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Nachrichten-Archiv: Juli 2008

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30.7.2008 • DVB-H: Mobile 3.0 vor dem Scheitern?
DVB-H Logo Gescheitert? Tour de France mobil - mit dem DVB-H Handy Nokia N92. Foto: dehnmedia. „Das Handy-TV-Konsortium Mobile 3.0 gibt auf“, heißt es im Handelsblatt von heute. Der Dienst werde „in Kürze“ eingestellt. Mobile 3.0 habe das aber noch nicht bestätigt.
Der Verlag Holtzbrinck, Herausgeber des Handelsblatts, ist über eine Beteilung an der Berliner Firma Neva Media selbst einer der Träger des Konsortiums für die DVB-H Inhalteplattform. Beklagt wird nicht ganz unparteilich eine „Verweigerungshaltung der Telefonkonzerne und Netzbetreiber“ - auch wenn Vodafone das zurückweise. Allerdings sei der finanzielle Verlust „überschaubar“, verlaute aus (hausinterner?) Quelle.
Der breite Start des Handyfernsehens von Mobile 3.0 zur Fußball-EM war durch fehlende Sendelizenzen verhindert worden. Der Betrieb begann daher am 1. Juni als „Test“ nur in Hamburg, München, Frankfurt und Hannover und mit einem geringeren als dem angekündigten (ARD, ZDF, RTL, Vox, Sat.1, ProSieben, N24, N-TV sowie Radios von Digital 5, bigBuddy und KickFM und regionale Inhalte) Programmangebot. Die Mobilfunkbetreiber stiegen etwa zeitgleich in den Vertrieb von Handys mit DVB-T Empfang ein, wofür (im Gegensatz zu DVB-H) keine Abo-Gebühren zu entrichten sind. Bereits vor fünf Wochen war in der Presse das Scheitern von Mobile 3.0 orakelt worden.
Eine Bitkom-Befragung hatte gerade erst einiges Interesse für das Handy-Fernsehen festgestellt. Das wurde jedoch auf DVB-T und UMTS beschränkt; das Stichwort DVB-H wurde nicht erwähnt.
Quellen: Meldung und Kommentar im Handelsblatt vom 30.7.2008 / Hintergrund: Handyfernsehen.
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29.7.2008 • Dänemark: Analogabschaltung am 1.11.2009
Dänemark Das analoge Antennenfernsehen wird bis zum 1. November 2009 durch DVB-T ersetzt. In Vorbereitung dieses Termins hat jetzt der Netzbetreiber Broadcast Service Denmark (BSD) mit NEC einen Vertrag über die Zulieferung von Technikkomponenten abgeschlossen. Kern ist der für DVB-T wie auch für DVB-H geeignete Transmitterbaustein DTU-52, der für Sendeleistungen zwischen 0,9 und 13 kW ausgelegt ist.
Quelle: Presseinfo von NEC vom 23.7.2008 / Hintergrund: DVB-T weltweit.
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29.7.2008 • GEZ: Berufs-PC kann gebührenfrei sein (2)
GEZ Ein weiteres Urteil zur GEZ-Gebührenpflicht von Büro-PCs: Das Verwaltungsgericht Koblenz entschied zugunsten eines Anwalts und gegen ARD/ZDF. Dem noch nicht rechtskräftigen Urteil zufolge können mit dem Büro-PC zwar Programme empfangen werden. Dies rechtfertige aber nicht automatisch die Gebührenerhebung. Ein PC in Geschäftsräumen werde typischerweise nicht zum Radiohören genutzt.
Allerdings bestimmt der Rundfunkgebührenstaatsvertrag als Rechtsgrundlage eindeutig, dass die „Bereithaltung“ eines Empfangsgerätes für die Gebührenpflicht massgebend ist, nicht die tatsächliche Nutzung. Daher scheint es fraglich, ob das Urteil in der nächsten Instanz Bestand haben wird.
Ein kürzlicher Fall, bei dem der Kläger Recht gegen den NDR bekommen hatte, war anders gelagert. Dort ging es (mit Bezug auf §5 Abs.3) um einen beruflich genutzten PC in einer Wohnung, für deren private Geräte die Gebühr bereits entrichtet wird.
Wortlautauszug Staatsvertrag: „Ein Rundfunkempfangsgerät wird zum Empfang bereitgehalten, wenn damit ohne besonderen zusätzlichen technischen Aufwand Rundfunkdarbietungen (...) empfangen werden können.“ (§1 Abs.2)
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 29.7.2008 / Hintergrund: Rundfunkgebühr / Staatsvertrag (pdf).
