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Nachrichten-Archiv Februar 2013

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26.2.2013 • Digitalradio: NDR präsentiert Verkehrsdienste auf der CeBIT
Digitalradio-Schriftzug Der NDR wird auf der Computermesse CeBIT (Hannover, 5. bis 9. März; Halle 6) neue Verkehrsdienste mit „dem digitalen Mobilitätsservice der Zukunft“ TPEG und die Digitalradio-Angebote der ARD-Anstalten präsentieren. TPEG biete über Digitalradio nicht nur „eine noch genauere Routenführung“, so der NDR. „Navigationsgeräte erhalten dann neben Verkehrsmeldungen u. a. auch Daten über das Wetter auf der geplanten Strecke, den Verkehrsfluss und freie Plätze in Parkhäusern am Zielort.“
Quelle: Presseinfo des NDR vom 26.2. / Hintergrund: Zusatzdienste mit DAB+.
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26.2.2013 • Digitalradio: 650.000 Geräte in 2013 prognostiziert
Digitalradio-Schriftzug gfu 2013 rechnet die Industrie mit dem Verkauf von 650.000 Digitalradios. Diese Einschätzung gab gfu-Sprecher Roland Stehle gegenüber dem Nachrichtendienst Satellifax. Im vergangenen Jahr seien 350.000 DAB+-Geräte im stationären Handel verkauft worden. Im Laufe von 2013 dürfte damit die 1 Mio. Gerätegrenze übertroffen werden. Die Zahl der tatsächlich genutzten Geräte dürfte aber noch höher sein, denn in der gfu-Statistik sind Online-Verkäufe von Importgeräten aus dem Ausland nicht enthalten.
Quelle: Meldung von Satellifax vom 26.2. / Hintergrund: DAB+ in Deutschland.
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25.2.2013 • Schweiz: Digitalradio legt weiter zu
Schweiz DAB-Logo Schriftzug Digitalradio erfreut sich in der Schweiz ungebrochen der Publikumsgunst: Seit im August die 1-Mio.-Grenze überschritten wurde, durchliefen weitere 150.000 Geräte den Handel. Insgesamt wurden 1,15 Mio. Radios abgesetzt. Das meldet die schweizerische Marketingorganisation MCDT. Dazu trage das breiter gewordene Geräteangebot bei, zu dem seit Jahresbeginn auch erste Autos mit serienmässigem DAB-Radio zählen.
Erst kürzlich hatte die Medienbehörde BAKOM ein zweites Netz für die französischsprachige Schweiz genehmigt. Dort müssen drei private und zwei SRG-Programme verbreitet werden, über weitere der bis zu 18 möglichen Programme kann der Netzbetreiber Romandie Médias SA entscheiden. Das Netz soll im August in Betrieb gehen.
Quelle: Presseinfos von MCDT vom 25.2. und BAKOM vom 12.2.
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25.2.2013 • Unterhaltungselektronik: Marktziel bei Fernsehern verpasst
gfu gfu Die Unterhaltungselektronik hat ihr vehement angekündigtes Ziel verfehlt, 2012 mehr als 10 Mio. Fernseher abzusetzen. Nach 9,7 Mio. Stück in 2011 war der Abverkauf mit rund 9,6 Mio. Geräten in 2012 (minus 0,7 Prozent) erstmals leicht rückläufig. Das geht aus aktuellen Marktzahlen der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu hervor. Von den Flat-TVs sind 3,2 Mio. 3D-fähig, 4,8 Mio. haben einen Internetanschluß und 9,6 Mio. sind für HDTV geeignet.
Signifikant bei den TV-Geräten ist der Einbruch bei den Plasmaschirmen um 39,4 Prozent auf unter 400.000 Stück, die der leichte Zugewinn bei den LCDs nicht ausgleichen konnte. Nach dem Umsatz erweist sich der TV-Markt mit knapp 6 Mrd. Euro als stabil, wozu offenbar leichte Preissteígerungen bei den LCDs beitrugen.
Während Settopboxen sich besser als 2011 verkauften erwiesen sich DVD-Geräte sowie Camcorder als Flops des Jahres. Branchen-Bringer waren hingegen Tablets (plus 131,9 Prozent) und Smartphones (plus 26,3 Prozent); Notebooks und TV-Empfangskarten fanden erheblich geringeres Käuferinteresse.
