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Nachrichten-Archiv April 2016

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29.4.2016 • Digitalradio: Hersteller fordert Nägel mit Köpfen
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Der Absatz von Digitalradios hat im 1. Quartal 2016 nachgelassen, klagt Marktführer Pure. Gründe dafür sieht Vertriebschef Jens Wölfert im Mangel politischer Initiativen - trotz des Digitalradio Boards der Bundesregierung. Wölfer fordert von der Politik, „in Absprache mit den Radioveranstaltern ... das Ende von UKW zu bestimmen und einen Abschalttermin festzuschreiben, der nicht in allzu ferner Zukunft liegt.“ Weitere zehn Jahre seien „auch die Hörer nicht vertretbar“.
Aus seiner Sicht ist ein zweiter bundesweiter Multiplex wünschenswert, wodurch DAB+ „zu einer wirklichen Alternative zum Internetradio“ werden könne. Notwendig sei aber vor allem auch eine verstärkte Bewerbung von DAB+ - auch über UKW. Das „Umparken im Kopf“ bleibe in Deutschland hinter anderen Ländern zurück.
Quelle: Interview auf Meinungsbarometer vom 28.4. / Hintergrund: DAB+
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29.4.2016 • Digitalradio: Neuer Sendestandort für Bundesmux in NRW
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Laut mehreren Quellen wurde gestern der Sendestandort Nordhelle (Ebbegebirge bei Herscheid, NRW) für den nationalen Multiplex (Kanal 5C) in Betrieb genommen. Mit 10 kW Sendeleistung kann von dort aus die Versorgung im Bergischen Land, dem Märkischen Kreis, dem Kreis Olpe und längs der Autobahn A45 zwischen Siegen und Dortmund verbessert werden. Im Kreis Olpe sei jetzt erstmals Privatradios und die Wellen von Deutschlandradio ohne großen Antennenaufwand terrestrisch empfangbar.
Quelle: Meldung von digitalradio.de vom 26.4. / Hintergrund: DAB+ in NRW
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23.4.2016 • Digitalradio: NRW-Lokalradio „auf ewig“ Verlegermonopol?
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Die Debatte über DAB+ und den NRW-Lokalfunk geht weiter. Mit einem Offenen Brief hat sich jetzt eine Minimux GmbH in Gründung an Landespolitiker, die Medienanstalt LfM und EU-Stellen gewandt. Minimux habe sich am „Call for Interest“ der LfM beteiligt. Ziel sei es, „vorrangig auf lokaler/regionaler Ebene auf kostengünstigere Weise DAB-Multiplexe zu installieren“. Das würde „speziell kleineren, kommerziellen wie auch nichtkommerziellen, Hörfunkveranstaltern sowie Spartenangeboten einen Zugang zu terrestrischen Hörfunkkapazitäten ermöglichen“. Die Radiohörer profitierten durch „eine größere programmliche Vielfalt“.
Man habe aber den Eindruck, als solle „der derzeitige Zustand der NRW-Hörfunklandschaft in Stein gemeißelt werden“. Der Druck der örtlichen Verleger (die die Betriebsgesellschaften der NRW-Lokalradios kontrollieren, dehnmedia) auf die Rundfunkpolitik in diesem Bundesland so groß, dass Änderungen im Hörfunkbereich verhindert werden sollen. Dadurch werde den Einwohnern NRWs eine Programmvielfalt im Rundfunk auf terrestrischem Wege verweigert“ und NRW drohe hinter die anderen Bundesländer zurückzufallen.
Quelle: Bericht von Infosat vom 23.4. / Hintergrund: DAB+ in NRW, scheitert DAB+ am Privatfunk?
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23.4.2016 • DVB-T2 HD: DasErste nicht in nativem FullHD im Demo-Kanal
DasErste kommt im DVB-T2 HD Demokanal ab dem 31. Mai noch nicht nativ in FullHD 1080p/50 über die Sender. Laut einem ARD-Statement stellt sie DasErste für den Demokanal „in der Videoqualität 720p50 bereit ... Die Media Broadcast übernimmt im folgenden Schritt die Wandlung des Signals nach 1080p50.“
Die ARD bestätigt damit den Eindruck, dass sie bis auf Weiteres ihre Programme für alle Verbreitungswege in 720p50 bereitstellen wird. Das dürfte aber auch das ZDF und den DVB-T2 HD Regelbetrieb betreffen. Ebenso wie die Privaten. Die haben am Sendeausgang zur Zeit interlaced Signale (1080i25) - deren Deinterlacing bringt erst 25 statt der versprochenen 50 Bilder pro Sekunde ...
Insofern ist eine ARD- oder ÖR-Schelte hier fehl am Platz, weil alle Programme hoch- bzw. umgerechnet werden müssen. Mit den professionellen Komponenten und im Zuge der Multiplexbildung ist das besser als das, was manche Fernseher anbieten.
Längerfristig steht aber die Frage, welche finanziellen Planungen alle Veranstalter - private wie öffentlich-rechtliche - haben, um ihre interne Technik und die Workflows komplett auf 1080p50 umzustellen - und das Format dann für Sat, Kabel und IPTV zu übernehmen - oder herunterzurechnen?
Quelle: Meldung von DF vom 22.4. / Hintergrund: DVB-T2 HD Programme & Kanäle.
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22.4.2016 • Digitalradio: RTL Radio will alles lassen wie es auf UKW ist
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Die FAZ lässt weiter über DAB+ in NRW debattieren. Gert Zimmer, CEO von RTL Radio Deutschland, fordert dort das Ende für DAB+. Man verliere durch eine politisch gewollte Umstellung von UKW auf DAB+ die Hörer und die Finanzierungsgrundlage. Was heute notwendig sei - Multimedialität, Interaktivität, Mobiltät - sei mittels PC und Smartphone machbar, aber nicht mit DAB+.
Zimmer weiß aber, dass das mit der von den Privatradios stets beschworenen Alternative des Internets eine mobile Radioversorgung nicht funktionieren kann. Deshalb fordert er für UKW, was er für DAB+ ablehnt - einen massiven Eingriff des Gesetzgebers in den Markt: Smartphones soll per Gesetz ein UKW-Chip verordnet werden. Damit bliebe das „Biotop“ UKW den dort etablierten Marktakteuren gesichert, darunter auch den 17 Stationen, an denen RTL beteiligt ist.
Das alte analoge Radio als Pflichtmodul im Smartphone? Das reduziert doch den Wert dieser hochdigitalen Geräte. Und die Mobilfunker haben kein Interesse an der UKW-Option, weil sie daran nichts verdienen.
Quelle: Bericht von satnews vom 21.4. / Hintergrund: DAB+, Radio als Broadcast oder Online?
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22.4.2016 • Digitalradio: Radio Dreyeckland schaut nach Frankreich
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Baden-Württemberg Radio Dreyeckland (RDL), das 1977 im AKW-Widerstand entstandene älteste freie Radio im Lande, sucht in Frankreich den Einstieg bei DAB+. Bei einem Treffen französischer Campus-Radios bekundete RDL Interesse an einem Einstieg bei einer DAB+-Betriebsgesellschaft für Mulhouse und Strasbourg.