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29.7.2008 • Ungarn: Umstieg zwischen 2008 und 2011
Ungarn Das digitale Antennenfernsehen startet Ende 2008 mit drei Multiplexen, der letzte analoge Sender soll 2011 außer Betrieb genommen werden. Jetzt hat die Regulierungsbehörde NHH die auf 12 Jahre befristete Lizenz für die Sendetechnik vergeben: Antenna Hungária darf 6 Multiplexe betreiben, von denen einer für DVB-H und einer für Radio reserviert ist.
Das Unternehmen gehört - wie der aus der Telekom hervorgegangene deutsche Netzbetreiber Media Broadcast - zur französischen TDF-Gruppe.
Quelle: Meldung bei Broadband TV News vom 26. Juli 2008 / Hintergrund: DVB-T weltweit.
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28.7.2008 • Bitkom: Olympia-TV auf dem Handy - Kinderkram?
Bitkom 5,6 Mio. Deutsche wollen Olympia-Übertragungen auf ihrem Handy verfolgen. Weitere 5 Mio. hätten „grundsätzliches Interesse an Handy-TV“. Bei den Handy-Besitzern in der Altersgruppe zwischen 10 und 17 Jahren liege das Interesse zwischen 30 (Männer) und 25 Prozent (Frauen) sei das Interesse besonders hoch. „Die neuen Handys mit ihren großen Displays, integrierten DVB-T-Empfängern und schnellen Internet-Verbindungen beschleunigen den Trend zum mobilen Zugriff auf TV, Radio und Internet“, kommentiert Bitkom-Präsident Scheer die Umfrage seines Verbandes. Deutschland ziehe nun gegenüber Südkorea, Italien und anderen Ländern nach.
Quelle: Presseinfo von Bitkom vom 28. Juli 2008 / Praxistest Test DVB-T Handy.
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27.7.2008 • Rheinland-Pfalz: Lasttests
Rheinland-Pfalz Nach der Montage der neuen Antennen an den Standorten Bad Marienberg, Ahrweiler und Koblenz werden in der Nacht vom 5. zum 6. August Lasttests an diesen Sendeanlagen durchgeführt. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um Testbetrieb zur Überprüfung der Sendeparameter handelt. Rückschlüsse auf die Empfangssituation in dem am 26. August beginnenden Regelbetrieb mit DVB-T seien daher nicht möglich.
Quelle: Info auf DVB-T Südwest vom 23. Juli 2008.
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25.7.2008 • Japan: Digitalumstieg wird bis Juli 2011 vollzogen
JAPAN Am 24. Juli 2011 soll Pressemeldungen zufolge in Japan das analoge TV-Zeitalter beendet sein. Der Empfang über Sat, Kabel und Antenne (ISDB-T) wird dann nur noch analog möglich sein. Die Umstellungskosten werden auf 1,2 Mrd. Euro beziffert. Enthalten ist eine Subventionierung für Settopboxen aus Steuermitteln. Der Anteil digitaler Haushalte in Japan liege derzeit noch unter 50 Prozent.
Quelle: Meldung von Sat und Kabel vom 25. Juli 2007.
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24.7.2008 • Fußball: Kartellamt kippt Kirch/DFL-Vertrag
Fussball Das Bundeskartellamt hat den Vertrag zwischen der Deutschen Fußball Liga und der Kirch-Firma Sirius über die künftige TV-Vermarktung der Bundesliga kassiert. Die geplante Zentralvermarktung sei zwar legal, in der vorliegenden Form jedoch eine verbotene Kartellvereinbarung, so Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer. Die Bedingungen hätten sich „deutlich zulasten der Verbraucher verschlechtert“. Heitzer warnte vor britischen Verhältnisse: Dort kostet das Abo für die Hälfte der Ligaspiele 80 Euro.
Die Vorschläge der DFL reichten nicht aus, um „Preiserhöhungesspielräume für das Pay-TV zu begrenzen“ - d.h. die Pay-TV Zuschauer vor überteuerten Abos zu schützen. Nach den negativen Erfahrungen der Saison 2001 von Sat1 mit Sendungen um 20.15 Uhr forderte Heitzer eine Berichterstattung im Free-TV „zeitnah und zu einem weiten Bevölkerungskreisen zugänglichen Sendetermin“. Damit wird es eine Berichterstattung im Free-TV wie gehabt vor 20 Uhr geben, während die DFL diese auf 22.15 Uhr verschieben wollte, um ihren Pay-TV Partnern einen Vorteil zu verschaffen.
In ersten Stellungnahmen kritisierten die Vereine die Entscheidung: Kirchs Firma Sirius hätte ihnen von 2009 bis 2015 3 Mrd. Euro eingebracht, was pro Jahr eine Steigerung von mehr als 10 Prozent bedeutet. Positiv werteten einige Sendervertreter und Politiker. Marc-Jan Eumann (SPD): Das Kartellamt stelle sicher, dass „dass Kinder, Jugendliche und Familien zu einer zuschauerfreundlichen Zeit gemeinsam die Bundesliga im Free-TV erleben können. Denn Kinderträume und -idole dürfen nicht verschlüsselt werden.“
Quellen: Presseinfo des Bundeskartellamts vom 24. Juli 2008, Stellungnahmen bei Sat und Kabel.
