Home DVB-T2 Digitalradio Empfang Geräte DVB-T Mobil Allgemein Aktuell
Nachrichten-Archiv Dezember 2015

Hinweise: Zum Lesen von PDF-Dateien benötigt man das Programm Acrobat Reader. Es kann hier kostenlos bezogen werden. Die Langzeit-Verfügbarkeit von Linkzielen kann nicht gewährleistet werden.


30.12.2015 • Digitalradio: DAB+ in Bremerhaven nicht vor 2017
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bremen Mit einem Netzausbau für die Programme von Radio Bremen für Bremerhaven ist wohl nicht vor 2017 zu rechnen. Das sei erst nach Genehmigung der Mittel durch die KEF möglich. Die Entscheidung der KEF wird im Frühjahr erwartet; diese betrifft die Budgets der Rundfunkanstalten von 2017 bis 2020.
Quelle: Meldung von radiowoche.de vom 29.12. / Hintergrund: DAB+ in Bremen.
Zum Seitenanfang

26.12.2015 • Digitalradio: Privatradio für Sachsen als Test
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Sachsen Ein Pilotprojekt könnte privaten Radios den Einstieg in eine landesweite DAB+-Verbreitung in Sachsen erleichtern. Dazu hat die Medienanstalt SLM der Welle R.SA 54 CU im Block 9A zugewiesen. Die 18 Monate Laufzeit können um sechs Monate verlängert werden.
R.SA kann in Sachsen über UKW nicht flächendeckend ausgestrahlt werden. Mit DAB+ ist das jedoch möglich. Projektziel sei es, festzustellen, „ob terrestrische Versorgungslücken im UKW-Band durch DAB+-Kapazitäten in wirtschaftlich sinnvoller Weise geschlossen werden können und ob sich die DAB+-Nutzung insgesamt erhöht, wenn ein bekanntes Radioangebot erstmals in einem bislang nicht versorgten Gebiet verbreitet wird“.
Allerdings bedarf es vor einem Sendestart einer Vereinbarung mit dem MDR, der Netzbetreiber und einziger Programmanbieter im Kanal 9A ist.
Die Bekanntmachung der SLM datiert schon von Ende August, wurde aber erst jetzt im sächsischen Amtsblatt veröffentlicht. R.SA muss nach Projektende einen Bericht vorlegen.
Quelle: Amtsblatt Sachsen Nr. 51/2015 vom 17.12. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen.
Zum Seitenanfang

23.12.2015 • Unterhaltungselektronik: Bitkom bilanziert Weihnachten
Bitkom Im Einzelhandel haben Tablet Computer, Smartphones sowie Wearables (Smartwatches, Fitnesstracker) das Weihnachtsgeschäft bestimmt, meldet der IT-Branchenverband Bitkom. Bei den Fernsehern seien Geräte mit Diagonalen ab 55 Zoll und UltraHD-Auflösung besonders nachgefragt worden. Dabei hätten die Kunden u.a. „auf die Unterstützung des neuen Standards DVB-T2 HD für das Antennenfernsehen“ geachtet. Marktzahlen nennt der Verband nicht.
Den genannten Trend zu vernetzten IT-Geräten bestätigen den CEMIX-Marktindex für 2015 (bis September). Dieser verzeichnet zudem einen dramatischen Rückgang beim Verkauf von TV-Geräten um 16,9 Prozent auf noch 5,63 Mio. Stück. Im Rekordjahr 2011 waren 9,5 Mio. Fernseher verkauft worden.
Quelle: Presseinfo von Bitkom vom 23.12.
Zum Seitenanfang

22.12.2015 • Österreich: Umstieg auf DVB-T2 endet im August 2019
Österreich DVB-T2 Logo Österreich In Österreich soll der Übergang von DVB-T auf DVB-T2 (dort mit MPEG-4) spätestens im August 2019 beendet sein, teilt die Medienbehörde KommAustria mit. Gleichzeitig wurde die Plattformzulassung für die Multiplexe A und B vom 2. August 2016 bis zum 2. August 2026 verlängert. Das sind die beiden ersten nationalen Muxe, die seit 2006 für DVB-T in Betrieb sind.
Laut KommAustria wird der ORF den Umstieg wohl vor dem Zieltermin (Februar 2019) schon im Frühjahr 2017 absolviert haben. Dann würden etwa 98 Prozent der Bevölkerung erreicht.
„Auf Anforderungen der Programmveranstalter“, so KommAustria, werden alle Programm über DVB-T2 grundverschlüsselt sein. Hintergrund sei der Lizenzschutz für HDTV-Programme. Der Empfang der ORF-Programme (parallel weitere drei Jahre unverschlüsselt in SD), sowie von ATV, ATV II, PULS 4 (in SD) und ServusTV bleibe aber nach Registrierung weiterhin kostenfrei. KommAustria will die Nutzerakzeptanz der verschlüsselten Programme zweijährlich prüfen. Die Grundverschlüsselung werde nur verlängert, „wenn die ORS mehr als 150.000 registrierte Nutzer nachweist und damit nicht gegenüber der derzeitigen terrestrischen Nutzung zurückfällt“.
Quelle: Presseinfo von KommAustria vom 22.12. / Hintergrund: DVB-T und SimpliTV in Österreich.
Zum Seitenanfang

