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Nachrichten-Archiv Juli 2018

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18.7.2018 • Medienrecht: Rundfunkbeitrag ist verfassungsgemäß (2)
Recht, Gesetze Beitragsservice Den durch dem Rundfunkbeitrag finanzierten ARD-Anstalten, dem ZDF und Deutschlandradio gibt das heutige Urteil des „eine solide Perspektive für die Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Qualitätsjournalismus“, so D-Radio Intendant Stefan Raue zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Der Rundfunkbeitrag als „angemessenes und verfassungskonformes Finanzierungsmodell“ sei nun höchstrichterlich bestätigt, so ZDF-Intendant Thomas Bellut. Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm betonte, das Gericht habe die wachsende „Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im digitalen Zeitalter“ und dessen Aufgabe bestätigt, „durch authentische, sorgfältig recherchierte Informationen ein vielfaltssicherndes und Orientierungshilfe bietendes Gegengewicht“ zu gewährleisten.
Quelle: Presseinfos von D-Radio, ZDF, ARD vom 18.7. | Hintergrund: Rundfunkfinanzierung.
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18.7.2018 • Medienrecht: Rundfunkbeitrag ist verfassungsgemäß (1)
Recht, Gesetze Beitragsservice „Die Rundfunkbeitragspflicht ist im privaten und im nicht privaten Bereich im Wesentlichen mit der Verfassung vereinbar.“ Zu diesem Urteil kommt heute das Bundesverfassungsgericht nach Klagen mehrerer Privatleute und des Autovermieters Sixt.
Die Erhebung von Beiträgen zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben von denjenigen, die davon „potentiell einen Nutzen haben“, ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Es kommt weder auf das Vorhandensein von Empfangsgeräten noch auf einen „Nutzungswillen“ an. Die bis 2012 gegoltene Kopplung der damaligen Rundfunkgebühr an Empfangsgeräte sei wegen „Diversifizierung der Empfangsmöglichkeiten“ heute weder praktikabel noch effektiv kontrollierbar und die Heranziehung der privaten Haushalte daher angemessen.
Zu der von Sixt angegriffenen Beitragspflicht für Firmenautos (1/3 des normalen Monatsbeitrags) stellt das höchste deutsche Gericht fest, dass auch Unternehmen aus dem Rundfunkempfang Vorteil ziehen. Die Klägerin profitiere davon, „dass sie Kraftfahrzeuge mit Möglichkeit zur Rundfunknutzung teurer beziehungsweise überhaupt vermieten kann.“ Das sei durch das zweite Erhebungskriterium für Firmen - die Zahl der Betriebsstätten - nicht abgedeckt.
Mit der Verfassung nicht vereinbar ist laut dem Urteil die Beitragspflicht für Zweitwohnungen. Bis zum 30. Juni 2020 müssen die Bundesländern das korrigieren. Bis zur Neuregelungen sind Zweitwohnungen vom Beitrag auf Antrag befreit, wenn die Eigentümer für die Erstwohnung den Beitrag zahlen. Dieser Grundsatz wird für eine Neuregelung vorgegeben.
Das Gericht hat sich nicht zur Beitragspflicht für Wohnungen geäußert, die z.B. zeitweise als Ferienwohnungen mit letztlich kommerziellem Ziel vermietet werden.
Quelle: Presseinfo des BVerfG vom 18.7. | Hintergrund: Rundfunkfinanzierung.
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17.7.2018 • Digitalradio: Länder und Bund wollen „auf die Tube drücken“
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die in Rheinland-Pfalz für Medienpolitik zuständige (und für die Bundesländer federführende) Staatssekretärin Heike Raab will „noch im Juli das Digital Radio Board starten“. Das erklärte sie in einer Videobotschaft aus Anlass des DAB+-Launches in Lille, die jetzt bekannt wird. „Ich habe gemeinsame mit meiner Kollegin Dorothee Bär (Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt) vereinbart, dass wir gemeinsam mit den Vertetern des privaten und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nun auch in Deutschland auf die Tube drücken wollen.“
Interessant ist die Ansiedlung des Themas beim Bundeskanzleramt. Beim Digitalministerium des vorigen Kabinetts Merkel war es gescheitert. Dort war ein Digitalradio Board 2015 einberufen worden. Das Ende 2016 fertige Arbeitsergebnis - der eher weichgespülte „Aktionsplan für die Transformation der Hörfunkverbreitung in das digitale Zeitalter“ ging den großen Privatradios jedoch zu weit. Deren Verband Vaunet (damals: VPRT) lehnte die Roadmap ab und trat aus dem Board aus.
Quelle: Video | Hintergrund: DAB+-Roadmap, Dokumentation: Aktionsplan.
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17.7.2018 • Digitalradio: Ein Vorschlag mit Geschmäckle?