Das Projekt greift eine bevorstehende Ausschreibung durch Frankreichs Medienbehörde CSA für lokale Multiplexe im Elsass auf. Den dortigen Campus-Radios stehen ihre UKW-Frequenzen nur provisorisch zur Verfügung. Sie erwarten Sicherheit durch DAB+. Die Multiplexe wären auch in Deutschland empfangbar; RDL rechnet mit monatlichen Kosten von nur 400 bis 500 Euro für beide Multiplexe.
RDL sieht sich bei DAB+ durch die Landesmedienanstalt LfK ausgegrenzt. 2014 sei der RDL-Antrag für einen DAB+-Versuch im Raum Freiburg durch die LfM innerhalb von nur zwei Wochen abgelehnt worden. Die LfK hatte im Sommer 2015 einen Sendeplatz im landesweiten Privatmux (K 11B) für nichtkommerzielle Radios zur Verfügung gestellt. Diesen teilen sich drei Radios in täglichem Wechsel.
Quelle: Meldung von Radio Dreyeckland vom 20.4. / Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg.
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21.4.2016 • Schweiz: Digris avisiert 4. lokale DAB+-Insel für den 1. Mai
Schweiz DABplus-Logo Schriftzug Während Lokalradios in einigen deutschen Bundesländern gegen den digitalen terrestrischen Hörfunk marschieren, macht die Schweiz einen kostengünstigen Einstieg gerade für lokale und nichtkommerzielle Anbieter vor. Am 1. Mai geht in und um die Stadt Aarau ein DAB+-Multiplex mit zehn Programmen auf Sendung. Die vom Betreiber Digiris verwendete OpenSource-Technologie soll die Kosten von in der Schweiz üblichen 135.000 Franken auf nur noch 1.220 Franken je Programm, Region und Jahr eindampfen.
Es handelt sich nach den seit 2014 gestarteten Regionen Genf, Zürich und Lausanne numehr um die vierte lokale Sendeinsel. Bis Ende 2017 sollen weitere 25 lokale DAB+-Netze in Betrieb gehen.
Die von Digris verwendete Technik wird zur Zeit in England und wurde in Stuttgart erprobt.
Quelle: Bericht von radiowoche vom 21.4. / Hintergrund: Digris AG.
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21.4.2016 • Digitalradio: Intendantenkritik an NRW-Kritik
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 LFM-NRW Medienpolitische Prominenz diskutiert über DAB+ - in der FAZ. Jürgen Brautmeier (LfM) und Medienstaatssekretär Marc-Jan Eumann (SPD) hatten dort dem DAB+-Digitalradio jegliche Perpektive abgesprochen. Die Intendanten Willi Steul (Deutschlandradio), Karola Wille (MDR) und Ulrich Wilhelm (BR) konterten in der Zeitung.
Brautmeier und Eumann hätten sich auf die Sichtweise der etablierten Lokalanbieter in NRW beschränkt. Deren Partikularinteressen ignorierten den „großen Zuwachs an Vielfalt, der durch Digitalradio möglich wird“, so die Intendanten u.a.. Mit dem Argument, die Vielfalt der 45 lokalen NRW-Radios könne mit DAB+ nicht abgebildet werden, wolle man das auf die Lokalradios monopolartig zugeschnittene UKW (und damit eine alte Technik) bewahren.
Der gerade von der LfM vorgelegte Medienkonzentrationsbericht 2015 NRW scheint die Argumente der Intendanten zu flankieren.
Quelle: Bericht von satnews vom 20.4. / Hintergrund: DAB+ in NRW.
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21.4.2016 • NRW: Zeitungskonzentration reißt Lokalradios mit
LFM-NRW Gegen das kürzlich in einem FAZ-Beitrag gezeichnete Schreckgespenst einer durch DAB+ gefährdeten Lokalradio-Szene in NRW liefert die LfM selbst Gegenargumente. Der soeben von der NRW-Medienanstalt veröffentlichte Medienkonzentrationsbericht 2015 deutet an, dass die Lokalradiolandschaft im größten Bundesland dabei ist, ihre Vielfalt zu verlieren.
Das NRW-Modell verschafft den lokalen Zeitungen die Mehrheit an Betriebsgesellschaften der 45 Lokalradios und eine beherrschende Position beim gemeinsamen Vermarkter und Programmzulieferer Radio NRW. Die Verlage verdanken also der Landespolitik ihre sicheren Pfründe im begrenzten UKW-Frequenzvorrat. Das kam Ende der 90er Jahre passend, als etwa gleichzeitig ein gravierender Rückgang der Zeitungsauflagen einsetzte. Viele Lokalblätter scheiterten und wurden - samt ihren Lokalradio-Beteiligungen - an größere Verlage verkauft.
Das führte zu einer starken Konzentration bei den lokalen Zeitungen in NRW und in der Folge bei den lokalen Radios, deren bisherige Vielfalt gefährdet scheint. Schon heute dominieren sechs Verlagshäuser 28 der 45 Betriebsgesellschaften. Allein die Essener Funke-Mediengruppe (WAZ) kontrolliert elf Lokalradios und hält weitere Radio-Beteiligungen. Funke schränkt die lokalen Presseaktivitäten zunehmend ein und ersetzt gerade lokale Zeitungsredaktionen durch eine Zentralredaktion.
„Von der deutlichen Tendenz zur Monopolisierung lokaler Zeitungsmärkte wird der Lokalfunk künftig wohl stärker betroffen sein“, sieht der LfM-Bericht vorsichtig voraus. Wird der Sparkurs á la Funke zum Vorbild auch für die Radio-Redaktionen?
Quelle: LfM-Presseinfo vom 19.4., Wortlaut: Konzentrationsbericht 2015.
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20.4.2016 • Rundfunkbeitrag: Echo zum 20. KEF-Bericht (2)
KEF-Logo Die indirekten Kritik der ARD-Vorsitzenden Karola Wille am Auftrag der KEF haben jetzt die Vorsitzenden der ARD-Gremien (GVK) konkretisiert. Auch die KEF müsse in die Reformüberlegungen der Landesregierungen einbezogen werden. Denn die Beschränkung auf Vierjahres-Perioden (aktuell von 2017 bis 2020) blockiere „mehr Flexibilität und auch Anreiz für Neuerungen“, so GVK-Vorsitzender Steffen Flath. „Die Rundfunkanstalten brauchen langfristige finanzielle Planungssicherheit, um innovative Strukturen entwickeln zu können, die sich letztendlich auch kostenmindernd auswirken können.“
Damit schieben die Vorsitzenden der Anstalts-Räte aber keine Verantwortung ab: Die Anstalten müssten sich der von den Bundesländer angeschobenen Debatte über Struktur und Auftrag der Rundfunkanstalten stellen. Sie sind aufgefordert, „Konzepte zu entwickeln und zu diskutieren, wie sie ihre gesellschaftliche Funktion in Zukunft erfüllen können und welche Voraussetzungen hierfür notwendig sind“.
