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Nachrichten-Archiv November 2015

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30.11.2015 • Schweiz: Lokaler DAB+-Test
Schweiz DABplus-Logo Schriftzug Bis zum 26. Dezember läuft vom schweizerischen Sender Niesen im Berner Oberland ein technischer Test unter der Bezeichnung „Digital Oberland“.
Projekt Digital Oberland; Parameter. C: BeO Im Kanal 6B und mit nur 50 Watt Leistung werden Programme des Anbieters Radio BeO ausgestrahlt. Mehrere Programme werden im Multiplex mit unterschiedlichen Parametern (BeO-Grafik klicken zum Vergrößern) verbreitet. BeO bittet seine Hörer um Feedback zur Empfangbarkeit und Qualität.
In den offiziellen Planungen für den bis 2024 angesetzten Umstieg auf DAB+ sei die Versorgung kleiner Täler derzeit nicht vorgesehen. Jedoch sieht BeO gerade darin eine seiner Aufgaben, die man auch im Sinne günstiger Investitions- und Betriebskosten lösen will. Mit dem Lowpower-Projekt geht man dabei einen anderen Weg als der Netzbetreiber Digris, der etliche lokale Versorgungsinseln mittels softwarebasierter Systeme plant. Digris will noch vor Jahresende Inseln in Lausanne, Oberwallis und Aarau in Betrieb bringen.
Quelle: Website von BeO.
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28.11.2015 • Digitalradio: MDR und Bundesmux bald aus Dequede
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Sachsen-Anhalt Der angekündigte neue Sendestandort Dequede (Altmark) geht am 15. Dezember auf Sendung. Dort werden der DAB+-Multiplex des MDR (Kanal 6B) und der nationale Multiplex (Kanal 5C) ausgestrahlt. Das wird ohne Quellenangabe gemeldet.
Der 184,5 Meter hohe Turm wurde 1959 in Betrieb genommen; es ist der erste in der DDR gebaute Sendeturm. Von dort werden auch sechs UKW-Programme und die DVB-T Multiplexe von ARD, ZDF und MDR verbreitet.
Quelle: Meldung von radiowoche.de vom 27.11. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen-Anhalt.
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27.11.2015 • Frequenzen: UHF bleibt dem TV bis mindestens 2023
Terrestrik ITU-Logo Das UHF-Band (470-694 MHz) bleibt in Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Zentralasien bis mindestens 2023 ausschließlich dem digitalen terrestrischen Fernsehen vorbehalten. Das beschlossen die Vertreter von 150 Regierungen auf der Weltfunkkonferenz WRC-15 der Internationalen Fernmeldeunion ITU. Erst auf der WRC-23-Konferenz soll die Nutzung des UHF-Bandes 470 bis 960 MHz) „ergebnisoffen“ diskutiert werden.
„Eine überwältigende Mehrheit der teilnehmenden Funkverwaltungen bekannte sich auch für die Zeit nach 2023 zu einer fortgesetzten Nutzung des Bandes durch den terrestrischen Rundfunk“, teilt das Institut für Rundfunktechnik (IRT) mit. Damit bleibt der UHF-Bereich für die TV-Verbreitung (DVB-T/DVB-T2) sowie den Produktionsfunk langfristig erhalten.
Das IRT stellt weiter fest, dass sich damit - und mit Unterstützung der deutschen und der meisten EU-Länder - die Forderung des „Lamy-Reports“ der EU durchgesetzt hat, das digitale terrestrische Fernsehen bis 2030 zu erhalten. Somit bestehe Sicherheit für die erheblichen Investitionen in digital-terrestrische Systeme. Was auch Netzbetreiber Media Broadcast zu einer zustimmenden Stellungnahme veranlasste.
Quellen: Presseinfos von IRT, ARD und MB vom 26.11. / Hintergrund: Digitale Dividende 2.
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26.11.2015 • Digitalradio: Bundesmux jetzt auch vom Ochsenkopf
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Netzbereiber Media Broadcast hat am 25. November die Ausstrahlung im Kanal 5C von der Sendeanlage auf dem Ochsenkopf im Fichtelgebirge begonnen. Damit wird nun auch die Region um Bayreuth mit den 12 Programmen und den Diensten des Bundesmux versorgt.