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Hörfunkausschuß der BLM schlägt dem Medienrat der Bayern-Medienanstalt vor, Radio Schwabmünchen einen Platz mit 60 CU im DAB+-Stadtmux Augsburg (Kanal 9C) bis zum 1.8.2028 zuzuweisen. Das geht aus dem heute veröffentlichten Protokoll vom 28. Juni hervor. Die Entscheidung wird wie üblich nicht begründet, ebensowenig die Abweisung zweier nicht genannter Mitbewerber. Üblicherweise dürfte der Medienrat übermorgen dieser Empfehlungen folgen.
Radio Schwabmünchen hat sein schon Anfang Januar und Monate vor der Ausschreibung im März als beschlossene Sache mitgeteiltes Ziel erreicht. Kurz nach der Sitzung des Hörfunkausschusses vom 28. Juni hatte Radio Schwabmünchen seinen Sendestart am 1. August mitgeteilt.
Eine weitere Beschlußempfehlung betrifft die Nürnberger Welle Pirate Gong. Diese bekommt unter dem neuen Namen Mein Radio eine Änderung der Format- und Programmausrichtung. Laut Meldungen plant die BLM später im Jahr weitere Ausschreibungen, um das Ende März abgeschaltete Musikradio PureFM in den Muxen Augsburg (es gibt ja noch zwei Interessenten), München und Ingolstadt zu ersetzen. Ein weiterer Programmplatz sei im Nürnberg-Mux vakant.
Quelle: Protokoll des BLM-Hörfunkausschusses (28.6.) | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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13.7.2018 • Digitalradio: DAB+-Engagement bringt Radios mehr Zuhörer
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Im 2. Quartal 2018 werden „belastbare Reichweiten“ für die Nutzung von DAB+-Radioprogrammen ausgewiesen. Das Digitalradio Büro Deutschland sieht nicht nur die im DAB+-Bundesmux präsenten Radios unter den Gewinnern. Beispielhaft werden positive Trends so unterschiedlicher Musikwellen wie Klassik Radio (hat einen Teil seiner UKW-Frequenzen zurück gegeben), Schlagerparadies oder RadioBob mit genannt. Einen ebenso positiven Trend sieht DRD bei den Hörerzahlen für Deutschlandradio Nova und die DAB+-exklusiven ARD-Radioprogramme. Einigen kommerziellen Lokalradios brachte der Einstieg bei DAB+ (und der so erweiterte Einzugsbereich) teils erhebliche Zugewinne an Hörerschaft. Genannt werden Antenne Frankfurt, Die neue Welle oder Hitradio Ohr.
Die vierteljährlich von der Agma vorgelegte Media Analyse weist Hörerzahlen als Grundlage für die Radiowerbung aus.
Quelle: Presseinfo von DRD vom 13.7. | Hintergrund: DAB+-Programme.
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13.7.2018 • Digitalradio: NKL scheitert an neuen UKW-Antennenpreisen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Macher von Hessens nichtkommerziellem Rundfunk Meißner (RFM) freuen sich über die Verbreitung bei DAB+. Zumal die Sendeanlage auf ihrem namensgebenden „Hausberg“, dem Hohen Meißner, steht. Zeitgleich verlor RFM jedoch seine UKW-Frequenzen an den Standorten Sontra und Hessisch-Lichtenau. Dies geschehe „auf Grund von stark gestiegenen Antennenpreisen in einem deregulierten Markt mit privaten Sendetechnikbetreibern“, schreiben die Veranstalter.
Kommentar: Über die von der BNetzA mitgeteilten „einvernehmlichen Regelungen“ können sich nicht alle UKW-Veranstalter freuen. Hier trifft es ein lokales und nicht auf Gewinn ausgrichtetes alternatives Radio. Das unterstreicht die Feststellung, dass der Rundfunk eben kein beliebig auf Profit kalkulierbares Wirtschaftsobjekt ist. Vielmehr gilt es, den kommerziellen wie nichtkommerziellen Rundfunk - und damit das hohe Gut der Information und Meinungsbildung - (nicht nur terrestrisch) vor finanzieller Auspressung und Abschalt-Erpressungen zu schützen.
Quelle: Info von RFM vom 2.7. | Hintergrund: Antennenstreit.
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13.7.2018 • Digitalradio: BR setzt Ausbau des landesweiten Muxes fort
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Bayerische Rundfunk setzt seine Kampagne zur Sendenetz-Erweiterung fort. Nach Wasserburg und Reit im Winkl wird heute am Standort Altenstadt a.d. Waldnaab der bayernweite BR-Mux aufgeschaltet. Der Indoor-Empfang ist laut BR auch in Neustadt a.d. Waldnaab möglich. Es handelt sich um den 51. Standort für den Kanal 11D, der Indoor von 89,8 der Bayern empfangen werden kann. Im Auto bzw. im Freien sind es 97,3 Prozent. Die Autobahnen im Freistaat sind zu 99 Prozent versorgt.
