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Nachrichten-Archiv Mai 2014

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30.5.2014 • DAB+: 55 Prozent der Neuwagen mit Digitalradio
DAB-Logo Schriftzug England Mehr als jeder zweite in England verkaufte Neuwagen ist ab Werk mit einem Digitalradio ausgestattet - im April waren es 55 Prozent (in Deutschland zehn Prozent). Unter den Herstellern erreichen BMW (100 %), VW (89 %) und Audi (88%) höchste Digitalradio-Anteile an den Auslieferungen. Bei Ford sind es 77, und bei Mercedes und der Opel-Schwester Vauxhall etwa 60 Prozent der Neuwagen. Diese Angaben beziehen sich auf die Zulassungen im April 2014; im Vorjahresmonat lag der Wert bei 37,2 und im April 2010 bei 3,6 Prozent.
Rund 25 Mio. Briten haben Zugriff auf ein stationäres oder mobiles DAB-Radio.
Quelle: Presseinfo von Digitalradio UK vom 27.5.
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29.5.2014 • Satellit: Neues Merkblatt zur Standarderweiterung DVB-S2X
1"Sat-Schüssel" DVB-S2X Das DVB-Projekt hat jetzt ein Merkblatt zur neuen Erweiterung des Standards für die Satellitenübertragung DVB-S2X veröffentlicht. Dieser ergänzt die bisherigen Parameter um Möglichkeiten für Übertragungen für professionelle Anwendungen und für den mobilen Empfang. Das wird u.a. durch neue Methoden der Fehlerkorrektur LDPC möglich. Die Effizienz der Transpondernutzung steigt um bis zu 51 Prozent. Das DVB-Projekt erwartet, dass DVB-S2X zusammen mit dem etwa zeitgleich vorgestellten HEVC-Codec eingesetzt wird.
Quelle: Merkblatt des DVB-Projekts vom 28.5.
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28.5.2014 • Schweiz: Analogradio-Aus bis 2024 geplant
Schweiz DAB-Logo Schriftzug In der Schweiz ist klargestellt, dass DAB+ mittelfristig UKW als Standardtechnologie für den Hörfunk ablösen wird. Eine Migrations-Arbeitsgruppe legte sich auf die Analogabschaltung bis spätestens 2024 fest. Ein Bericht soll bis Jahresende den politischen Stellen des Landes zugestellt werden.
In der Arbeitsgruppe DigiMig sind das öffentlich-rechtliche SRG, die Verbände der privaten (VSP) und nicht kommerziellen Radios (UNIKOM) sowie die Regulierung BAKOM und der Autohandel aktiv.
Quelle: Presseinfo von DigiMig vom 26.5.
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28.5.2014 • Österreich: Umstieg auf DVB-T2 könnte schon 2014 starten
Österreich 2016 oder 2017 soll das Zeitalter von DVB-T in Österreich enden. Entsprechende frühere Äußerungen bestätigte ORS-Geschäftsführer Michael Weber gegenüber der Zeitung Der Standard. Schon in diesem Jahr könnte der Umstieg durch erste regionale Umschaltungen des DVB-T Muxes C mit den Programmen Puls4, ServusTV, ORF Sport Plus und ORF3 eingeleitet werden, mutmaßt die Zeitung.
Seit etwas mehr als einem Jahr sendet in der Alpenrepublik das DVB-T2 Paket SimpliTV über drei Multiplexe im Standard DVB-T2. In diesem Rahmen werden für die Privatprogramme in SD und HD unter den rund 40 Programmen des Paketes monatlich zehn Euro verlangt. Die Geräte können zugleich die drei DVB-T Kanäle empfangen. Nutzerzahlen für SimpliTV gibt es zur Zeit nicht. Die DVB-T Zuschauerschaft wird mit fünf bis sechs Prozent angegeben.
Quelle: Presseinfo von DigiMig vom 26.5.
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27.5.2014 • HbbTV: ÖR-Positionspapier zum Nutzerschutz
HbbTV Zur Debatte um den Nutzerschutz bei HbbTV-Diensten haben die Datenschutzbeauftragten der öffentlich-rechtlichen Anstalten jetzt ein Positionspapier beschlossen.
Bei der Nutzung von Smart TV-Angebotet müsse die Anonymität gewährleistet werden. Der unvermeidbare Datenaustausch zwischen Anbieter und Nutzer müsse „strikt zweckgebunden bleiben, und schon gar nicht darf ein personenbezogenes Nutzungsprofil entstehen“. Ein nachhaltiger Erfolg von Smart-TVs und ihren Dienstangebote werde nur eintreten, „wenn der Zuschauer auf den wirksamen Schutz seiner Daten vertrauen kann“. Eine Profilbildung sei ohne Einwilligung der Zuschauer unzulässig.
Das Positionspapier werde von den zuständigen Datenschutz-Behörden und den Landesmedienanstalten mit getragen.
Quelle: Presseinfo der ARD vom 27.5., Wortlaut Positionspaier / Hintergrund: HbbTV.
