Home DVB-T2 Digitalradio Empfang Geräte DVB-T Mobil Allgemein Aktuell
Nachrichten-Archiv Mai 2011

Hinweise: Zum Lesen von PDF-Dateien benötigt man das Programm Acrobat Reader. Es kann hier kostenlos bezogen werden. Die Langzeit-Verfügbarkeit von Linkzielen kann nicht gewährleistet werden.


30.5.2011 • Bayern: Drei DAB+-Programme ausgeschrieben (2)
DABplus-Logo Schriftzug Bayern Nach Meldungen unter Berufung auf die Zeitschrift Kontakter haben sich mindestens sechs Programme um die kürzlich ausgeschriebenen drei Plätze im landesweiten DAB+-Ensemble im Block 12D beworben. Es handele sich um Antenne Bayern, die Neue Welle Bayern, RT.1, Radio Fantasy, Magic Star und Radio Gong. Einige Programme werden bereits regional in DAB+ verbreitet.
Interessenten können sich noch bis zum 10. Juni bei der BLM melden.
Quelle: Meldung von BLM vom 30.5. / Hintergrund: DAB+.
Zum Seitenanfang

30.5.2011 • Programme: 9Live ab Juni mit Fiktion statt Callin-TV (2)
9live Nach zehn Jahren geht die Ära des Anruffernsehens zu Ende: 9Live schaltet ab Mittwoch auf einen Programmmix aus Serien-Wiederholungen und AstroTV um. Der Sender war 2001 gegründet und später an ProSiebenSat1 verkauft worden. Der Konzern sah sich jetzt nach erheblichen Umsatzeinbußen zu der Entscheidung veranlasst. Zur Gesamtsituation hatte wohl auch die Verschärfung der regulatorischen Vorgaben für Call-In-Sendungen beigetragen. Das hatten die Landesmedienanstalten aufgrund von Beschwerden und Manipulationsverdachten gegen etliche Call-In-Programme beschlossen. Zuvor war bereits ein Bonusprogramm für treue (aber zumeist wohl vergebliche) Anrufer eingestellt worden.
9Live wird per DVB-T in den Regionen Berlin, Bremen, Hamburg und Lübeck/Kiel ausgestrahlt.
Quelle: Programminfo 9Live.
Zum Seitenanfang

27.5.2011 • Österreich: ORF stellt MHP-Multitext ein (2)
Österreich MHP-Logo Die ORF-Entscheidung, den MHP-MultiText einzustellen, findet Kritik bei der Medienbehörde RTR. Deren Geschäftsführer Alfred Grinschgl nannte den Zeitpunkt „übereilt gewählt“ und „nicht kommuniziert“. Grinschgl geht von 200.000 verkauften MHP-Geräten aus und räumt ein, dass sich MHP europaweit nicht durchsetzen konnte.
HbbTV sei effizienter und werde „wohl auch in Europa breit unterstützt“. RTR begrüße daher HbbTV-Angebote, die der ORF entwickeln will, so Grinschgl weiter. „Es ist aber schwer zu erklären, dass der über DVB-T empfangbare MultiText aufgegeben wird, bevor die neuen Angebote verfügbar sind.“ Er hält eine Einführung von HbbTV in Verbindung mit dem Start von DVB-T2 ab 2012 für sinnvoll; dann sind ohnehin neue Empfangsgeräte notwendig. Bis dahin hätte man den MultiText noch anbieten sollen.
In Österreich wurden MHP-Boxen für DVB-T mit 30 Euro aus dem Digitalisierungsfonds bezuschußt. Diese Förderung wird mit dem Ende des DVB-T Ausbaus Ende Juni eingestellt.
Quelle: Presseinfo der RTR vom 27.5. / Hintergrund: DVB-T in Österreich, MHP, HbbTV.
Zum Seitenanfang

25.5.2011 • Schweiz: SRG/SSR baut DAB+-Versorgung aus
DABplus-Logo Schriftzug Schweiz Die öffentlich-rechtliche Anstalt SRG/SSR baut die Versorgung mit DAB+-Hörfunk in der Schweiz weiter aus. Am 1. Juni werden in der Region Surleva (Graubünden) 16 Programme (davon drei von der SRG und 13 Private) aufgeschaltet. Ein weiteres Privatprogramm kommt ab dem 1. Juli hinzu.
Quelle: Presseinfo von SRG/SSR vom 25.5.
Zum Seitenanfang

24.5.2011 • Brandenburg: Neue Antenne für Calau nach Brand
Brandenburg Sendenetzbetreiber Media Broadcast hat am Fernsehturm Calau jetzt eine neue DVB-T Antenne in Betrieb genommen. Sie wurde in 106 Metern Höhe errichtet und deckt nach Angaben des RBB etwa 95 Prozent des ursprünglichen Sendegebiets ab.
Die Arbeiten an der durch einen Brand am 26. April zerstörten Sendeanlage gehen weiter. Bis Mitte Juni soll zusätzliche Sendetechnik für die UKW-Radios in Betrieb gehen, so dass die provisorischen Ersatzsender für die RBB-Radios abgeschaltet werden können.
Quelle: Meldung des RBB vom 24.5. / Hintergrund: DVB-T in Brandenburg.
Zum Seitenanfang

