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Nachrichten-Archiv August 2013

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30.8.2013 • Schweden: UKW-Abschaltung für 2022 in Aussicht gestellt
Schweden DABplus-Logo Schriftzug Die schwedische Regierung peilt die UKW-Abschaltung und Ersetzung durch DAB+ bis 2022 an. Bis Ende November 2014 soll eine Regierungskoordinatorin zusammen mit beteiligten Unternehmen die Machbarbarkeit prüfen und eine Umstiegsplanung für eine flächendeckende Versorgung entwickeln. Dann erfolgt die endgültige Entscheidung.
Die Regierung hebt gleichzeitig hervor, dass nur drei Prozent der Bevölkerung Radio per Internet nutzen. Zugleich wird die höhere Empfangssicherheit der Terrestrik gegenüber dem mobilen Internet betont.
Verbindliche Abschalttermine gibt es bislang für die Schweiz (2015), für Norwegen und Dänemark (2019). In Deutschland wurde ein Abschalttermin aus der Novelle des Telekommunikationsgesetzes gestrichen; UKW wurde mindestens bis 2025 fortgeschrieben.
Quelle: Presseinfos der schwedischen Regierung und World DMB vom 25.7., Beschlußvorlage, Umstiegs-FAQ (schwedisch).
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28.8.2013 • IFA: Sender kündigen eigene PR-Kampagne für Smart-TV an
IFA-Logo 2007 HbbTV Jetzt lassen sich auch die öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Sender nicht lumpen und wollen HbbTV-Angebote mit einer gemeinsamen Kampagne „Auf Rot geht's los! Meine Taste für smartes Fernsehen“ bewerben. Offizieller Start ist auf der Funkausstellung am 5. September. Ansatzpunkt ist die rote Taste der Fernbedienung, über die der Zugang zu den Zusatz-Inhalten möglich wird.
Hersteller und Industrieverbände haben schon im Juli eine PR-Kampagne für SmartTV angekündigt. Offenbar konnte man sich mit den Inhaltelieferanten nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. In Verbindung mit geeigneten DVB-T Empfangsgeräten (fast ausschließlich Fernsehern) kann das HbbTV-Angebot „Multithek“ von Media Broadcast genutzt werden.
Quelle: Presseinfo der ARD vom 28.8. / Hintergrund: HbbTV.
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28.8.2013 • Digitalradio: AbsolutHot will am 6. September starten (2)
Digitalradio-Schriftzug AbsolutHot Ergänzend zum Starttermin von AbsolutHot am 6. September im bayernweiten DAB+-Multiplex (K 12D) und in Hessen (K 11C) wird bekannt, was der Veranstalter mit seinen beiden anderen Programmen plant: Absolut Relax, bisher in Bayern und Hessen ausgestrahlt, übernimmt den Programmplatz von AbsolutRadio im Bundesmux. AbsolutRadio ist dann nur noch per Webstream und App empfangbar.
Quelle: Presseinfo von Absolut vom 28.8. / Hintergrund: DAB+ national, in Bayern und Hessen.
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26.8.2013 • Digitalradio: Sender Minden geht am 1. September in Betrieb
Digitalradio-Schriftzug Wie angekündigt nimmt Netzbetreiber Media Broadcast den Standort Minden am 1. September in Betrieb. Von dort aus wird der nationale MUltiplex im Kanal 5C mit 4 kW Sendeleistung abgestrahlt. Damit wird insbesondere der mobile Empfangs längs der Autobahn A2 und in der Region optimiert.
Minden ist der letzte von sieben Standorten, deren Sendebeginn laut der Planung für 2013 vorgesehen ist. Damit werden über 53 Sendeanlagen 73 Prozent der Bundesautobahnen bzw. die Hälfte der Bevölkerung versorgt.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 26.8. / Hintergrund: DAB+ national.