Kräftig - um 22,3 Prozent auf 3,3 Mio. Stück - stieg der Verkauf Sonstiger Personal Audio Geräte. Diese Kategorie fasst u.a. Kofferradios und Uhrenradios, aber auch eBooks zusammen. Hier scheint sich der kürzlich schon von der GFK konstatierte Trend zu portablen Radios zu bestätigen. Beide Marktanalysen erfassen allerdings nicht den Anteil von Digitalradio-Produkten.
Der Gesamtmarkt für Consumer Electronics in Deutschland ist 2012 laut gfu trotz der Wirtschaftskrise um 3,9 Prozent auf 28,8 Mrd. Euro gewachsen. Dabei wurden erstmals mit Smartphones höhere Umsätze als mit Fernsehern erzielt, resumiert die gfu. Der Verband prognostiziert für 2013 bei den TV-Verkäufen den Rückfall um 4,3 Prozent auf 9 Mio. Stück, also auf den Stand von 2010 (gfu-Grafik clicken zum Vergrößern).
Quelle: Presseinfo der gfu vom 25.2.
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22.2.2013 • Digitalradio: Update für Empfangsprognose
Digitalradio-Schriftzug Anlässlich der Computermesse CeBIT (Hannover, 5. bis 9. März) kündigt digitalradio.de einen Update der Karten für die Empfangsprognose an. Darüberhinaus kann auf der Website künftig nach der Empfangbarkeit eines bestimmten Digitalradio-Programms gesucht werden. Auch soll es möglich werden, alle Programme und Multiplexe eines Bundeslandes abzufragen.
Quelle: Meldung von digitalradio.de vom 22.2. / Hintergrund: Programme und Empfang.
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22.2.2013 • DVB-T2: Terrestrik-Test mit UHDTV in den USA
DVB-T2 Logo (DVB Project) USA Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat einen Test der in Europa entwickelten DVB-T2 Übertragungstechnik genehmigt. Sechs Monate lang sollen im Raum Baltimore die Eignung des Frequenz-Multiplexing mit OFDM im Zusammenhang mit dem potenziellen HDTV-Nachfolger UHDTV (oft verkürzend als „4k“ bezeichnet) in den US-üblichen nur 6 MHz breiten Übertragungskanälen. Ein weiteres Projekt zielt auf die Skalierbarkeit der Sendeparameter. Es handelt sich um die ersten DVB-T2-Tests in den USA, wo DVB-T zugunsten der Eigenentwicklung ATSC nicht eingeführt worden war.
Quelle: Meldung von BroadbandTVNews vom 22.2. / Hintergrund: DVB-T2, HDTV-Perspektiven.
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22.2.2013 • Programm: ZDF-Intendant will Kulturkanal einstellen
Der Spardruck bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten wirkt sich aufs Programm aus: ZDF-Intendant Thomas Bellut will den Sendergremien und den Bundesländern vorschlagen, ZDF Kultur „in seiner jetzigen Form einzustellen. Die von der Politik geforderte Beitragsstabilität zwinge das ZDF zu Sparmaßnahmen“, begründete Bellut seinen Vorstoß. Der Digitalkanal soll bis zur endgültigen Entscheidung der Bundesländer „auf ein Wiederholungs- und Schleifenmodell umgestellt werden“. Die Eigenformate sollen von ZDFneo und 3Sat übernommen werden.
Die Massnahme steht in Zusammenhang mit der Auflage der KEF an die Anstalt, bis zu 400 Stellen bis 2016 (75 Mio. Euro) einzusparen. Das ZDF hatte im Dezember 1999 seinen Theaterkanal gestartet, der 2011 in ZDF.Kultur umfirmiert wurde. ZDF.Kultur wird nicht über DVB-T verbreitet.
Quelle: Presseinfo des ZDF vom 22.2.
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20.2.2013 • DRM+: Alternative zu DAB+ und Analog-UKW?
