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Nachrichten-Archiv Mai 2013

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31.5.2013 • Digitalradio: Neues Programm für Berlin/Brandenburg
Digitalradio-Schriftzug Berlin Im Berlin/Brandenburger DAB+-Kanal 7B ist ab sofort StarSatRadio zu empfangen. Mit dem Musikprogramm aus aktuellen Songs und Hits der 80er Jahre („Musik und kein Gequatsche“) will Betreiber Radio B2 GmbH (veranstaltet in Berlin auch Radio B2 und Radio Gold) daran erinnern, dass unter dem gleichen Namen 1988 das erste Sat-Radio auf Sendung ging. Neben der regionalen terrestrischen Verbreitung ist das Programm im Internet und per App zu empfangen.
Update: Radio B2 vom gleichen Anbieter wurde zeitgleich via DAB+ abgeschaltet.
Quelle: Meldung von StarSatRadio / Hintergrund: DAB+ in Berlin/Brandenburg.
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31.5.2013 • DVB-T: Leipzig Fernsehen gibt auf (2)
Überallfernseh-Logo Leipzig Fernsehen Infolge der Einstellung von Leipzig Fernsehen und des Chemnitzer Schwestersenders sieht der Bundesverband Lokal-TV (BLTV) das Lokalfernsehen in Sachsen vor dem Aus und einen bundesweiten „medienpolitischen Super-GAU“ kommen. Dem Lokalfernsehen in ganz Deutschland stehe aufgrund der Kosten der Digitalisierung der „finanzielle Ruin“ bevor. Die Landesregierung Sachsens wird aufgefordert, noch vor den Bundestagswahlen das Überleben des Lokalfernsehens zu sichern. Dabei wird auf das Vorbild Bayerns verwiesen. Die Einstellung der beiden sächsischen Sender wirke sich wegen des intensiven Programmaustausches auf die Lokalsender des Landes insgesamt aus.
Quelle: Meldung von Sachsen Fernsehen vom 31.5. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen, Lo(kal)power für Leipzig.
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31.5.2013 • Digitalradio: Regiocast stoppt 90elf ab Saisonende (3)
Digitalradio-Schriftzug 90elf Das Fussballradio 90elf geht in die Verlängerung. Der ursprünglichen Ankündigung, das Programm mit der Übertragung des morgigen Pokalfinales (Bayern München vs. VfB Stuttgart) einzustellen, folgt nun ein neues Finale: Am Sonntag, 2. Juni, werden noch einmal die Kommentatorenmikros für das Relegations-Rückspiel der 3. Liga/Regionalliga zwischen Holstein Kiel und Hessen Kassel geöffnet.
90elf, gegründet 2008, startete im August 2011 im nationalen DAB+-Kanal 5C. Aufgrund von Absprachen mit anderen Programmen war es möglich, eine Konferenz und bis zu fünf Partien der 1. bzw. 2. Bundesliga parallel in voller Länge zu übertragen. Die Deutsche Fußball-Liga schlug ein Rechtepaket für die Saison 2013/2014, das die Verbreitung per Digitalradio enthält, dem Konkurrenten Sport1 zu. Die Firma der Constantin-Mediengruppe hat bisher nicht erkennen lassen, dass ein Engagement im Digitalradio vorgesehen ist.
Quelle: Meldung von radiowoche.de vom 30.5. / Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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30.5.2013 • DVB-T: Auch Center.TV Bremen steht vor dem Aus
Überallfernseh-Logo CenterTV Die Schwierigkeiten des lokalen Fernsehens in Deutschland werden - nach der Ankündigung zum Ende von Leipzig Fernsehen - durch eine weitere Meldung deutlich. Nach Angaben der Bremischen Landesmedienanstalt stellt das Regional Programm Center.TV Bremen, bisher empfangbar im Bremer DVB-T Kanal 45, morgen den Sendebetrieb ein, „da die Veranstaltergesellschaft komplett aufgelöst wird“. Den terrestrischen Sendeplatz übernimmt der bisher mit Center.TV partagierte Shoppingsender QVC komplett.
Center.TV Bremen wurde seit Januar (als einziges Programm der Center.TV-Familie) per DVB-T verbreitet. Eine 2009 erteilte Lizenz für das Saarland (als Ersatz für den insolventen Regionalsender SaarTV) wurde nicht genutzt. Die Einstellung des Bremer Lokalsenders war laut Berichten von der Betreiberfirma im April mit wirtschaftlichen Problemen - trotz gestiegener Werbeerlöse und Zuschauerzahlen - begründet worden.
Quelle: Meldung der Brema vom 30.5. / Hintergrund: DVB-T in Bremen.
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30.5.2013 • DVB-T: Leipzig Fernsehen gibt auf (1)
Überallfernseh-Logo Leipzig Fernsehen Der Regionalsender Leipzig Fernsehen (Kanal 31) stellt am 30. September den Betrieb ein. Das bestätigte Geschäftsführer René Falkner gegenüber der Bild-Zeitung. „Nur mit lokalen Werbeerlösen ist es nicht mehr möglich, Fernsehen zu machen. Die Kosten für die Ausstrahlung sind zu hoch geworden.“ Dies obwohl täglich rund 51.000 Menschen das Programm einschalten; laut Falkner handelt es sich um die besten Einschaltzahlen in den Ost-Bundesländern außerhalb Berlins. Während das Schwesterprogramm Dresden Fernsehen weitergeführt wird, schlägt am 30. September die letzte Stunde auch für Chemnitz Fernsehen. Veranstalter aller drei Programme ist die Nürnberger Firma Neue Welle.
Die Argumente deuten darauf hin, dass das Lokalfernsehen in Sachsen trotz erheblicher Förderung der Landesmedienanstalt SLM nicht wirtschaftlich arbeiten kann. Neben dem Leipziger Kanal (dessen spezielle Sendetechnik seinerzeit als kostengünstig und daher besonders geeignet für Lokalsender heraus gestellt wurde) gibt es seit Jahren Bemühungen, Lokal-TV per DVB-T in weitere Regionen Sachsens zu bringen. Dies scheiterte bisher stets an Streitereien über die Finanzierung. In dem Zusammenhang hieß es, selbst mit einer kräftigen Förderung sei ein Lokalkanal für Dresden nicht finanzierbar. Für Görlitz, Auerbach/Plauen und Zwickau wurde zuletzt der Start von Lokalprogrammen via DVB-T im Sommer 2013 avisiert.
Der Leipziger Lokalkanal startete 2008 als von der Medienanstalt SLM finanziertes Pilotprojekt mit kostengünstiger Lowpower-Sendetechnik und ist seit 2010 im Regelbetrieb.
Quelle: Meldung der Bild-Zeitung vom 29.5. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen, Lo(kal)power für Leipzig.
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29.5.2013 • Gerätemarkt: Fernseher-Verkauf bricht stark ein
gfu Mit einem leichten Umsatzrückgang schaukelt sich die Consumer Electronics-Branche in etwa auf Vorjahresniveau ins Jahr 2013. Das geht aus dem Consumer Electronics Marktindex Deutschland (CEMIX) für das 1. Quartal 2013 hervor. Insgesamt wurden 6,55 (Q1/2012: 6,587) Mrd. Euro umgesetzt. Das Minus in der Unterhaltungselektronik wurde durch die positive Entwicklung der privaten Telekommunikations-Produkte nahezu ausgeglichen.