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26.8.2013 • Digitalradio: Hölle wird Paradies am 15. September
Digitalradio-Schriftzug Die angekündigte Aufschaltung des Programms RMN Schlagerparadies im landesweiten bayerischen DAB+-Netz (Kanal 12D) erfolgt laut radiowoche.de am 15. September. Es handelt sich um das umbenannte Programm RMN Schlagerhölle, das digital in mehreren Regionen verbreitet wird.
Quelle: Meldung von radiowoche.de vom 25.8. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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26.8.2013 • DVB-T: Auch DMAX will in München starten
Überallfernseh-Logo Nach Tele 5 nutzt ein weiteres Programm die von RTL geräumten Kapazitäten in München/Südbayern, um auf DVB-T zurückzukehren: Am 2. September um 7 Uhr soll DMAX im Kanal 34 (Olympiaturm, Wendelstein) aufgeschaltet werden. Die Umwandlung einer vorläufigen zur Regel-Sendelizenz soll im Oktober erfolgen. DMAX war dort Anfang 2010 aus DVB-T ausgestiegen.
Wie angekündigt wird das neue Programm Pro7 MAXX, ebenfalls im Kanal 34, ab dem offiziellen Senderstart am 3. September empfangbar sein
Quelle: Meldung von rapidtvnews.com vom 26.8. / Hintergrund: DVB-T in München/Südbayern
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24.8.2013 • England: Second Screen wird erheblich überschätzt
England Tablets und Smartphones sollen als Second Screen für TV-Anwendungen dienen, was zugleich die Begründung für Forderungen nach dem Ausbau von Funk-Breitbandnetzen zulasten des TV-Broadcasts dient. Die Analysten von Thinkbox, der gemeinsamen Marktforschung der britischen Privatsender, dämpfen die Euphorie der Hersteller.
Laut ihrer Studie wurde in England im 1. Halbjahr 2013 das Fernsehen zu 98,5 Prozent am Fernseher konsumiert. Von der in England durchschnittlichen täglichen Einschaltzeit von 241 Minuten entfielen nur 3,30 Minuten auf Mobilgeräte. Der Anteil der zeitversetzten TV-Nutzung ist seit 2012 nur marginal gestiegen. 155 Minuten der Sehzeit entfallen auf Privatsender. Die Analysten rechnen damit, dass die Nutzung internetbasierter Abrufdienste weiterhin eher am Fernseher stattfinden wird.
Einer der Gründe für die geringe mobile TV-Nutzung dürfte in den üblichen volumenbasierten Mobilfunkverträgen und beschränkten Bandbreiten liegen, die eine intensive TV-Nutzung via Internet verhindern.
Quelle: Presseinfo von Thinkbox vom 23.8.
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23.8.2013 • IFA: HbbTV - Neues von der Multithek und bei der ARD
IFA-Logo 2007 Multithek Zur Funkausstellung kündigt Media Broadcast neue Funktionen für seine HbbTV-Plattform Multithek an, die via DVB-T in den Ballungszentren verfügbar ist.
Eine registrierungspflichtige Second Screen App verlagert die Applikationen auf Smartphone oder Tablet. Die Synchronisierung erfolgt über QR-Code oder Codeeingabe. Neue Features erleichtern die Verwaltung von Lieblingssendungen. Neu ist die Bewertungen von Angeboten. Das Unternehmen präsentiert die Multithek in der TecWatch-Halle 11.1 (Stand 21).
HbbTV Das Institut für Rundfunktechnik zeigt im HbbTV-Bereich der ARD (Halle 2.2) Innovationsprojekte und neue Anwendungen. Darunter sind Zusatzdienste für die barrierefreie Nutzung und ein System für Second Screen. Beide Anwendungen entstanden im Zuge von EU-Projekten und werden bei der ARD getestet.
Quelle: Presseinfos von Media Broadcast und IRT vom 22.8. / Hintergrund: Multithek.