DRM Logo (DRM Konsortium) Nach Feldversuchen von 2008 bzw. 2010 im Raum Kaiserslautern gibt es Neues zum Radio-Thema DRM+. Den Noxon DAB-Stick von Terratec haben Studenten der TU Kaiserslautern mit Hard- und Software zu einem auch für DRM+ geeigneten Multinormen-Empfänger im Kofferradioformat erweitert und mit Versuchssendungen erfolgreich getestet. Es handelt sich um einen Forschungsauftrag der Medienanstalt LMK, Projektpartner waren die TU Kaiserslautern und das Fraunhofer IIS, dessen Software den DAB-Stick antreibt.
Die Feldversuche hatten ergeben, dass sich DRM+-Inhalte sowohl im VHF-Band mit DAB+-Sendungen als auch im UKW-Bereich mit analogem Radio gemeinsam und wirtschaftlich verbreiten lassen. Dies käme vor allem der digitalen Verbreitung lokaler Programme entgegen. Der vorgestellte Gerätedemonstrator im Format eines Kofferradios weise nun nach, dass der Mangel an Geräten durch kostengünstige Herstellung zu beseitigen ist.
Quelle: Meldung des DRM+-Projektes / Hintergrund: Digitale Alternativen zu DAB+.
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20.2.2013 • Digitalradio: JackFM neu in der Hauptstadt-Luft
Digitalradio-Schriftzug Berlin Mit JackFM ist ein neues Programm im DAB+-Multiplex des Berliner Blocks 7B aufgeschaltet, offizieller Start ist am 1. März. Der Musiksender war bisher nur online zu empfangen.
Nach wie vor ist noch die Kennung für den Sender PureFM aktiv, obwohl dieser schweigt.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DAB+ in Berlin.
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19.2.2013 • Satellit: Sat auf der Überholspur, DVB-T gewinnt kräftig
1"Sat-Schüssel" Trend Trend weg vom Kabel und hin zum Sat-Empfang setzt sich fort. Nachdem Sat 2011 laut Astra mit 17,5 Mio. das Kabel mit 17,3 Mio. angeschlossenen Haushalten überholt hatte, wurde der Abstand ausgebaut. Astra konnte nach eigenen Angaben die Nutzerzahl in Deutschland auf 18,07 Mio. Haushalte (47 Prozent) steigern. Das Kabel verlor hingegen weitere 570.000 Anschlüsse (minus 3 Prozent) und sackte auf 16,7 Mio. (entspricht 44 Prozent) ab. Nach den gleichen Angaben gewann DVB-T 220.000 (plus 12 Prozent) Haushalte hinzu und überspringt die 2 Mio.-Marke, auch IPTV legte auf 1,26 Mio. Haushalte zu. HDTV gewinnt über Sat (7,9 Mio. Haushalte; plus 33 Prozent) wie Kabel (4,53 Mio. HH; plus 39 Prozent) kräftig dazu. Über alle Verbreitungswege liege der Digitalisierungsgrad bei 80 Prozent.
Die Zahlen basieren auf dem ASTRA TV-Monitor 2012. Sie wurden vom Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Astra erhoben.
Quelle: Presseinfo von Astra vom 19.2.
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18.2.2013 • DVB-T: Steigt RTL aus der Antenne aus? (7)
Überallfernseh-Logo LPR Hessen Auch die hessische Landesmedienanstalt LPR bedauert den DVB-T Ausstieg von RTL, will sich aber „weiterhin nachdrücklich für einen eigenständigen terrestrischen Rundfunkverbreitungsweg einsetzen“. DVB-T sei sei einer für die Verbraucher günstige Empfangstechnologie, die Nutzung im Rhein/Main-Gebiet wird mit „bis zu 20 Prozent“ angegeben.
Quelle: Presseinfo der LPR vom 18.2. / Hintergrund: DVB-T in Hessen, RTL steigt aus.
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18.2.2013 • Digitalradio: LMK will runden Tisch zu DAB+
Digitalradio-Schriftzug LMK Hörfunkveranstalter aus Rheinland-Pfalz und andere Interessierte will die Medienanstalt LMK im März zu einem Runden Tisch über das Digitalradio einladen. Hintergrund ist zum Einen das geringe Interesse am Einstieg bei DAB+ in dem Bundesland. Bisher ist dort nur BigFM Worldbeats (als „Gast“ auf dem SWR-Mux) aktiv; schon im Besitz von Lizenzen hatten zwei Programmanbieter wieder abgesagt. Daher sind drei Programmplätze noch immer vakant. Außerdem läuft im kommenden Jahr die Lizenz für Digitalradio Südwest aus, das einen privaten Kanal betreiben soll.
