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Nachrichten-Archiv Januar 2014

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31.1.2014 • DVB-T: MAHSH schreibt RTL-Regionalfenster aus
Überallfernseh-Logo Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein Die Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein hat das regionale Fenster im RTL-Programm (Mo. bis Fr. von 18 bis 18.30 Uhr) für beide Bundesländer neu ausgeschrieben. Die Lizenz gilt auch für die DVB-T (Hamburg/Lübeck K40, Kiel K45) Verbreitung. Die bisherige Genehmigung endet am 28. Februar 2015, gleichzeitig mit der RTL-Lizenz. Interessierte Veranstalter können sich bis zum 12. März bewerben.
Quelle: Ausschreibung vom 31.1. / Hintergrund: DVB-T in Hamburg/Lübeck, Kiel.
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31.1.2014 • Digitalradio: Schlagerparadies ab morgen bundesweit
Digitalradio-Schriftzug Schlagerparadies Ab morgen ist Schlagerparadies im bundesweiten DAB+-Kanal 5C zu hören, teilt der Veranstalter mit. Bereits vor einigen Tagen wurde ein Test auf dem Programmplatz von 90elf durchgeführt. Beide Sender hatten eine Kooperation vereinbart. Diese wird von der Zulassungskommission ZAK jedoch nur bis zur einer kommenden Ausschreibung geduldet. Ausgangspunkt war der Verlust der Bundesligarechte bei 90elf.
Nach weiteren Berichten will Schlagerparadies die landesweiten Programmplätze in Berlin, Bayern, Hessen und Sachsen-Anhalt gleichzeitig aufgeben. Dort werde aber wieder aufgeschaltet, wenn man bei der Ausschreibung leer ausgehe.
Quelle: Facebook-Info von Schlagerparadies und Meldung von radioszene.de vom 30.1. / Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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30.1.2014 • HbbTV: Multithek jetzt auch für Nürnberg
HbbTV Multithek Media Broadcast schaltet seine HbbTV-Plattform Multithek nun auch in Nürnberg und mit DVB-T verkoppelt auf. Über geeignete Fernsehgeräte und einen Internetzugang ab 2 MBit/s können mehr als 80 zusätzliche Programme und Dienste aus dem Internet empfangen werden. Kürzlich wurde außerdem mitgeteilt, dass über die Multithek ein gebündelter Zugriff auf die Webangebote von ARD und ZDF anlässlich der Olympischen Winterspiele in Sotschi besteht.
Quelle: Preseinfo von Media Broadcast vom 29. und 31.1. / Hintergrund: HbbTV, Multithek.
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30.1.2014 • DVB-T2: Demo mit UltraHD und HEVC
DVB-T2 Logo (DVB Project) Schweden Der schwedische Netzdienstleister Teracom demonstrierte auf einer Fachveranstaltung in Stockholm die TV-Übertragung in UltraHD)-Auflösung (4k/2160p) über Antenne. Dabei kam das Kompressionsverfahren HEVC zum Einsatz. Der Test zeige, wie DVB-T2, das bisher mit MPEG-4 Kompression verbunden wird, weiter entwickelt werden kann, so ein Vertreter des Systemherstellers Broadcom.
Teracom stellt die technische Plattform für die DVB-T Angebote von BoxerTV mit 900.000 Kunden in Schweden und Dänemark.
Quelle: DVB Scene (Januar 2014) / Hintergrund: DVB-T2.
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29.1.2014 • HbbTV: Bayerisches Lokal-Portal mit DVB-T verkoppelt
HbbTV Das im vergangenen Jahr gestartete HbbTV-Portal für die bayerischen Lokalfernsehprogramme ist nunmehr auch mit DVB-T verkoppelt, Damit können diese Programme zusätzlich zur Sat-Anbindung auch in den den Terrestrik-Regionen München, Nürnberg, Stuttgart, Saarbrücken, Rhein/Main, NRW, Hannover, Bremen, Hamburg, Kiel, Lübeck und Berlin unter der Kennung „Lokal-TV (Internet)“ empfangen werden. Voraussetzung ist ein DVB-T Fernsehgerät, das auch für den Interaktiv-Standard HbbTV geeignet ist.