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27.5.2014 • DVB-T: Neuer Kindersender für Chemitz lizenziert
Überallfernseh-Logo Sachsen Der Medienrat der SLM hat eine Sendelizenz für acht Jahre via DVB-T im Ballungsraum Chemnitz an das Kinderprogramm RiC vergeben. RiC ist eine Programmmarke von Your Family Entertainment (München). Die Ausstrahlung erfolgt bisher über Sat, im Web und in einigen Kabelnetzen. Zum Starttermin und dem Verbleib weiterer (schon 2009 lizenzierter) Lokalprogramme für Chemnitz gab es keine Informationen.
Nach langen Schwierigkeiten konnten 2013 lokale Veranstalter im Vogtland, Görlitz und Zwickau auf Sendung gehen. Erst vor wenigen Tagen folgte Dresden.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 26.5. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen.
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24.5.2014 • Rundfunkbeitrag: Mehreinnahmen für 2013 bei 190 Mio. Euro
Beitragsservice Der ab 2013 erhobene Rundfunkbeitrag brachte ARD, ZDF und dem Deutschlandradio 2013 Mehreinnahmen von 190 Mio. Euro. WDR-Justitiarin Eva-Maria Michel bestätigte diese Informationen des Fachdienstes Funkkorrespondenz.
Das Aufkommen aus der alten Rundfunkgebühr war seit 2009 bis 2012 von 7,6 auf 7,49 Mrd. Euro gesunken. Die Einnahmen werden für 2013 mit 7,68 Mrd. Euro angegeben. Davon stehen den 14 Landesmedienanstalten 1,9 Prozent (also etwa 150 Mio. Euro) zu, den Anstalten bleiben also rund 7,53 Mrd. Euro.
Die KEF hatte für 2013 bis 2016 Mehreinnahmen von 1,145 Mrd. Euro gegenüber den Budgetanmeldungen der Anstalten kalkuliert. Jedoch dürfen diese Mehreinnahmen nicht ausgegeben werden, sondern sind für die Anrechnung auf den künftigen Bedarf anzusparen.
Der Bericht nennt weitere Details: Zur Zeit werden 42,4 Mio. Beitragskonten geführt. Darunter sind 36,4 Mio. Wohnungen, 3,3 Mio. Betriebsstätten und 4,2 Mio. Firmen-Kfz. Während der erstgenannte Wert um eine Mio. unter der Schätzung von Anfang 2013 liegt, wurden 12 Prozent mehr Firmenstandorte und 900.000 mehr Autos gezählt als erwartet.
Die Bundesländer waren dem KEF-Vorschlag zur Beitragssenkung von monatlich 17,98 Euro auf 17,25 Euro nicht gefolgt. Sie beschlossen eine Senkung auf 17,50 Euro, die ab April 2015 wirksam werden soll.
Quelle: Berichte von Funkkorrespondenz und DF vom 23.5. / Hintergrund: Beitragssenkung, Rundfunkbeitrag.
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24.5.2014 • HbbTV: LfM mahnt besseren Nutzerschutz an
HbbTV LFM-NRW Bereits im vergangenen Jahr hatte das Institut für Rundfunktechnik vor der unerwünschten Preisgabe von Nutzerdaten über die Interaktiv-Schnittstelle von HbbTV in „smarten“ Fernsehern gewarnt. Den kritischen Stimmen schließt sich die Medienkommission der niedersächsischen Medienaufsicht LfM an.
So erfahren die Rundfunksender, ob privat oder öffentlich-rechtlich, u.a. ob wie lange welche Websites genutzt werden. „Es können Nutzerprofile gebildet werden, mit denen künftige Informationsangebote und Werbung steuerbar sind. Da bislang alle großen Privatsender diese Abrufe von „Google Analytics“ nachverfolgen lassen, erhält auch Google Informationen über das Seh- und Nutzungsverhalten.“ Gefordert wird eine „datenschutzgerechte Ausstattung der Smart-TV-Geräte“. Diese soll, unabhängig von HbbTV, die ausdrückliche Zustimmung der Zuschauer zur Speicherung ihrer Daten beinhalten. Dazu will die LfM mit TV-Veranstaltern, Herstellern und Datenschützern reden. Begrüßt wird, dass die Länderbehörden und die Datenschützer der Öffentlich-rechtlichen das Thema diskutieren.
Quelle: Presseinfo der LfM vom 23.5. / Hintergrund: HbbTV.
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23.5.2014 • HbbTV: Bestandaufnahme für 12 Länder
HbbTV Die Verbindung zwischen Fernsehen und Internet mit dem offenen Interaktivstandard HbbTV macht Fortschritte. Eine Zusammenstellung des niederländischen HbbTV-Forums bestätigt die führende Rolle Deutschlands, Frankreichs und Spaniens, wo umfangreiche HbbTV-Angebote u.a. in Verbindung mit den nationalen DVB-T Plattformen (Multithek in Deutschland) genutzt werden können. Umfangreiche Aktivitäten werden aus Polen, Österreich, Ungarn und Tschechien berichtet. Infos gibt es zum Stand in Belgien, Dänemark, Finnland, der Schweiz und natürlich den Niederlanden.
Quelle: Studie des HbbTV Forums Niederlande / Hintergrund: HbbTV.
