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Nachrichten-Archiv: Oktober 2008

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31.10.2008 • HDTV: Fast nur gegen Kohle und via Satellit
Logos der EICTA für Empfangs- und Darstellungsgeräte mit FullHD-Auflösung Hochauflösende Programme gibt es in Europa zumeist nur gegen Gebühr und vorwiegend via Satellit. So fasst eine Studie von Screen Digest den Stand der HDTV-Dinge zusammen. Terrestrisch steckt HDTV in den Kinderschuhen, Angebote gibt es derzeit nur in Schweden und (seit gestern) in Frankreich. Ab Ende 2009 ist der Start für England angekündigt.
Astra verbreitet derzeit 55 HDTV-Kanäle, von denen nur wenige frei empfangbar sind (in Deutschland Arte und Anixe sowie ein Werbekanal von Astra). Laut der Studie wird in Europa zwar intensiv um Abonennten gebuhlt, jedoch nicht wirklich in die neue Technik investiert. Während Premiere nur zwei (beim Start 2005 drei) Programme sendet, hebt sich BSkyB mit 17 Bezahl-Programmen zumindest quantitativ heraus.
Erst in fünf Jahren könnte der Programm-Markt wirklich in Schwung kommen: Wenn ab 2010 die analogen Satellitensendungen beendet werden, stünden genügend Sendekapazitäten bereit, um HDTV verstärkt als Free-TV zu verbreiten. In zehn Jahren, so Screen Digest, wird HDTV nicht mehr besonders wahrgenommen werden, weil es Alltag geworden ist.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 31.10.2008 / Hintergrund: HDTV.
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31.10.2008 • Digital-TV: Zuschauer müssen erst lernen
DVB Logo (DVB Project) Die Zuschauer wissen kaum darüber Bescheid, was digitales Fernsehen kann. Bei den Münchner Medientagen machte der Marketing-Fachmann Marc Drüner eine „Erfahrungslücke“ aus. „Der Nutzer kann noch nicht wissen, welches Programm er wählen will. Das muss er erst noch im Umgang mit dem Medium lernen.“ Digitalfernsehen werde noch zu oft ausschließlich mit Pay-TV verbunden (was angesichts der Vermarktungsstrategien im Kabel wohl auch kein Wunder ist, dehnmedia). Wenn der Begriff Digitale Box in Spiel komme „muss der Kunde wissen, was ihn erwartet“, rüffelte Stefan Böttjer (Virtual Planet Group) indirekt die Vielfalt der Zugangssysteme, Smartcards und proprietären Endgeräte. Wolfgang Elsäßer (Astra) räumt - trotz des gescheiterten Entavio-Projektes - personalisierten Programmen ohne den üblichen festgelegten linearen Ablauf große Aussichten ein. Die dazugehörigen Begriffe bzw. Funktionen wie Time-Shifting und Interaktivität müssten den Zuschauern aber erst mit einfachen Worten erklärt werden. Daher sollte das Marketing auf die innovativen Aspekte der digitalen Technik ausgerichtet werden. „Der Vorteil für den Kunden muss darin bestehen, dass im digitalen TV der Unterhaltungswert höher ist als im Rest-TV“, schlußfolgerte Premiere-Star-Rednerin Elke Walthelm.
Quelle: Presseinfo Medientage (pdf) vom 30.10.2008.
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29.10.2008 • Digitalradio: Kommts 2009? Kommts 2009 nicht?
DAB-Logo Widersprüchliche Meinungen gab es bei den Münchner Medientagen zum seit langem diskutierten Neustart des digitalen Hörfunks. Gerd Bauer (Landesmedienanstalt Saarland) sieht Ausschreibungen in 2009 voraus, wenn die Bundesländer ihre Bedarfsanmeldungen für die benötigten Frequnzen wie geplant am 17. Dezember bei der Bundesnetzagentur einreichen. Für den VPRT-Vizeopräsidenten Hans-Dieter Hillmoth würde eine baldige „klare Entscheidung für oder gegen das Digitalradio“ schon reichen. An einen Beginn 2009 glaubt er nicht.
Unterschiedlich bewertet wird auch der Einstieg der kleinen Privatradios. Ihnen bot Johannes Grotzky, Hörfunkdirektor des BR, an, bei der ARD im „Huckepackbetrieb“ dabei zu sein, da sie „nicht aus eigener Kraft Aufbau und Sendebetrieb“ leisten könnten. Diese Hilfe „brauchen wir definitiv nicht“, konterte Erwin Linnenbach vom Privatradioverbund Regiocast. „Wenn die Verbreitungssituation mit der digitalen Nutzungssituation korrespondiert, gibt es Finanzierungsmodelle.“
Quelle: Presseinfo der Medientage (pdf) vom 29.10.2008 / Hintergrund: Digitalradio.
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29.10.2008 • DVB-H: Mobile 3.0 will Lizenz zurückgeben
DVB-H Logo „Wir haben es gemeinsam nicht geschafft, DVB-H zum Erfolg zu verhelfen, Es fehlte der runde Tisch, an dem alle Marktbeteiligten zusammengekommen wären.“ Mit dieser Aussage kündigte Rudolf Gröger, Präsident des Konsortiums Mobile 3.0, am Rande der Medientage München die Rückgabe der Plattform-Lizenz für DVB-H noch im Oktober 2008 an. Mobile 3.0 befolgt damit die kürzliche Aufforderung der Landesmedienanstalten. Mit der Lizenzrückgabe wird der Weg für einen neuen Anlauf frei, der nach Aussage aus dem Zulassungsgremium ZAK nun in einen Regelbetrieb (statt der dreijährigen Versuchslizenz für Mobile 3.0) münden könnte.
Eine Verantwortung der Regulierung für das Scheitern von Mobile 3.0 wies Thomas Langheinrich (LfK Baden-Württemberg) zurück - es habe an innovativen Formaten gefehlt. Marcus Englert, ProSiebenSat1, zog das Lizenzkonzept der Landesmedienanstalten ganz in Zweifel: Eine zwischengeschaltete Plattform (á la Mobile 3.0) sorge für zusätzliche Komplexität. „Wir brauchen nur einen Netzbetreiber für den Sendernetzbetrieb und die Mobilfunkbetreiber für die Vermarktung und das Packaging der Programme.“
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 29.10.2008 / Hintergrund: Mobilfernsehen.
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28.10.2008 • Geräte: Hauppauge kauft Pinnacles Digital-TV Sparte
Erst im August 2005 hatte Avid Pinnacle, Hersteller von DVB-Empfangsgeräte und Video-Bearbeitungssoftware, übernommen. Nun will sich Avid auf Software konzentrieren und verkauft die TV-Empfangssparte (PCTV-Produkte) an den Wettbewerber Hauppauge.
Quelle: Presseinfo von Pinnacle vom 27.10.2008.

