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Aktuelles rund um den terrestrischen Rundfunk

Auf diesen Seiten finden Sie Nachrichten des laufendes Monats. Ältere News können im Monats-Archiv nachgeschlagen werden.

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28.3.2017 • DVB-T2 HD: Disney und Nickelodeon komplettieren Freenet
Acht Stunden vor Beginn der Umschaltaktiion verkündet Freenet TV vier neue Programme. Neu sind heute der Disney Channel und Nickelodeon, die sich in das ab Juli kostenpflichtige Programmpaket einreihen. Alle vier Programme kommen in FullHD. In der Aufregung ging wohl verschütt, dass die Mitwirkung von N24 und Tele5 bereits gemeldet wurde.
Quelle: Presseinfo von Freenet TV vom 28.3. / Hintergrund: DVB-T2 HD in Freenet TV.
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28.3.2017 • Digitalradio: Weltweiter Geräteverkauf schafft Schallmauer
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Der Verkauf von DAB- und DAB+-Radioapparaten hat die 50 Mio. Stück-Schallmauer überwunden.Laut WorldDAB wurden weltweit bislang 53 Mio. Geräte verkauft.
Laut WorldDAB liegt die Neuwagen-Ausstattung mit Digitalradios in Deutschland bei 21 Prozent. Das ist der vierte Platz hinter Norwegen (98%), England (87%) un der Schweiz (66%). Wesentlich enger geht es bei der Versorgung der Bevölkerung zu. Da erreichen neben den schon genannten Ländern auch Dänemark und die Niederlande Werte ab 95 Prozent.
Quellen: Presseinfo vom 28.3. und Statistisches von WorldDAB / Hintergrund: DAB+.
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28.3.2017 • DVB-T2 HD: MA HSH schreibt regionalen Privatmultiplex aus
Hamburg Die Medienanstalt MA HSH sucht einen Plattform-Anbieter für einen regionalen DVB-T2 HD Multiplex im Großraum Hamburg. „Die Rundfunkprogramme regionaler/lokaler Fernsehveranstalter, die bislang in Hamburg über DVB-T verbreitet werden, sind in den Plattformbetrieb einzubeziehen.“ Da winkt die MA HSH mit dem Zaunpfahl in Richtung des einzigen Programmes, worauf das zutrifft: Hamburg1 hatte seinen Umstieg auf DVB-T2 HD erst für November 2017 angekündigt.
Weiter heißt es: „Eine unverschlüsselte Verbreitung dieser Programme ist vom Plattformanbieter auf Wunsch zu gewährleisten.“ Die beteiligten Programme sollen zwischen SD+ und HDTV wählen können. Die Ausschreibung geht davon aus, dass eine Datenrate „von mindestens 22 Mbut/s“ bereit zu stesllen ist, was der Konfiguration des ZDF-MUltiplexes entspricht. Die der Ausschreibung beigefügte Karte (Grafik: MA HSH; klickbar) zeigt die Sendestandorte Heinrich Hertz-Turm und Höltigbaum und ein Sendegebiet, das über die Stadt weit hinaus reicht.
Die Ausschreibung werde möglich, weil laut MA HSH für die Metropolen-Region ein zusätzlicher Multiplex verfügbar ist. Anträge werden bis zum 10. Mai entgegen genommen. Die Zulassung für zehn Jahre wird in Aussicht gestellt.
Quelle: Presseinfo der MA HSH und Ausschreibung vom 28.3. / Hintergrund: DVB-T2 HD in Hamburg.
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28.3.2017 • DVB-T2 HD: Morgen den Suchlauf nicht vergessen
Morgen ist es soweit: Mit „einer der größten Umschaltaktionen der Rundfunkgeschichte Deutschlands“ geht DVB-T2 HD für 55 Mio. Einwohner in den Regelbetrieb. Mit DVB-T2 HD kommen mehr als 30 Programme in FullHD-Qualität per Antenne ins Haus. In etlichen Regionen gibt es erstmals terrestrisch private Programme. Jedoch werden die privaten HD-Kanäle als Freenet TV kostenplichtig vermarktet.
Hinweis
Noch 0 Tage bis
zum Regelbetrieb
von DVB-T2 HD!

Wann wird bei mir
umgestellt? Zum
Empfangscheck.


An 69 Sendestandorten beginnen die Umschaltungen ab Mitternacht. An 43 Standorten werden Multiplexe von ARD, ZDF, der zuständigen Landesrundfunkanstalt und von Freenet TV eingerichtet, von 26 weiteren werden nur die Öffentlich-rechtlichen senden. Insgesamt werden 327 Multiplexe aufgeschaltet.
In Bayern wird schon ab 23 Uhr an den Sendestandorten München (Olympiaturm) und Wendelstein geschaltet. Die nordbayerischen Türme Nürnberg, Dillberg und Büttelberg folgen ab Mitternacht. Während der umfangreichen Arbeiten kann es zu längeren Sendepausen kommen, bis gegen 12 Uhr alles erledigt sein soll.
Hier noch einmal alle betroffenen Sendeanlagen:
Bundesland Standort Bundesland Standort Bundesland Standort

Baden-Württ. Baden-Baden Hessen Darmstadt NRW Hagen
Heidelberg Frankfurt Kleve *
Karlsruhe Großer Feldberg Köln
Mannheim Hohe Wurzel Langenberg
Pforzheim Rimberg * Wesel
Reutlingen Würzberg * Wuppertal
S-Frauenkopf Mecklenburg-Vorp. HRO-Toitenwinkel Saarland Göttelborner Höhe *
Bayern Büttelberg * Schwerin Saarbrücken
Dillberg * Niedersachsen Aurich * Spiesen *
München Bad Pyrmont * Sachsen Leipzig
Nürnberg BS-Broitzem Sachsen-Anh. Brocken *
Wendelstein BS-Kraftwerk Halle
Berlin Alexanderplatz H-Telemax Magdeburg
Schäferberg H-Hemmingen * Wittenberg *
Scholzplatz * Sibbesse * Schleswig-Holst. Bungsberg *
Brandenburg Booßen * Torfhaus * Flensburg *
Bremen HB-Walle NRW Aachen HL Berkenthin
BHV-Schiffdorf BN-Venusberg HL Stockelsdorf
Steinkimmen * Dortmund Kiel
Hamburg H.-Hertz-Turm Düsseldorf Schleswig *
HH-Höltigbaum Essen Wedel *
HH-Moorfleet * Gummersbach * Thüringen Jena

Stand: 27. März 2017. Kursiv: Neue Sendeanlagen für alle Programme. Von den mit einem * gekennzeichneten Standorten kommen nur Programme von ARD und ZDf.

Spätestens ab morgen mittag werden in den Umstiegsregionen im Prinzip keine DVB-T Programme mehr gesendet. Aber eben nur im Prinzip: Vor allem die privaten Lokalprogramme lassen sich Zeit mit dem Umstieg.
Wichtig: Spätestens ab 12 Uhr Mittags müssen die betroffenen Zuschauer selbst aktiv werden. Ein Sendersuchlauf ist an allen DVB-T2 HD Geräten fällig. Was zu tun ist, kann man Geräte-Anleitung entnehmen. Wenn nicht alle vor Ort angebotenen Programme gefunden werden, kann man den entsprechenden Sendekanal per manueller Suche eingeben.
Einige Sendestandorte werden für DVB-T2 HD nicht mehr genutzt. In deren Einzugsbereich (z.B. Dequede in Sachsen-Anhalt und Rosengarten in Niedersachsen) könnte eine Neuausrichtung der Antenne sinnvoll sein.
Weitere große Umstiegsaktionen sind am 8. November 2017, im März und November 2018 geplant. Bis Mitte 2019 sollen keine DVB-T Sender mehr in Betrieb sein.
Quelle: Div. Presseinfos u.a vom BR vom 27.3.
Service im Web: Programme/Kanäle (dehnmedia), Suchlauf-Infos (NDR), Empfangsprognose (Projektbüro), Umschalt-Blog (MB).
Hintergrund: Umstiegsplanung, Freenet TV.
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28.3.2017 • DVB-T: Die „alte“ Antenne bleibt regional noch im Dienst
Überallfernseh-Logo Ganz verzichtbar ist DVB-T auch nach dem Umstieg am Mittwoch nicht. Die „alte“ Sendetechnik bleibt in einigen DVB-T2 HD-Ballungsräumen im Dienst - zumindest auf Zeit.
Das betrifft generell alle Lokalprogramme in Sachsen und Sachsen-Anhalt, die sendetechnisch von der Mugler AG betreut werden sowie den Unisender Ilmenau (Thüringen). Jedoch wechselt TV Halle den Kanal und ist ab Mittwoch auf K 40 zu finden. Der Stadtsender Hamburg1 bleibt bis Anfang November 2017 bei DVB-T, wechselt am Mittwoch aber zum Kanal 37. Schon auf dem neuen Kanal 36 sendet der NDR-Multiplex am Standort Cuxhaven; auch dort wird im November auf DVB-T2 HD geschaltet.
In Berlin konnten sich drei Shoppingkanäle und der Spreekanal nicht für die neue Sendetechnik entscheiden. Diese Programme senden ab Mittwoch mit DVB-T im Kanal 47.
Der Lokalkanal MünchenTV hatte 2015 den Rückzug von DVB-T mit der damaligen Unmöglichkeit von HDTV begründet. Jetzt erklärt Geschäftsführer Uwe Brückner auf Anfrage von dehnmedia: „Wir warten weiterhin mit einer Ausstrahlung, bis technische und finanzielle Fragen geklärt worden sind.“
Prinzipiell gilt: Spätestens am Mittwoch mittag ist in den Umstiegsregionen ein Suchlauf der DVB-T2 HD-Empfänger notwendig. Und: Die neuen DVB-T2 HD-Empfangsgeräte sollten auch DVB-T empfangen können.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DVB-T2 HD, Programme in den Bundesländern.
