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Nachrichten-Archiv April 2013

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29.4.2013 • Digitalradio: „Überwiegend positive Ergebnisse“ ...
Digitalradio-Schriftzug ... zum Digitalradio brachte die Studie Radio Plus 2, die vom WDR und der Medienanstalt LfK vorgestellt wurde. Digitalradio konnte sich, wie Webradio oder Smartphone-Apps, als verlässliches Angebot etablieren. DAB+ punktete mit Sendervielfalt und Klangqualität und bei weniger technikaffinen Befragten auch mit der einfachen Bedienung. Die ganz junge Zielgruppe unter 20 Jahren wünsche sich allerdings mehr Nähe zu den bislang genutzten Angeboten auf Smartphones.
Für Broadcast-Techniken á la DAB+ spricht laut LfK-Präsident Thomas Langheinrich aber auch die aktuelle Begrenzung von Web-Datenraten durch die Telekom: „Die Hörer von Webradio werden sich in Zukunft sehr genau überlegen, ob wegen ihrer gestreamten Inhalte das Volumen ihrer Internet-Bandbreite bereits nach einigen Tagen ausgeschöpft haben wollen oder den kostenfreien Empfangsweg DAB+ nutzen wollen.“
Dass UKW bald auf Digitalradio umgestellt werde, liege für einige Studienteilnehmer auf der Hand, heißt es weiter. Erwartet werden aber auch mehr Programme; vermisst werden vor allem die bekannten UKW-Radiomarken.
Quelle: Presseinfo des SWR vom 29.4./ Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und national.
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26.4.2013 • DVB-T: Rolle rückwärts für Dresden
Überallfernseh-Logo Sachsen Der Dresdener Lokalsender Elb TV hat eine Lizenz für die digitale Verbreitung seines Programms DresdenEinsTV in ca. 150.000 Kabelhaushalten der Elbestadt erhalten. Die Medienanstalt SLM verband das mit der Auflage, die Zulassung für DVB-T zurückzugeben.
Das Programm war schon 2009 für lokales DVB-T in Dresden lizenziert worden. Es war jedoch - trotz eines Förderprogramms der SLM - zu Streitereien um die Kosten gekommen. Für Dresden sei „die terrestrische Verbreitung der lizenzierten Lokalprogramme nach jetzigem Stand auch mit einer Vollförderung der Investitionskosten durch die SLM nicht finanzierbar“, hatte die SLM anschließend mitgeteilt.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 24.4. / DVB-T in Sachsen.
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26.4.2013 • Digitalradio: Impala/Stimme Russlands ab 1. Mai in NRW
Digitalradio-Schriftzug Nordrhein-Westfalen Die im November 2012 erteilte Sendelizenz im DAB+ Pilotprojekt für NRW (Kanal 11D) nimmt Radio Impala ab dem 1. Mai wahr. Das Programm wird zu 75 Prozent durch Übernahmen des deutschsprachigen Programms vom Regierungssender Stimme Russlands bestritten, dazwischen gibt es Musikübertragungen.
Quelle: Meldung von radio-wird-digital.de vom 25.4. / Hintergrund: DAB+ in NRW.
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25.4.2013 • Kabel: KDG-Klage wg. Einspeiseentgelten abgewiesen (3)
Kabelanschluß Kabel Deutschland hat im Streit um Einspeiseentgelte eine dritte Niederlage kassiert. Die Klage gegen den Bayerischen Rundfunk hat das Landgericht München I zugunsten des BR entschieden. Damit muss die Anstalt für die Weiterleitung seiner Programme in den KDG-Netze keine Gebühren bezahlen. Ähnliche Klagen von KDG gegen den WDR und den SWR waren abgewiesen worden. Hintergrund ist der Ende 2012 ausgelaufene Vertrag über die kostenpflichtige Kabelweiterleitung, den die Anstalten nicht verlängert hatten. ARD und ZDF zahlten dafür bisher jährlich etwa 60 Mio. Euro.
Quelle: Presseinfo des BR vom 25.4.
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24.4.2013 • Digitalradio: Schlagerhölle bald für Sachsen-Anhalt?