Das Schlüsselsegment der Fernsehgeräte ist allerdings stark eingebrochen. Mit Displays wurde ein um sage und schreibe 20,9 Prozent geringerer Umsatz (1,274 Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahresquartal erwirtschaftet. Dabei tragen LCDs als dominierende Produktgruppe mit einem Rückgang um 19,4 Prozent auf 1,226 Mrd. Euro (bzw. von 2,446 auf 1,987 Mio. Stück) den Löwenanteil. Allerdings waren im Gesamtjahr 2012 gerade bei den Fernsehern die Ziele verfehlt worden; statt 10 Mio. wurden nur 9,6 Mio. Stück (100.000 weniger als 2011!) verkauft. Geht man vom 1. Quartal aus, könnte 2013 der TV-Absatz erheblich fallen.
In der Interpretation der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik hatten im Vorjahresquartal die Fussball-EM und Olympia Impulse gesetzt, Effekte, die in diesem Jahr fehlen. Betroffen sind - nach der Analog-Abschaltung des Sat-Fernsehens am 30. April 2012 - auch die Settopboxen. Hier kippte Absatz im Vergleich zum 1. Quartal 2012 um 52,1 Prozent auf 1,051 Mio. Stück ab; der Umsatz in dem Bereich fiel von 202 auf 108 Mio. Euro (minus 46,4 Prozent).
Zuwächse erreicht die Branche vor allem bei Smartphones (plus 30,6 Prozent auf 1,786 Mio. Euro für 4,9 Mio. Stück), bei Foto-Wechselobjektiven sowie einigen Audio-Zubehören.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 29.5., CEMIX Index Q1/2013.
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29.5.2013 • Australien: Zwischenbilanz nach drei Jahren DAB+
DABplus-Logo Schriftzug Australien Digitalradio hat in Australien trotz der Finanzkrise die Erwartungen übertroffen. Das stellt der Digital Radio Industry Report 2013, vorgelegt von Commercial Radio Australia (CRA), fest. Das Sendenetz wurde seit dem Start im August 2009 für 60 Prozent der Bevölkerung ausgebaut. Die Versorgung ist auf die Ballungsräume Sydney, Melbourne, Brisbane, Adelaide und Perth konzentriert. In Darwin und der Hauptstadt Canberra laufen Tests. 102 private und öffentlich-rechtliche Radiostationen, davon 37 nur via DAB+ aktive, sind in 15 DAB+-Multiplexen gebündelt.
Laut dem umfassenden Bericht schalteten im 1. Quartal 2013 1,5 Mio. Australier (plus 300.000 zum Vorjahresquartal) bzw. 11,6 Prozent der Radiohörer mindestens einmal wöchentlich DAB+ ein. Zwischen August 2009 und Ende Januar 2013 wurden 1,2 Mio. Geräte und 14.000 Autos mit DAB+-Radio verkauft. Die Haushaltsausstattung liege bei 15,2 Prozent. Damit wird der ursprünglich für Juni 2014 vorhergesagte Wert von 16 Prozent wesentlich früher erreicht.
Quelle: CRA-Report vom Mai 2013.
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28.5.2013 • Digitalradio: Sport1-Radio kommt nur Online
Digitalradio-Schriftzug sport1 Sport1, der neue Lizenzinhaber für Senderechte der Fußball-Bundesliga, plant derzeit nicht für Digitalradio mit DAB+. Aus der Stellenausschreibung für die Radio-Ressortleitung geht hervor, dass die Verbreitung des neuen Sportradios nur Online geplant ist. Digitalradio verliert damit attraktive Programminhalte.
Die DFL hatte das Audio Netcast-Rechtepaket bis zur Saison 2016/17, das auch DAB+-Sendungen einschließt, an Sport1 (Constantin-Mediengruppe) vergeben. Der bisherige Lizenzinhaber 90elf, der mit den Liveübertragungen der 1. und 2. Ligaspiele zur Attraktivität des nationalen DAB+-Multiplexes erheblich beigetragen hat, stellt mit dem Pokalfinale am kommenden Sonnabend seine Sendungen ein. Veranstalter Regiocast Digital will seine Lizenz für ein anderes Programmkonzept weiter nutzen. Für einen Sportkanal ohne Fußball wird aber keine wirtschaftliche Chance gesehen.
Quelle: Stellenanzeige von Sport1. / Hintergrund: DAB+-Bundesmuxx.
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27.5.2013 • DVB-T: Änderungen im Programmangebot in Bayern am 1.6.
Überallfernseh-Logo Bayern Ab dem 1. Juni werden erhebliche Änderungen im Angebot privater Programme wirksam.
In München/Südbayern geht im Kanal 52 der Frauensender Sixx (ProSiebenSat1-Gruppe) neu auf Sendung. Hingegen beenden Euronews, Channel21 und Regional Fernsehen Oberbayern, die sich dort einen Programmplatz teilen, ihre digitalterrestrische Verbreitung.
Auch in Nürnberg kommt Sixx neu ins Angebot des Kanals 60. Dort geben jedoch BibelTV, QVC und Euronews/Channel21 das Thema DVB-T auf. Neben Sixx wird im K60 weiterhin das regionale FrankenTV ausgestrahlt.
In beiden bayerischen DVB-T Regionen ist am 1. Juni also ein (Kanal-) Suchlauf notwendig, um die aktuelle Programmbelegung zu nutzen.
Eine weitere gravierende Änderung steht zum 31. Juli in München bevor: Dann beenden die vier Programme der RTL-Gruppe die Verbreitung im DVB-T Kanal 34.
Die ProSiebenSat1-Programmfamilie hatte kürzlich den DVB-T Sendevertrag bis 2018 verlängert und das Interesse an der Verbreitung weiterer Spartenprogramme über DVB-T deutlich gemacht.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 27.5. / Hintergrund: DVB-T in München/Südbayern, Nürnberg.
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23.5.2013 • Digitalradio: Regiocast stoppt 90elf ab Saisonende (2)
Digitalradio-Schriftzug 90elf Der Marketing-Verbund Initiative Digitalradio Deutschland bedauert die bevorstehende Einstellung der Fußballwelle 90elf. Das Programm war, so Willi Streul, Intendant von Deutschlandradio und Vorsitzender der Initiative, „eine hoch attraktive und außerordentliche Bereicherung für Digitalradio“. Steul hofft für die Fans, „dass die neuen Rechteinhaber neben dem Internet den enormen Wert der digitalen terrestrischen Verbreitung über DAB erkennen und auch nutzen“.
Sport1, ab der Saison 2013/2014 im Besitz der Übertragungsrechte für die 1. und 2. Bundesliga, plant nach eigenem Bekunden ein Radioprogramm. Das Unternehmen hat bislang aber keine Lizenzen als Radioveranstalter im Internet oder per DAB. An der jüngsten Ausschreibung für Thüringen hätte sich Sport1 beteiligen können, was aber offensichtlich nicht der Fall war.
Quelle: Meldung von Infosat vom 22.5. / Hintergrund: DAB+-Bundesmuxx.