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27.3.2017 • DVB-T2 HD: 2 Aufschaltungen wurden verschoben
Aufmerksame Leser haben schon gemerkt, dass in der heutigen Meldung nur von 69 statt 70 Sendestandorten (davon 43 statt 44 für Freenet) und von 327 statt 329 Sendeanlagen die Rede ist. Zwischenzeitlich wurde entschieden, die Aufschaltungen der Multiplexe des ZDF und von Freenet in Iserlohn (NRW) und des ARD-Mux Kerlingen (Saarland) auf einen späteren Termin zu verschieben. Das teilte Media Broadcast auf Anfrage mit.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DVB-T2 HD im Saarland und NDR.
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27.3.2017 • DVB-T2 HD: Last Minute-Entscheidung von HSE24
Der Shopping-Kanal HSE24 wird, wie zuvor der Wettbewerber QVC, ab Mittwoch über DVB-T2 HD frei empfangbar sein. Von HDTV ist in dieser Presseinfo, wie bei der Ankündigung des Einstiegs von QVC, nicht die Rede.
In einer Presseinfo zitiert Media Broadcast heute den Geschäftsführer Finanzen, Recht & Reichweite des Kanals, Ralph Brugger: „Als langjähriger Partner setzen wir auch künftig auf die Terrestrik und werden mit unserer Sendermarke HSE24 nun auch an solchen Standorten vertreten sein, an denen das Angebot von HSE24 bislang noch nicht zu sehen war.“
Quelle: Presseinfo von Freenet TV vom 27.3. / Hintergrund: Freenet TV.
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27.3.2017 • DVB-T2 HD: „Ausgeklügelte“ Hauruck-Aktion am Mittwoch
Mit „einer ausgeklügelten Choreografie“ - auf gut deutsch: mit einer Hauruck-Aktion - stellt Media Broadcast am Mittwoch zwischen 00 und 12 Uhr die Sendetechnik auf DVB-T2 HD um. Das betrifft 69 Sendestandorte und 327 Sendeanlagen. Von diesen sind 129 Anlagen an 43 Standorten für das ab Juli kostenpflichtige private Paket Freenet TV vorgesehen.
Im Einsatz rund 200 Techniker und zahlreiche Messfahrzeuge; kontrolliert wird auch an vielen festen Messpunkten. Wer mag kann das Geschehen verfolgten: Über den Ablauf gibt ab morgen um 19 Uhr ein Blog zeitnah Auskunft.
Die offizielle (klickbare) Karte zeigt den Empfangsbereich von DVB-T2 HD ab Mittwoch. In den flächig markierten Gebieten werden die öffentlich-rechtlichen und privaten Programme verbreitet. ARD und ZDF senden ihre Programme darüber hinaus auch in den schraffiert markierten Regionen.
Mit einer Ausnahme (QVC senden sämtliche Programme in FullHD. Der HDTV-Modus 1080p mit 1920 mal 1080 Pixeln und 50 Vollbildern pro Sekunde bringt die derzeit bestmögliche sendbare Bildqualität ins Haus - besser als per Satellit oder Kabel.
Der „harte“ Umstieg in nur einer Nacht und großen Teilen des Landes ist notwendig, weil die Frequenzen für einen Parallelbetrieb nicht ausreichen. Durch Versteigerungen an den Mobilfunk wurden dem Fernsehen 2010 und 2015 die Kanäle 49 bis 69 weggenommen - also etwa fast die Hälfte der Senderessourcen.
Quelle: Presseinfos von Media Broadcast und Projektbüro vom 27.3. / Hintergrund: DVB-2 HD in den Bundesländern, Umschalt-Blog.
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25.3.2017 • DVB-T2 HD: Muss ich handeln? / Tipps für Mittwoch
Vielen Zuschauern könnte am kommenden Mittwoch, dem 29. März eine unangenehme Überraschung bereitet werden: Die Fernsehprogramme sind weg. Wenn das so ist empfangen Sie mittels DVB-T. Diese Sendetechnik wird am 29.3. durch eine neue ersetzt. Ob Sie davon betroffen sind, erfahren Sie schon vorher durch einen kurzen Blick in den ARD-Text: Dort teilt die Tafel 199 (Grafik klickbar) mit: „Wenn Sie diese Seite sehen, empfangen sie Ihr Fernsehprogramm über DVB-T.“
Die Initiative DVB-T2 HD bietet zusätzlich zur groben Übersicht auf der (klickbaren) Karte eine genauere Alternative im Internet: Beim Empfangscheck gibt man seine Postleitzahl ein und erfährt, wann die Technik-Umstellung in der Heimatregion an der Reihe ist und ob das private Paket Freenet TV dort in Aussicht steht. Außerdem gibt es Hinweise zum Antennenaufwand.
Wer einen Empfänger für DVB-T2 HD hat oder sich in den nächsten Tagen anschafft beachte bitte: Die Schaltarbeiten beginnen am Mittwoch um 00.00 Uhr und sollen zum Mittag abgeschlossen sein. Spätestens dann ist ein Suchlauf fällig, damit der Empfänger alle neuen Programme „kennt“ und damit man diese in der gewünschte Reihenfolge sortieren kann. Wie der automatische Suchlauf funktioniert hat die ARD für eine Anzahl von Geräten aufgelistet.
Wenn Sie die vom Gerät angezeigten Programme mit denen auf der dehnmedia-Seite für Ihr Bundesland vergleichen können Sie feststellen, ob alle Programme aufgefunden wurden. Fehlen mehrere Programme, ist ein manueller Suchlauf für den betreffenden Kanal sinnvoll.
Quelle: Eigene Recherche, Empfangscheck; Suchlauf-Hilfe der ARD (pdf, download) / Hintergrund: Programmlisten.
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25.3.2017 • DVB-T: Kanalwechsel in Cuxhaven
Überallfernseh-Logo In Vorbereitung auf DVB-T2 HD hat das NDR-Bouquet mit vier Dritten Programmen am Senderstandort Cuxhaven einen Wechsel vom Kanal 29 auf den Kanal 36 vollzogen. Der Umstieg auf DVB-T2 HD ist dort im November 2017 vorgesehen.
Quelle: Service-Info vom NDR / Hintergrund: DVB-T2 HD und DVB-T in Niedersachsen.
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24.3.2017 • DVB-T: Auch in Berlin bleibt ein Mux im Dienst
Überallfernseh-Logo Berlin Wie in Halle, Hamburg, in Sachsen und Sachsen-Anhalt wird auch in Berlin bis auf Weiteres in DVB-T gesendet. Das erfuhr dehnmedia von der MABB. In Berlin bleiben aber nicht, wie in den genannten Regionen, die lokalen Programme bei der alten Sendetechnik. Es handelt sich um die Shoppingsender 123TV, Channel21 und JuweloTV und den von etlichen Anbietern gestalteten Spreekanal. Diese Programme werden am 29. März von den Kanälen 59 bzw. 39 abgezogen und dann im Kanal 47 (bisher: 3. Programme) zusammen gefasst. Wie bisher teilen sich der Spreekanal (Mi, Sa, So 19 bis 22 Uhr, Do 19 bis 21.30 Uhr) und JuweloTV einen Programmplatz.
Hinweis: Alle DVB-T2HD Geräte können auch DVB-T Sendungen empfangen.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DVB-T2 HD und DVB-T in Berlin.
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24.3.2017 • DVB-T2 HD: Freenet TV auch als Monats-Abo
Freenet TV enthüllt weitere kleine Novitäten in seinem Internetauftritt. In der Rubrik Freenet TV aktivieren ist neuerdings die Möglichkeit versteckt, ein Monatsabo für 5,75 Euro abzuschließen. Bezahlt wird per Bankeinzug, Kündigung soll monatlich möglich sein. Dafür muss man sich als Kunde registrieren lassen und sein Bankkonto für die Lastschrift nennen und bekommt einen zusätzlichen Freimonat.
Media Broadcast hatte schon früher Alternativen für das Prepaid-Verfahren (mit Rubbelkarte für ein Jahr Freischaltung) angekündigt.
Im Handel werden auch Karten mit einem „persönlichen Aktionscode“ verteilt (siehe Grafik), die den Kunden einen zusätzlichen Gratismonat versprechen.
Quelle: freenet.tv am 24.3. / Hintergrund: Freenet TV.
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22.3.2017 • DVB-T2 HD: Zwei Privatprogramme frei empfangbar (3)
„Ab 29. März diesen Jahres strahlt Bibel TV sein Programm bundesweit auch über den neuen terrestrischen Empfangs-Standard DVB-T2 in HD Qualität aus.“ Diese Presseinfo des ökumenischen Senders bringt Licht in das von der Freenet-Presseagentur verursachte Chaos.
Die Agentur hatte BibelTV am 13. März als frei empfangbares Programm angekündigt. Weil der Zusatz HDTV fehlte, fragte dehnmedia nach und erhielt die Antwort: BibelTV und QVC „strahlen ihr Programm nicht in Full HD-Qualität aus“. Das war, was BibelTV betrifft, offenbar falsch. Bestätigt wird das, in dem Freenet weiterhin das Logo von BibelTV HD für die Ausstrahlungen zeigt. Im Gegensatz zu den anderen digitalterrestrischen Privatprogrammen sind BibelTV HD und der Shoppingkanal (dieser im 1/4 HDTV-Format 960x540p/50) frei empfangbar.
Quelle: Presseinfo von BibelTV vom 21.3. / Hintergrund: Freenet TV.
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22.3.2017 • DVB-T2 HD: Freenet stellt USB-Stick vor
Schon auf der IFA 2015 war ein USB-Stick für DVB-T2 HD angekündigt worden. Offiziell kommt der Stick morgen für 60 Euro in den Handel. Es handelt sich um den einzigen PC-Empfänger auf dem Markt mit Zugangsmöglichkeit zu den grundverschlüsselten privaten HDTV-Programmen der Freenet-Plattform auf PC und MAC.