Noch vor Jahresende will der Bayerische Rundfunk vom Ochsenkopf einen Multiplex für Oberfranken abstrahlen. Es handelt sich um das erste regionale Sendenetz einer ARD-Anstalt. Bis zu sieben regionale Privatprogramme wurden eingeladen, sich zu beteiligen. Die Medienanstalt BLM stellte interessierten Veranstaltern eine unbürokratische Lizenzierung in Aussicht.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 24.11. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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23.11.2015 • Digitalradio: NDR startet DAB+ von Aurich für Ostfriesland
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Niedersachsen Ab morgen früh, 8 Uhr, arbeitet die am 1. Oktober für den Bundesmux in Betrieb gegangene Sendeanlage in Aurich auch für den Digitalradio-Multiplex des NDR mit 4 kW Leistung. Im Kanal 12A werden dann 3,7 Mio. Niedersachsen versorgt. Damit sind im ostfriesischen Einzugsgebiet die Wellen NDR 1 Niedersachsen, NDR 2, NDR Kultur, NDR Info und N-JOY sowie die Digitalprogramme NDR Blue und NDR Traffic zu empfangen. Das gilt auch für NDR Info Spezial mit dem Nachrichtenangebot für Flüchtlinge „Refugee Radio“ sowie den Bundestagsdebatten- und Fußball-Live-Übertragungen. Ein weiterer Ausbau des Sendenetzes sei für 2016 geplant, teilt der NDR ergänzend mit.
Quelle: Presseinfo des NDR vom 23.11. / Hintergrund: DAB+ in Niedersachsen.
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23.11.2015 • Digitalradio: BR sendet DAB+ vom Hesselberg
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Der Bayerische Rundfunk nimmt am 27. November die Sendeanlage Hesselberg (Landkreis Ansbach) in Betrieb. Der landesweite Multiplex im Kanal 11D verfügt damit über 42 Sendestandorte. Der Versorgungsgrad erreicht 96,2 Prozent der Einwohner (mobil) bzw. 81,1 Prozent (stationär) und kann längs 99 Prozent der Autobahnen im Freistaats empfangen werden.
Wie der BR weiter mitteilt wird der Aufbau des regionalen Netzes für Franken im Kanal 10B „Anfang Dezember“ am Sender Ochsenkopf begonnen.
Quelle: Presseinfo des BR vom 20.11. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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23.11.2015 • Digitalradio: Technisches Konzept für Private gesucht
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 LFM-NRW Die für NRW zuständige Medienanstalt LfM will vor einer Ausschreibung von DAB+-Ressourcen Gespräche mit den privaten Veranstaltern, dem WDR und der Landesregierung führen. Eine Bedarfsabfrage ergab großes Interesse für landesweite Ausstrahlungen. Gleichwohl sieht sich die LfM in der Pflicht, den lokalen und regionalen Veranstaltern den Weg in Richtung DAB+ vorzubereiten. Landesweite und regionale/lokale Interessen soll ein zu erarbeitendes technisches Szenario beinhalten, meldet radioszene.de. Dabei werde man aber nicht von den bisher 44 (UKW-) Sendeinseln ausgehen können, so ein LfM-Sprecher.
Quelle: Meldung von radioszene.de vom 23.11. / Hintergrund: DAB+ in NRW.
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22.11.2015 • Österreich: Neues Programm für Tirol
Österreich DVB-T Logo Österreich DVB-T2 Logo Österreich Das lokale Programm Teins hat eine auf zehn Jahre laufende Sendelizenz für den Mux-C im Unterinntal und Wipptal erhalten. Das betrifft die unverschlüsselte Verbreitung mit DVB-T und DVB-T2. Es handelt sich laut der Medienbehörde RTR um ein Heimatfernsehen mit einem Eigenproduktions-Anteil von 80 Prozent.
Quelle: Lizenz-Bescheid vom 2.11. / Hintergrund: DVB-T und SimpliTV in Österreich.
