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Nachrichten-Archiv: April 2008

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29.4.2008 • Handy-TV: DVB-T contra DVB-H? (5)
DVB-H Logo Überallfernseh-Logo Ab Anfang Mai liefert Vodafone mit den Handys LG HB620T und Gigabyte GSmart t600 zwei Handys mit DVB-T Empfang aus. Subventionierte Geräte (LG 99 Euro, GSmart 290 Euro) sind mit dem Tarif SuperFlat gekoppelt.
Heute nannte T-Mobile den 8. Mai als Auslieferungsbeginn für das TV-Handy von LG (29,95 Euro mit 24-Monate Vertrag Max M). Geworben wird auch mit einer Draufgabe: Die dreimonatige kostenlose Nutzung des Basisdienstes von MobileTV enthält 15 TV-Programme, jedoch ohne das Bundesliga-Paket.
Der Mobilfunkvermarkter The Phone House will das LG-Gerät ab dem 9. Mai ins Lieferprogramm nehmen.
Quelle: Presseinfos von Vodafone und T-Mobile vom 29.4.2008.
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29.4.2008 • Rheinland-Pfalz: DVB-T Endphase kommt Ende August
Rheinland-Pfalz Für den 26. August ist nach Medienmeldungen der Einstieg in die letzte DVB-T Umstellungsphase in Rheinland-Pfalz geplant. Für die „teilweise“ Versorgung der Regionen Westerwald, Hunsrück, Eifel und Mittelrhein werden die Sendeanlagen Bad Marienberg, Koblenz (Kühkopf) und Ahrweiler (Schöneberg bei Weibern) umgebaut.
Die Sender Haardtkopf (Hunsrück), Eifel (Daun), Trier und Saarburg bilden Ende November die letzte Etappe in Rheinland-Pfalz ist im November. „Fast zeitgleich“ gehen die baden-württembergischen Anlagen in Waldenburg, Aalen und Pforzheim in den digitalen Betrieb.
Quellen: Bericht von Infosat (kostenpflichtig) vom 28.4.2008 / DVB-T Seiten für den Südwesten.
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29.4.2008 • Sachsen-Anhalt: Frequenzen für Dequede zugeteilt
Sachsen-Anhalt Ein Beschluß aus Sachsen-Anhalt zeigt den komplizierten „Dienstweg“, der dem Bau und der Inbetriebnahme von DVB-T Sendeanlagen vorausgeht (was kürzlich in Sachen DVB-H einigen Ärger machte). Am 25. April hat der Landtags-Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Medien „dem Zuordnungsbegehren der Staatskanzlei“ hinsichtlich von DVB-T Übertragungskapazitäten für MDR und ZDF am Senderstandort Dequede zugestimmt.
Laut Presseberichten soll der Sender Dequede die bisherige Versorgungslücke in der Altmark schließen und im Juli in den digitalen Betrieb gehen.
Quellen: Kurzprotokoll (pdf) vom 25.4.2008 / Mitteldeutsche Zeitung (pdf) vom 26.4.2008.
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29.4.2008 • Bayern: DVB-T auch im Berchtesgadener Land gestartet
Bayern Heute wurde due Umstellung der terrestrischen Fernsehverbeitung auf DVB-T im Berchtesgadener Land vollzogen. Von den Sendeanlagen Untersberg und Hoegl können mit geeignetem Empfangsgerät nun drei Multiplexe empfangen werden. Der ARD-Multiplex (Kanal 58) umfasst DasEste, Arte Phoenix und 1plus. Das ZDF verbreitet auf Kanal 42 neben dem Hauptprogramm 3Sat, Kinderkanal/ZDFdokukanal und den ZDFinfokanal.Das BR Fernsehen, BR Alpha und das Südwestfernsehen sowie ein DVB-H Testprogramm sind auf dem Kanal 25 zu finden.
Für die letzte Phase der Umstellung auf DVB-T in Bayern wird #x201E;Ende 2008#x201C; genannt. Dannw erden auch die Gebiete Aschaffenburg/Unterfranken (Sender Pfaffenberg), Mittelfranken (Sender Büttelberg, Hesselberg, Gelbelsee) und Oberfranken/ nördliche Oberpfalz (Sender Amberg, Bamberg, Ochsenkopf) digital versorgt.
Quelle: Infos des Projektbüros Bayern.
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26.4.2008 • DMB: MFD stoppt „Watcha“ ab Mai
Watcha-Logo Der Handy-TV Dienst „Watcha“, betrieben mit der DMB-Technik von der Firma MFD, wird nicht mehr vermarktet und ab Mai eingestellt. Das erklärte ein Firmensprecher im Fachdienst Digitalmagazin. Der kommerzielle Sendebetrieb sei bereits im März in Nürnberg, Hamburg und München zurückgefahren worden. DMB habe sich am Markt nicht durchsetzen können. Das Netz werde künftig in einigen Großstädten nur noch für die Erprobung neuer Dienste genutzt.
Nach der kürzlichen EU-Empfehlung zugunsten des konkurrierenden Standards DVB-H werde die „mangelnde kommerzielle Perspektive für mobiles Fernsehen über die Technik DMB“ deutlich. Zu wenig Endgeräte und fehlende Kundenakzeptanz verhinderten den Markterfolg von „Watcha“.
Plattformbetreiber MFD hatte sich 2007 auch für die DVB-H Plattform beworben. Die Lizensierung von Mobile 3.0, eines Gemeinschaftsunternehmens von MFD (55 Prozent) und Neva Media (45 Prozent) hatten die Landesmedienanstalten mit der Auflage verbunden, „Watcha“ nicht weiter zu entwickeln. DVB-H verspricht vor allem mehr Programme fürs Geld: Während bei „Watcha“ nur fünf TV-Programme und ein Radiosender im Paket sind, wird es mit DVB-H etwa 15 TV-Programme und weitere Radiokanäle geben. Allerdings ist der für den 1. Juni geplante Start des DVB-H Angebotes in den letzten Tagen ins Wanken geraten.
Quelle: Bericht von Infosat vom 25.4.2008 / Hintergrund: Mobilfernsehen.
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25.4.2008 • Österreich: Nächster Stichtag 5. Mai
Österreich DVB-T Logo Österreich Für elf Regionen des Alpenlandes bringt der 5. Mai die Abschaltung der analog-terrestrischen Fernsehübertragung. Damit wird eine wichtige Etappe des Umstiegs erreicht: 90 Prozent der Haushalte werden mit DVB-T versorgt. In der Folge sollen bis 2010 einige Versorgungslücken geschlossen werden, so dass 95 Prozent der Haushalte Fernsehprogramme digital per Antenne empfangen können.
Abschiednehmen vom analogen Antennensignal heißt es am 5. Mai in diesen Gebieten:
Sender Region Aufschaltung Analog-Absch.
 Oberösterreich
Schärding Schärding 31.3.2008 5.5.2008
Tröschberg Steyr 31.3.2008 5.5.2008
Grünberg Gmunden 31.3.2008 5.5.2008
Ziehberg Kirchdorf 31.3.2008 5.5.2008
Ameisberg Ameisberg (harte Umschaltung) 5.5.2008 5.5.2008
Engelhartszell Engelhartszell (harte Umschaltung) 5.5.2008 5.5.2008
 Salzburg
Luxkogel Lend 31.3.2008 5.5.2008
Großeck Mauterndorf 31.3.2008 5.5.2008
 Steiermark
Stradnerkogel Bad Gleichenberg 31.3.2008 5.5.2008
Demmerkogel Deutschlandsberg 31.3.2008 5.5.2008
Klöch Klöch (harte Umschaltung) 5.5.2008 5.5.2008
 Tirol
Hahnenkamm Reutte 31.3.2008 5.5.2008
Tannheim Tannheim (harte Umschaltung) 5.5.2008 5.5.2008
Quelle: Infos von DVB-T Österreich / Kanalbelegung für Mux A und Mux B.
