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DVB-H International: Projekte

DVB-H Global. Grafik: DVB-Projekt, Genf In vielen Ländern begannen seit 2004 Pilotprojekte, mit denen interessierte Unternehmen Anwendungen in der Praxis erproben und das Marktpotenzial untersuchen wollen.

In Italien begann die Vermarktung von DVB-H Angeboten im Juni 2006, weitere Länder folgten. Die Karte (anclicken zum Vergrößern) gibt eine Übersicht. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über Aktivitäten auf dem internationalen DVB-H-Parkett. Nachdem sich zeigt, dass DVB-H sich in etlichen Ländern nicht durchsetzen kann, wird diese Seite nur noch sporadisch gepflegt.

Albanien

Albanien
Am 23. Januar 2007 begann Albanien mit dem Regelbetrieb. Vom Starttermin an sind 50 Prozent der Fläche versorgt, der Ausbau auf 80 Prozent ist vorgesehen. Die Plattform DigitALB bietet zur Zeit 14 Free-TV Kanäle, weitere zwei sollen hinzukommen. Im Einsatz sind 24 Sendeanlagen von 2 bis 150 kW zur Abdeckung der Hauptstadt und der wichtigsten Verkehrswege und Zentren des Landes. Die Technik kommt von Thomson Grass Valley, Endgeräte von Sagem und Samsung.
 
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Australien

Australien
Mit 375 Mobilfunkkunden ist im Sommer 2005 ein Feldversuch in Sidney angelaufen. Sie wurden mit Nokia 7710 Mediahandys ausgestattet. Das Projekt wird vom Mobilfunkunternehmen Telstra, dem Pay-TV Sender Foxtel sowie The Bridge Networks und weiteren Programmanbietern unterstützt. Aus TV-Sendungen heraus können Webseiten der Anbieter mit Hintergrundinfos (Sportergebnisse) angewählt werden. Nach einjähriger Laufzeit wurde unter anderem bilanziert, dass die TV-Sehdauer an Werktagen angestiegen ist. Besonderes Interesse fanden Entertainment, News und Dokus sowie Sportsendungen.
 
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Belgien

Belgien
Im Länderdreieck Belgien-Niederlande-Deutschland ist ein Projekt im Rahmen von Euregio TV in Vorbereitung. Zielgruppe der Piloten mit Sendungen in deutscher Sprache sind Touristen in den Feriengebieten der Region. Zu den Trägern gehören der belgische öffentlich-rechtliche Rundfunk BRF und das Technikunternehmen Norcom.
Mehr auf den Webseiten von Norcom.
Belgacom startet ein von Oktober 2006 bis April 2008 laufendes Projekt MADUF im Raum Gent mit 100 Teilnehmern.
 
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VR China

VR China
Ein Mobilfernsehdienst mit dem eigenen Standard China Mobile Multimedia Broadcasting (CMMB) nahm Anfang Januar 2010 nach einjähriger kommerzieller Pilotphase den Betrieb auf und soll kurzfristig in den sieben wichtigsten Regionen flächendeckend genutzt werden können. Vom Start weg sollen 200 Endgeräte von 120 Herstellern zur Verfügung stehen. Der Betreiber China Satellite Mobile Broadcasting Corporation (CSMBC) produziert auch einen der Programkanäle. CMMB ähnelt DVB-SH und DMB-T und nutzt einen 25 Megahertz breiten Bereich um 2,6 Gigahertz.
Netzbetreiber PCCW und Motorola starteten am 18.9.2006 mit 100 Teilnehmern in Hongkong ein Projekt, das bis zum 17.3.2007 datiert war.
Rupert Murdochs Newscorp (Star Group) vereinbarte eine Allianz zur Einführung drahtloser Multimedia-Dienste in der VR China und Hongkong. Als größter Mobilfunkbetreiber der Welt hat Partner China Mobile 260 Millionen Kunden. Ohne nähere Erläuterung ist von der Etablierung von Breitband-Diensten, Musik, Fernsehen und Zusatzdiensten die Rede.
Presseinfo von News Corp vom 8.6.2006 (in englischer Sprache).
 
