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Nachrichten-Archiv: April 2009

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29.4.2009 • Bayern: „Adieu VHF“ für München und Nürnberg
Bayern Nun steht auch der Termin für den Abgesang an das VHF-Band für das terrestrische Fernsehen in weiten Teilen Bayerns fest. Der in dem künftig für digitales Radio genutzten Frequenzband ausgestrahlte Multiplex der ARD (DasErste, Arte, Phoenix, EinsPLus) wechselt am 15. Juli in den UHF-Bereich. Das meldet DVB-T Bayern.
Am 15. Juli werden im Empfangsgebiet München/Südbayern die Sendeanlagen Olympiaturm und Wendelstein „hart“ vom VHF-Kanal 10 auf den UHF-Kanal 54 umgeschaltet. Die Umschaltung am Nürnberger Fernsehturm und auf dem Dillberg erfolgt am gleichen Tag von Kanal 6 auf Kanal 55. In beiden Empfangsgebieten werden ab dem 24. Juni Laufbänder geschaltet. Die DVB-T Zuschauer müssen die alten Programmplätze löschen und einen Suchlauf für die genannten neuen Kanäle durchführen. Probleme aus der damit verbundenen Änderung der Polarisierung sind nicht zu erwarten, da in den betroffenen Regionen die UHF-Antennen bereits für die horizontale Polarisierung eingerichtet sein sollten.
Erst „in den nächsten Jahren“ sollen die die Sender Hohe Linie, Hoher Bogen und Brotjacklriegel (ARD-Multiplex auf Kanal 7) und Würzburg (ARD auf K 10) umziehen.
Quelle: Info unter DVB-T Bayern / Hintergrund: Frequenzänderungen in Deutschland.
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29.4.2009 • Österreich: Ausschreibung verlängert
Österreich Das Interesse für den vierten Programmplatz auf dem österreichischen Multiplex B scheint nicht sonderlich ausgeprägt: Nach Medienmeldungen wurde die Frist für die Bewerbungen auf die Ende März gestartete Ausschreibung nunmehr um vier Wochen bis zum 29. Mai verlängert.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 28.4.2009 / Hintergrund: Ausschreibung (pdf).
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26.4.2009 • Berlin: BluFM testet Codec mit JayJay TV
Berlin Noch vor dem offiziellen Start, der für Mai angekündigt ist, läuft das Visual Radio JayJay TV auf dem Berliner DVB-T Kanal 59 im dualen Betrieb als Radio- und TV-Programm. Das von BluFM veranstaltete „erste VJ/DJ-Studio in Europa“ testet das Encodierungsverfahren „Low Bandwidth / MultiScreen“ der Firma Smartcast. Erprobt werden sollen verschiedene Sendeparameter, Bandbreiten und der Empfang mit den Endgeräten. Das Radioprogramm BluFM wird nicht mehr über DVB-T verbreitet.
Quelle: Eigene Recherche / Homepage.
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26.4.2009 • GEZ: Krise kappt bis 400 Mio. Euro Rundfunkgebühren
Euro-Münze ARD, ZDF und dem Deutschlandfunk stehen harte Zeiten bevor: Die Wirtschaftskrise und damit verbundene weiter steigende Zahl von Gebührenbefreiungen aus sozialen Gründen könnte ihnen Mindereinnahmen bis zu 400 Mio. Euro in der laufenden Gebührenperiode bringen. Das meldet der Spiegel unter Berufung auf die GEZ.
ARD-Vorsitzender Peter Boudgoust bestätigte, dass man dort bis 2012 mit einem Rückgang der Einnahmen um mindestens 200 Mio. Euro rechnet. Beim ZDF sollen es bis zu 100 Mio. Euro weniger sein. Laut Spiegel wäre damit die Anfang des Jahres in Kraft getretene Gebührenerhöhung um 95 Cent großteils aufgebraucht.