28.10.2008 • Schweiz: Geringes Geräteangebot bremst DVB-H
Schweiz In der Schweiz schauen weniger als 5.000 Kunden Mobilfernsehen mit DVB-H, so Swisscom Broadcast CEO Jean-Claude de Weck anlässlich der Comdays gegenüber der Agentur SDA. Eine Ursache sieht er - obwohl ohnehin eine langsame Marktentwicklung vermutet wird - in dem geringen Geräteangebot; bis September gab es nur ein geeignetes Handy, bis Jahresende sollen weitere drei Modelle dazu kommen. Weck sprach sich für weitere Gerätetypen wie USB-Sticks und Kombis mit Navigation oder portablen DVD-Playern. Neben dem Rundfunk müssten neue Dienste, z.B. für Verkehrsinfos, und Downloaddienste eingeführt werden.
Die Versorgung erreiche zur Zeit etwa 45 Prozent der Schweizer im Modus „portabel outdoor“ bzw. 31 Prozent im Modus „deep indoor“. Bis 2012 ist ein Ausbau auf 61 bzw. 41 Prozent vorgesehen.
Quellen: Vortrag de Weck (Comdays, 22.10.2008. pdf) / Meldung von Satnews / Kurzinfo DVB-H Schweiz.

27.10.2008 • Österreich: Digital-Aufschaltungen in Niederösterreich
Österreich DVB-T Logo Österreich Morgen werden acht Sender in Niederösterreich den digitalen Betrieb beginnen. In den Einzugsgebieten wird jedoch der analoge Betrieb noch fortgesetzt. Für diese Sendeanlagen ist die Analog-Abschaltung am 18. November vorgesehen. Dann werden weitere elf Sender in dem Bundesland „hart“ umgeschaltet.
Quelle: Infos von DVB-T Österreich / Aktuelle Umschaltplanung in Österreich.

27.10.2008 • Bayern: Dividende und Verdichtung
Bayern Aus Anlaß der am 25. November bevorstehenden letzten Phase der Umstellung auf DVB-T in Bayern hat BR-Produktionsdirektor Herbert Tillmann sich gegen eine Umwidmung frei werdender Frequenzen („Digitale Dividende„) ausgesprochen. Er forderte, dass „dem Rundfunk Entwicklungsmöglichkeiten offen stehen “ müssen. „Dabei gilt es den Anforderungen im portablen, mobilen aber auch hochauflösenden Fernsehmarkt gerecht zu werden.“
Tillmann kündigte zugleich „Sendernetzverdichtungen“ an. Dafür würden 2009 die Sender Garmisch-Partenkirchen und Hochberg in Betrieb genommen. Tillmann ging aber zu der bekannten Ankündigung nicht ins Detail.
Der Erfolg des digitalen Antennenempfangs auf dem Weg in „eine vielversprechende Zukunft“ werde durch den Geräteverkauf deutlich. Bis Jahresende sollen knapp 16 Mio. Empfangsgeräte verkauft sein, schätzt die Deutsche TV-Plattform. Der Anteil von tragbaren Fernsehern und mobilen Lösungen nehme zu.
Quelle: Presseinfo des Projektbüros vom 27.10.2008 / Umstiegstermine Ende 2008 und Planung 2009.
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26.10.2008 • Digitalumstieg: BLM nicht gegen harten Umstieg im Jahr 2010
BLM BLM-Präsident Wolf-Dieter Ring. Foto: BLM Die Planung von ARD und ZDF, den Ausstieg aus der analogen Verbreitung nach DVB-T auch via Satellit und Kabel ab 2010 durchzuführen, hat jetzt Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landemedienanstalt BLM, im Grundzug unterstützt. Die BLM befürworte „ein gemeinsames abgestimmtes Vorgehen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der privaten Anbieter, so wie es auch bei der Einführung von DVB-T gehandhabt wurde. Eine Verständigung auf eine gemeinsame Zeitschiene ist dafür eine wesentliche Voraussetzung“. Da Satellit und Kabel bedeutender als die Antenne sind, würden sich die Privaten beteiligen - wenn „die Zuschauer auf diesem Weg mitgenommen werden“. Ein harter Umstieg sei „grundsätzlich zu befürworten“, wenn dem eine ausreichend lange Informationskampagne vorausgeht.
ARD und ZDF planen die Abschaltung der analogen Satellitenübertragung ab 2010. Das müsse bis Mai 2009 in trocknen Tüchern sein, um ausreichend Informationsvorlauf zu haben. Schwierig seien die Auswirkungen aufgrund der Einspeisung analoger Sat-Programme ins Kabel. Das Kabel hängt bei der Digitalisierung erheblich nach. Eine Ursache ist die Fragmentierung des Kabelmarktes - die Wohnungsanschlüsse werden vielfach nicht von den Versorgern, sondern von Kleinunternehmen oder Hauseigentümern betrieben.
Die Bundesregierung hatte 1998 im Zuge ihrer Initiative Digitaler Rundfunk (IDR) beschlossen, die TV-Digitalisierung bis 2010 und die des Radios bis 2015 durchzuführen. Wirksam festgeschrieben ist der Analogausstieg in Deutschland nur im Sächsischen Landesmediengesetz. Dort heißt es in §4 Absatz 6: „Spätestens ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Übertragung von Rundfunkprogrammen und Mediendiensten in Sachsen ausschließlich in digitaler Technik.“ Ausnahmen sind allerdings zulässig. Die EU hatte 2012 für das Ende des analogen Rundfunks empfohlen.
Quelle: Ring-Interview mit Digital Fernsehen vom 26.10.2008.
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24.10.2008 • DVB-T: Fan-TV auch beim DTM-Finale
Überallfernseh-Logo Nach dem DTM-Rennen am Nürburgring und Norisring wird es auch zum Saisonabschluß am Hockenheimring an diesem Wochenende ein Fan-Fernsehen geben, das via DVB-T auf dem Renngelände ausgestrahlt wird. Die Rennbilder, Interviews, Zeitenmonitore und Hintergrundinfos - insgesamt vier Programme - können damit nicht nur auf den Video-Leinwänden, sondern auch auf portablen DVB-T Geräten empfangen werden. Laut Satnews wird das Veranstaltungsgelände mit 320 Watt auf dem Kanal 41 versorgt.
Quellen: Presseinfo der DTM vom 15.10.2008 / Meldung von Satnews vom 24.10.2008.
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24.10.2008 • Digital-TV: EPGs werden zu wenig genutzt
DVB Logo (DVB Project) Die elektronischen Program Guides (PEGs) des digitalen Fernsehens werden nur wenig benutzt, so eine Studie, die die Landesmedienanstalten bei einem Workshop vorstellten. Danach nutzt nutzt ein Drittel der Zuschauer den EPG häufig. Verglichen mit anderen Info-Quellen bevorzugen jüngere Zuschauer Internet und Videotext, ältere Programmzeitschriften und Tageszeitungen. Die Personalisierungs-Möglichkeiten werden nur ansatzweise genutzt. Der EPG werde zwar als potenzieller Ersatz für eine TV-Zeitschrift gesehen, die Zahlungsbereitschaft sei für den aktuellen Funktionsumfang aber gering. Als Verbesserungswürdig wurden häufig genannt: Hinweis auf neue Sender, Suchdienste, bessere Darstellung.
