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Nachrichten-Archiv November 2011

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30.11.2011 • Sat-Umstieg: Millionen „Schwarzseher“?
Sat-Schüssel Bei den Privathaushalten scheint die „Klardigital“-Kampagne zur Analogsat-Abschaltung am 30. April 2012 halbwegs angekommen zu sein. Immerhin haben seit Jahresanfang 2,23 Mio. TV-Haushalte von analog auf digital umgestellt. Bei Krankenhäusern, Hotels und großen Wohnanlagen, die Analogsat-Signale intern durchleiten, liegt aber Einiges im Argen. Laut einer Umfrage, die Wolfgang Elsäßer (Astra, Deutsche TV-Plattform) 150 Tage vor dem Termin vorstellte, sind den dort Verantwortlichen Fakt, Termin und erst recht die notwendigen Massnahmen viel zu wenig bekannt.
Nicht öffentlich gehandelt wird ein weiterer Umstand: Vor allem Krankenhäuser und Hotels sparen am Fernsehen. Es ist billiger, ein digitales Satsignal zu reanalogisieren, als Hunderte gar HDTV-geeignete Fernseher zu kaufen. Damit wird das HDTV-Werbeargument für den Umstieg zur Farce. Zumal ab dem Morgen des 30. April 2012 zehn weitere öffentlich-rechtliche Programme über Astra in HDTV kommen.
Keine Probleme sehen Handel und Handwerk. Auf den Andrang der Nachzügler, die erst angesichts eines schwarzen Bildschirms handeln, sei man vorbereitet.
Quelle: Eigene Recherche, Veranstaltungs-Infos vom 29.11.
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30.11.2011 • Digitalradio: Morgen senden die ersten Privaten in Hessen
Digitalradio-Schriftzug Hessen Zeitgleich mit den HR-Programmen starten morgen auch die ersten Privatsender in Hessen in DAB+. Im Multiplex 12C gehen die beiden Programme der FFH-Gruppe Hitradio FFH und harmony.fm auf Sendung. Laut FFH erreicht das Versorgungsgebiet über 4,3 Mio. Hörer.
Beide Programme werden „bis mindestens 2025“ parallel über UKW, Kabel und Sat verbreitet. „Welcher Übertragungskanal sich neben UKW durchsetzen wird – das entscheidet der Hörer“, kommentiert Geschäftsführer Hans-Dieter Hillmoth die längerfristige Parallelverbreitung. FFH habe sich schon am Vorläufer DAB beteiligt.
Wann die anderen zugelassenen Programme den Sendebetrieb beginnen, ist unbekannt.
Quellen: Presseinfo von FFH vom 29.11. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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30.11.2011 • Digitalradio: Fünf Bewerber für Baden-Württemberg (2)
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg Die Landesmedienanstalt LfK machts spannend: Alle fünf Bewerber (bigFM Worldbeat, Radyo-Türk, Schwarzwaldradio und Wellen LiveRadio und Arena des Konsortiums Digitalradio BW von Radio Regenbogen, Radio7, Antenne1) erfüllen die Voraussetzungen für eine Zulassung. Zu belegen sind vier Plätze im DAB+-Multiplex des SWR.
Die Bewerber müssen nun mit dem Netzbetreiber Vorverträge abschließen. Sollten dann noch alle Bewerber Sendeplätze beanspruchen, wird eine Auswahlentscheidung der LfK für März 2012 angekündigt. Der Sendebetrieb könnte im Frühjahr 2012 von zehn bis elf Standorten aus beginnen. Versorgungslücken gebe es dann noch im Schwarzwald, der Schwäbischen Alb und der Bodenseeregion.
Quelle: Presseinfo der LfK vom 29.11. / Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg.
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29.11.2011 • Digitalradio: „Bundesmux“ für Schwerin noch vor Jahresende?
Digitalradio-Schriftzug MeckPomm In vier Wochen sind im Raum Schwerin die drei Wellen des D-Radio und „alle Programme der im bundesweiten Multiplex vertretenen privaten Anbieter zu empfangen“. Dieser Ankündigung von Deutschland-Radio ist zu entnehmen, dass der DAB+-„Bundesmux“ noch vor Jahresende vom Sender Schwerin mit 1,5 kW abgestrahlt werden könnte.
Bis dahin werden die DAB-Ausstrahlungen der drei Programme vom Sender Schwerin für etwa vier Wochen unterbrochen, um Umbauarbeiten an der Anlage zu ermöglichen.
Quellen: Presseínfo von D-Radio vom 28.11. / Hintergrund: DAB+ national.
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28.11.2011 • Digitalradio: Auch Sender Stuttgart wechselt auf 5C (2)
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg „Die zeitnahe Umschaltung des Senders Stuttgart war erforderlich, um einer Abschaltverfügung zu entgehen, die wegen einer möglichen Störung des Polizeifunks bei Großveranstaltungen zu befürchten war.“ Das meldet Deutschlandradio zum Wechsel des DAB+-„Bundesmux“ auf den Kanal 5C in Stuttgart. Unklar ist allerdings, ob es sich um einen endgültigen Frequenzwechsel handelt.
Perspektivisch soll der „Bundesmux“ im Südwesten vom Kanal 5A auf 5C wechseln. Dem sollen inzwischen die zuständigen Stellen der von der Änderung betroffenen Nachbarn Schweiz, Frankreich und den Niederlanden zugestimmt haben. Es fehle aber noch die Zustimmung Belgiens, bemerkt Satellifax.
