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Nachrichten-Archiv Dezember 2012

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29.12.2012 • Grundverschlüsselung: Kartellstrafen für RTL und P7S1 (2)
Euro-Münze Kabelanschluß Der größte Kabelbetreiber Kabel Deutschland prüft, gerichtliche Beschwerde gegen die Grundverschlüsselungs-Bescheide des Bundeskartellamts einzulegen. KDG verbreitet die Programme von ProSiebenSat1 und RTL in Standardauflösung grundverschlüsselt und will das beibehalten. „Ob und zu welchem Zeitpunkt eine unverschlüsselte Verbreitung der digitalen SD-Programme der Pro Sieben Sat 1- und der RTL-Gruppe erfolgen muss, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen“, heißt es bei KDG. Man erwarte, dass die Sender Gespräche aufnehmen.
Unitymedia will für NRW und Hessen ab 2013 auf die Grundverschlüsselung verzichten, der Konzernpartner Kabel BW praktiziert das bereits. Hintergrund ist eine Auflage des Kartellamts für den Zusammenschluß beider Unternehmen unter dem Dach von Liberty Media.
Kommentar: KDG will also weiter für private SD-Programme, deren analoge Version bereits im Grundbeitrag bezahlt wird, zusätzlich abkassieren. Damit bleibt der Digitalumstieg für KDG-Kunden weiterhin absolut unattraktiv; Kopiersperren usw. verschärfen das. Jeder vierte deutsche TV-Haushalt hat daher bisher auf die Digitalisierung des TV-Empfangs verzichtet. Die Quittung für das falsche KDG-Geschäftsmodell gibt der Markt: Seit 2002 ist die Zahl der Kabelanschlüsse rückläufig - jeder zehnte Kabelkunde ist auf Sat oder DVB-T gewechselt. Sicher auch, weil es dort die SD-Privatprogramme ohne Aufgeld gibt.
Meldung von Infosat vom 28.12., Presseinfo von Unitymedia/KabelBW vom 21.12. / Hintergrund: DAB+ in Grundverschlüsselung.
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28.12.2012 • Grundverschlüsselung: Kartellstrafen für RTL und P7S1 (1)
Euro-Münze Das Bundeskartellamt hat Geldbußen von rund 55 Mio. Euro gegen die Sendergruppen RTL und ProSiebenSat1 und zwei Personen verhängt. Ihnen wird vorgeworfen, „bei der Einführung der Verschlüsselung ihrer digitalen FreeTV-Programme wettbewerbswidrige Absprachen getroffen zu haben“. Solche Vereinbarungen sollen 2005/2006 die Verbreitungswege Kabel, Sat und IPTV betroffen haben.
Außerdem verpflichten sich beide Sendergruppen, ab 2013 und auf zehn Jahre ihre SD-Programme auf den genannten Verbreitungswegen unverschlüsselt anzubieten. Die Sender verzichten auch auf „Signalschutzbeschränkungen“ (Anti-Werbeblocker, Kopierschutz). Nicht betroffen ist die Antenne (DVB-T).
Die Bescheide sind noch nicht rechtskräftig. Beide Unternehmensgruppen hätten sich aber zwecks Prozessvermeidung zu einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung bereit erklärt.
Laut DF erklärte RTL dazu u.a., eine Grundverschlüsselung - z.B. á la HD+, ebenso wie der verbraucherfeindliche Signalschutz - seien gleichwohl prinzipiell zulässig.
Presseinfo des Bundeskartellamtes, DF-Meldung vom 28.12. / Hintergrund: DAB+ in Grundverschlüsselung.
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21.12.2012 • Digitalradio: Schlagerhölle in Berlin aufgeschaltet
Digitalradio-Schriftzug Berlin Wie angekündigt ist RMN Schlagerhölle nun auch im Berliner DAB+-Kanal 7B von der Sendeanlage Alexanderplatz aus zu empfangen.
Hintergrund: DAB+ in Berlin.
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21.12.2012 • 60 Jahre Fernsehen in Deutschland
Terrestrik Alles begann mit der Dachantenne: Am 21. Dezember 1952 startete in der DDR das erste regelmässige Fernsehprogramm in Deutschland „zu Ehren des Geburtstages von J.W. Stalin“ (Berliner Zeitung, 29.11.1952). Am 25. Dezember 1952 sagte Irene Koss die erste Sendung des NWDR-Fernsehens für wenige Zuschauer im Bereich der Sender Berlin und Langenberg an. In den ersten Tagen wurden 4.000 Geräte verkauft; für ca. 1.000 DM kam ein Bildschirm von nur 22 mal 22 Zentimetern Größe ins Haus.