Eine zweite Studie untersucht Weiterentwicklungen von Herstellern und EPF-Anbietern. Im Trend seien EPG-Funktionen von Recordern und Interaktivität durch Verbindung ins Internet. Die Sendenetzbetreiber hätten kein Interesse an einer Vielfalt bei den Navigations-Angeboten - es sei denn, entgeltpflichtige Dienste könnten integriert werden. Die Fernsehveranstalter wollen gar eher ihre eigenen Infos gegen die Wettbewerber abschotten und, soweit es die Privaten sind, ebenfalls gerne Geld damit verdienen.
Dieser Untersuchung ist auch zu entnehmen, dass der EPG bei den Herstellern eher am Rande mitläuft. Die Feststellung, dass lieber bilig produziert wird als den EPG als Verkaufsargument attraktiv zu machen, wird von den Verkaufszahlen bestätigt: Von 2.700 Settopboxen habe nur jede vierte einen EPG. Von diesen etwa 700 Geräten entfallen 200 auf DVB-T. In der Verkaufsstatistik stehen 2,7 Mio. EPGfähige Boxen im Gesamtmarkt von 4,6 Mio. Stück (Absatz 2007). Ein Drittel der EPG-Boxen stammen von den drei absatzstärksten Firmen, ein weiteres Drittel von den sieben nächstgroßen.
Kommentar: Ob die geringe EPG-Nutzung daran liegt, dass für eine Gesamtübersicht die Kanäle bzw. Transponder zeitaufwändig durchsucht werden müssen? Oder daran, dass die (von Gerät zu Gerät mit unterschiedlicher Vollständigkeit angezeigten) Programminfos) sich von denen des gewohnten, einfach zu bedienenden und schnell aufzufindenden Videotextes nicht unterscheiden? Oder auch daran, dass manche Programmveranstalter sich die Kosten für das Verdoppeln gleich ganz sparen?
Quellen: Presseinfo der ZAK vom 24.10.2008 / Präsentationen: Nutzerstudie, Markstudie (pdfs).
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24.10.2008 • Rundfunkstaatsvertrag: MPs segnen Novelle ab
Recht, Gesetze Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag (RfÄStV) ohne Änderungen durchgewunken. Bis Jahresende müssen nun alle Landesparlamente Zustimmungsgesetze verabschieden, um das Werk in Kraft zu setzen.
ARD-Vorsitzender Raff bezeichnete den Entwurf als „Kompromiß, mit dem wir leben müssen“. Der geforderte 3-Stufentest der Internetauftritte werde „erheblichen Verwaltungsaufwand“ und „enorme Kosten“ verursachen. Die Fristen für die schon durch die Rundfunkgebühren finanzierten Mediathek-Inhalte - Sendungen müssen nach sieben Tagen (Sport nach nur einem Tag) aus dem Web genommen werden - seien „aus Sicht des Publikums sinnlos“. Positiv bewertete Raff, das Unterhaltung als Teil der Grundversorgung auch im Internet anerkannt wurde. Das breite Lob der Verleger, so ZDF-Intendant Markus Schächter, zeige, dass sich deren Lobby durchsetzen konnte.
Schächter hatte Bezug auf die Presseerklärungen der Verlegerverbände VDZ und BDZV genommen. So hatte der VDZ erklärt, den Anstalten bleibe „der Auftrag zu einer staatlich finanzieren Online-Presse versagt“. Der BDZV findet nicht alle Erwartungen erfüllt; gleichwohl müssten ARD und ZDF damit rechnen, dass ihre Online-Aktivitäten unter Beobachtung stehen und sie „sich von allen unzulässigen Expansionsplänen im Internet endgültig verabschieden.
Jürgen Doetz, Präsident des Interessenverband des Privatrundfunks VPRT meint, das letzte Wort sei noch nicht gesprochen. Er erwartet von den Landtagen „mehr Problembewusstsein für die Schwierigkeiten der privaten Veranstalter durch neue digitale Fernsehangebote und zusätzliche Telemedien der Öffentlich-Rechtlichen“, erklärte er im Tagesspiegel. Der VPRT hatte schon vorab beklagt, dass die neue Regelung auch Unterhaltungsangebote (wenn diese mit dem TV- bzw. Radioprogramm verbunden sind) im Internet zulasse. „Unterhaltung sollte in den digitalen Zusatzkanälen und in Telemedien von ARD und ZDF ausdrücklich vom Auftrag ausgenommen werden“, so die Forderung der privaten Wettbewerber.
Quellen: Presseinfos von ARD, ZDF, BDZV, VDZ und Doetz-Interview vom 23.10.2008, VPRT-Erkl. vom 22.10.2008.
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24.10.2008 • Digitalradio: Digital-UKW nur im Verein mit anderen Lösungen
DAB-Logo Nachdem DAB (alt), DMB und wohl auch DVB-H als gescheitert zu betrachten sind, schwindet „die Zuversicht für eine digitale Zukunft des klassischen Hörfunks“, so Gregor Spachmann (Radio Regenbogen). Selbst im (stets als positives Beispiel gegen die deutsche Situation gestellten) DAB-Stammland England „bricht DAB aktuell zusammen“. Die Radiobranche sucht weiter nach Alternativen für einen kostengünstigen Digitaleinstieg.
HD-Radio, eine in den USA bereits für die Digitalisierung im UKW-Band genutzte Lösung, könnte effektiv sein. Es sei aber nicht für alle Radioveranstalter geeignet. Das UKW-Band müsse also durch andere Verbreitungswege ergänzt werden. Das ist das Ergebnis einer Fachveranstaltung der Landesmedienanstalt LfK.
HD-Radio verursache zudem Störungen. Es müsse „international frequenztechnisch nachgebessert werden“, berichteten Vertreter von Radio Regenbogen und der LfK über einen technischen Versuch. Dieser war vom 3. Dezember 2007 bis 29. Februar 2008 durchgeführt worden. HD-Radio ermöglicht es, in diesem Fall auf der Regenbogen-Welle 102,8 MHz des Senders Heidelberg, gewohnte analoge und (im Versuch 3) digitale Programme auf einem Sendeplatz parallel auszustrahlen. Das Projekt soll fortgesetzt werden: Ab November sollen auch Hörer einbezogen werden. Die LfK testete außerdem das FMeXtra-Verfahren in Heidelberg (89,1 MHz). Es schnitt jedoch schlechter ab als HD-Radio, verdeutlichte Walter Berner, Technikchef der LfK.
Quellen: Presseinfo der LfK vom 23.10.2008 / Weitere Dokumente.