Quelle: Presseinfo des BR vom 13.7. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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13.7.2018 • Digitalradio: NDR-Mux jetzt auch vom Sender Züssow
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Nach Hildesheim setzt der NDR einen weiteren Punkt seiner Planung für das DAB+-Sendenetz für 2018 um. Jetzt ist der NDR-Multiplex im mittleren Vorpommern zwischen Greifswald, Lubmin, Zinnowitz, Ducherow und Demmin mit Anklam, Wolgast, Jarmen und Gützkow zu empfangen. Gesendet wird vom Standort Züssow im Kanal 8B mit 4 kW Leistung.
Der NDR will im Sommer eine Sendeanlage für Südholstein (Norderstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Quickborn, Bad Bramstedt) in Betrieb nehmen. Bis Jahresende werden die Regionen Schleswig, Stralsund und Lüneburg angeschlossen.
Quelle: Presseinfo des NDR vom 12.7. | Hintergrund: DAB+ in Mecklenburg-Vorpommern.
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12.7.2018 • DVB-T2 HD: Letzte Ausbaustufe für FreenetTV
Einen Tag nach ARD und ZDF teilt Media Broadcast offiziell die bis Jahresende geplanten Netzerweiterungen mit und bestätigt die von ARD/ZDF genannten Termine für die betreffenden Regionen. Im August, weiterhin ohne konkretes Datum, soll die wegen „baurechtlicher Verzögerungen“ verschobene Aufschaltung von FreenetTV für Bielefeld nachgeholt werden. Hier die weiteren Termine:

TerminBundeslandStandorte

26.9.2018SachsenChemnitz-Geyer, Chemnitz-Reichenhain
ThüringenGera
24.10.2018Baden-Württ.Heilbronn, Ulm
28.11.2018Rheinland-PfalzKaiserslautern, Trier

Mit diesen neuen Sendeanlagen erreicht Media Broadcast den Endausbau seines Sendenetzes für FreenetTV. Von 63 Standorten aus werden dann 62,5 Mio. (78 Prozent; bzw 3,9 Mio. Einwohner mehr als bisher) über Dachantennen versorgt. Mit Zimmerantennen können 28,6 Mio. Einwohner diese Programme empfangen.
Außerdem weist Media Broadcast auf die Notwendigkeit von Kanalwechseln hin. Diese werden notwendig, weil zahlreiche bisher für das terrestrischen Fernsehen genutzte Frequenzen an den Mobilfunk abgegeben werden müssen. Termine sollen kurz vor den Änderungen in der lokalen Tagespresse veröffentlicht werden.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 12.7.
Hintergrund: FreenetTV, DVB-T2 HD in den Bundesländern, bekannte Kanalwechsel.
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11.7.2018 • DVB-T2 HD: ARD/ZDF bestätigen weitere Umstiegstermine
ARD und ZDF bestätigen heute die nächsten Termine für Inbetriebnahmen neuer Sendeanlagen für DVB-T2 HD und Abschaltungen von DVB-T. Neben den bereits bekannten Infos sind jetzt weitere Termine für den Norden offiziell. An sechs dieser Sendestandorte werden die kostenpflichtigen privaten HD-Programme von FreenetTV (in der Liste markiert) aufgeschaltet. Hier die Planung:

Termin Bundesland Standorte

26.9.2018 Bayern Amberg Bamberg Ochsenkopf
Sachsen CH-Geyer * CH-Reichenhain * Schöneck***
Thüringen Gera *
24.10.2018 Baden-Württ. Aalen Bad Mergent. *** Donaueschingen Geislingen *** Heilbronn *
Raichberg *** Ravensburg Ulm * Waldenburg
Bayern Garmisch Grünten Hohenpeissenb. Pfänder (AT)
28.11.2018 Rheinland-Pfalz Donnersberg Eifel Haardtkopf *** Kaiserslautern * Kettrichhof ***
Saarburg *** Trier * Weinbiet ***
Saarland Berus **
Thüringen Inselsberg
5.12.2018 Mecklenb.-Vorp. Helpterberg Waren
NRW Hochsauerland Nordhelle Siegen
Schleswig-H. Bredstedt Brunsbüttel** Heide Helgoland Sylt

Hinweise: * : Standorte mit Freenet TV. ** : Nur ARD-Programme. *** : Standort wird für DVB-T2 HD nicht mehr genutzt (dehnmedia-Recherche).
Stand: 7/2018, Änderungen vorbehalten.

In 13 der 16 Bundesländer ist der Umstieg Ende 2018 beendet. Die letzten Umschaltungen der „Phase 3b“ werden im Frühjahr 2019 und betreffen nur wenige Standorte in Bayern, Brandenburg und Niedersachsen. ARD und ZDF weisen darauf hin, dass an einigen schon umgestellten Sendestandorten Kanalwechsel notwendig werden. Offizielle Infos dazu sind noch nicht online.
Quelle: Presseinfo von ARD und ZDF vom 11.7.