Dafür muss man sich online registrieren, eine Software herunterladen und installieren. Dann kann man die Privaten - zunächst nur für einen Gratismonat - freischalten. Für die Verlängerung ist der Erwerb einer Guthabenkarte (69 Euro für ein Jahr) notwendig.
Zur Ausstattung gehören Videotext und ein 7-Tage-EPG. Für Aufnahmen gelten die bei Privatsendern üblichen Einschränkungen. Die Integration von HbbTV Version 1.5 für den Dienst Freenet TV Connect gibt es später. Geprüft werde die Integration von DAB+. In Arbeit sei eine Mobillösung für Freenet TV mit Smartphones, Tablets usw.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast, Meldung von teltarif.de vom 22.3.
Hintergrund: Freenet TV, Datenbank: 23 PC-Empfänger.
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22.3.2017 • DVB-T2 HD: Auch Tele5 und N24 in HDTV über Antenne
Die beiden bisher nur in ausgewählten DVB-T Regionen gesendeten Programme Tele5 und N24 swerden ab dem 29. März in HDTV und im größeren Verbreitungsgebiet des kostenpflichtigen Paketes Freenet TV ausgestrahlt. Das wurde heute vom Freenet-Veranstalter Media Broadcast während einer Pressekonferenz angekündigt.
Zusätzlich zu den damit grundverschlüsselten 17 Programmen von Freenet TV sei man - immerhin eine Woche vor Sendebeginn! - mit drei weiteren Veranstaltern über deren Beteiligung an der Plattform für HDTV-Kanäle privater Veranstalter im Gespräch.
Quelle: Meldung von DF am 22.3. / Hintergrund: Freenet TV.
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22.3.2017 • DVB-T2 HD: Freenet lässt weitere HbbTV-Kanäle blicken
Freenet setzt heute seine Informationsstrategie der scheibchenweisen Bekanntgabe von Neuigkeiten fort. Jetzt kommt etwas mehr Licht ins Angebot der HbbTV-Plattform Freenet TV Connect, das offiziell am 29. März startet. U.a. werden Streaming- Varianten von Euronews, CNN, eoTV und RheinMainTV sowie Apps von SportDigital und Kicker neu genannt. Es werden aber immer noch weitere Beteiligungen - zuvor war u.a. die Rede von 20 Streaming-Kanälen - angekündigt. Anfang März hatte Freenet zudem klargestellt, dass das für die HbbTV-Version 1.5 konzipierte Gesamtangebot derzeit nur mit einem Empfangsgerät komplett genutzt werden kann.
Gleichwohl sollten die Mediatheken und anderen direkt mit den DVB-T2 HD verbundenen HbbTV-Anwendungen der Programmanbieter („Red Button“-Inhalte) weiter funktionieren. Technische Voraussetzung ist die Verbindung eines für HbbTV-Gerätes ins Internet.
Quelle: freenet.tv am 22.3. / Hintergrund: Freenet TV Connect.
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22.3.2017 • Österreich: RTR versüßt DAB+-Einstieg mit 4 Mio. Euro
Österreich DABplus-Logo Schriftzug In Österreich stellt die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) für 2017 bis 2020 vier Millionen Euro für die Einführung von DAB+-Radio zur Verfügung. Das Geld aus dem Digitalisierungsfonds soll zur „Entlastung der Radioveranstalter bei den Übertragungskosten in den ersten drei Jahren“ verwendet werden, so Geschäftsführer Alfred Grinschgl. Für 15 Programme des aktuell ausgeschriebenen nationalen Muxes seien 1,5 Mio. Euro auf drei Jahre in degressiven Tranchen und weitere 0,5 Mio. Euro für etwaige regionale Muxe vorgesehen. Gefördert werden maximal 50 Prozent der Verbreitungskosten. RTR kalkuliert die Kosten eines Multiplexes mit 15 Programmen und 80 Prozent Reichweite je Programm und Jahr auf etwa 100.000 Euro. Weitere 2 Mio. sind für spätere Ausschreibungen vorgesehen. Einzelheiten zur Förderung sind dem „Konzept für die Mittelvergabe aus dem Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH für den Zeitraum 2017 bis 2020“ zu entnehmen.
Quellen: Presseinfo der RTR und Konzept vom 22.3. / Hintergrund: Regelbetrieb, Wiener Testprojekt.
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22.3.2017 • DVB-T2 HD: Serienkanal will über Antenne senden
Mit eoTV bringt sich ein auf europäische Serien spezialisierte Spartensender ins Gespräch für die terrestrische Verbreitung in HDTV. Nach Angaben der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) der Landesmedienanstalten wurde die Sendezulassung für ein frei empfangbares 24 Stundenprogramm via Satellit und DVB-T2 bei der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) beantragt. Das Logo findet sich aber auch auf einer heute aktualisierten Liste der Angebote der HbbTV-Plattform Freenet TV Connect.
Zur Zeit füllt eoTV die Abendlücke ab 20.15 Uhr auf dem privaten Kinderkanal RIC via Astra. Ein 24 Stunden-Stream in HDTV läuft seit Dezember auf der eigenen Website und bei WaipuTV. Der Sender wird vom Mehrheitsgesellschafter Jürgen Hörner geführt, der langjährig führend für ProSiebenSat1 tätig war.
Quelle: Presseinfo der KEK vom 20.3. / Hintergrund: DVB-T2 HD, Programme / Sender.
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21.3.2017 • Digitalradio: Verständigungsverfahren beim 2. Bundesmux
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 ZAK Ein sog. Verständigungsverfahren soll ausloten, welche Möglichkeiten es für Kooperationen der vier Bewerber um die Sende- und Programmplattform des 2. nationalen DAB+-Multiplexes gibt. Dies hat heute die ZAK-Kommission der Medienanstalten beschlossen und folgt damit Vorgaben des Rundfunkstaatsvertrages. Die Bewerber haben nun bis Ende April die Möglichkeit, ihre Bewerbungen zu konsolidieren, so die ZAK. Sollten danach weiterhin mehrere Bewerbungen vorliegen, entscheidet die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Medienanstalten über die Vergabe. Vor kurzem war um ein Bündnis von Göpel und Media Broadcast spekuliert worden.
Quellen: Presseinfo der ZAK vom 21.3. / Hintergrund: Bundesmux 2.
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21.3.2017 • Österreich: DVB-T schaltet in vier Bundesländern ab
Österreich Die im Oktober 2016 begonnenen Abschaltungen der letzten Sendeanlagen mit DVB-T gehen im Nachbarland weiter. Der 19. April ist der Stichtag für die Steiermark und das Südburgenland. Tags darauf folgen Oberösterreich und Salzburg. Danach ist der terrestrische Fernsehempfang in den genannten Bundesländern nur noch mit DVB-T2 möglich. Konkret betroffen sind die vier Programme des ORF und 3Sat, ATV, ATV2, Puls4 und ServusTV. In einzelnen Regionen betrifft die Umschaltung außerdem LT1 HD, DorfTV und WT1. Die genannten Programme können nach Registrierung bei SimpliTV und mit geeignetem Empfangsgerät kostenlos gesehen werden.
Die letzten Umstiegsschritte sind bereits terminiert. Tirol und Vorarlberg sind am 23. Oktober 2017 an der Reihe. Kärnten setzt den Schlußpunkt am 24. Oktober 2017.
Quelle: Infos bei dvb-t.at und simplitv.at / Hintergrund: DVB-T2 in Österreich.
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20.3.2017 • Österreich: Rundfunkgebühr wird erhöht
Österreich Die Rundfunkgebühr zur Finanzierung des Österreichischen Rundfunks (ORF) beträgt ab dem 1. April monatlich 17,21 Euro. Die Medienbehörde KommAustria bestätigte die Erhöhung um 1,05 Euro nach mehrmonatiger Prüfung der vom ORF vorgelegten Finanzplanungen bis 2021.
Die Prüfer konstatieren allerdings einige „Unwägbarkeiten“. „Es sei daher nicht auszuschließen, dass die beantragte Programmentgelterhöhung nicht ausreichen könnte, um den Finanzierungsbedarf des ORF bis ins Jahr 2021 völlig abzudecken.“
Die von den Haushalten zu leistenden Zahlungen sind tatsächlich höher, weil in Österreich verschiedene weitere Abgaben des Bundes und der Länder mit kassiert werden.
Quelle: Presseinfo von KommAustria vom 17.3. / Hintergrund: DVB-T2 und DAB in Österreich.
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20.3.2017 • Digitalradio: Nordwestradio wird wieder Bremen 2
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Das Nordwestradio wird wieder zu Bremen 2. Das und inhaltliche Änderungen plant Radio Bremen im Sommer 2017.
Bremen 2 sendete seit 1952 als Kulturradio für die Hansestadt. Die 2001 begonnene Zusammenarbeit als Nordwestradio mit dem NDR hatte einen finanziellen Hintergrund und war von Hörerprotesten begleitet. Nach Verbesserungen zugunsten der kleinen Anstalten im ARD-internen Finanzausgleich kann Radio Bremen das Programm jetzt in alleiniger Regie betreiben. Dies dürfte konzeptionellen Änderungen entgegen kommen, denn laut Programmdirektor Jan Weyrauch ist man mit der Akzeptanz des Programms nicht zufrieden.
Quelle: Meldung von Weser-Kurier vom 17.3. / Hintergrund: DAB+ in Bremen.
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19.3.2017 • DVB-T2 HD: Noch zehn Tage ...
... bis zum 29. März und der Umstellung auf DVB-T2 HD in allen Gebieten, in denen Programme der Senderfamilien ProSiebenSat1 und RTL mit DVB-T zu empfangen waren.