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20.11.2015 • Digitalradio: Verzögerungen beim Bundesmux-Ausbau
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bei der Inbetriebnahme der angekündigten neuen Sendeanlagen für den Bundesmux scheint es zu Verzögerungen zu kommen. Nach Angaben von Radio Horeb wurde die Aufschaltung an der Sendeanlage Donaueschingen vom 30. November auf den 18. Dezember verschoben. Für den ursprünglich auf den 1. Dezember avisierten Start des Senders Hochrhein gebe es keinen neuen Termin. Begründungen werden nicht genannt.
Die neuen Sendeanlagen in Ravensburg und Visselhövede gingen nach Angaben des Netzbetreibers Media Broadcast inzwischen in Betrieb.
Quelle: Meldung von Radio Horeb vom 26.10. / Hintergrund: DAB+ in den Bundesländern.
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20.11.2015 • Kabel: Auch ZVEI unterstützt Kabel-ASO in 2018
Kabelanschluß ZVEI Nach dem Verband ANGA unterstützt nun auch der ZVEI die Beendigung der analogen TV-Verbreitung im Kabel bis Ende 2018. Das unterstrich Herbert Strobel, Vorsitzender des Fachverbands Kabel & Satellit, auf einer Veranstaltung. den aktuellen Angaben der AGF folgend, empfangen derzeit noch etwa 5 Mio. Kabelhaushalte das Fernsehen analog. Das sind laut Digitalisierungsbericht 2015 33,2 Prozent der Kabelhaushalte bzw. 13,6 Prozent aller TV-Haushalte.
Strobel sieht zudem Impulse für einen Stopp des Verkaufsrückgangs von Settopboxen durch die Einführung von DVB-T2 in Deutschland und erwartet die Verdopplung des Bestandes von derzeit 500.000 UltraHD-fähigen Fernsehern bis Ende 2015 in deutschen Haushalten.
Quelle: Presseinfo von broadbandtvnews.com vom 19.11. / Hintergrund: DVB-T2 HD
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18.11.2015 • Niederlande: DVB-T2 ab Januar 2017?
Niederlande DVB-T2 Logo (DVB Project) Ab Ende Januar 2017 laufen die DVB-T Lizenzen in den Niederlanden aus. Die Regierung plant jetzt die Ablösung durch DVB-T2. Betroffen sind mindestens 300.000 bis 400.000 Haushalte, die auf das Antennenfernsehen angewiesen sind.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk NPO will das nutzen, um seine Programme auf HDTV umzustellen und mit HbbTV-Angeboten zu verkoppeln. Auch das von KPN betriebene private Digitenne-Paket soll weiter bestehen.
Noch offen sind Vorschläge bzw. Entscheidungen zur technischen Seite von DVB-T2, das in Deutschland mit der HEVC-Kompression betrieben werden wird. Zeitlich parallel soll wie in Deutschland das UHF-Band oberhalb von 700 MHz versteigert werden, so dass diese Ressourcen dem Fernsehen fehlen werden.
Quelle: Meldung von broadbandtvnews.com vom 17.11.
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16.11.2015 • HbbTV: Version 2.0 jetzt offizieller ETSI-Standard
HbbTV Das europäische Institut für Telekommunikations-Standards hat jetzt die Spezifikation HbbTV 2.0 in sein Verzeichnis (TS 102 796 V1.3.1) aufgenommen. Die Version 2.0 erweitert das Leistungsspektrum der Verbindung von Fernsehen und Internet u.a. um Funktionen für Second Screens („companion devices“), HTML5 und die UltraHD BIldauflösung einschließlich der HEVC (H.265)-Kompression.
HbbTV-Dienste gibt es in 20 Ländern. In Deutschland bietet - neben den programmbeleitenden Diensten der vier großen Senderfamilien - Media Broadcast das Portal „Multithek“, das Webinhalte über Verlinkungen mit DVB-T Programmen auf den Fernseher bringt. Das Portal soll im Zusammenhang mit der Einführung in Richtung HbbTV 2.0 weiter entwickelt werden.