Die Medienanstalt BLM kündigt zugleich an, dass „in den nächsten Wochen“ über Bayern und Baden-Württemberg hinaus Sender aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt das Angebot der Plattform erweitern.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 29.1. / Hintergrund: HbbTV, Lokal-TV-Portal
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28.1.2014 • Rundfunkbeitrag: Werbung/Sponsoring oder 1,25 € teurer (2)
Beitragsservice KEF-Logo Heute präzisiert die KEF ihre Einschätzung, dass der Rundfunkbeitrag um 1,25 Euro monatlich steigen müsste, um die Abschaffung von Werbung und Sponsoring finanziell auszugleichen. Davon entfallen 84 Cent auf die ARD und 41 Cent auf das ZDF. Die Werbung bringt beiden Anstalten, umgelegt auf den Beitragszahler, monatlich 1,10 Euro und das Sponsoring 0,15 Euro. Das wurde auf Grundlage der Einnahmen der Jahre 2009 bis 2012 errechnet. Im Vergleich mit dem 15. KEF-Bericht - 2006 war von 1,42 Euro die Rede - gingen die Zahlen aufgrund sinkender Werbeeinnahmen von ARD und ZDF zurück.
Die KEF hatte auf Anforderung der Bundesländer einen Sonderbericht erstellt, der auch mögliche Marktreaktionen einbezieht. Der Sonderbericht kann bei der KEF-Geschäftsstelle angefordert werden.
Quelle: Presseinfo der KEF vom 28.1. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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28.1.2014 • DVB-T: Zweite Görlitz-Lizenz für EuroRegional
Überallfernseh-Logo Sachsen Für das Projekt eines zweiten Regionalsenders für die Region Görlitz hat die Videopro Euro Regional TV eine zweite Sendelizenz für acht Jahre erhalten. Die Medienanstalt SLM beschreibt das Programmkonzept für Euro2 (Arbeitstitel) wie folgt: „In einer 15minütigen Schleife sollen die Nachrichten des Tages, Berichte und Impressionen laufen. Ergänzend wird das Angebot durch aktuelle YouTube-Videos aus der Region und interessanten Berichten aus ganz Sachsen, u.a. mit Unterstützung der Programmbörse und in Kooperation mit Dresden Fernsehen. Die übrige Sendezeit soll mit lokalen Werbespots und Teleshoppingangeboten, z.B. von einem lokalen Reisebüro, gefüllt werden. Komplettiert wird das Programmangebot durch aktuelle Live-Übertragungen von Sportevents und Veranstaltungen aus dem Landkreis Görlitz.“
Quelle: Presseinfo der SLM vom 27.1. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen.
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27.1.2014 • Digitalradio: Schlagerparadies testet auf dem 90elf-Platz
Digitalradio-Schriftzug ZAK Das Programm Schlagerparadies absolvierte heute einen zeitweisen „Testbetrieb“ im DAB+-Bundesmux unter der Kennung von 90elf. Rechtliche Grundlage ist die Duldung durch die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten.
90elf und Schlagerparadies hatten im Bundesmux eine Kooperation angestrebt, nachdem der Fußballsender seine Senderechte für die Fußball-Bundesliga an Sport1 verloren hatte. Damit scheint das endgültige Aus für das von Regiocast veranstaltete 90elf, das seit Mitte August 2013 ein Musikprogramm sendete, besiegelt. Ein neues Konzept scheint gescheitert.
Schlagerparadies ist in Berlin, Bayern, Hessen und Sachsen-Anhalt per DAB+ zu empfangen.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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25.1.2014 • Rundfunkbeitrag: Klagen abgewiesen
Beitragsservice Recht, Gesetze Das Verwaltungsgericht Bremen hat zwei Grundatzklagen gegen den Rundfunkbeitrag abgewiesen. Das Gericht sieht den Beitrag im Gegensatz zu den Klägern nicht als Steuer, für deren Erhebung die Länder nicht zuständig wären.
Die in einem Fall darüber hinaus geforderte Beitragsbefreiung während längerer Auslandsreisen wurde ebenfalls abgewiesen. Die Berufung wurde wegen der grundsätzlichen Bedeutung zugelassen.