Allein der RRB - mit einem besonders hohen Anteil der Gebührenbefreiungen von jetzt schon 14,5 Prozent (Durchschnitt: 8,9 Prozent) - rechnet bis 2012 mit Verlusten von 54 Mio. Euro. Daher räumten die großen Anstalten dem Hauptstadtsender kürzlich einen zinslosen Kredit von 20 Mio. Euro ein.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 25.4.2009 / Hintergrund: GEZ.
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25.4.2009 • Österreich: Digitalisierungsfonds zieht Bilanz
Österreich Die österreichische Regulierungsbehörde legte jetzte den Bericht zum Digitalisierungsfonds für 2008 vor. Diesem standen 6,7 Mio. Euro zur Verfügung, die aus dem an die Bundesregierung abzuführenden Anteil der Rundfunkgebühr stammen.
Im DVB-T Bereich sind Anteile der 4 Mio. Euro enthalten, die bis zum 31. März 2008 aus der insgesamt 4 Mio. Euro umfassenden „Frühumsteigerförderung“ für MHP-Geräte enthalten; 106.260 Gutscheine wurden eingelöst. Geräte für sozial schwache Haushalte wurden bis Jahresmitte mit je 40 Euro, danach mit 30 Euro bezuschußt. Diese Förderung, die 7.350 Haushalte nutzten, läuft bis Ende 2009 weiter. AUch auf Senderseite gab es Fördermittel: An den ORF und das private ATV gingen vom DVB-T Start im Oktober 2006 bis Ende 2008 3,6 Mio. Euro, davon aber nur 50.000 Euro in 2008.
Gefördert wurden darüber hinaus unter anderem die Weiterentwicklung des MHP-Multitext von ORF und ATV, die Kabel-Digitalisierung und das DVB-H Projekt von 2006/2007.
Der Fonds wendete 2008 insgesamt 5,45 Mio. Euro auf. Von den verbleibenden 10,5 Mio. Euro sind 3,9 Mio. für zuvor zugesagte Fördermassnahmen reserviert.
Quelle: Digitalisierungsbericht 2008 (pdf) der RTR.
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24.4.2009 • Sachsen: RTL für Halle und Leipzig wird konkret
Sachsen Sachsen-Anhalt Die gemeinsame Entscheidung der Landesmedienanstalten MSA (Sachsen-Anhalt) und SLM (Sachsen) für die für Halle und Leipzig ausgeschriebenen DVB-T Kapazitäten soll auf einer Pressekonferenz am 30. April bekannt gegeben werden.
DVB-T und Pay-TV. Montage: Dehn Vertreter beider Anstalten hatten bereits durchblicken lassen, dass sich auf die Ausschreibung einzig die RTL-Gruppe beworben hat. Damit kann als sicher gelten, dass RTL auch den Zuschlag erhält. Die Ausschreibung hatte darauf abgehoben, dass „je nach verwendetem Datenreduktionsverfahren bis zu sechs Programmplätze zur Verfügung stehen“. Damit wäre auch in Halle und Leipzig der Weg frei für das umstrittene grundverschlüsselte Paket mit MPEG-4-Kompression nach dem Stuttgarter Vorbild un Geschäftsmodell.
Quelle: Einladung der SLM (pdf) / Hintergrund: RTL für Stuttgart.
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24.4.2009 • Österreich: Weitere Umstellungen in der Steiermark
Österreich DVB-T Logo Österreich Nach den Umstellungen von Anfang dieser Woche finden sich auf den österreichischen DVB-T Webseiten Infos über weitere Umstellungen. Danach schlägt am 16. Juni nach hartem Umstieg die letzte Analog-Stunde für zahlreiche Sendeanlagen im Bundesland Steiermark. Einige Sender werden bereits am 26. Mai digital aufgeschaltet, die Programme bis zum 16.6. im Simulcast gesendet. Damit wird die bekannte Umstiegsliste für den 5. Mai in Salzburg und Oberösterreich ergänzt.