Den Vorschlag der ARD-Vorsitzenden Karola Wille, auf eine geringe Beitragssenkung zu verzichten und Mehreinnahmen anzusparen, schließen sich die Chefs der Rundfunk- und Verwaltungsräte an.
Quellen: Presseinfos der GVK vom 20.4. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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20.4.2016 • DVB-T2 HD: Auch die ARD mit voller Auflösungs-Power
Die ARD wird ihren DVB-T2 HD Multiplex HDTV-Modus 1080p50 senden. Das bedeutet die volle Ausschöpfung der HD-Bildqualität mit einer Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln und Vollbildern im 50 Hertz-Takt. Das teilten die Intendanten heute mit.
DasErste ist ab dem 31. Mai im Pilot-Multiplex vertreten, so dass die Zuschauer dort u.a. Spiele der Fußball-EM erstmals terrestrisch in HDTV empfangen können. DVB-T2 HD bringe den Zuschauern „eine deutlich gesteigerte Bildqualität und eine höhere Programmanzahl, so wird der terrestrische Verbreitungsweg auch in der Zukunft eine bedeutende Rolle spielen“, begründet Ulrich Liebenow, MDR-Betriebsdirektor und Vorsitzender der Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF, die Entscheidung. Über DVB-T2 HD werden die ARD-Programme auch nach Beginn des Regelbetriebes im Frühjahr 2017 ohne Zusatzkosten frei empfangbar sein.
Schon sehr früh hatte sich das ZDF zu „FullHD“ bekannt und seine Entscheidung im März - ebenso wie die ProSiebenSat1-Gruppe offiziell bekannt gegeben.
Quelle: Presseinfo der ARD vom 20.4. / Hintergrund: DVB-T2 HD Programme & Kanäle.
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20.4.2016 • Digitalradio: ARD setzt auf raschen Ausbau von DAB+
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Die ARD beabsichtigt „Digitalradio über DAB+ als Teil der Hybridstrategie konsequent weiterzuführen“. Die Simulcast-Phase soll „so kostengünstig wie möglich“ und „solange wie nötig“ ausfallen, um den Hörerinteressen zu entsprechen. DAB+ sei vor allem für die mobile Nutzung geeignet.
In Anspielung auf die kräftigen Streichungen im 20. KEF-Bericht und die politischen Forderungen der KEF heißt es: Ein von der ARD vorgelegtes zweistufiges Konzept für den Übergang zum digitalen Hörfunk „bildet die Grundlage für die gegenwärtige konstruktive Diskussion mit allen Marktteilnehmern“, so die ARD-Vorsitzende und MDR-Intendantín Karola Wille. Mit den Privatradios arbeite man bereits bei Online-Plattformen wie dem Radioplayer zusammen.
Quelle: Presseinfo der ARD vom 20.4. / Hintergrund: DAB+.
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20.4.2016 • Digitalradio: BR-Netz für Oberfranken vor Erweiterung?
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Der Bayerische Rundfunk wird sein neues Sendenetz für Franken mit den Programmen Bayern 1 Franken, Bayern 1 Main und Bayern 2 Nord möglicherweise im Mai erweitern. In den offiziellen (und auf Mai 2016 vordatierten) Empfangs- und Standortinformationen werden die Sendestandorte Bamberg Geisberg (Kanal 10B, 10 kW) und Büttelberg (Kanal 8C, 25 kW) mit den genannten Programmen geführt.
Quelle: Infos auf digitalradio.de / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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18.4.2016 • Digitalradio: Fünf Kandidaten für freien Platz im Bundesmux
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Deutschland Auf die Ausschreibung eines Programmplatzes im nationalen DAB+-Multiplex (Kanal 5C) haben sich fünf Unternehmen um 64 CU beworben. Unter den Bewerbern ist Schlagerparadies, das dort bereits sendet - allerdings als „Gast“ von Regiocast. Der Programmverbund hatte den Platz zurückgegeben und damit die Ausschreibung ausgelöst.
Bekannt ist auch Schwarzwaldradio (vom baden-württembergischen DAB+-Kanal 11B). Noch unbekannte Bewerber sind die Kölner Lulu Media mit einem Programmprojekt für die Gay-Community und das Webradio SD1 aus Fauerbach (nahe Gießen). Netzbetreiber Media Broadcast will offenbar die Kapazitäten seiner Datenplattform erweitern. Dafür stehen etwa 10 CU zur Verfügung, weil rund 54 CU für eine gute Qualität ausreichen.
Die ZAK-Kommission will am 26. April eine erste Bewertung vornehmen und über das weitere Verfahren beraten.
Quelle: Presseinfo der ZAK vom 18.4. / Hintergrund: DAB+-Bundesmux.
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18.4.2016 • DVB-T2 HD: HR-Verwaltungsrat befürwortet Sendevertrag
HR-Logo Der Verwaltungsrat des HR hat dem Rahmenvertrag mit Media Broadcast für Aufbau und Betrieb der DVB-T2 HD-Ausstrahlungen des HR zugestimmt. Der Vertrag greift bereits für die Ausstrahlung des Pilot-Angebotes in der Rhein-Main-Region ab dem 31.Mai und umfasst die gegenseitige Mitbenutzung von Standorten der Media Broadcast und des Hessischen Rundfunks. Zum Starttermin des Regelbetriebes, dem Programmangebot des HR und weiteren Einzelheiten liegen keine Informationen vor.
Beim ZDF ist ein entsprechender Beschluß bereits gefasst worden.
Quelle: Presseinfo des HR vom 18.4. / Hintergrund: DVB-T2 HD in Hessen.
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18.4.2016 • Digitalradio: Für Ford ist DAB die Radiozukunft im Auto
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 „DAB ist die Zukunft des Radios im Fahrzeug!“, so Frank Nowack (bei Ford zuständig für die Multimedia-Strategie) auf einer Fachveranstaltung. Mit der Bemerkung, „Onlinedienste werden ... das Radio nicht ersetzen, sondern nur ergänzen“, brachte er sich allerdings in Opposition zu anderen Teilnehmern. Die sehen starke Perspektiven für „Social Audio“ auch mobil und im Auto. „Das bedeutet, dass sozialer Austausch, gemeinsamer Genuss und Interaktion im Audio-Umfeld eine zunehmend wichtige Rolle spielen werden.“ Katty Roberfroid vom europäischen Verband der Radio- und TV-Vermarkter egta präferiert damit eher das Internet.
Quelle: Presseinfo des Veranstalters vom 14.4., Vortragsfolien F. Nowack / Hintergrund: Radio über Broadcast oder Mobilfunk.
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16.4.2016 • Digitalradio: LfM-Direktor orientiert aufs Internet
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 LFM-NRW „Die Vielfalt des Hörfunks, die wir in der UKW-Welt von lokal bis national in Deutschland haben und erhalten wollen, ist mit DAB Plus nicht zu sichern.“ Für den Direktor der NRW-Medienanstalt LfM Jürgen Brautmeier liegt die Radiozukunft im Internet, äußerte er gegenüber der FAZ.