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Dänemark

Dänemark
Danmarks Radio, Nokia, und Motorola wollen ab dem Herbst 2005 die Verbreitung von Videos und Daten mit DVB-H auf Handy testen. Für die Mobilfunkseite arbeitet der Provider TDC in einem für das Pilotprojekt gegründeten Konsortium mit. Die Technische Universität Dänemark übernimmt die Koordinierung.
Ein weiteres Projekt wurde Anfang 2007 mit 20 Testpersonen in Kopenhagen durchgeführt.
 
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England

England
Die 1.000 Nutzer des 2005/2006 in London durchgeführten Pilotprojektes BT Movio sahen 66 Minuten pro Woche mit dem Handy fern, die (mit DAB gesendeten) Radioangebote wurden öfter genutzt.
Ab September 2005 wurde ein etwa 120 Quadratkilometer großes Gebiet im Raum Oxford sechs Monate lang versorgt werden. 375 Kunden des Mobilfunkbetreibers O2 erhielten ein Nokia 7710 mit DVB-H-Erweiterung. BBC ONE, BBC TWO, BBC News 24, Channel 4, Five, ITV1 und ITV2 steuern TV-Programme bei. Netzbetreiber Arqiva (früher NTL), Partner von O2, bezog Angebote von Cartoon Network, CNN, Discovery Channel, ShortsTV, Sky News, Sky Sports News und Sky Travel in das Projekt ein. Die Testpersonen sahen etwa drei STunden pro Woche mit dem Handy fern, zumeist (36%) zuhause oder bei der Arbeit (23%).
Ein weiteres 2004 begonnenes Projekt im Raum Cambridge beschäftigte sich mit hybriden Netzen.
 
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Finnland

Finnland
Im September 2011 erteilte die Regierung DVB-H eine endgültige Absage. Der Netzbetreiber Digita hat aber die Möglichkeit, künftig den neueren Standard DVB-T2 Lite zu nutzen, der für mobile Dienste optimiert ist. Ende 2009 waren in Finnland zwei Dienste - Mobili-TV und DNA-Oy aktiv gewesen.
Finnland, Heimat des Herstellers Nokia, ist eines der Pionierländer für DVB-H. Die Regierung vergab im März 2006 eine Betriebslizenz an Digita (TDF-Gruppe, wie Media Broadcast). Das Unternehmen startete den kommerziellen Rollout am 1. Dezember 2006 unter dem Namen Mobiili TV in den Regionen Helsinki, Turku und Oulu für 25 Prozent der Bevölkerung. Bis Ende 2007 soll auf 40 Prozent erweitert werden. Partner für die Systemtechnik sind Nokia und Rhode&Schwarz.
Am 8. Oktober 2009 startete ein weiterer Multiplex der Mobilfunkfirma DNA für Helsinki und Umgebung und weitere Ballungszentren.
Vom 8. März bis zum 20. Juni 2005 führten die Mobilfunkunternehmen Elisa und Sonera, der Netzbetreiber Digita, Nokia, das finnische Fernsehen YLE und die Sender MTV und Nelonen in Helsinki einen Test mit 500 Nutzern durch. Neben Radio und TV (MTV, YLE, Nelonen, CNN, BBC World, Euronews, Eurosport, ViVa Plus, Fashion TV) werden webbasierte Dienste mit TV-Zusatzinfos oder Sportergebnissen gesendet. Ein erster Test im Vorjahr hatte die Attraktivität von DVB-für die Nutzung im Nahverkehr und öffentlichen Orten wie Restaurants gezeigt. Besonderes Interesse galt Nachrichten, Sport, Wetter, Entertainment und Comedyserien und das vorwiegend morgens, nachmittags und am frühen Abend. Perspektivisch ist vorgesehen, digitale Radioprogramme über DVB-H zu verbreiten und auf DAB zu verzichten.
VIP-Gäste konnten im August 2005 während der Leichtatlethik-WM in Helsinki Sportsendungen und Anderes per DVB-H erproben.
Mehr auf den Webseiten von Finnish Mobile TV (in englischer Sprache).
 