Quelle: Senderinfos von DVB-T AT / Hintergrund: Änderungen 2009, Senderliste.
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24.4.2009 • NRW: Medienrat verlängert Privat-Lizenzen
BRW Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat die DVB-T Sendelizenzen für die beiden großen privaten Multiplexe um weitere fünf Jahre verlängert. Das betrifft dsa RTL-Bouquet einschließlich RTL mit den Drittsendezeiten von dctp und AZ-Media und des Regionalprogramms für NRW Tele West sowie RTL2 Vox und SuperRTL. Ebenso verlängert wurde das ProSiebenSat1-Bouquet einschließlich der Drittsendezeiten von dctp und News & Pictures und des Regionalprogramms 17:30 live auf Sat1 samt ProSieben, Kabel1 und N24. Gleichfalls verlängert wurde die Lizenz für das US-Nachrichtenprogramm CNN.
Quelle: Presseinfo der LfM vom 24.4.2009.
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21.4.2009 • Irland: Rückschlag für Einführung
Irland Die Einführung von DVB-T in Irland ist ins Stocken geraten. Netzbetreiber Boxer, der eine 12-Monatslizenz für den Aufbau von drei Multiplexen erhalten sollte, zog seine Bewerbung zurück. Dafür wurden wirtschaftliche Gründe genannt. Der Aufwand für die professionelle Seite der Einführung wird mit 165 Mio. Euro angegeben. Der Umstieg in Irland soll nach den bisherigen Ankündigungen bis 2012 - entsprechend der Vorgabe der EU - beendet sein.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 20.4.2009 / Hintergrund: DVB-T international.
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21.4.2009 • Sachsen: Senderwartung
Sachsen Wartungsarbeiten an der Sendeanlage Löbau (ARD, Kanal 39 und MDR, Kanal 27) finden am 29. April zwischen 9 und 11.30 Uhr statt.
Quelle: Projektseiten von DVB-T Mitte.
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20.4.2009 • DVB-SH: Dibcom liefert Hardware
Das Solaris-Joint Venture von Astra und Eutelsat vereinbarte mit Dibcom eine Partnerschaft für die Hardware des künftigen DVB-SH-Dienstes. Dibcom biete als weltweit erster Hersteller Receiver mit Dual-Tunern für DVB-SH, DVB-H und DVB-T. Die Empfangstechnik könne in Mobilgeräte für Autos oder in Videokonsolen eingebaut werden. DVB-SH arbeitet sowohl satellitenbasiert im S-Band über den im März gestarteten Eutelsat-Trabanten W2A als auch terrestrisch im UHF-Bereich, um mobile Fernsehdienste zu übertragen. So könnten Sendungen in Gebäuden und sogar in Tunneln empfangen werden.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 20.4.2009.
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16.4.2009 • „Digitale Dividende“: EBU kritisch zur UHF-Umnutzung
EBU Eine „kritische Zeit für die Zukunft der Rundfunkübertragung in Europa“ sieht die EBU, Dachorganisation der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Europas und des Mittelmeerraumes, heraufziehen. Um das digital-terrestrische Fernsehen als „Tor zur nationalen Identität“ zu schützen wurden die Mitgliedsanstalten aufgerufen, sich in die Debatten um die UHF-Umnutzung („Digitale Dividende“) einzubringen. Zwar sei der wirtschaftliche Nutzen des oberen UHF-Spektrums für breitbandiges Internet unbestritten. Die EBU warnt jedoch: „Der Gebrauch der TV-Frequenzen wird die Zukunft neuer digitaler Rundfunksysteme begrenzen.“ Zudem würden die Kunden der UHF-Dienste zu Webnutzern „zweiter Klasse“, verglichen mit DSL- ud Kabelkunden: Es gebe „es einfach nicht genug Platz, um 'Rich Media'-Inhalte, wie sie von der Öffentlichkeit verlangt werden, zu unterstützen.“ Das müssten die Regierungen abwägen. Auch ein störungsfreier TV-Empfang müsse sicher gestellt werden. Dies auch, um zu vermeiden, dass die Zuschauer neue Geräte mit speziellem Funkschutz kaufen müssen.