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22.8.2013 • IFA: Pocket-Guide SmartTV erschienen
IFA-Logo 2007 Pocket Guide SmartTV 2013 Anlässlich der Funkausstellung wurde der Pocket Guide SmartTV neu aufgelegt. Der Einkaufsberater soll helfen, sich im Dschungel der Fachbegriffe und Nutzungsszenarien zurecht zu finden, die mit der Kombination aus Fernsehen und Internet verbunden sind. „Was ein Smart TV alles kann, ist vielen Verbrauchern oft nicht bewusst. Diese internetfähigen Fernsehgeräte bieten mit Funktionen wie Mediatheken, Facebook, Skype und Video-on-Demand Verbrauchern einen Mehrwert im Vergleich zu herkömmlichen TV-Geräten.“ Hingewiesen wird ua.a. auch auf die Brancheninitiative Smarter Fernsehen.
Interessierte Händler und Institutionen können die gedruckte Version des Pocket Guide Smart-TV in Stückzahlen bei den initiierenden Verbänden gfu, BVT, dem Fachverband Consumer Electronics im ZVEI und der Deutschen TV-Plattform bestellen.
Quelle: Presseinfo vom 20.8., Download, Initiatve Smarter Fernsehen.
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21.8.2013 • HbbTV: Logo-Lizenzierung gestartet
HbbTV Der internationale HbbTV-Interessenverband startet jetzt ein Logoprogramm für Endgeräte. Durch die Kennzeichnung mit dem Logo können die Hersteller die Kompatibilität ihrer Produkte mit dem HbbTV-Interaktivstandard dokumentieren. Die Geräte müssen dazu im UNternehmen oder bei einer registrierten Institution ein einheitliches Testprogramm durchlaufen. Angekündigt werden außerdem laufende Überprüfungen zertifzierter Geräte auf die Übereinstimmung mit den Vorgaben.
HbbTV-Anwendungen, die das Internet mit dem Fernsehen verbinden, werden derzeit von Sendern in Dänemark. Deutschland, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Östereich, Polen, Spanien, der Schweiz und Tschechien angeboten. In diesen Ländern wurden bisher 5 Mio. Geräte verkauft.
Quelle: Presseinfo der HbbTV-Association vom 20.8. / Hintergrund: Smart-TV/HbbTV.
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21.8.2013 • IFA: Faltblatt zu Digitalradio jetzt erhältlich
IFA-Logo 2007 Digitalradio-Schriftzug Ein Faltblatt, das über die Aktivitäten von Firmen und Institutionen zum Thema Digitalradio auf der Internationalen Funkausstellung (Berlin, 6. bis 11. September) informiert, ist nunmehr erschienen. Es steht zum Download zur Verfügung.
Quelle: Download / Hintergrund: Digitalradio.
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17.8.2013 • IFA: TV-Absatz fällt im 1. Halbjahr um ein Viertel
gfu Der durch den Umstieg auf digitale Sat-Übertragung zum 30. April 2012 ausgelöste Kaufboom hat den kräftigen Rückgang der Unterhaltungselektronik am Markt offenbar um ein Jahr hinausgeschoben. Einen weiteren Grund für den Einbruch des TV-Verkaufs im 1. Halbjahr 2013 sieht die Gesellschaft für Unterhaltungselektronik im Fehlen großer Sportevents, die den Absatz üblicherweise stimulieren.
So sackte laut Branchenindex CEMIX der Verkauf von Settopboxen im 1. Halbjahr 2013, verglichen mit dem 1. Halbjahr 2012, um 58,3 Prozent auf 1,9 Mio. Stück bzw. um 50,1 Prozent auf 199 Mio. Euro ab. Auch der Verkauf von Fernsehgeräten fiel um 25 Prozent auf 3,66 Mio. Stück bzw. nach Umsatz um 26,1 Prozent auf 2,27 Mrd. Euro. Trotz des Sat-Umstieges war der Verkauf von TV-Geräten mit 9,6 Mio. Stück im Gesamtjahr 2012 leicht rückläufig gewesen; die gfu prognostiziert für 2013 einen Rückgang auf nur noch 9 Mio. Stück.