22.12.2015 • Digitalradio: ERF Pop will in Hessen am 1.2.2016 starten
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Hessen Das christliche Programm ERF Pop will in der Rhein-Main-Region und in Südhessen am 1. Februar auf Sendung gehen. Damit werden bis zu 4,6 Mio. Menschen im Sendegebiet erreicht. Das gab ein Sprecher von ERF Medien bekannt. Die Lizenz war am 14. Dezember vergeben worden.
Quelle: Presseinfo von ERF Medien vom 21.12. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
Zum Seitenanfang

21.12.2015 • Digitalradio: PN Eins mit Test im landesweiten Multiplex
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Der landesweite Bayern-Multiplex bekommt Zuwachs. Eine Testschleife des Danceradios PN Eins wurde im Kanal 10D aufgeschaltet. Das wird von Hörern gemeldet. Laut weiterer Meldungen startet der Betrieb offiziell am 11. Januar. PN Eins werde später in Augsburg abgeschaltet. Auf dem Kanal 11A für Ingolstadt will man bleiben, bis die Region von Pfaffenhofen aus mit dem Landes-Mux versorgt wird.
Quellen: Meldungen im DF-Forum, satnews.de vom 21.12. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
Zum Seitenanfang

21.12.2015 • Geschichte: Runde und unrunde Rundfunk-Jubiläen
Nächstes Jahr wird man wohl wieder den Rundfunkpionier Heinrich Hertz (1857-1894) „rund“ feiern: Er hatte am 13. November 1886 erstmals elektromagnetische Wellen von einem Sender zu einem Empfänger übertragen. Damit bewies er die Theorie von J.C. Maxwell in der Praxis, wonach elektromagnetische Wellen sich wie Lichtwellen verhalten. Hertz' Arbeiten waren die Voraussetzungen für Radio und Fernsehen, ob analog oder digital. Und die Begriffe „Funk“ und „Rundfunk“ sind dem Umstand geschuldet, dass bei den Versuchen auf der Empfangsseite Funken schlugen.
Der Dezember (und das Weihnachtsfest) scheinen manchen Rundfunkpionier besonders inspiriert zu haben, so dass einige Jubiläen in den Dezember fallen:
Am 23. Dezember 1900 gelang dem Kanadier Reginald Aubrey Fessenden (1866-1932) die erste drahtlose Sprachübertragung.
Am 12. Dezember 1901 funkte der Italiener Guglielmo Marconi (1874-1937) von Cornwall (England) nach Neufundland (USA). Die von ihm mit einem Draht verwendete Zeltstange (italienisch: „l'antenna centrale“) geht als „Antenne“ in viele Sprachen ein.
Später betrieb Fessenden eine Sendeanlage in Brant Rock (USA). Sein „Weihnachtskonzert“ mit eigener Geigenmusik und Bibellesung vom 21. Dezember 1906 gilt als die erste Radio-Unterhaltungssendung und wurde sogar in der Karibik empfangen.
Noch ein „rundes“ Jubiläum: Am 22. Dezember 1920 sendete man vom „Funkerberg“ bei Königswusterhausen (südöstlich von Berlin) Instrumentalmusik auf Langwelle. Hörerpost kam aus Luxemburg, Holland, England und Skandinavien. Nur aus dem Inland konnte es kein Feedback geben: Das Funkwesen unterstand in Deutschland dem Militär und das „Rundfunkhören“ war damals unter Strafandrohung verboten.
Und wenn wir schonmal beim „Jubilieren“ sind, sollte das Fernsehen nicht vergessen werden: Am 25. Dezember 1952 startete das ARD-Fernsehen mit einem Fernsehspiel, tags darauf wurde erstmals die Tagesschau gesendet. Schon seit dem 21. Dezember 1952 sendete das DDR-Fernsehen - bis zur letzten Sendung am 31. Dezember 1991.
Quellen: Presseinfo der gfu vom 21.12.; Wikipedia über H.Hertz; R.Fessenden, Funkerberg-Museum
Hintergrund: Rundfunkgeschichte.
Zum Seitenanfang