24.5.2011 • Österreich: ORF stellt MHP-Multitext ein (1)
Österreich MHP-Logo Der ORF stellt seinen MHP-Dienst Multitext im Juni ein. Das meldet die Zeitung Der Standard. MHP sei technisch überholt, erfuhr das Blatt vom Sender. Die für MHP verwendete Bandbreite soll künftig der Bildqualität von ORF2 zugute kommen. Der Privatsender ATV hatte seinen MHP-Angebot bereits im Januar 2009 eingestellt.
MHP ist Teil der DVB-Standardfamilie und bringt Grafiken, Fotos und gestalterische Verbesserungen für den Videotext. Die Daten werden auf dem TV-Sendeweg verbreitet. Man hatte in Österreich seit 2007 versucht, MHP über eine Förderung von Settopboxen zu etablieren. Es wurden laut DVB-Projekt bis Ende 2010 allerdings nur 185.000 Geräte (Antenne und Kabel) verkauft.
Eine Förderung gab es auch in Italien, wo 9,5 Mio. Geräte verkauft worden sein sollen und MHP noch in Betrieb ist. Das ZDF hatte 2007 seinen MHP-Digitext eingestellt, weil die Geräte sich allenfalls in „homöopathischen Dosen“ verkauften.
Inzwischen bietet der neue HbbTV-Standard erheblich bessere Möglichkeiten. Dessen Inhalte kommen über das Internet ins Haus; das ZDF und der BR setzen HbbTV auch mit ihren DVB-T Programmen ein. In Österreich wird HbbTV in Zusammenhang mit DVB-T2 getestet.
Quelle: Meldung von Der Standard vom 23.5. / Hintergrund: DVB-T in Österreich, MHP, HbbTV.
Zum Seitenanfang

20.5.2011 • DAB+: Erstes Privatradio in Ungarn steigt ein
DABplus-Logo Schriftzug Ungarn Ein Regelbetrieb mit DAB+ im Raum Budapest geht ab dem 1. Juni in den Regelbetrieb über. Zu den bisherigen Testprogrammen im Block 11D kommt dann der kommerzielle Sender NeoFM dazu. Netzbetreiber Antenna Hungaria (wie die deutsche Media Broadcast eine TDF-Tochter) hofft auf einen Vertragsabschluß auch für die öffentlich-rechtlichen Radios, was den Einstieg weiterer Programme auslösen könnte.
Quelle: Presseinfo von Antenna Hungaria / FM! Zrt. vom 18.5.
Zum Seitenanfang

20.5.2011 • DAB+: Radio Horeb doch noch bundesweit (2)
DABplus-Logo Schriftzug ZAK Die Meldung über die nachträgliche Vergabe eines Programmplatzes im bundesweiten DAB+-Multiplex an Radio Horeb erfährt jetzt eine Ergänzung. Der Veranstalter Norfom hatte eine seiner beiden Programmlizenzen zurückgegeben. Von dort wird argumentiert, man habe „nur 96 CU und damit weniger Kapazität als für zwei Programme notwendig und beantragt (108 CU) zugebilligt“ bekommen.
„Um der Unsicherheit der Nutzung flexibler Kapazitäten anderer Anbieter zu entgehen“ wolle man „zunächst“ nur mit einem Programms starten. Über „die Belegung dieses einen Programmes“ wolle man erst nach weiteren Marktforschungen entscheiden, so Geschäftsführer Christopher Franzen. Man sei aber offen für eine „Beteiligung an anderen bundesweiten Digitalradio Programmen“.
Für den von Norfom freigegebenen Programmplatz hatten die Medienanstalten an Radio Horeb lizensiert.
Quelle: Meldung von Radioszene vom 19.5. / Hintergrund: DAB+ bundesweit.
Zum Seitenanfang

19.5.2011 • DVB-T2: EBU legt Hintergrundpapier zur Sendetechnik vor
DVB-T2 Logo (DVB Project) EBU Logo Die EBU, Dachverband europäischer Sendeanstalten, hat heute ein Hintergundpapier zur Konzeption von Sendenetzen mit DVB-T2-Technik vorgelegt. Darin werden verschiedene Kombinationen von Sendeparametern vorgestellt. Dazu zählen auch Verfahren wie „Multiple Input Single Output (Miso)“ und „Physical Layer Pips (PLP)“). Mit deren Hilfe können die Sendenetze, die ohnehin schon wesentlich leistungsfähiger sind als bei DVB-T, an spezifische Anforderungen zur weiteren Bandbreitenoptimierung angepasst werden.
Das 89seitige Papier „Frequency and Network Plannung. Aspects of DVB-T2“ (EBU Tech 3348) richtet sich an Fachleute, die mit der Netzplanung befasst sind. Diskutiert werden acht Szenarien für Ausstrahlungen zum stationären portablen und mobilen Empfang. Es gibt aber weder Empfehlungen noch einen Einführungs-Zeitplan.
Quelle: Download.
Zum Seitenanfang