Den Negativtrend bei der Unterhaltungselektronik kann der Hype - vor allem bei Smartphones - nicht gänzlich ausgleichen. Dieser wirkt sich mit einem Anstieg auf 9,9 Mio. Stück (plus 23 Prozent) bzw. auf 3,6 Mrd. Umsatzeuro (plus 27 Prozent) bei den privat genutzten Telekommunikationsgeräten aus.
Die Internationale Funkausstellung (Berlin, 6. bis 11. September) soll traditionell das Weihnachtsgeschäft anschieben, so dass die gfu unterm Strich „für das Gesamtjahr 2013 eine deutlich positive Marktentwicklung“ erwartet.
Quelle: Presseinfo der gfu, Cemix-Daten vom 16.8.
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15.8.2013 • DVB-T: Multithek bald auch für Lübeck und Kiel
Überallfernseh-Logo Multithek Die Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein macht den Weg frei für die Verbreitung des HbbTV-Angebots Multithek auch in den DVB-T Regionen Kiel und Lübeck. Dem Anbieter Media Broadcast wurden für drei Jahre 300 kbit/s in Kanälen 57 (Kiel) und 59 (Lübeck) zugeteilt. Ein Starttermin wurde nicht mitgeteilt.
Quelle: Presseinfo der MA HSH vom 15.8. / Hintergrund: DVB-T in Schleswig-Holstein, Multithek
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14.8.2013 • Österreich: Gerüchte um DAB+ Probebetrieb
Österreich DABplus-Logo Schriftzug Ein Medienbericht nährt Spekulationen um einen Digitalradio-Test in der Alpenrepublik. Laut Wiener Zeitung peilt der Verein Digitalradio Österreich „noch heuer“ einen zweijährigen DAB+-Probebetrieb mit 12 Programmen im Raum Wien an. Allerdings habe bisher nur ein Veranstalter die Teilnahme zugesagt.
Ähnlich wie in Deutschland votieren in Österreich vor allem die großen Privatradios gegen die digitale Verbreitung. Als Ursache macht der Bericht „Besitzstandswahrung“ der knappen UKW-Ressourcen und die Furcht der etablierten Veranstalter vor neuen Wettbewerbern aus. „So könnten plötzlich dutzende kleine Special-Interest-Sender entstehen oder Sender aus dem Ausland ihr Programm durchschalten und die großen, allen voran die ORF-Radios, die immer noch gut drei Viertel des Marktes beherrschen, Marktanteile kosten.“ Das Radio habe die Digitalisierung „wirklich so lange verschleppt, bis es heute auch schon egal ist.“
Das Digitalisierungskonzept 2013 der Medienbehörde KommAustria will daher einen Regelbetrieb erst anschieben, wenn ein Multiplex zu mindestens 3/4 gefüllt und die Finanzierung gesichert ist.
Quelle: Bericht der Wiener Zeitung vom 12.8.
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12.8.2013 • IFA: Gemeinschaftsstand zu UltraHD
IFA-Logo 2007 Deutsche TV-Plattform Logo ab 2009 Während der Berliner Funkausstellung (6. bis 11. September) wird Fernsehen mit der neuen Bildauflösung (3.840 mal 2.160 Pixel) nach dem UltraHD-Standard auch an einem internationalen Gemeinschaftsstand präsentiert. In Rahmen der Sonderschau TecWatch richten Satbetreiber Astra, die Deutsche TV-Plattform, das Fraunhofer HHI, Harmonic, Sky Deutschland und Sony den Blick auf diesen Aspekt der Zukunft des digitalen Fernsehens. In der Halle 11.1 (Stand 15) werden u.a. drei Wohnzimmer aufgebaut, um die bessere Bildqualität künftiger Fernsehübertragungen - auch in 3D - zu bewerben. Zugleich wird die Übertragung per Satellit mit dem Kompressionsverfahren High Efficiency Video Coding (HEVC) demonstriert. Einen Ausblick gibt es außerdem auf Produktideen für die Präsentation von Live-Veranstaltungen in UltraHD.
Quelle: Presseinfo der Aussteller vom 9.8.