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23.5.2014 • Digitalradio: BLM forciert EWF-Katastrophendienst
Digitalradio-Schriftzug Mit einer Präsentation vor dem Staatssekretär in Bayerns Innenministerium Gerhard Eck haben die Medienanstalt BLM und der Netzbetreiber Bayern Digitalradio (BDR) sowie die Fraunhofer-Gesellschaft die Digitalradio-Funktion Emergency Warning Functionality (EWF; auch: EWS) ins politische Gespräch gebracht. EWF bietet die Möglichkeit, über DAB+ Meldungen der Behörden „one-to-many“ zu verbreiten. Auch ein verschlüsseltes Meldesystem für die internen Zwecke von Leitstellen wäre machbar. Dies sei eine Alternative sowohl zum Mobilfunk als auch zum bisherigen digitalen Behördenfunk TETRA (Terrestrial Trunked Radio). Eine weitere Präsentation wurde vereinbart. Angedacht sei, Störmeldungen des Innenministeriums im DAB+-Netz von BDR zu übertragen. Das berichtete BLM-Präsident Siegfried Schneider vor dem Medienrat.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 22.5. / Hintergrund: DAB+ in Deutschland.
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17.5.2014 • Rundfunkbeitrag: NDR kürzt trotz Mehreinnahmen weiter
Beitragsservice NDR Trotz der Mehreinnahmen beim Rundfunkbeitrag von einer Mrd. Euro muss der NDR in 2015/2016 zusätzlich sparen. Kürzungen um weitere 37 Mio. betreffen alle Bereiche mit Ausnahme der ohnehin knapp ausgestatteten Landesfunkhäuser. Einschnitte im Programm „sollen möglichst vermieden werden“.
Die KEF habe den ARD-Anstalten „deutlich weniger Finanzmittel zugestanden, als diese beantragt hatten. Die Mehreinnahmen durch den 2013 eingeführten Rundfunkbeitrag kommen den ARD-Sendern bis 2016 nicht zugute. Sie werden einer Rücklage zugeführt und dürfen nicht ausgegeben werden.“ Für NDR-Intendant Lutz Marmor ergibt sich „eine paradoxe Situation: Das neue Beitragsmodell funktioniert glücklicherweise und bringt mehr Beitragsgerechtigkeit und mehr Erträge. Davon haben die Sender aber zunächst nichts, sie dürfen die Mehrerträge nicht ausgeben. Anders als oft behauptet wird, bleibt das Geld also knapp.“
Quelle: Presseinfo des NDR vom 16.5. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag, Rundfunkbeitrag ab 2015.
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16.5.2014 • Hersteller: Fernseher verlieren an Bedeutung
gfu Im 1. Quartal hielt die Marktschwäche der Unterhaltungselektronik - vor allem bei den Fernsehgeräten - weiter an.
Laut den von der gfu vorgelegten CEMIX-Zahlen für Deutschland wurden im Vergleich der 1. Quartale 2014/2013 zwar nur 0,6 Prozent weniger Fernseher (2 Mio. Stück) verkauft. Aufgrund des Preisverfalls sackten die Umsätze aber um 7,3 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro ab. Einmal mehr hoffen die Hersteller auf einen Kaufdruck durch die Fußball-WM. Ebenfalls um 7 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro sackten die Umsätze der gesamten klassischen Unterhaltungselektronik ab. Positive Werte brachten nur Audio Home Systeme und Lautsprecher.
Trotz des Preisverfalls erweisen sich Mobilgeräte weiter als Bringer des Branchensegments privat genutzter IT-Produkte. 5,4 Mio. verkaufte Smartphones (plus 10,5 Prozent) setzten 1,9 Mrd. Euro (plus 6,1 Prozent) um. Noch höher ist die Steigerung bei Tablet- PCs (plus 32,8 Prozent nach Stückzahlen, plus 27 Prozent Umsatz trotz eines Preisverfalls um 4,3 Prozent). Sogar der Absatz von Desktop-Rechnern stieg um 31,7 Prozent nach Stückzahlen.
Für die Gesamtbranche ergibt sich ein Umsatz von 6,6 Mrd. Euro, der 1,4 Prozent über dem des Vorjahresquartals liegt.
Quelle: Presseinfo der gfu, CEMIX-Daten Q1/2014 vom 15.5.
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15.5.2014 • DAB+: Jeder zweite Brite hört Radio digital
DAB-Logo Schriftzug England 27,1 Mio. Briten - das entspricht 51 Prozent (plus 4 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2013) der Bevölkerung des Königreiches - hören Radio digital - d.h. mit DAB, DTV bzw. über das Internet. Parallel stieg der Anteil der DAB-Hörer binnen eines Jahres von 22,5 auf 23,7 Prozent; 25 Mio. Briten haben inzwischen Zugriff auf ein DAB-Radio. Der Anteil der drei digitalen Verbreitungswege am Radiokonsum wurde von 34,3 auf 36,6 Prozent gesteigert. Diese Zahlen gab das RAJAR-Institut heute bekannt.
Quelle: Presseinfo von Rajar vom 15.5.