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Frankreich

Frankreich
Eine zweite Testrunde in drei Pariser Arrondissements wurde für den Zeitraum vom 1. Mai 2008 bis um 31. Juli 2008 genehmigt.
Mitte September 2005 genehmigte die Medienbehörde CSA drei bis Mitte April 2006 befristete Projekte für Fernseh- und Radioübertragungen per DVB-H im Raum Paris. Konsortialführer sind TDF, Canal+ und TPS. Bei einem der Projekte, ausgerichtet von den Telekom-Firmen Orange und Bouygues Telecom kommen erstmals Endgeräte des französischen Herstellers Sagem (My MobileTV) zum Einsatz.
Ein Pilotprojekt mit DVB-SH wurde in Pau in der zweiten Hälfte 2007 durchgeführt. Ein weiterer viermonatiger Test zum Zusammenwirken der beiden Sendestrecken Antenne und Sat begann im Dezember 2009 im Raum Paris.
Mehr auf den Webseiten der Medienbehörde CSA (in französischer Sprache).
 
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Indien

Indien
Ab Mai 2007 wurde ein Test im Stadtzentrum von Delhi in den öffentlichen Betrieb überführt. Angeboten werden acht Programme.
Der nationale TV-Veranstalter Doordashan hatte Ende November 2006 mit Nokia einen Pilotbetrieb vereinbart und ab Frühjahr 2007 Tests interaktiver Anwendungen und neuer Werbeformen angekündigt.
 
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Indonesien

Indonesien
Im Februar 2006 wurde ein halbjähriger „Consumer Pilot“ zwischen Nokia und dem Telekom-Dienstleister EMTEK vereinbart, der in der zweiten Jahreshälfte 2006 beginnen soll.
 
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Irak

Irak
Der Fernsehsender Alsumaria TV vereinbarte sich im September 2008 mit der Firma Kudelski über die Codierung seiner 20 DVB-H Programme mit Nagravision.
Der kommerzielle Rollout begann am 28. Mai 2009. 20 TV-Sender werden als monatlich zu verlängerndes Prepaid-Paket angeboten.
 
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Irland

Irland
O2 und Arqiva begannen nach kurzem Techniktest im März 2007 ein achtmonatiges Pilotprojekt. 400 O2-Kunden im Raum Dublin werden dafür mit dem N92 ausgestattet. Neben den wichtigsten nationalen TV-Programmen werden Musikvideo und Spiele-Kanäle angeboten.
Auch das Mobilfunkunternehmen Three erhielt von der Kommunikationsbehörde ComReg im September 2006 eine Testlizenz mit einjähriger Laufzeit. Three kann sich auf die Regelbetriebs-Erfahrung der Schwesterfirma 3 Italia stützen.
 
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Italien

Italien
Mit der Umwidmung des DVB-H Kanals von MEdiaset zugusten von DVB-T wurde im Sommer 2013 deutlich, dass DVB-H auch in Italien in Richtung Fehlschlag tendiert.
Am 5. Juni 2006 starteten zwei Angebote: Mobilfunkbetreiber Tre kooperiert bei „Walk TV“ mit RAI, Mediaset und Sky Italia. Das Paket umfasst 13 Sender einschließlich der Fussball-WM 2006 und der Serie A. Schon Ende Juli hatte der Dienst 111.000 Teilnehmer, im Oktober 2008 war von 800.000 Kunden die Rede. Das Gebührensystem ist abgestuft: 24 Stunden kosten drei Euro, eine Woche gibts für 12 €, einen Monatszugang für 29 €, einen Sechsmonatszugang für 99 €. Das einzige Endgerät U-900 von LG kostet je nach Handy-Vertrag bis 249 €. nach früheren Quellen sollen 75 Prozent des Landes versorgt werden. Technische Parameter: QPSK, 8k, FEC=1/2, Guardinterval=1/8, MPE-FEC=3/4, Zeitscheibe 2 Sekunden, H.264.
Konkurrent Telecom Italia Mobile (TIM) bietet gleichzeitig bei „TIM TV“ elf Sender (u.a. La7 und MTV Italia) ab monatlich 49 € und in Verbindung mit UMTS-Paketen an. Fussball-Fans bekommen dafür neben WM und Serie A noch die Champions League auf das kostenlos dazu gegebene TV-Handy Samsung SGH-P920.
Vodafone und Sky starteten ein drittes Pay-Paket mit 9 Programmen im Dezember 2006.
 