Quelle: Presseinfo mit Urteilen vom 23.1. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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22.1.2014 • Rundfunkbeitrag: Werbung/Sponsoring oder 1,25 € teurer (1)
Beitragsservice KEF-Logo Müssten die ARD-Sender und das ZDF auf Werbung und Sponsoring verzichten, würde der Rundfunkbeitrag um 1,25 Euro steigen. Das geht laut dpa aus einem Sonderbericht der KEF an die Länder hervor. Die Bundesländer peilen aktuell eine Senkung des Rundfunkbeitrags von jetzt 17,98 Euro an. Die KEF hatte vorgeschlagen, diese auf 73 Cent (monatlich dann 17,25 Euro) festzulegen.
Nach den 2011 in Kraft getretenen Einschränkungen beim Sponsoring gibt es - vor allem unter den CDU/CSU-regierten Bundesländern - und unter der dem Druck der Privatsender, Bestrebungen, Werbung und Sponsoring bei den Öffentlich-rechtlichen ganz abzuschaffen.
Quelle: Meldung von infosat.de vom 22.1. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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22.1.2014 • Digitalradio: ZAK gegen Koop von 90elf / Schlagerparadies
Digitalradio-Schriftzug ZAK Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten hat die beantragte Zusammenarbeit von 90elf und Schlagerparadies im bundesweiten DAB+-Multiplex nicht befürwortet. Laut Medienberichten sei nur eine Duldung bis zu einer Neuausschreibung beschlossen. 90elf-Veranstalter Regiocast zeigte sich über die Entscheidung enttäuscht.
Seit 90elf die Senderechte für die Fußball-Bundesliga verloren hat, wird dort Musik gesendet.
Quelle: Meldung von radiowoche.de vom 22.1. / Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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22.1.2014 • DVB-T: Berlin-Lizenz für Visual Radio-Angebot
Überallfernseh-Logo Nice TV Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten hat das Radioprogramm Nice eines Berliner Veranstalters für die bundesweite Verbreitung lizensiert. Der Veranstalter hat bereits eine Lizenz der Medienanstalt mabb. „Das Hörfunkprogramm soll künftig durch Bewegt- und Standbildinformationen ergänzt werden (Visual Radio)“, so die ZAK. Die Ausstrahlung solle laut ZAK in Berlin über DVB-T erfolgen, offenbar in Zusammenhang mit den angekündigten Visual Radios.
Quelle: Presseinfo der ZAK vom 21.1. / Hintergrund: Radiodigitalisierung und DVB-T, DVB-T in Berlin.
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20.1.2014 • Hersteller: Philips will TV-Geschäft komplett verkaufen
Philips-Logo Der niederländische Konzern Philips will sich im 1. Halbjahr 2014 von seinen Restanteil am Fernsehgeräte-Geschäft trennen. Den 30 Prozent-Anteil am Joint Venture TP Vision soll Partner TPV Technology, Hongkong, übernehmen. TPV wird die Geräte weiter unter der Marke Philips verkaufen. Das bringt den Niederländern einen Umsatzanteil von 2,2 Prozent, mindestens aber 40 Mio. Euro jährlich, ein.
Quelle: Presseinfo von Philips NL vom 20.1.
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19.1.2014 • Digitalradio: Zwei Bewerber um MagicStar-Programmplätze
Digitalradio-Schriftzug Bayern Auf die jüngste Ausschreibung der BLM haben sich laut Berichten zwei nicht genannte Programmveranstalter beworben. Mit einer Entscheidung wird am 20. Februar gerechnet. Nachdem MagicStar seinen Ausstieg aus der Verbreitung mit DAB+ bekannt gegeben hatte, suchte die BLM überraschend innerhalb von nur zwei Wochen bis zum 13. Januar ein „jugendaffines Programm“ für alle vier bayerischen Regionalmultiplexe in München, Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt als Ersatz.
Quelle: Meldung von radio-wird-digital am 17.1. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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17.1.2014 • DVB-T: Disney Channel startet heute
Überallfernseh-Logo Disney Channel Trailer gab es schon seit dem Jahresbeginn, heute geht der Disney Channel offiziell und (im Gegensatz zum gleichnamigen Vorläufer) frei empfangbar an den Start. Das Programm ist per DVB-T in den Regionen Berlin (K 39), Hannover (K 28), Braunschweig (K 60), Hamburg (K 36), Bremen (K 45), Kiel (K 57) und Lübeck (K 59) zu empfangen.