Heute, 60 Jahre später und im Zeitalter des Privat- und Bezahlfernsehens und von HDTV, wird laut gfu „kaum ein anderes Medium so intensiv genutzt wie das Fernsehen: In Deutschland verbringen die Menschen im Durchschnitt 225 Minuten pro Tag vor dem Bildschirm (Bezug: Ende 2011)“. Privaten Haushalte sind im Schnitt mit 2,2 Fernsehern ausgestattet. Laut Prognose werden 2012 mehr als 10 Mio. Neugeräte (2011: 9,8 Mio.) für 6,3 Mrd. Euro verkauft. Davon haben laut gfu 5,7 Mio. einen Online-Zugang und 3,7 Mio. die 3D-Option.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 20.12. / Hintergrund: TV-Historie.
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21.12.2012 • DVB-T: Schub für Antenne in Baden-Württemberg
Überallfernseh-Logo Baden-Württemberg Die aktuelle Entwicklung beim Fernsehempfang bilanziert die Medienanstalt LfK für Baden-Württemberg: „Einen Schub erlebt digitales Fernsehen über die Hausantenne. Gehörte Baden-Württemberg bislang eher zu den Schlusslichtern bei der Nutzung von DVB-T, so klettert die Zahl der Haushalte innerhalb eines Jahres von 5,8 auf 9,3 Prozent (bundesweit 12,5).“ Diese regionalisierten Angaben aus dem Digitalisierungsbericht 2012 wurden vor dem kürzlichen Sendestart des Stuttgarter Privat-Multiplexes ermittelt.
Gegen den Bundestrend entwickeln sich die anderen Verbreitungswege: Das Kabel legt auf 56,4 (bundesweit 48,2) Prozent zu, der Sat-Anteil liege bei 39 Prozent und damit hinter dem bundesweiten Wert von 45,6 Prozent. Nur 2,8 Prozent der Haushalte (bundesweit 5,3 Prozent) nutzen TV-Plattformen von Telekom-Firmen (DSL).
Quelle: Presseinfo der LfK vom 19.12. / Hintergrund: DVB-T in Zum Seitenanfang

20.12.2012 • Digitalradio: Forschungsprojekt zur Individualisierung
Bayern Ein Forschungsprojekt mit dem Ziel, „das derzeit unbeeinflussbare Hörfunkprogramm durch ein individualisiertes zu ersetzen“ fördert Bayern mit 770.000 Euro. Ein Softwaresystem soll individualisierte Radioinhalte ohne Medienbruch über Analog- und Digitalradio sowie das Internet streamen. „So werden die Interessen der Zuhörer noch genauer getroffen“, verspricht Wirtschaftsminister Zell. Beteiligt sind die Hersteller Elgato Systems und David Systems, das Institut für Rundfunktechnik, die Ludwig-Maximilians-Universität München und Antenne Bayern.
Inwieweit das individualisierbarer Werbung Schützenhilfe leistet, ist unklar.
Quelle: Presseinfo des Wirtschaftsministeriums Bayern vom 18.12.
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17.12.2012 • Digitalradio: Änderungen in Hessen (3)
Digitalradio-Schriftzug Hessen Dem Musikspartenprogramm Schlagerhölle wurden Sendekapazitäten für DAB+ in Hessen (Kanal 11C) zugeteilt. Das hat die Versammlung der Medienanstalt LPR beschlossen. Zuvor hatte das bisher als Webstream aus dem Saarland verbreitete Programm eine Vereinbarung mit dem Netzbetreiber Hessen Digital Radio abgeschlossen.
Update 18.12.: Der Sendestart von Schlagerhölle im Rhein-Main-Gebiet ist nach Angaben des Veranstalters bereits erfolgt. Zugleich wird angekündigt, dass das Programm in Berlin und Brandenburg „bis Jahresende“ 2012 per DAB+ zu empfangen sein soll.