Hintergrund: Umstiegsablauf, DVB-T2 HD in den Bundesländern, bekannte Kanalwechsel.
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11.7.2018 • Recht: EU fordert eine Digitalradio-Technik in PKWs
Die EU unterstützen den Übergang zur digitalen Hörfunkverbreitung. Eine Neufassung des European Electronic Communications Code fordert die Mitgliedsländer auf, jetzt mindestens einen digitalen Empfangsweg als Ab Werk-Ausstattung von PKWs vorzugeben. Weiterer Bestandteil sind Einspeisungsverpflichtungen für öffentliche Dienste in Transportnetze, um den Zugang des Publikums zu ermöglichen.
Die EBU, die europäische Dachorganisation öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten, begrüßte den Entwurf, dessen Beschlußfassung im EU-Parlamentfür den Herbst erwartet wird. Anschließend müssen die Mitgliedsstaaten das in eigene Gesetze umsetzen. Die geltende Regelung datiert aus dem Jahr 2009.
Quellen: Presseinfo der EBU vom 10.7.
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11.7.2018 • Digitalradio: Programm für Augsburg schon entschieden?
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Medienrat der bayerischen Landesmedienanstalt BLM wird am 19. Juli über die Zuweisung eines Programmplatzes im DAB+-Mux Augsburg entscheiden. Auf eine im März veröffentlichte Ausschreibung hatten sich drei Interessen beworben, die nicht genannt wurden. Der Hörfunkausschuß hatte sich am 28. Juni mit dem Thema beschäftigt.
Ungeachtet der erst bevorstehenden Gremien-Entscheidung geht der Websender Radio Schwabmünchen von vollendeten Tatsachen aus und kündigt auf seiner Website (siehe klickbarer Screenshot) seinen Sendebeginn „ab 01. August 2018“ an. Der Veranstalter hatte schon im Januar - also Monate vor Veröffentlichung der Ausschreibung - behauptet, „mit Antenne ab Frühjahr 2018 über DAB+ Digitalradio“ zu senden.
Kommentar: Wenn ein Radioveranstalter schon im Januar mitteilt, was erst im Juli beschlossen wird - wozu braucht es da ein Landesmediengesetz, eine Landesmedienanstalt und Entscheidungsgremien?
Quelle: Einladung zum Medienrat | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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10.7.2018 • Digitalradio: NDR-Mux jetzt auch für Hildesheim
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der NDR setzt die Umsetzung seiner Sendenetz-Planungen wie angekündigt fort. Ab sofort wird vom Sender Sibbesse aus über den Kanal 7A die Region um Bad Salzdetfurth, Bockenem, Diekholzen, Gronau und Holle versorgt. Zugleich wird der Empfang im Stadtgebiet Hildesheims verbessert.
Wie überall in Niedersachsen verbreitet der NDR neben seinen von UKW her bekannten Wellen drei exklusive Digitalsender. Es handelt sich um die Schlagerweller NDR Plus, NDR Blue mit Musik abseits der Charts und Wortsendungen und NDR Info Spezial, wo u.a. die ARD Infonacht und werktäglich sechs Stunden Funkhaus Europa übernommen werden.
Quelle: Presseinfo des NDR vom 10.7. | Hintergrund: DAB+ in Niedersachsen.
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10.7.2018 • Digitalradio: FFH Rock sendet jetzt im Nordhessen-Mux
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 FFH Rock wurde jetzt im neuen Nordhessen-Multiplex (Kanal 6A) aufgeschaltet. Das bisherige Musik-Webradio der FFH-Gruppe wurde um Nachrichten, Wetter- und Verkehrsinfos ergänzt. Empfangbar ist das Programm derzeit in Mittel- und Nordhessen. Im August wird das Sendegebiet nach Osten (Standort Fulda) erweitert.
Quelle: Presseinfo von FFH vom 10.7. | Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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10.7.2018 • DVB-T2 HD: FreenetTV erst im Herbst für Bielefeld
Die Aufschaltung des FreenetTV-Bezahlfernsehens an der Sendeanlage Bielefeld verzögert sich offenbar weiter. Sowohl bei FreenetTV (Screenshot klickbar) als auch auf der DVB-T2 HD-Homepage wird nun „Herbst 2018“ als Zeitraum genannt. Im März waren „baurechtliche Verzögerungen“ als Ursache der Verschiebung „in die Sommermonate“ genannt worden.
Quelle: FreenetTV vom 10.7. | Hintergrund: Freenet TV, DVB-T2 HD in NRW.
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9.7.2018 • Digitalradio: Änderungen bei den Programmen in Ba-Wü
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Lokalsender Radio Seefunk aus Freiburg (gehört mehrheitlich der Augsburger RT1 Media-Gruppe) und das in Berlin beheimatete Schlagerradio B2 wurden jetzt für den landesweiten baden-württembergischen DAB+-Mux (Kanal 11B) zugelassen. Die Medienanstalt LfK hatte ursprünglich nur die von Radio VHR zurückgegebenen 54 CU ausgeschrieben. Ein zweiter freier Programmplatz ergebe sich, so die LfK heute, weil das Projekt Bürgermedien BW auslaufe. Termine für die Durchführung der Auf- und Abschaltungen sind nicht bekannt.