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24.4.2008 • TV auf dem Handy: DVB-T contra DVB-H? (4)
DVB-H Logo Bezüglich eines der von Rudolf Gröger kürzlich in Berlin schon als eher erledigt charakterisierten Hindernisses beim DVB-H Start hat sich jetzt die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten zu Wort gemeldet. Sie hält ihren Job für gut gemacht und schiebt (ohne das Ding beim Namen zu nennen) die Verantwortung für die mögliche Startverschiebung anderen zu.
In einer Pressemitteilung heißt es u.a.: „Die Verzögerungen im Zuweisungsverfahren an Mobile 3.0, die durch Interventionen von ARD und ZDF bei den Staatskanzleien entstanden sind und das Verteilungsverfahren der Frequenzkapazitäten blockiert haben, sollen beendet werden.“ Die LMAs hätten von vornherein für eine angemessene Beteiligung von ARD und ZDF am DVB-H Dienst von Mobile 3.0 gesorgt, loben sich die Medienwächter weiter.
Die Anstalten hatten sich offenbar bei den LMAs nicht ausreichend beachtet gesehen und bei der nächst höheren Instanz - den Staatskanzleien der Bundesländer - die Befürchtung geäußert, bei einer künftigen Erweiterung des Programmangebots benachteiligt zu werden. Daraufhin „wurde das Frequenzverteilungsverfahren von Seiten einiger Staatskanzleien ausgesetzt, so dass die von den Gremien der Landesmedienanstalten beschlossenen Zuweisungen an Mobile 3.0 nicht verschickt werden konnten“, so die LMA-Direktoren, die die Verantwortung an Mobile 3.0 weiterreichen: „Es liegt jetzt an Mobile 3.0, die Verhandlungen mit Vermarktern und Sendenetzbetreibern zügig zu Ende zu führen, damit DVB-H starten kann“.
Kommentar: Wenn der Versuch Schule macht, über die Landesregierungen (also die Politiker) Entscheidungen der Landesmedienanstalten zu kippen, ist die Unabhängigkeit der Medienwächter in Gefahr.
Quelle: Presseinfo der ALM vom 24.4.2008.
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24.4.2008 • Digitalradio: Votum für DAB-Familie in Mitteldeutschland
DAB-Logo Nach Medienberichten haben sich private und öffentlich-rechtliche Radioveranstalter in Mitteldeutschland sowie die drei Landesmedienanstalten auf ein Positionspapier zur Einführung des digitalen Radios verständigt. Eckpunkt ist der Einsatz der DAB-Standardfamilie (DAB+, DMB) im Band II (VHF). Der digitale Hörfunk könnte um Texte, Bilder und Videos erweitert werden. Entsprechende Konzepte können bei den drei LMAs bis Mitte Mai eingereicht werden. Das Papier unterstützt zugleich das von den LMAs und der ARD entwickelte Konzept, ab 2009 drei bundesweite Bedeckungen für das digitale Radio zu reservieren, von denen zwei durch bundesweite Angebote genutzt werden sollen.
Die Arbeitsgemeinschaft der LMAs hatte im März einen „Call for Interest“ begonnen: Noch bis Ende April werden Vorschläge interessierter Marktbeteiligter Unternehmen entgegengenommen.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 24.4.2008.
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24.4.2008 • Digital-Umstieg: „Switchover“ mit großen Unterschieden
Grafik: EMCA/Goldmedia. Vergrössern per Doppelclick (externer Link) Der Übergang vom analogen zum digitalen Fernsehen gestaltet sich wegen der verschiedenen nationalen Ausgangssituationen und Umstiegskonzepte höchst unterschiedlich. Das stellt eine von der European Media Consulting Association (EMCA) und Goldmedia vorgestellte Studie der fünf wichtigsten Länder fest. Der Umstieg werde „vor 2012 in den untersuchten Ländern keinesfalls abgeschlossen sein“, fasst die Studie zusammen. Die Studie rechnet mit weiteren vier Jahren; beim Kabel in Deutschland werde der Umstieg noch länger dauern.
In England empfingen 2007 bereits 86 Prozent der Fernsehhaushalte das TV-Signal digital, während der Digitalisierungsgrad in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland nur 40 und 47 Prozent erreiche. Eine Ursache für das Zurückbleiben von Deutschland sei die geringe Akzeptanz von Pay-TV.
Ebenso uneinheitlich ist die Digitalisierung und Bedeutung der vier Empfangswege Antenne, Kabel, Sat und IPTV. So kommt das Fernsehen in Spanien und Italien per Antenne in 75 Prozent der Haushalte. In Deutschland, wo die DVB-T-Umstellung 2009 beendet wird, sind es unter 10 Prozent der Haushalte. Beim Kabel hinke Deutschland mit unter 20 Prozent Digitalhaushalten weit hinter England und Spanien (90 Prozent) zurück. Die Umstellung der Sat-Verbreitung sei in Italien und England abgeschlossen und erreiche in Frankreich und Spanien weit über 80 Prozent, so die Studie. Auch hier hinkt Deutschland mit 56 Prozent hinterher. Der neue TV-Empfangsweg IPTV habe in Frankreich einen Marktanteil von fünf Prozent erreicht und ist in den anderen Ländern geringer.
Quelle: Presseinfo von Goldmedia (pdf) vom 23.4.2008.
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23.4.2008 • TV auf dem Handy: DVB-T contra DVB-H? (3)
DVB-H Logo Überallfernseh-Logo Auch der Dritte im Bund der bei der DVB-H Lizensierung leer ausgegangenen Mobilfunkbetreiber kündigt nun ein erstes DVB-T Handy an. Im Internet-Auftritt von O2 können Reservierungen des LG-Handys HB620T vorgenommen werden. Liefertermine und Preise werden allerdings - wie auf den Vorschauseiten von Vodafone nicht genannt. T-Mobile nennt als Lieferzeit den Monat Mai, gibt aber ebenfalls noch keine Preisinformation.
Interessant: In den Ankündigungen bei Vodafone findet sich auch ein Hinweis auf das DVB-H Handy Nokia N96 - ebenfalls ohne Liefertermin und Preisangabe.
Quellen: Websites von O2, T-Mobile und Vodafone.