Quelle: Presseinfo von ETSI vom 16.11. / Hintergrund: HbbTV
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16.11.2015 • Unterhaltungselektronik: TV-Verkauf fällt um fast 17 %
gfu Das Marktumfeld für Unterhaltungselektronik ist laut dem aktuellen Quartalsbericht des CEMIX-Indexes weiterhin schwierig. In den ersten drei Quartalen 2015 fiel der Branchenumsatz um 2,9 Prozent auf 18,4 Mrd. Euro. Der Umsatz mit Geräten der klassischen Unterhaltungselektronik brach um sogar 8,6 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro ein. Dabei wirkt sich vor allem der Rückgang beim Verkauf von Fernsehern von 5,63 auf 4,68 Mio. Stück (minus 16,9 Prozent) aus, was einen Umsatzrückgang um 15,7 Prozent auf 2,66 Mrd. Euro bewirkte. Im Gesamtjahr 2014 waren 8,1, im Jahr 2013 7,8 Mio. Fernsehgeräte abgesetzt worden. Lediglich ActionCams erreichten mit plus 13,7 Prozent einen bedeutenden Zuwachs bei den UE-Produkten.
Auch der Verkauf privater IT-Produkte viel im Vergleichszeitraum stark - um 11,4 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro. Nach wie vor sind Telekommunikationsprodukte (vor allem Smartphones) aber Umsatzbringer; diese Warengruppen erreichten einen Umsatzanstieg um 11,3 Prozent auf 6,9 Mrd. Euro.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 16.11. / Hintergrund: HbbTV
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15.11.2015 • Digitalradio: Netzausbau des Bundesmuxes geht weiter
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 In der zweiten Novemberhälfte setzt Media Broadcast den angekündigten Netzausbau für den nationalen DAB+-Multiplex im Kanal 5C fort. Zwischen dem 17. November und dem 1. Dezember wird der Mux an folgenden Standorten aufgeschaltet:
17. November Baden-Württemberg Ravensburg (10 kW)
20. November Niedersachsen Visselhoevede (10 kW)
25. November Bayern Ochsenkopf (10 kW)
30. November Baden-Würtemberg Donaueschingen (10 kW)
Feldberg (3 kW)
Raichberg (10 kW)
Hessen Hoher Meißner (10 kW)
Niedersachsen Lingen (5 kW)
1. Dezember Baden-Württemberg Hochrhein (5 kW)
Noch vor Jahresende soll der neue Sendestandort auf dem alten Leipziger Messegelände die Antenne am Schornstein an der Arno-Nitzsche-Strasse für alle digitalen Radio- und TV-Programme ersetzen.
Ziel weiterer Planungen ist es, das Sendenetz bis Ende 2016 auf 110 Standorte auszubauen. Der Bundesmux kann dann von 82 Prozent der Einwohner (inhouse) bzw. auf 92 Prozent der Fläche (mobil) und längs von 98 Prozent der Bundesautobahnen empfangen werden.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 26.10. / Hintergrund: DAB+ in den Bundesländern.
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15.11.2015 • Frankreich: Abschied von MPEG-2 - DVB-T bleibt
Frankreich DVB-T HDTV Logo Frankreich Am 5. April 2016 wird sich Frankreichs terrestrisches Fernsehen TNT von MPEG-2 verabschieden. Das alte Kompressionsverfahren wird durch MPEG-4 ersetzt. Nachdem seit 2008 einige Programme terrestrisch in HDTV (im Modus 1080i in den Muxen 7 und 8) übertragen werden, sollen nun alle in HD senden. Es bleibt aber bei DVB-T als Sendestandard.
Im Zuge der Umstellung werden die 31 nationalen sowie die regionalen Programme auf den sechs Multiplexen neu verteilt. Bis zu sechs Mio. Zuschauer könnten betroffen sein und benötigen ein neues Empfangsgerät. MPEG-2 Geräte dürfen nicht mehr verkauft werden.