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21.10.2008 • Sachsen: Lokal-TV über DVB-T für sechs Regionen ab 2009
Sachsen Im Zuge einer Bedarfsermittlung hat die sächsische Landesmedienanstalt SLM einen „vordringlichen Bedarf an DVB-T-Übertragungskapazitäten“ für lokale und regionale Privatsender festgestellt. Dies sei für die Städte Chemnitz, Dresden, Leipzig, die Landkreise Bautzen und Zwickau und den Vogtlandkreis der Fall. Die SLM habe nun mit der Beantragung von Frequenzen den Vergabeprozess in Gang gesetzt, „um den Umstieg von der analogen auf die digitale Programmverbreitung ... schnellstmöglich zu erreichen“. Der Sendebeginn wäre ab Mitte 2009 möglich, ist einer Pressemitteilung der SLM zu entnehmen.
Für Leipzig hatte es im Zuge des im März begonnenen Lowpower-Projektes zu wenige Lokal-Bewerbungen gegeben, so dass der Multiplex mit BBC World und bundesweit aktiven christlichen Programmen gefüllt wurde. Aus der Information der SLM geht nicht hervor, ob mit den üblichen Leistungen oder nach dem Leipziger Vorbild gesendet werden soll.
Das sächsische Landesmediengesetz schreibt die Analogabschaltung der Terrestrik bis Ende 2009 vor. Daher müssen (die Erklärung vom Juli, die DVB-T Umstellung in Mitteldeutschland sei beendet bezieht sich nur auf ARD/ZDF) bis dahin die noch analogterrestrischen privaten Lokalsender umgestellt werden. Es handelt sich um Sachsen Fernsehen in Chemnitz (K47) mit dem Fensterprogramm Drehscheibe Chemnitz, Dresden Fernsehen (K59), Euro-Regional TV (Görlitz, K6), Television Zwickau (K30) und Vogtland Regional Fernsehen (Plauen K30, Auerbach/Brunn K58).
Quelle: Presseinfo der SLM vom 21.10.2008 / DVB-T Planung 2009
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21.10.2008 • LfM: Medienkompass in neuer Auflage
LFM-NRW Mitelblatt Medienkompass 2008 Die Landesmedienanstalt LfM und die NRW-Verbraucherzentrale haben ihren „Medienkompass“ neu aufgelegt. Das kleine Heft will auf 70 Seiten eine „verständliche und verlässliche Navigationshilfe“ durch den Dschungel der zusammenwachsenden Medienplattformen TV, Telefon und Internet bieten. Die vorangegangene Ausgabe wurde aktualisiert und unter anderem um Infos zu Web-Downloads erweitert.
Bezug: Über die NRW-Verbraucherzentralen (3,50 Euro plus 2 Euro Versand, Bestellung über www.vz-ratgeber.de oder telefonisch unter 0211-38 09 555). pdf-Download unter www.lfm-nrw.de ist angekündigt.
Quelle: Presseinfo der LfM vom 21.10.2008.
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21.10.2008 • DVB-T2: IRT testet MPEG-4 unter DVB-T über Antenne
DVB-T2 Logo (DVB Project) Zwar sind Vertreter der Öffentlich-rechtlichen beständig bemüht, wie Jörg-Peter Jost (HR und Technische Kommission von ARD und ZDF) erst vor wenigen Tagen deutlich machte, das Thema DVB-T2 in Deutschland hinauszuschieben. Gleichwohl wird in Bayern bereits getestet, teilte das Institut für Rundfunktechnik (IRT) jetzt mit. Das Projekt wird auf den Münchner Medientagen (29. bis 31. Oktober) vorgestellt.
Festzustellen sei, „welche Entwicklungsreserven der Rundfunk aus der 'Digitalen Dividende' benötigt, um die Antennenverbreitung auf den Stand der Technik zu halten und das Frequenzspektrum auch künftig effizient nutzen zu können“. Zukunftsfähig sei vor allem die Videokodierung mit MPEG-4 H.264 statt des bisherigen MPEG-2. Wichtig sei eine Einführung, „ohne den Millionen Käufern bestehender DVB-T-Technik Empfangsbeschränkungen abzuverlangen“. Daher sind der „Mischbetrieb von MPEG-2 und MPEG-4“ mit unterschiedlichen Videoauflösungen und „die Fehlerrobustheit von MPEG-4 bei stationärer und portabler Nutzung“ Untersuchungsgegenstände.
Dafür wurde schon seit Anfang 2008 eine Test-Infrastruktur aufgebaut. Gesendet werde mit geringer Leistung im Raum München auf Kanal 50 über eine Anlage von Rohde & Schwarz. Die Playout-Software des IRT fasst beide Transportdatenströme zusammen. Dabei werden verschiedene Parameter - beide Codierungen mit den Bildauflösungen für SDTV (575i/25) und HDTV (720p50), Datenraten zwischen 3 und 13 Megabits pro Sekunde und den Bildseitenverhältnissen 4:3 und 16:9 - miteinander kombiniert.
Die Tests hätten gezeigt, dass einige aktuelle DVB-T Empfänger das Nebeneinander beider Codecs beherrschen, andere aber abstürzen, so Helwin Lesch, Hauptabteilungsleiter Programm-Distribution beim Bayerischen Rundfunk. Er interpretierte die „Digitalen Dividende“ als „Frequenzrangierbereich“, der für eine „verbraucherfreundliche Migration unabdingbar ist“. DVB-T Zuschauern sollten „keine unzumutbaren Einschränkungen im bestehenden MPEG-2-Programmangebot aufgebürdet werden“.
Lesch setzte sich von der britischen DVB-T2/HDTV-Einführung deutlich ab: MPEG-4 sei nicht Teil der Spezifikation für DVB-T2. Dort gehe es „vielmehr um neue Techniken der Kanalcodierung und Fehlerschutzmechanismen. Die Entwicklung von DVB-T2 ist dabei sehr stark getrieben von der BBC. Diesem hohen Einführungsdruck folgt das restliche Europa derzeit nicht überall.“ Unter anderem müssten die Auswirkung auf die Sendeanlagen, Kosten und Kompatibilität erst ermittelt werden. Es gebe aber bereits MPEG-4fähige Empfangsgeräte. Ob sich diese Technik durchsetze, werde man sehen, nachdem die DVB-T2-Standardisierung beendet ist.
Quellen: Presseinfo des IRT vom 21.10.2008 / Lesch bei Infosat vom 20.10.2008
Hintergrund: DVB-T2, Hierarchische Modulation.
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20.10.2008 • Frankreich: 8 Mio. per Antenne / HDTV vor dem Start
Frankreich Der Anteil von TNT Zuschauern in Frankreich ist im ersten Halbjahr 2008 um 15,6 Prozent auf 8 Mio. gestiegen. Damit wird das französische DVB-T Angebot von 31,7 Prozent der TV-Haushalte genutzt. Der Versorgungsgrad wurde von 71,4 (Jahresbeginn) auf 83,3 Prozent ausgebaut, teilt die Medienbehörde CSA in ihrem Halbjahresbericht mit. In der noch laufende Simulcast-Phase sank die Zahl der Analogantennen-Haushalte zeitgleich von 36,3 auf 29,1 Prozent.