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19.7.2008 • Australien: „Freeview“-Plattform gegründet
Australien Die australischen TV-Anstalten ABC, SBS, Seven Network, Nine Network, Network Ten, Prime, WIN und Southern Cross haben sich nach britischem Vorbild zur „Freeview“-Plattform zusammengeschlossen. Sie soll die nationale Einführung von DVB-T vorantreiben. Das Programmangebot soll schon 2009 auf 15 kostenlos empfangbare Kanäle ausgebaut werden, darunter 3 HDTV-Programme. Angekündigt wurde ein Zertifizierungsprogramm für geeignete Endgeräte.
Der Anteil der Digitalzuschauer in Australien wird mit 40 Prozent angegeben. 2001 begann die Einführung von DVB-T, u.a. gab es erste HDTV-Ausstrahlungen mit MPEG-2 Kompression. Erste Abschaltungen der analogen Antennenübertragung sind für 2009 angekündigt, Der Digitalumstieg soll Ende 2013 abgeschlossen sein. Nachdem den Programmanbietern durch Gesetzesänderungen der Start zweiter Programme gestattet wurde hat die Regierung finanzielle Hilfen von 38 Mio. Australischen Dollars angekündigt.
Quellen: Presseinfo von ABC (englisch) vom 17.7.2008 / Hintergrund: Australien-Infos bei DVB.org.
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18.7.2008 • DVB-T: Perspektiven aus BaWü-Sicht
Überallfernseh-Logo Bis Ende 2009 werden alle DVB-T Kanäle im VHF-Band in den UHF-Bereich wechseln. Im VHF-Band soll perspektivisch das digitale Radio senden. Der Umzug der wenigen VHF-Multiplexe in Deutschland sei abhängig von der Finanzplanung der Sendeanstalten und der internationalen Koordinierung der neuen Frequenzen, so Walter Berner, Leiter Technik der baden-württembergischen Landesmedienanstalt LfK.
Zum Thema HDTV über DVB-T sagte er, anders als beispielsweise in Frankreich (wo HDTV über DVB-T auf Ballungsgebiete beschränkt ist) wollen ARD und ZDF mindestens 90 Prozent der Bevölkerung über DVB-T mit 12 Programmen versorgen. Nimmt man die Privatprogramme dazu, werden 6 Kanäle für DVB-T benötigt. Eine Umstellung aller Programme auf HDTV würde 12 Kanäle beanspruchen, die nicht zur Verfügung stehen. „Bei der Übertragung von Fernsehen an mobile Teilnehmer haben die UHF-Frequenzen unschlagbare Vorteile. Deshalb wäre es eine große Torheit, wenn wir diese Frequenzen für stationäre Anwendungen wie HDTV verschwendeten.“
Berner unterstützte das Projekt der Landesmedienanstalten für die Breitbandversorgung des ländlichen Raums über UHF-Frequenzen. Diese seien dafür, trotz geringerer Bandbreiten als in anderen Funkbändern, wegen der guten Ausbreitungseigenschaften geeignet. dennoch deutete er schon jetzt an, dass es sich um eine befristete Lösung handeln könnte: „Wo das Geschäft brummt, könnte später aus Kapazitätsgründen ein Wechsel auf einen anderen Frequenzbereich erforderlich sein.“ Auch sei die „Verträglichkeit von Breitbanddiensten und DVB-T“ noch zu untersuchen.
Allerdings könnten nur die derzeit für die Privaten außerhalb der Ballungsräume vorgehaltenen UHF-Frequenzen zur Telekommunikation umgewidmet werden. Für Berner bleibe daher weiter „ die Hoffnung, dass in absehbarer Zeit auch in den Ballungsräumen in Baden-Württemberg DVB-T mit Privatanbietern auf Sendung geht“.
Quelle: Interview von Infosat vom 17.7.2008 / Hintergrund: Superhotspot (Berlin, 2005).
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17.7.2008 • DVB-T: Ärger mit Audiodeskriptionen bei ARD und ZDF
Überallfernseh-Logo In jüngster Vergangenheit hat es heftige Zuschauerbeschwerden beim NDR über mitgesendete Audiodeskriptionen gegeben, die nicht abzuschalten waren. Der NDR reagiert darauf, in dem die Beschreibungen bei DVB-S und DVB-C einen eigenen Datenstrom bekommen. Bei DVB-T werden die Deskriptionen hingegen abgeschaltet. Der NDR bemühe sich um einen „barrierefreien Zugang“ zu seinen Programmen, heißt es in einer Information.
