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Nachrichten-Archiv Mai 2022

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30.5.2022 • Österreich: Hörerzahl seit 2020 „beinahe verdoppelt“
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Vor drei Jahren, am 28. Mai 2019, ging der nationale DAB+-Multiplex für Österreich auf Sendung. Inzwischen seien 28 Programme empfangbar. Nach einer Auswertung von Marktforschungs-Zahlen habe sich „die Hörerschaft seit 2020 beinahe verdoppelt“.
Darüber freut sich der Verein Digitalradio Österreich, ohne jedoch belastbare Zahlen zu nennen. Laut einer Auswertung von Radiotest-Zahlen aus 2021 verteilen sich zwei Drittel der knapp 3,3 Mio. in einer Beispielwoche gemessenen Hörerkontakte (Grafik klickbar) auf nur drei Programme - die Musikwelle 88,6 (27,3 Prozent), Radio Austria (21 Prozent) und Energy Österreich (17 Prozent).
Weiter wird die Haushaltsausstattung mit DAB+-Radios mit nun 25 (2020: 18) Prozent angegeben. Enthalten ist die Ausstattung von Neuwagen entsprechend der seit Ende 2020 geltenden EU-Vorgaben. 2021 wurden demnach 239.803, in den ersten vier Monaten 2022 weitere 68.739 Neuwagen mit DAB+-Radios verkauft.
Entsprechend der alktuellen Fassung der Digitalisierungsstrategie und nach einer Branchenumfrage kündigte die Medienbehörde neue Ausschreibungen im dritten Quartal 2022 an. Auf der Agenda stehen maximal drei nationale Bedeckungen, die dem Bedarf folgend regionalisierbar sein sollen. Dafür wurden 21 Gebiete (siehe klickbare Grafik) genannt.
Quelle: Meldung von radioszene vom 30.5. | Hintergrund: DAB+ national, in Wien und ab 2022.
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30.5.2022 • England: Generaldirektor setzt die BBC auf Sparkurs
Mit einem massiven Sparprogramm soll Englands öffentlich-rechtliche Sendeanstalt BBC die von der Konservativen Regierung veranlassten erheblichen Budgetkürzungen auffangen. Generaldirektor Tim Davie teilte der Belegschaft letzte Woche seine Pläne und die Streichung von 1.000 Stellen mit.
Davie will in den nächsten Jahren das Kinderfernsehen CBBC und den TV-Kultur-und Bildungskanal BBC Four streichen. BBC World News und die Inlands-Nachrichten sollen in einem Kanal zu BBC News zusammengefasst werden. So will Davie jährlich 500 Mio. Pfund (rund 588,2 Mio. Euro) einsparen und reinvestieren: Mit 200 Mio. Pfund soll das 285 Mio. Pfundloch aus der Gebührenkürzungen gestopft werden.
300 Mio. Pfund will Davie in eine „Digital First“-Strategie investieren: „Signifikante“ Mittel würden dann für neue Inhalte verwendet, die gemeinsam mit externen Partnern produziert und finanziert werden sollen. Diese sollen über die BBC-Digitalplattform iPlayer vermarktet werden. „Heute verbringen die Leute etwa 85 Prozent der Zeit bei der BBC mit linearen Sendungen. Zu viele unserer Ressourcen konzentrieren sich auf die (lineare, dehnmedia) Übertragung und nicht auf das Internet“, so Davie. Er will künftig 75 Prozent der Zuschauer und Hörer über den iPlayer erreichen. Von den aktuell 50 Prozent hätten sich jedoch nur 10 Prozent angemeldet, was die Möglichkeiten der Personalisierung (und damit die Werbeeinnahmen) begrenze, klagte der Generaldirektor.
Hintergrund : Tim Davie ist seit Ende 2020 BBC-Chef. Er war dort zuvor u.a. als Chef von BBC Worldwide und BBC Studios für die internationale Strategie zuständig. Schon vor seiner Ernennung kündigte er eine politische Richtung an: Satire-Sendungen dürften nicht (angeblich) immer nur die Konservative Regierungspartei treffen. Nach seiner Ernennung untersagte er den Mitarbeitern u.a., sich auf ihren privaten Socialmedia Accounts an politischen Debatten zu beteiligen. Er votierte auch für ein Nachrichten-Verbot zu „kontroversen Themen“, was Mitarbeiter u.a. mit Themen wie Trans-Rechte und Black Lives Matter in Verbindung brachten.
Durch die Festlegung der „Lizenz“-Gebühr für Radio und Fernsehen kontrolliert die britische Regierung die Finanzierung der Senderfamilie.
Quelle: Meldung von broadbandtvnews vom 26.5., Wikipedia-Einträge zu BBC, Tim Davie.
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28.5.2022 • HDTV: Ist die Pay-Strategie der Privaten gescheitert?
HD Plus Logo Nach weit über zehn Jahren HDTV-Vermarktung konnten die Privatsender kaum jeden dritten TV-Haushalt davon überzeugen, für die bessere Bildqualität extra zu Freenet TV bezahlen. Dabei können 2021 mindestens 80 Prozent der Haushalte bereits HDTV-Sendungen empfangen, so der Digitalisierungsbericht Video 2021. Für das Online-Medienmagazin dwdl sieht und kommentiert Alexander Krei strategische Probleme der Privatsender.
Längst vorbei sind die Zeiten, als Sat1 und RTL - damals in SD frei empfangbar - in der Primetime zeitgleich zusammen 11,1 Mio. Zuschauer anzogen, erinnert der Autor an einen Beispiel-Tag von 2005. „Knapp 16 Jahre später bringen es RTL und Sat.1 an manchen Tagen zusammen mitunter nicht mal mehr (auf) ein Drittel davon.“ So habe z.B. die erfolgreichste Primetime-Sendung der Privaten am 17. Mai 2022 nur 1,5 Mio. Menschen erreicht. Überflieger-Quoten bekommen die Privaten allenfalls bei Casting-Finals oder Fußball-Highlights.
Den Entscheidern dort rät dwdl daher zum Nachdenken über Technisches: „Privatfernsehen zu schauen, bedeutet für viele Haushalte auch 2022 noch, SD zu schauen.“ Wer öffentlich-rechtliches HD oder sogar UHD gewöhnt sei, sehe sich auf den SD-Kanälen der Privaten mit „Pixelmatsch“ konfrontiert. Abgesehen davon, dass das Programm ganz offenkundig nicht attraktiv genug sei, um zusätzliche Ausgaben von 75 Euro jährlich zu rechtfertigen, so dwdl. „Von etwa 17 Millionen Satelliten-Haushalten haben sich nicht einmal drei Millionen Kundinnen und Kunden für ein HD+-Abo entschieden.“ Anders formuliert: 14 Mio. Sat-Haushalte schauen die Privatsender seit 13 Jahren weiterhin in SD.