19.5.2011 • DVB-T: Handover soll bei Langstreckenfahrten helfen
Überallfernseh-Logo Ein erfolgreich getestetes Verfahren für ein automatisches „Handover“ beim mobilen DVB-T Enpfang stellten die Deutsche TV-Plattform und das Institut für Rundfunktechnik gestern vor Fachleuten vor. Es soll, entsprechende neue Empfangsgeräte vorausgesetzt, den Suchlauf überflüssig machen, der während einer Autofahrt beim Wechsel der Versorgungsregionen notwendig ist.
Dafür wurde eine Senderdatenbank für Deutschland, Österreich und die Schweiz aufgebaut, deren Daten während der Fahrt ausgelesen und beim schnellen Umschalten des eingestellten Programms helfen. Das Verfahren sei auch für Nachfolgestandards, ebenso wie für lokale und regionale Programme und hybride Dienste geeignet.
Was für die Zuschauer (auf der Rückbank, versteht sich) angenehm ist, kommt auch der Autoindustrie entgegen, die auf Kosteneinsparungen und Energieeffizienz orientiert. Der Anteil der Mobilgeräte unter den 36 Mio. in Deutschland verkauften DVB-T Empfängern steige, so auch die Deutsche TV-Plattform.
Quelle: Presseinfo der Deutschen TV-Plattform vom 18.5. / Hintergrund: Handover.
Zum Seitenanfang

18.5.2011 • Polen: Analogausstieg 2013
Polen Die letzte Stunden für den analogen Fernsehempfang schlägt in Polen am 31. Juli 2013. Das legt ein Gesetz fest, das dieser Tage den Sejm passiert hat. Allerdings ist noch die Zustimmung des Senates notwendig.
Der Umstieg soll schrittweise und in Verbindung mit einem Simulcast ablaufen. Das Gesetz macht auch Vorgaben bezüglich der Empfangstechnik.
Quelle: Meldung von Broadband TV News vom 16.5. / Hintergrund: DVB-T in Polen.
Zum Seitenanfang

18.5.2011 • DVB-T2: 28 Länder im Boot / DVB-T in 136 Staaten
DVB-T2 Logo (DVB Project) DVB-T2 Weltkarte 5/2011 (DVB Project) Mit England, Finnland, Schweden und Italien wird in vier Ländern bereits mit DVB-T2 gesendet. Von weiteren 24 Ländern gibt es nach Angaben des DVB-Projektes die Bereitschaft, diesen Standard einzuführen. In sechs Ländern haben Pilotprojekte stattgefunden. Der Vorgängerstandard DVB-T ist nach diesen Angaben in 136 Ländern eingeführt oder in Einführung begriffen. Hingegen nutzen laut DVB-Projekt elf Länder das japanische ISDB-T System, acht ATSC aus den USA und drei DMB-T für die digitale terrestrische Fernsehverbreitung. Weitere 52 meist kleinere Staaten haben noch keine Entscheidung zur Digitalisierung der Antenne getroffen.
Quelle: Website des DVB-Projektes vom 18.5. / Hintergrund: DVB-T/DVB-T2 weltweit.
Zum Seitenanfang

17.5.2011 • DAB+: Radio Horeb doch noch bundesweit (1)
DABplus-Logo Schriftzug ZAK Der christliche Sender Radio Horeb, in der letzten Zuteilungsrunde unterlegen, bekommt doch noch einen Programmplatz im bundesweiten DAB+-Angebot. Das entschied jetzt die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK). Die nachträgliche Zuweisung wird möglich, weil Mitbewerber Norfom „derzeit nicht alle der bereits zugewiesenen Übertragungskapazitäten für die bundesweite digitale Verbreitung ihres geplanten Hörfunkangebotes benötigt“, so die Kommission. Norfom war für die Programme Radio 3.0 und UIP lizensiert worden.
Es könnte damit gerechnet werden, das Radio Horeb seine Bewerbung für den hessischen Landesmultiplex nunmehr zurückzieht, da die Verbreitung in dieser Region nun anderweitig gesichert ist.
Quelle: Presseinfo der ZAK vom 17.5. / Hintergrund: DAB+ bundesweit.
Zum Seitenanfang

16.5.2011 • DAB+: Bundesangebot könnte Landes-Radios mitziehen
DABplus-Logo Schriftzug Ein Erfolg des am 1. August startenden bundesweiten DAB+-Radioangebots könnte auch „auf landesweiter Ebene wieder Dynamik in die Hörfunklandschaft“ bringen. Davon ist Michael Richter, Projektleiter Digitaler Rundfunk Sachsen-Anhalt, überzeugt. Dies müsse auch durch preiswerte Endgeräte gesichert werden. In Sachsen-Anhalt soll es ab dem 1. August mehr als 20 digitale Radioprogramme geben. so Richter. Weil die privaten Veranstalter „nicht von Anfang an Geld verdienen“ können, ruft Richter „besser noch eine europäische Lösung als das Digitalradio-Fördergesetz“ (geplant von der Bundesregierung, dehnmedia) auf. Er schließt auch eine finanzielle Unterstützung durch die Landesmedienanstalten nicht aus.
Quelle: Interview mit Infosat vom 16.5. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen-Anhalt.
Zum Seitenanfang

