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DAB+ - Stand der Dinge in Europa und weltweit

Digitalradio-Schriftzug International ab 2017 Diese Seite fasst Infos über die Entwicklung und den Ausbau des digitalen terrestrischen Hörfunks in zahlreichen Ländern Europas und darüber hinaus kompakt zusammen und ergänzt das Nachrichtenangebot.

Interessant zu sehen ist, dass viele Länder das 2017 vom MDR entwickelte Logo und teils auch das Designkonzept des Webauftrittes übernommen haben, um über DAB+ zu informieren. Seit Ende 2018 nutzt auch WorldDAB das Logo, das über diese Organisation auch an Radio-Hersteller und Netzbetreiber vergeben wird.

Der globale Interessenverband unterstützt u.a. die Standard-Entwicklung, die Implementierung und das Marketing für DAB Digitalradio „als das frei empfangbare Rückgrat der digitalen Zukunft des Hörfunks“. Mitglieder sind Gerätehersteller, Netzwerkbetreiber, Forscher, Chipschmieden, Verbände, Regulierer und andere staatliche Institutionen. Der Sitz der Nonprofit-Organisation ist in der Schweiz.
Homepage, Länder-Infos.

Algerien
Die Sendeanstalt TDA betreibt seit Februar 2018 ein Testnetz mit vier Programmen. 68 Prozent der Bevölkerung der Hauptstadt Algier werden versorgt. Der Test soll die Migration von UKW nach DAB+ einleiten.

Aserbaidshan
Seit August 2019 sendet ein Multiplex in der Hauptstadt Baku und Umgebung mit 12 Programmen.

Australien
In den fünf Millionenstädten Sydney, Melbourne, Brisbane, Adelaide und Perth startete DAB+ schon 2009. Seit 2017 folgten Darwin, Hobart und Canberra. Seit Ende 2019 wird mit Mandurah (südlich von Perth) erstmals eine Region außerhalb der Großstädte versorgt. 2019 hörten 4,2 (2017: 3,6) Mio. Bürger DAB+. Seit 2009 wurden rund 4,73 Mio. Radios verkauft, davon 2,17 Mio. in Neuwagen. Bis 2021 soll die Autoausstattung 4 Mio. Kfz erreichen. 2016 waren es 862.500.
DAB+, Medienbehörde ACMA.
Belgien
In Flandern ist DAB+ seit Oktober 2017 im Regelbetrieb. Dort senden das öffentlich-rechtliche VRT zwölf und zwei Privatradio-Muxe 20 Programme. 26 Prozent hören Radio digital, in 39 Prozent der Neuwagen ist DAB+ vorhanden. Die Regionalregierung will UKW zwei Jahre nach dem Zeitpunkt abschalten, an dem 50 Prozent des Radiokonsums digital erfolgt. 2019 folgte der wallonische Teil mit der Hauptstadt Brüssel und anderen Regionen. Dort senden neben einigen Privatradios das öffentlich-rechtliche RTBF sowie der deutschsprachige Belgische Rundfunk (BRF). Ende 2020 können rund 95 Prozent der Bevölkerung DAB+-Programme empfangen.
DAB+-Seiten der Sprachgebiete Flandern und Wallonien.
Bulgarien
Am 20. März 2020 startete ein befristetes Projekt mit 14 Privatsendern im Raum Sofia.
DAB+.
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Dänemark
DAB+ ist für 98 Prozent der Dänen ausgebaut, in 45 Prozent der Haushalte sind Radios vorhanden. Nationale Multiplexe existieren für das öffentlich-rechtliche DR und Privatsender. MTV will seinen ersten Radiosender in Dänemark testen. DR betreibt einen zweiten, für drei Gebiete regionalisierten, Multiplex. 13 lokale Muxe nutzen Kleinleistungssender für fünf bis 16 Programme. Das Parlament will UKW beenden, sobald der digitale Radiokonsum von 28 (Q1/2018) auf über 50 Prozent gestiegen ist. DR nutzt einen NDR-Standaort in Flensburg zur Versorgung des Landessüdens und der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein.
DAB+-Seiten von Dansk Radio.
Finnland
Im Spätsommer 2005 wurde der einzige (nationale) Multiplex abgeschaltet, um (im Sinne des damals noch nicht zerschlagenen finnischen Nokia-Konzerns) auf den Mobilfunk zu orientieren.

