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Nachrichten-Archiv: November 2004

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24.11.2004 • Berliner DVB-H Projekt abgeschlossen
Das Berliner DVB-H-Projekt „Broadcast Mobile Convergence“ (BMCO) wurde nach 14 Monaten abgeschlossen. Neben den technischen Aspekten wurden unter „Friendly Usern“ auch Fragen der Marktakzeptanz untersucht. Zu den Angeboten gehörten neben einigen Fernsehprogrammen auch TV-begleitende Dienste wie Votings zu Musiksendungen und Kino-Ticketing in Verbindung mit der Übertragung von Filmtrailern. Formate mit kurzer Sendezeit, die der Nutzung unterwegs entgegenkommen, wie News, Sport, Musik und Entertainment, erwiesen sich als die Renner des Projekts. Zum Einsatz kamen spezielle nicht im Handel erhältliche Mobilgeräte: Der stiftbediente Mini LCD-Fernseher Hotman2 von Philips (Datenblatt) und das „Medienhandy“ Nokia 7700 (Datenblatt).

23.11.2004 • Radio doch über DVB-T?
Seit Jahren dümpelt das Digitalradio (Digital Audio Broadcasting - DAB) vor sich hin. Es gibt zu wenig Frequenzen für die UKW-Nachfolge, der Empfang in Gebäuden ist eingeschränkt, die Technik stammt aus den 80ern und das Programmangebot geht zurück. Der Medienrat der MABB will daher DAB zu den Akten legen. Bis zur Funkausstellung Ende August 2005 soll ein neues Konzept für die Digitalisierung des Hörfunks erarbeitet werden. Dabei könnte die DVB-T-Variante DVB-H ebenso eine Rolle spielen, wie die DAB-Weiterentwicklung Digital Media Broadcasting (DMB) und Digital Radio Mondiale (DRM). „Die IFA 2005 kann zum Aufbruch in eine neue Zeit genutzt werden, in der Radio und Internet, Mobilfunk und Rundfunk zusammen wachsen. Es gibt kaum ein besseres Ereignis, mobiles Multimedia in Deutschland zu präsentieren, als die Weltmeisterschaft 2006“, schreiben die Medienräte.
Quelle: Presseinfo der MABB vom 23. November 2004 / DAB im Internet / DRM im Internet.

22.11.04 • Kabel-Abzocke?
Gegenwärtig werden Mieter in Umstiegsregionen durch die Vermieter vom Abschluß von Kabelverträgen und damit verbundenen steigenden Betriebskosten informiert, stellt der Deutsche Mieterbund fest. Vorstandsmitglied Eckard Pahlke berichtet über eine „eklatante Zunahme“ von Fällen, in denen gar suggeriert werde, der Gesetzgeber lasse der Wohnungswirtschaft keine andere Wahl. Er vermutet hinter der plötzlichen Kabel-Begeisterung „wirtschaftliche Interessen“ der Vermieter.
Beim Umstieg in Berlin hatten einige Wohnungsgesellschaften versucht, eigene Tochterfirmen als Kabelversorger ins Spiel zu bringen. Das hatte einen kurzzeitigen Boom auf dem Berliner Kabel-TV-Markt ausgelöst. Inzwischen sehen die Kabelversorger das derzeit für 37 Millionen Haushalte angebotene DVB-T mit einiger Sorge.
Fakt ist: Kein Mieter kann zur Einrichtung eines kostenpflichtigen Kabelanschlusses gezwungen werden. Das Buch „Fernsehen überall ganz einfach“ stellt die Rechtslage dar. Betroffene Mieter können bei Mietervereinen und beim Verbraucherschutz aktuelle Infos und juristische Unterstützung bekommen.
Quelle: „Der Spiegel“ Nr. 48/2004. Kontakte zu Beratungsinstitutionen in der Linkliste.

22.11.2004 • „Goldener Computer“ für DVB-T
150.000 Leserinnen und Leser von „Computer Bild“, „AudioVideoFoto Bild“ und „Computer Bild Spiele“ haben ihre Favoriten gekürt. Auf Platz 1 wurde in der Kategorie „Video“ das digitale Antennenfernsehen DVB-T gewählt. Der Vorsitzende des Medienrates der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB), Prof. Ernst Benda, unter dessen Leitung DVB-T in Berlin und Potsdam auf den Weg gebracht wurde, nahm die Auszeichnung entgegen.
Quelle: Presseinfo der MABB vom 28. Oktober 2004.

12.11.2004 • 20 Programme digital in Kiel / DVB-T in Flensburg
Nach Verhandlungen mit Dänemark und Schweden konnten mit Stichtag 8. November 2004 für Schleswig-Holstein weitere Frequenzen für DVB-T bereitgestellt werden. Im Raum Kiel können nun 20 statt 16 Programme verbreitet werden. Zusätzlich werden im Raum Flensburg (mit Husum und Eiderstedt) Bouquets der ARD (K 47), des ZDF (K 21) und des NDR (K 39) digital ausgestrahlt. Gleichzeitig wurde im Raum Bremen/Unterweser und Hannover Braunschweig eine Technikära beendet und die letzten analogen Sender (für öffentlich-rechtliche Programme) abgeschaltet.

Das Projektbüro DVB-T Nord weist ausserdem darauf hin, dass aufgrund der täglichen Umschaltung zu den Landesprogrammen des NDR die Receiverfunktion „dynamische PMT-Umschaltung“ wichtig ist.
Quelle: Medienberichte und Parameterliste (pdf-Datei) der Projektleitung DVB-T-Nord. Hintergrund zu PMT



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