Für viele Zuschauer sei „ganz offensichtlich SD immer noch die passende Bildqualität“, will sich André Prahl, Leiter Programmverbreitung bei RTL Deutschland, keine Blöße geben. Er sieht auch keinen Zusammenhang
Von 80 Prozent HD-Haushalten zahlen laut Digitalisierungsbericht nur 36 Prozent für HD-Pakete der Privatsender.
zwischen der Bildqualität und der Qualität oder dem Erfolg von Sendungen.
Nicole Agudo Berbel, Geschäftsführerin und Chief Distribution Officer der Seven.One Entertainment Group, sieht einen Trend: Elf Mio. Haushalte mit 20 Mio. Zusehern könnten „unsere Sender bereits in HD sehen“, summiert sie den Mangel ins Positive. Nach 13 Jahren sei „bereits“ doch eher relativ, hält der dwdl-Autor dagegen.
Für Astra setzt HD+-Vice President Commercial Andreas Müller-Vondey weniger auf die „reine Anzahl“ - die Kundenmasse. Es sei heute das Ziel, die Kunden „besser kennenzulernen und adressieren zu können“. Das heißt im Klartext nicht nur, wie dwdl vermerkt, Komfortfunktionen und ToGo-Accounts zu vermarkten. Der Begriff „adressieren“ spielt auf neue Werbeformen an, um selbst kleinste Zuschauergruppen zielgerichtet mit Werbespots zu beschicken, die sehr genau deren vermeintliche Interessen treffen. Diese „individualisierte Werbung“ gilt als das „Fernsehanstalten machen ihr Geschäft nicht damit, dass sie ihre Zuschauer mit Fernsehprogrammen versorgen, sondern damit, dass sie ihre Werbekunden mit Zuschauern versorgen.“
Aus einem Beitrag von Douglas Adams, erschienen 1995 in Wired. Entnommen: „Lachs im Zweifel“ (2003).
kommende Geschäftsmodell, mit dem die Privaten ihre Einnahmen erhöhen wollen. Beide TV-Konzerne haben eigene Entwicklungen durch den Zukauf spezialisierter Software-Firmen optimiert. Die Vermarktung solcher Angebote hat begonnen.
Zur Vermarktungs-Strategie macht Prahl deutlich: Es bleibe bei der Grundverschlüsselung. Denn den Kopierschutz fordern die Lieferanten von Filmen. Die Sender müßten also „Zusatzangebote wie die Ausstrahlung unserer Sender in HD-Qualität refinanzieren und dabei ebenso unser Geschäftsmodell werbefinanzierter Inhaltsangebote schützen“. Für Privatfernsehen in HDTV-Bildaqualität wird also weiterhin zusätzlich abkassiert.
Obwohl diese Aufpreis-Strategie der Privatsender für HDTV nach so
Kaum Bewegung beim HDTV-Empfang über Kabel und Sat. Grafiken: Die Medienanstalten (klickbar).
langer Zeit nicht wirklich bei den Zuschauern angekommen ist, glaubt auch Alexander Krei nicht mehr an einen Strategiewechsel. „Wie groß das Risiko ist, einen Teil des Publikums damit auf lange Sicht zu verprellen, müssen die Verantwortlichen in Köln und Unterföhring indes selbst kalkulieren.“
Hintergrund : Das DVB-T2 HD-Paket der Privatsender FreenetTV-Paket verlor nach der Preiserhöhung um mehr als 20 Prozent vom Mai 2020 mehr als 100.000 Abos und hatte Ende 2021 rund 845.000 zahlende Kunden unter den 2,6 Mio. Antennen-Haushalten.
HD+ hat - nach wenig Bewegung in den letzten Jahren - rund 3 Mio. Abonnenten unter den 16,9 Mio. HD-Sat-Haushalten. Seit Dezember 2021 wird das Paket auch als HD+ IP für den Internet-Empfang vermarktet - derzeit jedoch nur in Verbindung mit hochpreisigen Fernsehern von Panasonic. Perspektivisch werde das Kundenpotenzial so um 20 Mio. Haushalte erweitert - in Konkurrenz zu den etablierten Angeboten über die klassischen Sendewege.
Kommentar : Der Parallelbetrieb der Privaten in SD und HD kostet die Zuschauer Geld, verbraucht Energie und blockiert den technischen Fortschritt. Ob und wie diese HDTV-Strategie gerade in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise haltbar ist, bleibt abzuwarten. Die explodierenden Energiekosten der TV-Sender swerden sicherlich auf die HD-Kunden abgeschoben. Ob die das dann noch finanzieren können?
Quellen: Beitrag auf dwdl vom 24.5., HD+ bei wikipedia | Hintergrund: HDTV (dehnmedia-Archiv).
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25.5.2022 • Digitalradio: Femotion landesweit auch in Sachsen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Nach dem selbstverordneten Ausstieg aus der bundesweiten DAB+-Verbreitung schickt Teutocast (Leipzig) seinen Frauenkanal Femotion nach NRW auch im „Heimatland“ Sachsen auf Länderkurs. Der Medienrat der Medienanstalt SLM beschloß die Zulassung des Spartensenders und die Zuweisung von 60 CU für zehn Jahre. Es ist das zehnte Programm für den geplanten landesweiten DAB+-Multiplex.
Quellen: Presseinfo der SLM vom 25.5. | Hintergrund: DAB+ - Programme, Hintergrund in Sachsen.
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25.5.2022 • DVB-T2 HD: Ausschreibung für Bautzen/Görlitz
Die Medienanstalt SLM Übertragungskapazitäten hat eine Ausschreibung „für mindestens drei Fernsehprogramme“ im Multiplex Bautzen/Görlitz (Kanal 27) beschlossen. Der Wortlaut der Ausschreibung soll Ende Juni veröffentlicht werden.
Anfang Februar hatte der Netzbetreiber SGS Rundfunkgesellschaft bereits den Sendestart von SonnenklarTV und More Than Sports TV mitgeteilt und zwei weitere Programme „ab Mitte Februar“ angekündigt.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 25.5. | Hintergrund: DVB-T2 HD in Sachsen.
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25.5.2022 • DVB-T2 HD: Noch ein Shoppingkanal über Antenne
Freenet TV „ShopLC ist eine perfekte Ergänzung für unser bisheriges Programmportfolio, um unseren Zuschauerinnen und Zuschauern eine noch größere Vielfalt zu bieten.“ Mit diesen Worten kommentiert der Plattformbetreiber Freenet bzw. die Mutterfirma Media Broadcast den Sendestart des nun fünften Shoppingkanals über DVB-T2 HD. Wie die Wettbewerber ist ShopLC über Antenne frei empfangbar. Der Sender ersetzt den Eigenwerbekanal „Jetzt testen in SD“, erscheint aber auch in der Programmliste für die mit DVB-T2 HD verkoppelte Internet-Plattform Freenet Connect.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 25.5. | Hintergrund: Freenet TV.