Digitalradio-Schriftzug Sachsen-Anhalt Der Programmveranstalter RMN Schlagerhölle hat nach eigenen Angaben für Sachsen-Anhalt eine Sendelizenz im landesweiten DAB+-Mux des Kanals 11C erhalten, der um den Jahreswechsel ausgeschrieben worden war. Dies geht aus einem Bericht von radioszene.de hervor. An gleicher Stelle zeigte sich Frank Brach von RMN Radio zufrieden über das bisherige Digitalradio-Engagement in Berlin und dem Rhein-Main-Gebiet; Anruferzahl und Hörerwünsche hätte sich fast verdoppelt. Man beteilige sich an einem laufenden Zulassungsverfahren (offenbar Thüringen) und plane für ein weiteres Bundesland in 2014.
Quelle: Bericht von radioszene.de vom 23..4. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen-Anhalt.
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23.4.2013 • Digitalradio: Bitte bloss nicht verwechseln!
Digitalradio-Schriftzug Schnaps ist Schnaps und Radio ist Radio - sollte man eigentlich glauben. Der Schnapsfabrikant The Absolut Company AB sieht das anders und verklagt den deutschen Sender Absolut Radio. Man befürchte Namensverwechselungen, der gute Ruf der Wodka-Marke werde mißbraucht. Das sei „kein PR-Gag von Absolut Radio“, hebt Willi Schreiner, Geschäftsführer des Regensburger Senders, hervor, sondern „knallharte juristische Realität: der schwedische Absolut-Konzern will uns den Namen nehmen“.
Der französische Pernod-Ricard-Konzern, der die Firma 2008 vom schwedischen Staat kaufte, soll seinerzeit bereits das britische Absolute Radio in gleicher Sache verklagt haben.
Quelle: Presseinfo von Absolut Radio vom 23..4. / Hintergrund: DAB+ Bundesmux.
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17.4.2013 • Programme: Das Vierte wird Disney Channel
Überallfernseh-Logo Das Vierte Ab Januar 2014 präsentiert sich auf dem bisherigen Programmplatz von Das Vierte der Disney Channel. Der Mauskonzern hatte 2012 das deutsche Programm gekauft und will es nun zu einem frei empfangbaren Familienkanal unter eigener Marke umbauen. Neben Animations- und Liveaction aus dem Konzernfundus soll es auch Zugekauftes und lokale Eigenproduktionen geben, so die Ankündigung.
Laut Meldungen gehe Disney damit gegenüber SuperRTL in Konkurrenz - obwohl der Konzern dort 50 Prozent hält und bis Ende 2013 ein Programm-Liefervertrag besteht. Ebenfalls Ende 2013 laufe der Exklusivvertrag für Disney-Kanäle mit dem Pay-Anbieter Sky aus.
Von der Änderung werden DVB-T Zuschauer in Berlin und den norddeutschen Ballungsräumen Niedersachsens betroffen sein.
Quelle: Meldung von DWDL vom 17.4.
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16.4.2013 • AGF: Digitalisierung zum Stehen gekommen
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Die Entwicklung beim digitalen TV-Empfang ist praktisch zum Stehen gekommen. Nach Angaben der AG Fernsehforschung (AGF) sind im März nur um 50.000 Haushalte auf digitalen Empfang umgestiegen, die Zahl der Digitalhaushalte liegt damit bei 26,75 Mio. (Vormonat: 26,70 Mio.). Der Marktanteil stieg nur um eine Hinterkommastelle auf 73,8 Prozent. Damit empfangen noch etwa 9,5 der 36,24 Mio. deutschen Fernsehhaushalte analog. Es handelt sich dabei ausschließlich um Kabelhaushalte.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.4.
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15.4.2013 • Kabel: KDG-Klage wg. Einspeiseentgelten abgewiesen (2)
Kabelanschluß Zur Abweisung der Klage von Kabel Deutschland wegen der Gebühren für die Kabelweiterleitung von ARD/ZDF werden weitere Details bekannt. So begründete das Landgericht Köln seine Entscheidung u.a. damit, dass ARD/ZDF ihre Programme digital via Sat bzw. Antenne bereitstellen und nach eigener Aussage keinen Wert auf eine Reanalogisierung legten. Die analoge Verbreitung beruhe daher nicht auf einer Verpflichtung, sondern diene ausschließlich den Vermarktungsinteressen der Netzbetreiber.