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Kenia

Kenia
Seit Oktober 2007 wird Nairobi versorgt, Mombasa soll folgen. Zehn kostenpflichtige Programme werden übertragen.
 
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Malaysia

Malaysia
Malaysia startet als zweites asiatisches Land in der zweiten Hälfte 2007. Dabei arbeitet der Netzbetreiber MiTV mit Siemens Nokia Networks (Systemtechnik) und Nokia (Endgeräte) zusammen. Betreiber des Dienstes „Mobile LiveTV“ ist U Mobile Sdn.Bhd., die vier kostenlosen TV-Programme sind auf Nokia N77- und Samsung SGH-P930-Handys zu sehen.
 
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Marokko

Marokko
Mit fünf Programmen begann die DVB-H Verbreitung im Mai 2008 im Raum Casablanca und Rabat. Die Reichweite soll bis 2009 auf 20 Städte erweitert werden. Das Angebot ist zunächst kostenlos, später soll auf Pay-TV umgestellt werden.
 
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Namibia

Namibia
Sendebeginn für einen Dienst des Betreibers MTC war am 18. März 2008.
 
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Niederlande

Niederlande
Zum 1. Juni 2011 stellte KPN seinen am 5. Juni 2008 gestarteten kommerziellen Dienst Mobiel TV ein. Nach einem Hoch von 40.000 Abonnenten waren Ende 2010 noch 20.000 Kunden verblieben, was für eine wirtschaftliche Tragfährigkeit nicht ausreichte. Das Programmangebot umfasste zehn Sender (9,95 € monatlich, plus zwei Pay-Sender für zusätzlich 5 €). Es wurde mit Mobilfunk-Verträgen und den Handys LG KB620, Nokia N96 und Samsung SGH-P960 vermarktet.
Im Herbst 2005 ging ein „Pilot“ mit 200 Nutzern und dem Nokia 7710 im Raum Den Haag - nach einem ersten Techniktest im Juli/August - voraus. Partner waren Digitenne, Nozema und TNO. Mit SBS und MTV waren interaktive Inhalte im Gespräch, darunter Downloads von MP3-Songs aufs Handy während ein Musikvideo im TV läuft.
 
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Nigeria

Nigeria
Ein Regelbetrieb startete in dem afrikanischen Land (Lagos, Calabar, Port Harcourt, Ibadan) im September 2007 mit 12 Programmen und soll bis März 2011 als Free-to-Air-Service angeboten werden.
 
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Österreich

Österreich
Der Plattform-Anbieter 3 Austria stellt seine DVB-H Angebote zum 31. Dezember 2010 ein. Konkurrent Mobilkom Austria beendete seine DVB-H Aktivitäten bereits Ende 2010. Der Digitalisierungsbericht 2009 hatte per Ende 2009 nur 20.000 bis 30.000 Kunden gemeldet. Ein Hemmnis sei eine zu geringe Geräteauswahl.
Nach erheblichen Schwierigkeiten im Lizensierungsprozess startete der Regelbetrieb offiziell am 6. Juni 2008 - anlässlich der Fussball-EM in Österreich und der Schweiz - mit 14 TV- (ORF1, ORF2, ATV, Puls4, RTL, ProSieben, Sat1, VOX, N24, SuperRTL, Laola1.tv, Hot Tracks) und 5 Radioprogrammen (Ö1, Ö3, FM4, Kronehit, Lounge FM). Sendegebiet sind zunächst die EM-Spielorte Wien, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt. Ende Oktober 2008 wurde ein Versorgungsgrad von 53 Prozent erreicht.
ORS und Telekom Austria waren zuvor aus dem Rennen um den Netzbetrieb ausgeschlossen worden, die Sendetechnik-Lizenz ging an Media Broadcast. Auch ein unterlegener Bewerber um die Porgrammplattform hatte geklagt.
Ende 2009 sollen etwa 350.000 Stück der angebotenen fünf DVB-H Handys verkauft worden sein. Jedoch nutze nur jeder siebte Besitzer die TV-Funktion. Während die Netzbetreiber in dem Zusammenhang mehr Anstrengungen der Hersteller forderten, zog Netzbetreiber MediaBroadcast die Konsequenzen und kündigte die Verträge mit den Mobilfunkfirmen zu Ende 2010. Da es nur einige tausend Abonnenten gebe, sei die Entwicklung hinter den Erwartungen verlaufen.
Das Pilotprojekt „mobile tv austria“ lief zunächst von August 2006 bis Ende Mai 2007 im Raum Wien und auf dem FH Campus des Studienganges Digitales Fernsehen in Salzburg. ORF 1 und ORF 2 wurden kostenlos verbreitet, 400 Handynutzer nahmen Teil. Partner waren die FHS Salzburg, Siemens und die Mobilfunkbetreiber A1 und 3. Der Sendebetrieb wurde im Sommer 2007 verlängert, das Projekt endete am 4. Februar 2008.
Presseinfo auf den Webseiten von ORS.
 