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22.4.2008 • TV auf dem Handy: DVB-T contra DVB-H? (2)
DVB-H Logo Überallfernseh-Logo Die Ankündigung von Vodafone, T-Mobile und The Phone House, ab Mai DVB-T Handys anzubieten, macht das Leben für die DVB-H Plattform von Mobile 3.0 nicht einfacher, auch wenn Mobile 3.0-Präsident Rudolf Gröger gestern auf einer Verstaltung in Berlin DVB-T als für Mobilempfang ungeeignet abtat. Noch mehr als die unerwartete Konkurrenz durch die Mobilfunker schmerzt ihn, dass die Lizensierung durch die LMAs (zuletzt im Saarland) zwar fast abgeschlossen ist - aber dennoch erst in einem Bundesland die Sendetechnik installiert werden darf. „Wenn wir heute einschalten, würden wir einen Piratensender betreiben“, so Gröger. Denn auf die Lizensierung durch die LMAs folgt - normalerweise eher automatisch - die Zuteilung der Sendefrequenzen durch die Staatskanzleien der Bundesländer. Das ist aber erst in einem Bundesland geschehen. Der pünktliche Start des DVB-H Betriebs am 1. Juni hängt jetzt also von der Bürokratie der Bundesländer ab. Dort werde, räumte Gröger ein, wohl ein von RTL2 angestrengtes Gerichtsverfahren abgewartet, durch das die beabsichtigte Programmverteilung kippen könnte.
Dennoch macht Gröger auf Optimismus, obwohl er auch noch keine Vermarktungspartner nennen konnte. DVB-H soll zu Monatskosten von unter 10 Euro pünktlich starten. Über kurz oder lang werde das Handy, „die Fernbedienung für den digitalen Lebensstil“, zumindest in der gehobenen Produktgruppe um DVB-H erweitert werden. Dabei würden Topmarken wie Nokia oder Samsung ihre Bekanntheit gegen Hersteller mit geringem Marktanteil ausspielen, spielte Gröger auf die angekündigten DVB-T Handys von LG und Gigabyte an.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DVB-H.
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22.4.2008 • IFA: Weisse und braune Ware unter einem Messedach
IFA-Logo 2007 Mit der im Dezember angekündigten Einbeziehung der „weissen Ware“ ins Programm der Internationalen Funkausstellung (IFA, 29. August bis 3. September) sehen sich die Berliner Messegesellschaft und der Messeveranstalter gfu auf dem richtigen Weg. 80 Prozent der für „Home Appliances @ IFA“ reservierten Fläche (30.000 Quadratmeter in den Hallen 1.1 bis 6.1) seien bereits gebucht. Mit dem neuen Messeteil kommen die Veranstalter den Wünschen des Handels - unter anderem der Elektronikmärkte und Handelskooperationen - entgegen. Sie bieten sowohl Unterhaltungselektronik als auch Haushaltsgeräte an und können nun Fachmessetermine und damit Kosten sparen.
Insgesamt sei die IFA zu 90 Prozent ausgebucht, wurde auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Um die Ausstellerzahlen der „braunen Ware“ zu halten, sollen provisorische Hallen zwischen den Hallen 1 und 25 errichtet werden. Dort bekommt Taiwan aufgrund des großen Ausstellerinteresses eine eigene Halle.
Quelle: Presseinfo der GFU vom 21.4.2008.
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22.4.2008 • DVB-H: Comedy-Radio bekommt Hessen-Lizenz
DVB-H Logo Die hessische Landesmedienanstalt LPR hat das Radioprogramm Comedy/Karaoke der Digital 5.1 GmbH lizensiert. Es sei beabsichtigt, das Programm mit Radio-Comedys wie „Paul Panzer“ und „DFB-Kantine“ kostenpflichtig über DVB-H zu senden. An dem Veranstalter, der Digital 5.1 GmbH, sind Antenne Bayern, Antenne Niedersachsen, Radio FFN, Radio Hamburg und Radio/Tele FFH mit je 20 Prozent beteiligt. Geschäftsführer ist FFH-Chef Hans-Dieter Hillmoth, zugleich Vizepräsident des Dachverbandes VPRT.
Quelle: Presseinfo der LPR Hessen vom 21.4.2008.
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21.4.2008 • Bayern: DVB-T für das Berchtesgadener Land
Bayern Am 29. April startet DVB-T auch im Berchtesgadener Land. Nach einer „harten“ Umschaltung der Sendeanlagen Untersberg und Hoegl sind elf Programme digital in der Luft. Auf dem Kanal 58 wird ein ARD-Multiplex (DasEste, Arte Phoenix, 1plus) gesendet. Das ZDF ist mit ZDFmobil (ZDF, 3Sat, Kinderkanal/ZDFdokukanal, ZDFinfokanal) auf Kanal 42 präsent. Im Multiplex des BR werden auf Kanal 25 neben dem Bayerischen Fernsehen BR Alpha, das Südwestfernsehen sowie DVB-H Testprogramme ausgestrahlt. Zeitgleich werden einige analoge Füllsender außer Betrieb genommen.
Quelle: Weitere Infos auf den Projektseiten.
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21.4.2008 • Schweiz: Bluewin TV auch über DVB-H
Schweiz Der schweizerische Netzanbieter startet am 13. Mai seinen Bluewin TV-Dienst auch über DVB-H. Die Sendungen, darunter auch Übertragungen von der Fu0ball-EM, seien zunächst in den Regionen Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich empfangbar. Das DVB-H Netz erreiche zur Zeit 44 Prozent der Schweizer Bevölkerung. Der Dienst (der auch über UMTS angeboten wird) umfasst 20 TV-Programme und ist mit Mobilfunkvertägen gekoppelt. Der Tageszugang kostet 2 CHF, das Monatsabo 16 CHF. Zur Zeit wird dazu das Nokia Handy N77 für 1 Euro (mit Vertrag) verkauft, das Nokia N96 und das Samsung SGH-P960 sind angekündigt.
Quelle: Presseinfo von Swisscom vom 18.4.2008.
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20.4.2008 • Analog-TV: Videoblockade bei ProSieben
ProSieben Offenbar aufgrund einer technischen Panne war die Aufzeichnung der Sendungen von ProSieben am vergangenen Sonnabend für Analog-Kabelzuschauer mit digitalen Videorecordern (Festplatte, DVD) zeitweise nicht möglich. Nach Angaben des Branchendienstes DWDL war das Kopierschutz-Flag im Rahmen des Widescreen-Signaling aktiviert worden. Statt der Aufzeichnungen gab es Meldungen wie „Der Inhalt ist kopiergeschützt“ auf dem Bildschirm. DWDL vermutet dahinter keine Absicht, da die in der AGF zusammengeschlossenen Sender (ARD, ZDF, RTL, Pro7Sat1) ab 2009 auch Videoaufzeichnungen (und die HDTV-Programme) erfassen werden.
Laut DWDL ist im vergangenen August eine ähnliche Panne bei der DVB-T-Verbreitung von ProSieben aufgetreten. Ursache sei ein Gerätefehler beim Multiplexing gewesen.
Quelle: Meldung von DWDL am 19.4.2008.
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19.4.2008 • TV auf dem Handy: DVB-T contra DVB-H?
DVB-H Logo Überallfernseh-Logo Nach The Phone House, wo der Verkauf des DVB-T Handys, gekoppelt mit einem Mobilfunk-Vertrag, am 9. Mai startet, wollen nun auch T-Mobile und Vodafone D2 die Fußball-EM zum Anlaß nehmen, DVB-T Handys anzubieten.
TV-Handy LG HB620T Sprecher beider Unternehmen bestätigten das gegenüber dpa. „Damit kommt echtes Fernsehen auf das Handy, wie man es aus dem Wohnzimmer kennt“, so ein Vodafone-Sprecher, der zugleich herausstellte, dass die TV-Sendungen TV-Handy Gigabyte gSmart T600 kostenfrei zu empfangen sind. Vodafone will Handys von LG (Foto links) und Gigabyte ab 100 Euro anbieten. Das LG-Handy wird ab 9. Mai auch vom Vermarkter The Phone House ab 1 Euro (mit und ohne Vertrag) angeboten.