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23.5.2013 • Digitalradio: 18 neue Standorte für den Bundesmux bis 2015
Digitalradio-Schriftzug Media Broadcast Netzbetreiber Media Broadcast kündigt den Ausbau des Sendenetzes für den nationalen DAB+-Multiplex im Kanal 5C um 18 Standorte bis Ende 2015 an. Beim European Automotive Event wurden laut Berichten Sendeanlagen für Rostock, Pritzwalk, Visselhövede, Aurich, Teutoburger Wald/Bielstein, Aachen, Siegen-Süd, Brocken, Bad Marienberg, Kaiserslautern, Jena, Gera, Ochsenkopf, Pfänder (Österreich), Raichberg, Mudau und Kreuzberg genannt.
Nach bisherigem Informationsstand sind in diesem Jahr Erweiterungen des Versorgungsbereichs durch Inbetriebnahme der Standorte Gelnhausen (1. Juni), Wendelstein (28. Juni), Geislingen (1. August) und Minden (1. September) vorgesehen.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 23.5. / Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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23.5.2013 • Bundesnetzagentur: Neue Servicenummer bei Funkstörungen
Bundesnetzagentur Für telefonische Meldungen von Funkstörungen und Störungen beim Radio- und TV-Empfang richtet die Bundesnetzagentur ab dem 1. Juni die Rufnummer 04821 89 55 55 ein. Ab dem 1. Juni müssen die Warteschleifen von Servicenummern für den Anrufer kostenlos sei. Das war mit der bisherigen 0180-Nummer nicht gewährleistet. Diese wird noch bis Ende 2013 auf eine kostenlose Ansage umgeschaltet. Störungsmeldungen können ausserdem über die Mailadresse funkstoerung (at) bnetza.de gemeldet werden.
Quelle: Presseinfo der BNetzA vom 22.5.
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21.5.2013 • Digitalradio: Regiocast stoppt 90elf ab Saisonende (1)
Digitalradio-Schriftzug 90elf Der Radioveranstalter Regiocast Digital stellt seine Fußballwelle 90elf ein. Die Sendungen werden nach dem Pokalspiel am 1. Juni beendet.
Nach dem die Deutsche Fußball Liga die Bundesliga-Senderechte ab der Saison 2013/14 an Sport1 vergeben hatte, „fehlt dem Sender die Geschäftsgrundlage für einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb“. Man habe daraufhin neue Konzepte geprüft und mit möglichen Partnern gesprochen. Es sei aber nicht gelungen, „wirtschaftlich tragbare Szenarien zu rechnen“. Weil nun „mehr als zwei Drittel des Contents“ und die damit verbundenen Werbeeinnahmen entfallen, sei der Sender nicht zu halten.
Regiocast will das Engagement im bundesweiten DAB+-Multiplex, wo das Unternehmen auch mit Radio Bob und Sunshine Live präsent ist, jedoch nicht in Frage stellen. „Wir sind bereits in intensiven Überlegungen, wie wir den freiwerdenden Programmplatz künftig mit attraktiven Inhalten besetzen können.“ Sport1 hatte ein eigenes Radioprogramm angekündigt, kann den attraktiven Programmplatz im nationalen DAB+-Multiplex aber nicht ohne Weiteres übernehmen.
Quelle: Presseinfo von Regiocast vom 21.5. / Hintergrund: DAB+-Bundesmuxx.
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21.5.2013 • Schweiz: DAB+ fürs Auto „voll etablieren“
DABplus-Logo Schriftzug Schweiz Schweizerische Unternehmen und Institutionen wollen den Einsatz von DAB+-Radios weiter vorantreiben und „im gesamten Autoradio-Markt in den nächsten zwei bis drei Jahren voll etablieren“. Das ist Ergebnis einer Fachkonferenz, zu der die Marketingorganisation MCDT eingeladen hatte.
In der Schweiz seien 1,2 Mio. Digitalradios in Betrieb, jedoch nur 10.000 in Autos. Daher bestehe im Automotive-Bereich noch hohes Potenzial, zumal rund 70 Prozent der Schweizer Radio im Auto hören. Zudem seien Verkehrsdienste mit TPEG ebenso wie Textangebote mit Journaline attraktiv und könnten sich im Tourismusland Schweiz als „interessanter Kommunikationskanal entpuppen“.
Die Schweiz will 2014 zum „Jahr des DAB+ Tunnelausbaus“ machen. Das Programmangebot im französischsprachigen Landesteil wird schon 2013 um 16 private Radios erweitert.
Quelle: Presseinfo von MCDT vom 21.5.
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17.5.2013 • DVB-T: Polen kurz vor der Analogabschaltung
DVB-T Logo (DVB Project) Polen Heute wurde der analogterrestrische Fernsehempfang in zahlreichen Regionen Polens, darunter den Städten Krakow, Lodz und Katowice, abgeschaltet. Bis zum 31. Juli wird die TV-Terrestrik komplett auf DVB-T umgeschaltet. Derzeit werden 25 Mio. Einwohner versorgt - doppelt so viele wie beim Start 2009. 19 Programme werden in drei Multiplexen verbreitet. Die MPEG-4 Kompression ermöglicht auch HDTV-Übertragungen.
Quelle: Meldung von broadcasttvnews.com / Hintergrund: DVB-T in Polen.
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17.5.2013 • Digitalradio: Mediamobile startet TPEG-Dienst (2)
Digitalradio-Schriftzug Auf Nachfrage von dehnmedia.de bestätigte das deutsche Büro von Mediamobile, dass der neue Telematikdienst des Unternehmens im nationalen Multiplex (Kanal 5C) verbreitet wird. Aktuell gebe es aber nur wenige geeignete Geräte. Von einigen Herstellern lägen Anfragen zur Implementierung vor. Konkret genannt wird der Terratec Noxon DAB-Stick, der die Dienste „alsbald“ darstellen können soll.
Der Dienst werde als kostenpflichtiger Premium-Dienst angeboten. „Die Kosten werden aber auf den Preis des Gerätes aufgeschlagen, es entstehen keine monatlichen oder jährlichen Gebühren“, heißt es.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DAB+-Bundesmuxx, DAB+-Mobilitätsdienste.
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17.5.2013 • Digitalradio: EBU mit Vorstoß zur digitalen Radiozukunft
DABplus-Logo Schriftzug EBU Die European Broadcast Union (EBU) führt mit der EU-Kommission Vorgespräche über eine UKW-Abschaltung. Dies berichtet Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk. Das Radio soll als wichtiger Teil der europäischen Kulturlandschaft und unverzichtbares Informationsmedium bei der Digitalisierung eine Vorreiterrolle spielen, erklärte ein EU-Sprecher gegenüber dem Informationsdienst.
Die EBU, in der 74 Rundfunkanstalten aus 56 Staaten zusammen geschlossen sind, hat der EU vorgeschlagen, sich auf die Verbreitung landesweiter Programme mittels DAB+ fest zu legen. Für Lokalsender wird aus Kostengründen DRM+ empfohlen. Dementsprechend hatte die EBU schon früher einen „Euro-Chip“ für beide Empfangsarten als künftige Pflichtausstattung für Radiogeräte ins Gespräch gebracht. Nach Kritik von Privatsendern wurde das Konzept um die Internetanbindung erweitert. Die EBU kann technische Standards aber nur empfehlen. Daher sei es an der EU-Kommission festzulegen, ob, wie und wann regulatorisch eingegriffen werde.