18.12.2015 • DVB-T: GEMA geht bei Zimmerantennen im Hotel leer aus
Überallfernseh-Logo Recht, Gesetze Die GEMA darf keine Urheber-Abgaben für Hotelzimmer verlangen, in denen das Fernsehen mit Zimmerantenne empfangen wird. Der Bundesgerichtshof wies in dritter Instanz die Klage der GEMA gegen ein Berliner Hotel ab.
Durch die DVB-T Versorgung von Hotelzimmern über Zimmerantennen werde „nicht in die Rechte von Urhebern oder Leistungsschutzberechtigten zur öffentlichen Wiedergabe ihrer Werke oder Leistungen eingegriffen“; es handele sich auch nicht um eine „Wiedergabe von Funksendungen“ im juristischen Sinn. Anders sei es, wenn Fernsehen im Hotel „über eine Verteileranlage an die Fernsehgeräte in den Gästezimmern“ weitergeleitet wird - was wohl zumeist der Fall ist.
Die GEMA vertritt die Interessen von Komponisten, Textdichtern und Musikverlegern bezüglich der ihnen zustehenden Abgaben für die öffentliche Nutzung von Musikwerken.
Quelle: Presseinfo des BGH vom 17.12. (Az.: I ZR 21/14).
Zum Seitenanfang

18.12.2015 • Digitalradio: Pure beansprucht 80 Prozent am Weltmarkt
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Der britische Hersteller Pure sieht sich mit weltweit 5 Mio. verkauften Geräten als Anbieter-Primus bei Digitalradios. Die Mutterfirma Imagination Technologies reklamiert einen Marktanteil von 80 Prozent am Bestand von Digitalradios für sich. Allerdings liefert nicht der Chip-Bereich von Imagination die Kerntechnologie zu: Die kommt von der Chipschmiede Frontier Silicon.
Die Entwicklung von DAB+ in Deutschland „betrachtet das britische Unternehmen als positiv“. Dazu wird auf den bisherigen Netzausbau, die Planungen für 2016 und das breite Programmangebot verwiesen.
Quelle: Presseinfo von Pure vom 17.12.
Zum Seitenanfang

17.12.2015 • DVB-T: Bayern-Lizenzen für Privat-TV verlängert
Überallfernseh-Logo Bayern Die Medienrat der BLM hat heute die DVB-T Lizenzen für SAT1, ProSieben, KabelEins, Sixx, N24, SAT1 Gold, ProSieben MAXX, Tele5, HSE24 und TLC bis zum 31.12.2017 verlängert. Die Genehmigungen bestehen damit bis zum - noch nicht fixierten - Starttermin von DVB-T2 HD.
Interessant ist der Umstand, dass TLC (Discovery Gruppe) zur nachträglichen Beantragung der Verlängerung aufgefordert wurde. Dessen bayerische DVB-T Lizenzen waren für den Süden (Kanal 34) wie für Nürnberg (Kanal 60) nur auf kurze Zeit (bis 31.12.2015) erteilt worden.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 17.12. / Hintergrund: DVB-T in München/Südbayern, Nürnberg/Nordbayern.
Zum Seitenanfang

17.12.2015 • Digitalradio: Medienrat beschließt zu Förderungen
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Die Medienanstalt BLM hat ihre Regeln für die Förderung von Radio-Infrastrukturkosten geändert. Ab 2016 sollen Programme, die terrestrisch ausschließlich über DAB+ (und nicht auch über UKW) verbreitet werden, auf Antrag in den Genuß einer erhöhten Förderung kommen. Bei den Entscheidungen werden „sowohl programmliche (z. B. Moderation) wie technische innovative Elemente (z. B. Zusatz­dienste) bewertet“.
Die Anbieter der lokalen und landesweiten RTL-Fensterprogramme werden mit 4,74 Mio. Euro bedacht, eine Mio. Euro ist für die Infrastrukturförderungen vorgesehen. Die BLM plant 2016 mit insgesamt 31,95 Mio. Euro, wovon 23,76 Mio. Euro aus dem Rundfunkbeitrag kommen.
Quelle: Presseinfos der BLM zu Förderung und Etat vom 17.12.
Zum Seitenanfang

16.12.2015 • Digitalradio: Seewetter auch über DAB+ statt Mittelwelle
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Von der Abschaltung der D-Radio Mittelwellen am 31. Dezember ist auch der Seewetterbericht betroffen, der bisher über Neumünster 1269 kHz verbreitet wurde. Deutschlandradio teilt dazu mit, dass der Seewetterbericht künftig über folgende Wege verbreitet werden wird:
• Über den DAB+-Kanal 5C im Programm Dokumente und Debatten mit Archivierung im Journaline-Dienst von D-Radio,
• bei ZDFvision via Astra,
online für Computer und Mobilgeräte sowie per App für Android und iPhone sowie
• als Telefonansage unter der Nummer 0221-345 29918.
Quelle: Presseinfo von D-Radio vom 17.12., Programmtipp für SR 2 am 19.12.
Zum Seitenanfang