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Philippinen

Philippinen
Am 24. Juli 2007 wurde ein Dienst in Manila und weiteren urbanen Ballingsregionen mit 10 Programme gestartet. Ab September wird eine Monatsgebühr von umgerechnet 8 Euro erhoben.
Dem ging ein mehrmonatiger Test im Raum Manila voraus.
 
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Polen

Polen
Am 29. September 2009 startete mit 13 TV- und vier Radioprogrammen im Raum Warschau, das Sendegebiet soll bis Ende 2009 auf 10 große Städte ausgedehnt werden. Netzbetreiber ist Info TV-FM. Unklar ist laut Meldungen, welche Mobilfunkfirmen die Empfangsgeräte vermarkten. Einziges in Polen verfügbares Empfangsgerät sei das Nokia N96.
Ein Ende Oktober 2007 in Warschau begonnener Pilot wurde im Mai 2008 für Krakow erweitert. 1.000 „Friendly Usern“ stehen 15 Programme sowie Handys von Sagem, ZTE, Quantum und Gigabyte zur Verfügung. Träger ist TP Emnitel mit den Partnern PTK Centertel, Polkomtel, PTC und P4.
Im Mai 2006 war von TP EmiTel ein zweimonatiger technischer Test im Raum Warschau durchgeführt worden, um die Vorplanung und Netzkonfigurationen zu testen. Gesendet wurde mit Technik von Sagem und Siemens mit 700 Watt im Kanal 21. Endgeräte kamen von BenQ/Siemens.
 
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Portugal

Portugal
Im November und Dezember 2006 führten Vodafone mit Partnern einen Piloten in Lissabon mit 100 Teilnehmern durch. Die Systemtechnik lieferte von Thomson.
Im Juni und Juli 2005 engagierten sich SGC Telecom, Siemens, Rohde&Schwarz bei einem Pilotprojekt in Lissabon. Auf einem UHF-Kanal wurden Testprogramme, darunter ein Live Stream gesendet.
 
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Qatar

Qatar
Einer Mitteilung von Nokia Siemens Networks vom 7.10.2008 zufolge wird das Unternehmen die Systemtechnik für die kommerzielle Einführung von DVB-H im Scheichtum Qatar durch den Provider QTel liefern. Dabei komme erstmals das OMA BCast Smart Card Profile (SCP) für die Authentifizierung der Kunden des kostenpflichtigen Angebots und für einen von Inhalteanbietern gewünschten Kopierschutz zum Einsatz. Für Testzwecke kommt das N96 zum Einsatz. Ein Starttermin wurde nicht genannt.
 