Quelle: Presseinfo der EBU (englisch) vom 16.4.2009.
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15.4.2009 • Bayern: Senderwartung
MeckPomm Wegen nicht näher bezeichneter „Umbaumassnahmen“ kommt es in den frühen Morgenstunden des 23. und 24. April zu Sendeausfällen an der Anlage Wendelstein. Das wird auf der DVB-T Homepage für Bayern mitgeteilt. Von dort werden im Gleichwellenbetrieb mit München sechs Bouquets abgestrahlt: ARD (Kanal 10), ZDF, (K 35), BR (K 56), ProsiebenSat1 (K 48), RTL (K 34) und Privat-Multiplex (K 66).
Quelle: Info von DVB-T Bayern.
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14.4.2009 • „Digitale Dividende“: LTE-Technik stört Kabelfernsehen
ANGA Die angekündigte gemeinsame Untersuchung des Verbands der Kabelnetzbetreiber Anga und des Instituts für Rundfunktechnik (IRT) zu Kabelstörungen durch Internet-Funk auf UHF-Frequenzen liegt nun zum Download vor.
Schwerpunkt ist der Parallelbetrieb von Kabel-TV und LTE-Mobilfunktechnik. Laut Anga führt eine Gleichkanalbelegung im oberen UHF-Bereich „zu massiven Störungen des Fernsehempfangs beim Endkunden“. Ursache sei der Download von Daten auf das mobile Endgerät. Schon „bei Sendestärken, die rund einem Hundertstel der Spitzenleistung eines GSM-Handys entsprechen, treten bereits Bildausfälle auf. Besonders beunruhigend ist, dass bei nur geringfügig höheren Sendeleistungen diese Störungen auch durch eine 15 Zentimeter dicke Stahlbetonwand hindurch auftreten. Das Fernsehbild bei einem Kabelkunden kann daher durch die mobile Internetnutzung eines Nachbarn beeinträchtigt werden. Die Kunden und die Servicekräfte der Kabelunternehmen können in solchen Fällen die Probleme kaum lokalisieren.“ Die Störungen, so Anga, wirkten sich unmittelbar auf die Endgeräte aus, weniger auf abgeschirmte Kabel.
Dies könne sich flächendeckend auswirken, da die Bundesnetzagentur in ihrem Eckpunktepapier von einer bundesweiten Versorgung über die sogenannten weißen Flecken hinaus ausgeht. Die Kabelnetzer fordern die Politik auf, „die Auswirkungen auf die drahtgebundene Rundfunkverbreitung umfassend zu prüfen und Szenarien für eine verträgliche Nutzung zu entwickeln“.
Quelle: Presseinfo der Anga vom 14.4.2009 / Download Abschlußbericht zur Studie (pdf).
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8.4.2009 • Netcologne: TV-Handy im Programm
Der Telekommunikationsanbieter Netcologne bietet bis zum 15. April das TV-Handy HB620T von LG mit 2-Zolldisplay mit 12monatiger Vertragsbindung an. Das Gerät ist bereits durch den von den großen Mobilfunkfirmen angebotenen Nachfolger KB770 überholt und wie dieser nicht in der Lage, Sendungen im VHF-Band zu empfangen.
Quelle: Presseinfo von Netcologne vom 8.4.2009 / Datenbank: TV-Handys etc..