Der Mauskonzern hatte im April 2013 DasVierte (und damit dessen Programmplätze) von dem russischen Medienunternehmer Lesnewski übernommen. Disney beendete gleichzeitig die Partnerschaft mit Super RTL.
Quelle: Meldung von DF vom 17.1. / Hintergrund: DVB-T in Berlin, Hamburg, Bremen, Kiel, Hannover/Braunschweig.
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17.1.2014 • Hersteller: Loewe bleibt am Markt
Loewe Der deutsche Traditionshersteller Loewe kann der Insolvenz entgehen. Eine Investorengruppe deutscher Familienunternehmer, ehemaliger Apple- und Bang & Olufsen-Topmanagern und des Vorstands der Loewe AG übernimmt „wesentliche Teile“ des angeschlagenen Kronacher Geräteherstellers.
Sie wollen Loewe auf Smart-Home-Entertainment und Digital-Lifestyle-Produkte orientieren und die strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Technologielieferanten Hisense ausweiten. Die Firmenzentrale in München, die Entwicklungszentren in Kronach und Hannover und weitere Bereiche in Kronach bleiben bestehen. Die Loewe AG wird von der Börse genommen und abgewickelt.
Quelle: Adhoc Meldung von Loewe vom 16.1.
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16.1.2014 • Digitalradio: Planungen 2014 für Sachsen-Anhalt
Digitalradio-Schriftzug Sachsen-Anhalt Nach den Aufschaltungen am 23. Januar (Versorgungsstand: Grafik klicken zum Vergrößern) sollen noch in diesem Jahr auf dem Brocken und Sachsen-Anhalt-Ausbaustand 2014. Grafik: Digitaler Rundfunk in Wittenberg leistungsstarke Sender für den sachsen-anhaltinischen DAB+-Mischmultiplex im Kanal 11C bekommen, berichtet die Magdeburger Zeitung Volksstimme. Von beiden Anlagen wird bisher nur mit je einem kW im Kanal 12C abgestrahlt. Martin Heine, Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt, strebe am Brocken eine Leistung von 4 kW, für Wittenberg von 10 kW, an. An beiden Standorten könnte dann auch der Bundesmux im Kanal 5C auf Sendung gehen. Im Mansfelder Land und der dünn besiedelten Altmark werde DAB+ wohl erst 2015 einziehen. Gegenüber der Zeitung schlug Heine vor, einen Abschalttermin für UKW festzulegen. „Aus meiner Sicht wäre eine bundesweite Abschaltung im Jahr 2020 eine realistische Festlegung.“
Quelle: Bericht der Volksstimme vom 15.1. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen-Anhalt.
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16.1.2014 • Funkausstellung: Leitmesse IFA weitere fünf Jahre in Berlin
IFA-Logo 2007 Die Internationale Funkausstellung (IFA), weltweit wichtigste Messe für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, bleibt bis 2018 in Berlin. Ein entsprechender Vertrag wurde gestern in Berlin vom Veranstalter GFU und der Messe Berlin unterzeichnet.
Die Messegeschichte begann 1924 mit der Großen Deutschen Funkausstellung in Berlin. Die IFA, die seit 2005 jährlich veranstaltet wird, findet 2014 vom 5. bis 10. September auf dem Berliner Messegelände statt.
Quelle: Presseinfo der GFU vom 15.1.
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15.1.2014 • Statistik: Sehdauer und TV-Marktanteile 2013
VPRT 71 Prozent der Deutschen schalteten 2013 täglich den Fernseher an. Die Sehdauer lag im Schnitt bei 221 (2012: 222) Minuten täglich. Überdurchschnittlich sieht die Altersgruppe 50+ (291 Minuten) fern. Geringfügig (von 57,1 auf 56 Prozent) gesunken ist der Marktanteil der öffentlich-rechtlichen Programme. Die Gesamtstatistik führen die Dritten (13%, 2012: 12,6%) vor dem ZDF (12,8% bzw. 12,6%) und dem Ersten (12,1% bzw. 12,3%). Dann folgen die meistgenutzten Privatprogramme RTL (11,3%), Sat1 (8,2%) und ProSieben (5,7%). Auffällig ist, dass die Marktanteile der drei großen Privaten gegenüber 2012 gesunken sind. Die vom Privatfunkverband VPRT veröffentlichten Zahlen basieren auf den Erhebungen der AG Fernsehforschung (AGF).