Quelle: Presseinfo der LPR Hessen vom 17.12. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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17.12.2012 • Digitalradio: Bundesmux wird 2013 weiter ausgebaut
Digitalradio-Schriftzug Gegenüber Infosat kündigte Thomas Wächter, Leiter Produktmanagement der Business Unit Hörfunk bei Media Broadcast, den Netzausbau für den nationalen Digitalradio-Multiplex um sechs Standorte in 2013 an. Es handele sich um Geislingen (Baden-Württemberg, 2 kW), Würzburg (10 kW), Wendelstein (4 kW, beide Bayern), Chemnitz-Geyer (Sachsen, 10 kW), Minden (NRW, 4 kW) und Gelnhausen (2 kW). Die Aufschaltungen sollen im 1. bis 3. Quartal erfolgen.
Grundlage sind die heute erfolgte Frequenzzuteilung durch die Bundesnetzagentur und Absprachen des Netzbetreibers mit den Programmanbietern.
Quelle: Meldung von Infosat vom 17.12. / Hintergrund: DAB+ national.
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15.12.2012 • DVB-T: LfM bilanziert TV-Terrestrik
Überallfernseh-Logo LFM-NRW NRW-Medienanstalt LfM hat die Themenplanung ihrer Medienkommission für 2013 veröffentlicht. Für den lokalen Rundfunk (Radio und TV) wird u.a. festgestellt, dass sich die Krise der Verlagsbranche auch auf den Rundfunk auswirkt. „Insbesondere die Situation der lokalen und regionalen Fernsehsender hat sich in den vergangenen Monaten fortwährend verschärft“, heißt es dort. Die Situation hinsichtlich DVB-T wird folgende m.E. treffende Zusammenfassung gegeben:
Seit der Umstellung des terrestrischen Fernsehempfangs auf den digitalen DVB-T-Standard vor rund acht Jahren, hat sich die Technik in vielen europäischen Ländern als niederschwelliger und mobiler Zugang zu Rundfunkinhalten etabliert. Ein wesentlicher Vorteil der Digitalisierung ist die Übertragung von mehreren Programmen pro Frequenzkanal. Hieraus resultiert ein Gewinn an wertvollem Frequenzspektrum, welches im Rahmen einer so genannten „Digitalen Dividende I“ für die Nutzung durch den Mobilfunk umgewidmet wurde. Die Entscheidung auf der diesjährigen Weltfunkkonferenz in Genf, weiteres Frequenzspektrum für die gleichberechtigte Nutzung von Rundfunk und Mobilfunk frei zu geben (Digitale Dividende II), hat eine kontroverse Debatte über die Zukunft der terrestrischen Übertragung von Rundfunksignalen ausgelöst.
Quelle: LfM-Papier Schwerpunktplanung vom 14.12. / Hintergrund: DVB-T, Dividende 1, Dividende 2.
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14.12.2012 • Digitalradio: Differenzen über Netzausbau im Südwesten
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg Wie es scheint gibt es unterschiedliche Auffassungen bei den Privaten und dem SWR um den Ausbau der DAB+-Sendenetze. Das geht aus Rheinland-Pfalz Äußerungen von Joachim Bareiß, beim SWR für die Programmverbreitung verantwortlich, hervor. Betroffen ist vor allem Rheinland-Pfalz und Anlass ist die eigentlich erwartete Aufschaltung des landesweiten Multiplexe (Kanal 11A) am Sender Eifel (Daun/Scharteberg). Ohne auf Hintergründe einzugehen merkt Bareiß dazu an, es werde „in den nächsten Wochen“ ein Gespräch mit den Privaten und der Medienanstalt LMK geben. Dort könnte auch besprochen werden, ob der SWR künftig eigene Wege bei der DAB+-Verbreitung in diesem Bundesland geht.
Der SWR müsse beim Netzausbau wirtschaftliche Aspekte beachten, denn es „stehen nur begrenzt KEF-Mittel zur Verfügung“. Gleichwohl will der SWR sein DAB-Netz „in den nächsten Jahren ausbauen“. Dafür könne in Baden-Württemberg der zweite SWR-eigene Kanal (8D/9D) genutzt werden. Bei der Netzplanung müsste zudem die Geräteausstattung berücksichtigt werden. Der SWR setze auf das Zusammenwirken von Broadcast und Internet, z.B. bei der Übertragung von Slideshows mittels RadioVIS.
