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Nachrichten-Archiv November 2018

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29.11.2018 • Digitalradio: 67 % hören in Berlin UKW, 58 % digital
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Anja Zimmer, Direktorin der Medienanstalt MABB sieht Berlin als das „Audio-Digital-Labor“ in Deutschland. Das sagte sie gestern auf einer Fachveranstaltung in Berlin bei der Vorstellung der Berlin-Auswertung des Digitalisierungsberichtes Audio 2018.
Gleichwohl liegt UKW für 67 Prozent der Befragten an der Spitze der bevorzugten Empfangswege. Das Internet folgt mit 11 Prozent. DAB+ liegt mit einer Haushaltsausstattung von 17 Prozent und einer Nutzung von sechs Prozent auf Platz 3. Werden alle digitalen Verbreitungen (DAB+, Web, Kabel, Sat) summiert, nutzen 58 Prozent der Hauptstädter einen digitalen Empfangsweg.
Die Webradio-Nutzung liegt bei 42,4 Prozent und mit dem Schwerpunkt auf die auch via DAB+ oder UKW parallel verbreiteten Programme. Reine Webradios erreichen nur 12 Prozent der Berliner zumindest gelegentlich. 80 Prozent der Online-Nutzer tun das unterwegs im PKW, ÖPNV usw. Smart Speaker besitzen nur 4,3 Prozent der Befragten über 14 Jahren.
Quelle: Presseinfo der MABB vom 29.11. (mit Links auf Downloads und Video-Aufzeichnung) | Hintergrund: DAB+ in Berlin.
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29.11.2018 • Unterhaltungselektronik: Verband schielt auf Rekorde
gfu Das Weihnachtsgeschäft spült nach Angaben der gfu bis zu 30 Prozent des Jahresumsatzes in die Kassen der CE-Branche. Dennoch dürfte das kaum zu einer positiven Entwicklung beim Absatz von Fernsehgeräten beitragen. 2018 wurden bis Ende September 2,8 Mrd. Euro mit 4,6 Mio. Geräten umgesetzt. Der Jahresumsatz kann demnach auf rund 3,64 Mrd. Euro geschätzt werden. Wegen des durchschnittlichen Gerätepreises von 608 Euro kann man den Abverkauf im Gesamtjahr auf etwa 5,98 Mio. Fernseher überschlagen. Im Vergleich mit 2017 (7,02 Mio. Geräte) würde das einen Markteinbruch um rund 1 Mio. Stück bzw. 15 Prozent bedeuten. Das folgt dem Trend des 1. Halbjahres; der Abverkauf würde auf den Stand vor 2008 fallen!
Der TV-Boom überschritt 2011 den Höhepunkt (Grafik: gfu; Archiv dehnmedia).
Laut gfu werden Fernseher mit Displays über 45 Zoll 73 Umsatzprozent (nach Stückzahl 50 Prozent) zum Jahresumsatz beitragen. Displays ab 55 Zoll stellen 34 Prozent der Stückzahl und erwirtschaften 60 Prozent des Umsatzes, prognostiziert die gfu weiter.
Weil die Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft zumindest mit Fernsehern so rosig nicht scheinen, greift sich die gfu für ihre Prognose für das Gesamtjahr die UltraHD-Fernseher heraus, deren Jahresabsatz auf 3,5 (Vorjahr 2,7) Mio. Stück geschätzt wird. Besonders herausgestellt wird eine Absatzsteigerung um 150 Prozent bei Fernsehern mit OLED-Displays auf (für den Gesamtmarkt unwesentliche) 280.000 Stück.
Vor allem vernetzbare Audiosysteme (2,1 Mio. Stück, plus 26 Prozent) und Smartphones (23 Mio. Stück, plus 10 Prozent auf 11 Mrd. Euro; der Stückpreis steigt um knapp 10 Prozent auf 478 Euro) sorgen an vorderster Stelle dafür, dass der gesamte für 2018 prognostizierte Umsatz der Consumer Electronics-Branche um 27,5 Mrd. Euro auf Vorjahres-Niveau bleibt.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 28.11.
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28.11.2018 • Digitalradio: LfM veröffentlicht Bewerberliste und Zeitplan
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die NRW-Medienanstalt LfM hat jetzt die Liste von 46 Unternehmen (Download: Klick auf Grafik) veröffentlicht, die sich an der Bedarfsabfrage zu DAB+ in dem Bundesland beteiligt hatten.
Beantwortungen kamen auch von außerhalb NRW, darunter u.a. von Radios aus Berlin, Bayern und Rheinland-Pfalz, die bereits in anderen Bundesländern digitalterrestrisch senden. Position bezogen haben auch die Sendenetzanbieter Media Broadcast und Divicon. Ebenfalls gemeldet hat sich das Leipziger Unternehmen DABP, das derzeit gegen den Entscheid zum Bundesmux 2 klagt.
Das Konzept der LfM war aus der Radiobranche kritisiert worden, weil die vorgesehenen Zuschnitte der Sendegebiete zu groß für die Zielregionen vieler Anbieter sind. In anderen Fällen wurden bekannte Ballungsraumkonzepte in der Abfrage nicht erfasst.
Die LfM will nun „nach der weiteren Auswertung die Zuordnung der benötigten DAB+-Kapazitäten bei der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen beantragen. Die Entscheidung der Medienkommission zu dieser Bedarfsanmeldung ist spätestens für März 2019 geplant.“ Im nächsten Schritt habe die Bundesnetzagentur zu prüfen, ob der angemeldete Bedarf zur Verfügung gestellt werden kann.
Quelle: Presseinfo der LfM vom 28.11. | Hintergrund: DAB+ und Lokalradios in NRW.
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28.11.2018 • Digitalradio: Neue Sender für NDR und Bundesmux
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Noch vor Weihnachten wird DAB+ im Norden weiter ausgebaut. Laut einer Meldung wird der NDR in Mecklenburg-Vorpommern am 13. Dezember die Sendestandorte Stralsund und Greifswald (Kanal 8B) aufschalten.
Der NDR wird am 20. Dezember nicht nur die Lücke im Wendland (Kanal 9B) für seinen Mux schließen. Gleichzeitig geht dort auch der Bundesmux auf Sendung.
Ob der bisher ebenfalls für Dezember angekündigte neue NDR-Sendestandort Schleswig (K 12B) noch realisiert wird, bleibt offen.
Was den Bundesmux betrifft: Dort hat sich die ursprüngliche 2018er Planung wegen des UKW-Antennenstreits nach hinten verschoben. Lüneburg ist der vierte Standort, der 2018 hinzu kommt.
Quelle: satnews vom 28.11. | Hintergrund: DAB+ in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein.
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28.11.2018 • Digitalradio: PureFM verlässt DAB+ auch in Berlin
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Mit der Abschaltung in Berlin (Kanal 7B) hat sich PureFM endgültig aus der digitalterrestrischen Verbreitung verabschiedet. Der Musiksender war in der Hauptstadt bereits im Januar zeitweise abgeschaltet gewesen, während mit dem Netzbetreiber verhandelt wurde. Das war zuvor auch in drei bayerischen Stadt-Multiplexen der Fall; dort wurde das Programm im Mai und in Hamburg Anfang Juli vom Sender genommen. Das Programm soll aber weiter auf seinen UKW-Frequenzen und im Web zu hören sein.
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DAB+ in Berlin.
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27.11.2018 • Digitalradio: Antenne-Ausdehnung gefährdet Lokalradios
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Absicht von Antenne Bayern, die Beteiligung am defizitären Wettbewerber EgoFM auf die Mehrheit auszubauen, hatte schon vorab für Unruhe gesorgt. Der Lokalradio-Verband VBL legt jetzt mit einem Rechtsgutachten nach: Ein solcher Deal werde „zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Angebots- und Meinungsvielfalt sowie wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Lokalradios führen“. Der VBL befürchtet „irreparable Schäden zu Lasten der lokalen Hörfunksender“ und ruft die Medienräte der Medienanstalt BLM auf, den Verkauf „zu versagen“.
Antenne Bayern hatte solche Pläne im September bestätigt. Das wurde sogleich öffentlich kritisiert. U.a. schaltete sich eine Promi-Initiative ein, um EgoFM selbständig und u.a. „abseits volkstümelnder, quotenheischender Folklore“ als Nachwuchsschmiede für Musiker und Moderatoren zu erhalten.
Quelle: Presseinfo des VBL vom 26.11., Gutachten (Wortlaut) | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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27.11.2018 • Digitalradio: NKLs wollen eigenen Mux statt Abschaltung
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 „Wir setzen auf DAB+“, so Andreas Reimann, Finanz-Geschäftsführer von Radio Dreyeckland (RDL). DAB+ sei für die zehn Nichtkommerziellen Lokalradios und drei Hochschulradios Baden-Württembergs notwendig, um nicht von der digitalen Entwicklung ausgeschlossen zu werden. In diesem Sinne schlägt der Landesverband freier Radios (AFF e.V.) einen terrestrischen Multiplex für alle Nichtkommerziellen und Lernradios des Landes vor. Das ist Inhalt eines offenen Briefes des AFF an Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne).
Während der Simulcast-Phase von UKW und DAB+ hält der AFF einen gemeinsamen landesweiten Mux mit gutem Inhouse-Empfang für erforderlich, erläuterte Reimann in einem RDL-Podcast. Aus Kostengründen sei die Mitbenutzung der SWR-Sendeantennen sinnvoll. Die NKLs seien aber auch bereit, ein Sendenetzes selbst zu betreiben - schon um (wie dieses Jahr bei UKW gehabt) Spekulationen privater Technikeigentümer zu entgehen. Ebenso denkbar sei eine spätere Regionalisierung der Netze.
Zur Finanzierung sollte der derzeitige Anteil der Medienanstalten von unter 2 Prozent am Rundfunkbeitrag gering erhöht werden, um eine Förderung der Investitionen und der doppelten Sendekosten zu ermöglichen.
Derzeit vermisse Reimann in der Landesregierung jedoch den „medienpolitischen Gestaltungswillen, der den DAB+-Verbreitungsweg stärkt“. Gegen den - laut Reimann auch von Teilen der Grünen-Koalitionspartei - als Alternative zu DAB+ bezeichneten Mobilfunkstandard 5G bestehen aus seiner Sicht schon wegen der zu erwartenden hohen Kosten und einer zu geringen Abdeckung Bedenken (die durch den gestern beschlossenen Verzicht auf die für das Radio notwendige flächendeckende Versorgung unterstrichen werden; dehnmedia).