Für Antennenhaushalte gibt es dann erstmals HDTV-Programme - allerdings kosten die 15 privaten HD-Kanäle Geld - wie auf allen anderen Sendewegen. Ab dem 1. Juli (bzw. drei Monate nach Einschalten eines geeigneten Gerätes) verlangt Freenet TV 69 Euro pro Jahr. Das Werbe-Versprechen von bis zu 20 Programmen bei Freenet hat sich kurz vor Beginn des Regelbetriebs bei 15 Programmen eingependelt. Nicht kostenpflichtig sind zwei weitere private Programme - die aber nicht in HDTV senden.
Die nebenstehende Karte (klicken zum Vergrößern) zeigt das Empfangsgebiet von Freenet TV. Darüber hinaus zeigen schraffierte Markierungen Regionen, in denen ARD und ZDF zusätzlich - regional abhängig - 14 bis 17 Programme kostenlos anbieten.
Unterdessen versuchen konkurrierende Anbieter, verunsicherte Antennenzuschauer zu ködern. Geworben wird u.a. mit „günstigen“ Offerten für das Fernsehen mit Streaming-Diensten. Niemand sagt allerdings, dass solche Angebote weitere Kosten mit sich bringen können: Z.B. für die Grundgebühren von Kabel- bzw. Internetanschlüssen oder einen schnelleren Internetzugang, eine höhere Flatrate. Verschwiegen wird auch, dass in der Grundgebühr von Kabelbetreibern (die oft in den Betriebskosten der Miete versteckt ist) nur analoge Programme enthalten sind - die bis Ende 2018 abgeschaltet werden sollen. Kabelzuschauer müssen wahrscheinlich endgültig zusätzlich zahlen, wenn die digitalen SD-Programme ab 2023 abgeschaltet oder kostenpflichtig werden. Vodafone/Kabel Deutschland hatte sich vor wenigen Wochen mit einer unseriösen und einer von BNetzA abgemahnten Werbekampagne besonders negativ hervorgetan.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DVB-T2 HD, Programme / Sender, 1772 Produkte in der Datenbank.
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16.3.2017 • Digitalradio: Länderkommission diskutiert die Roadmap
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Die Rundfunkkommission der Bundesländer hat gestern den „Aktionsplan für die Transformation der Hörfunkverbreitung in das digitale Zeitalter“ - kurz die vom Digitalradio-Board (ohne Zustimmung des VPRT) erarbeitet Roadmap - zur Kenntnis genommen. Das Digitalradio Büro teilt dazu mit, dass u.a. die Unwirtschaftlichkeit der UKW- und Internetversorgung in schwierigen topografischen Lagen diskutiert wurde. Daher seien Alternativen wie DAB+ notwendig, stellt DRD ein eher dürftiges Ergebnis heraus.
In der von Rheinland-Pfalz geleiteten Kommission bereiten Vertreter aller Bundesländer die rundfunkpolitischen Entscheidungen der Landesregierungen und Länderparlamente vor.
Quellen: Presseinfo von DRD vom 16.3. / Hintergrund: Roadmap.
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16.3.2017 • Digitalradio: NDR mit Digitalradio auf der CeBIT
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Der NDR stellt seinen Auftritt auf der Computermesse CeBIT (20. bis 24. März, Messe Hannover, Halle 12) ins Zeichen von DAB+. Ein Schwerpunkt der Präsentation liegt auf Mobilitätsdiensten. So werden u.a. Verkehrsinformationen mit TPEG in einem Cockpit gezeigt und das Entstehen einer Verkehrsfunkmeldung vorgeführt. Teil der Gerätepräsentationen sind DAB+-Nachrüstlösungen und Serienausstattungen für Autos. Informiert wird auch über den Ausbau des NDR-Sendenetzes. Ein weiterer Beratungs- und Präsentationsteil ist dem Umstieg auf DVB-T2 HD gewidmet.
Quellen: Presseinfo des NDR vom 16.3. / Hintergrund: Mobilitätsdienste.
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16.3.2017 • Digitalradio: LMK forciert Small Scale DAB-Konzept
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Die Rheinland-Pfalz Medienanstalt LMK hat gestern bei ihrem MedienColloquium Technik den mit der Hochschule Kaiserslautern entwickelten DAB-Kleinleistungssender „ODR2go“ offiziell vorgestellt und im Kanal 12A den Sendebetrieb demonstriert.
Das u.a. in der Schweiz und England eingesetzte Konzept nutzt Open Source-Software des Opendigitalradio-Projektes. Es biete Lokal- und Bürgerradios eine bezahlbare und betriebssichereSendetechnik für lokale Ausstrahlungen. LMK-Technikchef Joachim Lehnert kalkuliert die Kosten eines 100 Watt Small Scale DAB-Senders ab 7.500 bis 15.000 Euro, abhängig von den Ansprüchen an Signalgüte und Betriebssicherheit. Die Technik ist in zwei Flightcases untergebracht, die Stromversorgung erfolgt aus der Steckdose. Mit der als studentisches Projekt entstandenen Bedienoberfläche sei Small Scale-DAB erstmals ohne Linux-Kenntnisse bedienbar und aus der „Bastelecke“ herausgekommen. Die LMK bietet die Anlage zur Ausleihe z.B. für Eventproduktionen und zum Nachbau an.
LMK und Hochschule Kaiserslautern hatten die Anlage und deren Vorgänder u.a. während der Veranstaltungsradios Karlopolis 2015 und 2016 im Testeinsatz. Nach Angaben der LMK wird dieses Konzept neben der Schweiz, England, Frankreich (seit 2014 Muxe Marseilles, Nantes, Paris) und Dänemark (seit 2011 Nivaa, Aarhus) eingesetzt, zum Teil auch in Gleichwellennetzen. In Rheinland-Pfalz hatten Domradio Studio Nahe und a.fm Alzey Interesse an einer Small Scale-Ausstrahlung bekundet. Derzeit läuft in München ein Projekt des IRT, eine Ausschreibung der SLM für Leipzig und Freiberg ist angekündigt. Die Medienanstalt Saar bereitet ein Projekt vor. In NRW wollen mehrere Radios mit einem Rheinlandmux DAB gegen den Widerstand der Verlags-Lokalradios in die Regional-Luft bringen.
Quellen: Presseinfo der LMK und Vortrags-Infos vom 15.3. / Hintergrund: Small Scale DAB.
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15.3.2017 • Digitalradio: Betreiberbündnis für den Bundesmux 2?
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Unter Berufung auf den Infodienst text intern wird geldet, dass der Leipziger Unternehmer Göpel und Media Broadcast den zweiten Bundesmux zusammen betreiben wollen. 16 Programme seien geplant. Neben bestehenden Stationen wolle Göpel eigene neue moderierte Radioformate auf dem zweiten Mux platzieren. Spekulationen richten sich auch auf eine Beteiligung des Bauer Verlages am Programmangebot.
Die Meldung stellt den Charakter der Beteiligung von Media Broadcast aber gleich wieder in Zweifel: Das Bonner Unternehmen fungiere als „technischer Anbieter“ - also wohl als Dienstleister, nicht als Plattform-Partner.
Göpels Digital Audio Broadcast Plattform GmbH, Media Broadcast, der Radioveranstalter Absolut Digital und die Münchner Radi/o Digital GmbH hatten sich um den Betrieb einer Programm- und Sendeplattform beworben. Bis Mitte Mai haben sie Gelegenheit, Bündnisse zu schließen.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 15.3. / Hintergrund: DAB+- Bundesmux 2.
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15.3.2017 • DVB-T2 HD: Keine „über drei Millionen Geräte“?
Zwei Wochen vor dem offiziellen Start von DVB-T2 HD ist seitens des Netz- und Sendeplattformbetreibers Media Broadcast offenbar nichts Neues zu verkünden. Noch stärker als bisher drängt man die Betroffenen zum schnellen Einkauf: „Ansonsten laufen sie Gefahr, vor leeren Regalen zu stehen“. Denn „viele namhafte Hersteller gehen aufgrund der großen Nachfrage von Lieferengpässen kurz vor der Umstellung aus“.
Am 24. Januar hatte Media Broadcast dazu Entwarnung gegeben und „große Umsatzchancen für den Handel“ orakelt. Man habe „im Vorfeld mit allen namhaften Herstellern entsprechende Vereinbarungen getroffen, so dass die riesige Menge von über drei Millionen Geräten rechtzeitig zur Umschaltung am 29. März für den Consumer Electronics Markt produziert wird.“
Dabei waren bis Ende Januar 503.000 Boxen verkauft worden, dazu kommen noch die nicht erfassten Fernsehgeräte. Der Digitalisierungsbericht 2016 nannte 3,4 Mio. Haushalte, die von der Umstellung betroffen sind. Zeitgleich nannte Media Broadcast (wohl Zweitgeräte einbeziehend) noch höhere Zahlen: „Deutschlandweit nutzen mehr als 7,4 Millionen Haushalte DVB-T am TV-Gerät, am Laptop oder auf Mobilgeräten, das entspricht 19 Prozent aller TV-Haushalte, in Kernregionen sind es sogar bis zu 35 Prozent.“
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 15.3., Info vom 24.1. bei infosat, DF. / Hintergrund: DVB-T2 HD Umstiegsablauf, Freenet TV, Programme, Kanäle.
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15.3.2017 • AGF: Digitalisierung des TV-Kabels weiter sehr verhalten
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Trotz der im Juni stattfindenden Analogabschaltungen aller Kabelanlagen von Unitymedia mit 640.000 betroffenen Haushalten verlief die Digitalumstellung auch im Februar eher verhalten. Zum Umstieg entschlossen sich nur 70.000 Haushalte - also noch 10.000 weniger als im Vormonat.
Zum Stichtag 1. März zählt die AG Fernsehforschung (AGF) 35,06 Mio. Digitalhaushalte, entsprechend 91,5 Prozent der 38,32 Mio. TV-Haushalte in Deutschland. Anfang Februar wurden 34,99 Mio. Haushalte (91,3 Prozent) erfasst.
Quellen: Monatsstatistik der AGF per 1.3.2017, AGF-Übersicht 2001 bis 2013.