Quelle: Presseinfos des VPRT zu Sehdauer und Marktanteilen vom 13.1.
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14.1.2014 • Digitalradio: Fehlende Nutzerzahlen blockieren Vermarktung
Digitalradio-Schriftzug Bei der werbetreibenden Wirtschaft ist DAB+ noch nicht angekommen. „Die Vermarktung von DAB-Sendern gestaltet sich auf Grund der fehlenden Reichweitenzahlen als schwierig“, kommentiert dazu Matthias Mroczkowski, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb des Radiovermarkters Audimark. „Sollte sich dieser Markt weiterentwickeln wäre es denkbar auch hier aktiv zu werden, wir verhalten uns diesbezüglich aber eher abwartend.“
Für die Privatsender ist Werbung die wesentliche Einnahmequelle; wegen der fehlenden Nutzerzahlen gestaltet sich die Akquise, vor allem für die ausschließlich über DAB+ und in regionalen Bereichen aktiven Programme, schwierig. Möglicherweise könnten die Zahlen zum Geräteverkauf in 2013 einen Impuls in Richtung der Einbeziehung von DAB+ in die Erhebung von Reichweiten setzen.
Quelle: Meldung von radio-wird-digital am 11.1..
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14.1.2014 • Rundfunkbeitrag: Senkung in der Diskussion
Euro-Münze Beitragsservice Der Vorschlag der KEF, den Rundfunkbeitrag um 73 Cent auf 17,25 Euro monatlich zu senken, muss genau geprüft werden. „Es kann nicht unser Ziel sein, den Rundfunkbeitrag zu senken und im nächsten Jahr zu dem Ergebnis zu kommen, dass die Rundfunkanstalten nicht ausreichend finanziert sind“, so die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malou Dreyer (SPD). Der für März erwarteten Entscheidung der Länder-Ministerpräsidenten geht morgen eine Besprechung der Rundfunkkommission der Bundesländer (der Dreyer vorsitzt) und der Intendanten mit der KEF voraus. Dabei müssten die Ursachen der Mehreinnahmen berücksichtigt werden und untersucht werden, ob es „Unwuchten“ im Beitragssystem gebe (etliche Großunternehmen sowie Städte und Gemeinden kritisieren zu hohe Beiträge).
Laut ihrem bisher nur intern verbreiteten 19. Bericht erwartet die KEF bis 2016 Mehreinnahmen von etwa 1,15 Mrd. Euro, wovon etwa die Hälfte in eine Beitragssenkung eingebracht werden soll, die andere Hälfte soll laut KEF angespart werden.
Quellen: Meldung von Infosat vom 14.1. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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14.1.2014 • Frequenzen: EU nimmt UHF-Band ins Verteilungs-Visier
Terrestrik EUROPA Die EU will ein neues Regularium für die Vergabe von Rundfunkfrequenzen erarbeiten. Eine Kommission unter Leitung von Pascal Lamy, dem ehemaligen Chef der Welthandelsorganisation, soll die erwarten „schwierigen Diskussionen“ lenken und bis Juli einen Entwurf vorlegen.
Insbesondere gehe es um den UHF-Bereich (470 bis 790 MHz), der vom Fernsehen für DVB-T und DVB-T2 genutzt wird. EU-Kommissarin Neelie Kroes deutet an, wohin die Reise gehen soll: Man müsse sich „erneut darüber einigen, wie die für Breitbanddienste bestimmten Frequenzen genutzt werden sollen. Deshalb habe ich auch dafür gesorgt, dass die Frequenzkoordinierung im Breitbandbereich bei unseren Anstrengungen zur Schaffung eines Telekommunikationsbinnenmarkts einen hohen Stellenwert einnimmt.“ Die Vorschriften müssten so gestaltet werden, „dass mehr und besseres Fernsehen sowie mehr und bessere Breitbanddienste möglich werden“.