Unter dieser Marke hatten sich zwei Nichtkommerzielle Lokalradios (NKL) und ein Lernradio im täglichen Wechsel einen DAB+-Programmplatz geteilt. Das förderte die LfK jährlich mit 70.000 Euro. Von einem Projektstatus und einer Befriestung war damals nicht die Rede. Im gegenteil erklärte die LfK aus Anlass des Sendestarts am 17. Juli 2015, sie wolle „das Angebot auf dem DAB-Bürgerradio-Kanal sukzessive um weitere Sender und damit lokale Angebote erweitern“. Offenbar waren aber Bürgerradios nicht dazu bereit oder in der Lage.
Kommentar: Hier werden zwei Trends deutlich: Immer mehr Musikwellen zielen auf eine weitgehend bundesweite DAB+-Verbreitung. Weil der zweite Bundesmux kurzfristig nicht kommt, weichen Veranstalter wie Rock Antenne oder Radio B2 auf landesweite oder Ballungsraum-Muxe aus und bemühen sich um regionale Werbeschaltungen. Trend Nummer 2: Für kommerzielle Sender fliegen NKLs und Ausbildungsradios raus. In Baden-Württemberg betrifft das DAB+; in Bayern musste das Ausbildungsradio afk seine attraktive UKW-Frequenzen aufgeben.
Quellen: Presseinfos der LfK vom 9.7.2018 und 17.7.2017 vom 3.7. | Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg.
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9.7.2018 • Dänemark: Regierung nimmt UKW-Ausstieg zurück
Dänemark Dänemarks Dreiparteien Minderheitsregierung ist offenbar nicht in der Lage, ihren Vorschlag eines UKW-Ausstiegs ab 2021 durchzusetzen. Eine bis 2023 geltende Vereinbarung zur Medienpoolitik mit der rechtskonservativen Opposition nimmt das jetzt zurück. Es bleibt zwar bei der Marke von 50 des Radiokonsums über digitale Wege. Diese soll aber nicht mehr den UKW-Ausstieg binnen zwei Jahren einleiten, sondern nur noch neue Verhandlungen über die Radiozukunft auslösen.
Aktuell liegt der Digitalanteil am Radiokonsum in Dänemark bei 36 Prozent; 46 der Dänen haben Zugang zu einem DAB+-Radio. Jedoch werden nur 18 Prozent der Neuwagen mit DAB+-Radios ausgeliefert; einige Verbände befürchten, dass Verkehrsmeldungen nach einem UKW-Ausstieg ihr Ziel nicht mehr erreichen.
Quelle: Meldung von radiowoche vom 8.7. | Hintergrund: Dänemark-Infos bei worlddab.
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9.7.2018 • Schweiz: Small Scale-Ausbau mit Verschiebungen
DABplus-Logo Schriftzug Nichts bleibt wie es ist. Die Digris AG hat gerade einen korrigierten Zeitplan veröffentlicht. Demnach bleibt es bei der Aufschaltung Neuchâtel-Yverdon mit 110.000 Einwohnern noch in diesem Monat. Hingegen werden St. Gallen (146.000 Einw.) und das Oberwallis (31.000) auf Dezember 2018 verschoben. Noch länger warten müssen die interessierten Hörer in der Region Rheintal (März 2019). Die Aufschaltungskampagne soll im Mai 2019 in den Versorgungsgebieten Fribourg und Glarus beendet werden.
Die Digris AG hatte im Mai 2014 in Genf ihre erste von 20 geplanten DAB+-Inseln in Betrieb genommen. Sog. Small Scale-Komponenten ermöglichen vor allem finanziell weniger gut ausgestatteten Lokalradios einen kostengünstigen Zugang zur digital-terrestrischen Verbreitung.
Quelle: Digris AG vom 9.7. | Hintergrund: Small Scale DAB+.
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9.7.2018 • Antennen: „Einvernehmliche Regelungen“ vereinbart
Terrestrik Bundesnetzagentur Der Streit um die Nutzungskosten von UKW-Sendeantennen ist nun wohl endgültig beigelegt. „Die Sendernetzbetreiber Divicon und Uplink haben sich jetzt mit fünf Antennenbetreibern über eine vertragliche Regelung des UKW-Antennenzugangs geeinigt.“ Die Beteiligten seien, lobt die Bundesnetzagentur, „an ihre jeweiligen Schmerzgrenzen“ gegangen und hätten nach der kürzlichen Vereinbarung von Eckpunkten „ein sehr hohes Maß an Verantwortung gezeigt“.