16.12.2015 • Frequenzen: Bald 5 vor 12 fürs Mittelwellen-Rauschen
Terrestrik Über Mittelwelle konnte man von Deutschland aus bis nach Nordafrika und zum Nordkap senden. Das war im Kalten Krieg Einiges wert. Nebenbei füllte sie auch die Versorgungslöcher während des jahrelangen UKW-Ausbaus. Der „klassische Mittelwellensound mit all seinen typischen Störgeräuschen“ in Mono mutet heute freilich eher atmosphärisch an.
Inzwischen „sendet“ das Internet weltweit, in Stereo und ohne Qualitätsabstriche; die Mittelwelle ist nach rund 50 Jahren technisch überholt und wird kaum noch abgehört. Die KEF hatte die Anstalten aufgefordert, diese teure (und ins Leere laufende) Verbreitung einzustellen.
Nach den meisten ARD-Anstalten tun dies der Deutschlandfunk und der Saarländische Rundfunk zum Jahreswechsel - am 31. Dezember um 23.55 Uhr. Schon im Sommer hatte D-Radio seinen MW-Sendemast in Berlin-Britz gesprengt. Laut Chris Weck, Technikchef des D-Radio, kosteten Lang- und Mittelwellensender jährlich um 12 Mio. Euro, „wobei ein Großteil für Stromkosten verbraucht wird.“
Quelle: Presseinfo von D-Radio vom 16.12., Programmtipp für SR 2 am 19.12.
Zum Seitenanfang

14.12.2015 • DVB-T: Zulassung für Chemnitz / Förderungen
Überallfernseh-Logo Sachsen Die Medienanstalt Sachsen erteilt eine regionale Sendezulassung für DVB-T an das Programm Chemnitz Fernsehen der F.i.S. Fernsehen in Sachsen GmbH. Die Zulassung für das 24stündige Lokalprogramm gilt für acht Jahre. Es handelt sich um die einzige Meldung auf eine Ausschreibung vom Oktober für bis zu sechs Programme im Chemnitzer K48.
Eine Ausschreibung von 2009 hatte zwar zu Lizenzierungen auch für Chemnitz geführt, 2014 kam das Kinderprogramm RIC hinzu. Jedoch wurden alle Lizenzen zurück gegeben. Hintergrund waren offenbar die Finanzierung und Differenzen mit dem Netzbetreiber Mugler. 2016 will die SLM die Verbreitungskosten von zehn lokalen Programme, einschließlich aller über DVB-T verbreiteten und des neu zugelassenen, mit insgesamt 470.000 Euro fördern.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 14.12. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen.
Zum Seitenanfang

14.12.2015 • Digitalradio: FG.DJ Radio firmiert in Berlin zu FG.Chic um
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Berlin Der französische Popmusik-Sender FG.DJ Radio, seit genau drei Jahren im Berliner Multiplex (Kanal 7B) auf Sendung, hat sich verändert. Unter der Kennung FG.Chic wird nunmehr Chillout-Musik gesendet.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DAB+ in Berlin.
Zum Seitenanfang

14.12.2015 • Digitalradio: ERF Pop und 3 NKLs für Hessen zugelassen
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Hessen Die Hessen-Medienanstalt hat ERF Pop für die Verbreitung im regionalen DAB+-Multiplex für die Rhein/Main-Region und Südhessen zugelassen. Die LPR-Versammlung befürwortete zugleich die Anträge der nichtkommerziellen Lokalradios (NKLs) RadaR (Darmstadt), Radio RheinWelle 92,5 (Wiesbaden) und radio x (Frankfurt am Main) auf eine zusätzliche digitale Ausstrahlung. Da es nur zwei frei Programmplätze gibt, sei eine Aufteilung der Sendezeiten notwendig. Laut LPR ist der Sendebeginn ab Januar 2016 möglich.
Quelle: Presseinfo der LPR vom 14.12. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
Zum Seitenanfang

14.12.2015 • Digitalradio: Änderungen beim BR / Franken-Mux OnAir
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Der Bayerische Rundfunk hat heute mehrere Änderungen für seine Digitalradio-Programme bekannt gegeben.
Bayern 1 wurde für die Region Oberbayern neu konzipiert, die gesonderte München-Berichterstattung entfällt. Das Programm schaltet daher im Münchner Lokalmultiplex (Kanal 11C) ab, ist aber im landesweiten BR-Mux (Kanal 11D) zu empfangen.
B5plus und Bayern 2 Nord wechseln vom Mischkanal 10D in den landesweiten BR-Mux im Kanal 11D. Bayern 1 (Mainfranken/Mittel- und Oberfranken) bleiben aber b.a.W. im K 10D auf Sendung.
Am Standort Ochsenkopf wurde am 3. Dezember der regionale Multiplex für Oberfranken mit Bayern 1 Mainfranken, Bayern 1 Mittel- und Oberfranken sowie Bayern 2 Nord im Kanal 10B aufgeschaltet. Der Aufbau der Regionalnetze für Franken soll voraussichtlich bis Ende 2018 dauern. Zu dem Angebot des BR, dort private Veranstalter aufzunehmen, liegt noch keine Entscheidung vor. Die Medienanstalt BLM hatte Galaxy Hof, Extra Radio und Euroherz eine Lizenzierung auf Antrag in Aussicht gestellt.
Die aktuellen Massnahmen setzen die Grundsatzentscheidung des BR um, mittelfristig keine Sendekapazitäten mehr von Dritten anmieten. Eigene Netze „ermöglichen eine zielgerichtete und bessere Versorgung in der Region“. Die frei gewordenen Sendeplätze im Kanal 10D stehen privaten Veranstaltern (nach Lizenzierung durch die Medienanstalt BLM) zur Verfügung. PNeins hat dafür bereits eine Sendegenehmigung erhalten.
Quelle: Presseinfo des BR vom 14.12. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
Zum Seitenanfang