Der Meldung zufolge will die Anstalt eine solche Veranstaltung zum Ausgangspunkt einer weiteren Ausschreibung machen. Sie stellt potenziellen Bewerbern den kurzfristigen Sendestart im Rahmen einer Duldung vor Lizenzerteilung in Aussicht.
Quelle: Meldung von Satnews vom 18.2. / Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz.
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18.2.2013 • DVB-T: „Multithek“ koppelt Antenne und Internet (3)
Überallfernseh-Logo Multithek Für die HbbTV-Anwendung „Multithek“, die Media Broadcast am kommenden Donnerstag startet, ist jetzt die Kanalverknüpfung bekannt. Auch Bremen wurde auf Anfrage von dehnmedia als Einsatzgebiet genannt.
In Berlin findet sich die Verknüpfung zu Inhalten aus dem Internet auf dem Kanal 39. Für Hamburg wird der Kanal 36, für das Saarland der Kanal 49 genannt. In DVB-T Gebiet Rhein/Main liegt die Verknüpfung im Kanal 52, während diese in der Region Hannover/Braunschweig im Kanal 56, in Stuttgart im K25 und in Bremen im K 45 zu finden ist.
Die „Multithek“ ist nur mit HbbTV-geeigneten DVB-T Geräten, das sind vorwiegend Fernseher, nutzbar. In den Menus erscheint sie nach einem Suchlauf.
Quelle: Eigene Anfrage bei Media Broadcast / Hintergrund: Website Multithek, dehnmedia-Seiten zu HbbTV.
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16.2.2013 • Digitalradio: „Kristallklare“ Empfehlung der EBU für DAB+
Digitalradio-Schriftzug EBU Die EBU, Dachverband der europäischen Rundfunksender, schlägt DAB+ zur Einführung für digitale Radioübertragungen vor. Die Radiodigitalisierung soll von der Einführung von Zusatzdiensten und hybriden Anwendungen begleitet werden. Für Gebiete, in denen DAB+ nicht einsetzbar ist, soll auf DRM zurückgegriffen werden. Der strategische Vorschlag folgt auf die Freigabe der technischen Empfehlung R138, die letzte Woche vom technischen Kommitee der EBU verabschiedet wurde.
Quelle: Presseinfo der EBU vom 13.2.
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15.2.2013 • DVB-T: „Multithek“ koppelt Antenne und Internet (2)
Überallfernseh-Logo Multithek Netzbetreiber Media Broadcast kündigt den offiziellen Start seiner schon im vergangenen Oktober avisierten HbbTV-Plattform „Multithek“ für den 20. Februar in den Ballungsräumen Berlin, Hamburg, Saarbrücken, Rhein/Main (u.a. Frankfurt, Wiesbaden, Mainz), Hannover, Braunschweig und Stuttgart an. Zum Start werden Angebote von über 20 Programm- und Dienstanbietern (u.a. ARD, ZDF, QVC, QTom) über das Internet mit HbbTV-geeigneten DVB-T Geräten vernetzt. Der Zugriff ist dort über den EPG und mit der Fernbedienung möglich. Voraussetzung ist ein Internetanschluß mit mindestens 2 MBit/s. Eine Werbekampagne beginnt im März. Weitere DVB-T Regionen sollen „zeitnah“ folgen, perspektivisch soll das Portal auch mit anderen TV-Verbreitungswegen verknüpft werden.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 15.2. / Hintergrund: Website Multithek, dehnmedia-Seiten zu HbbTV.
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14.2.2013 • Kabel: Einigung im Sinne der Zuschauer gefordert
Kabelanschluß Zum Streit um die Kabelverbreitung von ARD und ZDF beim größten Netzbetreiber KDG drängen die Direktoren der Medienanstalten auf eine „schnelle und gütliche Einigung im Sinne der Zuschauer“.