Zeitgleich wurde bekannt, dass der Start für die HDTV-Angebote ber Antenne am 30. Oktober fallen wird. Es umfaßt die Sender HD TF1, France 2 HD, Arte HD, Canal + HD und M6, die über 27 Sendeanlagen ab Start 40 Prozent der Bevölkerung in den Ballungsräumen erreichen. Die Reichweite soll Ende Mai 2009 60 Prozent der Bevölkerung ausgebaut werden.
Quellen: Halbjahresbericht der CSA vom 20.10.2008 (pdf, französisch) / Meldung von Broadband TV News vom 19.10.2008.
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18.10.2008 • Baden-Württemberg: Lokales Lowpower-TV am Bodensee
Baden-Württemberg Die baden-württembergische Landesmedienanstalt LfK hat, ohne dies öffentlich hervorzuheben, einen terrestrischen Lowpower-Sender (in Verbindung mit einem analogen Kabelkanal) für das Lokalfernsehen im Bodensee-Raum ausgeschrieben. Ab dem 9. Mai 2009 könne „der terrestrische Kanal 60 in Konstanz mit einer Sendeleistung von 100 Watt“ auf Sendung gehen. In der Ausschreibung wird nicht erwähnt, ob es sich um einen analogen oder digitalen Antennenkanal handelt. Versorgungsgebiet sind die Regionen Bodensee-Oberschwaben (Bodenseekreis, Ravensburg, Sigmaringen), Schwarzwald-Baar-Heuberg (Tuttlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis) und Konstanz. Die Bewerbungsfrist endet am 24. Oktober.
In der entsprechenden Pressemitteilung vom 18.7. wird die Terrestrik gar nicht erwähnt. Es handele sich um die Nachfolge der auslaufenden Achtjahres-Lizenzen von TV Südbaden und Euro 3 Bodenseefernsehen für 450.000 Kabelhaushalte.
Quellen: Ausschreibung und Presseinfo der LfK (Juli 2008) / DVB-T Planung 2009.
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18.10.2008 • England: HDTV-Paket lizensiert
England Die englische Medienbehörde Ofcom hat die drei Programmplätze im geplanten terrestrischen HDTV-Paket lizensiert. Neben BBC HD teilt sich Channel 4 einen Programmplatz für 4HD mit dem walisischen Sender S4C. Platz drei geht an eine Kooperation von ITV, Channel TV, stv und UTV.
Der Sendebetrieb soll zunächst in der Region Granada (Wales) im Herbst 2009 beginnen. Für den weiteren Ausbau bis 2012 werden der Frequenzgewinn durch die Analogabschaltungen und Verlagerungen bisheriger DVB-T Programme Kapazitäten geschaffen Ein vierter Programmplatz auf der 6. nationalen Senderkette (Multiplex B) könnte 2010 gefüllt werden.
Ofcom weist ausdrücklich darauf hin, dass für die HDTV-Sendungen ein Empfangsgerät für DVB-T2 benötigt wird, die Verfügbarkeit von Geräten soll gesichert werden. Die digitalterrestrischen SDTV-Programme können mit den vorhandenen Geräten empfangen werden. Die Vorentscheidungen für die Einführung von HDTV mit DVB-T2 waren im April gefallen.
Quelle: Presseinfo von Ofcom vom 17.10.2008.
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17.10.2008 • „Digitale Dividende“: Fernsehen muss den „Platz besetzen“
Überallfernseh-Logo Nicht nur ARD und ZDF, sondern auch die Privaten, stehen der Umwidmung freier Rundfunkfrequenzen („Digitale Dividende“) zugunsten der Telekommunikation - insbesondere der Schließung von Lücken in der DSL-Versorgung - weiter reserviert gegenüber. ZDF-Produktionsdirektor Andreas Bereczky pocht auf Reserven im betroffenen Bereich oberhalb von 790 Megahertz (Kanäle 60 bis 69). Die seien für den Simulcast bei einer späteren Einführung von DVB-T2 notwendig, erklärte er gestern auf einer Veranstaltung der Deutschen Breitbandinitiative. Er vermutet auch, dass Telekom-Unternehmen diese Kapazitäten nioht wirklich nutzen wollten. „Da müssen wir unseren Platz besetzen.“ Bei den Frequenzvergaben mangele es überhaupt an Prüfungs-Optionen; einige Teilnehmer forderten empfindliche Geldstrafen für das Liegenlassen von Sendekapazitäten. Auch Tobias Schmid (RTL) beharrte auf der Runfunknutzung. Er sieht RTL in der Pflicht, 50 Prozent der Bevölkerung zu versorgen. Das sei ohne DVB-T nicht zu machen. Mehrere Redner stellten dem entgegen, das funkbasierte Internet fürs „flache Land“ sei auch dem Fernsehen nützlich: So könnten die Regionalsendungen über IPTV und Internet verbreitet werden und fänden mit der neuen Technik auch in „weissen“ DSL-Zonen ihre Zuschauer. Allerdings beinhaltet die in der Schlußphase befindliche Novellierung des Rundfunkstaatsvertrages eine erhebliche Einschränkung des Online-Fernsehens von ARD und ZDF.
Kritik an den Plänen, auf dem flachen Land schnelle Internetzugänge über Rundfunkfrequenzen (mit bidirektionaler Sende- und Empfangstechnik) zu schaffen, kam sogar von Betroffenen. So zweifelt Peter Hauk, Minister für Ernährung und ländlichen Raum von Baden-Württemberg, an, ob sich überhaupt genügend Nutzer fänden, um solche lokalen Netze wirtschaftlich zu betreiben. Auch aus der Veranstaltungstechnik kommen schwerwiegende Vorbehalte: Matthias Fehr (DKE) sieht die Veranstaltungstechnik und ihre Nutzer - Musical, Theater, TV- und Filmproduktionen als Verlierer, wenn die in dem genannten Bereich arbeitenden Funkstrecken für Bild und Ton wegfallen.
Die MABB wird am 1. Dezember im Raum Wittstock ein einjähriges Projekt mit lokaler funkbasierter Internetversorgung starten. Ein weiteres Vorhaben gibt es in Baden-Württemberg.
Quelle: Eigene Recherche / Breitbandinitiative / Hintergrund: Internet vom Fernsehturm.
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15.10.2008 • DVB-T2: ARD/ZDF planen nicht mit HDTV via Antenne
DVB-T2 Logo (DVB Project) Es bleibt dabei: Vorerst wird es keine HDTV-Sendungen über Antenne geben. „DVB-T sollte in den nächsten vier oder fünf Jahren aus dieser Diskussion herausgehalten werden“, so Jörg-Peter Jost (Hessischer Rundfunk) gestern auf einer Fachkonferenz des IT-Verbandes Bitkom. Es gebe zu wenig terrestrische Kapazitäten für genügend HDTV-Programme. Daher sei abzuwarten, wie sich das HDTVgeeignete DVB-T2 - die Standardisierung ist noch nicht abgeschlossen - entwickle. Auch neuartige Quellencodierungen, die den Bandbreitenbedarf erheblich reduzieren, seien nicht geeignet, HDTV per Antenne auf den Weg zu bringen, bestätigten mehrere Redner. Derzeit sei eine Bandbreite von mindestens 8 Megabit pro Sekunden das absolute Minimum. Mit diesen Werten sei HDTV per Antenne gegen Satellit und Kabel mit 15 bis 18 Mbit/s schon wegen der Qualität nicht konkurrenzfähig und daher „ein wirtschaftliches Risiko“.