(Nicht nur) Während diese Zeilen entstehen, tritt ähnliches Chaos beim ZDF auf. Dort kann zwischen „Hörfilm“ und „Mono/Hörfilm“ (DigiPal 1) gewählt werden. Hat der - mit den Tricks seines Receivers gehörig vertraute - Zuschauer die Option „Hörfilm“ gewählt, bekommt er ... eben keinen Hörfilm, sondern den puren Stereoton.
Im vergangenen Jahr war bei allen Programmanbietern bereits der Dolby-Ton abgeschafft worden. Als Begründung wurde die Verbesserung des Bildes genannt.
Quelle: Information des NDR vom 17.7.2008.
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17.7.2008 • GEZ: Berufs-PC kann gebührenfrei sein
GEZ Ein beruflich genutzter PC im Arbeitszimmer einer Privatwohnung fällt unter Umständen nicht unter die Rundfunk-Gebührenpflicht. Dies zumindest ist der Fall, wenn die in der Wohnung genutzten Fernseher bei der GEZ angemeldet sind und die Rundfunkgebühr bezahlt wird. So das Verwaltungsgericht Braunschweig (AZ 4A 149/07) in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil.
Gegen die Heranziehung des Arbeits-PCs hatte ein Unternehmer geklagt. Das Gericht schloß sich seiner Argumentation an, dass der PC unter die Gebührenbefreiung für Zweitgeräte falle. Das Gericht argumentierte ausschließlich mit dem Wortlaut des Paragraphen 5 Absatz 3 des Rundfunkgebührenstaatsvertrages (RfGStV). Dort heisst es: Für „neuartige Rundfunkempfangsgeräte im nicht ausschließlich privaten Bereich ist keine Rundfunkgebühr zu entrichten, wenn (...) andere Rundfunkempfangsgeräte dort zum Empfang bereitgehalten werden.“ Weitere Argumente des Klägers behandelte das Gericht nicht, ließ jedoch deren Durchsetzungsfähigkeit offen.
Durch eine Änderung des Staatsvertrages waren ab 2007 „neuartige Rundfunkempfangsgeräte“, darunter auch vernetzte PCs in Unternehmen, gebührenpflichtig geworden. Die Landesparlamente hatten das zuvor abgenickt, viele Politiker hatten erst kurz vor Inkrafttreten und nach heftigen Protesten aus der Industrie die brisanten Folgen ihres Beschlusses erkannt. Laut Heise wurden 2007 für 118.235 solcher Geräte monatlich 5,52 Euro Gebühren eingenommen.
Update: Nach Medienmeldungen hat der beklagte NDR angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.
Quelle: Meldung von Heise online vom 16.7.2008 / Hintergrund: Rundfunkgebühr.
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16.7.2008 • Saarland: Bibel TV ist in der Luft
Saarland Nach Hamburg und Leipzig ist der christliche Sender Bibel TV heute 14 Uhr auch im Saarland via DVB-T auf Sendung gegangen, teilt der Programmveranstalter mit. Gesendet wird im Privat-Multiplex des Kanals 49 vom Sender Saarbrücken-Schoksberg aus. Voraussetzung war die im Juni von der Landesmedienanstalt erteilte Sendelizenz. Für den Empfang muss der Sendekanal im Empfangsgerät neu programmiert werden.
Quelle: Presseinfo von Bibel TV vom 16.7.2008.
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16.7.2008 • Leipzig: Lowpower-Netz „außerordentlich gut“
Sachsen Die Note „außerordentlich gut“ gibt die Sächsische Landesmedienanstalt dem von ihr betriebenen Lowpower-Netzwerk in Leipzig. das Projekt stoße bei den Zuschauern und in der Branche auf großes Interesse. derzeit laufe die Optimierung der fünf Sendeanlagen. Es gebe geügend Spielraum, um auch „schwierige Gebiete“ einzubinden, so SLM-Geschäftführer Martin Deitenbeck. Man sei „dicht vor dem Ziel“, jeden Leipziger zu erreichen.
Derzeit werden 400.000 Zuschauer erreicht, 70 Prozent schauten den Kanal regelmässig. Hervorgehoben wird Leipzig Fernsehen, dessen Programm info tv Leipzig von Zuschauern und Werbetreibenden angenommen werde. der Anbieter wolle auch internationale Inhalte für die etwa 30.000 ausländischen Mitbürger im Empfangsgebiet beschaffen. Schon heute wird zum teil in englischer und chinesischer Sprache gesendet.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 15.7.2008 / Hintergrund: Projektseiten, DVB-T Lokalpower.