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15.3.2017 • DVB-T2 HD: Wo wird am 29. März umgestellt?
Noch zwei Wochen sind es bis zum Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 HD. Als Service von dehnmedia hier Informationen zu den Sendeanlagen, die am 29. März umgeschaltet werden.
Von 38 der genannten Standorte wird seit Ende Mai 2016 der DVB-T2 HD Pilot-Kanal verbreitet. Ab dem 29. März werden von dort aus je nach Region bis zu 17 Programme von ARD und ZDF, zwei frei empfangbare Spartenkanäle und das ab dem 1. Juli kostenpflichtige Paket Freenet TV mit 15 privaten Programmen in HDTV gesendet. Dieses gesamte Programmangebot in DVB-T2 HD kommt zusätzlich von sechs weiteren Sendeanlagen. Die mit einem * gekennzeichneten Sender gehen ebenfalls am 29.3. in Betrieb; von dort kommen nur die drei Multiplexe der ARD, des ZDF und der Landesrundfunkanstalten.
Bundesland Standort Bundesland Standort Bundesland Standort

Baden-Württ. Baden-Baden Hessen Großer Feldberg NRW Köln
Heidelberg Hohe Wurzel Langenberg
Karlsruhe Rimberg * Wesel
Mannheim Würzberg * Wuppertal
Pforzheim Mecklenburg-Vorp. HRO-Toitenwinkel Saarland Göttelborner Höhe *
Reutlingen Schwerin Kerlingen *
S-Frauenkopf Niedersachsen Aurich * Saarbrücken
Bayern Büttelberg * Bad Pyrmont * Spiesen *
Dillberg * BS-Broitzem Sachsen Leipzig
München BS-Kraftwerk Sachsen-Anh. Brocken *
Nürnberg H-Telemax Halle
Wendelstein H-Hemmingen * Magdeburg
Berlin Alexanderplatz Sibbesse * Wittenberg *
Schäferberg Torfhaus * Schleswig-Holst. Bungsberg *
Brandenburg Booßen * NRW Aachen Flensburg *
Bremen HB-Walle BN-Venusberg HL Berkenthin
BHV-Schiffdorf Dortmund HL Stockelsdorf
Bremen Steinkimmen * Düsseldorf Kiel
Hamburg H.-Hertz-Turm Essen Schleswig *
HH-Höltigbaum Gummersbach * Wedel *
HH-Moorfleet * Hagen Thüringen Jena
Hessen Darmstadt Iserlohn
Frankfurt Kleve *

Stand: 15. März 2017. Nachträgliche Änderung

Die Schaltarbeiten beginnen laut Initiative DVB-T2 HD am 29. März um 0 Uhr. Bis 12 Uhr soll die Umstellung von DVB-T auf die neue Technik beendet sein. Danach ist ein Sendersuchlauf an den DVB-T2 Empfängern notwendig.
Der Umstieg betrifft fast alle Programme an den genannten Sendestandorten. Nur Kanäle mit lokalem Charakter werden b.a.w. in DVB-T senden. Der Umstieg wird in weiteren Regionen im November 2017 fortgesetzt. Weitere Schritte sind für Frühjahr und Herbst 2018 angekündigt. Die letzten DVB-T Sendeanlagen sollen Mitte 2019 abgeschaltet werden.
Hintergrund: DVB-T2 HD Umstiegsablauf, Freenet TV, Programme, Kanäle.
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14.3.2017 • DVB-T2 HD: Hoher Bekanntheitsgrad
84 Prozent aller Nutzer von DVB-T sind über die bevorstehende Umstellung auf DVB-T2 HD informiert. Geht es um die Haushalte, die ausschließlich DVB-T nutzen, wissen sogar 94 Prozent Bescheid. Das stellt eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Initiative DVB-T2 HD fest.
Die Initiative macht Druck und „rät jetzt dringend, die Umstellung anzugehen und geeignete Empfangsgeräte anzuschaffen“. Für den 16. März wird ein bundesweiter Aktionstag der beteiligten Sender und Marktpartner angekündigt.
Quelle: Presseinfo der Initiative DVB-T2 HD vom 14.3. / Hintergrund: DVB-T2 HD Umstiegsablauf, Freenet TV, Programme, Kanäle.
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14.3.2017 • DVB-T2 HD: Infos für Zuschauer von SWR, MDR und BR
SWR, BR und MDR informieren über den Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 HD in ihren Sendegebieten.
Rheinland-PfalzIn Rheinland-Pfalz wird zunächst zwar keine Sendeanlage aufgeschaltet. Jedoch, so der SWR, sind Zuschauer in den Regionen Mainz und Ludwigshafen am 29. März von der Umschaltung betroffen. Im Herbst 2017 folgt der Raum Koblenz, im Frühjahr 2018 Kaiserslautern und weitere Regionen im Norden von Rheinland-Pfalz sowie im Herbst 2018 der Raum Trier umgestellt.
Der MDR kündigt einen Thementag unter dem Motto „Kleine Antenne, großen Fernsehen - DVB-T2 HD kommt“ am kommenden Donenrstag, 16.3., an. Informiert wird im gesamten Tagesverlauf in zahlreichen Sendungen aller Radiowellen und in den MDR Aktuell-Ausgaben des Fernsehens.
Auch beim Bayerischen Rundfunk wird noch einmal massiv informiert. Bayern2 sendet den ganzen Tag über diverse Beiträge, Infos gibt es in weiteren Bayern-Radiowellen. Im Fernsehen wird in Wir in Bayern und der Abendschau informiert.
Quelle: Meldungen zu SWR, MDR-Pressemitteilung vom 13.3. mit Programminfos, Presseinfo des BR vom 14.3.
Hintergrund: DVB-T2 HD Umstiegsverlauf, Programme, Kanäle, Standorte.
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14.3.2017 • DVB-T: Hamburg1 bleibt vorerst bei DVB-T, wechselt Kanal
Überallfernseh-Logo Das Stadtfernsehen Hamburg 1 bleibt noch bis November 2017 bei DVB-T, jedoch wird ein Kanalwechsel vorgenommen. Das Programm ist ab dem 29. März im Kanal 37 (zuvor: K 46) zu empfangen.
Hinweis: Alle DVB-T2 HD Empfangsgeräte empfangen auch DVB-T Sendungen!
Quelle: Info von HH1 vom 13.3. / Hintergrund: DVB-T und DVB-T2 HD für Hamburg.
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13.3.2017 • DVB-T2 HD: Zwei Privatprogramme frei empfangbar (2)
Media Broadcast hatte seit etwa Mitte Dezember 2016 den christlichen Sender Bibel TV HD (Screenshot klickbar) mit dessen Logo und auf diversen Werbematerialien beworben. Während diese Zeilen geschrieben werden ist das noch der Fall. Es ist aber eine Irreführung. Auf Nachfrage von dehnmedia zum Sendeformat von Bibel TV und QVC teilt die beauftragte Presseagentur mit: „Die beiden Sender strahlen ihr Programm nicht in Full HD-Qualität aus. In welchem Format genau – da müssten Sie sich bitte direkt an die Sender wenden.“
Die QVC-Pressestelle bestätigt auf Anfrage von dehnmedia, dass der Shoppingkanal „als qHD Programm im Format 960x540p/50 verbreitet“ wird.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: Freenet TV.
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13.3.2017 • DVB-T2 HD: Zwei Privatprogramme frei empfangbar (1)
Mit dem Logo von BibelTV HD hatte Media Broadcast schon länger geworben. Jetzt erfolgte die offizielle Bekanntgabe. Diese wird durch Nennung von QVC als weiteres frei empfangbares Programm ergänzt. Mit dem Shoppingsender hatte Media Broadcast sich schon im Juni 2016 „grundsätzlich über die kommerziellen Bedingungen zur Verbreitung via DVB-T2 HD verständigt“. Die Presseinfo nennt beide Programme jetzt allerdings ohne den Zusatz „HD“ oder „HDTV“.
Es bleibt damit gut zwei Wochen vor dem offiziellen Start von DVB-T2HD am 29. März bei nur 15 Programmen, die im kostenpflichtigen Paket Freenet TV angeboten werden.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 13.2. / Hintergrund: Freenet TV.
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12.3.2017 • DVB-T2 HD: NDR gibt Sendeleistungen im Norden bekannt
Der NDR hat jetzt die Sendeleistungen und Sendeparameter aller DVB-T2 HD Multiplexe in seinen vier Bundesländern veröffentlicht. Diese Angaben wurden in der dehnmedia-Datenbank eingepflegt. Die neuen Karten sind auf die Original-Dateien des NDR verlinkt. Dort finden sich zusätzlich zur Abschätzung des Antennenaufwands im Sendegebiet auch Hinweise mit regionalem Bezug zur Ausrichtung von Antennen.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DVB-T2 HD in Hamburg, MV, Niedersachsen, SH.
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11.3.2017 • Digitalradio: Erfolg mit gebrandeten Radios
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 DAB+-Radios mit dem Namen eines Programmanbieters und einer entsprechend vorprogrammierten Stationstaste bewähren sich am Markt. In den letzten fünf Jahren wurden laut Radio Horeb „60.000 DAB+-Radiogeräte mit blauem Radio Horeb-Einschaltknopf verkauft.“ Dank dieser Radios sei das Programm im Bundesmux 1 „auf einfachste Art und Weise zu empfangen“, so ein Vertreter des Exklusivvertriebs St. Lukas.
Nicht nur der Sender, der der katholischen Kirche nahesteht, nutzt Radios zur Hörerbindung. „Gebrandete“ DAB+-Radios bieten u.a. auch der Bayerische Rundfunk, der SWR und Schlagerparadies sowie eine Berliner Senderfamilie an.
Quelle: Aussendung von Radio Horeb vom 10.3. / Hintergrund: DAB+- DAB+-Radios.