Die Bundesnetzagentur wird nun, so Präsident Jochen Homann, die vorsorglich eingeleiteten Regulierungsverfahren einstellen und setze darauf, dass die Beteiligten „künftig partnerschaftlich zusammenarbeiten“. Homann mahnt die Politik: „Für die Zukunft sollte die Politik prüfen, ob durch eine Anpassung der Rechtslage vergleichbare Fälle verhindert werden können.“ Zuvor hatten Branchenverbände einen gesetzlichen Schutz der Infrastrukturen für terrestrische Rundfunk- und Telekommunikationsdienste gefordert. Dieser könnte bald gebraucht werden. Im Gefolge des angekündigten Verkaufs von 49 Prozent der DFMG wird um zu neue Streitereien spekuliert. Die Telekom-Tochter DFMG ist Eigentümerin sämtlicher Funktürme.
Quelle: Presseinfo der BNetzA vom 6.7. | Hintergrund: Antennenstreit.
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6.7.2018 • AGF: Es wird ernst mit dem Analogausstieg
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Das erste Halbjahr endet mit einem vergleichsweise großen Sprung bei der Digitalisierung des Kabel-Rundfunks. Zum Stichtag 1. Juli meldet die AG Fernsehforschung (AGF) 37,71 Mio. Digital-Haushalte mit einem Marktanteil von 97,2 Prozent an den 38,8 Mio. Fernsehhaushalten. Das sind gegenüber dem Vormonat rund 170.000 Digitalhaushalte mehr.
Zum Jahreswechsel waren 37,16 Mio. Digitalhaushalte (95,8 Prozent) bzw. 1,64 Mio. verbleibende Analog-Haushalte gemeldet worden
Binnen Jahresfrist sind 1,33 Mio. Haushalte auf digitale Empfangstechnik umgestiegen, der Digitalanteil am TV-Empfang hatte seinerzeit bei 94,9 Prozent gelegen. Im Juni 2017 hatte Unitymedia als größter Kabelnetzer in drei Bundesländern die Analogabschaltung vollzogen.
Quellen: Monatsstatistik der AGF per 1.7., AGF-Übersicht seit 2001 | Hintergrund: Abschalttermine.
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5.7.2018 • DVB-T2 HD: Jetzt auch 1-2-3.tv über Digital-Antenne in qHD
Media Broadcast beendet seine Akquisekampagne für die Freenet-Muxe und füllt die letzten freien Kapazitäten. Seit gestern ist mit 1-2-3.tv und nach dem gerade aufgeschalteten Freenet Shopping ein vierter Shopping-Kanal via DVB-T2 HD frei empfangbar.
Nach Angaben des Veranstalters erscheint das neue Programm „in der Regel“ automatisch als 1-2-3.tv HD in den Programmlisten. Der Zusatz „HD“ ist eher irreführend. Das Sendeformat ist „qHD“ - wie bei den anderen frei empfangbaren Privatsendern. Das Kürzel steht für „quarter high definition“ und kommt mit einem Viertel der Bildauflösung von HDTV ins Haus. Das entspricht im Grunde der technischen Bildqualität des Fernsehens in Standard-Auflösung (jedoch mit 50 statt 25 Bildwechseln pro Sekunde).
Nachtrag: 1-2-3.tv wird „für kurze Zeit weiterhin“ parallel im Berliner DVB-T Kanal 47 (und in Standard-Bildauflösung) augestrahlt. Das bestätigt eine 1-2-3.tv-Sprecherin auf Anfrage von dehnmedia.
Quelle: Presseinfo von 1-2-3.tv vom 4.7. | Hintergrund: Freenet TV.
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4.7.2018 • Digitalradio: Radio-Bilanz und DAB+-Gewinner
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Das Radio steht in Bayern hoch um Kurs: Am „durchschnittlichen Werktag“ (eine Kategorie der Werbewirtschaft) werden 233 Minuten Radio gehört. Das stellt die aktuelle Funkanalyse fest. Lokalradios sind 48 Minutan lang eingeschaltet. Deren Marktanteil ist damit von 18,7 auf 20,6 Prozent gestiegen, teilt die Medienanstalt BLM mit. 15 Prozent der Bayern hören Radio über DAB+.
86,3 Prozent der Bayern ab 14 Jahre nutzen das Medium Radio. Die Lokalradios erreichen 3,2 Mio. Hörer bzw. 29,2 Prozent der Bayern. Bayern1 (29,5 Prozent) und Bayern3 (22,4 Prozent) sind die meistgehörten Programme des BR.
Eine weitere Meldung nennt erstaunlich positive Entwicklungen für einige der ausschließlich digital (also nicht per UKW) verbreiteten Radios. Beispielsweise konnte die BR-Schlagerwelle BayernPlus die Hörerzahlen fast verdoppeln - möglicherweise aber zulasten eines Einbruchs bei BR Heimat. „Deutlich zugelegt“ haben auch das BR-Jugendradio Puls sowie Absolut Hot.