Der Verkauf von TV-Handys, verbunden mit dem in Deutschland kostenlosen DVB-T-Empfang, bringt eine Pikanterie in den Mobil-TV Markt. Für das - kostenpflichtige - DVB-H Angebot, das ebenfalls im Juni starten soll, hat der Plattformbetreiber offenbar noch keine Vermarktungspartner bei den Mobilfunkern. Der Mobilfunk gilt jedoch als idealer Vertriebskanal für mobiles Fernsehen. Sollten die Mobilfunker ganz auf DVB-T Endgeräte umschwenken, wäre das eine Absage an das von der EU für Mobil-TV favorisierte DVB-H. Das, obwohl die Mobilfunker dann auf Gewinne aus DVB-H Gebühren verzichten müssten. Allerdings ist für DVB-H noch Land in Sicht: Das Gigabyte-Gerät kann laut Hersteller neben DVB-T nicht nur DVB-H, sondern auch noch DMB/DAB-Sendungen empfangen.
Laut Vodafone arbeiten die Geräte inzwischen so effektiv, dass die zusätzliche Rechenleistung für das Herunterrechnen der DVB-T Bildauflösung (576 mal 720 Pixel) auf die Mini-Abmessungen des Handy-Displays keinen Qualitätsabschlag bedeute. Die Arbeitszeit der Akkus wird mit etwa 2 Stunden angegeben, reicht also für ein Fußballspiel ohne Verlängerung. Bei DVB-H entfällt hingegen nicht nur die Rechenaufgabe. Das Zeitscheiben-System der Sendetechnik trägt zusätzlich zur Energieeinsparung bei.
Quelle: dpa-Meldung auf Digitalfernsehen am 19.4.2008 / Homepage Mobile 3.0 / Hintergrund: DVB-H.
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18.4.2008 • Frankreich: Grober Zeitplan für den Analogausstieg
Frankreich Frankreich will die dortige gesetzliche Vorgabe einhalten, die analog-terrestrische TV-Übertragung bis 2011 zu beenden. Stichtag ist der 20. November 2011. Laut einer Grobplanung der Medienbehörde CSA wird das analoge Signal zunächst testweise im 1. Quartal 2009 für zwei Regionen abgeschaltet. Der reguläre Ausstieg soll im 2. Quartal mit zwei weiteren Senderegionen einsetzen. 2010 folgen zehn Regionen. Die noch verbleibenden Regionen werden spätestens ab dem 20.11.2011 nur noch digital versorgt.
Frankreich strebt bis Ende 2008 den Ausbau von DVB-T - dort TNT abgekürzt - für 89 Prozent der Haushalte in Ballungsgebieten an.
Quelle: Presseinfo der CSA vom 16.4.2008.
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18.4.2008 • DVB-H: Neuer Anbieter meldet sich
DVB-H Logo Der Radiosender Teutoradio (Bad Oeynhausen), lizensiert von der LfK Baden-Württemberg, will künftig auch auf der DVB-H Plattform verbreitet werden. Der mit Musik und Unterhaltung auf die Zielgruppe der 14- bis 45jährigen zugeschnittene Sender kooperiert dafür mit der Plattform RegioOnline, die für Niedersachsen bereits den Antrag für ein regionales Angebot gestellt hat. Teutoradio bzw. deren Ableger Teutotv will nun ebenfalls die DVB-H Lizenz beantragen.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 15.4.2008 / Hintergrund: DVB-H.
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17.4.2008 • Österreich: ORF 1 HD startet am 2. Juni
HDready-Logo der EICTA für Wiedergabegeräte Die HDTV-Version von ORF1 geht wie angekündigt am 2. Juni über Astra offiziell auf Sendung, einige Testläufe gegen dem im Mai voraus. Aus urheberrechtlichen Gründen wird das HDTV-Programm (wie das seit Dezember 2007 sendende schweizerischen SRG-HDTV) verschlüsselt ausgestrahlt. Daher müssen interessierte Zuschauer neben einem DVB-S2 Empfänger - wie für die SDTV-Version von ORF1 - eine freigeschaltete „ORF Digital“-Smartcard besitzen. Die Smartcards werden nur an Personen mit Wohnsitz im jeweiligen Land ausgegeben.
Astra gibt die Zahl der in Österreich verkauften „HDready“-Bildschirme mit 700.000 an. Das ergibt bei 3,3 Mio. gebührenpflichtigen Haushalten einen Ausstattungsgrad von etwa 21 Prozent. Nach eigenen Angaben verbreitet Astra derzeit 31 HDTV-Programme über seine Astra- und Sirius-Trabanten.
Quelle: Presseinfo von Astra (pdf) vom 17.4.2008 / Hintergrund: HDTV.
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17.4.2008 • RBB: Reim fordert Umverteilung der Gebühren
Rundfunk Berlin Brandenburg Die ARD-interne Umverteilung der Rundfunkgebühren geht „klar zulasten Ostdeutschlands“, so die RBB-Intendantin Dagmar Reim in einem dpa-Interview. Der Hauptstadtsender rechne daher mit einem Defizit von 54 Mio. Euro im Zeitraum 2009 bis 2012, dass sich auf das Programm und die Investitionen auswirken werde. Reim kritisierte die großen ARD-Anstalten, die ein von ihr vorgeschlagenes Verteilungsmodell abgelehnt hätten. Nach diesem „Sockelmodell“ könnten 10 bis 15 Prozent der Gebühreneinnahmen gleichmässig auf alle Anstalten verteilt werden. Ein Gemeinschaftstopf könnte einen Teil der Gebührenausfälle ersetzen. Die sind beim RBB besonders hoch: 14,5 Prozent der Zuschauerhaushalte sind im RBB-Gebiet aus sozialen Gründen von der Rundfunkgebühr befreit, der ARD-Schnitt liege bei nur neun Prozent.
Reim appellierte an die Solidarität der großen Anstalten. Falls jedoch keine Einigung erreicht werde, stünden beim RBB ab 2009 Einsparungen in Höhe von etwa 10 Mio. Euro jährlich an. Das sei - nach dem „dramatischen Stellenabbau“ in den letzten Jahren - nur durch harte Einschnitte beim Programm zu leisten. Die Reduzierung des RBB-Anteils am Gemeinschaftsprogramm von 6,85 auf 6,6 Prozent entlaste den RBB zwar um etwa 2 Mio. Euro jährlich, bedeute aber auch weniger Präsenz im Ersten. „Das wollen wir nicht“, so Reim.
Ungerechtigkeiten bei der Verteilung wirkten sich bereits aus. Die KEF ermittelt den Kostenbedarf der gesamten ARD aus den Anmeldungen der Anstalten, während die Ausgaben aus den von der Größe der Senderegion abhängigen Gebühreneinnahmen getragen werden müssen. Der RBB gerate daher in eine Schieflage weil dort Investitionen nur mit 70 Prozent abgedeckt sind, während die großen Anstalten sie voll finanzieren können.
Quellen: Reim-Interview bei Sat und Kabel am 17.4.2008.
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16.4.2008 • HDTV: Leichtatlethik-WM bei ARD/ZDF via Sat in HDTV
HDready-Logo der EICTA für Wiedergabegeräte Die ARD hat heute offiziell ihre HDTV-Sendungen während der Leichtatlethik-WM (Berlin, 15. bis 23. August 2009) bekanntgegeben. Während dieser Zeit hat - nach Showcases auf 1Festival - HDTV unter der Marke DasErste, ebenso wie im ZDF-Hauptprogramm Premiere. Für den Empfang sind DVB-S2-Settopboxen und HDready-Fernseher notwendig.