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23.5.2022 • Digitalradio: Stuttgarter Neubautunnel mit 35 Programmen
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der neu eröffnete Rosensteintunnel in Stuttgart wurde mit Technik für die DAB+-Multiplexe des SWR (Block 9D), der baden-württembergischen Privatradios (11B) und des Bundesmux 1 (5C) ausgestattet. Damit ist der Empfang von 35 Programmen gewährleistet, so der SWR heute.
Der 1.300 Meter lange Abschnitt der B10 (klickbare Grafik: stuttgart.de) unterquert den Rosensteinpark und Teile der Wilhelma. Seit 2014 wurden bis April 2021 456,05 Euro verbaut. Die Fertigstellung eines Anschlusses an die B14 ist 2024 vorgesehen.
Im Notfall können die Autofahrer über das Radiogerät mittels einer Durchsage informiert und instruiert werden. Laut dem SWR sind im Bundesland sieben Tunnels mit DAB+ ausgestattet. Nach Bundesrecht ist in Tunnels ab 400 Meter Länge der Radioempfang zu sichern.
Nachtrag : Im Mittelgebirgsland Ba-Wü sind rund 60 Tunnel bekannt, die über 400 Meter lang sind. Etwa 12 befinden sich im Raum Stuttgart.
Quellen: Presseinfo des SWR vom 13.5., Projektseite von stuttgart.de | Hintergrund: Programme für Ba-Wü, Tunnel.
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23.5.2022 • Österreich: Bei gotv gehen die Lichter aus
Beim österreichischen Musikfernsehen gotv gehen die Lichter am 31. Mai auf allen Sendewegen aus. Das ist einer kurzen Bemerkung auf der Website und einer knappen Texteinblendung ins Sendebild. Für DVB-T bzw. DVB-T2 betrifft das regionale C-Multiplexe für die Steiermark (Mur-Mürztal, K 21), Tirol (Unterinntal, K 36), Vorarlberg (Bregenz, K 41) und Wien (K 41).
Der Sender für die junge Zielgruppe war am 1. Oktober 2002 gestartet und sah sich als Alternative zu MTV & Co. In der letzten Zeit wurden längere tägliche Sendestrecken einem TV-Shop überlassen und Kabelverträge sollen gekündigt worden sein. Das deute laut Berichten auf finanzielle Schwierigkeiten.
Quelle: Info auf gotv-Homepage vom 19.5. | Hintergrund: DVB-T2 (SimpliTV) in Österreich.
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20.5.2022 • Frankreich: DAB+ in drei weiteren Regionen
Seit dem 17. Mai kann in drei weiteren Regionen Frankreichs DAB+ empfangen werden, teilt die Medienbehörde Arcom mit. Die Großräume Orléans (mit Blois, Montargis), Poitiers (mit Châtellerault, Niort) und Tours (mit Descartes) bekamen jeweils 13 Programme. Die Sendenetze sollen durch Leistungserhöhung bzw. neue Sendeanlagen ausgebaut werden. Für die drei Stadtgebiete gehen schon am 27. Juni weitere lokale Multiplexe mit ebenfalls je 13 Programmen auf Sendung. Die Versorgung mit DAB+ soll von 40 Prozent Ende 2021 bis Jahresende auf 50 Prozent ausgebaut werden.
In der neuen Medienbehörde Arcom gingen zum Jahreswechsel die frühere Rundfunk-Regulierung CSA und die für den Schutz vor Urheberrechtsverletzungen im Internet zuständige Hadopi auf.
Quelle: Presseinfo von Arcom vom 17.5., Ausbauplanung 2022 bis 2024 (12/2021) | Hintergrund: DAB+ in Frankreich.
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19.5.2022 • Digitalradio: Münchner Kirchenradio erweitert Sendegebiet
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Das MKR-Münchner Kirchenradio sendet seit Mitte Mai auch im oberbayerischen Voralpenraum auf DAB+. Das Sendegebiet des Multiplexes Oberland/Südost Oberbayern (Block 7A) ergänzt die bisherige digitale Verbreitung im Münchner Stadt-Multiplex (Block 11C). Das vom katholischen Michaelsbund verantwortete Programm erreiche bisher um 27.000 Zuhörer täglich. Die Medienanstalt BLM hatte dem Sender Anfang April 60 Capacity Units (80 kbit/s, Fehlerschutz EEP 3A) zugewiesen.
Quellen: Presseinfo des Michaelbundes vom 18.5. | Hintergrund: Programme lokal und Hintergrund für Bayern.
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19.5.2022 • Tschechien: Frequenzprovisorium bei DAB+ soll 2023 enden
Die Telekom-Behörde Tschechiens will ein Frequenzprovisorium beenden: Die Behörde betreibt technische Planungen und bereitet eine Ausschreibung vor, um den vier regionalen Multiplexen für Privatsender angemessen hohe Sendeleistungen zur Verfügung zu stellen. Zuweisungen könnten im kommenden Jahr und im Umfeld des 100. Radiojubiläums in der damaligen Tschechoslowakei am 18. Mai 2023 erfolgen, kündigt die Behörde an.
Den vier aktiven regionalen Ensembles für Privatsender stehen bisher Sendeleistungen von höchstens 1 kW (vergleichbar mit dem alten DAB in Deutschland vor 2011) zur Verfügung. Im Gegensatz dazu kann die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt CRo mittels einer in zwei Regionen (Blocks 12C, 12D) geteilten nationalen Abdeckung und mit Sendeleistungen von bis zu 10 kW (für Prag und eine weitere Stadt sogar 20 kW) etwa 95 Prozent der Bevölkerung (siehe klickbare Grafik) über DAB+ versorgen.
Übrigens sind im Prager Mux der Firma Color die deutschen Programme Schwarzwaldradio und Schlagerradio zu hören.
Quelle: Meldung von Digitální rádio vom 18.5., DAB+-Homepage | Hintergrund: DAB/DAB+ in Großbritannien.
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19.5.2022 • England: DAB+ ist wichtigster Empfangsweg im UK
72 Prozent der Hörer von Privatradios in Großbritannien und 65 Prozent der BBC-Hörerschaft nutzen digitale Empfangswege für das Radio. Die digitale Verbreitung zog im 1. Quartal 2022 im Schnitt 67,9 Prozent (+3,4 Prozent zum Q4/2021) der Hörerschaft auf sich. Mit 41 Prozent der gesamten und 60 Prozent der Hörzeit über digitale Sendewege bleibt DAB/DAB+ der wichtigste Ausspielweg des britischen Hörfunks. Das teilt das Institut Rajar mit.