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11.7.2008 • BLM: Frequenzkonzept für Digitalradio in Bayern
BLM Der Medienrat der Bayerischen Landesmedienanstalt BLM hat eine Vereinbarung mit dem Bayerischen Rundfunk und Deutschlandradio über die Frequenznutzung für das digitale Radio genehmigt. Danach steht dem BR eine (K 11D), den Privaten eine weitere (K12D) landesweite Bedeckung zur Verfügung. Eine dritte landesweite Bedeckung wird auf 18 Verbreitungsregionen verteilt. Davon sollen 68 Prozent für lokale regionale Anbieter, 27 Prozent für den BR und 5 Prozent für Datendienste zur Verfügung stehen. Eine zusätzliche Versorgung der Ballungsgebiete München und Nürnberg sei möglich. Eine vierte Bedeckung ist für bundesweite Anbieter vorgesehen.
Die Sendekapazitäten stehen ab Ende 2009 bzw. Anfang 2010 zur Verfügung. Sie ergeben sich aus den Vereinbarungen der internationalen Wellenkonferenz RRC06 und liegen ausschließlich im VHF-Bereich (Band III). Je Bedeckung könnten mit herkömmlicher DAB-Technik 7 bis 9, mit DAB+ bis zu 15 Audioprogramme gesendet werden. Statt dreier DAB+ Radiowellen könnte ein DMB-Videoprogramm ausgestrahlt werden.
Welche Änderungen sich für DVB-T ergeben bliebt offen. Der ARD-Multiplex wird in vier Regionen Bayerns (München, Nürnberg, Ostbayern, Würzburg) über VHF-Kanäle verbreitet.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 11.7.2008.
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9.7.2008 • Berlin: Radioropa-Hörbuchradios nicht mehr auf Sendung
Berlin Die per DVB-T nur in Berlin verbreiteten vier Radioropa-Hörbuchkanäle werden nicht mehr gesendet. Auch die Verbreitung via Satellit wurde beendet. Die Programme waren mit Conax verschlüsselt gesendet worden und damit die einzigen in Deutschland kostenpflichtige über DVB-T gesendeten Programme.
Erst auf Anfrage bestätigte der Betreiber, der Gerätehersteller Technisat (der Zugangskarten mit seinen Receivern vermarktete), die Einstellung der Programme per 1. Juli. Aufgrund steigender Absatzzahlen für die unter der Marke Radioropa vertriebenen Hörbuch-CDs habe man beschlossen, „ab sofort alle Ressourcen im Bereich Hörbuch in diesem Segment zu bündeln“ und auf die Radioausstrahlung zu verzichten. Den Abonnenten des Programmpaketes werde über eine Telefonhotline „eine attraktive Kompensation“ angeboten.
Radioropa Hörbuch war am 1. Juli 2005 auf Sendung gegangen. Nach positiver Resonanz wurden weitere drei Wellen eingerichtet, auf denen Hörbücher der Genres Krimi, Wirtschaft, Politik und Kinder- und Jugendliteratur gesendet wurden. Die Programme waren Teil des über Astra in Conax codierten und kostenpflichtig gesendeten Technisar-Radiobouquets (15 Programme, 20 Euo pro Jahr). Dieses wurde auch im Berliner Radio-Angebot auf dem DVB-T Kanal 59 verbreitet. Allerdings sind - im Gegensatz zu den Hörbuchsendern - die anderen Programme dort frei empfangbar.
Quelle: Eigene Recherche, Meldung von Sat und Kabel vom 9.7.2008 / Hintergrund: Radioliste Berlin.
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9.7.2008 • Ba-Wü/Pfalz: DVB-T Antennen werden montiert
Baden-WürttembergRheinland-Pfalz In Vorbereitung des für den 26. August vorgesehenen Sendestarts werden neue Sendeantennen montiert. Die wie üblich mit einem Hubschrauber vorgenommenen Arbeiten beginnen heute am Sender Waldenburg. Morgen und übermorgen ist der Sender Aalen an der Reihe, der aber erst ab Anfang November aufgeschaltet wird. Am 14. Juli steht der Sender Koblenz auf dem Montageplan.
Seit dem 27. Juni und noch bis zum 20. Juli finden Arbeiten am Sender Heidelberg/Königsstuhl statt. Während der Arbeiten wird mit einer Ersatzantenne gesendet, wodurch sich für Nutzer von Zimmerantennen „vorübergehend die Empfangsbedingungen verschlechtern“. Auch der SWR-Hörfunk sei betroffen. Die Einschränkungen sollen mit Beginn der Olympischen Spiele beendet sein. Wer keinen Empfang hat soll einen Suchlauf starten, um zu „prüfen, ob er die Programme während der Umbauphase vorübergehend von einem der anderen Sender, zum Beispiel Donnersberg, Weinbiet oder Baden-Baden empfangen kann“. Hintergrund der Massnahmen ist ein Kanalwechsel im Herbst, der aufgrund internationaler Vereinbarungen über die Frequenznutzung notwendig wird.