Brautmeier begründet das mit der Bedarfsabfrage vom Herbst 2015. Deren Ergebnisse deuteten stark auf landesweite Ausstrahlungen. In NRW ist Domradio zur Zeit der einzige in DAB+ aktive Privatsender; dafür wurde das Pilotprojekt eines Mischkanals mit dem WDR bis Ende 2016 verlängert.
Der VLR als Verband der 45 NRW-Lokalradios hatte kürzlich das Desinteresse an der Aufgabe der etablierten UKW-Strukturen wiederholt. Ggfs. müsste das Land die Umstiegskosten fördern.
Das in Deutschland einmalige „Zwei Säulen Modell“ der 45 NRW-Lokalsender koppelt eine inhaltliche Verantwortung örtlicher Vereine und Institutionen mit Betriebsgesellschaften, die von Zeitungsverlagen dominiert werden. Für Programmzulieferungen und überregionale Vermarktung sorgt Radio NRW. Dort halten 37 Verlage über eine gemeinsame Firma 59 Prozent der Anteile; Juniorpartner sind RTL Radio und der WDR. Dieses aufwändige Konzept wollen die Privatradios für eine digitale Verbreitungs-Zukunft festgeschrieben sehen.
Quelle: Bericht von DF vom 15.4. / Hintergrund: DAB+ in NRW.
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15.4.2016 • Schweiz: Bakom sucht Betreiber für weitere Regionalnetze
Schweiz DABplus-Logo Schriftzug Die Schweizer Medienbehörde Bakom sucht bis zum 31. Mai Betreiber für weitere sprachregionale, regionale oder lokale Netze für DAB+. Interesse sei dort bereits signalisiert worden. Die jetzt gestartete Interessensabklärung soll Aufschluß über den Bedarf an zusätzlichen digitalen Sendernetzen bringen. Die Ergebnisse werden Grundlage der künftigen Versorgungs- und Frequenzplanung.
Im Nachbarland sind rund 100 Programm empfangbar, es wurden 2,5 Mio. Digitalradios verkauft; schon vor einiger Zeit lag die Neuwagen-Ausstattung bei 60 Prozent. Neben den Multiplexen der SRG sind für Privatsender je ein sprachregionales DAB+-Netz in der West- und Deutschschweiz, ein Netz mit regionalen Versorgungsgebieten in der Deutschschweiz und drei lokale Netze (Zürich, Genf, Lausanne) mit privaten Programme belegt. Zwischen 2020 und 2024 soll UKW schrittweise abgeschaltet werden.
Quelle: Presseinfo von BAKOM vom 15.4.
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15.4.2016 • Schweiz: Tunnel werden mit DAB+ ausgestattet
Schweiz DABplus-Logo Schriftzug Das schweizerische Strassenamt ASTRA will bis 2018 den DAB+-Empfang in zahlreichen Tunneln des Nationalstrassennetzes ermöglichen. Astra sieht die Radioversorgung im Tunnel als „wichtiges Sicherheitselement“ und bereitet mit der Massnahme die UKW-Abschaltung bis 2024 vor.
Für etwa 30 Mio. Franken sollen 200 Tunnel ab 300 Metern Länge ausgestattet werden. Neue Tunnel und anstehende Sanierungen werden bereits unabhängig davon mit DAB+-Technik geplant. Der UKW-Empfang in Tunneln bleibt gewährleistet.
Quelle: Presseinfo von ASTRA vom 14.4.
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14.4.2016 • Rundfunkbeitrag: Echo zum 20. KEF-Bericht (1)
KEF-Logo Die ARD-Vorsitzende Karola Wille richtet an die Bundesländer den Vorschlag, auf die von der KEF vorgeschlagene geringe Beitragssenkung von 30 Cent zu verzichten. Diese Mittel könnten angespart werden, um finanzielle Risiken abzufedern. Werde diese Handlungsreserve nicht aufgebraucht, könne sie ab 2021 ausgegeben werden. Als ein Risiko nannte Wille die von der KEF nicht kalkulierten Folgen der Werbereduzierung beim WDR - die sich auch auf andere Anstalten auswirke. Wille sieht aber die Anstalten für 2017 bis 2020 insgesamt verlässlich finanziell ausgestattet, zumal die Entwicklungsprojekte DVB-T2 HD und DAB+ anerkannt wurden.
Deutschlandradio-Chef Willi Steul verweist bezüglich des KEF-Berichtes auf die Unterstützung der Kommission für DAB+. Seine knapp 64 Millionen Euro will D-Radio „in einen weiteren offensiven Ausbau des Sendernetzes investieren“. Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen erreichen seit Mitte 2016 mit DAB+ eine höhere Flächenabdeckung als über UKW. Bis 2020 soll, so Steul „der mobile Empfang in über 99 Prozent der Fläche Deutschlands möglich sein und nahezu 95 Prozent der Menschen im Bundesgebiet“ versorgt werden, so Steul über den Bundesmux.
Wie nicht anders zu erwarten begrüßt der Privatfunkverband VPRT die Einrichtung einer Länderkommission, die offensíchtlich die Aufgaben von ARD, ZDF und D-Radio so beschneiden soll, dass die Ausgaben (und damit der Rundfunkbeitrag) erheblich gesenkt werden könnten. Vorstandsvorsitzender Tobias Schmid forderte „eine Strukturdebatte ohne Denkverbote“ und die Überprüfung „des nahezu grenzenlosen Funktionsauftrags“, der die Privaten im Wettbewerb behindere. Die Werbereduzierung beim WDR begrüßte Schmid als „Weichenstellung“.
Quellen: Presseinfos von D-Radio, ARD, VPRT vom 13.4. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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14.4.2016 • Digitalradio: Gerücht um 2. Bundesmux bekommt Namen
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Jüngste Spekulationen um einen 2. Bundesmux gehen in Richtung Fakt. Der Leipziger Geschäftsmann Steffen Göpel bestätigte gegenüber dem Informationsdienst Meedia, bei den Medienanstalten einen zweiten nationalen DAB+ beantragt zu haben. Dafür zeichnet seine Firma Digital Audio DAB+ GmbH, in der u.a. ein früherer Geschäftsführer von Radio Saarbrücken mitwirkt.
„Den Medienanstalten liegt ein Antrag vor, in dem eine GmbH eine Interessensbekundung an Übertragungskapazitäten für einen zweiten bundesweiten privaten Digitalradio-Multiplex formuliert hat“, wird von dort bestätigt. Um das auf den Weg zu bringen, reicht allerdings eine Befürwortung der zuständigen ZAK-Kommission bei weitem nicht aus: Die Medienanstalten müssen bei den Ministerpräsidenten der Bundesländer die Zuweisung der Sendefrequenzen beantragen. Die Bundesnetzagentur muss diese bereitstellen. Erst dann können der Plattformbetrieb und ggfs. Programmplätze ausgeschrieben werden.