Die baden-württembergischen nichtkommerziellen Radios müssen DAB+ wahrscheinlich bis Ende November verlassen. Sie machen gemäß Beschluss der Medienanstalt LfK Platz für das kommerzielle Radio Seefunk. Dessen Sendebeginn hatte die LfK für November in Aussicht gestellt. Auf dem Programmplatz „BuergerMedien BW“ im Kanal 11B rotieren seit Mitte 2015 Hochschulradio Stuttgart (Horads), Freies Radio Wiesental und die Tübinger Wüste Welle im täglichen Wechsel.
Radio Dreyeckland hatte übrigens 2016 die Mitwirkung an einer französischen Veranstaltergemeinschaft ins Spiel gebracht, nachdem die LfK keine Unterstützung für eine Mitwirkung bei DAB+ gewährte.
Quelle: Podcast mit A. Reimann vom 20.11., Meldung von satnews vom 27.11. | Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg.
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26.11.2018 • Digitalradio: Kinderradio Teddy sendet jetzt auch in Bayern
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der private Kindersender Radio Teddy hat jetzt den Sendebetrieb in Bayern begonnen. Das bestätigt der Potsdamer Veranstalter. Die Medienanstalt BLM hatte im Oktober eine bayernweite Sendelizenz erteilt. Radio Teddy ersetzt Kultradio in den vom BR betriebenen landesweit strukturierten Netz von Regionalmuxen.
Quelle: Presseinfo von Radio Teddy vom 26.11. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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26.11.2018 • DVB-T2 HD: FreenetTV beendet Ausbau des Sendenetzes
FreenetTV beendet übermorgen mit der Aufschaltung seiner 19 kostenpflichtigen HDTV-Privatprogramme an den Standorten Heilbronn, Kaiserslautern und Trier den Aufbau des Sendenetzes. Dann sind 63 Sendeanlagen aktiv, so dass 62 Mio. Menschen das Angebot nutzen können, das seit März (erweitert) auch via Satellit vermarktet wird. Bis zum 28. November um 10 Uhr sind rund 100 Mitarbeiter damit sowie mit etlichen Kanalwechseln befasst.
Die Muttergesellschaft Freenet AG musste kürzlich die Nutzerzahlen erheblich nach unten korrigieren. Wenig Glück hatten der Betreiber Media Broadcast auch mit zusätzlichen lokalen Multiplexen in Hamburg und Berlin. Nachdem sich seit dem Sommer 2017 keine Programmpartner fanden, muss man davon ausgehen,
Endausbau für FreenetTV (Karte klickbar).
dass dafür die wirtschaftliche Basis fehlt.
Auch bei ARD und ZDF gehen neue Regionen auf Sendung und werden Änderungen durchgeführt. ARD und ZDF werden den Ausbau ihrer Sendenetze bereits am 5. Dezember fortsetzen.
Quellen: Presseinfo von FreenetTV vom 26.11., Weiteres von DVB-T2 HD.
Hintergrund: Aufschaltungen, Kanalwechsel, Migration, FreenetTV.
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26.11.2018 • Digitalradio: Allgäu-Mux schon ab dem 7. Dezember?
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der neue DAB+-Mux für das Allgäu wird möglicherweise nicht erst am 15., sondern schon am 7. Dezember auf Sendung gehen. Diesen Termin teilt Hitradio RT1 auf seiner Website mit. Für den regionalen Kanal 8B, der zunächst von den Sendeanlagen Grünten und Memmingen ausgestrahlt wird, stehen weiterhin AllgäuHitRadio, Radio Galaxy Kempten, RSA Radio, RSA2 Heimat und RSA3 Holiday ab Sendebeginn in Aussicht. Wenn 2019 das Sendegebiet erweitert wird, kommen RSA Bodensee und Ostallgäu dazu. Außerdem ist der neue Sender Arabella Plus lizenziert - auch für die vier Stadt-Muxe und den 2019 geplanten Voralpenmux.
Quelle: Info von Hitradio RT1 | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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22.11.2018 • Frankreich: Die großen Privatradios sind doch dabei
Die großen Privatradio-Gruppen Frankreichs haben sich jetzt entschieden, ihre bisherige Ablehnung gegenüber DAB+ aufzugeben. Die Medienkonzerne M6 (RTL, Fun Radio, RTL2), Lagardère (Europe 1, Virgin Radio, RFM) und NextRadioTV (RMC, BFM Radio, BFM Business) sowie weitere national aktive - insgesamt rund 20 - Veranstalter haben sich mit den genannten Programmen für die beiden nationalen DAB+-Multiplexe beworben. Nur NRJ orientiert sich auf eine regionale Strategie. Ab 2020 sollen bis zu 24 Programme in beiden Multiplexen senden. Im Gegensatz zum deutschen Bundesmux sollen aber nur die Ballungsräume und wichtige Verkehrsadern abgedeckt werden.
Nach Paris, Marseille und Nizza hatte der Sendebetrieb im Juni und September im Nordosten im Großraum Lille begonnen. Im Dezember ist der Start im Raum Lyon und in der Rheinebene mit Strasbourg, Colmar und Mulhouse vorgesehen. Sobald die Abdeckung 20 Prozent erreicht, sollen DAB+-Tuner zur Pflicht gemacht werden.
Quelle: Meldungen von dabplus.fr vom 21.11., telecompaper.com vom 22.11. | Hintergrund: DAB+ in Frankreich.
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22.11.2018 • Digitalradio: BR erweitert Landes- und Regionalnetze
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Bayerische Rundfunk will morgen den 55. Sendestandort seines landesweiten DAB+-Multiplexes (Kanal 11D) in Markt Wald in Betrieb nehmen. Dort wird zugleich der regionale Oberbayern/Schwaben-Mux (Kanal 10A) des BR mit Privatradios aufgeschaltet.
In Teilen der Landkreise Augsburg, Günzburg, Landsberg a.Lech, Ostallgäu, Unterallgäu und Kaufbeuren werde damit der Empfang - vor allem innerhalb von Gebäuden - verbessert. Damit steige die Indoor-Versorgung des Kanal 11D auf 91 Prozent, mobil sind es 97,5 Prozent der Bevölkerung.
Desweiteren werden die Regionalkanäle des BR in Dingolfing (Kanal 7D, Niederbayern-Mux) und Burgsinn (Kanal 10A, Unterfranken) aufgeschaltet.
Quelle: Presseinfo des BR vom 22.11. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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22.11.2018 • Digitalradio: Weihnachts-Kampagne und Rabattaktion
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Auch der Verein Digitalradio Deutschland kündigt jetzt die Weihnachts-Kampagne an. Sie steht unter dem Motto „Das perfekte Weihnachtsgeschenk. Hört sich gut an: mit DAB“ und läuft vom 26. November bis 7. Dezember. Die Aktivitäten beziehen u.a. Fernsehspots in ARD-Programmen, Radiospots (auch bei Privatsendern), Printanzeigen und Social Media-Massnahmen sowie Verkäufer-Schulungen ein. Es handelt sich um den letzten der jährlich drei Aktionszeiträume.
Bis zum 9. Dezember läuft außerdem eine Rabattaktion: Dort kann man DAB+-„DAB+ Radios namhafter Hersteller vergleichen und in Onlineshops mit bis zu 30 Prozent Preisnachlass erwerben“, so der Verein.
Quelle: Presseinfo vom Digitalradio Büro vom 22.11. | Hintergrund: Werbemittel.
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21.11.2018 • Digitalradio: 774.000 DAB+ Radios bis September verkauft
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 gfu Von Januar bis September 2018 wurden in Deutschland 774.000 DAB+-Radiogeräte verkauft. Das sind 13 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Diese Angaben aus dem aktuellen Hemix-Marktindex bestätigt die gfu-Pressestelle auf Anfrage von dehnmedia.
Das und die Ergebnisse des Digitalisierungsberichtes der Medienanstalten und das umfangreiche Angebot an Geräten wie Programmen veranlassen Hans-Joachim Kamp zu der Einschätzung: „Die Digitalisierung des Radios ist nicht mehr aufzuhalten.“ Der gfu-Aufsichtsratschef verweist dazu auf die anonyme, kostenlose Nutzung des digitalen Verbreitungsweges - ohne die bei IP-Diensten üblichen Volumenbegrenzungen.
Derzeit verfügen 94 Prozent der Haushalte über ein Radio, das in 17 Prozent der Haushalte DAB+empfängt. „UKW, die letzte analoge Insel der digitalen Welt“ werde zwar noch stark genutzt. „Die Konsumenten sollten sich bereits jetzt für ein zukunftssicheres DAB+ Empfangsgerät entscheiden und nicht mehr auf die veraltete analoge UKW-Technik setzen“, empfiehlt Kamp.
Angekündigt wird eine vorweihnachtliche Werbekampagne von ARD, D-Radio und anderen für den DAB+-Hörfunk. Vom 26. November bis 7. Dezember stellen u.a. Radio- und TV-Spots, auch Online und in Print-Medien wird geworben.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 21.11. | Hintergrund: DAB+.
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21.11.2018 • Digitalradio: Radio B2 vor Sendestart in Freiberg
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Radio B2 wird am 26. November im Freiberger SmallScale-Projekt (Kanal 10D) aufgeschaltet. Das teilt der Berliner Veranstalter, der im August aus einer Ausschreibung hervorging, auf der Website des Senders mit.
Quelle: Info von Radio B2 vom 21.11. | Hintergrund: DAB+ und Small Scale in Sachsen.
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20.11.2018 • Digitalradio: Lokalradiozukunft nur 5 bis 10 Jahre auf UKW
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Über die Zukunft der Lokalradios wird in NRW weiter von Branche und Politik gestritten. So auch dieser Tage auf einer Veranstaltung der NRW-Sektion des Journalisten-Verbandes DJV.
Interessant: Die SPD bekennt sich zwar weiter rückhaltlos zu den UKW-Lokalradios - das seien oft die einzigen lokalen Medien. Der Medienpolitik-Sprecher der Landtagsfraktion Alexander Vogt räumt inzwischen aber ein, dass „der Lokalfunk noch 5 bis 10 Jahre auf UKW funktionieren“ werde, berichtet radiowoche über Vogts Auftritt. Dem habe der Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski (CDU) entgegen gehalten, der Lokalfunk sehe die Notwendigkeit, „dass ohne Veränderungen das System nicht überleben wird. Wenn sich der Lokalfunk anders aufstellen will, müssen wir die Rahmenbedingungen anpassen“. Die neue Landesregierung stelle das NRW-spezifische „Zweisäulen“-Modell nicht infrage.
Tobias Schmid, Direktor der Landesmedienanstalt LfM, will die Novelle des Landesmediengesetzes im April 2019 abwarten. Danach könnten DAB+-Multiplexe in NRW ausgeschrieben werden - „mit oder ohne Beteiligung des Lokalfunks, wie LfM NRW-Direktor Schmid auf der Tagung bekräftigte“, wird berichtet.