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8.4.2009 • Baden-Württemberg: Hinweis zu RTL für Stuttgart
Baden-Württemberg Klärende Worte zur Receivernutzung in Stuttgart nach der für das 2. Halbjahr erwarteten Aufschaltung eines RTL-Bouquets mit MPEG-4 statt der in Deutschland üblichen MPEG-2 Kompression finden sich jetzt auch auf den regionalen DVB-T Webseiten. Im Gegensatz zum RTL-Paket werden die „heute schon empfangbaren 12 öffentlich-rechtlichen Programme weiterhin unverschlüsselt im MPEG-2 Standard ausgestrahlt. Sie sind also auch in Zukunft mit den bereits heute genutzten Receivern empfangbar. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter streben den Umstieg auf MPEG-4 oder DVB-T2 in absehbarer Zukunft nicht an.“ Auch eine Grundverschlüsselung á la RTL sei nicht vorgesehen.
Quelle: Info von DVB-T Hessen vom 6.4.2009 / Hintergrund: RTL in Stuttgart.
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8.4.2009 • „Digitale Dividende“: Absage an Funk-Internet
LPR Hessen „Langfristig können nur leitungsgebundene Technologien die erforderliche Leistung liefern.“ Mit diesem Statement erteilte Prof. Dirk Dahlhaus (Uni Kassel) der Nachhaltigkeit der Nutzung von UHF- (Rundfunk-) Frequenzen für die Internetversorgung des ländlichen Raumes eine Absage. Auf einer Veranstaltung des hessischen Landesmedienanstalt LPR favorisierte er satellitenbasierte Lösungen. Wegen der zunehmend aufklaffenden Versorgungsschere mit schnellen Webzugängen zwischen ländlichem Raum und dichter besiedelten Gebieten forderte er schnelle Entscheidungungen für „zukunftsfeste Lösungen“.
Die Chance, digitale Technik zu nutzen, um fehlende Infrastruktur auszugleichen, sei seit den 80er Jahren vertan worden, so Walter Lohmeier (IHK Kassel) an gleicher Stelle. Jetzt zögen sich viele Wirtschaftsbereiche aus der Fläche zurück. Das Problem einer digitalen Spaltung sieht auch Gerhard Repp (Handwerkskammer Hessen).
DIe Veranstaltung fasste den bsiherigen Stand des LPR-Projektes „nordig – Nordhessen digital“ zusammen. Handlungsbedarf wurde deutlich. allerdings scheinen Förderungen - die die Gemeinden uner Nachweis einen tatsächlichen Bedarfs beim Bund beantragen müssen - mit bürokratischen Prozeduren verbunden.
Eine TV-Aufzeichnung der Veranstaltung wird vom Offenen Kanal Kassel am 16. April um 18.21 Uhr (Kabel analog K22, digital Programmplatz 136) ausgestrahlt.
Quelle: Presseinfo der LPR Hessen vom 8.4.2009 / Hintergrund: Internet vom Fernsehturm.
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7.4.2009 • Baden-Württemberg: UHF-Breitband ab Mai in zwei Gemeinden
Baden-Württemberg Der angekündigte Test für die mobile Breitband-Versorgung des ländlichen Raumes startet Ende Mai. Das haben die Landesmedienanstalt LfK und der Netzbetreiber Vodafone jetzt bekannt gegeben. Ein Jahr lang werden 100 Testhaushalte in Bopfingen und Unterschneidheim kostenlos mit Geräten für den mobilen Internetzugang über UHF-Frequenzen ausgestattet. Für den Downlink werden bis zu 7,2, für den Uplink bis zu 1,4 Megabit pro Sekunde angegeben. Das Projekt zur „Digitalen Dividende“ soll Erkenntnisse zur Funkversorgung im hügeligen Versuchsgebiet, zur Nutzung und zu Auswirkungen auf den Fernsehempfang über DVB-T und DVB-C bringen.
Noch bis zum 30. Juni können bei der LfK Vorschläge für weitere Modellprojekte zur Nutzung freier UHF-Frequenzen eingereicht werden.
Quelle: Presseinfo von LfK/Vodafone vom 7.4.2009 / Hintergrund: Internet vom Fernsehturm.