Das HDTV-Angebot wird via Astra parallel zum üblichen SDTV-Modus ausgestrahlt. Das ZDF produziert als Hostbroadcaster die WM im Auftrag der Veranstalter für die berichtenden TV-Anstalten aus aller Welt ohnehin in HDTV. Weitere HDTV-Showcases sind während der Funkaustellung und zu Weihnachten 2009 geplant. ARD-Vorsitzender Fritz Raff: „Das hochauflösende Fernsehen wird spätestens 2010 zum allgemeinen Qualitätsstandard werden, wenn ARD und ZDF mit den Olympischen Winterspielen von Vancouver die reguläre HDTV- Ausstrahlung starten“.
Quellen: Presseinfo der ARD vom 14.4.2008 / Hintergrund: HDTV.
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16.4.2008 • DVB-H: MotorFM testet Visual Radio
DVB-H Logo Der Berliner Radiosender MotorFM testet derzeit die Ausstrahlung von grafischen Zusatzinformationen zum laufenden Programm auf dem Berliner DVB-H Projektsender. Unter dem Motto „Immer sehen, was Du hörst“ werden Plattencovers und Infos zu Interpreten und der Sendung mit den Programminhalten verbunden.
An der technischen Abwicklung ist neben Media Broadcast die Firma GMIT beteiligt. Der verwendete Videocoder des Berliner Fraunhofer Heinrich Hertz Instituts wurde eigens entwickelt und nutzt Datenraten zwischen nur 20 und 30 Kilobits pro Sekunde. Das Projekt soll helfen, künftige DVB-H Geräte für solche Dienste (die der Sender bigFM2see im DMB-Angebot „Watcha“ sendet) zu optimieren.
Quelle: Website von MotorFM / Hintergrund: DVB-H.
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15.4.2008 • Saarland: Vierter privater Programmplatz ausgeschrieben
Saarland Der Medienrat hat den noch freien vierten DVB-T-Programmplatz im saarländischen Privat-Multiplex ausgeschrieben. Nach der Ausschreibung vom Juni 2007 waren im September 2007 alle drei Bewerber - SaarTV, TV 5 und QVC - für den Kanal 49 zugelassen worden. Bis zum 14. Mai können sich interessierte Programmveranstalter bei der Landesmedienanstalt Saar bewerben.
Quelle: Presseinfo LM Saar vom 14.4.2008.
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15.4.2008 • DVB-H: Mobile 3.0 macht DVB-H im Saarland
DVB-H Logo Auch im Saarland hat der Medienrat jetzt der Zulassung von Mobile 3.0 als Betreiber der Contentplattform für das bundesweite DVB-H Angebot zugestimmt. Als ein Kooperationspartner für regionale Programmangebote wird die vom Saar-Medienrat zugelassene Deutschland 24 GmbH genannt.
Quelle: Presseinfo LM Saar vom 14.4.2008.
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14.4.2008 • Rheinland-Pfalz: Infos zum weiteren Ausbau
Rheinland-Pfalz Auf der Website der ARD/ZDF Taskforce finden sich jetzt Angaben zum weiteren Ausbau für DVB-T in Rheinland-Pfalz. „Voraussichtlich Ende August“ werden im Norden des Bundeslandes die Sendeanlagen Bad Marienberg, Koblenz (Kühkopf) und Ahrweiler (Schöneberg bei Weibern) umgerüstet. Als zweiter Schritt sei für November die Umstellung der Sender Haardtkopf (Hunsrück), Eifel (Daun), Trier und Saarburg geplant. Damit werde die Umstellung in Rheinland-Pfalz beendet. Etwa zeitgleich soll DVB-T an den Standorten Waldenburg, Aalen und Pforzheim verbreitet werden. Wie üblich gibt es einen „harten Umstieg“, die bisheigen analogen Sender werden abgeschaltet.
Quelle: Info von DVB-T Südwest vom 14.4.2008.
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12.4.2008 • DVB-T Taskforce: Die Antenne machts
Überallfernseh-Logo Der Großteil der im Handel angeboteten Antennen entspreche den von der Deutschen TV-Plattform Ende Dezember 2007 veröffentlichten „Minimal-Anforderungen an Empfangsantennen für DVB-T“. erklärt die DVB-T Taskforce von ARD und ZDF. Allerdings wurde das grüne Logo, mit dem nun auch Antennen versehen werden können, bei der TV-Plattform dem Vernehmen nach erst für ein Modell beantragt. Sobald nähere Informationen vorliegen, wird eine entsprechende Seite in der dehnmedia-Datenbank freigeschaltet.
Die Taskforce weist auf die Bedeutung einer richtig aufgestellten Antenne für guten DVB-T Empfang hin. Anzeigen wie „Programm verschlüsselt“ oder „kein Signal“ deuten darauf hin, das eine Prüfung angeraten ist. Unzureichende Eigenschaften der Antenne oder fehlerhafte Aufstellung bzw. Verkabelung können die Empfangsqualität derart beeinträchtigen, dass die im Empfangsgerät eingebauten Fehlerkorrekturverfahren die Probleme nicht mehr ausgleichen können. Geeignete Antennen ermöglichten deutliche Empfangsverbesserungen.
Zugleich verweist die Taskforce auf einen Test der Stiftung Warentest (Test-Zeitschrift, Ausgabe 4/2008).
Quellen: Presseinfo der DVB-T Taskforce vom 11.4.2008 / Zusammenfassung der Warentest-Ergebnisse.
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11.4.2008 • Statistik: DVB-T in 1,7 Mio. Haushalten / HDTV nur zögerlich
Überallfernseh-Logo Die Medienforschung von ARD und ZDF meldet für Ende 2007 1,7 Mio. DVB-T Haushalte in Deutschland. Nach den Angaben (Media Perspektiven, Basisdaten 2007) verfügen inzwischen 43 Prozent der Sat-Haushalte, aber nur 15 Prozent der Kabelhaushalte, über digitale Empfangstechnik. Allerdings benutzen Kabelkunden ihre Settopbox offenbar nur selten: Nur ein Viertel des TV-Konsums dieser Haushalte entfalle auf digitale Programme.
HDready-Logo der EICTA für Wiedergabegeräte Immer noch allenfalls in den Startlöchern steht der HDTV-Empfang. Zwar wurden in Deutschland bisher 6,3 Millionen „HDready“-Fernseher verkauft (davon etwa 473.000 der neuesten „FullHD“-Generation). Nach Angaben von Frank Franz (Gesellschaft für Konsumforschung, GfK) auf dem HDTV-Symposium der TV-Plattform wurden aber bisher nur 248.000 HDTV-Settopboxen verkauft, davon stehen 110.000 bei Premiere-Kunden. Laut Franz sackten die Verkaufszahlen im Februar ab - eine Folge des Ausstiegs von Pro7Sat1 aus der HDTV-Übertragung? Neben Premiere bietet derzeit nur AnixeHD ein HDTV-Programm für Deutschland an; auf dem Symposium machte ein RTL-Vertreter klar, dass zuerst einmal das neue Kölner Sendeztrum (im Frühjahr 2009) bezogen und die 16:9-Umstellung forciert werden soll, bevor dort „Zeitmarken“ für HDTV gesetzt werden. Damit ist das HDTV-Programmangebot noch nicht attraktiv für den Gerätemarkt. Der GfK-Mann schlußfolgert: „Die Konsumenten wollen ein Free to Air-Angebot“. Eine Verbraucherumfrage lässt deutlich werden, dass das Wissen über HDTV zu gering ist: Jeder Fünfte glaubte, ein HDTV-Gerät zu besitzen - die tatsächlichen Verkaufszahlen geben ein gänzlich anderes Bild.