Der SWR versorgt über DAB zur Zeit 84 Prozent der Einwohner Baden-Württembergs und 73 Prozent in Rheinland-Pfalz.
Quelle: Interview von Infosat vom 13.12. / Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz.
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14.12.2012 • Digitalradio: Diverse Entscheidungen der BLM
Digitalradio-Schriftzug Bayern Diverse Beschlüsse des Medienrats der Bayerischen Landesmedienanstalt BLM betreffen Digitalradio. Rock Antenne im landesweiten Privatkanal 12D kann seine Datenrate von 54 auf 60 Capacity Units erhöhen. Dies ergibt sich aus dem bevorstehenden Kanalwechsel der BR-Programme. Weitere Entscheidungen folgen dem schon praktizierte Prinzip, UKW-Lizenzen zu verlängern und einer weitere Lizenzverlängerung in Aussicht zu stellen, wenn die betreffenden Programme rechtzeitig in ihren Regionen auch digital verbreitet werden. Dies betrifft Radio Eins und Radio Galaxy (Region Coburg, Lichtenfels, Kronach) und Radio Oberland inklusive der Zulieferungen. Außerdem wurde die DAB-Lizenz für Radio ND1 als lokales Fenster bei Radio IN bis zum 30.4.2015 verlängert.
Beschlossen wurden Änderungen der Förderung der terrestrischen Radio-Infrastruktur. Die Förderung der UKW-Verbreitung wird von 60 auf 40 Prozent reduziert. Die bisherige Vollförderung für die Aus- und Fortbildungskanäle afk M94.5 und afk Max wird an die Regelung für die anderen gemeinnützigen Anbieter angeglichen.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 13.12. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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13.12.2012 • Digitalradio: Kanalwechsel beim BR
Digitalradio-Schriftzug Bayern Schon im Dezember beginnt der Bayerische Rundfunk mit dem Umzug seiner Programme von dem für private Radios vorgesehenen DAB+-Kanal 12D. Am 17. Dezember wechseln Bayern 2 Süd, BR Klassik und B5plus auf den BR-Kanal 11D, wo sie in DAB+ (bisher: DAB alt) gesendet werden. Der erweiterte BR-Multiplex sei nach einem Suchlauf auch auf von den gerade in Betrieb gegangenen Sendeanlagen Bamberg, Büttelberg und Pfänder zu empfangen. BR Klassik wird noch bis zum 31. März 2013 auch im Kanal 12D (in DAB alt) zu empfangen sein.
Das BR-Sendenetz im Kanal 11D umfasst zur Zeit 18 Standorte, von denen etwa 60 Prozent der Bevölkerung indoor bzw. 85 Prozent des Autobahnnetzes des Freistaats im Mobilmodus versorgt werden. Das Netz soll 2013 weiter ausgebaut werden.
Die Medienanstalt BLM hatte im Vorfeld der Freigabe von Kapazitäten im Kanal 12D bereits drei Programmplätze ausgeschrieben.
Quelle: Presseinfo des BR vom 13.12. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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13.12.2012 • Digitalradio: VW erstmals mit DAB+ in Serie
Digitalradio-Schriftzug Als erster deutscher Autohersteller kündigt Volkswagen Fahrzeuge mit DAB+-Serienausstattung an. Im Jetta Hybrid wird ab Modelljahr 2013 das Radio-CD-System RCD 510 mit DAB+-Empfang verbaut. Die Auslieferung erfolgt ab April 2013, Bestellungen sind bereits möglich.
Quelle: Presseinfo von VW vom 6.12. / Hintergrund: DAB+-Radios bei VW.
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12.12.2012 • Digitalradio: Aufschaltungen am Pfänder
Digitalradio-Schriftzug Nach dem Umbau der Sendeanlage Pfänder (bei Bregenz, Österreich) sind dort heute drei Digitalradio-Kanäle auf Sendung gegangen. Es handelt sich um die Multiplexe des Bayerischen Rundfunks (K 11D), den bayernweiten Privat-Mux (K 12D) und den Mux des SWR (K 8D). Die Sendeleistung zur Versorgung des Bodenseeraumes wird mit jeweils 10 kW angegeben.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 12.12. / Hintergrund: DAB+ in Bayern, Baden-Württemberg.