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5.4.2009 • Sachsen: Leipzig-Projekt in der Schlußphase
Sachsen Das Leipziger Lokalfernsehprojekt geht in die fünfte und letzte Phase des Versuchsbetriebes. Diese ist von Februar bis Ende April 2009 geplant, könnte aber bis zur endgültigen Vergabe der Sendefrequenz für einen Regelbetrieb verlängert werden. Etwa 50 ausgewählte Nutzer sammeln derzeit Informationen über die praktische Empfangssituation mit stationären und mobilen Geräten. Zeitgleich werden neue Antennensysteme erprobt. Tests und Messungen werden zwischen 8 und 18 durchgeführt und können Einschränkungen der Empfangsqualität mit sich bringen.
In Leipzig wurde für den Kanal 37 ein mit niedriger Abstrahl-Leistung arbeitendes Netz von fünf Sendestationen errichtet - erstmalig nicht vom Quasi-Monopolisten Media Broadcast, sondern von der Mugler AG. Ziel des Projektes ist es, lokalen Anbietern den Einstieg bei DVB-T durch kostengünstigere Sendetechnik zu erleichtern.
Quelle: Projektseiten der SLM / Hintergrund: dehnmedia.
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3.4.2009 • Schleswig-Holstein: Bibel TV per DVB-T für Lübeck und Kiel
Schleswig-Holstein Ab dem 20. September kann der christliche Sender Bibel TV im 3. Privat-Multiplex für Schleswig-Holstein gesendet werden. Der Medienrat der Zweiländeranstalt MA HSH erteilte dafür eine Zehnjahres-Lizenz. Die Verbreitung erfolgt über die Kanäle 59 (Lübeck) und 57 (Kiel). Bibel TV ersetzt auf dem vierten Programmplatz DMax und MonaTV, deren Lizenz dann ausläuft. In Hamburg ist das Programm bereits über Kanal 46 zu empfangen.
Quelle: Presseinfo der MA HSH vom 3.4.2009 / Senderlisten Hamburg und Kiel.
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3.4.2009 • EU: DVB-T Zwischenbilanz für 29 Länder
EUROPA Immer mehr TV-Sender kämpfen um Einschaltquoten. Nach Angaben der EU nahmen 2008 über 200 Sender den Betrieb auf. Insgesamt werden 5.430 (plus 412 nicht europäische) Programme in den 27 Mitgliedsländern (plus Kroatien und Türkei) verbreitet.
In sechs der 29 Staaten (Deutschland, Finnland, Luxemburg, Niederlande, Schweden, flämisches Belgien) ist der Umstieg auf DVB-T abgeschlossen. In weiteren vier Ländern (Spanien, Italien, Frankreich, England) ist die Entwicklung noch nicht ganz soweit fortgeschritten. Dort werden aber besonders hohe Marktanteile der Antenne von 32 bis 50 Prozent erreicht. Slowenien, Dänemark, Portugal, Irland, Polen, Griechenland und die Slowakei wollen in diesem Jahr mit dem Umstieg beginnen, so dass DVB-T Ende 2009 in 23 Ländern angeboten werden wird.
Während die öffentlich-rechtlichen Programme über alle Verbreitungswege einen Anteil von nur sieben Prozent an der Programmzahl haben, ist ihr Engagement für DVB-T überdurchschnittlich: Sie stellen 25 Prozent der Programme und haben damit „zentrale Bedeutung für die Entwicklung von DVB“. In kleineren Ländern wie Estland, Litauern und Malta kommt die Hälfte der Programme aus dem Ausland bzw. von international aktiven Veranstaltern. Besonders hoch bei DVB-T sei das Angebot an Nachrichten- und Kulturkanälen.
Die Daten stammen aus der von der EU betriebenen Datenbank Mavise, wo mehr als 6.000 Programme und knapp 4.300 Unternehmen geführt werden.
Quelle: Presseinfo der EU-GD Kommunikation vom 1.4.2009 / Hintergrund: MAVISE-Datenbank (englisch).