14.5.2011 • Österreich: Endphase des DVB-T Umstiegs (2)
Österreich DVB-T Logo Österreich Die Neuaufschaltungen von DVB-T Sendern in Niederösterreich und der Steiermark am 7. Juni 2011 setzen den Schlußpunkt unter die Digitalisierung der Terrestrik in Österreich. Einige Sendeanlagen gehen bereits am 17. Mai in den Simulcastbetrieb bis zum 7. Juni.
DVB-T2 Logo (DVB Project) Für den Netzbetreiber ORS ist das Thema Antenne damit noch nicht beendet. Das Programmangebot soll ab 2012 mittels DVB-T2 „wettbewerbsfähig ausgeweitet und die Bildqualität signifikant verbessert“ werden. Der Marktanteil der Antenne soll so von derzeit fünf (Erstgeräte) auf 12 bis 15 Prozent gesteigert werden. Die Kompetenzen für terrestrische TV-Sendernetze will ORS in südosteuropäische und die GUS-Staaten exportieren. DABplus-Logo Schriftzug Der Einstieg in Digitalradio mit DABplus „als Zusatzangebot zum UKW-Standard“ stehe, beginnend mit einem Wiener Pilotprojekt noch in diesem Jahr, bevor. „Wir sind mit einer enormen Nachfrage von Radio-Betreibern konfrontiert, die dem Radiokonsumenten eine hohe Programmvielfalt bieten würde“, so ORS Technikchef Norbert Grill.
Quelle: Presseinfo der ORS vom 13.5. / Hintergrund: DVB-T und Änderungen in Österreich.
Zum Seitenanfang

13.5.2011 • Bayern: Drei DAB+-Programme ausgeschrieben (1)
DABplus-Logo Schriftzug Bayern Die bayerische Landesmedienanstalt BLM hat drei Programmplätze in DAB+ im landesweiten Block 12D ausgeschrieben. Die Lizenzen sollen für acht Jahre erteilt werden. Die Bewerber haben Zeit bis zum 10. Juni und müssen ihre Bereitschaft erklären, sich über die Verbreitungskosten von derzeit 207.000 Euro (netto, pro Jahr) hinaus finanziell an Marketing-Massnahmen zu beteiligen.
Block 12D erreicht über 39 Sendestandorte etwa 94 Prozent der Bevölkerung des Freistaates. Die Sendeleistung soll erhöht werden. Außerdem steht ein Umzug auf den Block 10D bevor. Drei BR-Sender werden vom Block 12D in den BR-eigenen Block 11D wechseln.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 13.5. / Hintergrund: DAB+.
Zum Seitenanfang

13.5.2011 • Sachsen: Entscheidung zu Lokalfunk per DVB-T für Mittweida
SLM Sachsen Die Landesmedienanstalt SLM hat nach einer Anhörung der Bewerber jetzt über die Zulassung lokaler DVB-T Programme im Raum Mittweida entschieden. Demnach erhalten beide Bewerber Sendelizenzen für acht Jahre. Es handelt sich zum Einen um Mittelsachsen TV mit einem „Video- und Textprogramm“. Die AMAK AG Akademie für multimediale Ausbildung und Kommunikation kündigt zwei Radio- und ein TV-Programm an, die in die Medienausbildung an der Hochschule Mittweida integriert werden sollen.
Die SLM hatte mit ihrer Entscheidung über die Ergebnisse der ein Jahr zurückliegenden Ausschreibung offenbar auf die Zulassung eines Netzbetreibers für die Ausstrahlungen durch die BNetzA gewartet. Nun verweist die Anstalt, wie schon anlässlich der Lizensierung für Bautzen, darauf, dass die „Zuweisung der entsprechenden digital-terrestrischen Übertragungskapazitäten“ aussteht. Damit ist der Beginn des Sendebetriebes offen.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 12.5. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen.
Zum Seitenanfang

13.5.2011 • Österreich: Endphase des DVB-T Umstiegs (1)
Österreich DVB-T Logo Österreich Die Alpenrepublik steht vor der letzten Phase des Umstiegs auf DVB-T, der Ende Juni 2011 beendet werden soll. Acht Sendeanlagen in Niederösterreich und der Steiermark werden ab dem 17. Mai parallel analog und mit DVB-T betrieben. Der Simulcast endet am 7. Juni. Dies ist dann auch der Stichtag für die „harte“ Umschaltung zahlreicher Sendestandorte auf DVB-T und die Abschaltung etlicher Kleinleistungssender, die für die terrestrische Versorgung nicht mehr benötigt werden. In den betroffenen Empfangsgebieten können dann die Programme ORF1, ORF2 und ATV im digitalen Mux-A empfangen werden.
Indessen planen die Medienbehörden schon den nächsten Schritt - die Migration auf DVB-T2: Erste Ausschreibungen sind für November 2011 vorgesehen.
Quellen: Infos auf dvb-t.at / Hintergrund: DVB-T und Änderungen in Österreich.
Zum Seitenanfang