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10.8.2013 • Digitalradio: AbsolutHot will am 6. September starten (1)
Digitalradio-Schriftzug AbsolutHot AbsolutHot, der neue Ableger der Absolut-Familie startet am 6. September um 6 Uhr morgens. Das ist einem Werbetrailer des Programmveranstalters zu entnehmen. Wie zuvor einer Mitteilung der Medienanstalt BLM zu entnehmen war, wird das neue Programm das bisher im bayernweiten DAB+-Multiplex im Kanal 12D gesendete AbsolutRelax ersetzen.
Unklar ist noch, welche Verbreitungswege künftig für die bisherigen Wellen AbsolutRelax (DAB+ Bayern, Hessen) und AbsolutRadio (nationaler DAB+-Mux) vorgesehen sind.
Quelle: Trailer für AbsolutHot / Hintergrund: DAB+ national, in Bayern und Hessen.
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9.8.2013 • Italien: 5. DVB-T Mux statt DVB-H für Berlusconi
Italien DVB-T Logo Italien Die italienische Regierung hat den zuvor für DVB-H von Berlusconis Mediaset-Konzern genutzten Multiplex jetzt zur Umwidmung auf DVB-T freigegeben. Damit verfügt der Konzern des Ex-Ministerpräsidenten über fünf Multiplexe, die in Itelien für ein Unternehmen maximal zulässige Mux-Zahl. Spekulationen sind nun darauf gerichtet, dass Mediaset ein weiteres HDTV-Bouquet, zusätzlich zu seinen bisherigen Sport- und Kinofilm HD-Kanälen, installieren könnte. Zugleich wird mit der Entscheidung deutlich, dass auch in Italien das mobile Fernsehen mit DVB-H am Markt nicht funktioniert.
Quelle: Meldung von broadbandtvnews.com vom 9.8. / Hintergrund: DVB-T und DVB-H in Italien.
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9.8.2013 • Digitalradio: Sport1.fm mit Bundesliga ab heute bei Energy
Digitalradio-Schriftzug Fussball Als Gast auf dem DAB-Programmplatz von Energy im nationalen DAB+-Multiplex beginnt Sport1.fm heute mit seinen Live-Übertragungen und Konferenzen der 1. Fußball-Bundesliga.
Freitags-Konferenz der 2. Liga und anschließendes Abendspiel samt Vor- und Nachlauf werden zwischen 18.15 und 23 Uhr gesendet. Samstags beginnen die Sendungen der 1. und 2. Liga bereits um 12.45 Uhr und enden um 20.30 Uhr. Sonntags regiert die Bundesliga auf Energy zwischen 13 Uhr und 19.30 Uhr. Montags wird das Abendspiel der 2. Liga zwischen 20.05 Uhr und 22.15 Uhr übertragen. Auch zu Ausweichterminen schaltet Energy den Sportsender auf.
Quelle: Info von Sport1.fm / Hintergrund: Nationaler DAB+-Mux.
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8.8.2013 • Digitalradio: D-Radio-Chef - digitaler Musikkanal mit DAB
Digitalradio-Schriftzug Willi Steul Willi Steul, Chef des Deutschlandradio, schlägt einen gemeinsam mit den ARD-Anstalten betriebenen Musikkanal via DAB vor. „Dieses Angebot konkurriert auch nicht mit privatwirtschaftlichen kommerziellen Angeboten, denn diese Schätze in unseren Archivkellern besitzen nur wir“, so Steul in einem Interview.
Steul zeigte sich „überzeugt, dass die DAB-Technologie das Rückgrat und die Zukunft des Radios ist“. Er vermißt jedoch ein politisches Bekenntnis zur digitalen Radiozukunft. „Gibt es auch in Deutschland eine politische Willenserklärung, wird sich DAB auch hier durchsetzen und dann wird auch der Verkauf von Geräten langsam steigen.“
Auch ein gemeinsames Kinderradio von ARD und D-Radio steht auf Steuls Ideenzettel; dazu verweist er auf den bereits bestehenden intensiven Programmaustausch mit der ARD. Das Musik- wie das Kinderradio müssten allerdings die Bundesländer in einem künftigen Rundfunkstaatsvertrag aufnehmen.