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2.4.2009 • Österreich: Umstellungen am 21. April und 5. Mai
Österreich DVB-T Logo Österreich Auf die schon bekannten 16 Senderumstellungen in Niederösterreich am 21. April folgen am 5. Mai weitere Umschaltungen. In Salzburg gehen die Anlagen Neukirchen-Hohenbramberg, Saalfelden-Huggenberg, St. Michael (Bärenkogel) und Zell am See (Lechnereck) bereits am 14. April in den Simulcast. Am 5. Mai werden sieben Anlagen hat umgeschaltet, weitere sechs werden ganz abgeschaltet. Ebenfalls ab dem 5. Mai ist das Fernsehen in St. Georgen (Oberösterreich) nur noch digital empfangbar.
Quelle: Senderinfos von DVB-T AT / Hintergrund: Änderungen 2009, Senderliste.
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2.4.2009 • Mecklenburg-Vorpommern: Senderwartung
MeckPomm Am 15. April 2009 werden am Sender Marlow auf Kanal 29 (ARD/NDR-Bouquet) und Kanal 46 (ZDF-Bouquet) Wartungsarbeiten durchgeführt. Der DVB-T Empfang ist daher von 1 bis ca. 4 Uhr unterbrochen.
Quelle: Info von DVB-T Nord.
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2.4.2009 • Sachsen: Senderwartung
Sachsen Am 6., 7. und 8. April 2009 - jeweils zwischen 0.35 und 5.30 Uhr - wird der Sender Leipzig Süd mit den Programmen von ARD und MDR gewartet. Es kann zu Beeinträchtigungen beim Empfang kommen.
Quelle: Info von DVB-T Mitte.
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2.4.2009 • Bayern: Ausfall am Untersberg
Bayern Aufgrund einer unterbrochenen Stromzuführung am Untersberg ist seit dem 1.4. kein Empfang des ZDF-Bouquets (Kanal 42) im Berchtesgadener Land möglich. Wie lange die Behebung des Schadens dauert, ist unbekannt.
Quelle: Info von DVB-T Bayern.
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2.4.2009 • Baden-Württemberg: Lückenschluß im Taubertal
Baden-Württemberg Bis zum 30. Juni soll die DVB-T Versorgung im Gebiet um Bad Mergentheim und Weikersheim verbessert werden. Das erklärte der SWR. Dafür wird der Sender Löffelstelzen ausgestattet. Der SWR reagiert damit auf eine Intervention der Lokalpolitik. In dem Gebiet sind die drei öffentlich-rechtlichen DVB-T Bouquets bisher nur in höheren Ortslagen, jedoch nicht im Tal empfangbar. Daher wird in dem Gebiet noch analog verbreitet.
Quelle: Meldung der Tauber Zeitung vom 2.4.2009.
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2.4.2009 • Berlin: Lokal-TV FAB stellt Sendungen ein
Berlin FAB Gestern hat der Lokalsender Fernsehen aus Berlin (FAB) den Sendebetrieb (DVB-T, Kanal 5) eingestellt. Das bereits im Januar beantragte Insolvenzverfahren wurde nun eröffnet. Dem seien, so der Insolvenzverwalter, „lange und komplizierte Verhandlungen“ vorausgegangen. Diese blieben aber ohne Ergebnis, weil ein interessierter Investor mit dem Eigentümer des Medienhauses in Berlin-Tiergarten keine Einigung erreichte.
Das 2008 bezogene Medienhaus war Auslöser der Insolvenz gewesen: Offenkundig hatte sich der Sender dort verspekuliert. Anfang Februar hieß es noch, die Werbeverträge sicherten die Firma bis weit ins Jahr 2009 hinein. Jetzt wurden 29 Mitarbeiter und fünf Auszubildende freigestellt.
FAB, 1989 gegründet, war einer der ersten privaten Lokalsender in Deutschland.
Quellen: Meldungen von FAB und DF 1.4.2009.



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