Die beiden großen Netzbetreiber Kabel Deutschland und Unity Media Kabel BW hatten die ARD-Anstalten und das ZDF auf die Zahlung von Einspeisegebühren verklagt, nach dem die Anstalten die zu Ende 2012 ausgelaufenen Verträge nicht mehr verlängert hatten. ARD und ZDF wollen dadurch Kosten von 60 Mio. Euro jährlich einsparen. Die alte Vereinbarung folgte dem Wunsch der Politik aus den 80er Jahren, dass sich ARD und ZDF finanziell am Aufbau der Kabelinfrastruktur durch die damalige Staatspost beteiligen sollten.
Nach der abgewiesenen Klage gegen der WDR war Kabel Deutschland kürzlich auch mit seinem Klagebegehren gegen den SWR vor dem Landgericht Stuttgart gescheitert.
Quelle: Meldungen von DF vom 15.4. und 11.4..
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15.4.2013 • DVB-T: Läutet Bayern eine Ausstiegswelle ein?
Überallfernseh-Logo Bayern Läutet der Ausstieg von RTL (trotz des Verbleibs von ProSiebenSat1 bis 2018) doch einen weiteren Rückgang des Programmangebots via DVB-T ein? Die bayerische Medienanstalt BLM meldet eine „neue Kanalbelegung ab 1. Juni“. In der Praxis heisst das: In der Region München/Südbayern verabschieden sich Ende Mai die partagierten Programme Euronews, Channel21 und Regional Fernsehen Oberbayern. In deren Kanal 52 verbleiben dann noch das erst am 2. April gestartete 1-2-3.tv, HSE24 und das lokale München.TV. In der DVB-T Region Nürnberg beenden BibelTV, QVC und Euronews/Channel21 zum 1. Juni die Antennenverbreitung, so dass der Kanal 60 nur noch vom Lokalsender Franken TV genutzt wird. Vier Wochen später vollzieht RTL den Ausstieg in München; in Nürnberg hatte die Programmfamilie schon im Oktober 2010 die Antennenverbreitung aufgegeben.
Die genannten Programmveranstalter „verzichten auf eigenen Wunsch ab diesem Zeitpunkt auf eine Ausstrahlung über DVB-T“, erklärt die BLM. Nach deren Angaben nutzen 8,5 Prozent der Bevölkerung DVB-T.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 15.4. / Hintergrund: DVB-T in Bayern Nord und Süd.
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12.4.2013 • Digitalradio: Ausschreibung für Thüringen (1)
Digitalradio-Schriftzug Thüringen Die thüringische Landesmedienanstalt TLM hat jetzt eine Ausschreibung für den landesweiten DAB+-Multiplex veröffentlicht. Die vakanten Kapazitäten von 294 CUs reichen je nach Konfiguration für drei bis vier Stereo-Programme. Gesendet werden soll in dem vom Inselsberg und Weimar aus betriebenen Kanal 9C, gemeinsam mit den dort schon ausgestrahlten sechs MDR-Radios. Die Lizenzen sollen bis zum 31. Dezember 2020 gelten. Anträge sind bis zum 2. Mai einzureichen.
Laut Ausschreibung könnte das Sendegebiet, das derzeit auf Thüringen-Mitte begrenzt ist, um weitere Regionen erweitert werden. Dabei werden für den Osten des Bundeslandes der Block 10C, für den Norden 6A und für den Süden 5B genannt. Netzbetreiber ist Media Broadcast.
Quelle: Ausschreibung / Hintergrund: DAB+ in Thüringen.
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12.4.2013 • Digitalradio: Sport1 will Fussball auf eigenem Radiosender
Digitalradio-Schriftzug Sport1 Sport1, ausgestattet mit den Radio-Rechten an der Fussball-Bundesliga ab der Saison 2013/14, erteilt Spekulationen um eine künftige Zusammenarbeit mit dem vorherigen Rechteinhaber 90elf eine Absage. Die Tochter der Constantin Medien Gruppe will schon am 19. Juli mit einem Sportradio starten, kündigte Chefredakteur Olaf Schröder laut Berichten gegenüber D-Radio Wissen an. Das Erbe von 90elf nehme man „mit Respekt“ auf. Laut Schröder will das Sport1-Radio alle Spiele wie bisher einzeln und als Konferenz sowie ein Rahmenprogramm nach dem Vorbild der TV-Sendung Doppelpass anbieten.
