.2011 • IFA-Vorschau 2011: 3D, HbbTV und Vernetzung im Messehype
IFA-Logo 2007 3D-Fernsehen sieht die Messe Berlin als eine Schwerpunkt der Berliner Funkausstellung (2. bis 7. September). Dabei kommen passive Brillen und das ebenfalls aus den Kino bekannte infrarotgesteuerte System stärker als bisher ins Spiel. Mittelfristig geraten jedoch brillenlose Systeme in den Vordergrund. Nachdem es wohl auch weiterhin an stereoskopischen Inhalten mangeln wird, will die Unterhaltungselektronik zudem Hobbyfilmer mit 3D-Camcordern umwerben.
Ebenfalls im Trend liege weiterhin das Zusammenwachsen von Fernsehen und Internet. Neben TV-Apps, mit denen (wie bisher) von den Herstellern ausgewählte Webinhalte auf den Fernseher kommen, soll HbbTV Marktimpulse bringen. Damit sei ein Paradigmenwechsel in der UE-Branche verbunden. Geräteausstattungen und Inhaltsangebote samt „branchenübergreifende Kooperationen zwischen Unternehmen der Hardware- und der Content-Industrie werden künftig den geschäftlichen Erfolg maßgeblich bestimmen.“ Das, sowie entsprechende „Apps“ für Tablets und Smartphones, könnte auch die Heimvernetzung weiter befördern. Dort gliedere sich auch das Radio mit Internet-Zugang ein.
Quellen: Presseinfo der Messe Berlin vom 14.4. / Hintergrund: Homepage IFA.
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15.4.2011 • Frankreich: Lokal-TV testet HbbTV terrestrisch
Frankreich HbbTV Als erste französische Station hat das lokale NormandieTV einen Pilotbetrieb mit der Hybridtechnologie HbbTV über DVB-T begonnen. Verbreitet werden u.a. Lokalnachrichten und Wetterberichte.
Quellen: Meldung von Broadband TV News vom 14.4. / Hintergrund: HbbTV.
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13.4.2011 • Österreich: Lokal-TV via Antenne am Scheideweg
Österreich DVB-T Logo Österreich Das Lokalfernsehen via Antenne scheint in Österreich am Scheideweg: Zwei Jahre nach dem Start drohe einigen Veranstaltern der Lizenzentzug, weil sie nicht on Air gegangen sind. Nachdem Wien TV seine Sendegenehmigung zurückgegeben habe, wolle P3TV den Sendebetrieb via DVB-T am 15. April einstellen, berichtet die Zeitung Der Standard. Gleichwohl senden nach einer Zusammenstellung des Blattes um 20 lokale TV-Anstalten. Für weitere vier Stationen stehe der Sendebeginn bevor.
Quellen: Meldung von Der Standard vom 12.4. / Hintergrund: DVB-T2 in Österreich.
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12.4.2011 • Österreich: DVB-T2 Test verlängert und erweitert
DVB-T2 Logo (DVB Project) Österreich Das genau vor einem Jahr gestartete österreichische DVB-T2 Testprojekt wird um ein Jahr bis April 2012 verlängert und erweitert. Zum bisherigen Kanal 65 von Wien-Kahlenberg mit vier HDTV- und drei Radiosendern soll ab sofort der Wiener Kanal 60 hinzukommen. Zusätzlich werde HbbTV erprobt, „um die Vorteile der Konvergenz von TV und Internet marktfähig zu machen“, heißt es beim Sendenetzbetreiber ORS.
DVB-T2 soll auch Verkehrsmeldungen des Ö3-Radios „aktueller und exakt auf die Fahrsituation der Fahrer bezogen“ ins Auto bringen. Dafür liefert der österreichische Autobahnbetreiber ASFiNAG Videos und Bilder zu.
Die Regulierungsbehörde RTR will noch hin diesem Jahr zwei der drei freien Frequenzen für DVB-T2 ausschreiben.
Quellen: Presseinfo von ORS vom 12.4. / Hintergrund: DVB-T2 in Österreich.
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9.4.2011 • England: London schaltet in einem Jahr analog ab
England DVB-T Logo England Am 4. April 2012 schaltet BBC Two in London die analog-terrestrische Übertragung ab, am 18. April folgen BBC One, ITV1, Channel 4 und Channel. Damit ist die Umstellung für bis zu 12 Mio. Zuschauer in der britischen Hauptstadt und ihrer Umgebung abgeschlossen. Nach London wird die letzte Umstiegs-Etappe noch 2012 im Nordosten Englands und Nordirland beendet.
Der weltweit erste Fernseh-Regelbetrieb hatte 1936 von der Londoner Sendeanlage Alexandra Palace aus begonnen.