12.5.2011 • Unterhaltungselektronik: Preisverfall bremst HDTV-Umsätze
HDTV-Logo der EICTA für Empfangsgeräte Den anhaltenden Preisdruck sieht die Gesellschaft für Konsumforschung als Hintergrund für einen Umsatzrückgang von 2,2 Prozent bei der Unterhaltungselektronik im 1. Quartal 2011 (Vergleich: Q1/2010). Darüber hinaus seien zahlreiche Warengruppen, darunter LCD-Fernseher „zunehmend gesättigt“. Auch die Umsätze mit Settopboxen gingen zurück, nachdem der HDTV-Start 2010 offenbar nur einen kurzzeitigen Verkaufsschub auslöste. In 2011 gelte es, „zusätzliche Kaufanreize zu schaffen“, so die Marktforscher. Impulse dafür werden im Vorfeld der Analogabschaltung am 30. April 2012 gesehen.
Weiter ins Detail geht IFA-Veranstalter GFU unter Berufung auf GfK-Zahlen. Danach teilt sich Ende 2011 ein Bestand von 31 Mio. HDTV-Geräten in 20 Mio. Fernsehen und 11 Mio. Settopboxen. Wie bei der Digitalisierung der TV-Verbreitungswege hängt auch hier das Kabel deutlich nach. 475.000 HD-Kabelboxen (+216%) wurden verkauft, bei den Sat-Boxen lag der Zuwachs nur bei plus 169 Prozent - der Absatz stieg aber auf 2,3 Mio. Stück. Fernseher mit HD-fähigem Multituner machen inzwischen 90 Prozent der TV-Verkäufe aus.
Unterdessen legte Sky seine Bilanz für das erste Quartal 2011 vor. Danach hatte das Bezahlfernsehen Ende März 2,7 Mio. Kunden, davon 1,13 Mio. für HDTV-Programme.
Quellen: Presseinfos von GFK, gfu, Sky vom 12.5.
Zum Seitenanfang

12.5.2011 • DAB: Rekorde in England
DAB-Logo rot England Im Vorfeld des wohl letzten Anlaufs seit 1998 zur Etablierung von Digitalradio in Deutschland kommen Rekordzahlen aus dem Ausland gerade recht. Laut einer aktuellen britischen Studie stieg die Nutzung digitaler Radioplattformen im ersten Quartal 2011 um 12,8 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2010. Die Nutzerzahl stieg von 19,7 auf 22,3 Mio., die Hörzeit von 243 Mio. auf 280 Mio. Stunden im Vierteljahr. Davon entfallen auf DAB 177 Mio. Stunden (plus 15,3 Prozent) und auf DVB-T 44 Mio. Stunden (plus 7,1 Prozent). Die (noch?) kleinste Hörergruppe (38 Mio. Stunden - plus 28,3 Prozent) hören Webradios.
Insgesamt haben im Q1 47,3 Mio. (46,5 Mio.) Briten mindestens einmal wöchentlich Radio gehört, die durchschnittliche wöchentliche Einschaltzeit stieg auf 22,4 Stunden. Der Digitalanteil der Hörzeit liegt bei 26,5 Prozent. 19,7 Mio. Erwachsene haben im Haushalt ein DAB-Radio.
Quelle: Presseinfo von Rajar vom 11.5. / Hintergrund: DAB/DAB+.
Zum Seitenanfang

9.5.2011 • Brandenburg: Sendeausfall wegen Brand (5) - Ersatzantenne
Brandenburg Seit Freitag sendet der Standort Calau wieder DVB-T, meldet der RBB. Am Turmschaft wurde dafür eine Behelfsantenne installiert, die mit verminderter Sendeleistungen die Multiplexe auf den Kanälen 57 (ARD) und 53 (RBB) abstrahlt. Die Sendeanlage für Südbrandenburg mußte nach einem Brand am 26. April außer Betrieb genommen werden.
Quelle: Meldung des RBB vom 6.5. / Hintergrund: DVB-T in Brandenburg.
Zum Seitenanfang