14.12.2015 • Digitalradio: Media Broadcast baut Sendenetze weiter aus
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Netzbetreiber Media Broadcast kündigt die Inbetriebnahme weiterer neun Sendestandorte für den Bundesmux (Kanal 5C) bis zum Jahresende an. An einigen Anlagen wird außerdem der landesspezifische MDR-Multiplex (z.T. in gerichteter Abstrahlung) aufgeschaltet. Die Ankündigung umfasst folgende Massnahmen:
15.12. Niedersachsen Cuxhaven 1 kW
Sachsen-Anhalt Dequede
Kulpenberg
5 kW
(K 5C in Betrieb)
MDR, Kanal 6B, 9 kW
MDR, Kanal 6B, 10 kW (gerichtet)
Thüringen Saalfeld-Remda
Sonneberg
Kulpenberg
Inselsberg
10 kW
10 kW
(K 5C in Betrieb)
(K 5C in Betrieb)
MDR, Kanal 8B, 10 kW, (bereits in Betrieb)
MDR, Kanal 8B, 10 kW
MDR, Kanal 8B, 10 kW (gerichtet)
MDR, Kanal 8B, 5 kW
Nordrhein-Westfalen Wesel
Siegen Süd
5 kW
10 KW
29.12. Rheinland-Pfalz Kaiserslautern (Danseberg) 5 kW
Baden-Württemberg Donaueschingen
Hochrhein
10 kW
5 kW
(neue Termine nach Verschiebung)
Bis Ende 2016 sollen 110 Sendestandorte für den Bundesmux in Betrieb gehen. Dann werden 82 Prozent der Einwohner (Inhaus) bzw. 92 Prozent der Fläche (Mobilempfang) versorgt. Der Ausbaustand längs der Bundesautobahnen erreicht dann 98 Prozent.
Bereits jeder zehnte Haushalt verfüge über ein Digitalradio-Gerät, so Media Broadcast. Jedes 20. Autoradio empfängt DAB+. Dies entspricht einem Anstieg von 1,286 Mio. (2014) auf 1,913 Mio. Geräte (2015).
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 14.10. / Hintergrund: DAB+ Sendenetze.
Zum Seitenanfang

14.12.2015 • Fernsehen: Jubiläum des elektronischen Fernsehens
VPRT Die ersten Fernsehversuche in den 1920er Jahren nutzten mechanische Komponenten zur Bilderzeugung. Vor 85 Jahren stellte Manfred von Ardenne (1907-1997) ein Alternative vor: Er erzeugte das Fernsehbild ausschließlich mit elektronischen Komponenten. Die Kathodenstrahlröhre (Braunsche Röhre) spielte die Hauptrolle in dem damaligen Labor-Aufbau für Produktion und Wiedergabe von TV-Bildern. Ardennes Präsentation am Loewe-Stand war die Sensation der 8. Großen Deutschen Funkausstellung 1931 (Foto, klickbar: Ausschnitt aus einem Bericht der Funkschau).
Ardenne brachte mit seiner Erfindung nicht nur einen Qualitätssprung in die bisherige Fernsehtechnik. Das System arbeitete mit 100 Zeilen und 20 Bildern pro Sekunde. Er ebnete zugleich den Weg für Liveübertragungen und für die Fernsehgeräte mit Bildröhren, wie sie (mit 625 Zeilen und 25 Bildern pro Sekunde) noch bis vor wenigen Jahren üblich waren.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 11.12. / Hintergrund: Ardennes Versuchsanordnung (Deutsches Museum, München).
Zum Seitenanfang