Demnach hörten von Januar bis März rund 42 Mio. Erwachsene bzw. 75 Prozent (40 Mio.; 72 Prozent) der Bevölkerung Radio mit digitalen Geräten. Der Digitalanteil der Hörzeit zuhause stieg von 69 auf 72 Prozent, der entsprechende Wert im Auto von 51 auf 54 Prozent. Treiber dieser Entwicklung sei vor allem der Nutzungsanstieg von Webradio auf 22 Prozent vom gesamten bzw. 33 Prozent vom digitalen Radiokonsum. Abgeschlagen ist der Verbreitungsweg DVB-T mit 4,5 Prozent der gesamten bzw. 7 Prozent der digitalen Hörzeit.
Der Radiokonsum über analoge Sendewege - einschließlich der im UK wichtigen Mittelwelle - sackte weiter und auf nun 32 Prozent des gesamten Radiokonsums ab.
Quelle: Presseinfo von Rajar | Hintergrund: DAB/DAB+ in Tschechien.
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19.5.2022 • Digitalradio: Weitere Verzögerungen beim SWR-Netzausbau
Digitalradio0-Schriftzug ab 5/2107 Auf der DAB+-Internetseite des SWR werden folgende Änderungen zum weiteren Ausbau des SWR-Sendenetzes in Rheinland-Pfalz mitgeteilt:
Für den Standort Daleiden wird nun das zweite Halbjahr 2022 genannt. Im Gegensatz zu früheren Ankündigungen zu rechnen ist diesem Jahr nicht mehr mit der Inbetriebnahme in Bleialf, für die nun das zweite oder dritte Quartal 2023 genannt wird. Am Monatsanfang wurden bereits Verschiebungen für Mudersbach vom 2. in das 4. Quartal 2022 und der Standorte Hohe Derst und Oberes Ahrtal für einen unbestimmten Zeitraum in 2023 bekannt.
Für Baden-Württemberg bleibt es nach heutigem Stand bei der bisherigen Ankündigung von Inbetriebnahmen der Senderstandorte Herbrechtingen, Konstanz und Waldstetten Gmünd in diesem Jahr.
Quelle: SWR-Website vom 19.5. | Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg.
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17.5.2022 • Digitalradio: Neuer NDR-Sender in Niedersachsen
Digitalradio0-Schriftzug ab 5/2107 Der NDR wird morgen seinen DAB+-Multiplex am Standort Nienburg/Weser (Linsburg) aufschalten. Gesendet wird mit maximal 10 kW Leistung im Block 7A mit der NDR1-Regionalisierung für Hannover.
Laut dem NDR wird von der Sendeanlage die Region zwischen Hodenhagen, Schwarmstedt, Wunstorf, Uchte, Sulingen und Bruchhausen-Vilsen versorgt. In Nienburg, Wietzen, Bücken, Hoya, Eystrup und Rethem sei jetzt der Indoor-Empfang des Programmpakets möglich. Zugleich werden die letzten Netzlücken längs der B6 zwischen Hannover und Bremen geschlossen.
Für Niedersachsen kündigt der NDR für dieses Jahr noch Aufschaltungen für die Regionen Braunlage/Harz, Vechta, und Hermannsburg an. Weitere neue Sendeanlagen sind für die Gebiete Elmshorn (Schleswig-Holstein) und Woldegk (Mecklenburg-Vorpommern) geplant.
Quelle: Mitteilung des NDR vom 17.5. | Hintergrund: Programme, Hintergrund in Niedersachsen.
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17.5.2022 • Spanien: Neuer Vorstoß zur Einführung von DAB+
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Die Bemühungen um die Einführung von DAB+ in Spanien gehen weiter. Wiederum ist es die Compromis-Fraktion, die im Senat eine entsprechende Änderung des Telekommunikationsgesetzes beantragte.
Spanien habe bereits ein Jahrzehnt und ein vielfältigeres Programmangebot samt der Gründung neuer Unternehmen verpasst. Gegenüber UKW werden immense Energieeinsparungen verhindert. Compromis-Senator Carles Mulet verweist desweiteren auf die von der EU vorgegebene Pflicht, den DAB+-Empfang in Radios für Neuwagen zu integrieren. Neben der besseren digitalen Empfangsqualität mache DAB+ das Radiohören unabhängig von Inhalteplattformen und dem Datenverbrauch. Mulet: „Während das digitale Radio in Europa jährlich um 8 % wächst und bereits fast 1.400 private Sender mit sehr guten Ergebnissen senden, widersetzt sich die PSOE (Regierungspartei, dehnmedia) hier der Digitalisierung des Radios.“ Die Regierung habe nicht einmal Mittel aus dem EU-Digitalisierungsfonds beantragt.
Quelle: Presseinfo von Compromis vom 16.5. | Hintergrund: DAB+ in Spanien.
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16.5.2022 • Digitalradio: Sechs neue BR-Sender bis Jahresende
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Bayerische Rundfunk hat die grobe Planung für den Ausbau seiner DAB+-Sendenetze von 77 auf 83 Standorte im Jahr 2022 mitgeteilt. Das ist ein Standort mehr als Ende 2021 angekündigt. Wie es weiter heißt wurde die Kooperationsvereinbarung mit der Medienanstalt BLM bis Ende 2030 verlängert. Diese Vereinbarung ist die Grundlage für die gemeinsame Nutzung eines landesweiten BR-Ensembles und weiterer sechs regionaler Abdeckungen durch Wellen des BR und privater Veranstalter.
Der Ausbau betrifft sowohl den landesweiten BR-Mux im Block 11D als auch die Regionalausstrahlungen an den sechs genannten Senderstandorten. Wie üblich werden aber keine Termine genannt. Im Plan sind:
Oberfranken (Block 10B) : Pegnitz
Mittelfranken (Block 8C) : Hersbruck
Unterfranken (Block 10A) : Neustadt am Main, Schweinfurt-Schonungen
Oberpfalz (Block 6C) : Fuchsmühl
Oberbayern (Block 10A) : Inntal (Ebbs, Österreich)
Bereits jetzt erreichen die BR-Ensembles 95 Prozent DAB+ innerhalb von Gebäuden und mobil 98,7 Prozent der Einwohner Bayerns.
Quellen: Presseinfo des BR vom 16.5. | Hintergrund: Programme und Hintergrund für Bayern.
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13.5.2022 • Unterhaltungselektronik: Weniger Fernseher werden teurer
gfu Fernseher bleiben weiter ein Schwachpunkt im Handel mit Geräten der Unterhaltungselektronik. Das bestätigt der Marktindex Hemix für das 1. Quartal im Vergleich mit den Werten des Vorjahresquartals.
Demnach konnte der Umsatz mit Fernsehern nur (um 2,9 Prozent auf 900 Mio. Euro) gesteigert werden, weil Handel und Hersteller der um 10,3 Prozent auf knapp 1,3 Mio. gesunkenen Stückzahl Preiserhöhungen um 14,7 Prozent auf 702 Euro (Durchschnittspreis) entgegen gesetzt hatten.