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15.5.2014 • Rundfunkbeitrag: Beschwerden auch in Bayern abgewiesen
Beitragsservice Bayern Nach Rheinland-Pfalz wurden auch die Verfassungsbeschwerden der Drogeriekette Rossmann und eines Ingolstadter Anwalts gegen den Rundfunkbeitrag abgewiesen. Wie das Koblenzer Kollegium hält das höchste Gericht Bayerns den seit Anfang 2013 erhobenen Rundfunkbeitrag nicht für eine Steuer. Bei der Heranziehung von Firmen auf Grundlage der Zahl der Beschäftigten pro Standort und der Firmenwagen bewege sich der Gesetzgeber „im Rahmen seines Gestaltungsspielraums“, so die Richter. „Diese Kriterien sind hinreichend realitätsgerecht und ausreichend differenziert, um den beitragsauslösenden Vorteil abzubilden und die Beitragslasten im Verhältnis der Abgabenpflichtigen untereinander angemessen zu verteilen.“
Quelle: Presseinfo des BAyersichen Verfassungsgerichtshofes vom 15.5. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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14.5.2014 • Digitalradio: Schon in jedem zehnten Neuwagen
Digitalradio-Schriftzug Jeder zehnte Neuwagen in Deutschland wird derzeit mit einem Digitalradio ausgeliefert. Noch höher ist der Anteil bei der Ausstattung von Premium-Kfz. Das teilte Kay Lindemann (Verband der Automobilindustrie VDA) bei einer Fachveranstaltung in Zürich mit. Für Audi gehört DAB+ zum Konzept des Miteinanders von Broadcast- und IP-basierten Diensten. Dabei sei man inzwischen über die Anfänge hinaus. „Wir müssen nunmehr auf europäischer Ebene den Umzug aller Radioprogramme und die durchgängige Verfügbarkeit der programmbegleitenden Zusatzdienste sicherstellen“, so Audi-Vertreter Peter Blum (Leiter Infotainment). D-Radio-Chef Willi Steul wies darauf hin, dass der frei verfügbare und verlässliche Empfang von Digitalradio wichtig für sicherheitsrelevante Verkehrs- und Katastrophenschutz-Meldungen ist.
Quelle: Presseinfo von DRD vom 14.5. / Hintergrund: DAB+ in Deutschland.
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14.5.2014 • Digitalradio: 13 neue BR-Sendeanlagen in 2014?
Digitalradio-Schriftzug Bayern Kürzlich hatte der Bayerische Rundfunk angekündigt, bis Ende 2015 21 Sendeanlagen im landesweiten DAB+-Kanal 11D in Betrieb zu nehmen. Jetzt wurden Teilausschreibungen für die Technik der Standorte Amberg, Deggendorf und Hohenpeißenberg veröffentlicht. Die Bauprojekte sollen im Dezember 2014 abgeschlossen werden.
Laut einer Meldung sollen bis Ende 2014 auch die Standorte Alzenau, Burgsinn, Coburg, Hof, Ingolstadt, Oberammergau, Pfaffenhofen, Pfarrkirchen und Untersberg (Österreich) senden. Mit provisorischer Technik ist der Standort Hühnerberg aktiv, wo gerade ein neuer Sendeturm errichtet wird.
Quelle: Ausschreibung, Meldung von satnews.de vom 14.5. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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14.5.2014 • Digitalradio: BR-Verwaltungsrat segnet Puls auf UKW ab
Digitalradio-Schriftzug Die Debatte um den Plan des BR, die Klassikwelle auf UKW durch die Jugendwelle Puls zu ersetzen, wird härter. Der BR-Verwaltungsrat beschloß jetzt seine Unterstützung für den Plan, durch den BR Klassik künftig exklusiv über DAB+ verbreitet würde.
Die Privatradios haben diesen Plan heftig angegriffen. Sie erwarten Einbrüche bei der Zielgruppe. Laut einem von zwei Betreibern beauftragten Gutachten wird mit Verlusten um 64 Mio. Euro bei den Werbeeinnahmen gerechnet, wodurch vielen Lokalsendern die wirtschaftliche Grundlage entzogen würde. Laut einem Rechtsgutachten des Privatfunkverbands VPRT verstoße der BR-Plan gegen den Rundfunkstaatsvertrag.
Quellen: Presseinfos des BR-Verwaltungsrates vom 13.5., des VPRT vom 6.5., Meldung von radiowoche.de vom 12.5.
Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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13.5.2014 • DVB-T: Lokal-TV überraschend jetzt auch für Dresden
Überallfernseh-Logo Sachsen Seit Monatsbeginn können DVB-T Zuschauer in Dresden zwei lokale Programme empfangen: Im Kanal 59 werden nun Dresden Fernsehen und das Schwesterprogramm 8Dresden mit 4 kW Sendeleistung ausgestrahlt - zusätzlich zu den bisher gesendeten drei öffentlich-rechtlichen Multiplexen.
Um die sächsischen Lokalprogramme hatte es langjähriges Gerangel wegen der vom Netzbetreiber Mugler geforderten Kosten und deren Förderung gegeben. Über Lokal-TV für Dresden hieß es noch im Juni 2012 seitens der Medienanstalt SLM, dort „ist die terrestrische Verbreitung der lizenzierten Lokalprogramme nach jetzigem Stand auch mit einer Vollförderung der Investitionskosten durch die SLM nicht finanzierbar“.
Quelle: Info von Dresden Fernsehen vom 6.5. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen.
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13.5.2014 • Rundfunkbeitrag: Neuregelung ist verfassungsgemäß
Beitragsservice Rheinland-Pfalz Der Rundfunkbeitrag ist verfassungsgemäß. Heute wies der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz die Verfassungsbeschwerde einer Straßenbaufirma gegen die 2013 novellierte Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks „in Teilen als unzulässig und im Übrigen als unbegründet zurück“.