7.5.2011 • DAB+: Alle ARD-Radios ab Oktober in DAB+?
DABplus-Logo Schriftzug ARD Die ARD will alle 64 Hörfunk-Programme ab dem 1. Oktober 2011 in DAB+ ausstrahlen. Dies meldet der Webdienst Rein Hören unter Berufung auf einen Sprecher des Hessischen Rundfunks. Diese Entscheidung betreffe die landesweite Verbreitung.
Die bisher für DAB (alt) verwendeten Sender mit geringer Leistung (in der Regel max. 1 kW) sollen auf andere Frequenzen mit höherer Sendeleistung und Reichweite wechseln. Der MDR hat den Betriebsbeginn ab dem 1. August bereits angekündigt. Der Anstalt stehen, laut Beschluß der Landesmedienanstalten abhängig vom Interesse der Privaten, in den drei landesweiten Blöcken maximal die Hälfte der 12 Programmplätze zu. Auch in Hessen kann der HR bis zu fünf Wellen auf einem landesweiten Misch-Multiplex platzieren. Der BR hat mit der Verlagerung seiner Radios auf den Block 11D begonnen, der schrittweise auf DAB+ umgestellt und landesweit ausgebaut werden soll.
Rein Hören stellt in Frage, dass der Mischbetrieb von DAB und DAB+ in einem Block problemlos funktioniert. Bezweifelt wird der Nutzen von Updates für DAB(alt)-Geräte, soweit überhaupt angeboten: Die Rechenleistung reiche für die aufwändigere DAB+-Codierung mit AAC nicht aus.
Quelle: Meldung von Rein Hören vom 5.5. / Hintergrund: DAB+ in den Bundesländern.
Zum Seitenanfang

6.5.2011 • AGF: TV-Digitalisierung mit Kurs auf 50 %
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Die 50 Prozentmarke knapp verfehlt hat der Anteil der digital empfangenden Fernsehhaushalte in Deutschland per 1. Mai. Gegenüber dem Vormonat stieg der Wert nach Angaben der AG Fernsehforschung um 210.000 auf 17,7 Mio. bzw, 49,4 Prozent der insgesamt 35,86 Mio. TV-Haushalte.
Zum Jahreswechsel waren 17,15 Mio. Digitalhaushalte (47,8 Prozent) gemeldet worden. Seither haben also rund 550.000 TV-Haushalte auf digitale Empfangstechnik per Sat, Antenne oder Kabel umgestellt. Im Vergleichszeitraum 2010 hatten dies 290.000 Haushalte getan; vor einem Jahr lag der Digitalanteil bei 42,2 Prozent.
Quelle: Statistik der AGF vom 1.5.
Zum Seitenanfang

5.5.2011 • Hessen: Acht Bewerber für DAB+-Multiplex
Hessen DABplus-Logo Schriftzug Für die im April ausgeschriebene landesweite DAB+-Bedeckung sind acht Bewerbungen bei der Landesmedienanstalt LPR eingegangen. Es handelt sich um Hit Radio FFH, FFH-Seasons, Energy Rhein-Main, Radio Fortuna, Radio Horeb, Radio Bob! und Absolut Relax sowie eine Datacast-Plattform, die Media Broadcast beisteuern will.
Insgesamt wurden 12 Programmplätze ausgeschrieben. Nachdem sich weniger Programme beworben haben, ist damit zu rechnen, dass alle Bewerber - sofern sie die Voraussetzungen erfüllen - zugelassen werden. Die verbleibenden Sendeplätze können dem Hessischen Rundfunk zur Verfügung gestellt werden.
Die LPR will das Zulassungsverfahren im Sommer abschließen. Der Sendebetrieb könne beginnen, sobald der Netzbetreiber Hessen Digital die Sendetechnik für den Block 11C an den Standorten Frankfurt FMT und Großer Feldberg mit je 5 kW Sendeleistung bereit stellt. So können etwa 3,6 Mio. Einwohner versorgt werden.
Quelle: Presseinfo der LPR vom 5.5. / Hintergrund: DAB in Hessen.
Zum Seitenanfang

5.5.2011 • ZDF: Rückzug von der Funkausstellung
ZDF Das ZDF wird in diesem Jahr nicht mit einem eigenen Stand auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin (2. bis 7. September) vertreten sein. Jedoch liefen Gespräche über eine „programmliche Zusammenarbeit“. Man müsse den Eventbereich „aus finanziellen Gründen drastisch kürzen“, so ein Sprecher des Senders.
Die ARD wird weiter als Aussteller vertreten sein, jedoch sei für 2012 alles offen, wird deren Sprecher zitiert.
ARD und ZDF hatten die Funkausstellung bislang auch zu Technik-Präsentationen - im letzten Jahrzehnt vor allem zu DVB-T, HDTV und HbbTV - genutzt sowie dort ihre Digitalprogramme präsentiert. Der ZDF-Stand 2010 stand im Zeichen des neuen Senders ZDFneo. Die Privaten verzichten schon länger auf Präsenz in Berlin.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 4.5.
Zum Seitenanfang