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10.3.2017 • Digitalradio: Sendenetz - Ausbauplanungen für 2017
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Hier eine Zusammenfassung des Informationsstandes zu den Ausbau-Vorhaben für die DAB+-Sendenetze in Deutschland in diesem Jahr.
Bundesmux Laut Media Broadcast sind zehn neue Standorte vorgesehen. ukwtv.de nennt undatiert Garz (Rügen), Bad Mergentheim/Löffelstelzen und Oberammergau/Laber.
Baden-Württemberg Der SWR nennt Brandenkopf. Für den Privatkanal 11B nennt ukwtv.de den Standort Feldberg (Schwarzwald).
Bayern Im Sommer beginnt die gemeinsame Nutzung der regionalen Netze des BR in Franken mit Privatradios. ukwtv.de nennt als neue Standorte Hesselberg (K 8C) und Coburg (K10B). Die gleiche Quelle nennt für den landeweiten BR-Mux Rattenberg, Memmingen und Tegernseer Tal. Das IRT betreibt einen Small Scale-Piloten in München
Brandenburg Der RBB verweist auf fehlendes Geld für den Ausbau in Brandenburg über den Berliner Speckgürtel hinaus. Der Netzausbau erfolge daher erst, „wenn ein UKW-Abschalttermin in greifbare Nähe rückt. Ein Doppelbetrieb über das aktuelle Maß hinaus ist für uns leider nicht zu finanzieren.“ Im Januar hatte Intendantin Schlesinger noch erklärt, man wolle „die UKW-Funklöcher mit dem Digitalradio schließen“.
Hessen Der HR bestätigt die neuen Sendestandorte Biedenkopf (Sackpfeife) und Hoher Meißner. Laut ukwtv.de können Kreuzberg/Rhön und Darmstadt dazu kommen.
Mecklenburg-Vorp. Im Internet kündigt der NDR die Region Wismar für den „Sommer 2017“ und Güstrow für „Ende 2017“ an.
Niedersachsen Laut NDR sind Lingen und Göttingen für „Ende 2017“ geplant.
Nordrhein-Westfalen Der WDR verweist auf die Vorgaben der KEF. Man verfüge „die entsprechende Anerkennung des Finanzbedarfs vorausgesetzt frühestens 2021 über Geld für zusätzliche Investitionen ins Netz“.
Rheinland-Pfalz Der SWR kündigt Bad Marienberg an.
Sachsen, Thüringen
Sachsen-Anhalt
Mit einem Versorgungsgrad von 98 Prozent in der Fläche sei der MDR einer der Ausbau-Spitzenreiter. Weitere Planungen seien „nicht final spezifiziert“.
Ein Small Scale-Projekt soll im Sommer in Leipzig und Freiberg beginnen.
Schleswig-Holstein Der NDR nennt Heide für „Ende 2017“.
Quelle: Infos zu RBB und MDR von radio-wird-digital vom 9.3. / Hintergrund: DAB+.
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10.3.2017 • Österreich: Kartellbehörde winkt ATV-Deal durch
Österreich Österreichs Bundeswettbewerbsbehörde hat den Verkauf der ATV-Senderfamiliean den Österreich-Ableger Puls4 des ProSiebenSat1-Konzerns durchgewinkt. Auflagen sollen allerdings eine gemeinsame Werbevermarktung von ATV im Verbund mit Puls4 und den ProSiebenSat1-Kanälen verhindern. Diese Auflagen seien „geeignet, das Entstehen einer marktbeherrschenden Stellung der Zusammenschlusswerberin am Free-TV Nettowerbemarkt und eine Einschränkung der Medien- und Meinungsvielfalt zu verhindern“.
Der deutsche Medienunternehmer Herbert Kloiber (Tele5) hatte ATV 2008 übernommen, aber nie in die Gewinnzone bringen können. Der deutsche Konzern hatte erklärt, ATV weiterführen zu wollen. Von den Ablegern ATV2 (seit 2011) und ATVsmart (seit 2016) war nicht die Rede. Nach dem Deal ist Servus TV der einzige überregionale TV-Sender in österreichischem Eigentum (Red BullGruppe).
Quelle: Presseinfo der Behörde vom 9.3. / Hintergrund: DVB-T2 als SimpliTV in Österreich.
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9.3.2017 • Österreich: ORS sucht Programme für DAB+-Muxe
Österreich DABplus-Logo Schriftzug ORS, Betreiber von Rundfunknetzen in Österreich, sucht für seine Bewerbung auf die Plattform-Ausschreibung für DAB+ interessierte Programmveranstalter. Meldungen werden bis zum 15. März erbeten. Mit den Interessenten möchte ORS bis Anfang Juni - gemäß der Vorgabe der Ausschreibungen - verbindliche Vereinbarungen abschließen.
ORS der Medienbehörde KommAustria und den Radioverstaktern zwei Varianten der bundesweite Versorgung anbieten. Davon soll eine die Bedingungen übererfüllen (z.B. 80 Prozent Bevölkerungsabdeckung in 2 Jahren), eine zweite das geforderte Minimum (50 Prozent binnen eines Jahres, 75 Prozent nach 3 Jahren) einhalten. Eine regionale bzw. lokale Versorgung von ausgewählten Versorgungsgebieten wird ebenfalls angeboten.
ORS, ein Joint Venture des ORF und der Raiffeisenbank, sieht sich als erfahrenen Anbieter von Netzdienstleistungen - u.a. des derzeit laufenden DAB+-Pilotzen in Wien. ORS ist auch Plattformbetreiber des DVB-T2 Paketes SimpliTV und betreibt UKW-Sendenetze.
Quellen: Pressefino vom 9.3., Ausschreibung / Hintergrund: Regelbetrieb, Wiener Testprojekt.
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9.3.2017 • Digitalradio: Problemfelder und Erfolgs-Kriterien
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Mit Problemfeldern des digitalterrestrischen Hörfunks in Deutschland, die im kürzlich verabschiedeten DAB+-Roadmap („Aktionsplan ...“) angerissen sind, beschäftigte sich der Verein Digitalradio Deutschland vorgestern während seiner Fachveranstaltung „DAB+ im Dialog: Die Erfolgsfaktoren 2017“.
Für private Sender ist DAB+ eine Investition in die Zukunft mit starken wirtschaftlichen Perspektiven, so der Chef von Radio Energy Olaf Hopp. Er forderte auch für „DAB+ only Sender ... eine faire Chance“ am Werbemarkt. Daher müssten die digitalen Sender in der agma-Reichweiten-Forschung besser ausgewiesen werden.
Zu den Erfolgskriterien zähle die Radionutzung im Auto. DAB+ müsse „in punkto regionaler Netzabdeckung und Programmvielfalt noch interessanter werden, um Autofahrern einen besseren Mehrwert zu bieten“, forderte Volker Schott (Verband der Automobilindustrie). Autohersteller würden ab einer Kundennachfrage von 30 bis 40 Prozent über Serienausstattungen mit DAB+-Radios nachdenken, so Frank Nowack (Entwicklung Multimnediasysteme, Ford). Der aktuelle Wert liegt bei rund 21 Prozent der Neuwagen; 2015 waren es nur rund 14 Prozent. Aus Sicht des ADAC sind Radios mit den wichtigen Sendestandards einschließlich DAB+ u.a. mit Blick auf den grenzüberschreitenden Verkehr erforderlich. Kritik an der Autobranche kam von Mediamobile. Für den Anbieter von Verkehrsinformationsdiensten auf Basis von TPEG votierte Carsten Friedrich für Verhandlungen der Radioveranstalter, Autoindustrie und Sendetechnik. Man müsse verhindern, dass sich kostenpflichtige Dienste für Verkehrsinformationen und Telematik durchsetzen.
Politik-Vertreter zeigten sich vom Auszug des VPRT aus dem Digitalradio-Board wenig beeindruckt. Für die Bundesregierung geht Staatssekretärin Dorothee Bär (BVMI) bringt der dort verabaschiedete „Aktionsplan“ auch ohne den Verband von „ausreichend Rückenwind“ für das Ziel, „die Chancen für das Medium Radio auch in der digitalen Welt zu erhalten“. Einwände des VPRT, es handele sich um eine einseitige Bevorzugung von DAB+ wiesen Bär und die in Rheinland-Pfalz u.a. für Medienpolitik zuständige Staatssekretärin Heike Raab zurück. Das Papier fordere im Sinne von Technologieneutralität ab 2019 hybriden Empfangschips für Radiogeräte.
Quelle: Presseinfo von DRD vom 9.3. / Hintergrund: DAB+.
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9.3.2017 • Frequenzen: Mastwechsel beim NDR in Steinkimmen
Terrestrik Terrestrik Die Vorbereitung auf DVB-T2 HD war für den NDR vordergründiger Anlass, den Sendemast in Steinkimmen zu ersetzen. Der Neubau wurde notwendig, weil der Mast mit neuen Digitalantennen die statischen Vorgaben nicht mehr erfüllt hätte. Die Montage dauerte knapp vier Monate und kostete den NDR 5,6 Mio. Euro. Richtfest war bereits im vergangenen Juli, die neue Technik ist inzwischen in Betrieb. Ein offizieller Eröffnungstermin ist nicht vorgesehen.
Der neue Mast ist 285 Meter hoch und trägt Antennen für die DVB-T2 HD-Multiplexe von ARD, ZDF, NDR und Radio Bremen, den DAB+-Mux und weitere UKW-Wellen des NDR sowie Radio ffn und Antenne Niedersachsen. Von dort aus werden etwa 2,5 Mio. Hörer und Zuschauer im 80 km-Umkreis um Ganderkesee mit Radio- und TV-Programmen versorgt.
Der alte, nur 40 Meter entfernte, Mast war bei Errichtung 1956 mit 298 Metern Höhe das höchste Bauwerk in Deutschland. Im April beginnt der Abbau. (Foto: NDR-Dettmer).
Quelle: Eigene Recherche, Presseinfo des NDR vom 29.7.