Insgesamt bremse der geringe Digitalisierungsgrad des Kabels die HDTV-Einführung in Deutschland, wurde übereinstimmend festgestellt. Das wirke sich bremsend auf HDTV und die Digitalisierung der Satellitenverbeitung. Das Vorhaben von ARD und ZDF, nach dem Start ihrer HDTV-Sendungen via Sat (Februar 2010) mit der Abschaltung ihrer analogen SDTV-Satellitentransponder Ende 2010 zu beginnen, sei ohne Abstimmung mit dem Kabelbetreibern nicht durchführbar, da diese ihre Analogprogramme vom Satelliten beziehen. ARD/ZDF verhandeln dazu laut Jost mit den Kabelnetzern. Ziel sei es, bis Mai 2009 Vereinbarungen zu erreichen. Nur dann sei gewährleistet, dass die Öffentlichkeit rechtzeitig - mit maximal eineinhalb Jahren Vorlauf - auf die Änderungen des TV-Empfangs via Sat und Kabel eingestimmt werden kann.
Bitkom veröffentlichte anlässlich der Veranstaltung eine neue HDTV-Broschüre.
Quelle: Eigene Recherche / Bitkom: Veranstaltungsseite, HDTV-Broschüre.
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15.10.2008 • USA: Verunsicherung beim Digitalumstieg
USA In den USA wird bezweifelt, ob die für den 17. Februar 2009 festgelegte Abschaltung der letzten Antennen-Sender reibungslos über die Bühne geht. 15 Prozent der US-Haushalte nutzen noch den analogen Antennenempfang. FCC-Vertreter Robert McDowell forderte gegenüber Reuters die großen Programmveranstalter auf, die Informationsarbeit ihrer lokalen Sender zu verstärken. Auch hätten wichtige Branchenverbände nach Angaben der US-Behörde Government Accountability Office GAO (überprüft die Durchführung von Beschlüssen des US-Kongresses) 1,4 Milliarden (!) Dollars in Verbraucherinfos investiert. Der GAO-Bericht verweist dennoch auf 45 „high risk“-Regionen mit mehr als 150.000 Analogantennen-Haushalten bzw. einem Antennenanteil von mehr als 20 Prozent. Das verwundert um so mehr, weil der Umstiegstermin seit 2005 bekannt ist und umstiegsbereite Haushalte mit 40 Dollars gefördert werden.
Quelle: Bericht von Reuters vom 14.10.2008 / GAO-Report vom 23.9.2008 /
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12.10.2008 • Österreich: Aufschaltungen am 28. Oktober
Österreich DVB-T Logo Österreich In weiteren Gebieten Niederösterreichs ist die Aufschaltung des DVB-T Signals für den 28. Oktober angekündigt. Laut vorliegenden Infos wird das analoge Signal parallel gesendet - bis zur Abschaltung der analogen Sender am 18. November. Ab diesem Datum werden weitere Gebiete des Bundeslandes ohne Umstiegszeitraum auf Digitalbetrieb umgestellt.

Sender Region Aufschaltung Analog-Absch. Kanal Mux A
 Niederösterreich
Griesfeld Berndorf, Pottenstein 28.10.2008 18.11.2008 folgt
Kaiserstein Breitenfurt, Wolfsgraben, Sulz 28.10.2008 18.11.2008 K 24
Jochgrabenberg Pressbaum, Eichgraben 28.10.2008 18.11.2008 K 24
Lindkogel Alland 28.10.2008 18.11.2008 K 24
Königsberg Aspang, Grimmenstein 28.10.2008 18.11.2008 folgt
Lampelsberg Scheibbs und Umgebung 28.10.2008 18.11.2008 K 34
St.Christophen St.Christophen, Neulengbach 28.10.2008 18.11.2008 K 31
Kollmitzberg Raabs und Umgebung 28.10.2008 18.11.2008 folgt
Quelle: Infos von DVB-T Österreich (10/2008).
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12.10.2008 • Hessen: Kanaländerungen im November
Hessen Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Ergebnisse der internationalen Frequenzkonferenz RRC06 werden im November in Süd- und Osthessen einige Kanäle getauscht. Folgende Änderungen sind vorgesehen:
In der Nacht zum 5. November wechselt der ZDF-Multiplex am Sender Würzberg von Kanal 27 auf Kanal 21 verlegt. Gleichzeitig wird der Gleichwellenbetrieb für die 3. Programme auf Kanal 53 mit den baden-württembergischen Sendern Stuttgart-Frauenkopf und Heidelberg aufgelöst. Von der Umstellung der Anlage Heidelberg sind auch Zuschauer in Südhessen betroffen. Dort wechselt der ARD-Multiplex von K50 auf K60, der ZDF-Multiplex von K27 auf K21 und die 3. Programme von K53 auf K49.
Zum 25. November wird am Sender Rhön der ARD-Multiplex von K49 auf K43 umgeschaltet. Um Doppelbelegungen zu vermeiden sollten die alten Programmbelegungen an den Stichtagen gelöscht und dann ein Suchlauf für die genannten Kanäle durchgeführt werden.
Quelle: Info des Projektbüros vom 10.10.2008 / Übersicht: Planungen 11/08.
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12.10.2008 • Baden-Württemberg: Lasttests für neue Sendeanlagen
Baden-Württemberg Im Zusammenhang mit der Umstellung auf DVB-T Sendetechnik werden mit den neuen Sendeantennen in Baden-Württemberg Lasttests durchgeführt. Diese finden am Standort Pforzheim-Langenbrand im Laufe des Vormittags des 15. Oktober statt. Da diese Anlage mit dem Sender Baden-Baden auf den Kanälen 49 und 60 im Gleichwellenbetrieb arbeiten wird, kann es dort zu Empfangsproblemen kommen. Gleiches gilt für die Sender Waldenburg und Aalen. Dort wird am 23. Oktober, vormittags, getest; Auswirkungen auf den Empfang des Kanal 50 in Stuttgart sind möglich.
Während der Tests wird mit unterschiedlichen Sendeparametern und wechselnden Leistungen gearbeitet, so dass die Testsituation keine Rückschlüsse auf die Empfangsqualität im Regelbetrieb erlaubt.
Die genannten Sendeanlagen gehen mit drei Multiplexen am 5. November in Betrieb.
Quelle: Info des Projektbüros vom 10.10.2008 / Übersicht: Planungen 11/08.