In einem landesweiten DAB+-Mux will Radio NRW, das den Lokalradios bisher ein Mantelprogramm und Werbung liefert, drei Plätze belegen, bestätigte Chefredakteur Udo Kreuer. Klaus Schrotthofer, Chef der Mediengruppe Neue Westfälische und mit sieben Radaios in der OWL-Region, konterte: „Internetradio ist die Zukunft, DAB+ ist ein Ablenkungsmanöver“.
Quelle: Meldung von radiowoche.de vom 20.11. | Hintergrund: DAB+ und Lokalradios in NRW.
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20.11.2018 • Digitalradio: LMK-Pläne für DAB+ in der Kritik
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Rheinland-Pfalz Erhebliche Kritik an Planungen für DAB+ für Rheinland-Pfalz gab es bei einem Treffen der Medienanstalt LMK mit Branchenvertretern. Das wird unter Berufung auf Teilnehmer gemeldet. Demnach wurde das LMK-Konzept eines landesweiten Muxes bzw. einer landesweiten Bedeckung für drei oder vier Regionen von den Radioleuten offenbar überwiegend abgelehnt.
RPR ist mit RPR1 und bigFM im SWR-Mux (Kanal 11A) auf DAB+ vertreten. Der Veranstalter müsse zwar auf eine Regionalisierung verzichten, habe aber überschaubare Kosten bei guter Abdeckung. Das spielt offenbar auf die LMK-Kalkulation für ein Szenario mit anfänglich fünf (Koblenz, Trier, Mainz, Kaiserslautern, Ludwigshafen) und im Endausbau 17 Sendestandorten für bis zu 142.000 Euro an.
Im Rhein/Main-Mux (Hessen, Kanal 11C) fühlt sich laut Bericht Antenne Mainz gut aufgehoben. Neben dem rheinland-pfälzischen Sendegebiet werden von dort auch Pendlerströme in Hessen versorgt. Das LMK-Konzept würde jedoch Lücken in diese Versorgung reissen.
Den Lokalradios waren laut der Meldung die Zuschnitte der Senderegionen zu groß und damit zu teuer. Das LMK-Modell sei nur bei einer Förderung interessant, die aber als ausgeschlossen gilt.
Das Konzept ignoriert desweiteren Interessen, die schon länger bekannt sind. So hatte das Gemeinderadio Studio Nahe bis Ende April einen lokalen Mux auf Small Scale-Basis erprobt. Für einen Regelbetrieb schiebt die LMK laut Bericht die Verantwortung an die Bundesnetzagentur ab. Die Anstalt ziehe zudem die rechtlichen Voraussetzungen für eine Ausschreibung in Zweifel. Die LMK wolle mit der Landesregierung eine Lösung finden.
Im September hatte die LMK eine Studie vorgelegt, die fünf regionale Muxe präferiert und das nun stattgefundene Gespräch angekündigt.
Quelle: Bericht von teltarif.de vom 19.11. | Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz.
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19.11.2018 • Niederlande: 13 Prozent haben bereits ein DAB+-Radio
DAB+ gewinnt in den Niederlanden Hörer hinzu. Nach Angaben der nationalen Statistik-Behörde verfügen inzwischen 13 Prozent der Niederländer (nach Haushalten: 12 Prozent) über ein DAB+-Radio. 2016 waren es nur 6, 2017 schon 11 Prozent. Die Bekanntheit von DAB+ stieg 2018 auf knapp 41 Prozent. Das Angebot privater Radios soll in nächster Zeit mit einem weiteren nationalen Mux, neuen regionalen und lokalen Sendern attraktiver werden.
Quelle: Meldung von mediamagazine.nl vom 18.11. | Hintergrund: DAB+ in Niederlande.
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19.11.2018 • Unterhaltungselektronik: Ultrahoch, smart, schöngeredet?
gfu Den anhaltenden Abwärtstrend im Handel mit Fernsehgeräten bestätigt nun auch der heute vom Branchenverband gfu veröffentlichten Branchenindex Hemix für die ersten drei Quartale 2018. Der Verkauf fiel demnach im Vergleich mit dem 2017er-Zeitraum immerhin um 7,9 Prozent auf knapp 4,6 Mio. Stück. Weil die Hersteller die Preisschraube um 3,8 Prozent hochdrehten wurde der Umsatz-Rückgang auf 4,3 Prozent (knapp 2,8 Mrd. Euro) begrenzt.
Für einen geringen Umsatzanstieg bei den Homeaudio-Produkten sorgten nach Stückzahlen Connected Audio (1,08 Mio. Stück, +17,1 Prozent), Lautsprecher (0,91 Mio. Stück, +7,0 Prozent) und HiFi-Komponenten (0,41 Mio. Stück; + 10,4 Prozent) für eine einprozentige Umsatzsteigerung auf 703 Mio. Euro. Die Veröffentlichung enthält keine Angaben zu Radios und deren Empfangs-Ausstattungen.
Der gesamte Teilbereich Unterhaltungselektronik fuhrt ein Minus von 8,6 Umsatzprozenten bei 6,2 Mrd. Euro Umsatz ein. Für einen positiven Gegentrend steht die privat genutzte Telekommunkationstechnik mit plus 12,7 Prozent und knapp 8,5 Mrd. Euro Umsatz. Der Hemix schließt auch Elektrogroß- und Kleingeräte ein, die im Zeitraum 29,1 Mrd. Euro umsetzten. Das entspricht einem bescheidenen Zuwachs von einem halben Prozent.
Während die Hersteller sich auf sachliche Informationen bescheiden, können sich andere den Jubel nicht verkneifen. Nach ihrem Hohelied auf den hohen Verkauf „smarter“ Fernseher macht die Deutsche TV-Plattform nun UltraHD-Fernseher zum Handelsmaßstab und behauptet u.a. „sinkende Verkaufskosten“. Seit 2014 und bis Ende September 2018 seien 8,3 Mio. UltraHD-TVs verkauft worden. „UHD-TVs sind 2018 mit einem Anteil von rund 52 Prozent zum ersten Mal die meistverkaufte Geräteklasse“, weiß der Verband bereits heute.
Interessant ist ein Hinweis auf High Dynamic Range (HDR), das bald „Standard-Feature bei UHD-TVs“ werden soll. Deutlich wird, dass mit den Fernsehern Hardware und Patente für die beiden HDR-Verfahren HDR10 und HLG bezahlt werden müssen. Unter Verweis auf GfK-Erhebungen heißt es, von den seit 2017 gehandelten UltraHD-Geräten seien 83 Prozent mit HDR10 und 72 Prozent mit HLG ausgestattet. Die Anzahl der Fernsehkanäle, die in UltraHD übertragen und ein HDR-Verfahren verwenden, ist allerdings noch sehr übersichtlich. TV-Veranstalter und Streaming-Anbieter lassen sich Ultra-HD Inhalte in der Regel extra bezahlen.
Quelle: Presseinfos von gfu und TV-Plattform vom 19.11.
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17.11.2018 • Digitalradio: NRW-Kabinett für flächendeckendes DAB+
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Noch bevor die NRW-Landesmedienanstalt LfM die Auswertung der DAB+-Abfrage an die Landesregierung übermittelt hat, nimmt das NRW-Kabinett Stellung indem das Landesmediengesetz geändert wird. Man wolle die Chancen der Digitalisierung „konsequenter und aktiver nutzen“ und NRW als „als Medien-Digital-Land profilieren“, kommentiert Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). In diesem Sinne werde der LfM „mehr Flexibilität eingeräumt, um die landesweite, flächendeckende Verfügbarkeit von Hörfunkprogrammen mit lokalen, regionalen oder landesweiten journalistischen Inhalten auch über DAB+ zu fördern“.
Der Beschluß betrifft zugleich eine Änderung der Zusammensetzung des WDR-Verwaltungsrates und die NRW-Zustimmung zum 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag. Die Entscheidung des Landtages wird vor Jahresende erwartet.
Die (2017 aus der Regierung abgewählte) SPD hatte vorab ihre grundsätzliche Ablehnung von DAB+ herausgestellt: DAB+ „könnte den Wettbewerb um Marktanteile auf dem NRW-Hörermarkt verschärfen und würde insbesondere die Lokalradios vor neue Aufgaben stellen“. Das wünscht die SPD nicht, die über ihre Holding DDVG an mehreren Lokalradios beteiligt ist.
Quellen: Presseinfo der NRW-Landesregierung vom 13.11. | Hintergrund: DAB+ und Lokalradios in NRW.
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17.11.2018 • DVB-T2 HD: „Phase 3a“ - nächster Schritt am 28. November
Die nächsten Umschaltungen auf DVB-T2 HD und Kanalwechsel werden am 28. November durchgeführt. Für das Bezahlpaket FreenetTV geht dann die letzte Ausbaustufe auf Sendung. Wie immer wird an den genannten Sendestandorten das bisherige DVB-T nicht mehr ausgestrahlt. Für die neuen Programme sind ein Empfangsgerät für DVB-T2 HD und ein Sendersuchlauf notwendig.
Am Standort Heilbronn gehen nun auch die Multiplexe des Bezahlfernsehens Freenet TV auf Sendung. Die letzte Umstellung in Baden-Württemberg sind terminlich mit zahlreichen Kanalwechseln verbunden. Bei Sat1 wird das Regionalfenester aufgeschaltet.
Ein umfangreiches Paket von Kanalwechseln ist für den ARD-Mux und FreenetTV an zahlreichen Standorten in Hessen vorgesehen. Ein Kanalwechsel des ZDF in Osthessen könnte sich auch auf Zuschauer in Bayern auswirken. Der HR kündigt außerdem eine hessenweite Änderung von Parametern im ARD-Kanal an. Von daher wird landesweit - am 28.11. ab 10 Uhr - (mit Ausnahme der Sender Kreuzberg und Pfaffenberg) ein Suchlauf empfohlen. Als ILS-Stream wird außerdem das SR-Fernsehen mit HbbTV-geeigneten Geräten hessenweit zu sehen sein.
Auch in Rheinland-Pfalz endet der Umstieg. FreenetTV schließt mit den Standorten Trier und Kaiserslautern den bundesweiten Aufbau seines Sendenetzes ab. Dort, auf dem Donnersberg und in der Eifel (Scharteberg) werden die Multiplexe von ARD, ZDF und SWR aufgeschaltet. Die Sendeanlagen Haardtkopf, Kettrichhof, Saarburg und Weinbiet werden „nach intensiver Prüfung des Gesamtaufwandes“ für das Fernsehen nicht mehr verwendet. Zwei Freenet-Muxe wechseln in Koblenz den Kanal.