Quellen: Eigene Recherche / Sat und Kabel vom 11.4.2008 / Hintergrund: DVB-T in Zahlen.
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11.4.2008 • Sachsen-Anhalt: Mediengesetz kippt Digitalisierungstermin (2)
Sachsen-Anhalt In einer Stellungnahme zur Novelle des Landesmediengesetzes verweist die Landesmedienanstalt MSA darauf, dass das Bundesland perspektivisch mit etwa 60 digitalen landes- und bundesweiten Radioprogrammen versorgt werden könnte. der im neuen Gesetz wegfallende 2010-Termin für die Abschaltung der analogen Sender beduete keine Verschiebung der Radio-Digitalisierung. Vielmehr sähen sowohl das deutsche Telekommmunikationsgesetz (§63 Abs.5) als auch die EU-Kommission das Jahr 2015 für die Abschaltung des analogen UKW-Radios vor. Das TKG formuliert allerdings nur eine „Soll-“, keine „Muss-“Vorschrift.
Nur noch indirekt wird in der Stellungnahme auf die Sendetechnik eingegangen. Nunmehr seien „Kinderkrankheiten des Digitalradios - der schlechte Empfang in Gebäuden “ beseitigt, heißt es. Auf den jüngsten „Call for Interest“ der Landesmedienanstalten wird ebensowenig eingegangen, wie auf die laufenden Debatten um die Sendetechniken und künftige Multistandardgeräte.
Quelle: Presseinfo der MSA vom 8.4.2008.
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11.4.2008 • DVB-H: Start ohne Mitwirkung der Mobilfunker?
DVB-H Logo Im Portfolio des DVB-H Plattformbetreibers Mobile 3.0 fehlen angeblich die wichtigsten Vermarktungspartner - die Mobilfunkfirmen. Das könnte den Start des Dienstes zur Fussball-EM gefährden, berichtet Der Tagesspiegel unter Berufung auf den Analysten Michael Schmid von Goldmedia. Die Mobilfunk-Unternehmen waren Mobile 3.0 im Wettbewerb um die Plattform unterlegen und planten nun, so Schmid, eigene Aktivitäten. Dabei spielte das auf der CeBIT gezeigte DVB-T Fernsehhandy von LG HB620T eine Rolle; so überlege T-Mobile, dieses Handy ins Angebot zu nehmen, meint Schmid.
Nach Angaben des Blattes ist zudem der Vertrag mit Media & Broadcast über den Aufbau des Sendenetzes noch nicht unterschrieben. Schmid rechnet hier mit Kosten von 500 Mio. Euro in den ersten drei Jahren. Ab Juni soll zunächst in fünf Ballungsräumen, bis Jahresende in den 16 Landeshauptstädten gesendet werden.
Ob die Rechnung, die auf eine Konkurrenzsituation zwischen dem DVB-H und DVB-T hinausläuft, aufgeht, ist allerdings fraglich. Immerhin würden die Vermarktungspartner an den Teilnehmergebühren für DVB-H von bis zu zehn Euro partizipieren. DVB-T wäre dagegen als Free-TV einfach nur ein weiteres „Features“ des Mobiltelefons. Das wäre vielleicht „nice to have“ (wie der im Handy integrierte MP3-Player oder die Fotooption) für den Kunden, bringt den Mobilfunkern aber keine zusätzlichen Umsätze für ihre Dienstleistungen.
Quelle: Bericht im Tagesspiegel vom 10.4.2008.
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10.4.2008 • DVB-T: HDTV mit DVB-T2 „langfristig“ denkbar
Überallfernseh-Logo Deutsche TV-Plattform Erstmals rückte ein Vertreter der Öffentlich-rechtlichen vom bisherigen Standpunkt ab, HDTV-Übertragungen per Antenne seien quasi unerwünscht. Beim Symposium „Der Weg zu HDTV“ der Deutschen TV-Plattform erklärte Eckhard Matzel, Leiter des „Technical Innovation Office“ beim ZDF, es gebe zwar derzeit „keinen konkreten Anlass“, hochauflösendes Fernsehen per Antenne in Deutschland einzuführen. Dennoch wollte Matzel HDTV per Antenne „langfristig“ nicht mehr ausschließen. Auch sein Chef, ZDF-Intendant Markus Schächter, meinte vieldeutig: „Die Erfolgsgeschichte von DVB-T ist nch nicht zuende geschrieben“. Matzel bestätigte, dass die Beschreibung von DVB-T2 Ende Juni vom DVB-Projekt an die ETSI zur Standardsisierung weitergegeben wird.
Bevor allerdings an HDTV-Sendungen per Antenne zu denken ist, werden ARD und ZDF HDTV ab 2009 (Arte) 2010 (DasErste, ZDF) ihre ersten HD-Angebote per Satellit in eine dreijährige Testphase schicken. Etwa zeitgleich soll mit dem Abschalten analoger Sat-Transponder begonnen werden. Weitere „Showcases“ wird es zur IFA und zu Weihnachten 2008, zur Leichtathletik-WM und IFA 2009 geben. Eine „realistische Befürchtung“ nannte Matzel, dass ein teurer Parallelbetrieb von SD- und HDTV-Sendungen noch bis 2020 erforderlich sein könnte. Zudem wirke sich, so der Tenor der Veranstaltung, die zögerliche Digitalisierung beim Kabel hinderlich auf die Einführung von HDTV aus.
Quelle: Eigene Recherche / Veranstaltungsinfos / Hintergrund: DVB-T2 und HDTV.
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8.4.2008 • Sachsen-Anhalt: Mediengesetz kippt Digitalisierungstermin
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt kippt das im Landesmediengesetz auf das Jahr 2010 festgelegte Ende der analogen Rundfunkverbreitung. Der Termin „Dieser wegen der bundesweit aufgetretenen Probleme im Bereich der Digitalisierung des Hörfunks so nicht eingehalten werden“, räumt Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei, ein. Hintergrund ist, dass nicht nur das Radio, sondern auch die die zurückbleibende Vermarktung der digitalen Angebote der Kabelnetzbetreiber den 1998 von der IDR vorgegebenen Termin blockieren.
Der Gesetzentwurf beendet zudem die Beschränkung der privaten Anbieter auf eine minimale Zahl von landesweiten Programmen. Die Neufassung des Landesmediengesetzes enthält zugleich Anpassungen an den 10. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, wodurch unter anderem bundesweite Lizensierungsverfahren durch die Landesmedienanstalten geregelt werden.
Der Landtag muss dem Landesmediengesetz und dem Rundfunkstaatsvertrag bis Ende August zustimmen.
Quelle: Presseinfo der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt vom 8.4.2008.