Quellen: Presseínfo von D-Radio, Meldung von Satellifax vom 28.11. / Hintergrund: DAB+ national, Störungen.
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28.11.2011 • DVB-T: ARD wechselt Kanal in Rheinland-Pfalz
Überallfernseh-Logo Rheinland-Pfalz Übermorgen, am 30. November, wechselt der ARD-Multiplex am Sender Kettrichhof in Rheinland-Pfalz vom Kanal 60 auf Kanal 57. Das wurde heute kurzfristig auf den DVB-T Projektseiten bekannt gegeben.
Gründe werden nicht genannt. Daher ist unklar, ob damit bereits gemeldete bzw. potenzielle Empfangsstörungen des Fernsehens durch den LTE-Mobilfunk vermieden werden sollen.
Es handelt sich um einen von zehn Multiplexen, die in Deutschland im K60 senden. RTL hatte 2010 die Aufforderung der BNetzA zum Kanalwechsel zum Anlass für die Abschaltung in Nürnberg genommen. LTE arbeitet zwischen Kanal 61 und 69.
Quelle: Info auf DVB-T Südwest vom 28.11. / Hintergrund: DVB-T in Rheinland-Pfalz, K 60-Nutzung.
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28.11.2011 • DVB-Projekt: Kommerzielle Anforderungen für CI+-Version
DVB Logo (DVB Project) CI plus Logo Das DVB Steering Board hat kommerzielle Anforderungen für eine Erweiterung des Zugangsstandards CIplus verabschiedet. Die künftige Version 1.4 soll u.a. Dualtuner Recorder-Hosts besser unterstützen. Vorgesehen ist die Unterstützung von IP-Inhalten, die durch DRM-Systeme geschützt sind, sowie Erweiterungen für Webbrowser und URI-Signalisierung (Uniform Resource Identifiers).
Die in einem Jahr vorliegende Spezifikation wird, ebenso wie bei DVB zu erarbeitende Weiterentwicklungen, vom Lizenzträger CIplus LLP in dessen Regelwerk übernommen.
Quelle: Presseinfo des DVB-Prokjets / Hintergrund: Grundverschlüsselung.
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28.11.2011 • Digitalradio: HR startet am 1. Dezember sechs Wellen in DAB+
Digitalradio-Schriftzug Am 1. Dezember beginnt der Hessische Rundfunk seine Radiosendungen auch in DAB+. Gesendet werden HR1, HR2-kultur, HR3, HR4, HR-Info und YouFM von den Standorten Großer Feldberg, Frankfurt FMT und Mainz-Kastel für die Rhein/Main-Region. Programmbegleitende Zusatzdienste sollen “sukzessive ausgebaut werden“. Neben Titel und Interpret der laufenden Musik (Dynamic Label+) gibt es Diashows mit CD-Covers, grafisch aufbereitete Wetterberichte oder Schlagzeilen und einen EPG.
Quelle: Presseinfo des HR vom 28.11. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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26.11.2011 • Digitalradio: Streit um neue NDR-Digitalprogramme (1)
Digitalradio-Schriftzug NDR Logo Der Privatsender-Verband APR zieht gegen geplanten die neuen NDR-Digitalradios zu Felde. Für eine rundfunkrechtliche Genehmigung von NDR Musik Plus, NDR Info Spezial und NDR Traffic bestehe nach Auffassung von APR kein Anlaß. Genehmigungsfähig sei laut Rundfunkstaatsvertrag überhaupt nur ein neues Digitalprogramm. Den dort geforderten eigenständigen Mehrwert neuer Programme wiesen die drei Programmprojekte nicht auf. Zudem seien sie, obwohl behauptet, nicht kostenneutral - schon wegen der Verbreitungskosten.
Diese Kritik des APR steht in Verbindung mit der Bewertung des geplanten NDR Digitalradio-Staatsvertrags der Nord-Bundesländer. Darin werden u.a. Widersprüche zum Rundfunk-Staatsvertrag gesehen.
Quelle: Presseinfo der APR vom 25.11. / Hintergrund: DAB+ in den Bundesländern.
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25.11.2011 • Digitalradio: Radio Paloma neu in Berlin (DAB alt)
Digitalradio-Schriftzug Berlin Auch Radio Paloma wird nun im Raum Berlin in DAB (alt) verbreitet - als viertes Programm im Kanal 12D. Der Sender ist bereits im Berliner DVB-T Radiopaket vertreten. Ob und ggfs. wann die teure Doppelverbreitung, wie auch von ERF angekündigt, beendet wird, ist unbekannt.
Quelle: Meldungen von Satellifax vom 24.11. / Hintergrund: DAB+ in Berlin.
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25.11.2011 • Digitalradio: Auch Sender Stuttgart wechselt auf 5C (1)
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg Der Umstieg des DAB+-„Bundesmux“ auf den Kanal 5C schreitet überraschend schnell voran: Nach NRW wurde nun auch der Sender Stuttgart auf den neuen Kanal umgestellt.
Der Kanalwechsel war notwendig geworden, nachdem sich zeigte, dass die Sendungen im bisherigen Kanal 5A den Einsatzfunk der Behörden stören können. DieUmstellung aller 5A-Abstrahlungen im Südwesten wird angestrebt; im Ergebnis würde der Multiplex in ganz Deutschland einheitlich auf dem Kanal 5C verbreitet, was sinnvoll für den mobilen Empfang ist.
Quelle: Meldung von UKW TV vom 24.11. / Hintergrund: DAB+ national, Störungen.