Laut Koalitionsvertrag will sich die neue Bundesregierung u.a. dafür einsetzen, „die Belange des hiervon betroffenen Rundfunks (DVB-T) und die Interessen der Nutzer drahtloser Produktionsmittel (z. B. in Kultureinrichtungen) (zu) berücksichtigen. Die für den Umstieg auf DVB-T2 notwendigen Voraussetzungen müssen erhalten bleiben.“
Quelle: Presseinfo der EU-Kommission vom 14.1. / Hintergrund: Digitale Dividende 2.
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13.1.2014 • Digitalradio: MDR und Bundesmux - neue Standorte in Mitte
Digitalradio-Schriftzug Neben drei Sendeanlagen für den MDR bekommt auch der nationale DAB+-Mux zwei neue Verbreitungsstandorte in Mitteldeutschland. Folgende Standorte werden am 23. Januar in die Sendenetze aufgenommen:
Schöneck (Sachsen)5C0,4 kWBundesmux
Schöneck (Sachsen)8D9,5 kWMDR-Mux
Gera (Thüringen)5C2 kWBundesmux
Gera (Thüringen)7B10 kWMDR-Mux
Schneidlingen (Sachsen-Anhalt)11C10 kWMDR-Mux
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 13.1. / Hintergrund: DAB+ -Bundesmux, in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
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13.1.2014 • Digitalradio: SWR-Volontäre gestalten Messeradio
Digitalradio-Schriftzug SWR Mit seinem Messeradio anlässlich der Stuttgarter Touristikmesse CMT wechselt der SWR nach DAB+: Noch bis zum 19. Januar läuft das Programm (das auch live ins Web gestreamt wird) unter einer zusätzlichen Kennung im landesweiten Bouquet (K 8D/9D). Die Volontäre des SWR gestalten täglich zwischen 12 und 13 Uhr und von 16.30 bis 17 Uhr das Programm; dazwischen wird SWR1 Baden-Württemberg übernommen.
Quelle: Meldung von radioszene.de vom 11.1. / Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg.
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10.1.2014 • Digitalradio: Spekulationen um 90elf und Schlagerparadies
Digitalradio-Schriftzug Wird im nationalen DAB-Nultiplex 90elf durch Schlagerparadies ersetzt? Ein Bericht nährt derartige Spekulationen. Gegenüber Infosat wurde bestätigt, dass dieses Thema am 21. Januar auf der Agenda der für bundesweite Sendelizenzen zuständigen Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Medienanstalten steht. Die beteiligten Sender wollten sich nicht äußern. Schlagerparadies ist auf DAB+ bislang in den landesweiten Multiplexen in Berlin, Bayern, Hessen und Sachsen-Anhalt vertreten.
Nachdem das Fussballradio 90elf die Bundesligarechte - und damit seine Arbeitsgrundlage - verloren hatte, hatte sich Veranstalter Regiocast ein Musikprogramm und eine Denkpause verordnet, um ein neues Konzept zu erarbeiten. Damit sei man „noch nicht über die Ziellinie“ zitiert Infosat jetzt einen Unternehmenssprecher.
Quelle: Meldung von Infosat vom 10.1. / Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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10.1.2014 • Digitalradio: ERF setzt auf DAB+ statt auf Kabel und spart
Digitalradio-Schriftzug ERF Angesichts gestiegener Kosten sieht sich der christliche Evangeliumsrundfunk (ERF) zu Sparmaßnahmen gezwungen. Das betreffe perspektivisch auch den Endausbau von Digitalradio ab 2015. Der ERF sehe DAB+ „als wichtiges Standbein und verbreitet zusätzlich zur Satellitenausstrahlung sein Radioprogramm ERF Plus bundesweit und ERF Pop in Berlin und Brandenburg“ darüber, so ein Sprecher. Damit es dabei bleiben kann, werden Kosten reduziert, indem „ERF sich dort aus der Verbreitung via Kabel zurückziehen (wird), wo man Digitalradio empfangen kann“. Eingestellt wird das Webradio crosschannel.de, einige Sendereihen werden bei ERF Pop weitergeführt.