Frankreich
Der für Paris, Marseille und Nizza und ab 2019 für Lille, Lyon und Straßburg begonnene Aufbau regionaler Multiplexe wird bis Mitte 2022 für knapp 30 Gebiete fortgesetzt. Zwei nationale Multiplexe mit 25 Programmen (der drei großen Medienkonzerne und des Staatssenders Radio France) werden ab dem 15. Juli 2021 - beginnend mit der Strecke Paris-Lyon-Marseille - für die Ballungsräume und längs der Autobahnen aufgebaut werden. Dann werden etwa 40 Prozent der Bevölkerung versorgt sein.
Homepage DAB+, Medienbehörde CSA.
Gibraltar
Für die Hörer in der britischen Kolonie betreibt Radio Gibraltar (öffentlich-rechtlich) drei Programme in einem Multiplex. Dort wurde im Oktober 2018 ein erster privater Musiksender aufgenommen.

Griechenland
Parallel zum regulären Betrieb des Staatsrundfunks ERT mit 13 Programmen läuft in der Hauptstadt Athen ein Trial mit neun Kommerzradios. ERT sendet auch in Thessaloniki und Patras.
Medienbehörde NCRTV.
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Großbritannien
Seit 1998 entwickelte sich bei Europas DAB-Pionier das umfangreichste Programmangebot mit 500 Sendern im Q3/2019. Das Netz erreicht 97 Prozent der Briten, 60 Prozent der Haushalte sind ausgestattet. Der Umstieg auf DAB+ läuft. Mehr als 56,8 Prozent der Briten nutzen den digitalen Empfang (Q1/2020). Für die zahlreichen Lokalradios und nichtkommerziellen Sender wurde ein erstes Los von 25 Regionen für Small Scale-DAB ausgeschrieben. Statt der angekündigten Einleitung des Analogausstiegs wurden UKW-Zulassungen dreier nationaler Privatradios bis 2032 verlängert und das an DAB gekoppelt.
Homepage UK Digitalradio, Medienbehörde Ofcom.
Indonesien
Seit 2016 bzw. 2013 testet das staatliche Radio Republik Indonesia (RRI) in Jakarta. DAB+ wurde von der Regierung zur offiziellen Plattform Digitalradio erklärt. RRI bereitet lokale Multiplexe für Kalimantan (Borneo) und Batam City vor.
Homepage Digitalradio, Medienbehörde BAI.
Irland
Der Multiplex des öffentlich-rechtlichen RTÉ wurde am 31. März 2021 aufgrund geringen Zuspruchs und drastischen Etatkürzungen abgeschaltet. Bis dahin wurden rund 56 Prozent in den Ballungsräumen versorgt. Die Ausstattung liegt bei 17 Prozent.
Homepage Digitalradio, Medienbehörde BAI.
Italien
Die Versorgung erreichte im Q3/2020 rund 84 Prozent der Bevölkerung auf 55 Prozent des Territoriums und längs 95 Prozent der Autobahnen. National senden die RAI und zwei private Multiplexe. Insgesamt 200 Sender beteiligen sich. 4,5 Mio. Haushalte waren Ende 2019 ausgestattet. Schon seit Anfang 2020 müssen alle Neuwagen mit DAB+-Radios ausgeliefert werden.
Homepages DigitalRadio IT, DAB Italia, Eurodab Italia.
Südtirol
In Südtirol werden knapp 100 Prozent der Bevölkerung mit Programmen - auch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz - versorgt. Der regionale Netzbetreiber RAS hat einige UKW-Sender abgeschaltet.
DAB+ in Südtirol (Basisinfos), Netzbetreiber RAS..
Jordanien
In Jordanien läuft seit Ende 2017 ein Testprojekt mit fünf Programmen.