12.12.2015 • Digitalradio: VPRT weiter gegen UKW-Abschaltdebatte
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 VPRT Der VPRT, Dachverband der großen Privatradios, sieht die Radiozukunft weiterhin im Internet und über UKW. Das müsse die Politik erkennen, statt die Zukunft zu „verordnen“, so Klaus Schunk für den Verband. Das bedeute: „Keine Beeinträchtigung des UKW-Geschäftsmodells durch eine Abschaltdebatte oder einseitige Fokussierung auf DAB“.
Diese Position wurde sekundiert vom Medien-Bevollmächtigten des Hamburger Senats Carsten Brosda (SPD), laut dem es bei DAB+ an ersichtlichem Mehrwert für den Verbraucher fehle.
Andreas Fischer, Direktor der Medienanstalt NLM, informierte über den DAB+-Modellversuch in Niedersachsen. Dort sollen Techniken ermittelt werden, um die von UKW her bekannte Lokalisierung für Digitalradio umzusetzen. 12 Regionen und 25 Standorte sind beteiligt.
Quelle: Presseinfo des VPRT vom 11.12.
Zum Seitenanfang

11.12.2015 • Digitalradio: NRW-Pilot um ein Jahr verlängert
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Die Medienanstalt LfM hat heute das Digitalradio-Pilotprojekt für NRW ein zweites Mal verlängert. Durch den erwartungsgemässen Beschluß kann Domradio ein weiteres Jahr - bis zum 31. Dezember 2016 - im DAB+-Kanal 11D senden.
2012 waren fünf Sendeplätze in dem gemeinsam mit dem WDR belegten Kanal als Pilotprojekt ausgeschrieben worden. Von vier lizenzierten Programmen sendet derzeit nur Domradio. Im Oktober 2015 folgte eine Bedarfsabfrage. Auf die Antworten reagierend will die LfM ein technisches Konzept entwickeln und testen, um auch Wünsche nach lokaler bzw. regionaler Ausstrahlung zu realisieren.
Quelle: Presseinfo der LfM vom 11.12. / Hintergrund: DAB+ in NRW.
Zum Seitenanfang

11.12.2015 • Digitalradio: Konkurrenz für Sendenetz-Dienstleister?
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Im kommenden Jahr will mit der Düsseldorfer Uplink Network ein neuer Player in den Betrieb von DAB+-Sendenetzen einsteigen. „Wir haben ein technisches System entworfen, dass das Argument fehlender Wirtschaftlichkeit von DAB+ aus dem Weg räumen soll“, erklärt der frühere Bundespostminister und heutige Unternehmensbeirat der Firma Christian Schwarz-Schilling in einem Interview. Das möglicherweise auf regionale Multiplexe zielende Verfahren werde „2016 mit den ersten Piloten präsentiert“. Perspektivisch werde UKW nur eines von mehreren Standbeinen der 2013 gegründeten Firma sein, die im Sommer 2014 die Servicetochter Derutec der Regiocast-Programmgruppe übernommen hatte.
Quelle: Interview für Werben & Verkaufen vom 10.12.
Zum Seitenanfang

11.12.2015 • Frankreich: Marschroute für Digitalradio bis 2023
Frankreich RNT Frankreich Die französische Medienbehörde CSA hat jetzt einen Zeitplan für die Einführung des digitalen Hörfunks (radio numérique terrestre, RNT) veröffentlicht. Das soll im 1. Quartal 2016 in Lille, Lyon und Strasbourg beginnen. Der bis 2023 geplante Abschluß des Netzaufbaus wird in 17 Schritten für 46 Ballungsräume und 100 lokale Versorgungsgebiete durchgeführt.
Quelle: Presseinfo der CSA vom 10.12.
Zum Seitenanfang

10.12.2015 • Digitalradio: MDR verbessert Versorgung - 2 neue Standorte
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 MDR Für den 15. Dezember kündigt der MDR die Verbesserung der Versorgung seiner Digitalradio-Ausstrahlungen an. Der Empfang werde in den drei mitteldeutschen Bundesländern in Gebäuden von 79 auf 84 Prozent und außerhalb von Gebäuden von 90 auf 98 Prozent in der Fläche erhöht. Mit dann 23 Standorten „erfüllt der MDR schon heute eines der entscheidenden Kriterien, die die Marktbeteiligten für die konsequente Einführung von DAB+ diskutieren.“ Die Anstalt verweist darauf, dass „bis 2020 eine quasi bundesweit flächendeckende DAB+ Versorgung mit öffentlich-rechtlichen Programmangeboten (95 Prozent mobil outdoor)“ erreicht werden soll.
Dafür geht in Sachsen-Anhalt der Standort Dequede im Kanal 6B mit 9 kW Leistung für die Altmark in Betrieb. Die Sendeleistung des Kanals 6B am Kulpenberg wird, gerichtet auf Sachsen-Anhalt (Südharz/Goldene Aue), von 3 auf 10 kW erhöht.
Am Kulpenberg und in Sonneberg gehen Sender für Thüringen im Kanal 8B mit je 10 kW Leistung neu in Betrieb. K 8B sendet vom Inselsberg rundum mit 10 statt 5 kW.
Quelle: Presseinfo des MDR vom 10.12. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Zum Seitenanfang