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7.4.2008 • DVB-T: Weltweit auf dem Vormarsch
Überallfernseh-Logo Nach Angaben des DVB-Projektes sind bisher 68,2 Mio. DVB-T Geräte weltweit verkauft worden. In dieser Statistik nimmt Deutschland (7,8 Mio.) den 4. Platz ein. Erwartungsgemäß liegt England mit 27 Mio. Geräten auf dem ersten Platz. Es folgen Spanien mit 8,8 und Frankreich mit 8,2 Mio. verkauften Geräten. Nach den Angaben befindet sich DVB-T in mehr als 30 Ländern der Welt in unterschiedlichen Pahsen der Einführung und soll in diesem Jahr unter anderem in Irland, Israel, Neuseeland, Portugal, Südafrika und der Türkei starten. Deutschland wird das erste größere Land sein, in dem der Analog-Digital-Umstieg Ende 2008 abgeschlossen wird.
Hingewiesen wird darauf, dass sich für die Länder, in denen noch keine Entscheidung gefallen ist, der im Hinblick auf die Sendekapazitäten optimierte Standard DVB-T2 anbietet, der demnächst fertiggestellt wird. Während DVB-T der Standard für den analog-digital-Umstieg sei, könnten mit DVB-T2 danach dioe Möglichkeiten weiter ausgeschöpft werden.
In wenigen Ländern werden - wohl hauptsächlich aus protektionistischen Gründen - parallel entwickelte Techniken eingeführt. Für die in den USA entwickelte ATSC-Variante haben sich dessen Nachbarn Kanada und Mexico sowie Südkorea, Puerto Rico und Honduras entschieden. Das japanische ISDB-T-Verfahren konnte nur (mit kräftiger Finanzhilfe) nach Brasilien exportiert werden.
Quelle: Tabelle (Excel-Blatt) vom 4.4.2008 und DVB-T2 Info des DVB-Projektes.
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7.4.2008 • DVB-H: Zulassungsverfahren in der Schlußrunde
DVB-H Logo Die Zulassungen von Mobile 3.0 für die DVB-H Contentplattform gehen in die Schlußrunde. Bisher haben 12 der 14 Landesmedienanstalten zugestimmt. Einige LMAs hatten das allerdings mit der Aufforderung an das Unternehmen verbunden, regionale Inhalteanbieter in das Programmangebot einzubeziehen.
Die LRZ Mecklenburg-Vorpommern war bereits im vergangenen Oktober vorgeprscht und hatte der Firma MFD die Lizenz erteilt - unter dem Vorbehalt „einer abschließenden Empfehlung durch die ALM“. Die Gesamtkonferenz der LMAs hatte ihre Empfehlung für Mobile 3.0 (gegründet im August 2007 von MFD und Neva Media) erst im Januar 2008 nach erheblichen Nachbesserungen der Antragsunterlagen abgegeben. Noch im April werden die Entscheidungen für Sachsen-Anhalt und das Saarland erwartet.
Quelle: Eigene Recherche.
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7.4.2008 • Stromverbrauch: Neue Norm soll Energie sparen helfen
VDE Eine neue europäische Norm für Geräte der Unterhaltungselektronik, Informations- und Kommunikationstechnik soll beim Energiesparen helfen. Die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) veröffentlichte dazu ihre Norm IEC 62075, die in Deutschland als DIN EN 62075 „Audio/Video-, Informations- und Kommunikationstechnikgeräte - Umweltbewusstes Design“ voraussichtlich ab Herbst 2008 verfügbar sein soll. Die neue Norm erstreckt sich auf den gesamten Lebenszyklus eines Geräts einschließlich der für Gerät und Verpackung verwendeten Materialien. Diese ganzheitliche Betrachtungsweise sei nicht nur vorteilhaft für die Hersteller, sondern auch für die Verbraucher und die Umwelt, so ein VDE-Experte.
Nach Angaben des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik VDE ist der Stromverbrauch trotz erheblicher Verbesserungen seit 1990 um mehr als 30 Prozent gestiegen. Durch die Senkung des Stand-by-Verbrauchs könnten bis zu zehn Terawattstunden (TWh) eingespart werden, so eine Studie des VDE.
Quelle: Presseinfo des VDE vom 7.4.2008.
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6.4.2008 • Österreich: Wichtiger Termin: 14. April
Österreich DVB-T Logo Österreich Am 14. April endet der Simulcast in den Vorarlberger Empfangsgebieten Bludenz (Sender Dünseberg) und Feldkirch (Vorderälpele). Zeitgleich werden die Sender Grundkopf und Am Rohr im Raum Mittelberg „hart“ umgeschaltet. Der Sender Lauterach wird gleichzeitig komplett außer Betrieb genommen. Die Versorgung von Kennelbach, Wolfurt und Teilen von Dornbirn erfolgt dann durch den DVB-T Sender Pfänder. Im nächsten Schritt wird am 5. Mai der analog-digitale Parallbetrieb von weiteren zehn Sendeanlagen beendet.
Quelle: Infos von DVB-T Österreich / Kanalbelegung für Mux A und Mux B.
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5.4.2008 • Bibel-TV will auf Saar- und Rhein/Main-Antennen
Überallfernseh-Logo Der christliche Sender Bibel TV will seine Reichweite über DVB-T erweitern und ist an der Verbreitung in der Rhein-Main-Region und im Saarland interessiert. Das erklärte Geschäftsführer Bernd Merz gegenüber der AGentur ddp. Dabei müssten allerdings auch die Kosten im Verhältnis zur Zuschauerzahl berücksichtigt werden. Für den Sender, der sich hauptsächlich aus Spenden finanziert, werde eine weitere Anschubfinanzierung geprüft. BibelTV ging kürzlich in Leipzig per DVB-T auf Sendung; Leipziger im Rahmen des Lokalfunkprojektes ist eine wesentlich kostengüstigere Beteiligung bei DVB-T möglich, als über die üblichen Großsenderketten.
Quelle: Agenturbericht von ddp vom 5.4.2008.
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4.4.2008 • Österreich: DVB-H kommt zum EM-Anpfiff
Österreich Pünktlich zur am 7. Juni beginnenden Fussball-EM will Plattformbetreiber Media Broadcast mit 15 Programmen das Handy Fernsehen starten. Dafür gibt es freie Bahn, nachdem die Berufung des bei der Lizensierung unterlegenen Verlagskonsortiums Mobile TV Infrastruktur GmbH scheiterte.
Vom Start weg sollen zuerst die Spielstädte der EM Salzburg, Wien, Klagenfurt und Innsbruck versorgt werden, wurde bekräftigt. Dies wird in Zusammenarbeit mit ORS geschehen, das über die Sendestandorte verfügt. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute unterzeichnet.
Quelle: Sat und Kabel vom 4.4.2008.
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4.4.2008 • Neuseeland: HDTV per Antenne ist gestartet
Neuseeland Seit dem 2. April können neuseeländische TV-Zuschauer drei HDTV-Programme über Antenne empfangen. Der offizielle Startschuß für FreeviewHD soll am 14. April fallen. Die analoge Ausstrahlung der drei Sender wird zeitgleich beendet. Allerdings muss das Gros der vorhandenen Sendungen (wie es in Deutschland Pro7 und Sat1 mit ihren HD-Projekten praktizierten) zunächst noch von SD hochkonvertiert werden. Gleichwohl will TV3 mit 12 Wochenstunden in nativem HD beginnen, über TVOne werden die Olympischen Spiele in HDTV ausgestrahlt.