Quellen: Infos von DVB-T Südwest vom 7.7.2008 und 27.6.2008.
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9.7.2008 • Digitalradio: Welche Zusatzdienste sind interessant?
LFK Baden-WürttembergSüdWest Fernsehen Auch für das Radio werden dank Internet und digitalen Verfahren künftig neue Anwendungen möglich werden. Welche Angebote, ob für Zielgruppen oder interaktiver Art, soll das Projekt „Radio Plus“ der baden-württembergischen Landesmedienanstalt LfK und des SWR ans Licht bringen. Eine gemeinsame Studie wird sich mit Nutzungssituationen für das Radio beschäftigen. Teil des Projektes sei ein Praxistest der Benutzerfreundlichkeit neuer Dienste. Ausgewählte Teilnehmer im Raum Stuttgart erhalten Testgeräte, über die Radio und digitale Zusatzinformationen und –features genutzt werden können. Das SWR-Vorhaben „Radio der Zukunft“ ergründet parallel Bedürfnisse junger Hörer. Die Ergebnisse werden bei einem Kongress Radio der Zukunft bekannt gemacht.
Quelle: Presseinfo von LfK und SWR vom 8.7.2008.
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7.7.2008 • AGF: Aktuelle Digital-Daten / Neue Technik mit Verzögerung
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Der Digitalisierungsgrad der deutschen TV-Haushalte lag Ende Juni bei 31,9 Prozent. Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung AGF nutzten 11,15 von 34,99 Mio. Haushalten digitale Empfangsgeräte. Im Vormonat waren es 11,03 Mio. Innerhalb der letzten 12 Monate stieg der Anteil von Digitalzuschauern von damals 9,59 (27,4 Prozent) um 1,56 Mio. Haushalte auf die heutige Marke.
Die ab 1. Januar 2009 geplante Einführung einer neuen Messtechnik verzögert sich wahrscheinlich um ein halbes Jahr, teilt die AGF zugleich mit. Ursache seien Schwierigkeiten beim Partner GfK, der die neuen TC Core Geräte liefern soll. Diese erfassen zusätzlich Aufzeichnung und Wiedergabe mit DVD-Recordern und Festplattenrecordern sowie das TV-Verhalten von Gästen. Künftig könnte die TV-Nutzung an weiteren Endgeräten wie PCs in die Messungen aufgenommen werden.
Quellen: Monatsstatistik und Presseinfo vom 1.7.08 der AGF.
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7.7.2008 • Leipzig: Lowpower-Netz weiter im Test
Sachsen Nachdem bis Ende April ein Abgleich der fünf Gleichwellen-Sendeanlagen des Leipziger Lowpower-Projekts erfolgte, sollen bis Ende Juli weitere Optimierungen erfolgen. Die Arbeiten betreffen die Sendeparameter und Antennenkonfigurationen. Sie finden tagsüber statt, so dass es zu Leistungsschwankungen oder zeitweisen Totalabschaltungen einiger Sender kommen kann.
Desweiteren werden derzeit Messfahrten ausgewertet, um die Versorgungsprognose zu verifizieren. Diese wurden „überwiegend bestätigt“ und teilweise übertroffen. Das sei unter anderem auf Verstärkungseffekte des Gleichwellenbetriebes zurückzuführen, so Prof. Albrecht Mugler, Chef des Sendetechnik-Unternehmens. Er sieht Vorteile der Technik besonders bei der mobilen Nutzung. Zugleich verwies er darauf, dass sich die kleinzelligen Sender auch für den temporären Einsatz als Veranstaltungsfernsehen eigneten. Die in Leipzig und beim DTM-Rennen in Nürnberg aufgebaute Technik sei komplett von der Mugler AG entwickelt worden.
Quelle: Mugler-Interview bei DF vom 7.7.2008 / SLM-Projektseiten / Hintergrund: DVB-T Lokalpower.
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6.7.2008 • Umwelt: Klimakiller LCD-Display?
Möglicherweise beschleunigt eine bei der Produktion von LCD-Displays verwendete Chemikalie den Treibhauseffekt. Stickstofftrifluorid (NF3) wird unter anderem für Reinigungsprozesse bei der Herstellung von Chips, Displays und Solarzellen verwendet. NF3 könnte - so Michael Prather (University of California, Irvine) in der US-Fachzeitschrift New Scientist - 17.000fach stärker auf das Klima wirken als Kohlendioxyd; die Halbwertzeit liege bei 550 Jahren.