In Frankreich dominiert die Antenne den TV-Empfangsmarkt deutlich: Mitte 2014 nutzen laut der Medienbehörde CSA 59,1 Prozent der französischen TV-Haushalte TNT bzw. TNT HD. Schärfster Konkurrenten sind ADSL-Anbieter (43,9 %). Das Kabel (8,4 %) spielt nur eine untergeordnete Rolle. Das Programmangebot von TNT bzw. TNT HD wird parallel als TNTSat über Astra und als Fransat über Eutelsat ausgestrahlt. DVB-T startete 2005 in Frankreich und hat einen Marktanteil von etwa 20 Prozent. 2012 wurde der Umstieg auf DVB-T2 bis 2020 beschlossen; man hielt sich aber den jetzt bevor stehenden Zwischenschritt offen.
Quelle: Meldung von broadbandtvnews.com vom 8.11.
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12.11.2015 • Online: Happy Birthday world wide web!
Am 13. November 1990 wurde die erste Website der Welt freigeschaltet. Unter info.cern.ch informierte das Europäische Kernforschungszentrum CERN - zunächst darüber, wie das neue Medium funktioniert. Tim Berners-Lee hatte eine Linkliste programmiert, gestalterische oder gar Multimedia-Elemente waren damals noch nicht möglich.
Das Projekt sollte ursprünglich nur dem Austausch wissenschaftlicher Informationen dienen. Nach 25 Jahren nutzen etwa drei Mrd. Menschen das WWW. 120 Mio. dotcom-Adressen sind heute weltweit registriert und 86 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten betreiben eigene Websites, stellt der Industrieverband Bitkom fest. Das Web hat sich auch für Privatleute durchgesetzt: 80 Prozent der Deutschen ab 14 Jahre sind online.
Das Web bietet inzwischen fast grenzenlose Möglichkeiten für die globalisierte Kommunikation und den Datenaustausch. Dies bringt auch Gefahren mit sich - so zielen kostenlose Dienste darauf ab, Verhaltensdaten der Nutzer zu sammeln, auszuwerten und zu vermarkten.
Quelle: Presseinfo von Bitkom vom 9.11. / Hintergrund: Kopie der ersten Website von CERN.
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11.11.2015 • Digitalradio: Fünf Bewerber für lokale Multiplexe
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Auf die Ausschreibung vom September haben sich fünf Veranstalter beworben. Um einen der drei Plätze im Ingolstädter Mux (Kanal 11A) konkuriert Radio 10. In München, wo ein Sendeplatz im Block 11C ausgeschrieben war, möchten Radio München und der St. Michaelsbund senden. Für beide Regionen und den freien Programmplatz für Nürnberg (Block 10C) - und für die anderen beiden Regionen - haben sich auch die PN Medien GmbH (mit vier Programmen) und Top20 Radio München beworben. Die Medienanstalt BLM will ihre Entscheidung „frühestens Mitte Februar“ treffen.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 11.11. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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11.11.2015 • AGF: Digitalisierung des TV-Empfangs im Oktober
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Weiterhin geht es bei der Digitalisierung der (Kabel-) Haushalte nur langsam voran. Im Oktober stiegen nach Angaben der AG Fernsehforschung (AGF) etwa 90.000 (Vormonat: 140.000) Haushalte um. Der Anteil der digital empfangenden an allen 37,03 Mio. TV-Haushalten Deutschlands stieg damit um 0,3 auf 86,4 Prozent. Seit Jahresbeginn haben rund eine Mio. Haushalte (Digitalanteil am 1. Januar: 83,4 Prozent) diesen Schritt vollzogen.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.11.2015.
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8.11.2015 • Digitalradio: Indischer Musiksender für Berlin
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Berlin Im Berliner DAB+-Kanal 7B ist jetzt Panjab Radio neu in der Luft. Der in England beheimatete Sender strahlt indische Popmusik aus. Es handelt sich nach FG Radio aus Frankreich um die zweite ausländische Welle im Berliner Digitalpaket.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DAB+ in Berlin.
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6.11.2015 • AGF: Änderungen bei der Zuschauerforschung ab 2016
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung 2016 wird die AG Fernsehforschung (AGF) die Erhebungsgrundlage ihrer Zuschauerforschung verändern. Seit 1995 wurden die Einschaltquoten auf Grundlage von Privathaushalten mit mindestens einem TV-Gerät und einem Hauptverdiener mit EU-Staatsangehörigkeit berechnet. Ab dem Januar 2016 werden alle deutschsprachige Haushalte erfasst und die Nationalität der Zuschauer nicht mehr berücksichtigt. Nicht EU-Ausländer werden somit stärker berücksichtigt.