Die Radiodigitalisierung ist in Europa auf sehr unterschiedlichem Stand. Während Norwegen UKW ab 2017 abschaltet, ist in Österreich noch keine Einführungsabsicht erkennbar. In Deutschland wurden die ursprünglich geplanten gesetzlichen Terminvorgaben für eine UKW-Abschaltung aus den Gesetzesvorhaben gestrichen.
Quelle: Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk Special Mai 2013.
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17.5.2013 • Digitalradio: Bundesliga-Berichte bleiben weiter offen
Digitalradio-Schriftzug Fußball Weiter offen bleibt die Zukunft der Berichterstattung über die kommenden Bundesliga-Saisons im Digitalradio. Hinter den Kulissen werde derzeit verhandelt. So liefen Gespräche zwischen den Landesmedienanstalten und dem neuen Lizenzinhaber Sport1. Dort werde ein eigenes Programmangebot mit einem eigenen Talk-Format geplant, bestätigte Chefredakteur Olaf Schröder gegenüber dem Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk.
Mit der neuerlichen Ankündigung von Schröder wird klar, dass der bisherige Inhaber der Fußball-Lizenz 90elf keine Sublizenz bekommen wird. Das Unternehmen erarbeite daher zur Zeit ein Programmkonzept für den Fortbestand des Senders.
Quelle: Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk Special Mai 2013.
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17.5.2013 • Digitalradio: Autobranche setzt auf DAB+
Digitalradio-Schriftzug „Bei den Autoherstellern wächst die Einsicht, dass auch moderne Autos nur solche sind, die auch mit modernen Radios serienmäßig ausgestattet sind.“ So resumierte Michael Reichert, Leiter des ARD Projektbüros Digital Radio, den 5. WorldDMB European Automotive-Kongress, der gestern in Hamburg beendet wurde. Für Deutschland sei dabei der Netzausbau, vor allem die Schließung von Versorgungslücken entlang der Bundesautobahnen, von großer Bedeutung für die Auto- und Geräteindustrie.
Der Kongress hatte Schwerpunkte auf Nachrüstlösungen für Autos und Telematikdienste gesetzt. WorldDMB ist der für die Standard-Entwicklung der DMB/DAB-Familie zuständige Industriezusammenschluß.
Quelle: Presseinfo der Initiative Digitalradio Deutschland vom 16.5.
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17.5.2013 • Digitalradio: Riesenschritte in England
DAB-Logo Schriftzug England Der digitale Hörfunk zog im 1. Quartal 2013 in England 34,4 Prozent der Radionutzung (Hördauer: insgesamt 355 Mio. Stunden) auf sich (Q1 2012: 311 Mio. Stunden; plus 17 Prozent). Davon werden zwei Drittel durch DAB, 14,5 Prozent über DVB-T und 14,6 Prozent online abgedeckt. Der Zeitanteil von DAB stieg dabei von 203 auf 233 Mio. Stunden (um 18 Prozent) auf 22,5 Prozent der gesamten Radionutzung (analog und digital). Bezogen auf die Hörerzahl nutzen 26 Mio. Briten (Vorjahresquartal: 23,4 Mio.) über 15 Jahren mindestens 5 Minuten pro Woche eine der drei digitalen Radioplattformen. 23 Mio. Erwachsene - das sind 44 Prozent der britischen Bevölkerung - haben inzwischen Zugang zu einem DAB-Empfangsgerät.
Diese Zahlen veröffentlichte jetzt RAJAR (Radio Joint Audience Research), zuständig für die offizielle Hörerforschung in England.
Quelle: Quartalsinfo von RAJAR vom 16.5.
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16.5.2013 • Digitalradio: Mediamobile startet TPEG-Dienst (1)
Digitalradio-Schriftzug Das Unternehmen Mediamobile hat zwei Verkehrsdienste nach dem TPEG-Protokoll unter dem Namen V-Traffic Premium DAB in Deutschland gestartet. „Traffic alerts“ (TEC) gibt Infos über Unfälle, Sperrungen und Straßenarbeiten an Autofahrer weiter. „Traffic flow information“ (TFP) beinhalte u.a. Empfehlungen für optimale Reisegeschwindigkeiten auf 190.000 Straßenkilometern in Deutschland.
Laut Mediamobile gelangen die Infos 400 mal schneller als über die üblichen RDS/TMC-Dienste zum Autofahrer und stellen die 20fache Informationsmenge bereit. Das Angebot soll erweitert werden. Neben DAB sind die Infos auch mit geeigneten Navi-Geräten empfangbar.
Mediamobile ist eine Schwesterfirma des Sendenetzbetreibers Media Broadcast innerhalb der französischen TDF-Gruppe und bisher in Frankreich, Polen und Skandinavien mit Verkehrsinformations-Diensten aktiv.
Quelle: Presseinfo von Mediamobile vom 15.5. / Hintergrund: DAB+-Bundesmuxx, DAB+-Mobilitätsdienste.
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16.5.2013 • DVB-T: Kieler Woche wieder mit Veranstaltungs-TV
Überallfernseh-Logo Schleswig-Holstein Auch 2013 wird anlässlich der Kieler Woche ein Veranstaltungsfernsehen per DVB-T verbreitet. Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein vergab eine Sendelizenz an die Jacaranda Sport Consulting GmbH, die das Kieler Woche TV schon im Vorjahr veranstaltete. Gesendet wird zwischen dem 20. und 30. Juni im Kanal 52 vom Standort Kiel-Stadt aus.
Quelle: Presseinfo der MA HSH vom 16.5. / Hintergrund: Kieler Woche TV, DVB-T im Raum Kiel.
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15.5.2013 • Digitalradio: BR startet neue Jugendwelle PULS
Digitalradio-Schriftzug PULS - Logo Der Bayerische Rundfunk hat heute seine neue Jugendwelle PULS gestartet. Sie wird im landesweiten DAB-Kanal 12D verbreitet, online gestreamt und ist auch per App empfangbar. Regelmässige Sendezeiten gibt es zudem in Bayern 3 sowie im 3. Fernsehprogramm des BR. PULS ersetzt das bisherige ON3-Radio.
Quelle: Presseinfo vom 14.5., PULS Homepage / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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14.5.2013 • DVB-T: UHF-Spektrum für TV langfristig erhalten
EBU Die Radio Spectrum Policy Group (RSPG) der EBU hat die Europäische Kommission aufgefordert, das UHF-Frequenzpektrum für terrestrische Fernsehübertragungen zu sichern. Nach dem 800- dürfe nicht auch noch der 700-MHz-Bereich an den Mobilfunk abgegeben werden. Die RSPG sieht zudem keinen Beweis dafür, dass der Mobilfunk mehr Spektrum für seinen künftigen Bedarf benötige. DVB-T nutze das Spektrum beim Vertrieb linearer Medien an ein großes Publikum effizienter als der Mobilfunk.