Im Kyoto-Protokoll von 1997 wurde NF3 nicht als Treibhausgas eingestuft. Damals wurde es nur in geringen Mengen produziert und die Messtechnik konnte es nicht ausreichend exakt erfassen. Aufgrund des LCD- und Solarbooms habe der Verbrauch von NF3 seitdem erheblich zugenommen. Die Zeitschrift empfiehlt, weniger schädliche Verfahren zu entwickeln.
Quelle: Meldung auf New Scientist (englisch) vom 2.7.2008.
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4.7.2008 • Terrestrik: Kampf um „digitale Dividende“ geht weiter (3)
Überallfernseh-Logo In der von den Landesmedienanstalten begonnenen Diskussion um die Umwidmung freier UHF-Kanäle („digitale Dividende“) für Telekom-Dienste wie das Internet hat sich jetzt Jochen Mezger, Leiter des Geschäftsfelds Programmverbreitung am Institut für Rundfunktechnik (IRT), mit einer Gegenposition zu Wort gemeldet. Die Frequenzen müssten dem Rundfunk erhalten bleiben, nicht nur um „HDTV auch für den terrestrischen Fernsehempfang zu ermöglichen und damit ein Fernsehen zweiter Klasse zu vermeiden“. Entwickle sich DVB-T weiter so erfolgreich wie bisher, könnten private Anbieter in weiteren Gebieten „eine signifikante Erhöhung der Werbereichweite“ erwarten. Dafür müssten Kapazitäten mit „wettbewerbsfähiger Bildqualität“ erhalten werden.
Gegenwärtig wird aufgrund internationaler Vereinbarungen ein Spektrum von 72 Megahertz für den Rundfunk und den Mobilfunk offen gehalten. Erstmalig werde die Prüfung, ob das Nebeneinander störungsfrei funktioniert, erst in der Praxis erbracht. Mezger hält die Einführung von „Schutzbändern“ zwischen den Nutzungsbereichen für notwendig, was die Gesamkapazität einschränke. Geräte, die im UHF-Band senden, könnten zudem auf Kabel-TV-Leitungen in bis zu 20 Metern Entfernung störend einwirken. Gegen das Ziel der LMAs, den ländlichen Raum via UHF mit Internetzugängen zu versorgen, rechnet Mezger: Für einen Internetanschluß mit 6 Megabits pro Sekunden zum Nutzer und 1 Mbps für den Rückkanal „ergeben sich gerade einmal 20 gleichzeitige Nutzer“. Damit sei eine Internetversorgung im ländlichen Raum allenfalls punktuell möglich. Im Übrigen seien auch die Investitionen in Funkmikrofon, Ohrmonitore und Veranstaltungskommunikation zu sichern, die in der Regel im oberen UHF-Bereich (Kanäle 60 bis 69) arbeiten.
Quelle: Interview in Infosat vom 3.7.2008.
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2.7.2008 • gfu: Fußball stimuliert TV-Handel
gfu Hohe Steigerungsraten meldet der Industrieverband gfu für den Verkauf von Fernsehgeräten im Mai. Der Verkauf von LCD-Geräten sei in dem Monat um 370.000 Stück gegenüber dem Vorjahresmonat (plus 58%) gestiegen, der von Plasmas um 35 Prozent. Insgesamt seien 500.000 Geräte (plus 22%) verkauft worden. Der Umsatz sei sogar um 37% gestiegen, jedoch liegt dieser Wert bei den Plasmas aufgrund des Preisverfalls nur bei plus 17 Prozent. Besonders hoch standen Bildschirmgrößen über 37 Zoll in der Käufergunst. Die positive Entwicklung sei auf die Fußball-EM zurückzuführen, so gfu-Aufsichtsratschef Rainer Hecker.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 1.7.2008.
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2.7.2008 • DVB-H: Regionalkonsortium für Niedersachsen
DVB-H Logo Das Verlagshaus Madsack, die Betreibergesellschaft RegioOnline (MonA TV), der Telekomdienstleister EWE TEL und die Germany1 Media AG wollen ein Regionalprogramm für Niedersachsen zunächst über das Handyfernsehen mit DVB-H senden. Es soll im Rahmen des von Germany1 betriebenen Kanals Deutschland 24 unverschlüsselt im Rahmen des Dienstes von Mobile 3.0 verbreitet werden. Das Programm soll regionale News, interaktive Angebote sowie Unterhaltungs- und Wirtschafts-Formate für den Raum Hannover umfassen. Dafür gründeten die genannten Unternehmen die Gesellschaft Hannover TV; die Zustimmung des Bundeskartellamts steht noch aus. Hannover ist eine der vier Startregionen des Mobilfernsehens von Mobile 3.0.
Quelle: Presseinfo von Hannover TV vom 2.7.2008.