Der Rundfunkbeitrag sei keine Steuer. Von der Vielfalt des Rundfunks und seiner Unabhängigkeit von politischen und finanziellen Interessen profitierten auch Unternehmen - z.B. mit Blick auf wirtschaftsrelevante Informationen. Auch die der Beitragsberechnung zugrunde liegende unterschiedliche Heranziehung von Privathaushalten und Firmen hält das Gericht für rechtmässig. Zudem stelle die monatliche Beitragspflicht von Firmen zwischen 5,99 Euro und 11 Cent pro Beschäftigten und für Firmenwagen von 5,99 Euro keine besondere wirtschaftliche Belastung - auch nicht für Filialunternehmen - dar.
Das Gericht erwartet jedoch, dass der Gesetzgeber künftig weitere Entwicklungen - insbesondere zu Härtefällen auch im nichtprivaten Bereich - berücksichtigt. Deren Bestehen habe die Klage jedoch nicht nachweisen können.
Abschließend erklären die Richter auch die Höhe der Abgabe für verhältnismässig. Die von der KEF festgestellten Mehreinnahmen lässt das Gericht nicht als Argument gelten. Die Beitragsberechnung müsse zwangsläufig prognostisch erfolgen und die Rundfunkfinanzierung gewährleiste, dass Mehreinnahmen in zukünftige Berechnungen des Beitrags einfließen und sich daher nicht zulasten der Einzahler auswirken.
Am 15. Mai gibt der Bayerische Verfassungsgerichtshof sein Urteil zu den Klagen der Drogeriekette Rossmann und eines Anwaltsbüros in gleicher Sache bekannt. Im Januar 2014 hatte das Verwaltungsgericht Bremen zwei Grundsatzklagen abgewiesen.
Quelle: Presseinfo der Verfassungsgerichtshofes Rheinland-Pfalz vom 13.5. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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12.5.2014 • DAB+: Deutschsprachige Radios von Kufstein zum Gardasee?
DAB-Logo Schriftzug Italien - Autonome Provinz Bozen Südtirol Anlässlich des 40. Jahrestages der Verbreitung deutschsprachiger Radio- und TV-Programme von ARD/ZDF, ORF und SRG in Südtirol schlug Netzbetreiber RAS ein Euregio-Projekt für Digitalradio vor. Laut dem RAS-Präsidenten Rudi Gamper ist es aber noch „etwas utopisch, ... den ununterbrochenen Empfang von Digital-Radio-Programmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien auf der Achse Kufstein-Gardasee“ zu gewährleisten.
Die RAS-Idee zielt auf einen Lückenschluß zwischen Deutschland und Italien längs der touristisch wichtigen Inntalautobahn. Ebenso profitieren könnten viele Österreicher, die auf dem Weg zwischen Innsbruck und Salzburg Abkürzungen durch Bayern nutzen. Allerdings hängen Österreich und der ORF beim Digitalradio noch hinterher. Dort sind erst Tests in Vorbereitung, während die Schweiz als ein DAB-Musterland gilt.
In Südtirol sind sieben DAB+-Blocks in Betrieb. In den zwei RAS-Muxen kann man u.a. fünf BR-Wellen, KiRaKa vom WDR, Deutschlandradio Kultur, vier ORF- und zwei deutschsprachige Wellen der schweizerischen SRG sowie weitere Radios aus der Schweiz und Italien hören.
Quelle: Gamper-Rede vom 25.4.
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9.5.2014 • AGF: Digitalisierung wieder verlangsamt
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Im März hatte es einen kleinen Schub bei der Digitalisierung des TV-Empfangs gegeben. Im April entschieden sich hingegen gerade einmal 30.000 (Kabel-) Haushalte für einen Umstieg. Somit stieg die Zahl der Digitalhaushalte binnen Monatsfrist von 28,90 auf 28,93 Mio., deren Marktanteil ebenso marginal von 78,7 auf 78,8 Prozent. Noch etwa 7,8 Mio. Kabelhaushalte empfangen also analog. Das entspricht etwa 44 Prozent aller Kabelanschlüsse (Bezug: Digitalisierungsbericht 2013). Das geht aus der Monatsstatistik der AG Fernsehforschung hervor.
Nach einer Einschätzung von Andreas Fischer (Medienanstalt NLM) beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland ist frühestens in zwei bis drei Jahren mit dem Ende des Analogzeitalters auch im Kabel zu rechnen. Eine Initiative sei auf den Weg gebracht worden. Für die Kabelbranche sind 75 Prozent Digitalhaushalte ein realistischer Ausgangswert für den Beginn des Umstieges.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.5.2014, Presseinfo des Medientreffpunkts vom 6.5.
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8.5.2014 • DVB-T: RTL/P7S1 weitere zehn Lizenzjahre in Niedersachsen
Überallfernseh-Logo Niedersachsen Nach NRW wurden die Sendelizenzen der beiden großen Privatmultiplexe mit den Programmen RTL, Vox, SuperRTL, RTL II, Sat1, ProSieben, Kabel1 sowie N24 durch die Versammlung der Niedersächsischen Landemedienanstalt NLM auch für die DVB-T Region Hannover/Braunschweig um zehn Jahre verlängert.