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Kroatien
Die 2017 gestarteten Testübertragungen wurden im November 2019 um ein weiteres Jahr verlängert. Die Abdeckung der 13 Programme erreicht seit März 2020 rund 88 Prozent outdoor bzw. 53 Prozent indoor. Das öffentlich-rechtliche HRT beteiligt sich mit drei Wellen.
Medienbehörde AEM.
Kuwait
Seit Oktober 2014 besteht ein Regelbetrieb für das gesamte Territorium mit 18 Programmen.
Informationsministerium.
Liechtenstein
Das Fürstentum empfängt 3 Multiplexe aus der Ostschweiz. Dort ist das öffentlich-rechtliche Radio Li im regionalen Angebot vertreten.
Homepage Radio LI.
Luxemburg
Nach ersten Testsendungen in 2019 begann die RTL-Techniktochter Broadcast Center Europe (BCE) in Regierungsauftrag Ende September 2020 einen weiteren Test mit bis zu 12 Programmen bis Ende 2020. Ab 2021 könnte ein Regelbetrieb folgen - jedoch ohne die Lokalradios.

Malta
Malta führte DAB+ schon 2008 - als erstes Land Europas - ein. Heute senden mehr als 50 Wellen in zwei nationalen Multiplexen, darunter einige DAB+-exklusive. Es besteht Vollversorgung; Ende 2012 hörte jeder vierte Malteser Radio mit DAB+.
Homepage DAB+, Medienbehörde BA.
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Monaco
Ein erster Mux wurde im April 2014, der zweite wurde im Januar 2016 aufgeschaltet. Angeboten werden 16 Programme in französischer, italienischer oder englischer Sprache.
Sendenetzer MMD, Regierung.
Niederlande
Ende 2019 versorgen sowohl das öffentlich-rechtliche NPO als auch der landesweite Mux der Privatradios 95 Prozent. Es gibt weitere fünf regionale und einen Ballungsraummux. 25 Prozent der Haushalte haben mindestens ein DAB+-Radio, die Neuwagen-Ausstattung liegt bei 43 Prozent. Ein neuer Zuschnitt der Versorgungsgebiete ab 2020 verbessert die Netzstruktur des nationalen Anbieters MTVNL und schafft Raum für einen zweiten nationalen Mux (Versteigerung im 1 Quartal 2021) sowie einen Mux für die Metropolenregion Randstad. Die bisherigen MTVNL-Frequenzen werden für regionale Sender genutzt. Ein von Anfang 2020 bis Ende 2022 laufender Test umfasst 22 lokale Multiplexe. 39 Prozent der Bevölkerung empfangen Radio digital, 25 Prozent der Haushalte und 43 Prozent der Neuwagen haben DAB+-Empfang. Ab 2022 soll ein zweiter nationaler Mux im Block 9C senden.
DAB+, NPO.
Nordmazedonien
Für den Raum Skopje sendet ein Multiplex vier Wellen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Makedonska radio televizija (MR) seit dem Sommer 2019.

Norwegen
Norwegen ist das weltweit erste Land, dass Ende 2017 die nationalen und regionale UKW-Senderketten abschaltete. Die orakelte Abwanderung vom Radio blieb aus: 98 Prozent hören Radio digital per DAB+ oder IP. 60 Prozent der 10,3 Mio. Schweden besitzen DAB+-Radios, von denen 6 Mio. Stück verkauft wurden. Das öffentlich-rechtliche NRK strukturiert seine Muxe regional. Den landesweiten Mux für Privatradios ergänzen die Sender für etliche lokale Gebiete. Von den insgesamt 108 Sendern werden 15 ausschließlich über DAB+ verbreitet. Ende 2020 erhielt A-Media die Lizenz für einen zweiten nationalen Mux für Privatradios. Weitere lokale UKW-Sender sollen bis Ende 2021 umsteigen.
DAB+, Medienbehörde Medietilsynet.
Österreich
Im April 2018 startete ein Stadt-Multiplex in Wien. Seit Mai 2019 sendet ein nationaler Multiplex. Dieser erreichte mit dem Endausbau im August 2020 eine Abdeckung von 83,5 Prozent. Perspektivisch sind für Linz oder Graz Stadt-Muxe geplant.
DAB+, Citymux Wien.
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Oman
Im Frühjahr 2019 wurden zwei Sendeanlagen für Tests mit vier Programmen installiert.