Dadurch steigt die Zahl der TV-Haushalte von derzeit 37,028 Mio. um 3,1 Prozent auf 38,186 Mio. Besonders stark - um 12,8 Prozent - erhöht sich dadurch die Zahl der Kinder zwischen 3 und 13 Jahren. Die Zuschauerzahl der werberelevanten Zielgruppe von 14 bis 49 Jahren steigt um 3,8 Prozent etwas überdurchschnittlich.
Die Verteilung auf die Empfangswege gestaltet sich wie folgt: 15,808 Mio. der Haushaltsbasis (minus 1,8 Prozent) nutzen einen Kabelanschluß, während der Anteil der Sat-Haushalte (17,888 Mio.) um 4,8 Prozent steigt. Mit 1,3 Mio. Haushalten bleibt die Terrestrik annähernd stabil. Die Zahl der IPTV-Haushalte steigt um 24,6 Prozent auf 3,193 Mio.
Quelle: Presseinfo der AGF vom 5.11.
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2.11.2015 • Rundfunkbeitrag: Sixt scheitert auch in zweiter Instanz
Beitragsservice Auch in zweiter Instanz wurde die Klage des Autoverleihers Sixt gegen den Rundfunkbeitrag abgewiesen. Die schriftliche Urteilsbegründung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes wird erst Ende November erwartet. Das Gericht hat aber eine Revision zugelassen. Damit kann Sixt seine Absicht weiter verfolgen, das Thema vor das Bundesverfassungsgericht zu bringen. Sixt ist für 91.000 Autos und 2.200 Filialen beitragspflichtig. Zuvor waren fast 40 ähnliche Klagen in erster und zweiter Instanz abgewiesen worden.
Quelle: Meldung von DF vom 2.11. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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2.11.2015 • Digitalradio: Netzerweiterung des Bundesmuxes beginnt
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 In den nächsten vier Wochen stehen zahlreiche Baumassnahmen auf dem Programm der Techniker von Media Broadcast. Heute gehen fünf neue Sendeanlagen für den nationalen DAB+-Multiplex im Kanal 5C in Betrieb und an einigen Standorten gibt es Änderungen. Hier eine Übersicht:
Baden-Württemberg Aalen (10 kW)
Freiburg-Vogtsburg (5 kW statt bisher 2 kW)
Hessen Hardberg (10 kW)
Thüringen Kulpenberg (10 kW)
Schleswig-Holstein HL-Stockelsdorf (2 kW)
Rheinland-Pfalz Trier-Petrisberg (2,5 kW)
Niedersachsen BS-Broitzem (1 kW statt bisher 10 kW)
BS-Drachenberg (10 kW statt bisher 1 kW)
Weitere Aufschaltungen beginnen am 17. November.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 26.10. / Hintergrund: DAB+ in den Bundesländern.
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2.11.2015 • Digitalradio: Lokalradio-Modellversuch offiziell gestartet
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Niedersachsen Der bereits kolportierte Modellversuch ist gestern offiziell gestartet. Das Projekt soll Erkenntnisse liefern, wie die beim UKW-Radio übliche Lokalisierungspraxis (z.B. durch Auseinanderschaltung für Nachrichten- und Werbefenster) in den digitalen Rundfunk DAB+ überführt werden kann. Im Ergebnis soll lokalen Radios, die mit diesem Geschäftsmodell arbeiten, der Umstieg auf DAB+ erleichtert werden. Das Projekt mit zweijähriger Laufzeit wird von der NLM und dem Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.
Nach weiteren Informationen sollen zunächst theoretische Überlegungen entwickelt und später praktisch erprobt werden. Mit der wissenschaftlichen Begleitung wurde das Institut für Nachrichtentechnik (IfN) der TU Braunschweig beauftragt.
Quelle: Presseinfo der NLM vom 2.11. / Hintergrund: DAB+ in Niedersachsen.



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