Quelle: Presseinfo des ERF vom 10.1. / Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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9.1.2014 • DVB-T: Visual Radios auf der Berliner Fernsehstrecke?
Überallfernseh-Logo Berlin Ungeachtet des Desinteresses von Radioveranstaltern an DVB-T gibt es offenbar Bestrebungen, die Sendeplattform in Berlin für Visual Radios einzusetzen. Das will der Netzbetreiber Media Broadcast anbieten „und wird im ersten Quartal 2014 ein Visual-Radio-Projekt über DVB-T ausstrahlen“. Das bestätigte Steffen Meyer-Tippach, Radioreferent der Medienanstalt MABB, gegenüber Rapid TV News. Eine gesonderte Ausschreibung sei aber nicht vorgesehen. Seitens des Netzbetreibers wurde das Projekt bestätigt, ohne ein genaueres Startdatum zu nennen.
Das Radiopaket im Berliner DVB-T Kanal 39 war am 2.Januar eingestellt worden, nach dem die zuletzt noch fünf Anbieter (von denen Sunshine Live und Radio Horeb im DAB+-Bundesmux vertreten sind) die Verträge gekündigt hatten. Vor dem Start von DAB+ waren der Fussballsender 90elf ab 2008 etwa ein Jahr lang und ab Mai 2009 JayJayTV (später: Place2Be) mit visuellen Ergänzungen auf der Berliner Radioplattform in der Luft gewesen.
Quelle: Meldung von Rapid TV News vom 9.1. / Hintergrund: Radiodigitalisierung und DVB-T, DVB-T in Berlin.
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8.1.2014 • AGF: Noch mehr als 8 Mio. Haushalte mit Analog-TV
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Zum Jahreswechsel ist nach Angaben der AG Fernsehforschung (AGF) die Zahl digital empfangender Haushalte gegenüber dem 1. Dezember 2013 zwar von 28,04 auf 28,41 Mio. gestiegen. Aufgrund der ab 2014 höheren (36,71 statt 36,24 Mio. HH in 2013) Gesamtzahl der Haushalte bleibt der Marktanteil jedoch mit 77,4 Prozent unverändert.
Im Jahr 2013 haben sich also knapp zwei Mio. Haushalte für digitale Technik entschieden, während jetzt noch knapp 8,3 Mio. (Kabel-) Haushalte das Fernsehen analog empfangen.
Vor Jahresfrist hatten 73 Prozent der deutschen TV-Haushalte (26,46 von 36,24 Mio. Haushalten) den digitalen Empfang genutzt. Die Zahl der Analoghaushalte lag bei 9,8 Mio.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.1.2014.
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6.1.2014 • DVB-T: ProSieben Maxx in Hamburg auf Sendung
Überallfernseh-Logo Hamburg Im Hamburger DVB-T Kanal 36 ist seit dem 3. Januar das Programm ProSieben Maxx zu empfangen. Die ProSiebenSat1-Gruppe setzt damit ihren Kurs fort, ihre frei empfangbaren Spartenprogramme Sat1 Gold, Sixx und ProSieben Maxx auf frei werdenden DVB-T Sendeplätzen zu platzieren. Nach Nürnberg und München steigen Euronews/Channel21, die sich einen Programmplatz teilten, auch in Hamburg aus DVB-T aus.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 6.1. / Hintergrund: DVB-T in Hamburg.
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5.1.2014 • Schweiz: Digitnet gibt DVB-T auf
Schweiz Die schweizerische Abo-Plattform Digitnet des regionalen Telekomanbieters Valaiscom hat zum Jahresende ihre DVB-T Aktivitäten aufgegeben. Das wird mit der Umwidmung wichtiger Frequenzen zugunsten des LTE-Mobilfunks begründet. Eine Fortführung über alternative Frequenzen sei nicht finanzierbar, zumal diese nur für fünf Jahre zugeteilt werden würden. Digitnet hatte nach eigenen Angaben zuletzt 3.600 Kunden, davon nutzen 1.850 das Angebot für Zweitgeräte bzw. Ferienwohnungen.
Quelle: Info von valais.com / Hintergrund: DVB-T in der Schweiz.