9.12.2015 • Digitalradio: Bundesmux jetzt flächendeckend in Nordhessen
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Hessen Nach der jüngsten Ausbauphase des Bundesmux sind in Nordhessen 17 Programme des Bundesmux (Kanal 5C) und des HR-Mux (Kanal 7B) flächendeckend zu empfangen. Möglich werde das durch die neue Sendeanlage Hoher Meißner (10 kW) und Leistungserhöhungen an den Standorten Habichtswald und Rimberg auf je 10 kW. Der „Gleichwellengewinn“ sorge zudem für Verbesserungen der Empfangsqualität zwischen einzelnen Standorten, so die Medienanstalt LPR.
Quelle: Presseinfo der LPR vom 9.12. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
Zum Seitenanfang

8.12.2015 • AGF: Digitalisierung des TV-Empfangs im November
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Die Digitalisierung des TV-Empfangs entwickelt sich weiterhin langsam. Im November kamen nach den Angaben der AG Fernsehforschung (AGF) etwa 100.000 (Vormonat: 90.000) Haushalte hinzu. Der Anteil des Digitalempfangs stieg damit um 0,2 auf 86,6 Prozent bzw. 32,08 Mio. Haushalte. Basis sind 37,03 Mio. TV-Haushalte in Deutschland. Seit Jahresbeginn (Digitalanteil 83,4 Prozent) sind demnach knapp 1,2 Mio. Haushalte umgestiegen. Knapp 5 Mio. Haushalte mit Kabelversorgung empfangen ihre TV-Programme weiterhin analog; bezogen auf den von der AGF zugrunde gelegten Marktanteil sind das etwa 31,6 Prozent der 15,8 Mio. Kabelhaushalte.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.12.2015.
Zum Seitenanfang

7.12.2015 • Digitalradio: Jugendradio aus Alzey will regional senden
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 RPF Die Spekulationen um Lokalradio-Ausstrahlungen mit OpenSource-Technik in Rheinland-Pfalz gehen weiter. Nach einem Ableger des Kölner Domradio für die Nahe-Region steht nun eine Jugendwelle aus der Region Alzey in Rede. a.fm beabsichtige den OnAir-Einstieg über DAB+, weil es keine freien UKW-Frequenzen gibt. Wegen fehlender Kapazitäten im landesweiten Mischkanal 11A und weil ein Regionalensemble nicht vorgesehen ist wollen die Betreiber laut einem Bericht auf den hessischen Kanal 11C ausweichen, der die Zielregion in Rheinland-Pfalz abdecke. Der Einstieg dort wäre im Rahmen der seit 2012 laufenden Ausschreibung dreier freier Sendeplätze denkbar.
Im Vorfeld hatte die Mainzer Allgemeine Zeitung mehrfach über das Projekt eines regionalen Vollprogramms für Jugendliche berichtet. Die Betreiber planen demnach auch fremdsprachige Sendungen für Migranten und Flüchtlinge. Jedoch fehlt zur Zeit noch die Finanzierung.
Quellen: Meldungen von satellifax.de vom 7.12., der Allgemeinen Zeitung vom 5.12. und 24.11.
Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz, Hessen.
Zum Seitenanfang

4.12.2015 • Digitalradio: D-Radio mit Ausbauszenario bis 2020
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 In seinem Vortrag Anfang November bei der Generalversammlung des Weltverbandes World DAB hat D-Radio Intendant Willi Steul Vortragsfolie Willi Steul, WorldDAB, 4.11.2015 ein Ausbauszenario für den nationalen DAB+-Multiplex vorgestellt. Danach könnte das Netz von 68 Sendeanlagen per 1. November 2015 über die bekannte Planung mit 110 Anlagen Ende 2016 bis Ende 2020 auf 200 Stationen ausgebaut werden. Die Versorgung würde dann flächenmässig 99 Prozent (mobil) oder 87,4 Prozent (indoor) bzw. 98,9 / 89,1 Prozent der Bevölkerung erreichen. In folgenden Jahren könnten weitere 23 Sendeanlagen dazu kommen. Allerdings muss der Ausbau ab 2017 zwischen dem Netzbetreiber Media Broadcast und den 12 Radioanbietern verhandelt werden.
Steul referierte desweiteren Verkaufszahlen von DAB+-Radios auf Grundlage einer Erfassung durch die GfK. Die Monatswerte für 2015 liegen sämtlich deutlich über denen der Vorjahre. Danach wurden in 2015 bis Ende September rund 492.000 Geräte verkauft. Im Gesamtjahr 2014 waren es knapp 550.000 Stück, davon rund 227.300 Geräte allein im 4. Quartal.
Quelle: Vortragsfolien von W. Steul vom 4.11. / Hintergrund: DAB+ Bundesmux, Vorträge bei der Generalversammlung.
Zum Seitenanfang