Hintergrund: DAB+ in Bremen und Niedersachsen, DVB-T2 HD in Bremenund Niedersachsen.
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9.3.2017 • Digitalradio: Bundesmux 1 bekommt zehn neue Standorte
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Der Bundesmux 1 wird im Laufe des Jahres 2017 um weitere zehn auf 120 Sendestandorte ausgebaut. Das kündigte Media-Broadcast CEO Wolfgang Breuer auf der DRD-Veranstaltung in Berlin an.
Quelle: Presseinfo von DRD vom 9.3. / Hintergrund: DAB+- Nundesmux 1.
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8.3.2017 • DVB-T: TV Halle wechselt den Sendekanal
Überallfernseh-Logo Sachsen-Anhalt Im zeitlichen Zusammenhang mit der Umstellung auf DVB-T2 HD steht eine Änderung in Halle bevor: Am 28. März verlässt TV Halle seinen Sendekanal 55 und wechselt in den Kanal 40. Bis auf Weiteres sendet das Lokalprogramm im gewohnten DVB-T, das auch mit den neuen Geräten zu empfangen ist. Der K55 wird zeitweise für Magdeburg benötigt und danach im Zuge der Digitalen Dividende 2 aufgegeben.
Quelle: Meldung von digitalerrundfunk.de vom 2.3. / Hintergrund: DVB-T, DVB-T2 HD in Sachsen-Anhalt.
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8.3.2017 • DVB-T2 HD: Kompakte Tipps für Spätentscheider
In knapp drei Wochen ist es soweit: Am 29. März wird DVB-T in 44 Ballungsgebieten DVB-T durch DVB-T2 HD durch DVB-T2 HD ersetzt. Viele Haushalte müssen rechtzeitig neue Geräte anschaffen, um das Fernsehen weiter per Antenne zu empfangen.
Hier ein paar kompakte Infos zum Gerätekauf.
Fernseher Empfehlenswert ist ein FullHD-Display, dessen Bildschirmauflösung von 1920x1080 Pixeln dem gesendeten Signal entspricht. HDready-Schirme (1366x768 Pixel, eher unter 32 Zoll Diagonale) sind kostengünstiger. UltraHD-Fernseher mit vierfacher HDTV-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) sind eigentlich unnötig, wenn es ein Displays ab 50 Zoll sein soll aber wohl unvermeidlich.
Datenbank: Fernseher Leitseite.
Die meisten Fernseher haben mindestens eine CI+-Schnittstelle. Sie sind am grünen Logo zu erkennen. CI+ ist sinnvoll, auch wenn man zunächst das ab dem 1. Juli kostenpflichtige HDTV-Paket der Privatsender Freenet TV nicht nutzen möchtet. Entscheidet man sich (später) dafür, ist zusätzlich ein Freenet-Modul und nach der Freischaltzeit eine Guthabenkarte für die Jahresgebühr erforderlich.
Datenbank: Fernseher mit grünem Logo / Hintergrund: grünes Logo.
DVB-T2 HD-Fernseher ohne CI+-Schnittstelle können nur die unverschlüsselten Programme empfangen. Freenet TV kann dann nur über eine Settopbox empfangen werden.
Settopbox Settopboxen für Freenet TV sind am Freenet-Logo oder dem grünen DVB-T2 HD-Logo erkennbar. Die Zugangstechnik für die kostenpflichtige Programme ist integriert. Ab dem 1. Juli muss für die Freischaltung eine Guthabenkarte erworben werden.
Datenbank: Boxen mit Freenet-Logo bzw. grünem Logo / Hintergrund: grünes Logo.
Eine Handvoll hochausgestatteter Geräte (z.B. für den Empfang von DVB-T2 und Satellitenfernsehen) hat eine CI+--Schnittstelle; für Freenet TV benötigt man ein Modul und eine Guthabenkarte.
Datenbank: Boxen mit CI+.
Settopboxen für frei empfangbare TV-Sender (kein grünes Logo) empfangen 15 bis 17 Programme von ARD und ZDF sowie BibelTV. Eine spätere Erweiterung für die Privatsender ist nicht möglich.
Datenbank: Boxen ohne Freenet.
Computer Freenet TV kündigt einen USB-Stick (Foto: Prototyp) mit integriertem Zugang an. Diese erfolgt nach der Gratisphase mittels der Guthabenkarte.
Alle anderen bekannten Computer-Empfangsgeräte sind nur für frei empfangbare Programme geeignet; eine Nachrüstung ist nicht möglich. Bei einigen Produkten muss zusätzliche Software (für die HEVC-Kompression) bei Drittanbietern heruntergeladen werden. Hardware-Vorgaben beachten!
Datenbank: DVB-T2 HD mit dem Computer / Hintergrund: DVB-T2 am PC.
Mobil-TV Zur Zeit sind nur wenige kleine Fernseher bekannt, die für den mobilen Empfang (Akkubetrieb) geeignet sind. CI+ ist nicht überall eingebaut.
Produkte für DVB-T2 HD-Fernsehen im Auto sind zur Zeit nicht bekannt.
Datenbank: Tragbare Fernseher.
Recording Viele Fernseher und Settopboxen bieten die Möglichkeit, auf USB-Medien aufzuzeichnen. Gespeichert wird in der Regel das eingehende Sendesignal („Transportstrom“, *.ts). Daher sind die Daten oft nur mit dem aufnehmenden Geräte abspielbar. Das betrifft erst Recht Aufnahmen der Privatsender, deren grundverschlüsselter Transportstrom nur vom aufnehmenden Geräte decodiert werden kann.
Datenbank: Settopboxen, Fernseher mit Aufnahmefunktion.
Antennen Alle TV-Antennen können für DVB-T2 HD weiter genutzt werden. Wo einige Sendestandorte nicht weiter genutzt werden kann eine Neuausrichtung von Dachantennen erforderlich sein.
Datenbank: Antennen mit grünem Logo / Hintergrund: Antennen.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DVB-T2 HD, Kauftipps.
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8.3.2017 • Digitalradio: Bewerber-Quartett in der Diskussion
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Der Fachausschuß II Technik, Netze, Konvergenz der ZAK-Kommission der Medienanstalten hat sich gestern mit den vier Bewerbungen für die zweiten nationale Multiplexplattform beschäftigt. Ergebnisse wurden nicht bekannt gegeben.
Der Fachausschuß bereitet die spätere Entscheidung vor. Teil des Verfahrens ist es, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mehrerer Bewerber auszuloten. Sollten bis zur nächsten ZAK-Sitzung am 17. Mai weiter mehrere Bewerber im Rennen sein, entscheiden gemäss Rundfunkstaatsvertrag die Gremienvorsitzenden der Landesmedienanstalten über die Vergabe. Das könnte im Juni geschehen. Mit dem Sendebeginn ist wohl nicht vor Anfang 2018 zu rechnen.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 7.3. / Hintergrund: Bundesmux 2, DAB+ stört Einsatzfunk.
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8.3.2017 • Digitalradio: Demnächst neue Lokalradios für Hamburg
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Hamburg Radio Hamburg und Hamburg 2 werden ab Ende des Monats im Digitalkanal 11C der Hansestadt zu hören sein. Das kündigte Thomas Fuchs, Direktor der Medienanstalt MA HSH, auf einer Veranstaltung in Berlin an ohne einen Termin für den Sendestart zu nennen. Die Kapazitäten des Kanals für die Hamburger Lokalplattform seien damit ausgebucht.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 8.3. / Hintergrund: DAB+ in Hamburg.
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7.3.2017 • Digitalradio: Lokalradio-Muxe für Sachsen schon im Sommer?
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Der vor einem Jahr avisierte Lokalmux steht unmittelbar vor der Realisierung. Der Medienrat der sächsischen Medienanstalt SLM kündigt für Anfang April eine Ausschreibung lokaler Multiplexe für Leipzig und Freiberg an. Es sollen die ersten Small Scale Multiplexe in Deutschland werden. „Die Multiplexe sollen nach Möglichkeit noch in diesem Sommer auf Sendung gehen“, schreibt die SLM.
Die SLM will „sächsische kommerzielle und nichtkommerzielle Hörfunkveranstalter bzw. Internetradioanbieter unter wirtschaftlich vertretbaren Voraussetzungen für einen vorzeitigen Einstieg in die digital-terrestrische Radiotechnologie motivieren“, sagte Medienrats-Präsident Michael Sagurna. Vorliegende Interessensbekundungen ließen ein vielfältiges Angebot erwarten. „Sofern für Leipzig bzw. Freiberg mindestens fünf Bewerbungen eingehen, erfolgt anschließend der Aufbau von DAB+-Senderanlagen, basierend auf der Small Scale-DAB-Technologie.“ Parallel will die SLM bei potenziellen Netzbetreibern Angebote einholen. Eine begleitende Studie werde im April vergeben.
Small Scale ermöglicht den Aufbau lokaler Versorgungsstrukturen zu „möglichst geringen Investitionskosten“. Man wandle das Sendekonzept „High Tower – High Power“ zur lokalen Variante „Not so high Tower – Not so high Power“ ab.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 7.3. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen, Small Scale DAB+.
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7.3.2017 • DVB-T2 HD: Bisher wurden 503.000 Settopoxen verkauft
Deutsche TV-Plattform Logo ab 2009 Der Verkauf von Settopboxen für DVB-T2 HD hat sich im Januar gegenüber dem Vormonat von 79.000 auf 165.000 Stück verdoppelt. 81 Prozent davon (also etwa 134.000 Stück) waren mit dem grünen Logo gekennzeichnet, so die Deutsche TV-Plattform. Von den bisher verkauften 503.000 Boxen haben 351.000 das grüne Logo.
Die Verkaufszahlen zeigen das Augenmerk der Käufer für den potenziellen Empfang des kostenpflichtige Privatpakets Freenet TV. Es werde aber deutlich, dass die meisten DVB-T Haushalte Ende Januar noch nicht umgestellt hatten.