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7.10.2008 • DVB-H: Mobile 3.0 ist aus dem Handy-TV-Rennen
DVB-H Logo Das laufende DVB-H Projekt ist gescheitert. Die neue Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK), zuständig für die Zulassung bundesweiter Anbieter, setzte einen Schlußpunkt: Sie „sieht das aktuelle Versuchsprojekt DVB-H für beendet an“. Der Plattformbetreiber Mobile 3.0 wurde aufgefordert, seine Lizenz bis Ende Oktober zurückzugeben. Dem war die Aufforderungen an Mobile 3.0 vorangegangen, sich zum Stand der Dinge verbindlich zu äußern.
Das Unternehmen sei nicht in der Lage gewesen, das Gesamtkonzept - auf dessen Grundlage die Lizensierung erfolgte - umzusetzen und konnte „weder Verträge über den Netzbetrieb noch mit Vertriebs- und Marketingpartnern vorlegen“. Mobile 3.0 habe „in den vergangenen Tagen deutlich gemacht, dass es die Rahmenbedingungen nicht mehr als ausreichend einschätzt, um an dem ursprünglichen Gesamtmodell unverändert festzuhalten. Wir ziehen daraus den Schluss, dass ein Festhalten an diesem Pilotversuch das DVB-H-Projekt nicht weiter bringt“, so der ZAK-Vorsitzende Thomas Langheinrich.
Mit dem kommenden Rundfunkstaatsvertrag könne die DVB-H Plattform erstmals auf eine bundesweit einheitliche Rechtslage aufbauen. Ein Neustart könnte daher „gleich in einem auf längere Zeit angelegten Regelbetrieb erfolgen“, so Langheinrich. Mit dieser Bemerkung und der anschließenden Einladung „den Schatz DVB-H doch noch zu heben“ machte Langheinrich den „Marktteilnehmern“ eine offenbar bevorstehende Neuausschreibung für die Programmplattform schmackhaft.
Wie darauf das in der ersten Runde gescheiterte Konsortium der Mobilfunker T-Mobile, O2 und Vodafone (die parallel zum Mobile 3.0 Start mit dem Vertrieb von DVB-T Handys ihre Marktmacht demonstrierten) wird man sehen. Wie der Zufall es will kündigt Vodafone heute den Vertrieb des DVB-H Handys N96 für das Weihnachtsgeschäft an - allerdings, ohne dessen Eignung für das Handyfernsehen zu erwähnen.
Quelle: Presseinfos der ALM und von Vodafone vom 7.10.2008.
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7.10.2008 • DVB-T: 620.000 Boxen in sieben Monaten verkauft
Überallfernseh-Logo In den ersten sieben Monaten des Jahres 2008 sind 620.000 Settopboxen für das digitale Antennenfernsehen DVB-T verkauft worden. Erstaunlich, zumal DVB-T 2008 nur in wenigen Regionen in Mitteldeutschland, Bayern und im Südwesten neu aufgeschaltet wurde. Das entspreche 32 Prozent der in dem Zeitraum insgesamt verkauften Settopboxen. Mit 61 Prozent (1,2 Mio. Stück, plus 14 Prozent) führt DVB-S die Verkaufsstatistik, das Kabel bleibt weiter Schlußlicht mit 153.000 Boxen (acht Prozent).
Bei etwa zehn Prozent, gleichwohl mit hohen Steigerungsraten, liegt der Anteil der HDTV-Boxen: Für Sat-Empfang wurden 101.917 Boxen, für Kabelempfang nur 29.063 Stück verkauft, zitiert der Sat-Betreiber Astra aus einer Untersuchung der GfK. Diese gehen in den kürzlich ausgewiesenen Bestand von 550.000 HDTV-Empfangsgeräten ein.
Die Angaben sind auf Settopboxen beschränkt; nicht erfaßt wurden Fernsehgeräte und Computerzubehör mit integriertem Digitalempfang.
Quelle: Presseinfo von Astra bei Infosat vom 2.10.2008.
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7.10.2008 • Digital-TV: Jeder dritte TV-Haushalt schaut digital
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung 11,68 Mio. - 33,4 Prozent - der deutschen TV-Haushalte empfangen das Fernsehen digital mit dem Erstgerät über einen der drei Empfangswege. Das geht aus der auf die Erstgeräte begrenzten Monatsstatistik der AG Fernsehforschung hervor. Damit stieg die Zahl der Digitalhaushalte gegenüber dem Vormonat um 120.000, gegenüber dem Jahresbeginn 2008 um 1,27 Mio. (31,9 Prozent). Zu Beginn der Erfassung 2001 waren 1,94 Mio. Haushalte (5,3 Prozent) gezählt worden.
Quelle: Info der AGF.
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6.10.2008 • Schleswig-Holstein/Hamburg: Ausschreibung ab 2009
Schleswig-HolsteinHamburg Die Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein hat einen Programmplatz im 6. Multiplex neu ausgeschrieben. Die Sendelizenz für DMax, das sich den Kanal 59 (Hamburg/Lübeck) und Kanal 57 (Kiel) mit MonaTV teilt, läuft am 19. September 2009 aus. Nun wird ein Nachfolger gesucht, der ein Vollprogramm ausstrahlen will. Aber auch Gemeinschaftsanträge seien möglich, so dass DMax/MonaTV die Möglichkeit eines Verlängerungsantrages hat. Die Lizenz kann für maximal zehn Jahre erteilt werden. Die Einsendefrist endet am 15. Januar 2009.
Quelle: Presseinfo der MA HSH vom 6.10.2008 / DVB-T Planung 2009.
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1.10.2008 • Bayern: BR kritisiert CSU-Vorhaben für Lokalfunk
Bayern Dass in Sachen der von der CSU forcierten Nachfolgeregelung für das „Teilnehmerentgelts“ zur Finanzierung des Lokalrundfunks in Bayern „Fehler der Politik auf den Bayerischen Rundfunk abgewälzt werden“, findet der Präsident der Landesmedienanstalt BLM, Wolf-Dieter Ring, „völlig unverständlich“. Er kritisierte eine entsprechende Äußerung des BR-Intendanten Thomas Gruber vom Vortag. Eine mögliche Mitfinanzierung des Lokalfunks aus „Gebührenmitteln angedockt an die Rundfunkgebühr ... würde in keiner Weise zu Lasten des Bayerischen Rundfunks gehen“, meinte Ring.
Bei einer Umfrage wären die Lokalsender überaus positiv bewertet worden und die lokalen Fenster im RTL-Programm zwischen 18 und 18.30 Uhr hätten mit einem Marktanteil von 17 Prozent fast die doppelte Quote des BR zu dieser Zeit. „Eine gesicherte Zukunft des lokalen Fernsehens ist ein unverzichtbarer Beitrag für die publizistische Vielfalt in Bayern“, kommentierte Ring.
Hintergrund der Debatte ist ein Beschluß des bayerischen Landtages. Dort und in einem nachfolgenden Brief der Landesregierung an die Staatskanzleien der Bundesländern, wird gefordert, die privaten Lokalsender aus Gebührenmitteln mit 10 bis 15 Cent zusätzlich zu finanzieren. Das würde eine Spaltung der Rundfunkgebühren bedeuten.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 1.10.2008.