Unterm Strich bilanziert die GfK die Marktzahlen mit einer Umsatzssteigerung auf 7,5 Mrd. Euro (+6,2 Prozent). Dem konnten weder die Fernseher noch der gesamte Teilbereich der Unterhaltungselektronik mit 2 Mrd. Euro Umsatz (+4,2 Prozent) folgen. Während mit privaten Telekommunikationsprodukten eine Umsatzsteigerung um 16,5 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro erwirtschaftet werden konnte, fielen private IT-Produkte um 6 Prozent auf 2,1 Mrd. Umsatzeuro ab.
Bei Haushaltsgeräten spülten Elektrogroßgeräte 2,7 Mrd. Euro (+18,2 Prozent) in die Kassen der Händler bzw. Hersteller. Stückzahlen bzw. Daten zur Preisentwicklung wurden dazu nicht veröffentlicht.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 13.5.
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12.5.2022 • DVB-T2: UHF-Zukunft muss politisch entschieden werden
Terrestrik Die zukünftige Nutzung der sog. Kulturfrequenzen für den Rundfunk über 2030 hinaus muss auf höchster politischer Ebene gesichert werden. Im UHF-Restbandes werden die DVB-T2 HD-Programme übertragen. Im Vorfeld der Weltfunkkonferenz erinnert die Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen die Bundesregierung an die Zusage im Koalitionsvertrag, das UHF-Band „dauerhaft für Kultur und Rundfunk (zu) sichern“. Darauf soll die deutsche Delegation zur Weltfunkkonferenz 2023 verpflichtet werden, fordert die Allianz.
Die Allianz stellt fest, dass die Ansprüche Anderer die Kapazitäten des UHF-Bandes übersteigen. Man erkenne den Bedarf an Frequenzen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Militär und auch Mobilfunkunternehmen an. Diese nutzten jedoch ihnen zugeordneten Frequenzen „teilweise schon seit Jahren nicht oder nur zum Teil“. Eine „koprimäre“ gemeinsame und gleichberechtigte Nutzung des UHF-Restbandes kommt daher für die Allianz nicht infrage.
Die UHF-Frequenzen zwischen 470 und 694 MHz sind bisher ausschließlich für DVB-T2 HD und denn Produktionsfunk von Kulturveranstaltungen und Medien vorgesehen. 2009 und 2012 hatte das Fernsehen bereits den größten Teil des UHF-Bandes - den Bereich zwischen 694 und 862 MHz (TV-Kanäle 49 bis 69) - als sog. Digitale Dividende dem Mobilfunk überlassen müssen.
Die Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen ist eine gemeinsame Initiative von ARD, Deutschlandradio, Media Broadcast, den Medienanstalten, SOS - Save Our Spectrum, Sennheiser, VAUNET, ZDF und des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI.
Quelle: Presseinfo der Allianz vom 12.5., Koalitionsvereinbarung der Bundes-Ampel | Hintergrund: DVB-T2, Kampf um UHF.
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12.5.2022 • Rundfunkbeitrag: Erhöhung ab 2024 unvermeidlich?
Beitragsservice Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab 2024 erscheint angesichts der Inflation unvermeidlich. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) wolle eine Erhöhung aber in Grenzen halten, so Martin Detzel in einem Interview mit der FAZ. Der Betriebswirtschaftler ist seit 2012 Mitglied der KEF und seit Kurzem Vorsitzender der 16 Budget-Spezialisten, die den Bundesländern die Höhe des Rundfunkbeitrags vorschlagen.
Detzel geht davon aus, dass der Auftrag an die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten unverändert bleibt. Daher überrasche es nicht, „dass die Beiträge nominal steigen könnten. Selbst bei Berücksichtigung der Einsparmöglichkeiten“. Die KEF werde auch in Zukunft das „Einsparvolumen aus Rationalisierung, Kooperation und Digitalisierung“ gegenrechnen, „um die Belastung für den Bürger so gering wie möglich zu halten“. Detzel hob zudem die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien heraus, die „während der Corona-Pandemie und angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine meiner Meinung nach gewachsen“ ist.
Quelle: Meldung von DWDL vom 10.5. | Hintergrund: Rundfunkbeitrag.
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12.5.2022 • Kabel: Vodafone schaltet Radio auf Digital um
Kabelanschluß Vor einem Jahr hatte Vodafone die Abschaltung der Radioverbreitung über UKW in seinen Kabelnetzen angekündigt. Damit wird ab August begonnen. Ab dem Frühjahr 2023 ist der Radioempfang in den Vodafone-Netzen in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen nur noch mittels des digitalen Kabel-Standards DVB-C notwendig.
Für den Empfang kann prinzipiell jedes für DVB-C geeignete Gerät genutzt werden. Es gibt allerdings nur wenige Settop-Boxen, die mit ihren Anzeigen und Anschlüssen (z.B. zur Verbindung mit Audio-Anlagen) für den Radioempfang konzipiert wurden. Viele Kabelboxen haben kein Display, so dass eine Steuerung für den Radioempfang nur mit eingeschaltetem Fernseher möglich ist - was völlig unwirtschaftlich ist.
Der Ausstieg aus der analogen Radioverbreitung in Kabelnetzen hatte 2018 begonnen, die meisten Netzbetreiber nutzen nun den TV-Standard DVB-C. Nur zwei regionale Kabelnetzer bieten Radioprogramme in DAB+ an, wofür jedes DAB+-Heimradio mit Antennenanschluß geeignet ist. Ein Anbieter in der Schweiz nutzt zwar DAB+, dies jedoch in Frequenzen, die für die Terrestrik nicht frei gegeben sind. Daher sind dort teure proprietäre Radios mit erweitertem Frequenzbereich notwendig.
Quelle: Meldung von DF vom 12.5. | Hintergrund: DAB+ im Kabel.
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12.5.2022 • Digitalradio: Mux-Änderungen bundesweit und in NRW
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Das Projekt eines nationalen terrestrisch verbreiteten Frauenradios scheint ebenso gescheitert wie das einer Sportwelle auf Landesebene. Auf den Tag ein Jahr nach der Aufschaltung am 12. Mai 2021 wurde heute früh der Frauensender Femotion aus dem zweiten Bundesmux in den Privatradio-Mux für NRW verschoben. Dort ersetzt die Station der Teutocast-Gruppe den Schwesterkanal Sport NRW, der gar erst seit dem 4. Februar 2022 existierte.
Während Sportnachrichten aus NRW künftig im bundesweiten Schwesterkanal aufgehen sollen, führt Teutocast für Femotion einen „Streaming first-Ansatz“ ein, um das Programm „zum Go-To-Werbeumfeld für eine effiziente, zielgruppengenaue Ansprache von Frauen“ zu machen.
Den freien Platz im Bundesmux 2 belegt seit heute Brillux Radio und geht „ab morgen live auf Sendung“. Das firmeneigene Radio eines Münsteraner Herstellers von Farben, Lacken, Materialien und Werkzeugen für Renovierungen etc. ist nach der Aida-Reederei das zweite branchenfremde Unternehmen, das mit einem eigenen Radiosender deutschlandweit auf seine Produkte aufmerksam machen will.