Erste Initiativen für einen zweiten Bundesmux wurden bereits 2012 lanciert. Ende 2013 hatte sich eine Firma PRD ins Gespräch gebracht, der aber Anfang 2015 noch die Finanzierung fehlte. Zwischenzeitlich hatte die ZAK ein Ballungsraumkonzept mit Spartenprogrammen diskutiert. Das stelle eine im Verhältnis der Kosten und des Hörerpotenzials günstigere Lösung als ein nationaler Mux dar.
Quelle: Bericht von Meedia vom 14.4. / Hintergrund: 2. Bundesmux für DAB+.
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14.4.2016 • Digitalradio: KEF-Kürzung blockiert Netzausbau in NRW
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 KEF-Logo Der WDR sieht für den Ausbau seiner DAB+-Verbreitung und die angedachte Regionalisierung seines DAB+-Sendekonzeptes keine Perspektive vor 2021. Das ist offensichtlich eine Auswirkung der 27prozentigen Kürzung der ARD-Budgets für DAB+ durch die KEF.
Grundsätzlich sei der WDR zu einer kürzlich vorgeschlagenen Kooperation mit NRW-Lokalradios bereit, so ein Sprecher im Blog Funkgezwitscher24. „Allerdings verfügen wir, die entsprechende Anerkennung des Finanzbedarfs vorausgesetzt, frühestens 2021 über Geld für zusätzliche Investitionen ins Netz.“ Der WDR schlage daher vor, nach Schweizer und britischem Vorbild „small scale“-Netze zu prüfen. Die angesprochenen 45 NRW-Lokalradios halten allerdings nichts von DAB+, weil sie zusätzliche Wettbewerber befürchten, die ihnen Werbeeinnahmen nehmen.
Quelle: Blogbeitrag Funkgezwitscher24 / Hintergrund: DAB+ in NRW.
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14.4.2016 • Satellit: KEF gibt Sat-SDTV Gnadenfrist bis 2019
1" KEF-Logo Die KEF will ARD und ZDF zwingen, die Sat-Verbreitung in Standard-Bildauflösung (SDTV) aufzugeben. DIe KEF geht „davon aus, dass eine Fortführung der SDTV-Ausstrahlung über 2018 hinaus nicht erforderlich sein wird“. Daher wurden beantragte jährlich 21,6 Mio. Euro (ARD) bzw. 8,1 Mio. Euro (ZDF) für 2019 nur als eine Art Gnadenfrist genehmigt und für 2020 ganz gestrichen.
Die Kommission verweist auf den Digitalisierungsbericht 2015, der die HDTV-Nutzung in Sat-Haushalten mit 55,5 Prozent benennt. Die KEF räumt ein: „Eine Abschaltung der SDTV-Programme allein der öffentlich-rechtlichen Programmanbieter ist aus Wettbewerbsgründen kaum vorstellbar“ und spekuliert auf eine Einigung mit den Privaten über die SDTV-Abschaltung. Die Privaten wurden allerdings 2012 vom Bundeskartellamt beauflagt, ihre SDTV-Kanäle via Sat, Kabel und IPTV unverschlüsselt bis 2022 zu verbreiten.
Im 20. Bericht zieht die KEF damit die SD-Abschaltung ungeachtet der selbst genannten Probleme noch um ein Jahr auf 2018 vor. Im 18. Bericht (2011) ging die KEF davon aus, dass „die SDTV-Ausstrahlungen (SDTV: Standard Definition TeleVision) per Satellit mit dem Jahr 2019 zu Ende gehen werden“.
Quelle: 20. KEF-Bericht (Tz.84) vom 13.4. / Hintergrund: DVB-T2 HD, HDTV-Roadmap in Deutschland.
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14.4.2016 • Digitalradio: Auch der SWR-Mux kommt jetzt vom Bornberg
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Nach dem nationalen DAB+-Multiplex wurden nun auch die Programme des SWR sowie das Privatprogramm bigFM Worldbeats am Standort Bornberg im Kanal 11A und ebenfalls mit 5 kW Sendeleistung aufgeschaltet.
Quelle: SWR-Info / Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz.
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14.4.2016 • DVB-T2 HD: KEF kürzt ARD-Ausgaben, gibt sich skeptisch
KEF-Logo Die ARD kann die Kosten für die terrestrische Verbreitung ihrer Programme (einschl. Programmzuführung und Arte) nach vollzogener Einführung von DVB-T2 HD um 15 Prozent senken. Laut dem 20. KEF-Bericht sinken diese Kosten von 112,7 Mio. Euro (in 2019) auf 94,0 Mio. Euro in 2020 nach Abschaltung der letzten DVB-T Sendeanlagen. Die ARD beansprucht im Zeitraum von 2017 bis 2020 rund 51 Mio. Euro Mehraufwand für die Terrestrik (z.B. für die Umrüstung der ARD-eigenen Sendeanlagen), wovon die KEF jedoch nur 31 Mio. akzepierte. Die fehlenden 20 Mio. Euro werden „in Erwartung der Kostenerstattung durch den Bund“ nicht anerkannt; die KEF spekuliert hier auf Einnahmen der ARD, die (wenn überhaupt) erst nach 2020 erfolgen.
Der Einführung von DVB-T2 HD steht die KEF insgesamt kritisch gegenüber. Die Notwendigkeit neuer Empfangstechnik könnte „evtl. zu einem Abwenden vom terrestrischen Verbreitungsweg und damit zu unbefriedigenden Nutzungszahlen“ führen. Auch das PayTV der Privaten „mindert die Attraktivität des terrestrischen Verbreitungswegs“. Gleichwohl erkenne man die Notwendigkeit an, auf den Verlust des 700 MHz-Bandes zu reagieren und HDTV-Bildqualität auch per Terrestrik einzuführen.
Die ARD muss wegen der eigenen Sendetechnik den Umstieg auf DVB-T2 HD als Entwicklungsprojekt führen. Das ZDF kalkuliert für die Verträge mit dem Netzbetreiber Media Broadcast unverändert 42 Mio. Euro pro Jahr bis 2020.
Quelle: 20. KEF-Bericht (Ziffer 2.2) vom 13.4. / Hintergrund: DVB-T2 HD in Deutschland.
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13.4.2016 • Digitalradio: KEF kürzt Budget und fordert Bekenntnis
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 KEF-Logo Die KEF macht ihr weiteres Verhalten zur Finanzierung des DAB+-Engagements der ARD-Radios und des Deutschlandradios von politischen Entscheidungen zur UKW-Abschaltung abhängig. Zugleich wurden die Etatanmeldungen für DAB+ erheblich gekürzt: Den ARD-Anstalten verlieren 33,3 von angemeldeten 122,7 Mio. Euro (also satte 27 Prozent!). Dem Deutschlandradio wurden von 10,1 von 73,7 Mio. Euro (14 Prozent) gestrichen.