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25.11.2011 • Digitalradio: Verwirrung um neue NDR-Musikwelle
Digitalradio-Schriftzug NDR Logo Nach dem Start seiner UKW-Programme auf DAB+ ohne die avisierten Spartenwellen sorgt der NDR für weitere Irritationen. Die Anstalt kündigte gestern auf ihren Webseiten den Start von NDR Blue - Meet the Music an - offenbar als Ersatz für NDR Music Plus. Die Seiten wurden jedoch binnen Stunden wieder vom Server genommen. Es gebe noch offene Fragen, meldet Radiowoche ohne Details zu nennen.
Quelle: Meldung von Radiowoche vom 24.11. / Hintergrund: DAB+ in den Bundesländern.
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25.11.2011 • DVB-T: Vier neue Programme für Hannover/Braunschweig
Überallfernseh-Logo Niedersachsen Die Versammlung der Medienanstalt NLM hat die Belegung des neuen Privatmultiplexes im Raum Hannover/Braunschweig entschieden. Dort können nunmehr Anixe (erstmalig über DVB-T), Bibel TV, HSE24 und QVC senden. Mit dem Beginn der Ausstrahlung sei in der ersten Jahreshälfte 2012 zu rechnen. Eine Auswahlentscheidung sei nicht notwendig gewesen; offenbar hat der fünfte Bewerber V.TV zurückgezogen.
Die Nachfolge von MonATV im dritten Privat-Mux übernimmt Das Vierte nun auch offiziell.
Quelle: Presseinfo der NLM vom 24.11. /Hintergrund: DVB-T im Raum Hannover/Braunschweig.
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24.11.2011 • Digitalradio: Kaum Interesse für die Nord-Metropolen
Digitalradio-Schriftzug Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein DAB+ im Norden muss - nach der Startverschiebung der neuen NDR-Wellen - einen weiteren Rückschlag einstecken. Auf den von den Medienanstalten NLM MA HSH und NLM für die Ballungsgebiete Hamburg und Hannover durchgeführten Call for Interest meldeten sich nur zwei ernstzunehmende Interessenten. Das berichtet Radiowoche unter Berufung auf NLM-Direktor Andreas Fischer.
Ein regionaler privater Radiomultiplex scheint damit gescheitert. Denn laut Radiowoche will Media Broadcast erst in die Sendetechnik investieren, wenn der Mux zu mindestens 85 Prozent genutzt wird. Andererseits werde der NDR seinen Mux wohl - im Gegensatz zu anderen ARD-Anstalten - nicht mit Privaten teilen, lässt Radiowoche durchblicken.
Quelle: Meldung von Radiowoche vom 22.11. / Hintergrund: DAB+ in Hamburg, Niedersachsen.
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23.11.2011 • Bayern: Schneider zu DAB+, DVB-T2 und Dividende
Bayern Digitalradio-Schriftzug Die bayerische Medienanstalt BLM will den Radiosimulcast von UKW und DAB+ fördern. Der neue BLM-Präsident Siegfried Schneider, zuvor Medienstaatssekretär des Freistaates, plant eine Förderung von 30 bis 50 Prozent für landesweite und von sogar 50 bis 70 Prozent für lokale Radios. Damit sollen die Kosten der Doppelversorgung bis zur UKW-Abschaltung überbrückt werden. Genehmigt werde das aber erst, wenn der Geräteverkauf steigt. Wenn der Markt „innerhalb der kommenden drei Jahre nicht mindestens fünf Prozent Haushaltsdurchdringung erreicht, wird es schwer“, schränkte Schneider im Interview mit der Zeitschrift ProMedia ein.
DVB-T2 Logo (DVB Project) Mit der Einführung von DVB-T2 sei nicht vor 2015 zu rechnen, weil die Verträge mit den Privaten Ende 2014 auslaufen. Es bedürfe dafür einer gemeinsamen Strategie der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender, da dann bundesweit etwa 20 Mio. Endgeräte zur Disposition stehen.
LTE und Fernsehen Das Fernsehen müsse überhaupt ein sinnvolles Konzept für die Nutzung des UHF-Spektrums entwickeln, um den Begierden des Mobilfunks entgegen zu arbeiten. Gelinge das nicht, „droht eine weitere Nutzungsreduzierung für den Rundfunk in diesem Frequenzbereich“, fürchtet Schneider.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 23.11.
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23.11.2011 • LTE: Ratgeber bestätigt Problem-Potenzial
LTE und Fernsehen Eine Broschüre der NRW-Medienanstalt LfM beschäftigt mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE. Dargestellt werden u.a. die technischen Grundlagen und das Netzkonzept sowie die Tarifierung der Netzbetreiber.
Infos gibt es auch zu den möglichen Störungen des TV-Empfangs über DVB-T und DVB-C durch die LTE-Nutzung in den Gebieten, in denen der Dienst im 800 Megahertzband arbeitet. Eine Grafik zeigt anschaulich die Kanalnutzung von LTE im UHF-Band. Dass solche, zumeist kurzzeitig auftretende, Störungen schwierig zu identifizieren sind, wird eingeräumt. Ratschläge gibt es für den Störfall. Dass innerhalb eines Haushaltes „das LTE-Endgerät möglichst weit entfernt vom gestörten TV.Empfänger bzw. der Antenne“ aufgestellt werden soll, ist aber wohl nicht überall realisierbar. Weiterhin wird zu DVB-T Richtantennen geraten. Diese, so die Broschüre, helfen allerdings nicht, wenn LTE-Basisstation und DVB-T Sender den gleichen Standort nutzen.