Quellen: Presseinfos von NGR, Teutocast vom 14.4. | Hintergrund: DAB+ - Bundesmux 2 und NRW-Programme.
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10.5.2022 • Digitalradio: 2 neue Sendeanlagen für den Bundesmux 1
Digitalradio0-Schriftzug ab 5/2107 Der Sendenetzausbau für das erste nationale DAB+-Ensemble geht weiter. Laut einer Mitteilung von Deutschlandradio wurde der Block 5C am Senderstandort Uelzen für die niedersächsischen Landkreise Uelzen, Gifhorn und Celle in Betrieb genommen. Der NDR hatte seinen Sender dort schon im März aufgeschaltet. Heute folgt die Sendeanlage in Petkus im Brandenburger Landkreis Teltow-Fläming. Sie versorgt die Städte und Regionen um Luckenwalde, Jüterbog, Baruth/Mark und Dahme/Mark sowie die Region rund um Herzberg im benachbarten Elbe-Elster-Kreis.
In diesem Jahr soll das Sendenetz um insgesamt 12 (weitere 7) auf 161 Standorte erweitert werden, hatte Plattformbetreiber Media Broadcast im März angekündigt.
Quelle: Presseinfo von Deutschlandradio vom 9.5. | Hintergrund: DAB+-Bundesmux 1.
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9.5.2022 • DVB-T2: UHF-Band ist noch lange nicht für TV gesichert
Terrestrik „Wir wollen das UHF Band dauerhaft für Kultur und Rundfunk sichern.“ Es wird ernst um diesen Satz aus der Koalitionsvereinbarung der Bundes-Ampel, bei dem es um die Existenz von DVB-T2 HD und den Produktionsfunk sowie um die Unabhängigkeit der Medienverbreitung von Geschäftsmodellen des Mobilfunks geht.
In einem längeren Beitrag zum Thema verweist der Fachdienst DWDL heute u.a. auf eine Studie für die Bundesnetzagentur. Dort wird eine „kooperative Nutzung des UHF-Bands zwischen den interessierten Parteien oder eine Hauptnutzung durch den Mobilfunk bei Wegfall der Rundfunknutzung“ zur Disposition gestellt. Für DVB-T2 könnte das entweder das Ende oder - vor allem in der Fläche - einen Verlust von Programmvielfalt bedeuten.
DWDL erinnert auch daran, dass die Rundfunkkommission der Bundesländer die Bundesregierung an ihre Selbstverpflichtung erinnern musste, nachdem auch die Innenminister der selben Bundesländer ihre Hände nach dem UHF-Band für den Behördenfunk ausgestreckt hatten.
Der Beitrag zitiert auch aus einem Papier der Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen: Der terrestrische Fernseh-Rundfunk habe frühzeitig die Digitalisierung begonnen „und erfolgreich seine Rolle erfüllt, Bürgerinnen und Bürger niedrigschwellig, kostengünstig und verlässlich mit Qualitätsinhalten zu versorgen“. Das sei die „Basis, um auch über 2030 hinaus einen wichtigen Beitrag für den demokratischen Meinungsbildungsprozess und die digitale Teilhabe in Deutschland zu leisten“.
Quelle: Bericht von DWDL vom 9.5., Koalitionsvereinbarung der Bundes-Ampel | Hintergrund: DVB-T2, Kampf um UHF.
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7.5.2022 • Digitalradio: HSH Medienrat vertagt sich auf Anfang Juni
Digitalradio0-Schriftzug ab 5/2107 Die Entscheidung über die Zulassung des Regiocast-Kanals Barba Radio für Hamburg wurde erneut vertagt. Wie die Pressesprecherin der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein auf Anfrage von dehnmedia mitteilt, ist die Sitzung des Medienrates am 4. Mai ausgefallen. Das Gremium will am 8. Juni auch über die Besetzung des letzten freien Platzes im zweiten Hamburger DAB+-Ensemble beraten.
Quelle: Eigene Recherche | Hintergrund: Programme, Privatradios in Hamburg.
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6.5.2022 • Digitalradio: Small Scale-Projekt in BaWue ab 1. Juli möglich
Digitalradio0-Schriftzug ab 5/2107 Das Versuchsprojekt mit Small Scale DAB+ in Baden-Württemberg kann am 1. Juli auf Sendung gehen. Damit rechnet die Initiatorin Dana Diezemann.
Inzwischen stehe der Block 12B fest und die vorgesehenen drei Standorte Abstatt, Güglingen und Stocksberg sind für kleine Sendeleistungen koordiniert, so Diezemann im Rundfunkforum.
Quelle: Rundfunkforum vom 6.5. | Hintergrund: Programme, Privatradios in Baden-Württemberg.
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6.5.2022 • Digitalradio: Megaradio Mix auch auf DAB+-Hamburg
Digitalradio0-Schriftzug ab 5/2107 Im ersten Hamburger DAB+-Ensemble wurde jetzt das Musikprogramm Megaradio Mix aufgeschaltet. Das geht aus einer Hörermeldung hervor. Der Multiplex ist damit wieder komplett belegt. Es handelt sich um einen Ersatz für Megaradio SNA des gleichen Veranstalters aus Augsburg, das auch in Berlin per DAB+ zu hören ist. Megaradio SNA darf aufgrund von EU-Sanktionen wegen seines 50prozentigen Anteils von Inhalten des russischen Regierungssenders SNA nicht mehr verbreitet werden. In Berlin wurde Megaradio SNA bereits 2019 nach einem Gerichtsurteil abgeschaltet.
Quelle: Rundfunkforum vom 6.5. | Hintergrund: Programme, Privatradios in Hamburg.
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5.5.2022 • Digitalradio: Zwei Planänderungen beim SWR-Netzausbau
Digitalradio0-Schriftzug ab 5/2107 Der SWR hat zwei der acht bisherigen Plantermine für die Aufschaltung von DAB+-Sendern nach hinten verschoben. In Rheinland-Pfalz betrifft das den Standort Mudersbach, für den nun statt des 2. das 4. Quartal 2022 angegeben wird. Für die Hohe Derst wird nun 2023 statt 2022 genannt. Das ist der DAB+-Internetseite des SWR zu entnehmen. Bei den weiteren sechs gelisteten Senderstandorten in beiden SWR-Bundesländern gibt es keine Änderungen. Allerdings waren einige dieser Standorte bereits für 2020 oder 2021 angekündigt. Hintergrund dieser Verschiebungen könnte die 2021 verzögerte Erhöhung des Rundfunkbeitrages sein.
Quelle: SWR-Website vom 5.5. | Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz.