Ein Umstieg von UKW könne nicht gelingen „wenn es nicht zu klaren Festlegungen zu DAB+ kommt und ein realistischer Abschaltzeitpunkt für UKW beschlossen wird“. Die Kommission betrachtet in ihrem 20. Bericht „die Kosten der Hörfunkverbreitung per UKW und DAB+ erstmalig gemeinsam und führt sie stufenweise auf das Niveau zurück, das nach Angaben der Rundfunkanstalten für die alleinige Verbreitung von DAB+ benötigt werden wird.“ Weitere Streichungen „in vergleichbarer Höhe“ werden für die Zeit nach 2020 angedroht.
Die KEF verlangt, dass bis zum Frühjahr 2019 folgende „Meilensteine“ erreicht sind:
Bund und Länder haben eine Entscheidung über ein Konzept zur Abschaltung von UKW getroffen.
Die Marktpartner haben sich auf eine Methodik zur Ermittlung der DAB+-Nutzung geeinigt und die Nutzungszahlen werden publiziert.
Bedeutende Automobilhersteller bieten DAB+-Radios als Serienausstattung an.
Mindestens 27 % aller Haushalte besitzen ein DAB+-Empfangsgerät.
Alle vier Punkte sind von den Anstalten allein kaum wirksam zu beeinflussen. Druck auf den Gerätemarkt und politische Entscheidungen kann erst recht nicht aufgebaut werden, wenn der Netzausbau wegen der Etatstreichungen verlangsamt werden muss.
Quelle: Zusatzinfo 5 und Presseinfo zum 20. KEF-Bericht vom 13.4. / Hintergrund: DAB+ in Deutschland.
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13.4.2016 • Rundfunkbeitrag: KEF will Monatsbeitrag um 30 Cent senken
Beitragsservice KEF-Logo Der Rundfunkbeitrag könnte ab 2017 um 30 Cent (entspricht 3,60 Euro pro Jahr) auf 17,20 Euro gesenkt werden. Das schlägt die KEF in ihrem 20. Bericht vor, der heute den Regierungen der Bundesländer offiziell übergeben wurde.
Die 16 KEF-Spezialisten bewerteten die Etatplanungen von ARD, ZDF und D-Radio von 2017 bis 2020. Angemeldet wurden insgesamt 35,5 Mrd. Euro - rund zehn Prozent mehr als für 2013 bis 2016. Aus den Anmeldungen streicht die KEF 965,7 Mio. Euro. Damit ergebe sich unter dem Strich ein Überschuss von 542,2 Mio. Euro, der auf etwa 38 Mio. Beitragszahler verteilt wird und monatlich 30 Cent ergibt.
Das Budget wird gespeist aus etwa 31 Mrd. eingehenden Rundfunkbeiträgen und weiteren etwa 2 Mrd. Euro aus den seit 2013 angefallenen Mehreinnahmen. Da diese Mehreinnahmen einmalig sind, fehlen sie ab 2021 und der Rundfunkbeitrag müsste über 19 Euro steigen, um das und die Teuerung auszugleichen.
Nicht berechnet hat die KEF offenbar die finanziellen Folgen der im Januar beschlossenen Werbereduzierung im WDR-Hörfunk. Stattdessen werden „Ertragszuschätzungen ... z.B. im Bereich Werbung und Sponsoring“ um 276,5 Mio. Euro vorgenommen. Während die KEF, wie es scheint, dort nicht über 2020 hinausschaut, hat sie bei der Verbreitung des digitalen Hörfunks mit DAB+ erhebliche Streichungen vorgenommen und kündigt dies auch für die folgenden Beitragsperioden an.
Quelle: Presseinfos der KEF vom 13.4. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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12.4.2016 • Österreich: Mux-B für Oberösterreich/Salzburg in DVB-T2
Österreich Der Mux-B für Oberösterreich und Salzburg wird am 19. April auf DVB-T2 (SimpliTV) umgeschaltet. Dann sind die vier Kanäle des ORF (samt der Regionalstrecken Oberösterreich heute und Salzburg heute), ATV, ServusTV und 3Sat (alle in HDTV) sowie Puls4 und ATV2 (in Standard-Auflösung) mit neuer Technik frei zu empfangen. Im Gegenzug werden ATV, PULS 4, ServusTV, ORF III, ORF SPORT+ und 3sat über DVB-T abgeschaltet. Betroffen sind Zuschauer in den Bereichen der Sendestandorte Linz, Steyr, Gmunden (Oberösterreich, Kanal 37) und Gaisberg, Bad Ischl/Katrin und Lend/Luxkogel (Salzburg, Kanal 29). ORS, Betreiber des Sendenetzes und der Programmplattform SimpliTV, investierte für Oberösterreich 3 Mio. Euro, für Salzburg eine Mio. Euro in die neue Sendeinfrastruktur.
Zuletzt wurde der Mux-B im Oktober 2015 in der Steiermark und im südlichen Burgenland auf DVB-T2 umgeschaltet. ORF 1 und ORF 2 sollen „voraussichtlich bis März 2017“ in DVB-T verbreitet werden.
Quellen: Presseinfos von ORS und ORF zu Salzburg und Oberösterreich / Hintergrund: DVB-T2, DVB-T in Österreich.
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11.4.2016 • Digitalradio: Bundesmux sendet jetzt vom Bornberg
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Am Sender Bornberg ist der nationale DAB+-Multiplex (Kanal 5C) bereits seit dem 8. April in Betrieb. Das teilt Media Broadcast mit. Von der Sendeanlage aus können mit 5 kW Leistung das Pfälzer Bergland bis an den Hunsrück, Bad Dürkheim, Neustadt, Primasens, Zweibrücken und Homburg sowie die BAB 62 zwischen Nonnweiler und Nohfelden besser versorgt werden, so der Netzbetreiber.
Der Sendestart des SWR-Muxes am Bornberg ist für den 13. April angekündigt.
Quelle: Mailing vom 11.4. / Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz.
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11.4.2016 • Österreich: Wiener DAB+-Pilot bekommt 2. Jahr
Österreich Digitalradio-Schriftzug Österreich Die Medienbehörde KommAustria hat die Laufzeit des Testprojektes mit DAB+ in Wien erwartungsgemäss um ein Jahr verlängert. Dies geht aus dem Technik-Blog des Netzbetreibers ORS hervor. Mit Ausnahme von Welle1 bleiben alle Stationen auf Sendung, die Sendebewilligungen wurden bis zum 2. April 2017 verlängert. Ändern wird sich das Konzept von Herold Relax; dafür wurden die Streichung aller Wortbeiträge unter dem neuen Namen Absolut Relax genehemigt.
Wie es danach mit DAB+ im Nachbarland weitergeht, bleibt zunächst offen. Unternehmen waren in Februar und März zu einer Interessenbekundung bei KommAustria in Sachen DAB+ eingeladen. Teilergebnisse sollen veröffentlicht werden. Als unmittelbare Reaktion gab es eine Debatte über die (Nicht-)Mitwirkung des ORF. Reicht das Interesse dennoch aus und gibt es ein finanzierbares Konzept, könnte im 1. Halbjahr 2017 zumindest ein nationaler Multiplex ausgeschrieben werden.