Die Stellungnahme kommt im Vorfeld des EU-Gipfels im Oktober 2013, der einen einheitlichen Markt für Informations- und Kommunikationstechnologien (einschließlich von Frequenzfragen) beschließen soll. Zudem soll die Wellenkonferenz WRC eine ab 2015 gültige Neuaufteilung der Frequenzverwendung beschließen, die eine gemeinsamen Nutzung des 700 MHz-Bandes durch Telekoms und Rundfunk beinhaltet. Die zurückhaltende Positionierung der Bundesregierung zu diesen Fragen der Frequenzpolitik war einer der Gründe für RTL, die Antennenverbreitung aufzugeben. ProSiebenSat1 hat zwar anders entschieden, aber gleichfalls diese Kritik geübt.
Quelle: Info der EBU vom 7.5. / Hintergrund: Digitale Dividende 2.
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14.5.2013 • Digitalradio: Ausschreibung für Thüringen (2)
Digitalradio-Schriftzug Thüringen Eine Ausschreibung der Thüringer Landesmedienanstalt TLM für landesweite DAB+-Programme ist offenbar ohne Ergebnis zuende gegangen. satnews.de meldet ohne Quellenangabe, selbst der Veranstalter Schlagerhölle, der die Ausschreibung initiiert haben soll, hätte sich nicht beworben.
Quelle: satnews.de vom 15.5. / Hintergrund: DAB+ in Thüringen.
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13.5.2013 • DVB-T: ProSiebenSat1 will mehr Programme senden
Überallfernseh-Logo ProSiebenSat1-Gruppe „Wir erreichen über DVB-T durchschnittlich mehr Zuschauer als andere TV-Anbieter“. Das war laut Klaus Steffens, Leiter Technik Distribution der ProSiebenSat1-Gruppe, der ausschlagebende Grund, das DVB-T Engagement weiterzuführen. Die hohen Kosten der Terrestrik seien nur ein Kriterium gewesen. Steffens nährt Spekulationen, wonach die Senderfamilie mehr Programme über DVB-T abstrahlen wolle: „Wir strahlen unsere Programme ProSieben, Sat1 und KabelEins weiter über DVB-T aus und denken darüber hinaus auch daran, unsere neuen Sender über DVB-T zu verbreiten“.
Zur Perspektive der TV-Antenne wiederholte Steffens den bekannten Standpunkt, für HDTV-Programme über DVB-T2 müssten die gleichen Bedingungen wie für Satellit und Kabel gelten; gefordert wird vor allem ein Kopierschutz. Mit anderen Worten: Ohne Grundverschlüsselung geht mit DVB-T2 nichts. Dagegen stehe aber der politische Wille, Fernsehen über DVB-T günstig und ohne Barrieren zugänglich zu machen.
Quelle: Meldung von digitalfernsehen.de vom 13.5.
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10.5.2013 • DVB-T: Neuer NDR-Sender für Waren/Müritz
Überallfernseh-Logo MeckPomm Der NDR hat eine Sendeanlage für den bisher nicht mit DVB-T versorgten Raum Waren/Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) in Betrieb genommen. Von dort aus werden DasErste und die Dritten Programme von NDR (Regionalisierung MVP), MDR (mit NDR Hamburg/Schleswig-Holstein) und RBB (Brandenburg) ausgestrahlt.
Die Übertragungen mit 1 kW Leistung im Kanal 22 (SFN mit Helpterberg/Neubrandenburg) machen laut NDR jetzt den Empfang in Röbel, Malchow, Vollrathsruhe, Stavenhagen, Möllenhagen und Rechlin (per Dachantenne) möglich. In Waren soll laut NDR eine kleinen Außenantenne oder gute Zimmerantenne ausreichen. Erstmals mitversorgt wird das Urlaubsgebiet der Müritz und des Kölpinsees, wo der Kanal nunmehr auch von Bootsbesitzern empfangbar sei. Das ZDF überträgt seinen Multiplex in dem Versorgungsgebiet weiterhin nicht.
Quelle: Presseinfo des NDR vom 8.5. / Hintergrund: Empfangsprognose und Parameter des NDR, dehnmedia: DVB-T in MVP.
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9.5.2013 • Österreich: Übergang auf DVB-T2 soll fortgesetzt werden
Österreich DVB-T Logo Österreich Schon kurz nach dem Start des DVB-T2 Paketes SimpliTV plant die österreichische Medienbehörde KommAustria weitere Schritte für den Umstieg auf DVB-T2. Dies geht aus dem „Digitalisierungskonzept 2013“ hervor, das am 1. Mai wirksam wurde.
Im August 2014 sollen die von Privatsendern und dem ORF genutzten nationalen DVB-T Multiplexe A und B für Plattformbetreiber ausgeschrieben werden. Dabei sei „ein Übergangsszenario von DVB-T auf DVB-T2, das sich an den Bedürfnissen der Konsumenten und der Rundfunkveranstalter orientiert“ besonders zu berücksichtigen.
Desweiteren wird die Erweiterung der digitalterrestrischen Versorgung in Kärnten (Westen), Niederösterreich (Mitte/Nord), Tirol (Osten) und Salzburg in Aussicht gestellt. Welchem Multiplex die Kapazitäten zugeordnet werden, wird offen gelassen.
DABplus-Logo Schriftzug Die Einführung von Digitalradio mit DAB+-Technik ist weiter im Wartestand. Komm Austria wiederholt dazu die bekannte Position, eine Ausschreibung käme erst in Betracht, wenn „von Seiten eines (potentiellen) Multiplex-Betreibers ein schlüssiges, technisch realisierbares und nachvollziehbares Konzept vorgelegt wird, das eine Belegung der jeweiligen Multiplex-Plattform mit digitalen Hörfunkprogrammen im Ausmaß von mindestens 75vH der zur Verfügung stehenden Kapazitäten und die Sicherstellung der Finanzierung der Errichtungs- und Betriebskosten der beantragten Multiplexplattform erwarten lässt“. Gleichwohl wird festgestellt, dass bis zu sieben Sendenetze verfügbar sind.
Quelle: Zum Digitalisierungskonzept 2013 / Hintergrund: DVB-T, SimpliTV in Österreich.
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8.5.2013 • Digitalradio: Von On3 zu Puls am 15. Mai beim BR
Digitalradio-Schriftzug Bayern Am 15. Mai geht, wie angekündigt, das Jugendprogramm des Bayerischen Rundfunks unter der neuen Marke PULS und trimedial an den Start. Die Verbreitung des 24stündigen Radioprogramms erfolgt, wie der Vorgänger On3, im landesweiten DAB+-Kanal 12D sowie per neuer App auch aufs Smartphone. Programm-SpinOffs soll es beim Bayern3-Radio und im Bayerischen Fernsehen geben.
Quelle: Presseinfo vom 8.5., Puls-Infos des BR / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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8.5.2013 • AGF: Digitalisierung im April mit leichtem Schub
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Etwa 200.000 Haushalte haben sich im April für den Umstieg auf digitalen Fernsehempfang entschieden. Das geht aus der monatlichen Veröffentlichung der AG Fernsehforschung (AGF) per 1. Mai 2013 hervor. Danach empfangen jetzt 26,95 Mio. (Vormonat: 26,75 Mio.) Haushalte digital. Der Marktanteil stieg von 73,6 auf 74,4 Prozent.