Im Saarland wechseln das ZDF und ein Freenet-Mux (beide Schoksberg) den Kanal; Sat1 bekommt ein Regionalfenster. Der SR-Mux (Göttelbörner Höhe) wird auf den K 46 Gleichwellenbetrieb mit dem Rheinland-Pfalz Kanal des SWR geschaltet. DVB-T2 HD meldet (dem dort veröffentlichten Massnahmeplan widersprechend) die Aufschaltung am ARD/SR-Standort Berus. Nach SR-Angaben waren Anfang November Koordinierung und Genehmigungen nicht beendet, sodass ein Einschalttermin noch nicht absehbar sei.
Der Umstieg geht auch in Thüringen und im gesamten MDR-Bereich zuende. Die drei Muxe mit 17 öffentlich-rechtlichen Programmen kommen jetzt auch vom Inselsberg.
Über einige Änderungen der bisherigen Planung wurde bereits berichtet. Die Umstiegs-„Phase 3a“ endet am 5. Dezember mit den letzten Aufschaltungen der Programme von ARD und ZDF in Mecklenburg-Vorpommern, NRW und Schleswig-Holstein. In drei Bundesländern stehen Kanalwechsel an. In die Schluß-„Phase 3b“ geht der Umstieg mit drei Terminen ab dem 13. März 2019.
Quellen: Massnahmen am 28.11. (DVB-T2 HD), Infos von HR, MDR, SR, SWR und DVB-T2 HD. Aufschaltungen, Kanalwechsel.
Hintergrund: Migration, FreenetTV. DVB-T2 HD in Ba-Wü, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen.
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16.11.2018 • Digitalradio: DAB+ im Neuwagen wird zur Pflicht (2)
Einige Stellungnahmen gibt zur gestrigen Verabschiedung des European Electronic Communications Code im EU-Parlament.
Aus Sicht des Weltverbandes WorldDAB ist die Aufnahme des Digitalen Radios „ein wichtiger Meilenstein (...und...) ein deutlicher Beweis dafür, dass DAB+ europaweit als zentraler und zukunftssicherer Ausspielweg für Radio etabliert ist.“ Die EU-Staaten hätten jetzt - unabhängig vom nationalen Einführungsstand - „grünes Licht für die Einführung einer generellen Digitalradiopflicht“.
Auch Heike Raab, Medienstaatsekretärin in Rheinland-Pfalz und Ko-Vorsitzende des Digitalradio Boards, begrüßte den EU-Beschluß. Im Board sei eine Interoperatibilitätsregelung als Novelle des §48 TKG bereits ebenso Konsens wie unter den Bundesländern. „Es ist nun an der Bundesregierung, die Interoperabilitätsverpflichtung zügig umzusetzen“, stellte Raab erneut fest.
Der Branchenverband Vaunet ist sichtlich erfreut, dass „UKW hiervon unberührt“ bleibt. Kritisiert wird, dass die EU die „die zunehmende Radionutzung via Smartphones jedoch nicht berücksichtigt“ hat.
Quelle: Meldung von infosat, Presseinfos von Digitalradio Büro und Vaunet vom 15.11.
Hintergrund: EECC (Download); Artikel 113 und Annex XI beachten.
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16.11.2018 • Digitalradio: MacDonalds verlost 500 DAB+-Radios
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Beim vorweihnachtlichen „Monopoly“-Gewinnspiel von MacDonalds gibt es u.a. 500 Digitalradios zu gewinnen. Es handelt sich um das portable Digitradio 215 mit Branding für Schwarzwald-Radio aus der Produktion von Technisat.
Quelle: Meldung von satnews vom 16.11. | Hintergrund: Digitradio 215 in der dehnmedia-Datenbank.
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16.11.2018 • Digitalradio: Verzögerungen beim HR-Netzausbau
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Für die Inbetriebnahme der vier noch für 2018 angekündigten neuen Sendestandorte für den DAB+-Mux des HR (Kanal 7B) ist mit Verzögerungen zu rechnen. Hintergrund sind u.a. wetterabhängige Bauarbeiten an den Standorten Gießen-Dünsberg und Gelnhausen. Dort ist der HR mit seiner Sendetechnik nur Mieter des Turmbesitzers.
Mit der am Standort Habichtswald vorgesehenen Leistungserhöhung ist nach Angaben des HR im 2. Quartal zu rechnen. Der neue Sender Würzberg soll im Herbst 2019 in Betrieb gehen.
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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15.11.2018 • Digitalradio: MDR testet Stadtsender in Erfurt
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der DAB+-Testsender des MDR für das Erfurter Stadtgebiet ist laut einer Meldung jetzt in Betrieb. Drei Programme mit unterschiedlichem Fehlerschutz werden von einem 0,5 kW-Sender im Kanal 11A gesendet. Das Projekt soll zeigen, „ob mit einem Kleinleistungssender vom Dach des MDR-Landesfunkhauses Erfurt ein signifikanter Versorgungsbeitrag für das Erfurter Stadtgebiet erzielt werden kann“. Das hatte der MDR im September auf Anfrage von dehnmedia mitgeteilt. Der auf das 4. Quartal 2018 begrenzte Test steht in Zusammenhang mit Klagen über schlechten Radio- und TV-Empfang in der Erfurter Innenstadt. Ein Gutachten der Medienanstalt TLM hatte einen Stadt-Standort empfohlen.
Quelle: Meldung von satnews vom 15.11. | Hintergrund: DAB+ in Thüringen.
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15.11.2018 • Digitalradio: DAB+ im Neuwagen wird zur Pflicht (1)
Das Europa-Parlament hat gestern eine Neufassung des European Electronic Communications Code verabschiedet. Laut Artikel 113 legt fest, dass Autoradios in Neufahrzeugen künftig einen Digital-Tuner haben müssen. Den Mitgliedsstaaten dürfen das auch auf andere Radioprodukte anwenden. Zur Freude der Telekoms sind Produkte mit „untergeordneter“ Radiofunktion ausgenommen; ausdrücklich genannt werden Smartphones.
Laut Richtlinie müssen Fernseher mit einem Display ab 30 Zentimetern Diagonale mindestens eine Schnittstelle für einen in der EU anerkannten oder industriewweiten digitalen Empfangs-Standard aufweisen.
Der EU-Beschluß nennt keine konkreten Technik-Standards. Ab 2021 (zwei Jahre nach der im Frühjahr 2019 erwarteten Veröffentlichung im Offiziellen Bericht der EU) dürfte der Beschluß wirksam werden. Daher ist vom aktuellen Stand - also von DAB/DAB+ bzw. der DVB-Familie - auszugehen.
Die Mitgliedsstaaten sollen im Übrigen die Programmveranstalter „ermutigen“, interoperable Digital-Techniken zu nutzen, damit die Geräte auch für andere Dienstangebote genutzt werden können. Ist das nachweislich nicht der Fall, soll ein „kostenloser und einfacher Prozeß der Rückgabe“ gewährleistet sein.
Bisher hatte Italien bereits DAB+ zur Ausstattungspflicht für alle ab dem 1. Januar 2020 angebotenen Radios beschlossen. Frankreich plane Ähnliches, sobald die Netzabdeckung von DAB+ 20 Prozent erreicht. Nachdem das deutsche Bundeskabinett seit 2011 mehrere Versuche in gleicher Richtung abschmetterte, will die aktuelle Bundesregierung eine Interoperabilitäts-Bestimmung in eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes einbauen. Ziel sei es, „das Digitalradio als niedrigschwelliges Medium zu stärken“.
Quelle: Meldungen von infosat vom 15.11. | Hintergrund: EECC (Download); Artikel 113 und Annex XI beachten.
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15.11.2018 • Vor 20 Jahren: Weltpremiere für Digital-TV via Antenne
Am 15. November 1998 ging DVB-T in England weltweit erstmals in den Regelbetrieb. Es handelte sich um das kostenpflichtige Programmpaket OnDigital. Wie bei uns ab 2002 gab es sechs Multiplexe. Drei wurden mit analog-terrestrischen Programmen belegt, die anderen mit neuen belegt.
OnDigital hatte von Beginn an Probleme mit Settopboxen und war mit £199 erheblich teurer als BSkyB, das zeitgleich für £159 nicht nur konkurrenzlose 200 Programme via Satellit sondern auch Schüssel und Box samt Installation anbot. Wenig später traten Kabel-Netzwerke in den Wettbewerb ein.
Im April 1999 meldete OnDigital 110.000 Abonnenten und es zeichnete sich ab, dass man mit BSkyB (zeitgleich 350.000 Kunden) nicht mithalten konnte. Das änderte sich auch nach einem Rebranding im Juli 2001 nicht: Als ITV digital wollte die Nähe zur Ursprungsmarke ITV werblich nutzen. Anfang 2001 hatte Sky schon 5,7 Mio. Abonnenten, während ITV Digital sich gerade über die 1 Mio.-Grenze kämpfte.
Gegen den Mangel an Abos konnte man auch mit teuren Fußball-Deals nicht anarbeiten. Das betraf zunächst vier Jahre Champions League ab 1999/2000. Für immerhin 315 Mio. £ erwarb man dann ein Dreijahrespaket der britischen Football League. Das erwies sich bald als Anfang vom Ende: Für das zweite und dritte Jahr wollte man statt vereinbarter 179 Mio. £ nur 50 Mio. £ zahlen, was die Sportfunktionäre verweigerten.
ITV Digital wurde im März 2002 u.a. wegen dieser hohen Schulden unter Zwangsverwaltung gestellt. Nachdem sich kein Käufer fand wurde Ende April 2002 die Liquidation eingeleitet. Der Sendebetrieb wurde beendet, die Sendelizenz kassiert.
Seit Oktober 2002 gibt es in England Freeview - ein digitalterrestrisches und wie der Name sagt: frei empfangbares Angebot. 2009 starteten erste HDTV-Kanäle.
Freeview wurde zum Vorbild für Deutschland, wo frei empfangbares DVB-T ab 2002 eingeführt wurde - zuerst in Berlin und dort weltweit erstmalig in Verbindung mit der Analog-Abschaltung. Erst nachdem die Privaten ihre HDTV-Kanäle auf allen Verbreitungswegen kostenpflichtig vermarkten (seit 2017 auch über DVB-T2 HD), gibt es in Deutschland terrestrisches Pay-TV.
Quellen: Wikipedia über OnDigital/ITVdigital, Freeview (engl.) | Hintergrund: Rundfunkgeschichte.
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15.11.2018 • Unterhaltungselektronik: Weniger Fernseher - aber smart
„Smart-TV-Geräte avancieren zur Standardausstattung in den TV-Haushalten Deutschlands“, freut sich heute die Deutsche TV-Plattform. Unter Verweis die GfK-Marktforschung heißt es, dass 3,4 Mio. der in den ersten drei Quartalen 2018 etwa 4,6 Mio. verkauften Fernseher „smarte“ Funktionen aufweisen. Deren Anteil sei somit um 5 auf 74 Prozent gestiegen. Der Großteil dieser Fernseher (86 Prozent) arbeite mit dem Interaktiv-Standard HbbTV. Im gleichen Zeitraum seien zudem rund 480.000 Settopboxen und Videoplayer/-Recorder mit solcher Aussttattung über die Ladentheken gegangen.