5.5.2011 • Programme: 9Live ab Juni mit Fiktion statt Callin-TV (1)
9live Der ProSiebenSat1-Konzern vollzieht das sich andeutende Ende des Anrufsenders 9Live: „Vor dem Hintergrund des nachhaltig starken Rückgangs der Call-TV-Erlöse in den vergangenen Monaten wird der Live-Betrieb des Senders zum 31. Mai 2011 eingestellt. Danach werden auf dem Sender bis auf weiteres fiktionale Programme gezeigt“, heißt es in einer Presseinfo zur Konzernbilanz 2010. 9Live wird per DVB-T in den Regionen Berlin, Bremen, Hamburg und Lübeck/Kiel ausgestrahlt.
Hintergrund ist ein Umsatzeinbruch um 34,3 Prozent des zuvor boomenden Senders. Im 1. Quartal 2010 waren 14,0 Mio. Euro umgesetzt worden, ein Jahr später waren es nur 9,2 Mio. Euro. Der Umschwung sei laut Medienmeldungen ausgelöst worden, nachdem die Landesmedienanstalten die Gewinnspielsatzung aufgrund von fragwürdigen Aktionen der Anruf-Sender verschärft hatten.
9Live soll aber die Gewinnspiel- und Audiotex-Aktivitäten für andere Sender der Gruppe fortsetzen. Spekuliert wird, dass 9Live seine Frequenzen an den Schwestersender Sixx abgeben könnte.
ProSiebenSat1-Gruppe Der internationale Fernsehkonzern bilanziert 2010 mit einem Umsatzanstieg um 3,7 Prozent auf 682,8 Mio. Euro und einem Gewinnplus von satten 21,7 Prozent bzw. 38,3 Mio. Euro. Jedoch gingen die Umsätze der deutschen Programme wegen rückläufiger Werbeeinnahmen um 3,4 Mio. Euro auf 413,3 Mio. Euro zurück. Weil die Investoren ihren Kaufpreis der Gruppe aufbürdeten, hat diese nun 3,152 Mrd. Euro Schulden. Der kürzliche Verkauf von Firmen in den Niederlanden und Belgien reduziert die Schulden um 1,2 Mrd. Euro.
Quelle: Presseinfo zur ProSiebenSat1-Bilanz 2010 vom 4.5.
Zum Seitenanfang

3.5.2011 • DAB+: Erfolgsaussichten ungewiß - zu wenig Geräte
DABplus-Logo Schriftzug Zum Start am 1. August wird das bundesweite DAB+ wohl nur wenige Zuhörer haben. Es mangele am Empfangsgeräten, wurde beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland kritisiert. „Der linke Schuh ist da, der rechte aber nicht“, kommentierte Regiocast-Sprecher Erwin Linnenbach. D-Radio Intendant Erwin Steul berichtete von Schwierigkeiten ein Gerät zu kaufen. Dieser Rückstand könne bis zum Start am 1. August nicht aufgeholt werden. Dann werde das Geräteangebot sehr gering sein, so Linnenbach. Es sei auch ein Problem, einen Neuwagen mit DAB+-Radio zu kaufen. Auch dehnmedia kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass zur Zeit nur vereinzelte Angebote im Handel sind.
Projekt und Termin sind bei Kunden wie im Handel noch kaum bekannt. „Es ist höchste Zeit, die Kommunikations- und Markenkampagne zu starten“, fordert Uwe Ludwig (Digitalradio Mitteldeutschland) im aktuellen Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk.
Schweiz Wenig ermutigend scheint, dass im DAB-Musterland Schweiz der Sender Open Broadcast aus Kostengründen bei DAB aussteigt. „Unter den aktuellen konzessionsrechtlichen Bedingungen kann sich Digitalradio nur leisten, wer bereit ist, dafür mehrere hunderttausend Franken pro Jahr aufzuwenden.“ Der Veranstalter Digris AG sei „nicht mehr länger bereit, für eine Technologie zu bezahlen, die es auch günstiger geben würde“, wird im Senderblog mitgeteilt.
Quelle: Presseinfo vom Medientreffpunkt Mitteldeutschland vom 2.5.
Hintergrund: DAB+ in Deutschland, DAB+-Geräte in der dehnmedia-Datenbank.
Zum Seitenanfang

3.5.2011 • Brandenburg: Sendeausfall wegen Brand (4)
Brandenburg Zwar ist immer noch nicht klar, wann der nach einem Brand am 26. April außer Betrieb genommene Sender Calau samt der drei DVB-T Multiplexe wieder aufgeschaltet wird. Beim Standorteigentümer Deutsche Funkturm GmbH (Telekom-Konzern) und dem Betreiber Media Broadcast dürfte es aber Erleichterung geben. Die Standfestigkeit des 180 Meter hohen Turms ist offenbar nicht gefährdet. Die Statiker haben das Gebäude frei gegeben. Diese Information gab Heiko Nehse (RBB Produktions- und Betriebstechnik) im Medienmgazin des RBB-Inforadio.
Für den Hörfunk konnten kurzfristig Ersatzsender, wenn auch mit niedriger Leistung, eingerichtet werden. Nach Medienberichten mit Bezug auf den RBB-Text soll „in Kürze“ ein provisorischer Ersatzsender für Cottbus in Betrieb gehen. Dafür werde eine Sendeantenne am Cottbuser Fernsehturm installiert.
Quellen: Interview bei Inforadio vom 1.5. Meldung von Satellifax vom 2.5. / Hintergrund: DVB-T in Brandenburg.
Zum Seitenanfang