Die Freeview-Plattform wirbt damit, dass die Programme anders als im benachbarten Australien gebührenfrei verbreitet werden. Neuseeland verwendet zudem auch für die SD-Programme die aktuellere MPEG-4-Kompression bei DVB-T - noch bevor DVB-T2, dessen Bestandteil MPEG-4 ist, beim DVB-Projekt endgültig verabschiedet ist.
In der 2007 gestarteten Freeview-Plattform haben sich 13 TV- und 2 Radioprogramme zusammengefunden. Per Antenne werden 75 Prozent der Haushalte versorgt, außerhalb der Ballungsräume können die Freeview SD-Programme per Satellit empfangen werden. Freeview ist der weltweit einzige Anbieter, der DVB-T und DVB-S Programme unter einer Marke führt.
Quelle: Website von Freeview vom 4.4.2008.
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4.4.2008 • DVB-H: Niedersachsen verhandelt Regionalplattform
DVB-H Logo Noch ohne einen Beschluß zu fassen hat die Versammlung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt NLM wie im Januar angekündigt über einen Zulassungstrag von RegioOnline für eine regionales DVB-H Angebot beraten. Begrüßt wurde „die angekündigte Bereitschaft namhafter Unternehmen, sich an der Betriebsgesellschaft für dieses Projekt zu beteiligen“. Die Versammlung erwarte nun kurzfristige bindende Entscheidungen, damit am 21. Mai grünes Licht für das Projekt gegeben werden kann und eine zügige Einführung möglich ist. Schon im Juni soll DVB-H bundesweit starten.
RegioOnline betreibt die Sendeplattform „MonA - Mobile Media on Air“, die seit 2006 in den DVB-T Angeboten in Norddeutschland, Nürnberg und der Hauptstadtregion vertreten ist.
Quelle: Presseinfo der NLM vom 4.4.2008 / Hintergrund: Mobilfernsehen.
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3.4.2008 • England: HDTV mit DVB-T2 soll Ende 2009 starten
England Die britische Medienbehörde Ofcom kündigt eine weitere Phase der DVB-T Einführung an. Nach Ende des „Digital Switch Over“ im Jahr 2012 werden die britischen Antennenzuschauer HDTV-Programme empfangen können. Die ersten drei HDTV-Programme sollen ab Ende 2009 in der Region Granada starten.
Die vorhandenen sechs DVB-T Multiplexe sollen dafür neu organisiert werden. Vorgeschlagen wird den zur Zeit von BBC Free to View genutzten Multiplex B zu räumen. Die Programme werden auf andere - bis dahin sendetechnisch zu optimierende - Multiplexe verteilt. Auf dem Multiplex B sollen das erwartete HDTV-Programm der BBC und zwei private Kanäle gesendet werden, ein viertes HDTV-Programm könnte 2012 hiinzu kommen. Neben der BBC haben dafür ITV, Channel 4 und Five Interesse geäußert.
Der Sender wird mit DVB-T2 und MPEG-4 Kompression betrieben, wodurch die Kapazität eines Multiplexes um den Faktor 2,6 gesteigert werden könnte. Das DVB-Projekt will die Systembeschreibung für DVB-T2 im 2. Quartal 2008 fertigstellen und an das europäische Standardisierungsgremium ETSI weitergeben. Die erste Generation der Sende- und Empfangstechnik könnte ab Ende 2009 in die Auslieferung gehen.
Quelle: Presseinfo von Ofcom (englisch) vom 3.4.2008 / Hintergrund: DVB-T2.
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2.4.2008 • NRW: Projektbüro macht dicht
Nordrhein-Westfalen Seit dem 24. Mai 2004 wird in NRW (Startgebiet Köln/Bonn) mit DVB-T Technik gesendet. Nach der Digitalisierung der Gebiete Aachen und Südwestfalen im vergangenen November werden 96 Prozent der NRW-Haushalte mit DVB-T versorgt. Damit wurde die Umstellung in dem Bundesland beendet.
Am 31. März 2008 wurde das zuständige, von Joachim Bareiß (WDR) geleitete, Projektbüro aufgelöst. Die Hotline stellte den Betrieb ein. Für Zuschauer stehen die Ansprechpartner der Programmanbieter und die Landesmedienanstalt LfM zur Verfügung.
Quelle: Meldung von Digitalmagazin (kostenpflichtig) vom 2.4.2008.
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1.4.2008 • Österreich: Handy-TV vor Gericht (2)
Österreich Media Broadcast bleibt unangefochten Betreiber der DVB-H Plattform in Österreich. Der Bundeskommunikationssenat hat die Berufung des unterlegenen Wettbewerbers Mobile TV Infrastruktur GmbH gegen die Lizensierung abgelehnt. Dennoch will das Verlagskonsortium bis zum Verfassungsgericht gehen, um rechtskräftig feststellen zu lassen, dass die Entscheidung durch „Formfehler in der Bewerbung“ zustande kam.
Media Broadcast arbeitet mit seinen Partnern One und 3 weiter an den Vorbereitungen für den Start des Dienstes zur Fussball-EM im Juni.
Quelle: Sat und Kabel vom 1.4.2008.
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1.4.2008 • Sachsen: Lokales DVB-T als Experimentierfeld - auch fürs Radio
Sachsen DVB-T sei zwar nicht der Königsweg für das digitale Radio, dennoch erwartet SLM-Geschäftsführer Martin Deitenbeck dort „spannenden Experimente“. So habe Radio Leipzig „mehr Kapazität beantragt, als für die Ausstrahlung eines Programmes erfordelich ist“, erklärte Deitenbeck im „Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk“.
Die digitale Radiozukunft liege im VHF-Band und bei der Übertragungstechnik DAB+. Dafür müsse sich allerdings, so Deitenbeck, ein „belastbares Interesse“ der Programmveranstalter - im Ergebnis des laufenden „Call for Interest“ der LMAs - abzeichnen. DAB+ müsse aber nicht der einzige Radioempfangsweg sein. Es gebe bereits die Technik für Geräte, die DAB-, DMB- und DVB-T-Signale empfangenund verarbeiten können. „Solche Multinormempfänger werden die Zukunft sein.“
Laut „Meinungsbarometer“ kündigen Hersteller erste auf DAB+ aufrüstbare DAB-Geräte an. Die Automobilbranche benötige allerdings bis etwa 2018 für die Übergang von DAB und UKW auf DAB+. Sie will zunächst weiter DAB-Radios für die Erstausstattung anbieten.
Quelle: Meinungsbarometer (pdf) März 2008.
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1.4.2008 • DVB-H: Patentpool und Lizenzgebühren
DVB-H Logo Längst beruhen neue Technologien nicht mehr nur auf Patenten eines einzigen Entwicklers. Daher haben France Telecom, LG, Nokia, Samsung, TB Invent und TDF sich jetzt zusammengeschlossen, um ihre Basispatente für DVB-H Geräte gemeinsam zu verwerten. Sie wollen, abhängig von der produzierten Stückzahl, Gebühren zwischen 20 und 75 Eurocent je Gerät kassieren; Früheinsteiger in den Markt sollen durch Rabatte bis 2011 belohnt werden. Mit dem Eintreiben der Gebühren wurde die italienische Firma Sisvel beauftragt. Bis zum Sommer soll ein Abkommen weitere Einzelheiten festlegen.
Sisvel verwertet etwa 500 Patente, u.a. für MP3, MPEG Audio und TopTeletext.
Quelle: Presseinfo von Sisvel (pdf, englisch) vom 31.3.2008.



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