Die vorliegenden Zahlen zeigen aber auch, dass der Verkauf „smarter“ Fernseher - wegen der ab 2012 eingebrochenen Gesamtverkaufszahlen - nach Stückzahlen bis 2016 annähernd stabil war. Rettet „Smart“ die TV-Branche?
Der Verkauf von Boxen etc. fällt in den ersten drei Quartalen 2017/2018 jedoch fast auf die Hälfte ab. Hintergrund ist möglicherweise eine Marktsättigung wegen des im Wesentlichen beendeten DVB-T2 HD-Umstiegs.
Der ebenfalls von der GfK betreute Hemix-Index hatte für das erste Halbjahr den Rückgang des TV-Absatzes um immerhin 11,1 Prozent auf 3,05 Mio. Stück festgestellt. Die o.g. 4,6 Mio. Stück für drei Quartale liegen also im Schnitt eines niedrigen Niveaus. Ob das üblicherweise stärkere Geschäft im Weihnachtsquartal reicht, um den Werten des gesamten Vorjahres (7,02 Mio. TVs wurden verkauft) nahe zu kommen, wird man sehen. Den 2011er-Höhepunkt von 9,5 Mio. Stück zu erreichen, ist ohnehin illusionär.
Wenn keine großartigen Stückzahlen zu machen sind, müssen die Produkte teurer werden, um die Hersteller in die Gewinnzone zu bringen.
Der Anteil der „smarten“ am TV-Markt ist seit 2015 gestiegen (Grafiken klickbar).
Im Vergleich 2017/2018 sind die Stückzahlen der „smarten“ TVs stabil, bei Boxen stark rückläufig.
Die GfK-Zahlen Ende 2013 zeigen den Höhepunkt des TV-Verkaufs in 2011.
Das bestätigt laut Hemix der im 1. Halbjahr um 7,7 Prozent von 581 auf 626 Euro gestiegene Durchschnittspreis. Dazu mögen hoch beworbene Trend wie 3D, Riesendisplays, UltraHD oder eben „smartes“ Fernsehen beitragen.
Beim Gerätekauf sollte man jedenfalls auf Ausstattungen und Funktionen achten - und darauf, welche man wirklich nutzen will. Und darauf, welche zwar mit bezahlt werden, aber eigentlich nicht erwünscht sind.
Quelle: Presseinfo der TV-Plattform vom 14.11. | Hintergrund: Hemix-Zahlen (1. HJ 2017/2018).
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14.11.2018 • Digitalradio: In NRW sind bis zu 150 Programme möglich
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die NRW-Landesanstalt für Medien (LfM) lässt eine Kurzfassung zur Teilnahme an der Bedarfsabfrage verlauten. Sie bestätigt ein „großes Interesse“ in Sachen DAB+ in NRW.
„47 Veranstalter von Hörfunk- und Audioprogrammen sowie Plattformbetreiber haben Interesse an DAB+-Kapazitäten in Nordrhein-Westfalen angemeldet“, teilt die LfM mit. „Unter den Interessenten sind nationale Anbieter, lokal und regional ausgerichtete private Sender und bundesweit tätige Plattformbetreiber.“
Die LfM hatte ihre Ausschreibung an ein Konzept mit neun kombinierbaren Senderegionen gebunden. Ihre Teilnahme hatten auch Lulu.FM (mit der Nano-Comp electronic GmbH für einen Kölner Small Scale-Mux mit elf Programmen) und Mehr!Radio (Ballungsraum-Mux für Düsseldorf) angekündigt, obwohl ihre Sendekonzepte nicht ins vorgegebene Korsett passen. Laut einer Meldung kann aufgrund der Antworten mit einem NRW-Potenzial von bis zu 150 Stationen gerechnet werden. Kürzlich wurde auch die Bewerbung von Divicon Media bekannt; das Unternehmen betreibt u.a. die Small Scale-Muxe in Sachsen. Sechs
Regio-Mux für Köln-Bonn. Zum Download eines pdf mit allen Regionen die LfM-Grafik klicken.
der 44 NRW-Lokalradios hatten in der Zeitung ihres Anteilseigner-Verlages hingegen ihre Ablehnung von DAB+ mitgeteilt.
Im Vorfeld hatte eine von der LfM beauftragte Studie den NRW-Lokalradios u.a. geraten, den bisherigen „selbstbezogenen Markt“ aufzugeben. „Allein auf UKW zu setzen, ist eine endliche Geschichte“, hatte LfM-Direktor Tobias Schmid die Ausgangslage beschrieben.
Die LfM will die Unterlagen auswerten und „schnellstmöglich“ an die Landesregierung weiterleiten.
Quellen: Info der LfM NRW, Meldung von satnews vom 13.11. | Hintergrund: LfM-Bedarfsabfrage, DAB+ und Lokalradios in NRW.
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14.11.2018 • Digitalradio: DAB+ ist für die RTL-Radios nicht verzichtbar
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Radioveranstalter müssen die maximale Reichweite ihrer Programme sicherstellen. Dafür alle Verbreitungswege zu nutzen ist für Stephan Schmitter, Chef von RTL Radio und dem RTL Radiocenter Berlin, der Ausgangspunkt zu seiner Positionierung zu DAB+.
„Ansonsten würde ich ja – wie im Beispiel von DAB+ in Berlin – freiwillig auf circa 10 Prozent meiner Kontaktchancen verzichten und mögliche vermarktbare Reichweite verschenken“, sagt der Radiomann im Interview mit Infosat. Man dürfe den Wettbewerber nicht das Feld überlassen. So fiel die Entscheidung, DAB+ „als einen von vielen Empfangswegen neben dem Hauptübertragungsweg UKW, Kabel und IP“ zu besetzen. Nachdem man in Sachsen-Anhalt aus Lizenzgründen bereits Erfahrungen machte, ging man Ende August mit drei Stationen in Berlin und Brandenburg digital in den Parallelbetrieb.
Aus Sicht von Schmitter ist jedoch eine nationale DAB+-Präsenz nicht refinanzierbar. „Wir prüfen ein Engagement in den regionalen Märkten und dort, wo es Sinn macht und es sich finanzieren lässt, müssen wir unseren Hörer die Möglichkeit geben, uns so zu hören wie sie es möchten.“ Folglich deutet Schmitter abschließend an, müsse es nicht bei den genannten Regionen bleiben: Man sei „in weiteren Ländern mit den Landesmedienanstalten im Gespräch, um sinnvolle Möglichkeiten auszuloten.“
Quelle: Schmitter-Interview bei infosat vom 13.11. | Hintergrund: Privatradios und DAB+.
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14.11.2018 • Digitalradio: Probleme mit VW-Autoradios
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Laut einer Meldung treten bei VW-Fahrzeugen mit einem ab Werk eingebauten DAB+-Radio in Bayern Empfangsprobleme auf. Dies betrifft offenbar nur den Empfang in Bayern und dort den landesweiten DAB+-Mux des BR: Im Kanal 11D sei zum 1. Juli auf den Protection Level 1B umgeschaltet worden. Dieser werde erstmalig in Deutschland verwendet und ist offenbar in den Vorgaben für die VW-Zulieferer nicht vorgesehen. Betroffene VW-Kunden können von ihrer Vertragswerkstatt oder beim Händler ein Software-Upgrade aufspielen lassen, das das Problem beseitigt.
Quelle: Meldung von satnews vom 13.11.
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13.11.2018 • DVB-T: Leipzig Fernsehen kann weiter senden
Überallfernseh-Logo Leipzig Fernsehen kann im lokalen DVB-T Multiplex der Messestadt (Kanal 31) weitersenden. Der SLM-Medienrat hat mit der LE Medien GmbH als einzigem Bewerber einen neuen Veranstalter für den Lokalsender zugelassen. Die Ausschreibung wurde nötig, weil der bisherige Veranstalter videowerkstatt.net in Liquidation steht und die Lizenz zum Jahresende zurückgegeben hatte. LE Medien bzw. deren Beteiligung F.i.S. GmbH produziert bereits seit 2016 das Programm.
LE Medien kündingt - nunmehr als Veranstalter - „ein 24-stündiges, tagesaktuelles, regionales Fernsehvollprogramm“ mit lokalen und sachsenweiten Elementen an. Kern ist das Magazin Drehscheibe Leipzig sowie Drehscheibe Sachsen, Sportsendungen und aktuelle Live-Übertragungen, heißt es zu den Inhalten.
Der Mux ging 2008 als erstes deutsches lokales „Lowpower-Lowtower“-Projekt auf Sendung mit der sächsischen Mugler AG als alternativem Netzbetreiber. Der Regelbetrieb begann 2010. Leipzig Fernsehen sendet seit 2016 über DVB-T in HDTV (MPEG-4).
Quelle: Presseinfo der SLM vom 12.11. | Hintergrund: DVB-T2 HD in Sachsen, Lokal-TV in Leipzig.
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13.11.2018 • Digitalradio: Ausschreibungen für Nürnberg und Augsburg
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Bayerns Medienanstalt BLM will die Belegung von zwei der vier DAB+-Stadtmultiplexe komplettieren. Gestern wurde eine Ausschreibung für zwei Programmplätze á 66 CU in Nürnberg (Kanal 10C) veröffentlicht. Der Sendebetrieb für die seit kurzem zwei Sendestandorte, den die BLM-Tochter BMT verantwortet, kostet laut Ausschreibung monatlich je 2.303,40 Euro (netto). Im Augsburger Mux (Kanal 9C) ist ein Programmplatz mit 54 CU vakant, für den BMT 1.630,80 Euro berechnet. Bewerbungen für beide Sendegebiete werden bis zum 12. Dezember entgegen genommen. Förderungsmöglichkeiten werden in den Ausschreibungen angedeutet.
Erst vor Kurzem wurde Arabella Plus für alle Stadtmuxe (als Teil einer landesweiten Senderkette) zugelassen. In Augsburg hatte es in diesem Jahr umfangreiche Änderungen des Programmangebots gegeben.
Quelle: BLM-Ausschreibungen zu Nürnberg, Augsburg vom 12.11. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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13.11.2018 • DVB-T2 HD: Regionalfenster bei Sat1 verlängert
Die Medienanstalt LPR hat die Zulassung des Regionalfensters 17:30 Sat.1 Live bis 2024 verlängert. Das von Montag bis Freitag ausgestrahlte halbstündige Regionalmagazin für Hessen und Rheinland-Pfalz wird von der TV IIIa GmbH&Co KG produziert.
Quelle: Presseinfo der LPR vom 12.11. | Hintergrund: DVB-T2 HD in Hessen.