Nachdem die Anstalten es ablehnen, weiterhin Gebühren für die Kabel-Verbreitung zu entrichten, hatte KDG einen Teil der Regionalprogramme aus dem Netz genommen und die Datenrate der Digitalkanäle von ARD und ZDF reduziert. Damit bewege sich KDG zwar im Rahmen des Rundfunkstaatsvertrages. Es könne aber nicht sein, dass der Streit auf dem Rücken der Zuschauer ausgetragen wird.
Quelle: Presseinfo der DLM vom 14.2.
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14.2.2013 • Digitalradio: Portable DAB-Radios im Handelstrend
Digitalradio-Schriftzug Portable Radios und Radiorecorder erleben derzeit „eine kleine Renaissance“. Diesen Trend führen die GfK-Forscher neben Internetradios insbesondere auf den Abverkauf von Digitalradios zurück, ohne dazu genauere Angaben zu machen. „Diese Themen spielen eine immer größere Rolle und lassen auch für die Zukunft weiteres Wachstum erwarten“, schätzt die GfK ein.
Der Markt für Unterhaltungselektronik sei insgesamt rückläufig. Die Umsätze im normalerweise starken Weihnachtsgeschäft seien um 7,4 Prozent für das vierte Quartal abgesackt. Über das ganze Jahr 2012 gesehen sei der Umsatz aber nur um 0,7 Prozent auf 10,5 Mrd. Euro gefallen. Die Analysten führen das darauf zurück, dass Fernseher-Käufe auf die Zeit vor Olympia, Fussball-EM und Analogabschaltung am 30. April vorgezogen wurden.
Quelle: Presseinfo der GfK vom 14.2.
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14.2.2013 • Digitalradio: Termine für den Netzausbau 2013
Digitalradio-Schriftzug Der Digitalradio-Bundesmux wird 2013 nicht wie bisher angekündigt sechs sondern sieben neue Standorte bekommen. Die Termine für die Aufschaltungen scheinen, folgt man der Bekanntgabe des Senders Absolut Radio, wie folgt fest zu stehen:
26. MärzChemnitz (Sachsen)10 kW
28. MärzWürzburg (Bayern)10 kW
  1. AprilInselsberg (Thüringen)0,5 kW
  1. JuniGelnhausen (Hessen)2 kW
  1. AugustGeislingen (Baden-Württemberg)2 kW
  1. SeptemberMinden (NRW)4 kW
27. SeptemberWendelstein (Bayern)2 kW
Damit stehen bis zum Herbst insgesamt 54 Sendeanlagen für das vom Deutschlandradio und privaten Sendern gemeinsam besetzte Radiopaket zur Verfügung.
Quelle: Webmeldung von Absolut Radio vom 13.2. / Hintergrund: DAB+ Bundesmux.
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13.2.2013 • DVB-T: „Multithek“ koppelt Antenne und Internet (1)
Überallfernseh-Logo Multithek Nach Medienberichten steht ein Hybrid TV-Dienst des Netzbetreibers Media Broadcast in DVB-T Ballungsräumen vor dem offiziellen Start. Die „Multithek“, angekündigt im Oktober 2012, sei zunächst in Hamburg gestartet; Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, Hannover/Braunschweig und das Saarland sollen folgen. Genutzt werden kann die „Multithek“ jedoch nur mit internetfähigen DVB-T Geräten mit HbbTV-Technik, von denen die Multithek-Website nur vier nennt. Über technische Grundlagen und Inhalte des Angebots liegen noch keine detaillierten Informationen vor. BEi der ersten Ankündigung war von „Premiuminhalten aus den Bereichen News, Entertainment, Dokumentation und Sport sowie einem redaktionell aufbereiteten, umfassenden EPG“ die Rede gewesen.
In Berlin ist die Kennung nach Suchlauf im Kanal 39 sichtbar, ebenso wie neuerdings auch die des Berliner Offenen Kanals Alex-TV.
Quelle: Website Multithek.