Die Lizenzvergabe und die vorausgegangenen Anträge deuten darauf, dass die RTL-Gruppe ihre terrestrische Präsenz in dem Sendegebiet aufrecht erhalten will. Dem ging im Januar 2013 die Ankündigung des Rückzuges von DVB-T voraus; im Dezember 2013 verkündete RTL, diese Entscheidung auf den Prüfstand zu stellen.
Quelle: Presseinfo der NLM vom 8.5. / Hintergrund: DVB-T in Hannover/ Braunschweig.
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8.5.2014 • Digitalradio: Erfolg nur mit festem UKW-Abschalttermin
Digitalradio-Schriftzug Aus Sicht des Handels und der Geräteindustrie braucht der Erfolg des digitalen Hörfunks in Deutschland Planungssicherheit durch „einen festen Termin zum Ende der Simulcast-Phase von UKW/DAB+. Einen Termin, der glaubhaft ist und von allen umgesetzt werden kann.“ Das äußert Ralf Reynolds (Pure) im aktuellen Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk. Diese Debatte dürfe nicht noch weitere zehn Jahre anhalten. 2013 standen laut Reynolds 6,5 Mio. UKW-Radios 600.000 verkauften DAB-Geräten gegenüber.
Quelle: Meinungsbarometer (April 2014) / Hintergrund: Digitalradio.
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8.5.2014 • DVB-T2: Ab 2017, effizienter und billiger als DVB-T
DVB-T2 Logo (DVB Project) Medientreffpunkt Mitteldeutschland Es bleibt dabei, dass ARD und ZDF ab 2017 in die TV-Terrestrik mit DVB-T2 einsteigen wollen, wurde bei den Mitteldeutschen Medientagen in Leipzig bestätigt. Bis dahin sollen laut Ulrich Liebenow (MDR) Empfangsgeräte mit dem HEVC-Codec (H.265) verfügbar sein.
Dieser Codec verbessere die Effizienz nach dem Schritt von MPEG-2 (DVB-T) zu MPEG-4 noch einmal um das Doppelte, so Holger Meinzer (Media Broadcast). Damit könnten bis zu sieben HDTV-Programmen via Antenne in einem Kanal verbreitet werden. Im Vergleich mit DVB-T wäre ein deutlich größeres Programmangebot mit den gleichen Kapazitäten möglich, so Liebenow. Zudem seien damit Einsparungen bei den Verbreitungskosten verbunden, so Liebenow und Klaus Steffens (ProSiebenSat1). Dies resultiere laut Meinzer u.a. aus dem geringeren Stromverbrauch der Sendeanlagen.
Quelle: Meldung von digitalfernsehen vom 7.5. / Hintergrund: DVB-T2.
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7.5.2014 • Digitalradio: Der Markt allein bringt DAB+ nicht zum Erfolg
Digitalradio-Schriftzug Medientreffpunkt Mitteldeutschland DAB+ wird nicht durch den Markt zum Erfolg werden, so der Tenor einer Diskussionsrunde beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland. „Der Markt darf nicht regulieren, denn wir wollen jede soziale Schicht in Deutschland erreichen“, sagte Dr. Chris Weck (D-Radio). Politisches Handeln forderte daher Martin Heine (Medienanstalt Sachsen-Anhalt): Jede neue Technologie bekäme einen Handlungsspielraum zugewiesen, nur das Digitalradio nicht. Laut Heine müssten die privaten Sender gezwungen werden, digital zu senden.
Nicht zuletzt sei Digitalradio billiger als UKW. Aber beides bezahlen zu müssen ist teuer. Laut Weck finanziert allein D-Radio 317 der 1.100 Radiofrequenzen. Laut Willi Schreiner (DRD) könnte z.B. der BR 90 Prozent der Kosten einsparen, wenn alle Radioprogramme auf Digital umgestellt würden.
Monatlich würden derzeit 700.000 UKW-Radios verkauft, so Weck. Allein das mache deutlich, dass die Privatsender nicht von allein in die digitale Welt drängen würden.
Quelle: Presseinfo vom Medientreffpunkt vom 6.5. / Hintergrund: Digitalradio.
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7.5.2014 • Rundfunkbeitrag: Gegen Förderung für Lokalsender
Beitragsservice Wenig Gegenliebe findet der Vorschlag der Sächsischen Landesmedienanstalt SLM, lokales Fernsehen in dem Bundesland aus dem Rundfunkbeitrag zu fördern. So sehen sich die Lokalradios, wie Tino Utassy (BCS Broadcast Sachsen GmbH) im Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk erklärt, gegenüber dem TV benachteiligt. Eine spartenübergreifende Förderung wäre richtig. Demgegenüber wird aus der SLM darauf verwiesen, dass die wirtschaftliche Situation der lokalen TV-Veranstalter wesentlich kritischer sei als die der Lokalradios. Laut SLM-Berechnungen wären dafür bundesweit 60 Mio. Euro notwendig, über deren Abzweigung aus dem Rundfunkbeitrag sich die Länderpolitiker einigen müssten.