Quelle: Presseinfo der LfM vom 23.11., Download / Hintergrund: Digitale Dividende.
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22.11.2011 • Digitalradio: NDR startet am 22. November (2)
Digitalradio-Schriftzug NDR Logo Einer Textänderung auf den NDR Internetseiten ist zu entnehmen, dass der NDR ab heute „zunächst“ nur die schon von UKW her bekannten Programme NDR 2, NDR Kultur, NDR Info, N-JOY und seine NDR 1 Landesprogramm (im jeweiligen Bundesland) zur Ausstrahlung bringt. Die ursprünglich angekündigten Programme NDR Traffic, NDR Musik Plus und NDR Info Spezial starten offenbar später. Über Hintergründe wird nicht informiert.
Quelle: NDR-Website / Hintergrund: DAB+ in den Bundesländern.
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21.11.2011 • Interaktiv-TV: Smart-TVs werden kaum voll ausgenutzt (2)
Bitkom Bis zur Verbindung von Internet und Fernsehen aus einem Guss dauert es wohl noch - obwohl immerhin vier Millionen webfähige Fernseher in Deutschlands Wohnstuben stehen. Nach einer Studie des Industrieverbandes Bitkom soll immerhin fast jeder zweite Zuschauer (48%) beim Fernsehen im Web surfen, 23% der Befragten täten dies sogar häufig. Von Konvergenz aber keine Rede: Notebook (58%), Desktop (46%) und Smartphones (6%) bieten dabei die Internetzugänge. Einen Fernseher mit Internetzugang nutzen dafür nur ein Prozent der Teilnehmer. Zumeist werden Fußballspiele parallel zur Sendung in Foren kommentiert oder Filminfos in Datenbanken nachgeschlagen. Bitkom illustriert damit seine kürzliche Meldung zur Nutzung von SmartTVs.
Quelle: Presseinfo von Bitkom vom 21.11. / Hintergrund: DAB+ in HbbTV.
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18.11.2011 • Digitalradio: NDR startet am 22. November (1)
Digitalradio-Schriftzug Grafik: NDR Am 22. November startet der NDR die Radioverbreitung über DAB+. Neben den schon über UKW verfügbaren Programmen NDR2, NDR Kultur, NDR Info, N-JOY und den NDR 1-Landesprogrammen werden NDR Traffic, NDR Musik Plus und NDR Info Spezial ausgestrahlt.
Die Sendegebiete konzentrieren sich zunächst auf die Ballungsräume Hannover, Hamburg, Kiel und Schwerin sowie die Lüneburger Heide (Sender Visselhövede) und den Großraum Delmenhorst/Bremen (Sender Steinkimmen) (Grafik klicken zum Vergrößern).
Zugleich werden ein elektronischer Programmführer, Slideshows mit dem CD-Cover zum laufenden Musiktitel, Verkehrsinformationen oder der Fußball-Blitztabelle angeboten.
Quelle: NDR-Website / Hintergrund: DAB+ in den Bundesländern.
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17.11.2011 • Digitalradio: Startvorbereitungen für HR-Mux
Digitalradio-Schriftzug Hessen Im Vorfeld des offiziellen DAB+-Starts des HR haben Tests begonnen. Im Block 7B werden ab dem 1. Dezember die Programme HR1, HR2 Kultur, HR3, HR4, YouFM und HR Info von den Standorten Frankfurt Fernmeldeturm, Großer Feldberg und Mainz-Kastel aus verbreitet.
Quellen: Meldung von Satellifax vom 16.11. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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17.11.2011 • Digitalradio: SWR Info startet am 9. Januar
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg Das neue Informations- und Nachrichtenradio des SWR startet am 9. Januar. SWR Info, das SWR cont.ra ersetzt, bietet u.a. ab Rheinland-Pfalz 6 Uhr Nachrichten im 15-Minutenrhytmus und um 20 Uhr die Tagesschau zum Hören. Über DAB+ kommen Multimedia-Inhalte hinzu - ab dem 9. Januar auch bei den anderen SWR-Programmen über DAB+. „Nachrichtenschlagzeilen in Textform, Wettermeldungen mit Wetterkarten, Verkehrsmeldungen mit Webcam-Fotos der gemeldeten Staus, ein Bild des Moderators oder das CD-Cover des gerade gespielten Musiktitels sowie ein elektronischer Programmführer ergänzen dann das gewohnte Audioprogramm“, teilt die Anstalt dazu mit.
SWR Info kommt neben DAB+ auch über Internet und im Raum Stuttgart auf UKW 91,5 MHz.
Quellen: Presseinfo des SWR vom 16.11. / Hintergrund: SWR Info, DAB+ in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
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15.11.2011 • DVB-T2: Bewerbungsfrist in Österreich abgelaufen
DVB-T2 Logo (DVB Project) Österreich Am heutigen letzten Tag der Bewerbungsfrist hat der Sendenetzbetreiber ORS comm seinen Antrag für den Betrieb der geplanten DVB-T2 Multiplexe E und D abgegeben. Die neue Technik biete per Antenne bis zu 30 Programm, darunter die beiden HDTV-Versionen des ORF, von ServusTV und des ZDF. Angedeutet wird, dass nicht nur lineares Fernsehen, sondern auch VideoOnDemand und Catch-up-TV ins Angebot kommen könnten. Sendebeginn könnte im 4. Quartal 2012 sein.
Zwar werden für DVB-T2 neue Geräte benötigt. Diese werden auch DVB-T empfangen können. DVB-T Nutzer müssten sich keine Sorgen machen, denn die bisherige DVB-T Plattform werde langfristig weitergeführt.