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1.10.2008 • Berlin: Technisat beendet Radio- und TV-Aktivitäten
Berlin Völlig überraschend hat Technisat gestern nachmittag seine Radioprogramme auf allen Verbreitungswegen eingestellt. Damit entfällt ein großer Teil des Berliner Radio-Multiplexes auf Kanal 59, das nun nur noch 15 Sender transportiert, jedoch werden einige Kennungen noch in der Programmliste geführt.
Alle Infos über die Radioprogramme wurden von der Techniradio-Website eliminiert. Dort wird nur noch das Pay-TV MTVunlimited vermarktet. Zeitgleich wurde auch das werbelastige TV-Programm TechniTippTV via Astra eingestellt. Damit hat Technisat seine gesamten Programm-Aktivitäten beendet. Eine offizielle Information des Unternehmens steht aus.
Nachtrag: Laut Technisat sei die Konkurrenz unerschlüsselter Radioprogramme via Sat zu groß, erfuhr Sat und Kabel im Unternehmen. Ein wie Techniradio verschlüsseltes Satradio-Angebot mache keinen Sinn. Die Abschaltung betrifft aber auch die unverschlüsselte Ausstrahlung in Berlin. Im Juli waren bereits die codiert gesendeten Radioropa-Hörbuch-Programme eingestellt worden. Das Abschaltung des TV-Angebots wird mit Bandbreitenproblemen begründet: Eine für große Bildschirme ausreichende Bildqualität könne nicht gewährleistet werden. Über einen unterdessen auf Astra aufgetauchter Kanal TechiSatService würden Freischaltsignale für MTVunlimited ausgestrahlt, heißt es.
Quelle: Eigene Recherche / Berliner Radioliste / Meldung von Sat und Kabel vom 1.10.2008.
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1.10.2008 • Österreich: Umstellungen am 7. Oktober
Österreich DVB-T Logo Österreich Für weitere Regionen im Burgenland und der Steiermark markiert der 7. Oktober den „Analog Switch Off“. Die Umstellung von analoger auf terrestrische Antennenversorgung erfolgt dann zum Teil „hart“ - d.h. ohne Umstiegsfrist. Gleichzeitig wird die analoge Versorgung einiger Gebiete, die schon länger DVB-T empfangen können, abgeschaltet. Zusätzlich angegeben ist der Kanal, auf dem der Mux A (ORF1, ORF2, ATV) verbreitet wird.

Sender Region Aufschaltung Analog-Absch. Kanal Mux A
 Steiermark
Gsollerkogel Gratkorn 16.9.2008 7.10.2008 K 26
Pöllau Pöllautal 16.9.2008 7.10.2008 K 26
Grafendorf Grafendorf 16.9.2008 7.10.2008 K 43
Kainach Kainach 7.10.2008 7.10.2008 K 26
 Burgenland
Pinkafeld Pinkafeld 16.9.2008 7.10.2008 K 43
Stotzing Stotzing 7.10.2008 7.10.2008 K 52
Bad Sauerbrunn bad Sauerbrunn 7.10.2008 7.10.2008 K 52
Leithaprodersdorf Leithaprodersdorf, Loretto 7.10.2008 7.10.2008 K 45
Bad Sauerbrunn Neudörfl Versorung über Heuberg und Sonnwendstein 7.10.2008 K 52
Jennersdorf Jennersdorf Versorung über Bad Gleichenberg und Schöckl 7.10.2008 K 26/K 23 *)
Donnerskirchen Donnerskirchen Versorung über Heuberg und Podersdorf 7.10.2008 K 52
Quelle: Infos von DVB-T Österreich (9/2008).
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1.10.2008 • Baden-Württemberg: Neue Regionen und Kanalwechsel
Baden-Württemberg Am 5. November gehen in Baden-Württemberg neue DVB-T Sendeanlagen in Betrieb. Über die Anlagen Aalen und Waldenburg kommt dann der ZDF-Multiplex auf Kanal 23, der SWR-Multiplex auf Kanal 50. Der ARD-Multiplex wird sich von Aalen auf dem Kanal 53 finden; ein Umzug auf K59 innerhalb von sechs Monaten ist angekndigt. Waldenburg sendet den ARD-Multiplex auf Kanal 26. Der neue Digitalsender Pforzheim strahlt das ARD-Paket auf K60, das ZDF-Paket auf K33 und das SWR-Paket auf K49. aus.
Am gleichen Tag gibt es Änderungen der Kanalbelegung für zwei Sender. Zuschauer, die im Einzugsbereich des Standorts Stuttgart-Frauenkopf empfangen, müssen für die Kanäle 26 (ARD), 23 (ZDF) und 50 (SWR) einen Suchlauf durchführen. Gleiches gilt für Zuschauer im Raum Heidelberg. Dort wechselt am 5. November die ARD auf K60, das ZDF auf K21 und der SWR auf K49.
Die Multiplexe sind wie folgt belegt: ARD-Paket: DasErste, Phoenix, 1Plus, Arte; ZDF-Paket: ZDF, Kika/Dokukanal, Infokanal 3Sat; SWR-Paket: SWR, HR, BR, WDR.
Quelle: Programm-Infos des Projektbüros / Übersicht: Planungen 11/08.
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1.10.2008 • Rheinland-Pfalz: Antennenmontage für DVB-T
Rheinland-Pfalz Die für den 12. November vorgesehene Umstellung von Sendeanlagen für das nördliche Rheinland-Pfalz kündigt sich an: Ab heute beginnen die technische Vorbereitungen. Dafür wird am Sender Saarburg eine neue Antenne, wie üblich mit Hubschrauberunterstützung montiert. Gleiches ist für morgen am Standort Eifel geplant. Die Umbauarbeiten am Sender Haardtkopf waren bereits am 15. und 16. September durchgeführt worden. Lasttests der drei neuen Sendeantennen sowie der Anlage Trier sind für den 4. November zwischen 1 und 5 Uhr geplant. Eine Vorab-Aussage über die Empfangsqualität im Regelbetrieb ist während der Tests nicht möglich.
Einer früheren Mitteilung zufolge ist im Zusammenhang mit der Montage der Antennen mit Leistungseinschränkungen zu rechnen. Betroffen sind DasErste (Sender Eifel, Kanal 23) und Saarburg (K 29) die drei Programme vom Haardtkopf: DasErste (K 25), ZDF (K 35) und SWR (K 55).
Ab dem 12. November werden drei Multiplexe über die o.g. Sender im Gleichwellenbetrieb empfangen: DasErste, Phoenix, 1Plus und Arte werden Kanal 46 gesendet, das ZDF-Paket (ZDF, Kika/Dokukanal, Infokanal 3Sat) auf Kanal 30 und der SWR-Multiplex (SWR, HR, BR, WDR) auf Kanal 48.
Quelle: Infos des Projektbüros und 27.8.2008 / Übersicht: Planungen 11/08.



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