Quelle: ORS-TechBlog vom 1.4. / Hintergrund: DAB+-Pilot in Wien.
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10.4.2016 • Digitalradio: (Nur) Konkurrenzlos glücklich?
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Nordrhein-Westfalen Digitaler Hörfunk mit DAB+ bringt ein Mehrfaches an Programmen. Die etablierten Programmveranstalter mit Sendeplätzen in der limitierten UKW-Welt befürchten neue Wettbewerber und sinkende Werbeumsätze. Sie wollen UKW - und ihr gewohntes Geschäftsmodell - so lange im Gang halten, wie es irgend geht. Veränderung - und DAB+ - ist nicht nur für die überregional aktiven Branchengrößen ein rotes Tuch. In NRW wollen auch die Lokalradios ihren besonders geschützten Status erhalten sehen.
Davon zeugt ein aktuelles Positionspapier des Verbands der NRW-Lokalradios VLR. DAB+ werde am Markt nicht angenommen und spiele in NRW „eine nur untergeordnete Rolle“, heißt es da u.a. Solange der Lokalfunk seine Hörer über UKW und Internet erreiche, sei DAB+ unnötig. Sollte sich das ändern, wolle man nicht abseits stehen - verlangt aber eine Umstiegsförderung.
Der letztjährige „Call for Interest“ der Medienanstalt LfM habe gezeigt, dass die Privatradios „DAB+ und seine Refinanzierbarkeit in NRW sehr skeptisch“ sehen und dort nicht investieren wollen. „Eine Abbildung lokaler Senderäume, außer für Hochschul- und Veranstaltungsfunk, wird durch die LfM nach dem Ergebnis des Call for Interest nicht mehr befürwortet“, so der Verband. Damit fehle ein Geschäftsmodell für den Lokalfunk. Das Landesparlament wird aufgefordert, das „Zwei Säulen Modell“ des NRW-Lokalfunks für die (digitale) Zukunft festzuschreiben. Erst dann sei eine Debatte über künftige Verbreitungsstrukturen sinnvoll.
Die Medienanstalt LfM stehe zwar in Gesprächen über eine digitale Zukunft der Lokalradios, sieht aber im Moment keine Perspektive dafür. Mit mehr Programmen über DAB+ sei daher in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.
Media Broadcast hatte sich kürzlich als Netzbetreiber für den NRW-Lokalfunk angedient. Alternativ könnten die Lokalradios auf die neun vom WDR geplanten regionalen DAB+-Muxe aufspringen. Die aktuell 45 lokalen UKW-Verbreitungsinseln können mit DAB+ so nicht erhalten werden.
Quellen: VLR-Positionspapier vom 31.3., radioszene.de vom 7.4. / Hintergrund: DAB+ in NRW.
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6.4.2016 • AGF: Bescheidener Fortschritt der Digitalisierung
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Mit 80.000 Umsteiger-Haushalten wurde die (Kabel-) Digitalisierung im März nicht signifikant beschleunigt. Nach Angaben der AG Fernsehforschung (AGF) stieg der Anteil der TV-Haushalte mit Digitalempfang zum 1. April auf 33,76 Mio. bzw. von 88,2 (Vormonat) auf 88,4 Prozent der 38,19 Mio. TV-Haushalte.
Mit Unitymedia hatte einer der beiden großen Kabel-Netzbetreiber kürzlich den Ausstieg aus dem analogen Fernsehen zum 30. Juni 2017 angekündigt.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.4.2016.
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5.4.2016 • DVB-T: SLM vergibt Sendelizenz an TeleVision Zwickau
Überallfernseh-Logo Sachsen Der Lokalsender TeleVision Zwickau kann sein Verbreitungsgebiete jetzt auf den Raum Plauen und Auerbach erweitern und bekommt dafür eine DVB-T Frequenz. Das entschied jetzt der Medienrat der Medienanstalt SLM. Der Programmveranstalter kündigt nun „eine tagesaktuelle Berichterstattung aus dem Vogtlandkreis“ an. Netzbetreiber ist die Mugler AG.
Nach der Insolvenz von Vogtland Regional Fernsehen (VRF) waren „Bewerbungen für 24-stündige Fernseh- und Hörfunkprogramme in Gestalt von Voll- und Spartenprogrammen sowie für Telemedien“ ausgeschrieben worden; jedoch hatte sich nur der Veranstalter aus Zwickau gemeldet.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 4.4. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen.
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4.4.2016 • DVB-T: Discovery ersetzt TLC durch Eurosport1
Überallfernseh-Logo Die Discovery-Gruppe will offenbar ihren Kanal Eurosport1 auf der Terrestrik in den Vordergrund spielen. Seit dem Monatswechsel ersetzt der Spartensender das Frauenprogramm TLC in den Regionen München/Südbayern (K 34), Stuttgart (K 25) und Nürnberg (K 60). In Berlin, NRW, Hamburg und Hannover/Braunschweig ist Eurosport1 mit DVB-T bereits empfangbar. TLC war in Nürnberg und Stuttgart erst vor einem Jahr auf Sendung gegangen. Der Frauenkanal hatte in einigen Regionen zuvor DMax, den Männerkanal der Programmfamilie, ersetzt.
Quelle: Meldung von DF vom 4.4. / Hintergrund: DVB-T in Nord- und Südbayern/München und Baden-Württemberg.
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4.4.2016 • Kabel: Unitymedia avisiert Analogaus zum 30.6.2017
Kabelanschluß Am 30. Juni 2017 will Unitymedia als erster Kabelnetzer das Analogzeitalter in NRW, Hessen und Baden-Württemberg beenden. Hanau soll die erste „volldigitalisierte Stadt“ werden. Der heutigen Bekanntgabe des Termins war die Ankündigung des Ausstiegsbeginns vor knapp einem Jahr vorangegangen.
Die drei zuständigen Medienanstalten begrüßten die Ankündigung. Jürgen Brautmeier (LfM NRW) setzt darauf, „dass die Zuschauer ein faires Angebot zum Umstieg bekommen“. Sein baden-württembergischer Direktorenkollege Thomas Langheinrich erwartet in der Folge eine Stärkung des regionalen Angebots neben mehr HDTV-Programmen und innovativen Diensten.
Laut AG Fernsehforschung (AGF) nutzten am 1. März 2016 von den 38,19 Mio. deutschen Fernsehhaushalten noch 11,8 Prozent (4,5 Mio. - per Kabel versorgt) den analogen Empfang.
Quelle: Gemeinsame Presseinfo vom 4.4.
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4.4.2016 • Digitalradio: Lokalradios in ARD-Muxe aufnehmen?
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Nordrhein-Westfalen Für die andiskutierten DAB+-Strukturen für die Lokalradios in NRW bietet sich Media Broadcast als Netzbetreiber und mit der großflächiger konzipierten DAB+-Sendetechnik an. Dies komme, so Manager Thomas Wächter im Fachdienst Meinungsbarometer, einerseits den Hörergewohnheiten (z.B. weiten Wegen zur Arbeit) entgegen. Andererseits reduzierten sich die Kosten für jedes einzelne Programm im Multiplex.