90elf Dass DAB+ für solche Programmformen eine gute Grundlage bietet, wird deutlich, nachdem aufgrund der hohen Hörerzahl während der 90elf-Übertragung der UEFA-Begegnung Dortmund vs. Malaga der Webstream zusammenbrach.
Kommentar: Sport1 hat bislang keine Lizenz für die Veranstaltung eines Radioprogramms - ob nun im Web, über UKW oder Digitalradio. Die Radiolizenz soll erst noch beantragt werden. UKW kommt nicht in Frage, da die ARD diese Rechte hat. Angesichts des komplett gefüllten bundesweiten DAB+-Muxes scheint aber unklar, ob Sport1 sein neues Fussballradio überhaupt außerhalb des WWW verbreiten kann. Es sei denn, die Landesmedienanstalten werfen ein Programm aus dem Multiplex. Sie könnten 90elf opfern - mit dem Argument, dass durch den Verlust der Ligarechte die Grundlage für die Sendelizenz entfallen ist.
Quelle: Meldungen von satnews.de vom 12.4. und 11.4. / Hintergrund: DAB+ bundesweit.
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10.4.2013 • Österreich: SimpliTV mit Website in den Startlöchern
Österreich DVB-T2 Logo Österreich Kurz vor dem offiziellen Vermarktungsstart des österreichischen DVB-T2 Pakets SimpliTV am 15. April ist die Website heute ans Netz gegangen. Interessierte Zuschauer in Österreich erhalten dort Informationen über das Programmangebot und die Kosten, Empfangsmöglichkeiten, Geräte und Händler.
Bestätigt ist der monatliche Abopreis von 10 Euro. Wahlweise kann auch für 110 Euro auf 12 Monate abgeschlossen werden. Für Zweit- und Drittgeräte werden 4 bzw. 44 Euro erhoben, einmalig für die Freischaltung 25 bzw. 10 Euro. Kostenlos empfangbar und freigeschaltet werden die drei HDTV-Programme von ORFeins, ORF2 und ServusTV.
Quelle: Website von SimpliTV / Hintergrund: SimpliTV/DVB-T2 in Österreich.
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9.4.2013 • Digitalradio: SWR-Mux jetzt auch für Freiburg
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg Laut Berichten hat der SWR das Sendegebiet seines Multiplexes erweitert. In Freiburg-Schönberg wurde eine 4kW-Sendeanlage für den Kanal 8D in Betrieb genommen.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 9.4. / Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg.
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9.4.2013 • Digitalradio: Domradio in NRW mit Plus
Digitalradio-Schriftzug Nordrhein-Westfalen Das katholische Domradio hat seinen Sendebetrieb gestern von DAB (alt) auf DAB+ umgestellt. Gesendet wird NRW-weit in dem offiziell als Pilotprojekt betriebenen Kanal 11D.
Quelle: Presseinfo von Domradio vom 8.4. / Hintergrund: DAB+ in NRW.
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8.4.2013 • Digitalradio: Kein Thema für die RTL-Radios
Digitalradio-Schriftzug Digitalradio ist für die deutschen Radios der RTL-Gruppe kein Thema von Interesse. Das machte Gert Zimmer, Chef der Programmfamilie, im Gespräch mit dem Portal medienpolitik.net deutlich. Neben dem nach wie vor wichtigsten Übertragungsweg UKW gewinne Web-Radio - wegen der Interaktionsmöglichkeiten - verstärkt an Bedeutung. 2012 seien allein 20 Mio. Smartphones verkauft worden. Künftig würden die Sender auf mehrere Übertragungsplattformen - hybrides Radio - setzen. „Wenn man vor diesem Hintergrund die Verkaufszahlen von DABplus-Geräten – rund 400.000 Geräte seit dem Start 2011 – und die überschaubare Nutzung von DABplus-Programmen betrachtet, ist es verwunderlich, warum so vehement am Umsetzen einer nicht marktgetriebenen Technologie festgehalten wird“, kommentierte Zimmer harsch.
Quelle: Interview auf medienpolitik.net vom 8.4.