Genau vor einem Jahr, mit Stichtag 30. April 2012, war die analoge Sat-Verbreitung beendet worden, so dass das Kabel als einziger TV-Empfangsweg mit analoger Option verbleibt. Seinerzeit war der Digitalisierungsgrad mit 68,8 Prozent (24,8 Mio.) der TV-Haushalte angegeben worden. Im Vorfeld des Umstiegs beim Sat-Empfang waren naturgemäss höhere monatliche Zuwachsraten zu verzeichnen gewesen. Binnen Jahresfrist sind immerhin also 2 Mio. Haushalte dazu gekommen. Ausgegangen wird 2013 von 36,24 (Vorjahr 36,04) Mio. deutschen TV-Haushalten.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.5.
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8.5.2013 • DVB-T: Bekenntnisse zur TV-Antenne
Überallfernseh-Logo Vertreter von ARD/ZDF, Medienpolitik und Landesmedienanstalten haben sich beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland klar zu DVB-T und dessen Weiterentwicklung bekannt. Trotz der avisierten Abschaltung von RTL liege „DVB-T nicht auf der Intensivstation“, so Andreas Bereczky (ZDF). Andernfalls würde man ein international bewährtes Übertragungssystem abschalten, was nicht rückgängig gemacht werden könne. Für die ARD unterstrich Ulrich Liebenow (MDR) das Ziel, mittels Umstellung auf DVB-T2 dem Bedarf an mobil empfangbaren Angeboten nachzukommen. „An DVB-T festzuhalten, ist deshalb für uns ein Gebot der Stunde.“ Einem Wechsel von DVB-T zu DVB-T2 in Deutschland stehe aus Sicht des Netzbetreibers nichts entgegen, ergänzte Media Broadcast-Geschäftsführer Bernd Kraus.
Nun müssten Sender und Bundesländer „den Bund überzeugen, dass er sich bei der anstehenden Weltfunkkonferenz in Genf 2015 für eine Sicherung der Frequenzen für die Rundfunkanbieter einsetzt“, machte der Präsident der Bayerischen Landesmedienanstalt, Siegfried Schneider, eine der Bedrohungen deutlich, vor denen der Verbreitungsweg steht. „Das Abschalten von DVB-T wäre ein Rückschritt in der Rundfunkpolitik“, bekräftigte Matthias Knothe (Stabsstelle Medienpolitik der schleswig-holsteinischen Staatskanzlei) angesichts eines Marktanteils der Antenne von 30 Prozent in dem Bundesland.
Quelle: Presseinfo vom Medientreffpunkt vom 7.5. / Hintergrund: RTL-Rückzug.
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8.5.2013 • Österreich: Noch freie Kapazitäten bei SimpliTV
Österreich DVB-T2 Logo Österreich ORS comm, Betreiber des österreichischen DVB-T2 Angebotes SimpliTV, hat zu einer Interessensbekundung für offene Sendekapazitäten im Mux-F aufgerufen. Dort sind noch 5.000 kBit/s vakant. Das würde für ein HDTV- oder bis zu 3 SD-Programme im statistischen Multiplex ausreichen.
DVB-T Logo Österreich Eine weitere Interessensbekundung, die ORS comm auf den Weg brachte, betrifft Programme für den DVB-T Mux-C im Raum Bregenz/Dornbirn und Teilen des Bezirks Feldkirch. Gezielt wird auf „Programme, die in besonderem Maße auf die Interessen im lokalen bzw. regionalen Versorgungsgebiet Bedacht nehmen“.
Quelle: Interessensbekundungen für Mux-F (30.4.), Mux-C (8.5.) / Hintergrund: SimpliTV, DVB-T in Österreich.
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8.5.2013 • Digitalradio: Ballungsraum- statt 2. Bundesmux?
Digitalradio-Schriftzug Für einen zweiten bundesweiten DAB+ Multiplex reicht das Veranstalterinteresse offenbar nicht aus. Laut „gut informierten Kreisen“ wurde dieser Plan zu den Akten gelegt, meldet satnews.de. Anstelle einer zweiten bundesweiten Bedeckung gebe es neue Überlegungen, deren Umsetzung aber aktuell noch offen ist. Diese würden von anderen Initiatoren getragen. Denkbar sei ein „Ballungsraum-Multiplex“, dessen Verbreitung auf Bevölkerungszentren wie Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Rhein/Ruhr, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Stuttgart, Leipzig/Halle, Dresden, Nürnberg und München begrenzt sein könnte.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 8.5. / Hintergrund: Zweiter Bundesmux.
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8.5.2013 • Terrestrik: Konkurrenz für Media Broadcast ab 2016?
Terrestrik In zwei Jahren sollen die Radio-Sendenetze liberalisiert werden und der bisherige Beinahe-Monopolist Media Broadcast Konkurrenz bekommen. In den Startlöchern steht bereits die österreichische Firma ORS comm, ein 50/50-Venture von ORF und Raiffeisen-Gruppe. Deren Vertreter seien bereits mit Programmveranstaltern in Vorgesprächen, hieß es beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland.
Während sich vor allem die Privatradios erhebliche Einsparungen bei den Verbreitungskosten versprechen, wies Martin Deitenbeck (Medienanstalt SLM) auf noch fehlende gesetzliche Regelungen in einigen Bundesländern hin. Dort muss bisher zuerst der Netzbetreiber lizenziert werden, mit dem die später genehmigten Programme dann in Vertrag gehen. Künftig sei es aber umgekehrt notwendig, dass Programmanbietern die Sendekapazität zugeteilt wird und diese sich dann einen Netzbetreiber suchen.
Quelle: Presseinfo des Medientreffpunktes vom 7.5.
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7.5.2013 • Kabel: Kabel Deutschland geht in die 2. Instanz
Kabelanschluß In der juristischen Auseinandersetzung um Gebühren für die Kabelweiterleitung von TV-Programmen will Netzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) - trotz bisher vier verlorener Verfahren - in die zweite Instanz gehen. Das kündigte Joachim Dölken, KDG-Leiter für Medienrecht und Medienpolitik, beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland an. Er verteidigte einen Anspruch auf Zahlungen von den Sendern und den Endkunden. „Aus unserer Sicht ist das eine Win-Win-Situation.“ In der Debatte erteilte MDR-Rechtsdirektor Jens-Ole Schröder diesem überholten Geschäftsmodell erwartungsgemäss eine klare Absage.
ARD und ZDF hatten die kostenbelasteten Verträge mit den Netzbetreibern nicht verlängert, um jährlich 60 Mio. Euro zu sparen. Die Netzbetreiber sind aber aufgrund des Medienrechts verpflichtet („must carry“), einen Teil der öffentlich-rechtlichen Kanäle einzuspeisen.
Bezüglich der weiteren Digitalisierung des Kabelfernsehens schlug Claus Grewenig (VPRT) für die Privaten vor, einen Abschalttermin zu vereinbaren. Dazu hält Martin Deitenbeck (Medienanstalt SLM) Entscheidungen der Politik für erforderlich. Die sei, so Schröder, z.B. auch gefordert, zu definieren, ob SD- oder HD-Programme unter die Transportverpflichtung der Kabelnetzer fallen.