Quelle: Steul-Interview mit medienpolitik.net vom 7.8. / Hintergrund: DAB+ in Deutschland.
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7.8.2013 • DVB-T: Bundesländer wollen 700 MHz-Band für TV erhalten
Überallfernseh-Logo Jaqueline Kraege „Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gehen davon aus, dass das vom Rundfunk genutzte 700 MHz-Band bis auf Weiteres noch für DVB-T benötigt wird.“ So kommentiert Jacqueline Kraege, Chefin der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, den Plan des Bundes und der BNetzA, TV-Frequenzen im 700 MHz Bereich an den Mobilfunk zu versteigern. In einem Interview erinnerte die SPD-Polikerin daran, dass die Frequenzplanung der Zustimmung der Bundesländer im Bundesrat unterliegt.
Eine Bund-Länder Arbeitsgurppe soll unterdessen zukunftsfähige Modelle für DVB-T entwickeln, so Kraege. Da gehe es zwar auch um das Zusammenwachsen von Rundfunk und Mobilfunk, aber „die Entwicklungsmöglichkeiten des Rundfunks sollten nicht durch frequenzpolitische Vorfestlegungen eingeschränkt werden“. Mittelfristig sprach sich Kraege für den Umstieg auf das kostengünstigere DVB-T2 mit besserer Bildqualität (und wie DVB-T für den portablen und mobilen Empfang konzipiert) aus.
DVB-T sei nicht überflüssig - schon, weil das als Alternative genannte Streaming im Gegensatz zum Fernsehen abhängig von der Netzauslastung ist. Künftige Strategien für das Zusammengehen beider Verbreitungsformen müssten für den Rundfunk „eine Art Grundversorgung“ sicherstellen.
Quelle: Kraege-Interview bei medienpolitik.net vom 7.8. / Hintergrund: Digitale Dividende 2.
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7.8.2013 • AGF: TV-Digitalisierung überschreitet 75 Prozent
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Die Digitalisierung des TV-Empfangs geht, nachdem nur noch das Kabel zu digitalisieren ist, auf niedrigem Niveau weiter. Auf den 1. August meldet die AG Fernsehforschung (AGF) 27,33 (Vormonat 27,14) Mio. TV-Haushalten mit digitaler Empfangsmöglichkeit. Das entspricht einem Anteil von 75,4 (Vormonat 74,9) Prozent an den insgesamt 36,24 Mio. TV-Haushalten.
Seit Januar 2013 stieg der Digitalanteil damit von 26,46 Mio. (73,0 Prozent) um 870.000 Haushalte. Allein in der letzten Phase der Digitalumstellung des Satelliten im April 2012 hatten sich rund 900.000 Haushalte umgestellt.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.8.
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6.8.2013 • IFA: ARD mit Digital-Messeradio und HbbTV
IFA-Logo 2007 Digitalradio-Schriftzug Noch einen Monat bis zur Internationalen Funkausstellung (Berlin, 6. bis 11. September): Über Digitalradio kann man sich auf der IFA in der Halle 2.2 informieren. Auch Deutschlandradio stellt seinen Messeauftritt (Halle 2.2a) ins Zeichen von DAB+. Neben ihren Gerätepräsenationen wollen mehrere Hersteller während der IFA PR-Kooperationen mit Radiosendern beginnen. Bereits erhältlich ist ein Flyer, der über Aussteller zum Thema Digitalradio informiert.
Die ARD kündigt außerdem ein Messeradio an. Im RBB-Kanal 7D wird an den Ausstellungstagen von 10 bis 18 Uhr aus einem gläsernen Studio gesendet. Für die Programmgestaltung ist RadioEins zuständig. Messebesucher sind eingeladen, ihre Bild- oder Textgrüsse live über den Sender zu schicken.
HbbTV Weitere Schwerpunktthemen des ARD-Auftrittes werden HDTV und SmartTV mit Angeboten der HbbTV-Technik sein.