Polen
Der Staatssender Polskie Radio hat zwischen 2013 und 2020 17 regionale Versorgungen mit 32 (davon 10 digital-exklusiv) Programmen aufgebaut. Die Versorgung erreicht Anfang 2020 rund 56 Prozent. Privatradios senden regional bereits in Warschau, Breslau und Czestochowa. Für Gdansk ging die Netz-Lizenz an BCast. Ausschreibungen für 34 Regionen werden vorbereitet.
Polskie Radio, Medienbehörde KRRiT.
Qatar
2019 wurde ein Testprojekt mit 10 Programmen gestartet. Die Regierung erklärte DAB+ zeitgleich zum Nachfolger von UKW und Mittelwelle.

Rumänien
Die öffentlich-rechtliche Anstalt Societatea Româna de Radiodifuziune sendet fünf eigene und ein privates Programm als Testbetrieb in der Hauptstadt Bukarest.
Sendeanstalt Radiocom, Medienbehörde Ancom.
Saudi-Arabien
DAB+ ist im Betrieb. Die Regierung will DAB+-Tuner in Heim-, Mobil- und Autoradios ab dem kommenden Jahreswechsel zur Pflicht machen.

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Schweden
Das öffentlich-rechtliche Sveriges Radio sendet seit Ende 2019 sechs Programme für die Großstädte. Die Nordic Entertainment Group (NENT) verbreitet 13 Programme, das nach dem späteren Start in Göteborg und Malmö knapp die Hälfte der Bevölkerung versorgtund weiter ausgebaut werden soll. Im Juli 2020 ging ein nationaler Multiplex der Privatradiogruppe Bauer Media zunächst für Stockholm, ab November 2020 für Göteborg und Malmö, auf Sendung.
DAB+, Medienbehörde MPRT.
Schweiz
DAB+ ist Ende 2020 meistgehörter Radio-Verbreitungsweg mit 41 Prozent. Ausschließlich UKW nutzen nur noch 12 Prozent. DIe SRG wird im August 2022, die Privaten werden im Januar 2023 ihre UKW-Verbreitungen beenden. Eine Infokampagne läuft seit 2017.
Mehr als 140 Programme sind digital OnAir, darunter zahlreiche in lokalen Small Scale-Sendenetzen. 5,4 Mio. Geräte sind verkauft, so dass jeder Haushalt über 1,5 Digitalradios verfügt. Fast alle Neuwagen haben DAB+ an Bord.
UPC (landesweit) und Citycable (Lausanne) verbreiten 70 bzw. 90 Programme im TV-Kabel. Genutzt werden Sonderkanäle, die nur mit Radios mit erweitertem Frequenzbereich empfangen werden.
DAB+, Medienbehörde Bakom.
Serbien
Ein Testmux versorgt seit Oktober 2018 rund 80 Prozent der Bevölkerung. Das öffentlich-rechtliche Radio-Televizija Srbije will demnächst das Angebot seiner drei Programme auch um Privatsender erweitern.
Netzbetreiber ETV.
Slowakei
2015 startete Netzbetreiber Towercom einen Mux in Bratislava, später folgten Košice, Banská Bystrica und Žilina. Weitere Tests betreut der Sendedienstleister Avis in Nitra und Banská Bystrica. Alle Muxe erreichen zusammen rund 36,1 Prozent der Bevölkerung.
Medienbehörde RU.
Slowenien
Seit 2016 sendet Mux R1, der im August 2019 auf 16 Privatradios aufgefüllt wurde; darunter sind zwei DAB+-exklusive. 73 Prozent der Haushalte und 89 Prozent der Autobahnen werden im Regelbetrieb versorgt. Ende 2019 wurden ein nationaler (R2) und ein regionaler Mux für Ljubljana (R3) ausgeschrieben.
DAB+, Medienbehörde AKOS.
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Spanien
Erste Tests gab es schon 1998. Die Abdeckung für damals drei nationale Multiplexe wurde 2011 von 56 auf 20 Prozent reduziert. Seither blockiert die Zentralregierung grundlegende Entscheidungen, um auf 5G Radio zu warten. Je zwei Multiplexe senden in und um Madrid und Barcelona zusammen 13 Programme. Mangels nationaler Initiativen nutzen einige Regionalregierungen rechtliche Spielräume, um DAB+ auf den Weg zu bringen. Das wurde Anfang 2020 Navarra und 2019 von der Costa del Sol und den Kanaren (Teneriffa, Gran Canaria) bekannt.
Website der Regierung: Digitale Infrastruktur.
Südafrika
Im Raum Johannesburg und Pretoria liefen Testprojekte bis Ende 2019 mit Option der Verlängerung um sechs Monate. Ein weiteres Projekt sendet seit März 2020 in Kapstadt mit zunächst acht Programmen. Die Regierung veröffentlichte im Juli 2020 eine Richtlinie, auf deren Grundlage die Medienbehörde ICASA die Einführung von DAB+ einleiten kann.
Medienbehörde ICASA
SADIBA (Digitalisierung).
Südkorea
Hier wurde die um audiovisuelle Inhalte erweiterte DAB-Variante T-DMB äußerst erfolgreich am Markt platziert. Wesentliche Impulse dieses „Handy-Fernsehen“ kamen von Bosch und dem H.-Hertz Institut aus Deutschland. Hier gab es mehrere Testprojekte, jedoch scheiterte das einzige kommerzielle DMB-Projekt „Watcha“.