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11.2.2013 • DVB-T: LTE-Funk kein Ersatz für TV-Terrestrik
Überallfernseh-Logo Offenbar ist die Mobilfunktechnik LTE nicht unbedingt als potenzieller Ersatz für die bisherige UHF-Übertragung von Fernsehkanäle zu sehen. Die Volumenbegrenzungen in den aktuellen Mobilfunkverträgen deuten dies an. „Angenommen, die Surfgeschwindigkeit wird bei einem Volumen von zehn Gigabyte gedrosselt, so könnte der Nutzer pro Monat nur rund acht Stunden mobiles Fernsehen in Standardqualität empfangen“, kommentierte Ulrich Reimers, einer der „Väter des digitalen Fernsehens“ entsprechende Vorschläge, die im Zusammenhang mit dem RTL-Ausstieg aus DVB-T von der MABB und der BLM geäußert wurden. Sein Fazit: Fernsehen über LTE ist machbar. Fernsehen wird in Zukunft ohne die Rundfunkübertragungssysteme nicht auskommen, die dann Teil eines hybriden Systems beider Übertragungswelten sind.
Quelle: Meldung von Pressetext vom 11.2. / Hintergrund: Der RTL-Ausstieg und die Folgen.
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10.2.2012 • AGF: Kleine Digitalisierungsschritte
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Im Januar 2013 haben 80.000 Haushalte den TV-Empfang auf digitale Techniken umgestellt. Bei einer Gesamtzahl von nun 26,54 Mio. Digitalhaushalten liegt der digitale Marktanteil über die vier Verbreitungswege Kabel, Sat, Antenne und IPTV nun bei 73,2 (Vormonat 73,0) Prozent. Die Monatsstatistik der AG Fernsehforschung (AGF) weist weder aus, ob Erst- oder Zweitgeräte mit digitalen Quellen verbunden worden noch inwieweit Wanderungsbewegungen zwischen den Verbreitungsplattformen stattgefunden haben.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.2.
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9.2.2013 • Kabel: KDG schaltet Codierung ab
Kabelanschluß Nach vierwöchigem Stillhalten hat der größte deutsche Kabelbetreiber Kabel Deutschland nun angekündigt, die Grundverschlüsselung von privaten SDTV-Programmen im April zu beenden. Gegenüber Infosat teilte ein Firmensprecher mit, das werde nur die Kanäle von RTL und ProSiebenSat1 betreffen, die Gegenstand des Kartellverfahrens waren. Die HDTV-Sender beider Programmfamilien werden im Paket Privat HD weiter grundverschlüsselt und extra kostenpflichtig vermarktet.
Quelle: Meldung von Infosat vom 8.2. / Hintergrund: Grundverschlüsselung.
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8.2.2013 • DVB-T: RTL schaltet München am 31. Juli ab
Überallfernseh-Logo Bayern Die Landesmedienanstalt BLM konnte den Verbleib von RTL bei DVB-T nicht erreichen. Nun präsentiert sich BLM-Präsident Siegfried Schneider als verbraucherfreundlich; man habe erwirkt, „dass der Ausstieg auf den 31. Juli 2013 verschoben wird, damit es für die DVB-T-Haushalte eine ausreichend lange Übergangsfrist gibt, um den Wechsel zu einem anderen Versorgungssystem wie Kabel, Satellit oder DSL-TV zu ermöglichen.“ Im Großraum München nutzt immerhin jeder dritte Haushalt DVB-T. Von diesen 360.000 Haushalten empfangen 100.000 ausschließlich über DVB-T.
Bezüglich der Perspektiven des Antennenfernsehen schließt sich Schneider dem Standpunkt der Privatsender an. „Der private Rundfunk fordert daher neue Geschäftsmodelle für die DVB-T-Verbreitung, etwa die verschlüsselte Ausstrahlung“ á la HD-+. Das sei nur mit DVB-T2 möglich, erfordere aber neue Empfangsgeräte.
Weil die Nutzung von DVB-T ohne private Programme „vermutlich in den einstelligen Bereich“ absacken würde, sei ein Richtungswechsel notwendig. Statt des bisherigen stationären Empfangs „sollte als neuer Zielmarkt der portable Empfang für DVB-T(2) ins Visier genommen werden“. Damit bekäme der Rundfunk ein Alleinstellungsmerkmal. „Eine konzertierte Aktion aus öffentlichen-rechtlichen und privaten TV-Anbietern, der Mobilfunkindustrie, den Netzbetreibern und den Landesmedienanstalten könnte dazu führen, neue Nutzungsinteressen in der mobilen Informationsgesellschaft zu bedienen und die Zukunft der Terrestrik zu sichern.“
Der RTL-Ausstieg spielt nicht nur den Kabelanbietern in die Hände, die in den letzten Jahrzehnten erhebliche Marktanteile verloren hatten. Die Konsequenz für die Zuschauer wäre, dass sie nach dem stationären Empfang via Kabel-TV und Internet auch für den Empfang durch die Luft zusätzliche Kosten aufbringen müssen. Die Antenne ist von der Aufhebung der Grundverschlüsselung durch das Bundeskartellamt nicht betroffen, so dass diese Zugangssperre für DVB-T2 angewendet werden könnte.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 7.2. / Hintergrund: DVB-T in München/Südbayern, RTL steigt aus.