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12.11.2018 • Digitalradio: Oldie Welle Niederbayern im Regelbetrieb
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Spartensender Oldie Welle Niederbayern ist nunmehr offiziell im Niederbayern-Multiplex (Kanal 7D) auf Sendung. Getestet wurde das bisher nur im Internet verbreitete Programm mit Musik und stündlichen Nachrichten bereits seit Anfang Oktober. Jetzt wurden laut einer Meldung die OnAir-Ankündigungen für den regulären Betrieb entfernt. Eine offizielle Info vom Veranstalter Unser Radio Deggendorf liegt jedoch nicht vor, die Station hat keine eigene Website. Das SpinOff wurde von der Medienanstalt BLM im Mai zugelassen.
Quelle: Meldung von satnews vom 12.11. | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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10.11.2018 • England: 430 Rückmeldungen zu Small Scale-Netzen
England Die britische Medienbehörde Ofcom hat 430 Rückmeldungen auf ihre Bedarfsermittlung zu Small Scale Netzen für Lokalradios („Minimuxe“) erhalten. Dabei wurde eine nicht erfassbare Fülle existierender und geplanter Radiostationen als interessiert genannt.
Die Rückmeldungen betreffen 313 Sendegebiete im ganzen Land. Besonders begehrt scheinen Glasgow (8), Leeds und Westlondon (6), Liverpool und Nordlondon (5) sowie Belfast, Birmingham, Bradford, Ost- und Südlondon und Southampton (je 4).
Die Ergebnisse sind die Grundlage für weitere Vorarbeiten. 2019 will Ofcom Planungen zu Frequenzen und Sendegebieten sowie die Lizenzierungsbedingungen mit der Branche diskutieren. Davor müssen Regierung und Parlament noch die rechtlichen Voraussetzungen beschließen.
Small Scale DAB „öffnet dem digitalen Radio eine neue, lokale Dimension“, hatte Ofcom dem Prinzip kostengünstiger Sendetechnik für kleine Versorgungsgebiete nach dem Abschluß von zehn Testprojekten
Die klickbare Ofcom-Karte zeigt potenzielle Muxe, für die mindestens ein interessiertes Programm bekannt ist.
vor zwei Jahren bescheinigt. Die Testlizenzen wurden im Vorfeld der Abfrage bis 2020 verlängert, um einen Übergang in den Regelbetrieb zu ermöglichen.
Quelle: Meldung von radio today und Ofcom-Bericht vom 9.11. | Hintergrund: Small Scale in England und allgemein.
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10.11.2018 • Digitalradio: DAB/DAB+-Verkauf global leicht rückgängig
Gleich zweimal hatte der internationale Lobbyverband WorldDAB in den letzten Tagen einen Bestand von mehr als 70 Mio. DAB/DAB+-Radios in den europäischen Kernmärkten und Australien gemeldet. Während des Kongresses von WorldDAB (6./7.11.) relativierte Jan Lorbach von der GfK-Marktforschung gar zu positive Urteile. Er sieht zwei Ursachen für den rückläufigen Verkauf im Zeitraum Januar bis August 2017/2018.
Zum Einen hat der im Dezember 2017 vollzogene Aussstieg aus UKW die Verkaufszahlen in Norwegen in diesem Jahr auf normale Werte zurück geholt. Werde das skandinavische Land nicht berücksichtigt, seien die Verkaufszahlen mit plus 3,6 Prozent weiter ansteigend.
Als zweiten Grund nannte Lorbach die Smart Speaker, die in England ein Fünftel des Audiomarktes besetzen und rückläufige Verkäufe von Radios ausgelöst hätten. In Deutschland sollen inzwischen 11 Mio. dieser Datenkraken verkauft worden sein.
Bedenklich ist allerdings, dass Smart Speaker Gerät und Netzzugang koppeln. Die Hersteller treten also als sog. Gatekeeper auf und erfassen und verkaufen Nutzungsdaten. Mit Smart Speakern werden eher Musik-Streamingdienste genutzt als Radio gehört. Insofern greifen sie nicht nur die digital-terrestrische Verbreitung sondern das Medium Radio insgesamt an.
Quelle: Meldungen von teltarif.de vom 9.11., radioworld vom 7.11. | Hintergrund: DAB+.
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9.11.2018 • DVB-T2 HD: Urlaubsinsel Helgoland ist OnAir
Seit gestern werden 15 Programme von ARD und ZDF in FullHD auch auf Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland verbreitet. Das teilt der Norddeutsche Rundfunk mit.
Nach bisheriger Planung endet der Umstieg im Bundesland Schleswig-Holstein am 5. Dezember. Dann werden Programme von ARD und ZDF an den Sendestandorten Bredstedt, Brunsbüttel (hier nur ARD und NDR), Heide und auf Sylt auf die neue Technik umgeschaltet.
Quelle: Info des NDR vom 8.11. | Hintergrund: DVB-T2 HD in Schleswig-Holstein.
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9.11.2018 • DVB-T2 HD: Kanalwechsel am 28. November bestätigt
Auf der offiziellen DVB-T2 HD-Website findet sich seit heute eine Liste der am 8. November vorgesehenen Kanalwechsel. Die Massnahmen betreffen die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und das Saarland. Die Ankündigungen stimmen mit den bisher bekannten Informationen überein. Am 28. November werden auch etliche DVB-T Standorte auf DVB-T2 HD umgeschaltet. In dem Zusammenhang nimmt FreenetTV die letzten drei Sendestandorte seiner Versorgungsplanung in Betrieb.
Quelle: Kanalwechsel-Liste vom 9.11. | Hintergrund: Übersicht alle Kanalwechsel bis 2019 (dehnmedia).
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9.11.2018 • Digitalradio: Divicon will NRW ans DAB+-Netz bringen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Das Leipziger Technikunternehmen Divicon Media hat sich am Call for Interest, der am 29. Oktober auslief, beteiligt und sich damit als DAB+-Netzbetreiber (letztlich alternativ zu Media Broadcast) für DAB+ in NRW ins Gespräch gebracht.
Für einen technischen Dienstleister steht „zuerst die Wirtschaftlichkeit der unterschiedlichen Übertragungswege im Vordergrund“, heißt es in einer Presseinfo. „Durch die jüngsten Entwicklungen von DAB+ in Europa und in Deutschland, wie dem Umstieg von Deutschlandradio von UKW auf DAB+, oder das erfolgreiche Small Scale DAB+ Projekt in Sachsen, rechnet die DIVICON MEDIA mit ausreichend Potential für einen wirtschaftlichen DAB+ Betrieb im Rahmen vieler weiterer Szenarien – so auch in NRW.“
Nach langer genereller Ablehnung von DAB+ hatte die Medienanstalt NRW-LfM im September eine Bedarfsabfrage gestartet, um den „konkreten Bedarf für Übertragungskapazitäten“ zu ermitteln. Der Fragebogen präferierte allerdings ein Regionalkonzept, das eher die Interessen der bestehenden Lokalradios bedient. Potenzielle neue Player in der BRW-Radiolandschaft sahen sich ausgegrenzt.
Divicon betreibt neben zahlreichen UKW-Sendern u.a. die DAB+-Lowpower-Sender in Leipzig und Freiberg.
Quelle: Presseinfo von Divicon Media vom 9.11. | Hintergrund: DAB+ und Lokalradios in NRW.
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9.11.2018 • Schweiz: Zweiter Deutschschweiz-Mux noch vor Jahresende
DABplus-Logo Schriftzug Der zweite Privatradio-Mux für die Deutschschweiz soll am 15. Dezember in die Probephase und noch vor Jahresende in den Regelbetrieb gehen, teilt das Portal DAB Swiss nach einem Gespräch mit Managern des Netzbetreibers Swiss Mediacast mit.
Demnach sind zunächst neun Sendestandorten im Kanal 7B vorgesehen, jedoch liefen derzeit noch Baubewilligungsverfahren. Auch die Programmbelegung ist noch nicht fixiert. Ein weiterer Ausbau sei 2019 geplant. Strategisch werden zuerst die größeren Agglomerationen und die wichtigen Verkehrsachsen abgedeckt. Auch bei der deutschen Bundesnetzagentur wurden einige Sendestandorte angefragt.
Wie es weiter heißt, gibt es in der schweizerischen Radiobranche aufgrund unterschiedlicher Interessen keinen gemeinsamen Standpunkt zum UKW-Abschalttermin, der zwischen 2021 und 2024 vorgesehen ist. Dazu schreibt DAB Swiss: „Negativ dazu beigetragen haben die manipulierten Fakenews aus Norwegen, wonach der Radiokonsum nach der Abschaltung von UKW eingebrochen sei.“
SMC hat 2017 45 und 2018 bislang 37 neue Sendestandorte in Betrieb genommen. Demnächst wird das letzte nur analog sendende Privatradio neo1 (Emmental) parallel im DAB+-Kanal 8B aufgeschaltet.
Quelle: DAB Swiss vom 30.10. | Hintergrund: DAB+ und Small Scale in der Schweiz.
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8.11.2018 • DVB-T2 HD: Freenet korrigiert Abo-Zahlen stark nach unten
Freenet TV FreenetTV dämpft die Euphorie seiner Aktionäre hinsichtlich FreenetTV. In der Zwischenbilanz der Muttergesellschaft Freenet AG zum 3. Quartal 2018 wurden erhebliche Korrekturen der Abozahlen nach unten vorgenommen.
Die Betreibergesellschaft Media Broadcast hatte Ende August 1,14 Mio. zahlende bzw. 1,001 aktive Nutzer des Abofernsehens via DVB-T2 und Sat angegeben. Jetzt wurde die Zahl der Freischaltungen auf 901.500 reduziert. Die Berücksichtigung dieses Wertes in der Bilanzgeschehe „aus Gründen größerer Transparenz und besserer Messbarkeit“, so die Mutter-AG.
Bislang wurde die Anzahl der verkauften Kundenkarten mit der Anzahl der freenet TV Abo-Kunden gleichgesetzt. Allerdings hat ein Teil dieser Kunden regelmäßig seine Guthabenkarten auf Vorrat gekauft, ohne diese unmittelbar zu aktivieren beziehungsweise den entsprechenden Umsatz zu generieren.
Die Entwicklung redet man dennoch gut: Nach der geänderten Zählweise sei die Zahl der RGUs („Revenue Generating Units“ = Umsatzerzeugende Kunden) binnen Jahresfrist von 744.900 um 21 Prozent auf den heutigen Wert gestiegen. Daher sehe man sich „auf direktem Wege, das Jahresziel von 1 Millionen RGU zu erreichen“, adressiert das Management (aus dem sich kürzlich der Finanzchef verabschiedet hatte) die Aktionäre. Parallel bleibe es weiter beim Ziel von 1,2 Mio. Kunden (nach alter Zählweise).