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8.4.2013 • DVB-T2: Einstieg jetzt auch in Belgien
Belgien DVB-T2 Logo (DVB Project) Heute hat der belgische Netzbetreiber Norkring begonnen, DVB-T2 Sender im Norden des Landes in Betrieb zu nehmen. Der Übergang in den Wirkbetrieb per hartem Umstieg soll bis zum 20. April abgeschlossen sein. Das betrifft allerdings nur die 13 Pay-Programme des Anbieters Teletenne, der im Juni 2012 mittels DVB-T onAir ging. Weiterhin bei DVB-T bleiben die beiden öffentlich-rechtlichen Multiplexe von VRT (flämisch) und RTBF (französisch).
Quelle: Meldung von broadbandtvnews.com vom 6.4.
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8.4.2013 • Österreich: Sendestandorte für DVB-T2 mit SimpliTV (3)
Österreich DVB-T2 Logo Österreich Die Medienbehörde KommAustria hat, datiert vom 28.3., die offiziellen Entscheide für die drei SimpliTV-Multiplexe veröffentlicht. Demnach sind die Zulassungen für den Netzbetrieb auf zehn Jahre gültig. Offen gehalten werden Reserven für eine künftige Regionalisierung z.B. für ORF2 im Mux-D. Die Start-Reichweite von 86 Prozent (stationär mit Dachantenne) soll bis zum Herbst 2014 auf 89 Prozent erweitert werden.
Dem Entscheid zufolge ist bereits seit November 2011 das Interesse der ProSiebenSat1.Gruppe bekannt, aufgrund des Mehrbedarfs wurde der Mux-F ausgeschrieben. Anfang 2012 hatte ORS mitgeteilt, auch mit der RTL-Gruppe in Verhandlungen zu stehen.
Aus dem umfangreichen Papier gehen einige technische Details hervor. So soll die Durchschnitts-Datenrate für HDTV-Programme 4,75, für SD-Programme 1,6 MBit/s im statistischen Multiplex betragen, wobei MPEG-4 Kompression zum Einsatz kommt. Enthalten ist auch die Verteilung der Programme auf die drei Multiplexe.
Quelle: Entscheide von KommAustria vom 28.3. / Hintergrund: SimpliTV/DVB-T2 in Österreich.
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8.4.2013 • Kabel: KDG-Kunden sollen Verträge prüfen
Kabelanschluß Netzbetreiber Kabel Deutschland schaltete am 3. April die Grundverschlüsselung von zehn privaten TV -Programmen ab. Diese können jetzt mittels allen Settopboxen oder Fernsehern mit Digitalkabelempfang genutzt werden - auch von KDG-Kunden mit „analogem Kabelvertrag“, stellt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz fest. Kabelzuschauern mit Zusatzvertrag für digitale Programme rät die Verbraucherzentrale, zu prüfen, ob dieser noch notwendig ist oder gekündigt werden könne.
„Die Verschlüsselung hatte bisher die schnelle Verbreitung von digitalem Kabelfernsehen in Deutschland behindert“, so die Verbraucherschützer. Sie beraten telefonisch (montags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 06131/2848-888). Persönliche Beratungen finden nach Terminvereinbarung mittwochs von 13 bis 16 Uhr in Mainz statt. Fragen werden auch über die Mailadresse fernsehen@vz-rlp.de beantwortet.
Quelle: Presseinfo der VZ RLP vom 8.4. / Hintergrund: Grundverschlüsselung.
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7.4.2013 • Österreich: Sendestandorte für DVB-T2 mit SimpliTV (2)
Österreich DVB-T2 Logo Österreich Nach Angaben im ORS Technikblog sind 25 der 26 Sendeanlagen für SimpliTV in der vergangenen Woche in den Betrieb gegangen; der offizielle Startschuß soll am 15. April fallen. Der Beitrag berichtet ausführlich über die Um- und Ausbauten, die an den Sendeanlagen vorgenommen werden mussten.
Quelle: Tech-Blog von ORS vom 5.4. / Hintergrund: DVB-T2 in Österreich.
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6.4.2013 • Stereoskopie: Enttäuschung bei der BBC
3D-Brille (XpanD) 3D-Fernsehen ist in England ein Flopp, obwohl die Ausstattung mit geeigneten Fernsehern inzwischen etwa 1,5 Mio. Haushalte erfasst. Laut BBC-Technikchef Andy Quested sackte die Zuschauerschaft der 3D-Sendungen von 50 Prozent (Olympia-Opening 2012) auf im Schnitt nur 4.000 ab. Als öffentlich-rechtliche Anstalt stehe die BBC in finanzieller Verantwortung. Nach zweijährigem Versuchbetrieb glaubt Quested nicht, dass die BBC einen eigenen 3D-Kanal starten wird.