Dieses „Wunschmodell“ vieler Lokalsender (Ralf Schietrumpf, TV Halle), und der Lobbyverbände der Lokalen, stößt auch anderweitig auf Widerstand. Carsten Brosda (SPD), im Hamburgischen Senat für Medienpolitik verantwortlich, informierte auf der Berliner Media Convention, dass der WDR in diesem Fall das Bundesverfassungsgericht anrufen wolle.
Quelle: Meinungsbarometer (April 2014) / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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7.5.2014 • DVB-T: AnixeTV schaltet per Antenne ab (2)
Überallfernseh-Logo AnixeTV Anixe-Chefin Jennifer Lapidakis hat jetzt den Ausstieg aus fast allen DVB-T Regionen bestätigt. Man habe sich entschieden, die auslaufenden Sendegenehmigungen nicht zu verlängern. Dies betrifft die DVB-T Gebiete Stuttgart, Rhein/Main und Berlin. Für Hannover/Braunschweig werde Anixe vorerst weiter gesendet. Stattdessen setzt der Programmveranstalter auf hybride Portale wie die Multithek, die auch mit smarten DVB-T Fernsehern empfangbar ist.
Quelle: Meldung von Digitalfernsehen vom 7.5. / Hintergrund: DVB-T in Hessen, Berlin, Baden-Württ..
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7.5.2014 • Kabel: „Lex KDG“ für Sachsen?
Kabelanschluß Sachsen Der Hinweis der Medienanstalt SLM vom Februar auf die vom sächsischen Privatfunkgesetz geforderte Analogabschaltung im Kabel zu Ende 2014 hat offenbar Wirkung getan: Laut SLM-Direktor Martin Deitenbeck liegt dem Landtag ein Gesetzentwurf zur Verschiebung auf 2018 vor. Dieser müsste wegen der bevorstehenden Landtagswahlen im Schnellgang, spätestens bis Juli, durch das Parlament gebracht werden. Sonst werde sich eine erhebliche Verzögerung ergeben, bis der neue Landtag sich damit befassen könnte.
Eine Verschiebung kommt den großen Kabelnetzern wie Kabel Deutschland und Tele Columbus mit einem erheblichen Anteil analoger Kunden entgegen. Der FRK als Verband mittelständischer Netzbetreiber sieht das anders: Dessen Vorsitzender Peter Labonte kommentierte, eine Verschiebung bestrafe diejenigen, die das Gesetz gelesen und ihre Angebote bereits umgestellt haben.
Quelle: Meldung von digitalfernsehen vom 6.5. / Hintergrund: Gesetzestext, DVB-T und DAB+ in Sachsen.
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6.5.2014 • DVB-T2: Digitale Dividende 2 eine Farce
DVB-T2 Logo (DVB Project) Medientreffpunkt Mitteldeutschland Scharfe Kritik an der von der Bundesnetzagentur geplanten schnellen Auktionierung des 700 MHz-Frequenzbandes gab es von TV-Sendern im Zusammenhang mit dem angepeilten Umstieg auf DVB-T2 beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland. Dort bezeichnete Klaus Steffens, Leiter Technik und Distribution der ProSiebenSat1-Gruppe, die Digitale Dividende 2 als Farce. Die Rundfunkveranstalter würden gezwungen, eine bestehende Technologie einzustellen. Auf der anderen Seite sollten die Mobilfunkbetreiber ihre Frequenznutzung für eine eigene Digitale Dividende optimieren. Ulrich Liebenow (MDR) sieht indessen Zeichen der Bundesregierung im Sinne der TV-Veranstalter. Holger Meinzer (Media Broadcast) meinte, die Mobilfunkbetreiber selbst hätten noch keinen kurzfristigen Frequenzbedarf angemeldet.
Mit Blick auf HDTV via Antenne wies Steffens darauf hin, dass die US-Filmstudios von den Privatsendern eine Verschlüsselung der HDTV-Programme fordern, um Privataufzeichnungen und deren Kopieren unmöglich zu machen.
Quelle: Meldung von digitalfernsehen vom 6.5., Presseinfo von Medientreffpunkt vom 5.5. / Hintergrund: Digitale Dividende 2.
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6.5.2014 • DVB-T: Jetzt auch ZDF von Waren/Müritz
Überallfernseh-Logo MeckPomm Fast genau ein Jahr nach der ARD beginnt nun auch das ZDF den Sendebetrieb vom Standort Waren/Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Multiplex mit den Programmen ZDF, 3sat, KiKA, ZDFneo und ZDFinfo wird im Kanal 23 mit 1 kW Leistung verbreitet.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 6.5. / Hintergrund: DVB-T in Mecklenburg-VOrpommern.
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6.5.2014 • DVB-T: LMK verlängert Sat1-Lokalfenster
Überallfernseh-Logo Rheinland-Pfalz Das Regionalfenster 17.30 Sat.1 Live bei Sat1 in Rheinland-Pfalz (Mo bis Fr von 17.30 bis 18 Uhr) wird weitere zehn Jahre von der Firma TVIIIa produziert. Die Medienanstalt LMK verlängerte jetzt die Sendeerlaubnis bis zum 30. November 2024. TVIIIa produziert auch das Lokalfenster für Sat.1 Hessen mit einer Lizenz bis Ende Juli 2019.
Quelle: Presseinfo der LMK vom 6.5. / Hintergrund: DVB-T in Rheinland-Pfalz.