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4.5.2022 • Digitalradio: HR setzt Sender Hohe Wurzel in Betrieb
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Der Hessische Rundfunk hat heute am Standort Hohe Wurzel einen Sender für seinen DAB+-Multiplex im Block 7B in Betrieb genommen. Von dem Standort im Nordwesten von Wiesbaden aus wird der Empfang in der aus topografischen Gründen schwierig zu versorgenden Taunus-Region, insbesondere in Taunusstein und Umgebung, erheblich verbessert. In der Region Wiesbaden wird der Empfang innerhalb von Gebäuden verbessert.
Quelle: Presseinfo des HR vom 4.5. | Hintergrund: Programme, Privatradios in Hessen.
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4.5.2022 • Digitalradio: Niedersachsens NLM schreibt landesweit aus
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Als letztes Bundesland und gegen den Landtag öffnet sich nun auch Niedersachsen für die Verbreitung privater Radiosender über DAB+. Heute beschloss die Versammlung der Landesmedienanstalt NLM die Ausschreibung des Plattformbetriebes für eine landesweite DAB+-Versorgung. Diese ist in zehn Regionen gegliedert, so dass regionale wie überregionale Programme möglich sind. Die Antragsfrist endet am 13. Juni.
Mehr Vielfalt der Privatradios erwartet NLM-Direktor Christian Krebs und verweist auf die Begrenztheit der UKW-Frequenzen. „Hörerinnen und Hörer in Niedersachsen haben in Zukunft eine größere Programmauswahl und können auch Spartenprogramme leichter empfangen.“
Für die Sendegebiete Nordseeküste, Altes Land, Lüneburger Heide, Emsland, Oldenburger Land, Osnabrück, Weserbergland, Hannover, Braunschweiger Land, Göttingen/Harz stehen jeweils 864 Capacity Units für bis zu je 16 Programme zur Verfügung. Der ausgewählte Plattformanbieter soll zum Einen Programme mitbringen, die lokale, regionale und landesweite Berichte über Niedersachsen senden und dabei Sender aus dem Bundesland bevorzugen. Kürzlich wurde ein Ableger von Antenne Niedersachsen zugelassen, der „vorrangig über DAB+ verbreitet werden“ soll. Zum Anderen ist binnen eines Jahres nach Zuweisung mindestens ein Senderstandort je Region in Betrieb zu nehmen.
Die niedersächsische FDP hatte 2019 einen gegen DAB+ gerichteten Beschluß mit Lobby-Charakter zugusten des Mobilfunks im Landtag durchgesetzt. Sogar die Landesregierung, deren Koalitionäre zugestimmt hatten, ging später auf Abstand. Der u.a. als Bevormundung der Radiobranche kritisierte Beschluß und einzige derartige Vorstoß eines Landesparlamentes ist nun endgültig vom Alltag abgestraft. Die Privatradios schon vor knapp einem Jahr vor dem Parlament Druck für den Einstieg in DAB+ gemacht.
Quellen: Presseinfo, Ausschreibung der NLM vom 4.5. | Hintergrund: Programme, Privatradios in Niedersachsen.
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4.5.2022 • Digitalradio: Zweijahrestest mit Warnverfahren ist gestartet
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Mit dem heutigen offiziellen Start wurden Details zum neuen zweijährigen Pilotprojekt in Bayern mit Warnsystemen über DAB+ offiziell bekannt gemacht. Mit dem neuen Testnetz „stehen nun im Freistaat ausreichend Kapazitäten zur Verfügung, um neue Innovationen rund um DAB+ zu entwickeln und im Livebetrieb zu testen“, heißt es in einer Presseinfo von Bayern Digital Radio.
Der Netzbetreiber und andere Partner wollen mittels des vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) mitentwickelten Warndienstes EWF Notfall-Informationen der Behörden über DAB+ nicht nur an Digitalradios weiterleiten, sondern in Bayern auch über öffentliche Anzeigetafeln verbreiten. Bestätigt wird, dass auch der auf Verkehrsinfos aufsetzende Dienst TPEG Emergency Alerts and Warnings (EAW) in Erprobung geht. TPEG-EAW sendet über DAB+ und den Mobilfunk - auch abhängig vom Standort - die Infos samt Umfahrungshinweisen. Das Testnetz soll zugleich helfen, die Verbreitung programmbegleitender Infos zu optimieren und Programmlisten attraktiver zu machen. Das geschieht in Zusammenarbeit mit den nichtkommerziellen Radiosendern der Mediaschool M94.5 (München) und Max Neo (Nürnberg).
Gesendet wird von den Standorten Wendelstein mit 10 kW und Büttelberg mit 2 kW Leistung. Rein sendetechnisch könnten daher etwa eine halbe Mio. Menschen Den Block 10D indoor empfangen, mobil bzw. portabel outdoor sind es rund 1,9 Mio. Bayern. Das freut besonders die beiden Ausbildungskanäle, deren Reichweite erheblich wächst: Für M94.5 wird von einem Zuwachs von etwa 600.000 Hörern (portabler Empfang), für Max Neo sollen es in Mittelfranken etwa 126.000 Hörer mehr sein. Allerdings gibt nur wenige Radios, die mit dem EWF-Dienst umgehen können. Zwei Radios wurden für den Herbst angekündigt.
Bayern ist Dank massiver politischer und fördermässiger Unterstützung der DAB+-Primus unter den 16 Bundesländern: 40 Prozent aller Haushalte haben ein +-Empfangsgerät. Für Neuwagen und Radioempfänger mit Anzeige des Sendernamens ist ein digitales Empfangsteil Pflicht seit Ende 2020.
Quellen: Presseinfos von BDR, Mediaschool vom 4.5. | Hintergrund: Warnsysteme; Programme, Privatradios in Bayern.
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4.5.2022 • Digitalradio: Top FM baut Sendegebiet über DAB+ aus
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Top FM, bisher im Lokalmux der Landeshauptstadt auf DAB+ (Block 11C) aktiv, hat heute sein Sendegebiet nach Osten erweitert: Der Münchner Sender wurde für das Oberland und Südostoberbayern aufgeschaltet. Die Medienanstalt BLM hatte dem Anbieter kürzlich 60 CU im Block 7A - jedoch nur bis Ende März 2023 - zugewiesen.
Quelle: Meldung von satnews vom 4.5. | Hintergrund: Programme, Privatradios in Bayern (lokal).
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4.5.2022 • Satellit: Vier Programme ab November nur noch in HDTV
Sat-Schüssel Am 15. November wird die parallele SDTV-Verbreitung von One, Tagesschau24 und der Gemeinschaftsprogramme Phoenix und ARTE über Astra beendet. Die vier Kanäle sind dann über den Satelliten nur noch in HDTV-Bildqualität zu empfagen, teilt die ARD mit. Da die HDTV-Versionen der Programme bereits parallel über Astra gesendet werden, ist ein Suchlauf schon jetzt möglich.