Quelle: Presseinfo des Medientreffpunktes vom 6.5.
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7.5.2013 • Digitalradio: DAB+ ist die „derzeit richtige Technologie“
Digitalradio-Schriftzug DAB+ ist das „Rückgrat des Radios“ und die „derzeit richtige Technologie“ für seine terrestrische Verbreitung so D-Radio Intendant Willi Steul auf dem Fachkongress Medientreffpunkt Mitteldeutschland. Trotz eher schleppenden Geräteverkaufs sei DAB+ in Deutschland „auf einem guten Weg“, ergänzte Gerd Bauer (Landesmedienanstalt Saarland). Der Umstieg müsse gelingen, da die Radiobranche sonst „auf ein totes Gleis“ gerate. Angesichts der aktuellen Debatte um Volumenlimits bei Internet-Verträgen der Telekom sei DAB+ die technische Alternative fürs Radiohören. „Mit dem Internet begeben wir uns in die Hände anderer“, wertete Steul aus Sicht der Radioveranstalter und Hörer; die Internet-Verbreiter wollten Geld verdienen, was das Radio teurer mache: „Wenn wir da hinein geraten, ist das Radio erledigt.“
Bauer, wie auch MDR-Hörfunkchef Johann Michael Möller, räumten ein, dass das Thema Digitalradio zu sehr den Techniker überlassen und der inhaltliche Mehrwert zu wenig bekannt sei. Das soll durch Werbemassnahmen (derzeit laufend) geändert werden. Auch würden nicht nur die Autohersteller durch ins Spiel gebrachte andere Techniken verunsichert, spielte Bauer auf seine Schwesteranstalt LMK an.
Quellen: Presseinfo des Medientreffpunktes vom 6.5.
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7.5.2013 • Digitalradio: MDR erweiterte den Empfangsbereich
Digitalradio-Schriftzug MDR Durch die Inbetriebnahme der Sender Inselsberg und Chemnitz Anfang April konnte der MDR sein Versorgungsgebiet auf 80 Prozent der Fläche Mitteldeutschlands erweitert, so MDR-Intendantin Karola Wille vor dem Rundfunkrat. Für 60 Prozent der Bevölkerung sei jetzt Indoor-Empfang möglich. Der Netzausbau käme u.a. den Hörer von MDR Info (über UKW nur lückenhaft ausgestrahlt) und MDR Sputnik (über UKW nur in Sachsen-Anhalt empfangbar) zugute. Wille wies auch darauf hin, dass über DAB zugleich eine weitere Regionalvariante von MDR 1 für Sachsen sowie der neue Parlamentskanal MDR Sachsen Extra gestartet wurden. Die Anstalt hatte zum Monatsanfang wöchentliche Konzerte in Surround-Tontechnik ins Programm von MDR Klassik aufgenommen.
Quellen: MDR-Presseinfos zu Wille und Surround vom 6.5. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
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7.5.2013 • Digitalradio: ERF mit positiver Einschätzung
Digitalradio-Schriftzug ERF Der Evangeliumsrundfunk ERF beurteilt seine Beteiligung am nationalen Digitalradio-Multiplex positiv. Man habe viele positive Reaktionen erhalten und eine Steigerung der Spenderzahlen beobachtet. Das gebe dem spendenfinanzierten christlichen Sender Anlass zur Hoffung, dass die Hörerschaft von ERF weiter wachse. Das auch in Verbindung mit dem bis 2015 geplanten weitgehend flächendeckenden Netzausbau. Ausserdem habe sich das Nutzungsverhalten der Digital-Hörer verändert, viele schalteten den Sender jetzt den ganzen Tag ein.
Quellen: Presseinfo von ERF vom 6.5. / Hintergrund: DAB+ nationaler Multiplex.
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6.5.2013 • Digitalradio: Schlagerhölle startet in Sachsen-Anhalt
Digitalradio-Schriftzug Sachsen-Anhalt RMN Schlagerhölle beginnt heute offiziell den Sendebetrieb in Sachsen-Anhalt (Kanal 11C); die Lizenz war im April vergeben worden. Das Sendegebiet soll bis an den östlichen Rand Leipzigs reichen. Laut Meldung plane der Veranstalter für Bayern ab dem Sommer 2013 und für Hamburg ab Ende 2013.
Quelle: Meldung von radiowoche.de am 4.5./ Hintergrund: DAB+ in Sachsen-Anhalt.
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3.5.2013 • Kabel: Münchner Gericht weist weitere Klagen ab
Kabelanschluß Im Streit um Gebühren für die Kabelweiterleitung von TV-Programme hat, wenige Tage nach Kabel Deutschland, ein zweiter Netzbetreiber eine Niederlage eingefahren. Das Landgericht München 1 wies ein Paket von sieben Klagen der Gruppe Deutsche Telekabel gegen den Bayerischen Rundfunk in erster Instanz ab und setzt damit den bisherigen Trend der Rechtsprechung fort. Laut BR sollen bundesweit 170 (!) Klagen der Unternehmensgruppe anhängig sein. Da staunt der Laie und die Anwälte freuen sich ...
Quelle: Presseinfo des BR vom 2.5.
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3.5.2013 • Digitalradio: MDR Klassik mit Surround-Schiene
Digitalradio-Schriftzug Nach einigen Testsendungen sendet MDR Klassik ab dem 6. Mai regelmässig Konzerte in 5.1-Kanal Surroundsound über Digitalradio. Jeweils Montags zwischen 20 und 22 Uhr sind das MDR-Sinfonieorchester und der MDR-Rundfunkchor und andere mitteldeutschen Ensembles zu hören.
Quelle: Meldung von radiowoche.de am 2.5./ Hintergrund: DAB+ in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
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2.5.2013 • Kabel: KDG schaltet weitere 18 Digitalkanäle frei
Kabelanschluß Nachdem im April bereits zehn digitale SDTV-Programme von der lästigen Grundverschlüsselung befreit wurden, können Kunden von Kabel Deutschland sich nun über das Ende weiterer Codierungen freuen. Ab heute sind weitere 18 Free TV-Sender (inkl. Sixx, Anixe, ServusTV, N24 und Tele5) sowie Radio Paloma bei KDG wirklich frei empfangbar. Am 21. Mai soll Sat1 Gold hinzukommen.
Viele Spartenprogramme hatten eine Gleichbehandlung gefordert, nachdem das Bundeskartellamt die Aufhebung der Grundverschlüsselung für die Programme der RTL- und der P7S1-Gruppe für zehn Jahre angeordnet hatte.
Quelle: Meldung im KDG-Forum vom 30.4. / Hintergrund: Grundverschlüsselung.
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2.5.2013 • DVB-T: Sixx bald in Bayern in der Luft
Überallfernseh-Logo Bayern Die Andeutung der ProSiebenSat1-Gruppe, freie DVB-T Sendeplätze übernehmen zu wollen, ist erstmals konkret geworden. Jetzt hat die Landesmedienanstalt BLM die Verbreitung des Spartenprogramms Sixx in den bayerischen DVB-T Regionen genehmigt. Sixx kann in München/Südbayern den zum 1. Juni freiwerdenden Sendeplatz von RFO/Channel21/Euronews im Kanal 52 übernehmen. Im Raum Nürnberg steht zeitgleich der Sendeplatz von Channel21/Euronews bzw. BibelTV im Kanal 60 zur Verfügung. Die Lizenzen laufen allerdings nur ein Jahr bis zum 31. Mai 2014.