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5.5.2014 • UltraHD: Sky überträgt Fussball erstmals Live
Logo von UHDTVinfo Sky hat erstmals ein Spiel der Fußball-Bundesliga (Bayern München vs. Werder Bremen am 26. April) live im UHDTV-Format produziert und ausgestrahlt. Die Bilder von sechs 4k-Kameras und weiteren vier HDTV-Kameras (im Ü-Wagen hochkonvertiert) waren allerdings nur in der Sky-Zentrale zu sehen. Gesendet wurde über Astra im Format 2160p mit 50 Bildern pro Sekunde und in HEVC enkodiert. Sky-Chef Brian Sullivan wertete das als Erfolg. Allerdings „müssen noch einige Dinge erledigt werden“, bis UHD-Livesendungen von Sportevents in die Wohnzimmer der Konsumenten kommen können, räumte Sullivan ein.
Quellen: Presseinfo von Sky vom 5.5. / Hintergrund: UltraHD/4k.
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4.5.2014 • Satellit: HD+ mit 1,5 Mio. Kunden / Preiserhöhung
1"Sat-Schüssel" HD+ Das Bezahlangebot via Astra HD+ erhöht ab dem 6. Mai die Preise für seine aktuell 20 privaten HDTV-Programme. Die HD+ Karte kostet jetzt 65 (55) Euro, die Verlängerung für ein Jahr 60 statt 50 Euro. Neu ist ein Abomodell (5 Euro monatlich).
Zugleich meldete der Plattformbetreiber 1,496 Mio. zahlende Kunden per 31. März 2014. Weitere 1,2 Mio. Haushalte sind in der einjährigen kostenlosen Probephase.
Quelle: Presseinfo von HD+ vom 28.4.
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3.5.2014 • Frankreich: Sat-Umstieg auf DVB-S2 läuft an
Frankreich Der französische Pay-Anbieter Canal+ stellt die Satellitenverbreitung seiner TV-Programme über Astra 19,2 Grad Ost bis Ende 2015 von DVB-S (MPEG-2) auf DVB-S2 mit MPEG-4 um. So können mehr Programme in SDTV und HDTV verbreitet werden.
Laut Meldungen plane diesen Schritt in Deutschland auch die Sky-Plattform, die seit einiger Zeit ältere Miet-Settopboxen ihrer Kunden austausche.
Quelle: Meldung von digitalfernsehen.de vom 2.5.
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3.5.2014 • DVB-T: AnixeTV schaltet per Antenne ab (1)
Überallfernseh-Logo AnixeTV Der Privatsender AnixeTV hat sein Programm in Hessen (DVB-T Region Rhein/Main, Kanal 52) am 1. Mai abgeschaltet. Das wird auf der DVB-T Website mitgeteilt. Auch in Berlin (bisher Kanal 59) ist das Programm nicht mehr zu empfangen. Unklar ist der Stand in den weiteren bisherigen Ausstrahlungsregionen Hannover/Braunschweig (K 56) und Stuttgart (K 25).
Unter den Empfangsinformationen auf der Veranstalter-Website wird DVB-T nicht mehr genannt. In einer aktuellen Presseinfo zum 8. Senderjubiläum und zur Verlängerung der bundesweiten Sendegenehmigung ist von „Überraschungen“ die Rede; DVB-T wird dort nicht erwähnt.
Quelle: Meldung von DVB-T Hessen, Anixe-Presseinfo vom 30.4. / Hintergrund: DVB-T in Hessen, Berlin, Baden-Württ., Niedersachsen.
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1.5.2014 • UltraHD: Keine Sendungen, Tücken am Gerät
Logo von UHDTVinfo Während HDTV noch nicht einmal Sendealltag ist propagieren die Gerätehersteller bereits die vierfache (33,2 Megapixel) Auflösung des Ultra HD-Bildstandards. Geräte gibt es von einigen Firmen schon zu kaufen, obwohl noch nicht gesendet wird. Aber nicht alles, was mit superhoher Auflösung glänzen will, scheint dem damit geweckten Anspruch an die Bildqualität gerecht zu werden. Die in SD oder HD empfangenen bzw. von der BluRay oder aus dem Web kommenden Bilder werden im TV-Gerät auf die Display-Auflösung von 3840 mal 2160 Pixel hochgerechnet. „Hat der Fernseher mit diesem Upscaling Probleme, entstehen Fernsehbilder mit starken Flecken sowie wenig Kontrast und Schärfe“, warnt die Zeitschrift PC-Welt. Beim Kauf sollte auch auf eine HDMI 2.0-Schnittstelle geachtet werden. Denn nur über sie kommen Ultra-HD Bilder von externen Quellen auf den Schirm.
Zeitgleich muss mit Samsung selbst einer der an vorderster UltraHD-Front aktiven Hersteller eingestehen, dass Fernsehen in UltraHD-Qualität noch Zukunftsmusik ist. Eine von der Firma vorgestellte Roadmap (clicken zum Vergrößern) sieht Sendungen erst ab 2016 kommen. Damit ist wohl (abgesehen von den aktuellen Demokanälen einiger Sat-Betreiber und von Sky) das japanische NHK gemeint, das solche Pläne äußerte.
Quellen: Presseinfos von PC-Welt vom 29.4. und Samsung vom 28.4. / Hintergrund: UltraHD/4k.



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