Quelle: Meldung von advanced television.com vom 5.4. / Hintergrund: TV und Stereoskopie.
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5.4.2013 • Digitalradio: MDR mit Kampagnen-Woche
Digitalradio-Schriftzug MDR Eine Schwerpunktwoche zum Thema Digitalradio unter dem Motto „Radio: Digital ist besser“ veranstaltet der MDR vom 8. bis 14. April. In allen Programmen wird umfangreich über Digitalradio informiert. Ein redaktioneller Schwerpunkt liegt am 6. April zwischen 13 und 17 Uhr bei MDR Figaro, wo Moderator Axel Bulthaupt auch DAB+-Geräte verlosen wird. Beim MDR-Kulturradio können sich interessierte Hörer um Leihgeräte zum testen bewerben. Auch das MDR-Fernsehen informiert - in der Sendung Hier ab Vier am 11. April sowie in den Regionalmagazinen.
Quelle: Presseinfo des MDR vom 5.4. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
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4.4.2013 • Österreich: Sendestandorte für DVB-T2 mit SimpliTV (1)
Österreich DVB-T2 Logo Österreich Für das österreichische DVB-T2 Paket SimpliTV, das offiziell am 15.4. starten soll, sind jetzt Sendestandorte und Leistungen bekannt. Den jüngsten Senderlisten des Netz- und Plattformbetreibers ORS sind 26 Standorte samt den Sendeleistungen zu entnehmen, von denen aus SimpliTV verbreitet werden wird. Dafür werden überall die Multiplexe D, E und F in Anspruch genommen. Die Sendeleistungen bewegen sich zwischen 2,5 und 125 kW. Die Standorte verteilen sich auf die Bundesländer: Burgenland (1), Kärnten (2), Niederösterreich (2), Oberösterreich (4), Salzburg (3), Steiermark (3), Tirol (3), Vorarlberg (3) und Wien (5). Eine Übersicht kann auch auf den SimpliTV-Seiten dieser Website abgefragt werden.
Bereits für DVB-T (Muxe A und B) neu in Betrieb gegangen ist übrigens der Sendestandort Anger-Högl auf deutschem Territorium. Umgekehrt unterstützt ORS auch deutsche Zuschauer und Radiohörer: Digitalradio- und DVB-T Programme werden vom bodenseenahen Sender Pfänder abgestrahlt.
Quelle: Leitseite Senderlisten von ORS. / Hintergrund: DVB-T2 in Österreich.
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3.4.2013 • Digitalradio: Drei neue Standorte für den Bundesmux
Digitalradio-Schriftzug Thüringen Wie angekündigt sind heute der Sendestandort Inselsberg (Thüringen) und nach kurzer Verschiebung die Sender in Würzburg (Bayern) und Bayern Chemnitz-Geyer (Sachsen) für den Bundesmux aufgeschaltet worden. Von Chemnitz aus werden 650.000 Einwohner, von Würzburg 300.000 Einwohner im Mobil-Modus Sachsen versorgt. Gesendet wird der nationale Multiplex auf dem einheitlichen Kanal 5C. Der Netzausbau wird 2015 beendet.
Laut Netzbetreiber Media Broadcast gehen 2013 weitere vier Standorte in Betrieb. Dann werden von 53 Sendeanlagen aus 73 Prozent des Autobahnnetzes für den mobilen Empfang versorgt. Nach den aktuellen Angaben wurde der Start für Wendelstein von September auf den 28. Juni vorgezogen.
MDR An den drei Standorten ging auch der MDR-Multiplex auf Sendung. Zugleich erweitert der MDR die Lokalvarianten von MDR1 Radio Sachsen um Berichte aus Chemnitz und Bautzen sowie die sorbische Programmfassung. Das neue Ereignisradio MDR Sachsen Extra bietet erstmals am 17. April Live-Übertragungen aus dem Sächsischen Landtag.
Quellen: Presseinfos von digitalradio.de, Media Broadcast und MDR vom 3.4. / Hintergrund: DAB+ national.