Media Broadcast, die Betreibergesellschaft von FreenetTV, steckt unterdessen (und trotz des Verkaufs der UKW-Infrastruktur) in erheblichen finanziellen Problemen. Sie stellt die Mitarbeiter vor die Wahl zwischen einer Viertagewoche ohne Lohnausgleich oder Entlassungen von 25 Prozent der Beschäftigten.
Nachtrag : Ein Sprecher von Media Broadcast teilt zur Entwicklung der Kundenzahlen ergänzend mit: „Darüber hinaus gab es im Juni, als das erste Jahr freenet TV Mitgliedschaft auslief, eine signifikante Anzahl an Abo-Kunden, die nicht verlängert haben.“ Der Rückgang der aktiver Nutzer stehe im Übrigen in keinerlei Beziehung zu den geplanten Beschäftigungsmassnahmen.
Quellen: Meldung von Broadband TV News, Quartalsbericht vom 7.11. | Hintergrund: FreenetTV.
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8.11.2018 • Digitalradio: Neue Hybridkonzepte für Autoradios
Ein Referenz-Konzept für künftige hybride Autoradios stellte die britische Firma Radioplayer beim Kongress von WorldDAB in Berlin vor.
Die über DAB, UKW und Webradio erfassten Stationen stellt der Prototyp - im Gegensatz zu aktuellen Produkten - in einer einzigen Programmliste dar, so dass man nicht mehr zwischen Empfangswegen umschalten muss. Für das Arrangieren der Senderlisten mit großzügig dimensionierten
Link zum Demovideo von Radioplayer.
Programmicons und die Bedienung der gespeicherten Programme wurde das Vorbild heutiger Smartphones und Tablets aufgegriffen. Aber auch Lenkrad-Fernbedienungen wurden berücksichtigt. Der Prototyp basiert auf einem 7 Zoll Android-Touchscreen.
Sprachsteuerungen erleichtern die Bedienung eines Autoradios erheblich; Tests sind für die nächste Entwicklungsphase vorgesehen. Sprachsteuerungen wünschten sich auch andere Redner in Berlin, einige wollen diese aber nicht unter Kontrolle der Datenkraken wissen.
Quelle: Presseinfo von Radioplayer UK vom 7.11. | Hintergrund: DAB+.
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8.11.2018 • Digitalradio: DAB+ wichtigster digitaler Sendeweg
Während des WorldDAB-Kongresses wurde eine Unsicherheit einiger Radiomacher bezüglich der Zukunft ihres Mediums zurück gewiesen. Michael Oschmann (Müller Medien, beteiligt an zahlreichen Stationen in Deutschland) gibt einen positiven Ausblick. DAB+ habe die wichtigste Rolle in einem Mix digitaler Sendewege. IP ergänze das durch Special Interest-Angebote. Diesen Gedanken illustrierte Siobhan Kenny vom britischen Privatradioverband Radiocentre mit der Info, dass in England 74,4 Prozent des digitalen Audiokonsums live - also als Radio - stattfinden, während nur 10,2 Prozent durch Audio-Abrufe ausgelöst werden.
Eine neue Studie aus England weist die Vorteile von DAB+ gegenüber Mobilfunknetzen der 3. und 4. Generation aus. Dabei schnitt mobiles Internetradio wegen Funklöchern und langsamen Datenverbindungen abseits der Autobahnen schlecht ab. Schon heute überlaste der Videokonsum vielfach den Mobilfunk, kommentierte Simon Mason vom britischen Netzbetreiber Arquiva. Im Zusammenhang mit dem autonomen Fahren rechne er mit einer Zunahme des Videokonsums. Für das Radio bleibe da noch weniger Platz in den Mobilfunknetzen übrig.
Quelle: Bericht von teltarif.de vom 7.11. | Hintergrund: DAB+.
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8.11.2018 • Digitalradio: Top100 Station sendet in Berlin
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Top100 Station hat den Sendebetrieb im Berliner DAB+-Mux (Kanal 7B) begonnen. Damit erweitert der Berliner Musiksender seine Verbreitung aus dem Web auf die Terrestrik für die Hauptstadt und deren Umgebung.
Aus der letzten Lizenzierung sind noch die Sendestarts von Radio Germany One (Berlin) und Power Radio (Berlin/Brandenburg, Kanal 12D) fällig.
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DAB+ in Berlin, Brandenburg.
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7.11.2018 • Digitalradio: SWR baut sein Sendenetz weiter aus
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Südwestrundfunk informiert jetzt über seine Planungen für das Sendenetz bis Jahresende. Vorgesehen sind Inbetriebnahmen an folgenden Sendestandorten und Terminen in Baden-Württemberg:
14. November : Baiersbronn und Schramberg im Kanal 8D verbessern die Versorgung im Bereich Baiersbronn, Freudenstadt, dem oberen Schiltachtal sowie in und um Schramberg.
20. November : Weingarten im Kanal 8A erweitert die Versorgung im Raum Weingarten und Ravensburg.
13. Dezember
18. Dezember
: Bad Urach und Sigmaringen schließen Versorgungslücken im Kanal 8D im Ermstal (Metzingen, Bad Urach, B465) sowie im Donautal um Sigmaringen (B32).
Für 2019 bestätigt der SWR den Netzausbau an den Standorten Haardtkopf (mit Leistungserhöhung), Diez an der Lahn, Bitburg, Alf Bullay, Zweibrücken und Oberes Ahrtal in Rheinland-Pfalz.
Quelle: Info des SWR vom 7.11. | Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg.
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7.11.2018 • DVB-T2 HD: FreenetTV vermarktet mit Technisat
Das Bezahl-Paket FreenetTV wird im Zuge einer Weihnachts-Kampage nunmehr im Bundle mit Settopboxen von Technisat angeboten. Wie beide Unternehmen mitteilen, erhalten Käufer der Boxenprodukte Digipal T2 HD (DVB-T2) bzw. Digit S4 (Sat) eine 12 Monats-Freischaltung für FreenetTV. Dieses für 99,99 Euro gehandelte Kombipaket erspare den Kunden über 40 Prozent im Vergleich mit dem getrennten Erwerb von Box und Guthabenkarte.
Vom 12. November bis 13. Januar soll eine multimediale Werbekampagne vor allem Neukunden überzeugen.
Quellen: Presseinfo von Media Broadcast vom 7.11. | Hintergrund: FreenetTV.
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7.11.2018 • Digitalradio: Allgäu-Mux startet voraussichtlich am 15.12.
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der neue Multiplex für das Allgäu geht „voraussichtlich am 15.12.“ auf Sendung. Die Ausstrahlung erfolgt im Kanal 8B und mit je 4 kW Sendeleistung von den Standorten Grünten und Memmingen. Das bestätigt Bayern Digitalradio auf Anfrage von dehnmedia. Wie es weiter heißt wird mit sechs (namentlich noch nicht festgelegten) Programmen von drei Anbietern aus der Region geplant.
Nachtrag : Schon anlässlich der Lizenzierung wurde klar, das AllgäuHit, RT1 Südschwaben, Radio Galaxy Kempten, RSA Radio, RSA2 Heimat und RSA3 Holiday mit hoher Wahrscheinlichkeit die ersten Starter sind. Ebenso, dass RSA Bodensee und Ostallgäu erst nach der Netzerweiterung 2019 folgen. Wann das neue landesweit lizenzierte ArabellaPlus sendet bleibt offen.
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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7.11.2018 • Digitalradio: Neuer Sendestandort für Nürnberger Lokalmux
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Nürnberger DAB+-Stadtmultiplex hat eine Erweiterung des Versorgungsgebietes nach Südosten bekommen: Im Kanal 10C ist der Sender Dillberg mit 10 kW Sendeleistung jetzt ans Netz gegangen. Nach dem Probebetrieb erfolgt die offizielle Inbetriebnahme übermorgen. Derzeit sind keine weiteren Standorte für den Nürnberg-Mux geplant. Das bestätigte der Netzbetreiber Bayern Digitalradio auf Anfrage von dehnmedia.
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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7.11.2018 • Digitalradio: MDR bestätigt Aufschaltung auf dem Kreuzberg
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 rDer MDR hat die Inbetriebnahme des Senders Kreuzberg/Rhön für seinen Thüringen-Mux (Kanal 8B) offiziell bestätigt. Von dem Standort in Bayern werde „der Südwesten Thüringens nunmehr deutlich stabiler mit den über DAB+ verbreiteten MDR-Hörfunkprogrammen versorgt“, so Niels Schulze, Abteilungsleiter Programmverbreitung des MDR. Die nach Thüringen gerichtet abstrahlende Antenne wird vom BR betrieben und die Nutzung durch den MDR beruht auf einer Vereinbarung beider Bundesländer.
Der Versorgungsgrad in Mitteldeutschland steige mit dem neuen Sender auf 85 (Indoor) bzw. 97,5 (mobil) Prozent.
Quelle: Presseinfo des MDR vom 6.11. | Hintergrund: DAB+ in Thüringen.
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6.11.2018 • AGF: Noch 350.000 Haushalte am analogen Kabel
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Die Kampagne der Kabelnetzbetreiber zur Abschaltung des letzten analogen Rundfunkempfangsweges trägt Früchte. Im Oktober stieg nach Angaben der AG Fernsehforschung (AGF) die Zahl der Digital-Haushalte um 130.000 auf 38,45 (Vormonat: 38,32) Mio. Das entspricht 99,1 (98,8) Prozent der 38,8 Mio. Fernsehhaushalte in Deutschland.
Bei den meisten Netzanbietern wird auch der Radioempfang künftig nur noch digital (mit DVB-C Technik) möglich sein. Aber es gibt natürlich Alternativen.
Quellen: Monatsstatistik der AGF per 1.11., AGF-Übersicht seit 2001 | Hintergrund: Abschalttermine (extern).
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5.11.2018 • DVB-T2 HD: Änderungen der Umstiegs-Planungen
Im Vorfeld des dritten Termins von „Phase 3a“ des Umstiegs von DVB-T auf DVB-T2 HD wurden einige Änderungen von Aufschaltungen gegenüber bisherigen Veröffentlichungen bekannt. dehnmedia gibt die Auskünfte der Pressestellen wieder.
Der Start von FreenetTV am Sender Heilbronn-Weinsberg war für den 24. Oktober avisiert. Nunmehr ist der 28. November vorgesehen, teilt Media Broadcast mit.
Beim NDR ist die ersatzlose Abschaltung des Senders Alfeld vorerst vom Tisch. Dort ist der Umstieg jetzt „für 2019 geplant.“ Für Alfeld und für Uelzen Stadt (wo es beim Umstieg der Muxe von ARD und NDR am 22. Mai 2019 bleibt) stehen laut NDR die Konfigurationen noch nicht fest.