Die Deutsche TV-Plattform vergibt das grüne DVB-T2 HD-Logo an Settopboxen und Fernseher sie für Antennen. Bisher wurden 1.400 Modelle von über 30 Herstellern zertifiziert.
Quelle: Presseinfo der TV-Plattform vom 7.3. / Hintergrund: Boxen, Fernseher und Antennen mit dem grünen Logo.
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7.3.2017 • Digitalradio: Holt Bundesmux 2 den Kanal 9B zurück?
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Laut einer Meldung haben die Bundesländer NRW, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen den Kanal 9B für den zweiten Bundesmux bei der Bundesnetzagentur angefragt. Später könnte bundeseinheitlich auf den Kanal 5A gewechselt werden. Das sei erst möglich, wenn Störungen mit dem benachbarten Polizeifunk ausgeschlossen sind.
Frequenzschema Bundesmux 2, BLM 7.2012 Die Meldung ruft Einschätzungen aus 2012 in Erinnerung. Damals wurde ein dreigeteilites Netzkonzept (klickbare Grafik: BLM) für einen zweiten Bundesmux diskutiert. Kanal 8A wurde für den Norden, 9B für die Mitte und den Osten und 7B für Süddeutschland genannt.
Erinnert werden darf daran, dass der Kanal 5A ab dem Start im August 2011 im Westen der Republik für den Bundesmux 1 genutzt wurde. Weil dort Störungen des analogen Behördenfunks befürchtet wurden, musste der Bundesmux im September und Oktober 2011 während Großveranstaltungen in NRW zeitweise abgeschaltet werden. Nach Verhandlungen mit den westlichen Nachbarländern wechselten das 5A-Sendenetz bis März 2012 und zuletzt der K12A-Sender Eifel im Dezember 2012 auf den bundeseinheitlichen Kanal 5C.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 7.3. / Hintergrund: Bundesmux 2, DAB+ stört Einsatzfunk.
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7.3.2017 • Digitalradio: Theoretisch ja - Regional-Kooperation im Norden
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Eine Kooperation bei der DAB+Verbreitung zwischen Privaten und der ARD-Landesrundfunkanstalt nach bayerischen Vorbild ist „in Hamburg und Schleswig-Holstein rechtlich möglich. Unter frequenzökonomischen und wirtschaftlichen Aspekten wäre dies durchaus sinnvoll“, so eine Sprecherin der Medienanstalt auf Anfrage von dehnmedia. Ein solches Projekt müsse natürlich von den Beteiligten geprüft und dann vereinbart werden.
Eine kürzliche Meldung nannte unter Bezug auf den Call for Interest von 2011 zwei Privatradios, darunter R.SH, als Interessenten einer DAB+-Verbreitung. Das ist jedoch zu wenig, um einen Multiplex wirtschaftlich zu betreiben.
Theoretisch käme der NDR mit seinem regional organisierten DAB+-Sendenetz als Partner solcher Projekte in Betracht. Die Anstalt nutzt drei DAB+-Frequenzen für Lübeck, Kiel und Flensburg, so dass auch auf diese Regionen orientierte private Programme denkbar werden. In Niedersachsen nutzt der NDR fünf, in Mecklenburg-Vorpommern vier verschiedene Frequenzen für DAB+.
Quelle: Eigene Recherche, Meldung zum satnews.de vom 23.2. / Hintergrund: DAB+ regional und lokal.
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6.3.2017 • DVB-T2 HD: Keine Extrakohle vom Sozialamt
Das Sozialamt muss die Kosten für eine DVB-T2 HD-Box und die Monatsgebühr für Freenet TV nicht übernehmen. Einen entsprechenden Antrag hat das Sozialgericht Berlin abgewiesen.
Ein TV-Gerät oder eine Settopbox dienten nicht der Befriedigung grundlegender Bedürfnisse und es handele sich bei der Anschaffung auch nicht um eine Erstausstattung im Sinne des Gesetzes. Die Klägerin müsse beides aus dem ihr zugesprochenen und wegen ihrer Schwerbehinderung erhöhten Regelbedarf finanzieren.
Quelle: Presseinfo vom Sozialgericht Berlin vom 3.3. / Hintergrund: DVB-T2 HD.
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2.3.2017 • Digitalradio: Mehr zum Bundesmux-Plan von Radi/o Digital
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Die Radi/o Digital GmbH legt zur Bewerbung für den zweiten Bundesmux nach. Das Programmkonzept sei auf eigene Radios ausgelegt, Kooperationen mit anderen Radioanbietern wolle man sich nicht verschließen, so Mitinitiator Ulrich Ende gegenüber satnews.de. Er nannte ein Programme für Frauen, ein gesellschaftsrelevantes Wortprogramm, ein Jugendprogramm sowie ein „Überraschungsradio“ zum Thema Sport. Wortbeiträge und Vermarktung übernehmen Firmen von Endes Partner Peter Löw.
Ab dem Start wolle 50 Prozent der Bevölkerung in Großstädten und Ballungsgebieten sowie entlang der wichtigsten Autobahnen versorgen. Das dürfte den Auflagen der Bundesländer entspechen.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 2.3. / Hintergrund: Bundesmux 2.
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2.3.2017 • Digitalradio: Kein dritter Bundesmux in Aussicht
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Blockkonzeot. Archiv dehnmedia Für Privatradios, die auf eine nationale Verbreitung zielen, ist der zweite DAB+-Bundesmux der letzte vergleichsweise einfache Weg zu diesem Ziel. „Einen dritten Bundesmuxx wird es schon aus Kapazitätsgründen nicht geben“, so Martin Deitenbeck in einem Interview. Als Direktor der SLM betreut Deitenbeck den laufenden Auswahlprozess für die Sendeplattform von Bundesmux 2.
Deitenbeck bestätigte Bekanntes: Im Zuge der Vorplanungen für den ersten nationalen DAB+-Multiplex wurden zwei Multiplexe für eine nationale Verbreitung vorgesehen. das steht in Zusammenhang mit einem Konzept, das die verfügbaren Frequenzen auf drei regionale, eine lokale und eine auf Metropolen zugeschnittene Abdeckung verteilt.
Wer also den Einstieg in den zweiten Bundesmux verpasst, wird sich in allen Bundesländern einzeln um digital-terrestrische Kapazitäten bewerben müssen, wenn die Radiostation letztlich national empfangbar sein soll.
Quelle: Meldung von DF vom 2.3. Inerview komplett vom 2.3. / Hintergrund: Bundesmux 2.
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1.3.2017 • Frequenzen: Neuer Senderstandort für Erfurt?
Terrestrik Bekommt Erfurt eine neue Sendeanlage? Durch einen Sendestandort im Osten könnte „insbesondere der Empfang von digitalem Radio und TV in der Erfurter Innenstadt in Gebäuden sowie portabel deutlich verbessert werden. Außerdem würde sich damit auch die UKW-Versorgung für das Bürgerradio verbessern.“ Dafür sollten TLM und der MDR gemeinsam einen Netzbetreiber suchen, so das Gutachten. Die Medienanstalt TLM und die Thüringer Staatskanzlei hatten das Gutachten beauftragt, das gestern dem Medienrat vorgestellt wird. Hintergrund ist die schlechte Rundfunk-Versorgung der Landeshauptstadt.
Quelle: Presseinfo der TLM vom 1.3. / Hintergrund: DAB+ in Thüringen.
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1.3.2017 • DVB-T2 HD: Klarstellungen zu Freenet TV Connect
Frühere Berichte auf dieser Website zu Freenet TV Connect haben Freenet zu einigen Präzisierungen bisheriger Angaben veranlasst. Diese HbbTV-Plattform funktioniert nur mit Geräten der HbbTV-Version 1.5. Dafür hatte man sich wegen der verbesserten Möglichkeiten für Streaming (einschließlich Skalierung) entschieden. Ab dem 29. März werde es etwa 20 lineare TV-Streamingkanäle geben, die über die Programmliste angewählt werden können. Daneben gibt es unterhalb einer individualisierbaren Einstiegsseite u.a. einen EPG, Mediatheken, Apps und den Zugriff auf die Streamingplattform radioplayer.de. Weiteres wird vor dem offiziellen Start am 29. März bekannt gegeben.
Freenet bestätigt, dass es derzeit nur eine Settopbox mit HbbTV 1.5 gibt, die für das Portal geeignet ist. Man setzt weiter darauf, dass noch mehr Hersteller Fernseher und Settopboxen mit HbbTV 1.5 auf den Markt bringen oder für bisherige Produkte Upgrades anbieten werden. Informationen dazu liegen allerdings nicht vor.
Die Nutzung der bekannten „Red Button“-Anwendungen der TV-Sender wird durch Freenet TV Connect nicht beeinflußt. Mediatheken, digitaler Teletext usw. arbeiten wie bisher und unabhängig von der HbbTV-Version.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: Freenet TV, Freenet TV Connect.
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1.3.2017 • Digitalradio: Bundesmux 2 lässt Wachstum erwarten
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Für den Verein Digitalradio Deutschland erwartet D-Radio-Intendant Willi Steul mit dem 2. nationalen Multiplex „eine starke Akzeptanzsteigerung von DAB+ bei Hörerinnen und Hörern. Die neuen Angebote werden die derzeit bundesweit auf DAB+ angebotene Vielfalt mehr als verdoppeln.“
Die jüngste Verkaufsbilanz von 1,2 Mio. DAB+-fähigen Radios wertet Steul als „Erfolgsstory“. Der gestiegene Absatz (plus 21 Prozent nach Stückzahl, plus 27,5 Prozent nach Umsatz) laufe dem Abwärtstrend bei UKW-Radios (minus 11 Prozent) und der Unterhaltungselektronik insgesamt (minus vier Prozent Umsatz) entgegen.
Quelle: Presseinfo von DRD vom 28.2. / Hintergrund: Bundesmux 2.



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