Thailand
In Bangkok und Umgebung startete im April 2020 ein auf 20 Monate terminiertes Projekt mit bis zu 18 Programmen.
Medienbehörde NBTC.
Tschechien
Die öffentlich-rechtliche Anstalt Ceský Rozhlas (CRo) versorgt seit September 2020 rund 95 Prozent der Bevölkerung mit je 10 landesweiten und regionalen Programmen. Daneben gibt es in Prag einen Mux mit 10 Privatsendern und in elf Regionen lokale Multiplexe mit Programmen von CRo und privaten Veranstaltern. Für 2021 ist ein Zertifizierungsprogramm für Radios vorgesehen.
MW und LW gehen Ende 2021 ins Museum. Die Regierung peilt die UKW-Abschaltung 2025 an.
Programme, Kanäle, Regionen.
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Türkei
Der Staatssender TRT testet seit 2017 in Istanbul, Ankara, Bursa und Kocaeli mit acht Programmen für rund 25 Prozent der Bevölkerung.
Medienbehörde RTÜK.
Tunesien
Ein 2008 begonnener Testbetrieb wurde im März 2019 durch den Regelbetrieb abgelöst. 18 Programme sind in Tunis und im Nordosten (einschl. Ariana und Monastir) zu empfangen. 51 Prozent der Tunesier werden auf 75 Prozent der Fläche erreicht. DAB+-Tuner sollen ab 2021 Pflicht werden.
Medienbehörde ONT.
Ukraine
Nach zwei Bewerberrunden in 2018 senden in der Hauptstadt Kiew Anfang 2020 vier staatliche und zehn private Radiosender.
Medienbehörde NRU.
Ungarn
Der seit 2011 aktive auf Budapest begrenzte Testmux mit drei öffentlich-rechtlichen und vier privaten Radios wurde im September 2020 ersatzlos abgeschaltet.
Netzbetreiber Antenna Hungaria, Medienbehörde NMHH.
Vatikan
Radio Vatikan betreibt einen Multiplex mit vier Programmen in verschiedenen Sprachen.

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Vereinigte Arabische Emirate
Die Kombination von Tunern für Mittelwelle, UKW und DAB wird ab dem 1. Januar 2020 Pflicht für Heim- und tragbare Radio. Gleiches gilt für 50 Prozent der Autoradios, deren entsprechende Tunerausstattung bis 2024 auf 100 Prozent auszubauen ist.

Vietnam
Auf einen ersten Test in 2013 folgen seit 2019 bis Dezember 2020 weitere Projekte in Hanoi und Ho Chi Minh-Stadt zwecks des Tests von Parametern und Reichweiten. Erkenntnisse sollen den von der Regierung ab 2025 in Auge gefassten Analog-Ausstieg flankieren.



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Diese Seite wurde zuletzt am 3.03.2021 geändert.
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