Quelle: Presseinfo zu ARD auf der IFA vom 5.8.
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5.8.2013 • DVB-T: Das Neue TV ab 2014 in Ballungsräumen angekündigt
Überallfernseh-Logo Deutschland Die ITV Media Group will ihren zweiten Websender nach eigenem Bekunden auch über DVB-T sowie Zattoo verbreiten lassen. Das Neue TV soll laut Meldungen ab dem 1. Januar 2014 in den Ballungsräumen Berlin, Hamburg, München, Saarland, Rhein/Main, Hannover/Braunschweig, Stuttgart, Bremen/Bremerhaven und NRW laut Anbieter terrestrisch zu empfangen sein. Angekündigt wird ein Vollprogramm für die Zielgruppe der 30- bis 59jährigen Zuschauer, das u.a. Eigenproduktionen einschließt. Näheres zu den Inhalten und zur Verbreitung soll Ende Oktober bekannt gegeben werden. Das Augsburger Unternehmen betreibt bereits den auf 14- bis 29jährige ausgerichteten Webkanal FamilyTV.
Quelle: Presseinfo von Das Neue TV vom 28.7. / Hintergrund: DVB-T.
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3.8.2013 • Digitalradio: Schweizer Konzept für Deutschland interessant?
Digitalradio-Schriftzug Schweiz Ein in der Schweiz geplantes „Insel-Konzept“ für den Digitalen Hörfunk könnte auch für Deutschland interesant sein. Das glaubt der dortige Betreiber Digris AG, die bereits den Bundesverband Freier Radios angesprochen habe. Deutschland Laut Digris bringt diese Lösung weniger Investmentkosten als herkömmliche Netze; Digris bietet die Verbreitung über 21 Standorte für 700 Euro monatlich je Sender an.
SLM-Geschäftsführer Martin Deitenbeck hält das Konzept aus Sicht der deutschen Medienanstalten für „einen ernst zu nehmenden Vorschlag, die Verbreitungskosten für regionale und lokale Radioveranstalter zu minimieren“. Er verweist darauf, dass es nur für lokale, nicht für landes- oder gar bundesweite, Verbreitungen geeignet ist. Die niedrigere Betriebssicherheit sieht Deitenbeck als Einstiegshürde für kommerzielle Lokalradios. „Nur weil ein Übertragungsweg billig ist, ist er eben noch lange nicht gut“, kommentiert auch Harald Gehrung (FFN) gegenüber dem Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk.
Quelle: Meinungsbarometer (Juli 2013) / Hintergrund: DAB+ in Deutschland.
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3.8.2013 • Digitalradio: Interessant, aber für den Anfang zu teuer
Digitalradio-Schriftzug LMK Für den jetzt via Internet gestarteten Veranstalter TopStar Radio ist neben Web und Kabel auch DAB+ ein interessanter Verbreitungsweg. Man wolle sich an einer künftigen Ausschreibung der Landesmedienanstalt LMK beteiligen, so Geschäftsführer René Prowoll gegenüber satnews.de. Hintergrund sei das Fehlen freier UKW-Frequenzen in Rheinland-Pfalz, so dass „wir schon allein aus vermarktungstechnischen Gründen dringend auf DAB+ angewiesen sein werden“.
Allerdings sei die Zahl der verkauften Geräte zu gering. „Und auch die Kostenfrage ist nicht von der Hand zu weisen.“ Daher fordert Porwoll eine befristete Förderung der Sendekosten bis zu 70 Prozent durch die LMK. Für die landesweite Verbreitung müsste der Anbieter dann statt 70.000 Euro pro Jahr nur 21.000 Euro, monatlich also 1.750 Euro, einspielen, rechnet Porwoll vor. das könne man mit guter Vermarktung „problemlos erwirtschaften. Das gilt auch und gerade in der Anfangsphase, wenn die Werbekunden erst noch vom neuen Medium überzeugt werden müssen.“
Gerade die Lokalwellen, namentlich der Betreiber Radio Group, lehnten DAB+ aber weiter „kategorisch ab“, so der Info-Dienst. Dies sei Ergebnis des von der LMK einberufenen Runden Tischs zu DAB+. Eher reserviert ist auf der Veranstalter RPR, dessen Programm BigFM Worldbeats in Rheinland-Pfalz auch 2014 über DAB+ verbreitet werde. Für anderer RPR-Wellen komme DAB+ aber nicht in Frage.