Als Alternative sieht Wächter die Einbeziehung der Lokalradios in ein geplantes Regionalisierungskonzept des WDR. Dafür habe die Anstalt neun Regionen vorgesehen. Dort könnten sich jeweils einige der 45 NRW-Lokalradios einklinken - was bei bis zu 15 Sendeplätzen pro Multiplex problemlos sei.
Der WDR arbeitet sendetechnisch seit Langem mit Domradio zusammen. Weitere Kooperationen gibt von Worldbeats und dem SWR Rheinland-Pfalz sowie Radio Salue beim SR. In Sachsen ist R.SA befristeter Mux-Gast für einen Akzeptanztest. Umgekehrt finden sich ARD-Wellen in Privat-Muxen (Berlin, Bayern, Ba-Wü). Das Angebot des BR und der BLM, auf den neuen Oberfranken-Mux des BR aufzuspringen, haben dortige Lokalsender bisher nicht wahrgenommen. In Niedersachsen läuft zur Zeit ein Modellversuch, der die Auseinanderschaltung lokaler Fenster in einem größeren Gleichwellennetz testen soll.
DAB+ könne die Struktur der heutige UKW-Landschaft aber nicht 1:1 abbilden, räumte Wächter ein. Unerwähnt blieb die in der Schweiz praktizierte Lösung, die Lowpower-Ausstrahlungen und OpenSource-Software kombiniert.
Quelle: Meinungsbarometer vm 30.3. / Hintergrund: DAB+.
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4.4.2016 • Digitalradio: Neues Gerücht um 2. Bundesmux
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Deutschland Laut einer Meldung liegt der ZAK-Kommission der Medienanstalten ein Antrag auf Frequenzzuweisung für einen zweiten nationalen DAB+-Multiplex vor. Welche Gesellschafter mit welchen programmlichen Konzepten dahinter stehen, ist unbekannt.
Fast genau vor zwei Jahren hatte sich eine Privates Radio Deutschland GmbH als Betreiber eines bundesweiten Spartenradio-Multiplexes ins Gespräch gebracht und den Sendebeginn zum 1. Oktober 2015 in Aussicht gestellt. Anfang 2015 fehlte es dort aber noch am notwendigen Kapital in zweistelliger Millionenhöhe.
Quelle: satnews.de vm 4.4. / Hintergrund: DAB+-Bundesmux 2.
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2.4.2016 • Rundfunkbeitrag: Senkung um 29 Cent? Politiker schockiert!
Euro-Münze Beitragsservice Im Vorfeld der bevorstehenden Veröffentlichung des 20. KEF-Berichtes schlägt der Rundfunkbeitrag wieder Wellen. Die 16 Kommissionsmitglieder werden eine Senkung des Rundfunkbeitrags um 29 Cent auf 17,21 Euro monatlich (ab 2017) vorschlagen. Das hatte man schon durchsickern lassen. Der Rundfunkbeitrag bringt bis Ende 2016 einmalige Extra-Einnahmen von etwa 2 Mrd. Euro. Und die werden auf die Einnahmen von 2017 bis 2020 draufgeschlagen - was letztlich zur Senkung um 29 Cent führt.
Und danach? Mehrfach wurde auf dieser Website darum spekuliert. Informationen aus der KEF, die das Fachmagazin Medienkorrespondenz zugänglich macht, kreisen das ein. Um die ab 2021 jährlich fehlenden 500 Mio. Euro (entspricht etwa dem Jahresbudget des HR oder RBB) auszugleichen, wäre „eine Beitragsanhebung von rund 1,10 Euro erforderlich“, so Medienkorrespondenz. Würden auch die Teuerungsrate und neue Verpflichtungen der Anstalten berücksichtigt, müsste laut KEF der Rundfunkbeitrag ab 2021 über 19 Euro pro Monat steigen.
Auf diese Info sollen die Vertreter der Bundesländer „schockiert“ reagiert haben. Sie belebten eine alte Arbeitsgruppe („Beitragsstabilität“) wieder. Der neue Name „Auftrag und Strukturoptimierung der Rundfunkanstalten“ macht das Ziel deutlich: Die Aufgaben der Anstalten sollen kräftig weggespart werden. Schon früher wurden u.a. Streichungen beim internationalen Sport (Fußball, Olympia) gefordert worden. Dazu kommt noch die - mit erheblichen Mindereinnahmen verbundene - alte Forderung, Werbung und Sponsoring komplett zu verbieten. Den Ministerpräsidenten der Bundesländer soll bis Oktober ein Strategiepapier dazu vorliegen.
Medienkorrespondenz verweist dazu auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2007: Die Politik darf sich nicht in die Programmkonzepte einmischen - z.B. auch nicht über den Umweg einer Budgetkürzung.
Quelle: Artikel der Medienkorrespondenz vom 31.3. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag sinkt 2015, Rundfunkbeitrag.
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2.4.2016 • DVB-T2 HD: Media Broadcast avisiert zweites Gerätelogo (2)
Media Broadcast Auf Nachfrage von dehnmedia zur Meldung vom 24.3. bestätigt ein Sprecher von Media Broadcast, dass für die grundverschlüsselten Privatprogramme im Pilotkanal (Sendestart: 31. Mai) Zugangskarten und geeignete Empfangsgeräte benötigt werden. Es werde „ab Anfang Mai entsprechende Set Top Boxen in den gängigen Elektronikmärkten und Online-Shops geben“. Diese dürften an einem (gerüchteweisen blauen) Logo von Media Broadcast zu erkennen sein.
Die frühere Aussage „in der Einführungsphase kann das Programmangebot der Endkundenplattform im Rahmen einer Promotion-Aktion kostenfrei empfangen werden“, wird bestätigt und durch die Bemerkung ergänzt, dass eine Anmeldung beim Dienstanbieter (zunächst) nicht notwendig sei.

Im Pilot-Kanal sind die privaten HDTV-Programme ProSieben, Sat1, RTL und Vox grundverschlüsselt. DasErste HD und das ZDF HD sind weiter frei empfangbar - auf allen für DVB-T2 HD geeigneten Geräten.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DVB-T2 HD - Pilot-Kanal, Kauftipps, Sendestandorte, Geräte-Datenbank,
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1.4.2016 • Digitalradio: Neuer Standort Bornberg sendet ab 13. April
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 SWR Im 1. Quartal hat es nicht geklappt. Jetzt nennt der SWR den 13. April als Termin für den Beginn des regulären Sendebetriebes am DAB+-Sstandort Bornberg in der Nordpfalz. Dort werden der SWR-Mux im Block 11A und der Bundesmux im Block 5C ausgestrahlt.
Der SWR will das Sendenetz in 2016 in der Region Hochrhein ausbauen. Geplant sind die Sendeanlagen Eggberg und Wannenberg.
Quelle: Info des SWR vom 30.3. / Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz.



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