Quellen: Meldung von Broadband TV News vom 8.4. / Hintergrund: DVB-T in England.
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9.4.2011 • Rheinland-Pfalz: Aufruf für 12 landesweite DAB-Programme
Rheinland-Pfalz DABplus-Logo Schriftzug Nach ersten Signalen will die Rheinland-Pfalz Landesmedienanstalt LMK nun DAB-Nägel mit Köpfen machen: Landesweite und regionale Radiosender, die bisher nur per analogem UKW verbreitet werden, sollen auf einen „Call for Interest“ reagieren. So will die LMK feststellen, ob ausreichendes Interesse für einen landesweiten DAB-Multiplex mit 12 Programmplätzen besteht. Die Entwicklung im Bundesland soll „im Land mit der bundesweiten Initiative kongruent“ laufen.
Quellen: Presseinfo der LMK vom 8.4. / Hintergrund: DAB in den Bundesländern.
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8.4.2011 • DVB-T2: Start ab 2014/2015 mit zwei Simulcast-Jahren?
DVB-T2 Logo (DVB Project) Mit einem Regelbetrieb von DVB-T2 in Deutschland könnte prinzipiell ab 2014/2015 begonnen werden. Für den Übergang ist ein inselweiser maximal zweijähriger Simulcast sinnvoll. Das formuliert der Zwischenbericht des bis zum 31. Juli 2012 befristeten DVB-T2 Modellversuchs in Norddeutschland.
Nach Simulcast-Ende ab 2018 können, wie bisher für DVB-T, bundesweit sechs Bedeckungen für DVB-T2 verwendet werden. Weil die Datenrate bei entsprechender Netzkonfiguration maximal fast verdoppelt werden kann, sei es möglich, „HDTV-Signale in praktisch derselben Vielfalt auszustrahlen die derzeit mit Programmen konventioneller Bildqualität üblich ist“. Das auch bei Beibehaltung des DVB-T Versorgungszieles „mobiler Empfang“.
Der Vorschlag für das strategische Ziel der Einführung läuft darauf hinaus, „DVB-T2 als universell einsetzbares Rundfunkmedium“ einzusetzen. Das schließe nicht nur HDTV, sondern auch Stereoskopie-Übertragungen ein. Der Sendenetzer Media Broadcast, Mitglied im Projektrat, hatte noch im März ein etwas anderes Konzept präferiert.
Quellen: Zwischenbericht des Modellversuchs vom 4.3. / Hintergrund: Neue Einführungsstrategie für DVB-T2.
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6.4.2011 • AGF: Digitalisierung mit kleinen Schritten
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Der Anteil der digital empfangenden Fernsehhaushalte in Deutschland stieg im März um 270.000 auf 17,49 Mio. Bezogen auf die Gesamtzahl von 35,86 Mio. TV-Haushalte nutzen damit 48,8 Prozent den digitalen Empfang über Sat, Kabel oder Antenne. Im Vormonat lag der Digitalisierungsgrad mit 17,22 Mio. Haushalten bei 48,0 Prozent. Das geht aus der monatlichen Veröffentlichung der AG Fernsehforschung hervor. Im Zuge der Beendigung der Analogübertragung via Sat wird mit weiteren 3 Mio. Haushalten gerechnet, die den Umstieg bis zum Stichtag am 30. April 2012 vollziehen müssen.
Quelle: Statistik der AGF vom 1.4.
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1.4.2011 • Hessen: Regionaler DAB-Multiplex ausgeschrieben
Hessen DABplus-Logo Schriftzug Die hessische Landesmedienanstalt LPR hat 12 Programmplätze (864 Capacity Units) „für den DAB-Übertragunsstandard (DAB, DABplus, DMB)“ ausgeschrieben. Bewerbungen für den Multiplex in der Rhein/Main-Region werden bis zum 4. Mai angenommen. Sollten sich nicht genug private Interessenten finden, können verbleibende Kapazitäten an öffentlich-rechtliche Programme gegeben werden.
Der Versorgungsbereich für den Block 11C (Frankfurt FMT und Großer Feldberg je 5 kW) orientiert sich zunächst an der ersten Ausbauphase für den nationalen Multiplex in Block 5A für etwa 3,6 Mio. Einwohner. Eine „Arrondierung des Verbreitungsgebietes über den Standort Wiesbaden/Mainz-Kastell mit maximal 10 kW“ wird als Option in Aussicht gestellt, ein weiterer Ausbau werde angestrebt. Netzbetreiber ist Hessen Digital Radio.
