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Vorteile und Nachteile von DVB-T, DVB-S, DVB-C

Die Umstellung auf die digitale Sendetechnik läuft auf Hochtouren. In Deutschland sollte sie ursprünglich für alle Empfangswege - also Antenne, Satellit und Kabel - im Jahr 2010 abgeschlossen sein.

Dies war zwar für die Antenne Ende 2008 erledigt, während Ende 2009 für den Satelliten der Analogausstieg für den 30. April 2012 festgelegt wurde. Für das Ende der analogen Kabelverbreitung gibt es keinen Ausstiegstermin.

Entscheidend für die Wahl des „richtigen“ Empfangsweges sind zuerst die eigenen Fernseh-Gewohnheiten. Welche Programme sind interessant, ist Pay-TV gefragt?

Sat-Schüssel Zum Aufstellen einer eigenen Sat-Schüssel ist der freie Blick zum Südhimmel, zum Teil auch eine Genehmigung durch den Hausbesitzer nötig.
Kabelanschluß Kabelanschlüsse sind kostenpflichtig und oft in der Miete mit enthalten, werden jedoch nicht flächendeckend angeboten. Für die digitalen Angebote gibt es keine einheitlichen Kriterien - jeder Netzbetreiber bündelt die ihm vermarktungsfähig erscheinenden Free-TV-Programme zu Paketen und erhebt dafür Extragebühren.
Überallfernseh-Logo Ausserhalb der Ballungszentren stellten zumeist nur ARD, ZDF und die Dritten ihre Programme auf DVB-T um. Bundesweite private Programme sind außerhalb dieser Gebiete per DVB-T nicht verfügbar. Ausnahmen bestätigen die Regel. Verschiedene Landesmedienanstalten bemühen sich darum, lokalen und regionalen Programmanbietern kostengünstige Verbreitungsmöglichkeiten über DVB-T zu verschaffen.
Ausführliche Informationen über die technischen Unterschiede von DVB-T, DVB-S und DVB-C gibt es hier.


Digitales Fernsehen - die Empfangswege im Vergleich

Empfangsweg DVB-T
Antenne
DVB-S
Satellit
DVB-C
Kabel

Verbreitung Ballungsgebiete
ARD, ZDF: 90% Versorgung
europaweit Regionale, lokale Anbieter. Oft mit Mietvertrag gekoppelt

Fernsehen mindestens 4x mehr
Programme als analog
Hunderte Programme
auch aus dem Ausland
30 analoge, digital: ÖR Free-TV, Private (Aufpreis, Pakte regional unterschiedlich. Gerätewahl eingeschränkt.

Pay-TV Viseo+ (3 Regionen) Sky etc. Sky etc., sowie Kabelpakete

Radio nur in wenigen Regionen Hunderte Programme
auch aus dem Ausland
30 analoge (Grundgeb.)
digitale: Aufpreis

Einmal-Kosten
für jedes versorgte Gerät
Receiver ab ca. 80 Euro
Stabantenne ab 10 Euro
Receiver ab ca. 80 Euro
Schüssel ab ca. 80 Euro
Receiver ab ca. 120 Euro

Installation Zimmer- oder Dachantenne reicht hoher Aufwand
(Schüssel ausrichten)
Geringer Aufwand

Laufende Kosten Nur GEZ Nur GEZ GEZ plus Monatsgebühr
Preismodelle unklar

Wartung
Gemeinschaftsanlage
nur bei defekter Antenne bei Änderung der Programme ---

Empfang stationär
portabel
mobil
stationär
portabel (eingeschränkt)
---
stationär
---
---

Für Zweitgeräte ja nein nein

Dienste EPG und Videotext werden über alle Empfangswege angeboten
Ein Ersatz für VPS wird angeboten, aber von den Privaten nicht genutzt
MHP über alle Empfangswege möglich (Dienste eingestellt)

Internet wird z.Zt.
nicht angeboten
möglich
(Zusatzkosten)
regional angeboten
(Zusatzkosten)

Telefonie nicht möglich wird nicht angeboten regional angeboten
(Zusatzkosten)

Geräteangebot breites Angebot breites Angebot geringes Angebot, oft an Pay-TV bzw. Netz-betreiber gebunden

HDTV grundsätzlich möglich,
kommt erst mit DVB-T2
ARD HD, ZDF HD, Arte HD
Premiere (Zusatzkosten)
HD+ (P7S1, RTL)
Wie Sat, HD+ nicht in allen Netzen verfügbar

Hinweis: Pay-TV Verträge z.B. für Sky (früher: Premiere) sind an vom Anbieter vorgegebene Geräte gebunden. Die Privatsender tendieren ebenfalls zu einer Grundverschlüsselung - auch für ihre Free-TV Programme, der Nutzung dadurch kostenpflichtig wird.




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