Die LMK will laut dem Bericht in Zusammenarbeit mit der TU Kaiserslautern einen portablen DAB-Sender als Open-Source-Lösung entwickeln, der z.B. für den Veranstaltungsfunk eingesetzt werden könnte. Das Konzept schließe auch die Technik DRM+ ein, wofür es allerdings überhaupt keine Endgeräte gibt.
Quellen: satnews.de vom 2.8. und 1.8. / Hintergrund: DAB+ in Deutschland<.
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2.8.2013 • DVB-T: Zehn Jahre nach dem ersten ASO ist vieles offen
Überallfernseh-Logo Deutschland Vor zehn Jahren, am 4. August 2003, wurde weltweit erstmals ein analoges TV-Netz abgeschaltet. Dem damals in Berlin vollzogenen Analog Switch Off folgten bis 2008 die anderen Bundesländer. Heute zeigt sich vor allem beim privaten Programmangebot ein differenziertes Bild, stellt die Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu) fest.
So begann die RTL-Gruppe vor wenigen Tagen den Einstieg in den Ausstieg; aus der Verbreitung via DVB-T. Hingegen haben sich ARD und ZDF zur Antenne bekannt. Die ProSiebenSat1-Gruppe verstärkt ihr Engagement sogar. „Größere Attraktivität für Sender und Zuschauer bietet der leistungsfähigere Nachfolgestandard DVB-T 2. Mehr Programme im verfügbaren Frequenzspektrum und die Möglichkeit, HDTV auszustrahlen, sind seine wichtigsten Vorzüge“, stellt die gfu fest. Es sei aber offen, „wann und unter welchen Bedingungen“ Deutschland den Nachbarstaaten, die bereits DVB-T2 einsetzen, folgen wird. In dem Zusammenhang wird die erwartete „Digital Dividende 2“ und die Umwidmung von TV-Frequenzen kritisch gewürdigt: „Eine solche Weichenstellung sollte jedoch nicht zur völligen Aufgabe der terrestrischen Fernsehverbreitung führen“, fordert gfu-Aufsichtsratsvorsitzender Joachim Kamp. „Nicht nur für die Versorgung von mobilen Empfängern und Zweitgeräten ist die terrestrische Fernsehausstrahlung nach wie vor wichtig.“
Der Verband lädt während der Berliner Funkausstellung zu einer Veranstaltung „Terrestrik Reloaded - Szenarien für die Zukunft des Antennenfernsehens“ (10. September, 12 Uhr, ICC Saal 7) ein. Für IFA-Besucher ist der Eintritt laut gfu frei.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 2.8. / Hintergrund: DVB-T.
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1.8.2013 • DVB-T: Keine neuen Programme für Nürnberg
Überallfernseh-Logo Bayern Was sich in den letzten Juli-Tagen andeutete, ist eingetroffen: Für das Nürnberger Empfangsgebiet gibt es zur Zeit keine neuen Privatprogramme; diese wurden nur in München/Südbayern aufgeschaltet. ProSiebenSat1 selbst hatte für Irritationen gesorgt, sendete aber später eine Info mit stillschweigender Korrektur aus.
Heute wurden die Programme Sat1 Gold und Tele5 in München aufgeschaltet. Pro7 MAXX soll ab Sendebeginn in München auch via DVB-T verbreitet werden.
Offen bleibt, ob, ab wann und in welchen weiteren DVB-T Regionen die ProSiebenSat1-Gruppe ihre neuen Programme verbreiten lassen wird.
Quelle: Presseinfos von P7S1, vom 29.7., Media Broadcast vom 1.8. / Hintergrund: DVB-T in München/Südbayern.



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