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7.2.2013 • Österreich: Programmplätze im Mux-C ausgeschrieben
Österreich DVB-T Logo Österreich Der Netzbetreiber ORS comm sucht noch je ein Programme für den Multiplex C in den Regionen Wien, Innsbruck und Bregenz. Dabei behält sich ORS comm vor, auf DVB-T2 umzusteigen, „wenn eine entsprechend große Anzahl an DVB-T2-Empfangsgeräten im Markt vorhanden sind“. Lizenzen werden rückwirkend ab dem 1. November 2012 auf zehn Jahre erteilt.
Quelle: Meldugnen von ORS / Hintergrund: DVB-T in Österreich
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6.2.2013 • Digitalradio: Hörerumfragen mit Hintergrundgedanken?
Digitalradio-Schriftzug Zur Zeit fragt das im Bundesmux vertretene Radio 90elf auf Facebook seine Hörer, auf welchem Weg der Sportsender empfangen wird. Laut Meldungen haben auch Absolut Radio und KissFM solche Umfragen gestartet. Laut Satnews könnte der Hintergrund möglicherweise „eine Klausel in den Verträgen mit dem Netzbetreiber Media Broadcast sein, wonach es möglich ist die Verträge für den bundesweiten Multiplex bis Ende 2013 vorzeitig zu kündigen“. Die offenbar koordinierten Umfragen könnten als Stimmungsbarometer für die Nutzung des DAB+ Bundesmuxes dienen. Bisher hätten sich zahlreiche DAB+-Hörer gemeldet, heißt es. „Im Falle von Absolut Radio ist es sogar so, dass die Hörer fast ausschließlich über DAB+ einschalten“, so Satnews.
Quelle: Meldung von Satnews vom 6.2. / Hintergrund: DAB+ Bundesmux.
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5.2.2013 • Digitalradio: PureFM ist OffAir
Digitalradio-Schriftzug Berlin „Analoges UKW-Radio war gestern - die Zukunft ist digital“ verkündet der Berliner Musiksender zwar auf seiner Homepage und hat das Kürzel DAB+ sogar in sein Logo integriert. Allerdings wurde der Sender, der erst am 21. November 2012 via DAB+ in der Hauptstadtregion aufgeschaltet wurde, jetzt offenbar wieder abgeschaltet. Lediglich die Kennung wird noch gesendet. Informationen über die Hintergründe liegen nicht vor.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DAB+ in Berlin.
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2.2.2013 • Rundfunkbeitrag: Spekulation um Städte, „Generaldebatte“
Euro-Münze Beitragsservice Logo Der neue Rundfunkbeitrag ist weiter Gegenstand der Polemik. Nach Mehrbelastungen großer Konzerne werden jetzt Großstädte ins Spiel gebracht. Offenbar gibt es Unklarheiten, wie z.B. für Kitas der Rundfunkbeitrag zu berechnen ist, hieß es aus Köln.
Der Deutsche Städtetag fasst zusammen: Die Städte erwarteten „deutliche Kostensteigerungen und einen gewachsenen Verwaltungsaufwand durch die Neuberechnung“. Andererseits bemühe man sich erst einmal „um eine detaillierte Aufklärung, wie sich die Belastungen der Städte und der Verwaltungsaufwand im Einzelnen erhöht haben“. Tatsächlich ist also gar nicht klar, in welchem Masse Mehrbelastungen und damit Grund für Beschwerden gegeben sind.