2.5.2011 • Österreich: DVB-T2 Ausschreibungen ab November
DVB-T2 Logo (DVB Project) Österreich In großen Schritten will Österreich in Richtung DVB-T2 gehen. Laut dem gerade veröffentlichten Digitalisierungskonzept 2011 der Regulierungsbehörde KommAustria werden vier Bedeckungen im Mux-C (Wien Kanal 41, Vorarlberg Kanal 55, Osttirol Kanal 49 und Nordtirol Ost Kanal 36) im kommenden November entweder für DVB-T/MPEG-2 oder DVB-T2/MPEG-4 ausgeschrieben. Weitere noch nicht zugeordnete Kanäle im Mux-C (bisher für lokales Fernsehen gedacht), können umgeplant werden.
Beschlossene Sache ist auch in der Alpenrepublik das Aus für das Mobilfernsehen. „Von einer neuerlichen Ausschreibung“ für „DVB-H wird Abstand genommen“, heißt es in dem Papier. Stattdessen soll auch dieser national geplante Mux-D - ebenso wie der Mux-E - für DVB-T2 ausgeschrieben werden. Für beide stehen die meisten der je 19 regionalen Frequenzen bereits fest. Auch der Mux-F könnte bei Bedarf für DVB-T2 ausgeschrieben werden.
DABplus-Logo Schriftzug Für DAB+ im Band III (VHF) sind zwei bundesweite regionalisierbare Multiplexe und zwei weitere bundesweite Netze für regionale und überregionale Plattformen vorgesehen. Ein dritter Multiplex ist für regionale und lokale Anbeiter gedacht.
Quelle: Digitalisierungskonzept 2011 vom 27.4. / Hintergrund: DVB-T und DVB-T2-Planung in Österreich.
Zum Seitenanfang

2.5.2011 • Österreich: Bilanz für DVB-T
Österreich DVB-T Logo Österreich Nach Angaben der Medienbehörde KommAustria nutzen 5 Prozent der knapp 3,5 Mio. österreichischen TV-Haushalte Ende 2010 DVB-T. Werden Zweitgeräte einbezogen, liegt der Anteil bei 11 Prozent. 48 Prozent empfangen per Digital-Sat, 2 Prozent per Analog-Sat.
Damit ist DVB-T im Vergleich mit den anderen Empfangswegen in Österreich, „auf Dauer kaum wettbewerbsfähig“, heißt es in den Erläuterungen zum Digitalisierungskonzept 2011. Diesen Nachteil könnte DVB-T2 „sowohl durch die Verbreitung von mehr Programmen als auch von qualtitativ höherwertigen Angeboten“ wettmachen. Zugleich ergeben sich damit „Entwicklungsmöglichkeiten für terrestrisches Fernsehen wie hochauflösendes Fernsehen (HDTV), dreidimensionales Fernsehen (3dtv), hybrides Fernsehen (HbbTV) oder Zusatzdienste“. Nachdem die Programmzulassungen für DVB-T bis 2016 (Mux-A, Mux-B) bzw. zum Teil bis 2020 laufen, sei ein marktgetriebener Umstieg auf DVB-T2 denkbar.
Quelle: Digitalisierungskonzept 2011 - Erläuterungen vom 27.4. / Hintergrund: DVB-T in Österreich.
Zum Seitenanfang

2.5.2011 • DAB: MDR-Radio startet am 1. August in DAB+
DABplus-Logo Schriftzug MDR Als erste ARD-Anstalt kündigte der MDR an, seine Radio-Programme ab dem 1. August zusätzlich in DAB+ auszustrahlen - also zeitgleich mit dem Start des bundesweiten Digitalmultiplex. Das betrifft, so Hörfunkdirektor Johann Michael Möller in einer Sonderausgabe des Meinungsbarometers Digitaler Rundfunk die Programme MDR Info, Jump, MDR Figaro, MDR Sputnik und MDR Klassik im gesamten Einzugsbereich. Dazu kommen die MDR 1 Radio-Wellen für Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt im jeweiligen Bundesland. Noch offen ist, ob die bereits in DAB empfangbare Klassik-Welle dann nur noch in DAB+ gesendet wird.
Möller bedauerte, dass es in Sachsen und Thüringen noch keine Bedarfsanmeldungen von Privatradios für DAB+ gibt, während in Sachsen-Anhalt gemeinsam mit vier Privaten (Radio SAW, Rockland Sachsen-Anhalt, Radio Brocken, 89,0 RTL) ein landesweiter Multiplex aufgebaut werden soll.
Quellen: Artikel im Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk vom 2.5. / Hintergrund: DAB+.



Zum Seitenanfang

Impressum | Kontakt | Disclaimer

Webmaster & Copyright: Peter Dehn (2004-2017) | Programmierung & Gestaltung: Christian Wolff