Quelle: Presseinfo von ORS vom 15.11. / Hintergrund: DVB-T, DVB-T2 in Österreich.
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15.11.2011 • Digitalradio: Fünf Bewerber für Baden-Württemberg (1)
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg Fünf Bewerbungen sind bei der Medienanstalt LfK aufgrund der Ausschreibung für landesweite Verbreitung über DAB+ eingegangen. Es handelt sich um die Radiosender bigFM Worldbeat, Radyo-Türk, Schwarzwaldradio und um LiveRadio und Arena von dem von Regenbogen, Radio7 und Antenne1 gebildeten Konsortium Digitalradio BW.
Für LfK-Präsidenten Thomas Langheinrich ist ein DAB+-Programmangebot, dass sich von UKW abhebt, „eine wichtige Voraussetzung für einen möglichen Erfolg von DAB“. Mit einer Entscheidung über die Belegung der drei bis vier ausgeschriebenen Programmplätze sei noch für dieses Jahr zu rechnen. Als möglicher Sendebeginn wird April 2012 genannt. Zehn bis elf Sendestandorte sollen u.a. die A5 und A8 „fast durchgehend“ versorgen.
Quelle: Presseinfo der LfK vom 15.11. / Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg.
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15.11.2011 • Digitalradio: Zweiter „Bundesmux“ zur IFA 2012? (2)
Digitalradio-Schriftzug Planungsarbeiten und Vorgespräche für einen zweiten DAB+-„Bundesmux“ bestätigte Helmut G. Bauer (DRD) nun auch gegenüber Radioszene. Es sei aber „zu früh, konkret darüber zu sprechen“. Die Planungen basierten nicht auf dem Erfolg des am 1. August gestarteten Muxes, sondern generell in der Erkenntnis, dass DAB+ „eine wichtige Ressource mit großem Potenzial“ sei. Bauer bestätigte, dass der Betriebsbeginn zur IFA 2012 angedacht sei. Man wolle sich an der Ausbauplanung des ersten Muxes orientieren, um in dessen Empfangsbereich vom Start weg beide Muxe zu verbreiten.
Bauer, Anwalt und Pionier des Privatfunks, kündigte indessen an, die Geschäftsführung des Lobbyverbandes DRD zum Jahresende aufzugeben. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.
Quelle: Meldung von Radioszene vom 12.11. / Hintergrund: DAB+ national.
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15.11.2011 • DVB-T: iMusic will Antennenpräsenz ausbauen
Überallfernseh-Logo Logo iMusic Nach Berlin (Kanal 56) will der Musiksender iMusicTV seine Empfangbarkeit über DVB-T „durch Übernahme weiterer Frequenzen in Ballungsräumen deutlich ausbauen“. Darüber sei man mit den Medienanstalten im Gespräch. Zugleich wird eine Qualitätsoffensive angekündigt; so soll das Teleshoppingfenster ab Dezember geschlossen werden.
Während man auch via IPTV (Entertain, Vodafone TV) die Reichweite vergrößern will, wurde die digitale Verbreitung in den Netzen von Kabel Deutschland am 2. November wegen „unterschiedlicher Auffassungen“ beendet.
Quelle: Presseinfo von iMusicTV vom 14.11.
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14.11.2011 • ZVEI: Energielabel ab 30. November Fernseh-Pflicht
ZVEI Energielabel für Fernseher. Foto: dehnmedia, Juni 2011 Zwei Wochen vorab weist der ZVEI auf die neuen Energielabels hin, mit denen Fernseher ab dem 30. November gekennzeichnet werden müssen. Auf der Website des Verbandes findet sich dazu ein Frage/Antwort-Katalog.
Laut ZVEI wurde der Stromverbrauch von Fernsehern in den letzten fünf Jahren um rund ein Drittel reduziert. Die Stromsparer wie die Stromfresser sollen nun durch das von der EU beschlossene neue Label im Handel kenntlich werden. Dafür gibt es, wie bei der „weissen Ware“ Energieeffizienzklassen von A (geringer Verbrauch) bis G.
Der Vergleichbarkeit sind allerdings nicht nur angesichts unterschiedlicher Ausstattungen von Geräten mit gleicher Bildgröße Grenzen gesetzt. In den nächsten Jahren wird sich die Eingruppierung mehrfach ändern und einige Hersteller verwenden bereits künftige Kennzeichnungen.
Quelle: Frage/Antwort-Katalog des ZVEI / Hintergrund: Stromverbrauch, EU-Merkblatt.
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14.11.2011 • AGF: Digitalisierung mit Monatsschub
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Nach Angaben der AG Fernsehforschung stieg der Anteil des Digitalempfangs im Oktober um 400.000 auf 19,38 Mio. Das entspricht 54 Prozent der Fernsehhaushalte in Deutschland. Im Vormonat waren 18,98 Mio. Haushalte (52,9 Prozent) registriert worden. Seit Jahresbeginn sind damit 2,23 Mio. Haushalte umgestiegen; der Digitalisierungsgrad hatte zum Jahreswechsel 2010/2011 bei 17,15 Mio. Haushalten (47,8 Prozent) gelegen. Inwieweit sich die in der letzten Oktoberwoche geführte Kampagne zur Abschaltung von Analog-Sat auf den zweithöchsten Umstiegswert des Jahres ausgewirkt hat, geht aus den Angaben nicht hervor.
Quellen: Statistik der AGF vom 1.11.