Ähnlich sieht es im DAB+-Bundesmux aus. Dort zählen Schlagerparadies, Radio Bob, Energy Digital, Sunshine Live, Absolut Relax und Deutschlandfunk Nova zu den Gewinnern. Mit negativen Hörerzahlen haben es hingegen Schwarzwaldradio und Kultradio zu tun.
Quellen: Presseinfo der BLM und Meldung von satnews vom 3.7. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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4.7.2018 • Digitalradio: Beschwerde gegen Bundesmux-Urteil eingelegt
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Recht, Gesetze Im Rechtsstreit um den zweiten nationalen DAB+-Multiplex haben sowohl die sächsische Medienanstalt SLM als auch die Antenne Deutschland GmbH Beschwerde gegen das Urteil zur „aufschiebenden Wirkung“ eingelegt. Das bestätigt Martin Deitenbeck, Präsident der bei dem Zulassungsverfahren für die Medienanstalten federführenden SLM, auf Nachfrage von dehnmedia. Für die mündliche Verhandlung hat das Oberverwaltungsgericht Bautzen noch noch keinen Termin veröffentlicht.
Die „aufschiebende Wirkung“ verhindert den kurzfristigen Start des zweiten Bundesmuxes bis zu einem letztinstanzlichen Urteil. Gegen die Vergabe an das Konsortium Antenne Deutschland hatte der unterlegene Bewerber DABP GmbH geklagt.
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DAB+-Bundesmux 2.
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2.7.2018 • Digitalradio: B2 ersetzt PureFM in Hamburg
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Ein kürzlicher zeitweiser Austausch von PureFM durch Radio B2 im Hamburger DAB+-Multiplex mag der technischen Vorbereitung gedient haben: Die DAB+-Verbreitung von B2 im Hamburger Kanal 11C teilt das Berliner Schlagerradio jetzt offiziell mit. B2 ersetzt dort PureFM endgültig.
Ende März hatte PureFM nach einigem Auf- und Abschaltungs- Hin und Her seine Sendeplätze in drei Stadtnetzen Bayerns verloren, „weil die pure Medien Network pMN GmbH die Vertragsbedingungen mit der bmt nicht erfüllt hat“, so der Netzbetreiber. Via DAB+ ist PureFM jetzt nur noch in Berlin zu hören.
Quellen: Presseinfo von B2 vom 2.7. | Hintergrund: DAB+ in Hamburg.
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2.7.2018 • Digitalradio: Jeder vierte Bayer nutzt ein DAB+-Radio
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 „An DAB+ führt kein Weg mehr vorbei. Die Hörerinnen und Hörer erkennen, dass DAB+ nicht nur für besseren Klang und bessere Empfangbarkeit, sondern auch für mehr Vielfalt steht.“ So kommentiert Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), die heute vorgelegte Funkanalyse Bayern. Die BLM werde daher die Regionalisierungsstrategie fortsetzen.
Demnach macht DAB+ im Freistaat eine stürmische Entwicklung durch: 2,9 Mio. Personen ab 14 Jahren (26,1 Prozent der Bayern) besitzen ein DAB+-Radio in der Wohnung oder im Auto. Der Zuwachs wird mit 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr angegeben. Das lässt auf den Verkauf von 700.000 Empfängern schließen. Das Wachstum bei den Autoradios liegt sogar bei 145 Prozent.
Der Zugriff auf Geräte wirkt auf die Nutzung: 15 Prozent der Bayern hören jetzt an einem durchschnittlichen Werktag Digitalradio - 2017 waren es nur 11,7 Prozent. Umgekehrt sackt die UKW-Nutzung ab: „2017 hörten noch 80 Prozent der Bevölkerung an einem durchschnittlichen Werktag Radio über UKW, 2018 sind es nur noch 75,1 Prozent“, so die BLM. Am Radiokonsum ist das Internetradio 2018 mit 13,4 Prozent beteiligt; der Anstieg um 0,4 Prozent kann mit der Entwicklung von DAB+ nicht Schritt halten.
Kantar TNS Media befragte für die Funkanalyse zwischen Januar und März 2018 rund 41.000 Personen ab 14 Jahren.
Quellen: Presseinfo der BLM vom 2.7. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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2.7.2018 • Digitalradio: Hoher Meißner später / Spekulationen um Hessen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Laut einer Meldung kann der Sender auf dem Hohen Meißner für den neuen Nord-/Osthessen-Mux „aufgrund eines technischen Problems“ erst im Laufe dieser Woche aufgeschaltet werden. Wie bekannt folgt Fulda im August. Ein Füllsender für Marburg in 2019 und „mittelfristig“ der Standort Rimberg werden spekuliert.