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3.1.2014 • DVB-T: Lokales VRF in Auerbach auf Sendung
Überallfernseh-Logo Sachsen Das Lokalprogramm Vogtland Regional Fernsehen (VRF) ist nun auch im Raum Auerbach digital im Kanal 51 und im Gleichwellenbetrieb mit dem schon im November gestarteten Sender Plauen empfangbar. Mit der Aufschaltung ging der bisherige analoge Sender (K 58) ausser Betrieb. Laut Meldungen handelt es sich um die letzte noch analog betriebene Sendeanlage in Deutschland. ARD und ZDF hatten bereits 2008 die Umstellung ihrer Grundnetzsender beendet. Jedoch kam es bei den sächsischen Lokalsendern zu mehrfachen Verzögerungen aufgrund von Diskussionen um Förderungen und zu Differenzen um die Verbreitungskosten.
Quelle: Info von VRF / Hintergrund: DVB-T und Lokal-TV in Sachsen. in Sachsen.
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3.1.2014 • DVB-T: Berlin schaltet Radioprogramme ab
Überallfernseh-Logo Berlin In Berlin wurden die letzten via DVB-T im Kanal 39 verbreiteten Radiowellen abgeschaltet. Die Ausstrahlungen waren im August 2005, ursprünglich als befristeter Akzeptanztest, begonnen worden. Kurz zuvor hatte die zuständige Medienanstalt MABB mit der Aussage provoziert, digitales Radio könne nicht allein auf - das damalige Randereignis - DAB setzen. 2006 bis 2008 gab es auch Bezahlprogramme in dem Paket von seinerzeit bis zu 32 Sendern.
Muster eines DVB-T Radios von Technisat Nach dem Start von DAB+ 2011 ist die Überlegung der MABB überholt; die Zahl der DVB-T Radios war auf zuletzt fünf zurückgegangen. Nur noch im Leipziger Regionalnetz (K 31) werden derzeit Hörfunkprogramme via DVB-T verbreitet. DVB-T Radiogeräte gab es nie; das Foto zeigt einen Prototypen von Technisat.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: Radiodigitalisierung und DVB-T, DVB-T in Berlin.
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3.1.2014 • Digitalradio: MagicStar stoppt erst am 28. Februar
Digitalradio-Schriftzug Bayern Der in den vier bayerischen Lokalregionen München, Nürnberg, Ingolstadt und Augsburg via DAB+ verbreitete Sender MagicStar wird im Gegensatz zu früheren Ankündigungen laut Mitteilung des Veranstalters erst am 28. Februar abgeschaltet.
Quelle: Info von MagicStar / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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3.1.2014 • DVB-T: Disney Channel kündigt sich mit Trailern an
Überallfernseh-Logo Disney Channel Der Sender DasVierte hat sich zum Jahreswechsel aus dem Programmangebot verabschiedet. Auf dem Programmplatz sendet nun Disney Channel ein Trailerprogramm. Offizieller Start auch via DVB-T ist am 17. Januar.
Das Vierte wurde 2005 vom NBC-Universal-Konzern als Filmkanal gegründet, blieb aber eher erfolglos und wurde mehrfach - zuletzt an den russischen Medienunternehmer Lesnewski - verkauft. Von diesem erwarb Disney den Sender im April 2013. Der Mauskonzern koppelte das mit dem Vertragsende der Partnerschaft mit SuperRTL, dem bisher umfangreich Programm zugeliefert wurde. Zugleich wurde angekündigt, die bisher kostenpflichtige Verbreitung des Disney Channel zu beenden und einen frei empfangbaren Kinder und Filmkanal im Januar 2014 zu starten. Dieser soll auch die terrestrischen Programmplätze von Das Vierte in Berlin (K 39), Hannover (K 28), Braunschweig (K 60), Hamburg (K 36), Bremen (K 45), Kiel (K 57) und Lübeck (K 59) übernehmen. In Berlin ist Disney Channel bereits ohne Weiteres empfangbar.
Quelle: Meldung von DF vom 31.12. / Hintergrund: DVB-T in Berlin, Hamburg, Bremen, Kiel, Hannover/Braunschweig.



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