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14.11.2011 • LTE: Entschädigungs-Richtlinie in Kraft
Das Bundeswirtschaftministerium hat unter dem Kürzel „RL-BillStörKo“ eine Richtlinie für „Billigkeitsleistungen“ zur Entschädigungen von Funkmikrofon-Betreibern bei Störungen durch LTE-Dienste veröffentlicht. Sie tritt morgen in Kraft. Danach können nur Funknutzer Gelder beantragen, „wenn durch einen qualifizierten Nachweis eine Störungssituation ... an seiner Geräteeinheit ausgewiesen wird, die eine weitere Nutzung der Geräteeinheit ausschließen“. Erstattet wird - für Geräte, die zwischen Januar 2006 und Dezember 2009 angeschafft wurden - nur der Zeitwert, nicht die Kosten der Ersatzbeschaffung. Zudem werden für die Zuteilung und Nutzung der Ersatzfrequenzen jetzt Gebühren erhoben.
In der Richtlinie ist von einer Entschädigung für den Kanalwechsel von DVB-T Sendern nicht mehr die Rede. RTL hatte im Oktober 2010 die Beendigung des Sendebetriebs in Nürnberg mit den Kosten des Frequenzwechsels und der unklaren Fördersituation begründet.
Von Störungen durch LTE-Geräte können auch Verbraucher betroffen sein. LTE-Geräte stören potenziell auch den Empfang von DVB-T in benachbarten Frequenzen und im Fernseh-Kabel. Zudem arbeiten viele privat benutzte Funkkopfhörer im fraglichen Frequenzbereich.
Quellen: Meldung des BMWi, Richtlinie / Hintergrund: Entschädigung wg. Digitale Dividende.
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10.11.2011 • Digitalradio: Zweiter „Bundesmux“ zur IFA 2012? (1)
Digitalradio-Schriftzug Ein zweites bundesweites DAB+-Paket mit 20 Programmen könnte zur Funkausstellung 2012 auf Sendung gehen. Die Planungen dafür laufen bereits, so Helmut G. Bauer (Projektbüro Digitalradio Deutschland) gegenüber Infosat.
Der Ausbau des Angebots im seit dem 1. August sendenden nationalen Multiplex soll „demnächst“ mit dem Sendestart des evangelischen Musiksenders ERF Pop abgeschlossen werden. Dann wären dort 14 Sender enthalten. Nach Quellen der Landesmedienanstalten ist ERF Pop allerdings nur anstelle des schon sendenden ERF Plus-Programms lizenziert.
Quelle: Meldung von Infosat vom 10.11. / Hintergrund: DAB+ national.
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10.11.2011 • Digitalradio: Autoindustrie plant Standardausstattung
Digitalradio-Schriftzug Digitalradio wurde durch die Zusammenarbeit der Öffentlich-rechtlichen und Privaten zum Erfolg und wird über kurz oder lang auch einen festen Platz im Auto finden. Das ist das Resumee der Fachveranstaltung „100 Tage DAB+. Das Plus fürs Auto“ vorgestern in München. 100 Tage nach Sendebeginn erweise sich das nationale DAB+-Paket als Erfolg, so der Vertreter des Projektbüros Digitalradio.
BMW, Mercedes und Audi bieten DAB+ bereits als Sonderausstattung an. Wann Digitalradio-Empfang zum Standard wird, wollte allerdings kein Firmenvertreter sagen. Ein Lob kam auch vom ADAC, dessen Vertreter die Möglichkeiten für erweiterte Verkehrsinformationen hervorhob - ebenfalls, ohne einen Starttermin für einen eigenen TPEG-Dienst zu nennen. Diese neuartigen Verkehrsinfos verbreitet bisher einzig der Bayerische Rundfunk.
Quelle: Presseinfo von digitalradio.de vom 9.11. / Hintergrund: DAB+ national.
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9.11.2011 • Interaktiv-TV: Smart-TVs werden kaum voll ausgenutzt (1)
HbbTV Nach der gestrigen Meldung äußert sich nun der Industrieverband Bitkom. Unter Berufung auf eine bei der GfK beauftragte Untersuchung wird ebenfalls von 4 Mio. webfähigen TV-Geräten (zehn Prozent der Haushalte) im Markt ausgegangen. „Allerdings werden die digitalen Möglichkeiten der smarten Fernseher derzeit kaum ausgeschöpft: Nur 13 Prozent der Personen, die ein solches Gerät besitzen, gehen damit auch tatsächlich aktiv online“, klagt Bitkom. Das täten hingegen 99 Prozent der Computer- und 27 Prozent der Smartphone- und Tablet-Besitzer. Ähnlich wie bei den seit 1999 verfügbaren webfähigen Handys wird der Durchbruch des „smarten“ Fernsehens mit einiger Verzögerung erwartet. Dazu brauche es speziell auf TV-Geräte ausgelegter Anwendungen.
Quelle: Presseinfo von Bitkom vom 9.11. / Hintergrund: DAB+ in HbbTV.
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8.11.2011 • Interaktiv-TV: Rasantes Wachstum prognostiziert
HbbTV Bis 2016 wächst die Haushaltsausstattung mit netzfähigen Geräten (TV, BluRay, Settopboxen, Konsolen) von 4 Mio. (Ende 2010) bzw. 5,6 Mio. (Ende 2011) auf etwa 20 Mio. Damit verfüge dann laut einer Studie von Goldmedia jeder zweite Haushalt über Zugang zu interaktiven Diensten vom Fernseher aus.