Weitere Spekulationen sind auf einen landesweiter Mux gerichtet, der ab 2019 etabliert werden könnte. Interesse hätte sicherlich die in beiden Hessen-Muxen präsente FFH-Gruppe. Der dazu genannte Kanal 12C gilt derzeit als Alternative für den Rhein-Main-Mux: Auf dessen aktuellen Kanal 11C wird aus dem Ausland Anspruch erhoben. Eine alternative Ressource für Rhein-Main und der neue Nordhessen-Kanal 6A kämen weiteren Lokalradios zugute. Die vier NKLs, die sich im Süden zwei Programmplätze teilen, könnten 24/7 senden.
Quelle: Meldung von satnews vom 2.7. | Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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1.7.2018 • Digitalradio: DAB+-Radios im Test / UKW-Zukunft unsicher
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Stiftung Warentest hat 18 UKW/DAB+-Radios (davon 10 mit Webradiofunktion) untersucht. Die Tester geben sich überrascht von schlechten Empfangseigenschaften über UKW und allgemeinen Schwächen beim Klang. Nur drei Produkte wurden mit gut benotet.
Die Redaktion nutzt den Test zu übergreifenden Bemerkungen: Radiohörer in Deutschland „wissen nicht genau, wie lange ihr Lieblingsradiosender noch klassisch über UKW empfangbar ist“. Dazu wird auf die angedrohten UKW-Abschaltungen und den Koalitionsvertrag der Bundesregierung verwiesen. CDU, CSU und SPD hatten vereinbart, Digitalradio als „niedrigschwelliges Medium“ zu stärken.
Quelle: Digitalradios im Test bei Stiftung Warentest vom 27.6. (Print in Test 7/2018, online kostenpflichtig).
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1.7.2018 • Digitalradio: Netzteilung und neue Programme in Bayern
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Am 3. Juli geht - zusätzlich zu den vom BR angekündigten Änderungen - eine weitere Etappe der vom BR und der Medienanstalt BLM betriebenen Regionalisierung der DAB+-Netze in Bayern zuende. Kern der im Mai angelaufenen Massnahmen ist die Trennung der Sendenetze für Niederbayern (neuer Mux im Kanal 7D) und die Oberpfalz (bleibt im K 12D).
Beide Muxe behalten die vier überregionalen Privatradios. Der BR kommt in beiden Muxen mit den BR1-Regionalisierungen Oberbayern, Schwaben und Mittel-/Oberfranken sowie mit BR Verkehr. Für den Niederbayern-Mux wurden sechs Lokalradios zugelassen, von denen das neue Oldie Radio Niederbayern erst im Oktober startet. Von den vier für die Oberpfalz zugelassenen Lokalradios kann Charivari Regensburg seine auf UKW praktizierte Auseinanderschaltung für Regensburg, Cham, Kelheim, Neumarkt/Oberpfalz und Schwandorf als Testprojekt für DAB+ übernehmen. Auf dem Dillberg und dem Ochsenkopf bekommt der Oberpfalz-Mux am 3. Juli neue Sendeanlagen.
Das Regionalisierungskonzept geht im November 2018 in die nächste Etappe. Dann wird ein Allgäu-Mux aufgeschaltet. 2019 soll Südostbayern einen eigenen Mux bekommen.
Quellen: Archiv (Nachtrag: Presseinfo der BLM vom 2.7.) | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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1.7.2018 • DVB-T2 HD: Erste Fernseher ohne CI+ für FreenetTV
Erstmals sind Fernsehgeräte mit integrierter Irdeto-Entschlüsselung für FreenetTV angekündigt. Für die privaten HDTV-Programme des Freenet-Paketes wird hier - im Gegensatz zu allen anderen bisher angebotenen DVB-T2 HD Fernsehern - kein CI+-Modul benötigt. Die für FreenetTV notwendigen Funktionen sind integriert. Wie bei Settopboxen ist nach der Gratisphase eine Freischaltung der Privatsender erforderlich.
Der Hersteller Xoro hatte diese Produktreihe auf der IFA 2017 angekündigt. Die Firma aus Buxtehude bewirbt das Portabel-Gerät PTL1050 und den kleinen Heim-TV HTL1550Kit u.a. mit der Aussage „6 Monate gratis freenet TV“. Beim Kauf von Settopboxen oder dem CI+-Modul gibt es in der Regel nur 3 Freimonate, mit dem USB-Stick nur einen.
Quelle: Website von Xoro | Hintergrund: FreenetTV, Datenbank.
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1.7.2018 • Schweiz: Small Scale-Ausbau endet im Oktober
DABplus-Logo Schriftzug Die schweizerische Digris AG will dieses Jahr die letzten ihrer 20 geplanten Small Scale-Sendeinseln in Betrieb nehmen. Das geht aus der Website der Firma hervor.
Kurzfristig angekündigt wird die Aufschaltung für die Region Neuchâtel-Yverdon. Der Abschluß der Ausbaukampagne ist für Oktober und für die Versorgungsgebiete Fribourg, Glarus, Oberwallis, St.Gallen und Rheintal avisiert.
Quelle: Digris AG vom 30.6. | Hintergrund: Small Scale DAB+.



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