3.12.2015 • Digitalradio: SWR mit Standorttausch und mehr Leistung
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 RPF Der Südwestrundfunk hat jetzt den letzten Punkt einer Ankündigung zum Ausbau des Empfangsbereiches des rheinland-pfälzischen DAB+-Muxes im Kanal 11A vollzogen. In Trier wird nun vom Markusberg mit 5 kW und in Koblenz von Waldesch mit 10 kW gesendet. Die bisherigen Sendeanlagen Trier-Petrisberg und Koblenz-Kühkopf wurden außer Betrieb genommen. Damit ist der für dieses Jahr angekündigte Ausbau beendet.
Quelle: Meldung von satellifax.de vom 3.12. / Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz.
Zum Seitenanfang

3.12.2015 • Digitalradio: Sendeverträge und Spekulationen für Hessen
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Hessen Die sechs Programmveranstalter des hessischen Privatradio-Multiplexes haben ihre Verträge mit dem Netzbetreiber Hessen Digitalradio verlängert. Eine Meldung spekuliert um drei Programme, darunter ERF Pop, die das Angebot ab 2016 erweitern könnten. Dies könnte auf Grundlage der seit 2012 bestehenden „laufenden Ausschreibung“ der Medienanstalt LPR ohne neue Ausschreibung geschehen.
Derzeit senden HitRadio FFH, Planet Radio und Harmony.fm, Radio Teddy, Absolut Hot und Megaradio Bayern/SNA im Privatkanal 11C. Der Einstieg weiterer Anbieter begünstige eine Erweiterung des Verbreitungsgebietes auf die Rhein-Neckar-Region, wird in der Meldung gemutmaßt.
Quelle: Meldung von satellifax.de vom 3.12. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
Zum Seitenanfang

2.12.2015 • HDTV: SR will im 1. Quartal umstellen
HDTV-Logo der EICTA für Empfangsgeräte SR Der Saarländische Rundfunk will seine Ausstrahlungen im Quartal 2015 auf HDTV umstellen. Mit dieser Entscheidung des Rundfunkrats wurde die bisherige Planung - möglicherweise vor dem Hintergrund des Starts von DVB-T2 mit HD-Programmen im kommenden Jahr - um drei Jahre vorgezogen. Dafür wird u.a. ein HDTV-fähiger Übertragungswagen angeschafft. Derzeit senden von den öffentlich-rechtlichen Programmen nur noch Radio Bremen (das Programm besteht wesentlich aus Übernahmen vom NDR, der in HD sendet) und ARD Alpha ausschließlich in der alten Standard-Bildauflösung.
Quelle: Presseinfo des SR vom 30.11.
Zum Seitenanfang

1.12.2015 • Digitalradio: Website verlost DAB+-Radios
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Wie in den Vorjahren verlost die Initiative Digitalradio Deutschland in der Vorweihnachtszeit DAB+-Radios. Ab sofort und bis einschließlich zum 24. Dezember kann man im Adventskalender unter www.digitalradio.de täglich ein Gerät gewinnen.
Quelle: Presseinfo von DRD vom 2.12., zum Adventskalender.
Zum Seitenanfang

1.12.2015 • Digitalradio: LfM will NRW-Pilotprojekt verlängern
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 NRW Die Medienanstalt LfM will am 11. Dezember die Verlängerung des Pilotprojektes zur Beteiligung privater Programme bei DAB+ beschließen. Das geht aus der Tagesordnung der Medienkommission hervor.
Zuvor hatten 16 Beantwortungen auf eine Bedarfsabfrage der LfM ein eher reserviertes Bild ergeben; vor allem für lokale Sendegebiete zu angemessenen Kosten werden geringe Aussichten gesehen. Daraufhin kündigte die LfM an, nach einem technischen Konzept vor allem für die Lokalen zu suchen und weitere Gespräche zu führen. Erst wenn Ergebnisse vorliegen soll es eine neue Ausschreibung geben.
Das Pilotprojekt, für das sich der WDR (2/3) und die Privaten (1/3) den NRW-Multiplex 11D teilen, wurde erstmals bis Mitte 2014 ausgeschrieben und im Sommer 2014 bis zum 31. Dezember 2015 verlängert. Obwohl vier Sendelizenzen vergeben wurden, wird nur Domradio ausgestrahlt.
Im April 2014 hatten NRW-Zeitungsverleger eine bezahlbare technische Lösung für regionale Netze gefordert. Ein DAB+-Einstieg ihrer Radiowellen sei aber erst frühestens 2019 möglich.
Quelle: Tagesordnung der LfM-Medienkommission zum 11.12. / Hintergrund: DAB+ in NRW.



Zum Seitenanfang

Impressum | Kontakt | Disclaimer

Webmaster & Copyright: Peter Dehn (2004-2017) | Programmierung & Gestaltung: Christian Wolff