„Größte chancen“ böten sich den Inhalteanbietern, vor allem werbefinanzierten Videoanbietern wie YouTube oder Betreibern kostenpflichtiger Abrufangebote á la Lovefilm. Auch die Fernsehanbieter könnten ihre Inhalte auf Abrufplattformen anbieten. Bereits jetzt treten TV-Hersteller wie Kabel- und Sat-Netzbeteriber als Plattformbetreiber für interaktive Angebote auf.
Offenbar gibt es aber Faktoren, die die Entwicklung bremsen: „Die Nutzer wollen keine proprietären Lösungen und inhaltlichen Vorgaben. Sie wollen in einfacher Weise auf die sie interessierenden Dienste zugreifen. Eine flexible, durch den Nutzer gestaltbare Portaloberfläche dürfte mittelfristig den größten Zuspruch finden“, kommentiert Claus Sattler, Autor der Studie. Zuhause wie unterwegs seien einfache vernetzte Gesamtlösungen für die Verbindung aller Geräte gefragt.
Quelle: Presseinfo von Goldmedia vom 8.11. / Hintergrund: DAB+ in HbbTV.
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8.11.2011 • Digitalradio: Details zum Betriebsversuch in Hessen
Digitalradio-Schriftzug Hessen Zum Betriebsversuch in der Rhein/Main-Region wurden weitere Details bekannt: Netzbetreiber Hessen Digital Radio erprobt Varianten des Fehlerschutzes und deren Auswirkungen auf die Reichweite. Dafür werden vom Sender Frankfurt-Europaturm zwei Audio-Schleifen mit 1 kW im Kanal 12C abgestrahlt.
HDR verhandle noch mit den lizenzierten Radios. Der Sendebeginn sei für Anfang 2012 geplant, im Kanal 11C wird auch vom Großen Feldberg aus gesendet werden. Aus Kostengründen wird auf den optional geplante Standort Mainz-Kastel verzichtet. Der Regelbetrieb soll Anfang 2012 beginnen.
Für den Rhein/Main-Raum wurden sieben Radios und ein Mediendienst zugelassen, von denen Radio Horeb und Radio Bob aber bereits im nationalen Mux senden. Eine weitere Ausschreibung für sieben Plätze endete Mitte Oktober. Dass bisher keine Ergebnisse bekannt gegeben wurden, könnte auf mageres Interesse schließen lassen. Die lizenzierten Privaten wollen offenbar dennoch (im Gegensatz zu anderen Bundesländern) keinen gemeinsamen Mux mit dem Hessischen Rundfunk.
Quelle: Meldung von Satellifax vom 7.11. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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7.11.2011 • Digitalradio: Mega Radio jetzt landesweit in Bayern
Digitalradio-Schriftzug Bayern Das Programm Mega Radio Bayern ist ab morgen im Kanal 12D landesweit in DAB+ zu empfangen. Die Ausstrahlungen in den regionalen Kanälen für München, Nürnberg, Ingolstadt und Augsburg wurde beendet.
Zeitgleich wechselten Digital Classix und Gong Mobil, entsprechend der Auflage der Medienanstalt BLM im Sendegebiet München (Kanal 11C) auf DAB+. Dort können nun auch die Programme Radio 2day und Radio Gong 96,3 verbreitet werden.
Quelle: Meldung von Digital Fernsehen vom 7.11. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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7.11.2011 • Digitalradio: SWR erweitert sein Empfangsgebiet
Digitalradio-Schriftzug Zusätzlich zu den schon bekannt gegebenen und teils am 3.11. realisierten Aufschaltungen für das SWR-Paket werden weitere Termine für die Erweiterung des Sendegebiets der Anstalt angekündigt. Wie von den anderen Sendeanlagen auch wird das SWR-Bouquet zunächst in DAB (alt) verbreitet. Die Umstellung auf DAB+ soll aber noch in 2011 vorgenommen werden. Anfang Januar will der SWR seine analogen Radiosendungen von sechs Mittelwellenstandorten beenden. Das wird mit den Kosten und sinkenden Hörerzahlen begründet.
Rheinland-Pfalz In Rheinland-Pfalz wechseln am 14. November die Sender Koblenz-Kühkopf und Trier-Petrisberg auf den neuen landesweiten Kanal 11A.
Baden-Württemberg Am 15. November wechseln die SWR-Radios auch den Sendeanlagen Baden-Baden/Merkur und Ulm-Kuhberg auf den Kanal 11B.
Quellen: Meldung von Infosat vom 7.11., SWR zu Änderungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg
Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
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5.11.2011 • Digitalradio: Datacast-Service offiziell gestartet
Digitalradio-Schriftzug Media Broadcast Netzbetreiber Media Broadcast teilt nunmehr den Start seines Datacast-Dienstes im DAB+ „Bundesmux“ offiziell mit. Das Angebot beschränkt sich derzeit auf werbliche Inhalte von Red Bull und der Digitalradio-Plattform. Dargestellt werden die Infos nur auf wenigen für Journaline-Dienste geeigneten Geräten. Die Schlagzeilen werden jeweils per RSS-Feed aus dem Web aufgenommen und zum Volltext dorthin ´zurück verlinkt. Der Service nehme nur geringe Datenraten auf dem Sendeweg und wenige Decorder-Ressourcen in Anspruch. In den nächsten Monaten soll das Angebot erweitert werden. Genannt werden u.a. ein EPG und Verkehrsinformationen.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 4.11, / Hintergrund: DAB+ Dienste.