Quellen: Text der Ausschreibung vom 23.3. / Hintergrund: DAB in Hessen.
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1.4.2011 • Bayern: Radio Gong bald auch über DAB+
Bayern DABplus-Logo Schriftzug Das Lokalradio Gong 96,3 kann künftig auch über DAB+ senden. Die Welle bekam vom Medienrat der bayerischen Landesmedienanstalt BLM eine Lizenz für den Münchener Stadtkanal 11C bis zum 30. April 2015. Auch die Welle Gong Mobil, derzeit über DAB gesendet, kann zeitgleich auf DAB+ umsteigen.
Nach Aufnahme des Digitalbetriebs spätestens am 30.11. darf Gong 96,3 weitere vier Jahre analog auf UKW senden. Den Sendern wird damit eine längere Umstiegszeit gesichert: Entsprechend dem Entwurf der TKG-Novelle können sie danach die Lizenzverlängerung um weitere zehn Jahre beantragen - als Übergangszeit für den DAB+-Betrieb.
Der Medienrat verlängerte außerdem die Sendelizenzen für die DAB-Programme in den lokalen Versorgungsgebieten Augsburg, Ingolstadt, München und Nürnberg um vier Jahre. Man strebe mit allen Anbieten einen Umstieg auf DAB+ an.
Quellen: Presseinfos der BLM zu Radio Gong und DAB lokal vom 30.3. / Hintergrund: DAB in Bayern.
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1.4.2011 • DAB+: BR verlagert zwei Digitalradios
DABplus-Logo Schriftzug Senderausbau DAB/DAB+ K11D in Bayern Im Zuge der Anfang März begonnenen Migration seiner DAB- und DAB+-Programme von Kanal 12D nach Kanal 11D hat der Bayerische Rundfunk Bayern 2 plus und BR Verkehr auf dem K 12D abgeschaltet. Beide Digitalradios sind jetzt nur auf dem Kanal 11D zu empfangen. Dieser ist allerdings noch im Aufbau, der 2011 fortgesetzt wird. Daher ist die landesweite Empfangbarkeit noch nicht gegeben. Derzeit senden nur die Standorte München-Olympiaturm, Nürnberger Funkturm, Dillberg, Würzburg und Hohe Linie (Regensburg) sowie Wendelstein (click auf Grafik vergrößert Reichweitenkarte).
Der schrittweise Räumung von Kanal 12D ist notwendig, weil dieser für Privatradios aus Bayern mit DAB+ vorgesehen ist. Eine Ausschreibung der Landesmedienanstalt BLM soll folgen.
Quellen: Presseinfo des BR vom 30.3. / Hintergrund: DAB in Bayern.
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1.4.2011 • Österreich: Letzte Aufschaltungen für Kärnten
Österreich DVB-T Logo Österreich Am 6. April gehen im Bundesland Kärnten vier Sendeanlagen in den digitalen Betrieb und bis zum 27. April in den Simulcast. Ebenfalls am 27. April werden weitere 12 Sendestandorte hart auf DVB-T umgeschaltet. Damit endet der Umstieg auf DVB-T in Kärnten.
Weitere Auf- bzw. Umschaltungen sind für den 7. Juni in Niederösterreich und der Steiermark angekündigt. An einigen Anlagen beginnt ein Simulcast schon am 17. Mai.
Quellen: Infos auf dvb-t.at / Hintergrund: DVB-T und Änderungen in Österreich.
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1.4.2011 • Berlin: Fünf Programme teilen sich Platz auf Kanal 59
Berlin Eine Pressemitteilung des Technik-Dienstleisters Smartcast präzisiert die heutigen Änderungen auf dem Berliner Kanal 59. Danach wird ein freier Programmplatz mit der Kennung „BerlinMix1“ von fünf Programmen partagiert genutzt. Von Mitternacht bis 5 Uhr sendet die Radiowelle MagicStar, von 6 bis 11 Uhr Das Deutsche Musik Fernsehen. Von 12 bis 16 Uhr folgt Shop24direct. Mit Media Shop ist zwischen 17 und 19 Uhr ein weiteres Verkaufsfernsehen auf Sendung. Zwischen 20 und 22 Uhr nutzt AstroTV den Programmplatz und von 23 bis 24 Uhr wieder MagicStar.
Als Dienstleister für die sendetechnische Aufbereitung betreibt Smartcast in Berlin ein Playout-Center und setzt seine eigene SmartCoding-Technologie dafür ein.
Der erst im Februar aufgeschaltete Musiksender MotorFM ist nicht mehr im Angebot.
Quellen: Presseinfo von SmartCast vom 30.3. / Hintergrund: DVB-T in Berlin.



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