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12.12.2012 • Digitalradio: FG.DJ Radio sendet in Berlin
Digitalradio-Schriftzug Berlin Gestern Nachmittag wurde in Berlin der neue Sender FG.DJ Radio im Kanal 7B aufgeschaltet. Der französische Anbieter sendet ein Popmusik-Programm.
Nach wie vor offen bleibt der Start von MegaRadio in der Hauptstadt.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DAB+ in Berlin.
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11.12.2012 • Österreich: ATV2 und gotv ab 17.12. für Bregenz
Österreich DVB-T Logo Österreich Die angekündigte Aufschaltung der neuen Fernsehprogramme ATV2 und gotv im Raum Bregenz wird am 17. Dezember vollzogen. Vom Sender Pfänder aus werden etwa 240.000 Antennenhaushalte im Grossraum mit den beiden neuen Programmen versorgt. Von dem ebenfalls angekündigten Lokalsender LändleTV ist noch nicht die Rede. Im November gingen ATV2 und gotv für Wien und Innsbruck auf Sendung.
Quelle: Presseinfo von ORS vom 11.12. / Hintergrund: DVB-T in Österreich.
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11.12.2012 • Digitalradio: Bundesmux wechselt Kanal in der Eifel
Digitalradio-Schriftzug Rheinland-Pfalz Die schon länger angekündigte Umschaltung des Senders Eifel für den DAB+-Bundesmux wird noch vor den Feiertagen vollzogen. Zwischen dem 19. und 21. Dezember wechselt der Bundesmux vom Scharteberg (Daun/Eifel) vom Kanal 12A auf den bundesweiten Kanal 5C. Die Sendeleistung steigt von 0,5 auf 4 kW.
Quelle: Meldung von Infosat vom 10.12. / Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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8.12.2012 • AGF: Digitalisierungsgrad leicht rückläufig
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Nach den jüngsten Angaben der AG Fernsehforschung (AGF) war der Digitalisierungsgrad der TV-Haushalte im November 2012 erstmals geringfügig rückläufig. Er sank von 25,9 Mio. per 1. November um 12.000 auf 25,88 Mio. Haushalte. Das entspricht einem Marktanteil von 71,8 (Vormonat 71,9) Prozent. Seit der Analogsat-Abschaltung am 30. April stieg der Digital-Anteil damit um etwa 1,1 Mio. Haushalte bzw. von 68,8 auf 71,8 Prozent. Basis sind insgesamt 36,04 Mio. TV-Haushalte in Deutschland.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.12.
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8.12.2012 • Digitalradio: ERF schaltet in Kabelnetzen ab
Digitalradio-Schriftzug Der christliche Programmanbieter ERF Medien schaltet zum Jahresende die Kabelverbreitung seiner Radiowelle ERF Plus in Hessen, Teilen von NRW und München ab. In diesen Gebieten sei die Versorgung durch den Digitalradio-Bundesmux in guter Qualität gewährleistet. Das Programm sei außerdem per Satellit, im digitalen Kabel (Unity Media, KDG) und Online empfangbar. Diese Entscheidung wird auch mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern begründet.
Quelle: Presseinfo von ERF vom 7.12. / Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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7.12.2012 • Digitalradio: Änderungen in Hessen (2)
Digitalradio-Schriftzug Hessen Radio Impala Frankfurt des Berliner Anbieters Pleximedia ist laut Meldungen im hessischen Kanal 11C bereits auf Sendung. Das Musikprogramm ist bereits in der Berliner Luft und für NRW lizenziert. Es soll zum Mantelprogramm werden, das ab 2013 durch moderierte Beiträge zu Szene und Popkultur in der jeweiligen Region erweitert wird.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 6.12. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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7.12.2012 • Österreich: Deutsche Radios bald auch vom Pfänder
Digitalradio-Schriftzug Bayern Die neue UHF/VHF-Antenne des Radio- und TV-Senders Pfänder soll „spätestens Mitte Dezember“ in den Wirkbetrieb gehen. Dies teilt der Netzbetreiber Baden-Württemberg ORS in seinem Blog mit. Damit können von dort nicht nur drei DVB-T Muxe und ein künftiger DVB-T2 Kanal für Österreich sowie die deutschen ARD- und BR-Muxe (K45, K46) in den Bodenseeraum verbreitet werden. Zugleich wurden die Voraussetzungen geschaffen, um dort auch Digitalradio auszustrahlen. Angekündigt wurden Aufschaltungen der Multiplexe des BR (K 11D) und SWR (K 8D). ukwtv.de nennt den Pfänder auch als künftigen Standort für den Bundesmux im Kanal 5C.