Gleichzeitig verlängerte die BLM die Sendelizenz von MünchenLive TV einschließlich der Zulieferungen des afk tv Aus- und Fortbildungsfernsehens München im Kanal 52 um acht Jahre. Genehmigt wurde auch die Zulieferung durch den Christliche Medien e.V. München; die Lizenz für den Zulieferer Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V. steht unter Vorbehalt, weil der Veranstalter derzeit im Insolvenzverfahren ist.
Quelle: Presseinfos der BLM zu Sixx und München Live vom 2.5. / Hintergrund: DVB-T in München/Südbayern, Nürnberg.
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2.5.2013 • Digitalradio: Ausschreibung in Ba-Wü Ende 2013 geplant
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg Anlässlich der Vorstellung der Studie Radio Plus 2 kündigte Thomas Langheinrich, Präsident der Medienanstalt LfK, eine Digitalradio-Ausschreibung „Ende des Jahres“ für Baden-Württemberg an. Ziel sei es, „das Angebot an privaten Sendern zu erweitern. Spätestens dann wird sich zeigen, ob Digitalradio im Südwesten die Nagelprobe besteht.“ DAB+ habe das Zeug, Inhalten fern vom UKW-Mainstream eine Chance zu geben, so Langheinrich.
Die avisierte Ausschreibung wird offenbar auf einen landesweiten Privatmultiplex orientieren, denn mit sechs SWR- und vier Privatprogrammen entspricht die Verteilung der Kapazitäten im gemeinsamen Multiplex im Kanal 11B den Vorgaben.
Quelle: Materialien zur Veranstaltung am 29.4./ Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und national.
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1.5.2013 • Digitalradio: LMK will DRM+ für lokale Radios
Digitalradio-Schriftzug LMK Die rheinland-pfälzische Landesmedienanstalt LMK peilt für das Radio perspektivisch ein Miteinander der Übertragungstechniken DAB+ und DRM+ an. Letztere sei besonders geeignet, um die lokalen Wellen zu digitalisieren - zumal das UKW-Band ausgereizt sei. Mit DRM+ könnten in einer UKW-Kapazität zwei Radios digital verbreitet werden. DRM+ ist auch für den VHF-Bereich geeignet
Zunächst will die LMK aber im Juli das Interesse privater Radioveranstalter für ein landesweites DAB+-Netz ab Ende 2014 ausloten. „Danach werden wir auch die Chancen der lokalen Veranstalter zur Realisierung einer digitalen Empfangbarkeit in ihrem lokalen Sendegebiet über DRM+ bewerten können“, so LMK-Direktorin Renate Pepper. Auf mehrere DRM+-Projekte sollen weitere gemeinsame Aktivitäten mit der FH und der TU Kaiserslautern und dem DRM-Konsortium folgen, die sich besonders mit der lokalen Radioverbreitung befassen.
Trotz Ausschreibungen ist bisher in Rheinland-Pfalz nur ein Privatprogramm mit DAB+ auf landesweiter Sendung.
Quelle: Presseinfo der LMK vom 29.4. / Hintergrund: Digitalradio und UKW.
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1.5.2013 • Digitalradio: ARD, ZDF, D-Radio - Finanzplanung bis 2016
Euro-Münze ARD, ZDF und Deutschlandradio haben der KEF ihre Finanzplanung von 2013 bis 2016 vorgelegt. Danach ergibt sich ein Fehlbedarf von knapp 84 Mio. Euro pro Jahr.
Das sei „die geringste Anmeldung in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“, heben die Anstalten hervor. Trotz der Kostenentwicklung sei der Rundbeitrag (bzw. die Gebühr) seit 2009 und noch bis 2014 stabil und liege unter der Inflationsrate. Das sei nur durch „umfassende Spar- und Rationalisierungsmaßnahmen“ möglich gewesen. ZDF-Intendant Thomas Bellut deutet indirekt Grenzen der Sparbemühungen an: „Unabhängiger Qualitätsjournalismus und ein insgesamt hochwertiges Fernsehangebot brauchen eine sichere Finanzierungsgrundlage.“
Es sei auch noch nicht klar, wie sich die Umstellung von der Rundfunkgebühr auf den neuen Rundfunkbeitrag auf die Einnahmen und damit auf den Deckungsumfang des angemeldeten Finanzbedarfs auswirke.
Das heißt noch lange nicht, dass der Rundfunkbeitrag steigen wird. Zunächst prüft die KEF die vorgelegten Budgets und nimmt gegebenenfalls Streichungen vor. Das Ergebnis wird Anfang 2014 im 19. KEF-Bericht vorgelegt und ist Grundlage des Rundfunkbeitragsstaatsvertrages, der dann von den Bundesländern beschlossen wird und die künftige Höhe des monatlichen Rundfunkbeitrags festschreibt.
Die Anstalten wollen ihre Budgetanmeldungen ab Mitte Mai Online veröffentlichen.
Quelle: Presseinfo von ARD, ZDF, D-Radio vom 30.4. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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1.5.2013 • Kabel: KDG-Klage wg. Einspeiseentgelten abgewiesen (4)
Kabelanschluß Im Rechtsstreit um die Einspeiseentgelte für die Kabelweiterleitung öffentlich-rechtlicher Fernsehprogramme ist Kabel Deutschland zum vierten Mal unterlegen. Das Landgericht Berlin urteilte zugunsten des RBB und begründete das damit, dass die Einspeisung der Programme eine gesetzliche Pflicht des Netzbetreibers ist.
Die Anstalten hatten die Ende 2013 ausgelaufenen Verträge, die sie jährlich 60 Mio. Euro kosteten, nicht verlängert. Daraufhin klagte KDG gegen alle ARD-Anstalten, das ZDF, Phoenix, Arte und 3sat. Der Netzbetreiber hatte zuvor schon in Köln, München und Stuttgart das Nachsehen gehabt, kündigte aber Berufung an. Kabel Deutschland hatte für 2012 eine Gewinnverdopplung auf 200 Mio. Euro ausgewiesen. Auch Unity Media Kabel BW will Zahlungen der Anstalten gerichtlich durchsetzen.
Quelle: Meldung von heise.de vom 30.4. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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1.5.2013 • Digitalradio: Wird BR Jugendwelle On3 ab 15. Mai Puls?
Digitalradio-Schriftzug Bayern Der Bayerische Rundfunk relauncht seinen Radiokanal On3 am 15. Mai. Noch nicht offiziell bekannt ist der neue Name der Jugendwelle; es gerüchtelt um PulsFM. Dazu gibt die BR-Website www.diesesneueradio.de noch keine Auskunft.
Der Relaunch war bereits im November angekündigt worden. Die Welle soll trimedial arbeiten. On3 und der Nachfolger sind auf UKW und DAB+ (landesweiter K 12D) und im Web präsent.
Quelle: Meldungen von radioszene.de vom 28.4. und satnews.de vom 29.4. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.



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