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1.11.2011 • DVB-T: ERF stoppt Doppelverbreitung in Berlin und Mittelwelle
Überallfernseh-Logo ERF Zum Jahresende beendet der christliche Sender seine Ausstrahlungen im Berliner DVB-T Radiopaket (Kanal 39) sowie über Mittelwelle Mainflingen. Die Präsenz im nationalen DAB+-Pakete mache beide regionalen Ausstrahlungen obsolet. Da sich der Sender aus Spenden finanziert, seien die Doppelversorgung einer Region nicht vertretbar.
Demgegenüber meldet Satellifax ohne Quellenennung, ERF beabsichtige in Bundesländern, in denen der „Bundesmux“ nur regional empfangbar sei, eine Verbreitung in landesweiten Paketen. ERF Radio sei bereits im Thüringer Kanal 12B aufgeschaltet. Dies steht allerdings im Widerspruch zu dem Umstand, dass dort erst Mitte Oktober eine Ausschreibung begonnen hat.
Quellen: ERF-Empfangsinfos, Presseinfo, Meldung von Satellifax vom 31.10. / Hintergrund: DAB+ national.
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1.11.2011 • Digitalradio: Neues Programm im „Bundesmux“
Digitalradio-Schriftzug Sunshine Live Der Sender Sunshine Live aus der Regiocast-Programmfamilie ist seit heute im „Bundesmux“ auf den Kanälen 5A/5C zu empfangen. Die Aufschaltung wurde möglich, nachdem die Medienanstalten die bisherige Duldung einiger Programme des nationalen Angebots aufgegeben hat und damit auch für diese Welle eine Lizenz vorliegt.
Quellen: Eigene Recherche, Presseinfo von Regiocast vom 24.10. / Hintergrund: DAB+ national.
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1.11.2011 • Digitalradio: Änderungen im SWR-Bereich ab dem 3. November
Digitalradio-Schriftzug Hier noch einmal Fakten zu den Änderungen beim Digitalradio-Angebot des SWR, die am 3. November durchgeführt werden. Gesendet wird in beiden Bundesländern zunächst noch in DAB (alt); vor Ende 2011 soll auf DAB+ umgestellt werden. Zu SWR1 (BW bzw. RP), SWR2, SWR3, Das Ding und cont.ra (ab Januar: SWR Info) kommt SWR4 hinzu.
Rheinland-Pfalz Das Rheinland-Pfalz-Bouquet wechselt an den Sendern Haardtkopf und Donnersberg von Kanal 12A nach Kanal 11A. Dort sendet bereits Mainz-Kastel. In diesen Gleichwellenbetrieb werden gleichzeitig die Sender Kaiserlautern, Linz und Weinbiet einbezogen. Im Frühjahr 2012 soll das Angebot um Privatradios erweitert werden.
Baden-Württemberg Die Sendungen in DAB (alt) auf dem baden-württembergischen Kanal 12B werden beendet. Zu den schon im neuen Kanal 11B sendenden Standorten Stuttgart-Degerloch und Heidelberg kommen am 3. November Hornisgrinde, Geislingen und Karlsruhe/Ettlingen hinzu. Der Versorgungsbereich wird am 9. November auf Freiburg/Vogtsburg und am 10. November auf Lahr und Pforzheim/Langenbrand erweitert.
Quellen: SWR zu Änderungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg
Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
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1.11.2011 • DVB-T: Umfangreiche Änderungen in Hessen am 3.11.
Überallfernseh-Logo Hessen Umfangreiche Änderungen bei der DVB-T Verbreitung in Hessen werden in der Nacht zum 3. November durchgeführt. Wegen des umfangreichen Paketes sollten die Zuschauer in ganz Hessen einen Suchlauf durchführen. Keine Änderungen gibt es beim ZDF und den Privat-Muxen im Rhein/Main-Raum.
Im Rhein/Main-Raum (Sender Frankfurt FMT, Hohe Wurzel und Großer Feldberg) belegten bisher drei Dritte Programme den VHF-Kanal 8, die nun auf Kanal 39 wechseln. Zum BR und SWR RP kommt neu der RBB hinzu. Phoenix ersetzt HR3, das in den Mux der Dritten wechselt.
An den Sendeanlagen Rhön/Heidelstein und Rimberg zieht der dort mit den Dritten vom HR (statt bisher Phoenix), des BR, SWR und MDR belegte Kanal 39 auf den Kanal 35 um.
Auch an allen anderen hessischen Senderstandorten tauschen HR3 (bisher ARD-Mux) und Phoenix (bisher Dritten-Mux) die Plätze bzw. Kanäle.
Im ARD-Mux wird landesweit die Partagierung von Arte und EinsExtra beendet - beide Programme kommen nun rund um die Uhr. DasErste bekommt eine neue Programm-ID.
Thüringen Bayern Die Bundesnetzagentur hat angeordnet, dass der bisher rundumstrahlende Sender Rhön/Heidelstein auf Hessen gerichtet werden muss. Das betrifft die dort abgestrahlte Multiplexe der ARD und des HR (jedoch nicht das ZDF), die von dort aus nicht mehr empfangen werden können. Damit stehen Zuschauern in den bisher von dort mitversorgten Teilen Thüringens und Bayerns die Programme SWR und EinsExtra nicht mehr zur Verfügung.
Wegen der unklaren Informationsgebung durch den HR kann hier keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben übernommen werden.
Quellen: Presseinfo des HR vom 28.10., DVB-T Hessen am 13.10., DVB-T Südwest am 27.10.
Hintergrund: DVB-T in Hessen.



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