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2.7.2008 • DVB-T2: DVB-Projekt verabschiedet Spezifikation
DVB-T2 Logo (DVB Project) Das Steering Board des DVB-Projekts hat die Spezifikation DVB-T2 für die zweite Generation des digitalen Antennenfernsehens verabschiedet. Die neue Technik (beschrieben im „Bluebook A122“) steigere die Übertragungeskapazität gegenüber DVB-T um 30 bis 50 Prozent bei gleichbleibenden Empfangsbedingungen. Auch HDTV-Ausstrahlungen mit MPEG-4-Codierung werden möglich; da MPEG-2 spezifiziert ist, werden DVB-T2-Geräte auch DVB-T-Sendungen empfangen können. Zum Standard gehören verbesserte Verfahren für den Signalschutz. Erste Prototypen für Endgeräte werden für Ende 2008 erwartet. In Deutschland ist nicht mit einer baldigen Einführung der neuen Technik zu rechnen.
Quelle: Presseinfo des DVB-Projekts vom 30.6.2008 / Hintergrund: Bluebook A122 (pdf).
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1.7.2008 • DVB-T: Bayern hilft LG-Handy auf Olympia-Sprünge
Bayern Wer mit dem TV-Handy LG HB620T in München fernsehen will, muss auf die Olympia-Übertragugen im Programm DasErste nicht verzichten. Das wird dort zwar eigentlich im VHF-Kanal 10 übertragen, den das TV-Handy aber nicht nutzt. Jedoch wird DasErste, wie schon während der gerade zuende gegangenen Fußball-EM, „weiterhin auf der DVB-H Testfrequenz“ gesendet. Das bestätigte ein Sprecher des BR.
Der Service trägt dem Umstand Rechnung, dass 200.000 Stück des Handys im Markt sein sollen. Unklar bleibt, ob die Ausweichoption zur Olympiade auch für die anderen betroffenen Sendegebiete in Bayern gilt. Auch eine Entscheidung für Hannover/Braunschweig steht noch aus.
Quelle: Meldung von DF vom 1.7.2008 / Hintergrund: Test HB620T, DVB-T Über VHF-Kanäle.
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1.7.2008 • Schleswig-Holstein: Neuer Sender in Wedel
Schleswig-Holstein Der NDR hat heute nach kurzfristiger Ankündigung eine DVB-T Sendeanlage in Wedel in Betrieb genommen. Damit würde der Empfang des NDR mit dem Schleswig-Holstein Magazin im Bereich der Städte Quickborn, Uetersen, Tornesch, Pinneberg, Rellingen, Halstenbek, Schenefeld, Appen, Bönningstedt und Hasloh verbessert. Nunmehr sei dort der Outdoor-Empfang mit portablen Geräten (Mini-Fernseher, Laptops mit USB-Sticks usw.) und geringem Antennenaufwand möglich.
Quelle: Presseinfo des NDR vom 30.6.2008.
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1.7.2008 • Mitte: Politik buhlt weiter um Private, AML zurückhaltend
Mitteldeutschland Mit der um 6 Uhr vollzogenen Aufschaltung von fünf Sendeanlagen in Thüringen und Sachsen-Anhalt wurde heute die flächendeckende DVB-T Umstellung in den drei mitteldeutschen Bundesländern beendet. 8,9 Mio. Einwohner in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können per Antenne nun 12 digitale statt bisher 3 analoge öffentlich-rechtliche Programm empfangen.
Die offizielle Startveranstaltung in Jena nutzte Thüringens Staatssekretär im Medienministerium Roland Richwien für seine Forderung, „die großen privaten TV-Veranstalter doch noch für eine Beteiligung an DVB-T Mitteldeutschland zu gewinnen“. Diesen Populismus kommentierte TLM-Direktor Jochen Fasco: In Mitteldeutschland wurden die Programmfamilien ProSiebenSat1 und RTL nie per Antenne verbreitet. Daher gab es keine Verpflichtung, sie in die Umstellung einzubeziehen. Den Bemühungen der Landesmedienanstalten um ihre Teilnahme stehe entgegen, dass „die Senderkosten aus EU-rechtlichen Bedenken nicht gefördert werden“ konnten. Jedoch biete DVB-T lokalen Veranstaltern die Möglichkeit, ihren Einzugsbereich auf dem Umweg über DVB-T auch in viele Kabelnetze hinein zu erweitern.
Während der Veranstaltung gab Ulrich Liebenow vom Netzbetreiber Media Broadcast bekannt, dass seit Beginn der Umstellung in Deutschland im Jahr 2002 ein Versorgungsgrad von 85 Prozent erreicht wurde und 11 Mio. Endgeräte im Markt sind.
Quelle: Presseinfo von DVB-T Mitteldeutschland vom 1.7.2008 / Hintergrund: Lowpower-Projekt, DVB-T ohne Private.



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