Laut Astra sind 1,07 Mio. Haushalte direkt betroffen, die via Sat in der alten Bildauflösung empfangen. Über alle Verbreitungswege tun das noch rund 10 Prozent der Haushalte. Der Senderverbund kündigt eine Informationskampagne an.
Während Vodafone Arte bereits nur in HDTV in seinen Kabelnetzen verbreitet, verweist die ARD auf die Verantwortung der jeweiligen Kabelnetzbetreiber.
Vor fast genau zehn Jahren endete die analoge TV-Verbreitung über Astra. ARD und ZDF hatten damals zugleich zehn Programme in HDTV aufgeschaltet. Privatsender in HDTV sind über Programmpakete wie HD+ (Sat) oder Freenet (DVB-T2 HD) in der Regel extra kostenpflichtig.
Quelle: Pressemitteilung der ARD vom 3.5.
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2.5.2022 • Digitalradio: „Zound1“ im Doppelpack für NRW
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Zwei neue Musikwellen komplettieren das Programmangebot des landesweiten DAB+-Multiplexes der NRW-Privatradios (Block 9D). Seit 10 Uhr senden Zound1 Max und Zound1 Mix. Die Teutocast-Gruppe hat damit ihre drei Programmplätze besetzt.
Auf der Website werden „handgemachte“ Musikprogramme angekündigt, die stündlich Nachrichten senden - auch für NRW. Dieses Programm verantwortet die Kölner Teutocast-Tochter ENERWE. Damit folgt Teutocast der ersten Ausschreibung, die inhaltliche NRW-Bezüge und die Gründung einer dortigen Betreiberfirma verlangte. Offen bleibt, ob Zound1 Mix dieser Auflage aufgrund der nachträglichen Zulassung unter dem Arbeitstitel „Feelgood Radio“ für die Leipziger Teutocast-Tochter Touricast. Das als „Feelgood Radio“ beworbene Programm soll „ohne viel Gequatsche“ auskommen, wie es auf der Homepage heißt.
Denkbar gering ist die Lebensdauer eines weiteren Programms aus dem Hause Teutocast. Erst seit Anfang Februar sendet Sportradio NRW; die Spartenwelle wird am 12. Mai durch den Frauensender Femotion Radio ersetzt, dessen bundesweite Perspektive auf DAB+ ein Jahr nach dem Sendestart endet.
„Im Sommer“ steht eine weiter Änderung im NRW-Ensemble bevor: Dann soll ein Gemeinschaftsprogramm etlicher Veranstalter (Arbeitstitel: Radio 345) über UKW und DAB+ auf Sendung gehen. Möglicherweise verzichtet einer der großen Anteilseigner - Antenne NRW und Radio NRW halten je 24,5 Prozent - auf eines ihrer Programme im DAB+-Paket (Noxx, Oldie Antenne), um die technischen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
Quelle: Homepage Zound1 vom 2.5. | Hintergrund: Programme, Privatradios in NRW.
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1.5.2022 • Digitalradio: Warnsysteme im Zweijahrestest in Bayern
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 Am 4. Mai beginnt ein technisches Pilotprojekt mit zwei Jahren Laufzeit in Bayern. Aufgabe des Testes ist die Erprobung von zwei Notfall-Warnsystemen, mit denen Behörden Warnmeldungen auf DAB+-Radios und auf Navigationssysteme schicken können. Das meldet radiowoche.
Im Test-Block 10D haben die Ausbildungsradios der Mediaschool Bayern Sendeplätze erhalten und erweitern damit zumindest während der Testzeit ihren Einzugsbereich. M94.5 im Großraum München und max neo im Nürnberger Großraum erreichen etwa eine halbe Million Menschen indoor und mobil bzw. portabel outdoor ca. 1,9 Million Menschen - zum Teil in bisher nicht versorgten Gebieten Oberbayerns und Mittelfranken, so die Mediaschool.
Der Block 10D wurde bis August 2017 landesweit genutzt. Welche der laut BNetzA-Liste mehr als 40 koordinierten Senderstandorte für das Projekt genutzt werden ist zur Zeit nicht bekannt. Seitdem arbeiten Private und der BR in zwei landesweiten Abdeckungen zusammen, von denen eine in sechs Regionen geteilt ist.
Mit dem Argument, Zugang zum Massenpublikum sei nicht erforderlich, hatte die BLM beiden Ausbildungsradios 2017 die UKW-Frequenzen entzogen und ihre terrestrische Verbreitung auf die Stadtmuxe München (Block 11C) und Nürnberg (10C) begrenzt.
In Bayern sind rund 40 Prozent aller Haushalte mit einem geeigneten DAB+-Empfangsgerät ausgestattet, so dei Mediaschool. Neuwagen und Radioempfänger mit Anzeige des Sendernamens müssen seit Ende 2020 ein digitales Empfangsteil haben.
Nachtrag : Die Medienanstalt BLM hatte bereits im Oktober 2021 den Test zweier mit DAB+ verbundenen Verfahren angekündigt. EWF bringt Sprachinfos und Laufbandtexte auf Radios und weckt diese aus dem Standby. TPEG2-EAW („Emergency Alerts and Warnings“) sendet Botfallinfos an geeignete Navigationsgeräte.
Quelle: Meldung von radiowoche vom 29.4. | Hintergrund: Warnsysteme; Programme, Privatradios in Bayern.
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1.5.2022 • Niederlande: Zweiter nationaler Multiplex sendet
Digitalradio-Schriftzug ab 5/2107 In den Niederlanden geht heute der zweite nationale DAB+-Multiplex für Privatradios auf Sendung. 13 Programme sind im Block 9C vorgesehen, der jedoch nicht rechtzeitig mit 29 geplanten Senderstandorten landesweit ausgebaut werden konnte. „Aufgrund der weltweiten Chipknappheit sind noch nicht alle Geräte ausgeliefert“, erläutert Radio Corp.-Direktor Herbert Visser. Er geht davon aus, dass das Netz bis zum Sommeranfang komplettiert werden kann.
2021 wurden die Stationen Radio Maria und Sublime zugelassen. Die Anbieter Talpa Network, DPG und Kink erhielten Lizenzen für je drei Programme. Talpa verteilt seine Ressourcen jedoch auf vier Programme. Jedoch starteten nicht alle der bisher bekannten Programme. So kommt nicht nur Sunlite von der Radio Corp. im Neuen Mux später. Das Programm bleibt b.a.w. im ersten nationalen Mux empfangbar, der im Block 7D zur Zeit besser ausgebaut ist. Wie weiter berichtet wird, ist auch Nostalgie im neuen Ensemble des Nachbarlands vertreten. Es soll möglicherweise Sunlime unternehmensintern ersetzen. Das Programm wird von der Firma Audiohuis Amsterdam als Franchise des französischen Eigentümers Energy produziert.
Quelle: Meldungen von Radiowoche vom 29.4., RadioWereld vom 27.4. und 28.4. | Hintergrund: DAB+ in den Niederlanden.



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