Kerlingen wurde schon 2017 als zusätzlicher Standort für den ARD-Multiplex im Saarland kommuniziert. Nach mehreren Verschiebungen wurde zuletzt der wenig entfernte Standort Berus/Felsberg (von wo früher die Europawelle Saar gesendet wurde) für den 28. November genannt. Von dort möchte der SR „so bald als möglich“ senden. „Die notwendigen Genehmigungs- und Koordinierungsverfahren wurden in die Wege geleitet“, so eine SR-Sprecherin. Ein Einschalttermin sei noch nicht absehbar.
Quellen: Eigene Recherche | Hintergrund: Migration, FreenetTV.
DVB-T2 HD in Baden-Württemberg, Niedersachsen Saarland.
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2.11.2018 • Digitalradio: NRW-Sendenetzer sucht Gründe gegen DAB+
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Einen - tatsächlich gravierenden - Grund gegen DAB+ nennt Peter Beinke, Technikchef bei Audio Media Service. Der NRW-Sendedienstleister sieht für sich und seine sieben Lokalradio-Kunden aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe (OWL) „5G als Alternative für DAB“. Die für DAB+ geplanten Sendegebiete entsprächen den Bedürfnissen der OWL-Radios nicht.
Beinke übt damit indirekt Kritik am Zuschnitt der von der Medienanstalt LfM geplanten neun Senderegionen. Zudem hatte der Fragebogen des am 29. Oktober ausgelaufenen Call for Interest Überlegungen zu alternativen Netzstrukturen unter ferner liefen platziert. Das war auch von anderen Interessenten kritisiert worden. Das LfM-Konzept schießt zudem kleinteilige Sendenetze für Lokalradios aus, die z.B. mit Small Scale-Verfahren kostengünstig realisierbar sein könnten. Ebenso ausgeschlossen werden Ballungsraumkonzepte anderer Anbieter wie Mehr!Radio oder LuluFM.
Dass Beinke zugleich in Populismus macht, wundert nicht: Weil nur 20 Prozent der Radiohörer DAB+-Geräte hätten, würden 80 Prozent der Hörer laut Beinke bei einer UKW-Abschaltung vom Radio abgeschnitten. Eine allgemeine UKW-Abschaltung ist bekanntlich nicht geplant und wird nur von DAB+-Gegnern als Drohgebärde benutzt. 5G für den mobilen Radioempfang dürfte im Übrigen verbraucherfeindliche Wegezölle mit sich bringen.
Beinkes Unternehmen AMS ist im Übrigen eine Mehrheitsbeteiligung der Neuen Westfälischen Zeitung, in der sein Statement veröffentlicht wurde. Dieser Verlag hält - welch ein Zufall - je drei Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen an OWL-Lokalradios. Die Firmengruppe ist wiederum Teil der Unternehmensgruppe DDVG. Diese gehört der SPD, deren NRW-Politiker ebenfalls gegen DAB+ arbeiten.
Quelle: Bericht der NW vom 1.11. | Hintergrund: DAB+ und Lokalradios in NRW; Radiobeteiligungen der NW (KEK).
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2.11.2018 • Satellit: Sky beginnt SD-Abschaltungen
1" Sky leitet das Ende des Simulcasts in Standard- (SD) und HDTV-Bildauflösung via Astra ein. 14 SD-Programme werden laut einer Meldung am 29. November abgeschaltet. Für betroffene Abonnenten werden die HDTV-Varianten ohne Aufpreis freigeschaltet. Sky ordne zugleich seine Astra-Programme neu und spare dadurch zwei seiner elf Astra-Transponder. Über deren künftige Nutzung wurde nichts bekannt.
Das Bezahlfernsehen geht diesen Schritt als erster deutscher TV-Anbieter. Begünstigt wird das durch die Ausstattung mit HDTV- und UltraHD-Geräten von rund 31 Mio. bzw. 80 Prozent der Haushalte. Laut Digitalisierungsbericht Video 2018 ist in 19,8 Prozent der Haushalte auch das Zweitgerät für HDTV geeignet. Als „HD-only“ gelten knapp zwei Drittel (26 Mio.) der TV-Haushalte. 69,4 Prozent sehen nach eigenen Angaben tatsächlich HDTV-Programme.
Die ARD-Anstalten und das ZDF „avisieren“ die Abschaltung ihrer SD-Programme via Astra nach Angaben der Medienanstalten für Mitte 2020. ProSiebenSat1 und RTL werden dem nicht vor 2023 folgen: Das Bundeskartellamt hatte Ende 2012 ihre Vorhaben verhindert, SD-Programme via Sat, Kabel und IPTV kostenpflichtig grundzuverschlüsseln. Das Verfahren wurde gegen Zahlung von 55 Mio. Euro Bußgeldern und gegen die Zusage eingestellt, dass die SD-Programme über Kabel, Sat und IPTV bis Ende 2022 frei empfangbar bleiben.
Quelle: Meldung von DF vom 31.10. | Hintergrund: HDTV-Roadmap.
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1.11.2018 • Digitalradio: Thüringen-Mux des MDR jetzt vom Kreuzberg
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Thüringen Nach Angaben von ukwtv.de wurde der DAB+ Thüringen-Mux des MDR jetzt am bayerischen Sendestandort Kreuzberg/Rhön aufgeschaltet. Der Mux mit den MDR1-Lokalisierungen für Erfurt, Gera, Suhl und Heiligenstadt wird im Kanal 8B gesendet. Die Sendeleistung soll entsprechend der Zulassung durch die BNetzA bei 10 kW liegen.
Quelle: ukwtv.de vom 30.10. | Hintergrund: DAB+ in Thüringen.
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1.11.2018 • Digitalradio: ARD und Garmin partnern bei Verkehrsinfos
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Garmin integriert als erster Hersteller via DAB+ empfangene TPEG-Daten der ARD-Verkehrsredaktionen in ein Navigationsgerät. Das Navi DriveSmart 5 MT-D ARD | EU ist seit Kurzem im Handel. Es bietet u.a. kartenbasierte Echtzeitdienste zur Verkehrslage, Routenberechnung und Ermittlung alternative Strecken, Hilfen bei der Parkplatzsuche usw.
Die Transport Protocol Experts Group (TPEG) entwickelt als internationales Expertengremium Verkehrsinfo-Dienste und betreibt deren Standardisierung. TPEG-Daten sind umfangreicher, präziser und schneller beim Nutzer als die bisherigen analogen Verkehrs-Infos. Sie können über beliebige digitale Netze verbreitet werden. TPEG soll den bekannten Traffic Message Channel (TMC) ablösen, einen mit UKW/RDS verbundenen analogen Datendienst.
Die ARD sendet seit 2005 TPEG-Daten in ihren DAB- bzw. DAB+-Multiplexen.
TPEG-Daten der ARD auf dem Garmin-Navi (klickbare Grafik von Garmin).
Seit September 2017 werden die TPEG-Daten der ARD im Regelbetrieb ausgestrahlt.
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DAB+ und TPEG, Telematik-Forschungen.
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1.11.2018 • Kabelradio: Alternativen für den Hörfunk-Empfang
Derzeit läuft die Kampagne für die Digitalisierung des Rundfunkkabels auf Hochtouren. Die Umstellung betrifft nicht nur das Fernsehen, sondern bis auf wenige Ausnahmen auch den Radioempfang. Über das Kabel wurde im UKW-Spektrum gesendet; Kabelradio war also mit jedem UKW-Radio empfangbar. Nach der Digitalisierung funktioniert das nicht mehr und ein Empfänger für den Kabelstandard DVB-C wird benötigt. Aber es gibt natürlich auch Alternativen. Hier eine kurze Übersicht über die Empfangswege des Radios.
KabelradioFür digitales Kabelradio braucht man einen DVB-C Tuner. Ein Fernseher ist fürs Radiohören eher ungeeignet, zeigt aber immerhin eine Programmliste an - auch wenn die Signale aus einer Kabel-Settopbox kommen. Nur hochwertige Boxen haben ein Display, das Sendernamen anzeigt. Derzeit ist nur ein Zusatztuner als lieferbar bekannt, der als Radio konzipiert ist, genau das tut und Stationsspeicher hat.
UKWJedes Radio (auch das bisher ans Kabel gestöpselte) kann UKW „durch die Luft“ empfangen. Eine neue Programmierung von Stationstasten ist notwendig. Nahe am Sender ersetzt eine ansteckbare Stabantenne die Kabeldose.
DAB+Terrestrisch ist digital die bessere Lösung, vor allem wenn (wie u.a. in Berlin oder Bayern) zahllose Programme angeboten werden - auch solche, die es nicht über UKW gibt. DAB+-Radios gibt es in allen Varianten vom Taschenradio bis zur Stereoanlage.
WebradioTausende Radiostationen aus aller Welt werden im Internet bzw. über Webportale verbreitet. Webradios bekommen ihre Daten von einem Router und über LAN-Kabel oder WLAN. Die Überschreitung von Volumengrenzen und die Nutzung von Radio-Portalen können zusätzliche Kosten auslösen!
MobilfunkBeim Radio am Smartphone handelt es sich, wenn kein UKW-Tuner eingebaut ist, in der Regel um Internet-Radio über ein Mobilfunk-Netz. Es gelten die Beschränkungen des Mobilfunkvertrages (z.B. zusätzliche Kosten oder Leistungssenkung bei Überschreitung des Limits).
Mobilfunk 5GWenn überhaupt werden flächendeckende 5G-Netze mit broadcastähnlicher Technik für Radio- und TV-Empfang kaum vor 2030 marktreif. Ähnlich wie im Kabel wird der Mobilfunkanbieter zusätzliche Gebühren verlangen. Die gegenwärtigen technischen Konzepte des Mobilfunks sind ungeeignet, Programme im bisherigen Umfang gleichzeitig an tausende Hörer zu streamen.
Viele im Handel angebotene Radiogeräte sind seit einiger Zeit hybrid, während die deutsche Politik die Übernhame entsprechender EU-Vorgaben immer noch aussitzt. Die meisten DAB+-Radios und Webradios haben grundsätzlich UKW mit an Bord. Es gibt viele Produkte für alle drei Sendewege.
Produkte für Heimnetze bzw. mit Sprachsteuerung sind nicht ohne Weiteres als Radio zu bezeichnen. Sie benötigen ein integriertes oder angeschlossenes Empfangsgerät für einen der o.g. Sendewege. Smart Speaker funktionieren ohnehin nur durch ihre Verbindung ins Web - und eben auch zu Webradios. Aufgepaßt: Alexa & Co. verkaufen Informationen über das Nutzungsverhalten. Ob und wie das geschieht können Besitzer dieser Geräte nicht wirklich kontrollieren.
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: DAB+ - Datenbank.



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