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3.4.2013 • DVB-T: „Multithek“ für drei Regionen, Werbekampagne startet
Überallfernseh-Logo Multithek Seit gestern ist das mit DVB-T gekoppelte HbbTV-Angebot Multithek auch in Bremen und München empfangbar. Am 15. April soll NRW folgen, meldet Veranstalter Media Broadcast. „Weitere Regionen folgen in naher Zukunft“, wird angekündigt.
Eine gerade anlaufende Werbekampagne soll „die Bekanntheit der Multithek steigern und Nutzer von der Einfachheit des neuen Internetfernsehens überzeugen“. An drei Beispielen werde visualisiert, „wie aus passiven Zuschauern aktive Programmgestalter werden“.
Quelle: Presseinfos von Media Broadcast vom 2.4. und 3.4. / Hintergrund: Website Multithek, dehnmedia-Seiten zu HbbTV.
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3.4.2013 • DVB-T: DLM begrüßt Entscheidung / Frequenzen erhalten
Überallfernseh-Logo Die Medienanstalten Für die Direktoren der Landesmedienanstalten begrüßte DLM-Vorsitzender Jürgen Brautmeier den Verbleib der ProSiebenSat1-Gruppe bei DVB-T als „gute Nachricht für die Fernsehzuschauer. Sie bedeutet, dass den rund vier Millionen DVB-T-Haushalten in Deutschland in den nächsten Jahren ein inhaltlich attraktives und frei empfangbares Programmangebot erhalten bleibt, das sie unkompliziert und vor allem portabel empfangen können.“ Damit gebe es Raum, „die Weiterentwicklung der Terrestrik voranzutreiben“. Dies hänge aber vom Erhalt des erforderlichen Frequenzspektrums ab. Diese Aufgabe liege bei den Ländern, dem Bund und der EU. Die Terrestrik sei ein unverzichtbarer Bestandteil des Rundfunksystems in Deutschland.
Quelle: Presseinfo der DLM vom 2.4. / Hintergrund: DVB-T Zukunft.
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2.4.2013 • DVB-T: Pro7Sat1 verlängert terrestrische Verbreitung bis 2018
Überallfernseh-Logo ProSiebenSat1-Gruppe Die Entscheidung der ProSiebenSat1-Gruppe zu DVB-T ist gefallen: Die Senderfamilie wird (im Gegensatz zu RTL) der Verbreitung über DVB-T bis 2018 treu bleiben. Die Verbreitungsverträge wurden jetzt bis 2018 verlängert, meldet Netzbetreiber Media Broadcast.
„Wir haben uns dazu entschieden, auch weiterhin unsere Programme einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen. Damit sichern wir die Übertragung des Antennenfernsehens für Millionen von Haushalten in Deutschland“, wird P7S1-Vorstand Conrad Albert in einer Presseinfo zitiert. Er verbindet das mit einem Wink mit dem Zaunpfahl: „Jetzt erwarten wir eine tatkräftige Unterstützung aus der Politik, um diesen Übertragungsweg wirtschaftlich tragfähig zu halten.“ Albert spielt damit auf die RTL-Begründung für deren Ausstieg bei DVB-T an. Der Wettbewerber sah angesichts der Frequenzpolitik des Bundes keine Perspektive für die Entwicklung terrestrischer Geschäftsmodelle.
Laut Bericht der FAZ sieht die TV-Gruppe DVB-T trotz der Kosten positiver als RTL. ProSieben erreiche beispielsweise terrestrisch überdurchschnittliche sieben Prozent seiner Zielgruppe. Zudem, so der Bericht, spekuliere das Münchner Unternehmen auf die von RTL frei gegebenen Frequenzen. Der RTL-Ausstieg „bietet uns die Chance, die Reichweite unserer kleinen Sender auszubauen und wird bei den DVB-T Nutzern unser bereits bestehendes Programmangebot noch mehr in den Fokus stellen“, so Albert. Ab Ende 2014 könnte also die Lizenzierung und Aufschaltung von Sixx in weiteren Regionen sowie von Sat1Gold und dem neuen Kanal ProSieben MAXX erwartet werden.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast, Bericht der FAZ vom 2.4. / Hintergrund: DVB-T Zukunft.



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