Quelle: ORS-Blog.
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5.12.2012 • Geräte: EU bestraft Preisabsprachen bei Bildröhren
EUROPA Noch nach ihrem „Tod“ machen die guten alten Bildröhren Schlagzeilen: Die Europäische Kommission verhängte Geldbußen von knapp 1,47 Mrd. Euro. Für Bildröhren für Fernseher und Monitore gab es von 1996 bis 2006 illegale Preisabsprachen der Hersteller. Laut EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia machten die Röhren 50 bis 70 Prozent des Preises eines Bildschirms aus. „Dies lässt erahnen, wie schwerwiegend sich dieses rechtswidrige Verhalten auf Fernseh- und Computerbildschirmhersteller im EWR ausgewirkt hat und wie sehr es letztlich über die Jahre auch den Verbrauchern geschadet hat.“
An beiden Kartellen waren laut EU Chunghwa, LG Electronics, Philips und Samsung SDI beteiligt, am Fernsehbildröhrenkartell auch Panasonic, Toshiba, MTPD (inzwischen eine Panasonic-Tochter) und Technicolor (vormals Thomson). Chungwa wurde im Zuge einer Kronzeugenregelung von Strafgeldern befreit.
Quelle: Presseinfo der EU-Kommission vom 5.12.
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5.12.2012 • Digitalradio: Änderungen in Hessen (1)
Digitalradio-Schriftzug Hessen Möglicherweise noch vor Jahresende gehen zwei weitere Programme im hessischen Kanal 11C auf Sendung. Laut Satnews haben Radio Impala Frankfurt (Pleximedia) und Schlagerhölle (RMN) mit Hessen Digital Radio Verträge über die Verbreitung abgeschlossen.
Das Programm Antenne50Plus, das seit Anfang Juli im Kanal 11C verbreitet wurde, ist seit dem 3. Dezember nicht mehr in der Luft. Unter Berufung auf den Netzbetreiber Hessen Digital Radio heißt es, der Veranstalter sei dessen Forderungen nicht nachgekommen.
Quelle: Meldungen von satnews.de zu Aufschaltungen und Abschaltung vom 4.12. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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5.12.2012 • DVB-T: Musiksender IM1 hat abgeschaltet
Überallfernseh-Logo Der Musiksender IM1 hat seine Verbreitung per DVB-T am 1. Dezember eingestellt. Damit bleibt der Programmplatz auf dem Berliner Kanal 56 vorerst ungenutzt. Spekuliert werden darf, ob Anixe die bisher mit IM1 geteilte Sendezeit im hessischen Kanal 52 komplett füllen wird. Vakant werden dürfte damit auch die für Hamburg (K 46) erteilte, bisher aber nicht genutzte, Sendelizenz.
Quelle: Meldungen von satnews.de vom 4.12. / Hintergrund: DVB-T in Berlin, Hessen, Hamburg.
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1.12.2012 • Digitalradio: Drei weitere landesweite Programme für Bayern
Digitalradio-Schriftzug Bayern Der angekündigte Wechsel von BR Klassik und B5 plus (Kanal 12D) in den BR-Kanal 11D wird spätestens Ende März 2013 vollzogen. Dadurch werden ab dem 1. April 2014 im Kanal 12D Sendekapazitäten von etwa 210 CU frei. Das schafft Platz für drei neue Programme á ca. 60 CU Kapazität, die die Medienanstalt BLM jetzt ausgeschrieben hat. Bewerbungen sind bis zum 15. Januar einzureichen. Die restlichen Kapazitäten werden zwecks Qualitätsverbesserung auf einige im Kanal 12D schon aktive Programmen verteilt.
Aus der Ausschreibung geht zugleich hervor, dass die Migration der bisherigen privaten DAB-Programme auf DAB+ „bis Mitte 2013 in Bayern abgeschlossen“ wird. „Für die nächsten Jahre“ ist der Umzug des Privat-Multiplexes zum Kanal 10D vorgesehen.
Quelle: Mitteilung der BLM vom 30.11. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.



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