Zumindest die Koalitionsparteien in allen Bundesländern hatten 2011 der Neuregelung zugestimmt. Erst jetzt regt sich Widerstand auf kommunalpolitischer Ebene - und in der CDU/CSU/FDP-Koalition der Bundesregierung. So fordert Burkhardt Müller-Sönksen (FDP) die Städte sogar auf, den gesetzlichen Zahlungs-Verpflichtungen nicht nachzukommen. Die CDU-Abgeordnete Monika Grütters sieht die Anstalten vor einer Generaldebatte über Geldverschwendung und „unter Rechtfertigungsdruck, was mit dem Gebührenaufkommen passiert und ob und wie die Anstalten tatsächlich dem Auftrag zur Grundversorgung nachkommen“.
Kommentar: Die Neudefinition der Grundversorgung hatten die Bundesländer schon früher angekündigt; das könnte damit enden, dass attraktive Sendungen (z.B. die Bundesliga und internationaler Sport) den Privaten überlassen und dann extra kostenpflichtig werden. Am Ende wird sich die Politik populistisch damit brüsten, den Rundfunkbeitrag reduziert zu haben. Der Rundfunkbeitrag bleibt damit Vehikel einer Kampagne, die ganz im Sinne der Privaten gegen ARD, ZDF und D-Radio gerichtet ist. Der nächste Wahlkampf kommt bestimmt.
Nachtrag: Die Stadt Köln hat zwischenzeitlich von ihrer Boykottdrohung Abstand genommen und will den Rundfunkbeitrag vorerst nach dem altem System entrichten. Um Unklarheiten zu klären sucht der SWR das Gespräch mit den kommunalen Spitzenverbänden.
Quellen: Presseinfos Städtetag vom 30.1., Stadt Köln vom 31.1., Berliner Morgenpost (Print) vom 31.1. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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1.2.2013 • Digitalradio: Radio Bremen startet sechs DAB+-Programme
Digitalradio-Schriftzug Bremen Als letzte ARD-Anstalt begann Radio Bremen heute nach längerem Testbetrieb offiziell die Ausstrahlungen via Digitalradio mit DAB+.
Neben den bisherigen UKW-Programme Bremen Eins, Bremen Vier, Nordwestradio und Funkhaus Europa werden exklusiv mit DAB+ zusätzlich Bremen NEXT (Musik für 14- bis 25jährige) und KiRaKa vom WDR in der Region verbreitet. Der RB setzt die Zusatzdienste Dynamic Label und Slideshow ein. Später soll ein EPG dazukommen.
Quelle: Presseinfo von Radio Bremen vom 31.1. / Hintergrund: DAB+ in Bremen.
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1.2.2013 • DVB-T: Steigt RTL aus der Antenne aus? (6)
Überallfernseh-Logo In die Debatte um den DVB-T Ausstieg von RTL hat sich jetzt auch der Medienrat der MABB eingeschaltet. Der Sender stelle „sein betriebswirtschaftliches Ziel der Einsparungen in den Vordergrund und hat dabei die Interessen seiner Zuschauer (noch) nicht genügend berücksichtigt“. In Ballungsräumen käme der Sat Empfang als Alternative zum verschlüsselten Empfang der Programme kaum im Frage. „In Berlin empfängt gut jeder fünfte Haushalt sein Fernsehsignal über DVB-T. Für rund die Hälfte dieser Haushalte ist es der ausschließliche TV-Übertragungsweg.“ Der Medienrat fordert RTL auf, „die Verbreitung über DVB-T so lange fortzuführen, bis das offene Internet bei der Versorgung innerhalb von Gebäuden seine Funktion übernehmen kann“. Gesondert zu betrachten sei „die portable und mobile Nutzung außerhalb von Gebäuden und damit zusammenhängend die künftige Nutzung der bisher für DVB-T in Anspruch genommenen Frequenzen“.
Eingeräumt wird, dass die Antenne als TV-Verbreitungsweg „mittelfristig durch das Internet überholt sein wird“. Das zeigten ARD und Arte bereits heute mit ihren Breitbandangeboten in hoher Qualität. Diese Technik mache „den kostengünstigen und sozialverträglichen Zugang zu Medieninhalten als Grundlage der öffentlichen Meinungsbildung“ möglich.
Quelle: Presseinfo der MABB vom 31.1. / Hintergrund: DVB-T in Berlin, RTL steigt aus.



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