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Russland

Russland
Ende 2009 startete im Raum Moskau ein kostenloser DVB-H Probebetrieb mit 8 Programmen und dem Samsung-Handy P960. AB April 2010 sollen weitere Endgeräte zur Verfügung stehen und der kommerzielle Start eingeleitet werden. Nach weiteren fünf Jahren könnten shwarze Zahlen geschrieben werden.
Bereits für den 1. Dezember 2007 war ein Pilot angekündigt gewesen, der im Laufe des 1. Halbjahres 2008 in den Regelbetrieb überführt werden sollte. Für das als Pay-TV konzipierte Programmangebot kommt Zugangsschutz von Nagravision zum Einsatz. Einen Test gab es dort bereits von April bis November 2006 mit H.263.-Kompression.
Für März 2007 ist der kommerzielle Start mit 15 Radio- und TV-Programmen in Jekatarinenburg (Sverdlovsker Gebiet) angekündigt. Zunächst soll ein kleiner Sender (1kW, Kanal 40) in Betrieb genommen werden. Drei beteiligte Sendeanstalten (Oblastnoje Televidenye, Infoteck, Tsifrovoje Televidenye) wollen auch kostenpflichtige Dienste anbieten.
Von April bis November 2006 testeten 50 Teilnehmer in Moskau das Zusammenwirken von DVB-T und drei DVB-H (mit der überholten H.263-Kompression) auf einem Kanal (K 32). Nokia stellt das Mediahandy 7710.
Ein weiteres „vorkommerzielles“ Projekt soll von November 2006 bis März 2007 in Kaliningrad (Königsberg) an den Start gehen und 90 Prozent der Bevölkerung erreichen. Zunächst sind acht Programme geplant, das mit Handys von Nokia, Samsung und LG empfangbare Angebot soll später ausgebaut werden.
 
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Schweden

Schweden
Der Mobilfunkbetreiber TeliaSonera startete im Oktober 2006 einen Piloten im Stockholmer Stadtteil Hammarby Sjöstad, um mit 50 Teilnehmern Kundeninteressen und Geschäftsmöglichkeiten zu untersuchen. Technik-Partner Nokia liefert die komplette Technik (Mobile Broadcast System 3.0) einschließlich N92-Handys.
Bei einem weiteren Piloten partnert der finnische Hersteller unter gleichen technischen Vorzeichen mit Teracom. Im Stockholmer Stadtgebiet soll von Oktober bis Dezember 2007 das Urteil von 400 Verbrauchern eingeholt werden. Gemeinsam mit ATG, Boxer, Sveriges Radio, Sveriges Television/UR und Telenor werden insgesamt 14 TV- und vier Radioprogramme gesendet.
Im September/Oktober 2006 gab es durch Viasat einen ersten Test.
 
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Schweiz

Schweiz
Swisscom gab sein DVB-H-Angebot im März 2010 mangels Kundschaft und zu geringer Geräteauswahl auf.
Anläßlich der Fußball-EM startete im Juni 2008 - zunächst in in Zürich, Bern, Basel und Genf - ein Dienst, der von Swisscom unter der Marke BlueWin betrieben wird und etwa 44 Prozent (portabel outdoor) der Bevölkerung erreicht. Der Dienst wird als Add-On zum Handy für 16 € monatlich oder 2 € pro Tag 28 vermarktet. Die Versorgung soll bis Ende 2012 auf 61 bzw. 41 Prozent in diesem Empfangsmodus ausgebaut werden.
Der Netzbetreiber Swisscom Broadcast startete im November 2006 mit Swisscom Mobile, Sunrise und Orange ein dreimonatiges Projekt, um Erkenntnissse zu Diensten und Marktmöglichkeiten zu gewinnen. 200 ausgewählten Testern steht das Nokia N92 zur Verfügung, bis zu 17 Fernseh- und vier TV-Programme werden gesendet. Dafür wurde in der Region Bern ein SFN mit vier Sendern und Nokia-Systemtechnik für den Kanal 40 errichtet.
Dem ging von Oktober bis Dezember 2005 ein technischer Test voran. 100 Personen nutzten das Nokia 7710-Mediahandys, 26 TV-Programme sowie interaktive Dienste wurden gesendet, Links führen ins Internet. Getestet werden die technischen Rahmenbedingungen für DVB-H im Alpenland liefern.
 
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Singapur

Singapur
Der Programmanbieter MediaCorp und die drei Mobilnetzer M1, SingTel und StarHub begannen im August 2008 ein 3monatiges Projekt mit 300 Nutzern und 6 Programmen. Die Netztechnik kommt von Alcatel Lucent und Gemalto sowie NDS (Codierung).
Weirere Projekte hatten zuvor Innoxius Technologies (2006 mit PDAs mit SDIO-Empfangskarten) und TV2Go (Partner: Nokia, Samsung, NCS, Sofia Digital, CNBC Asia Pacific, ESPN Star Sport, WOW!TV, Bloomberg) mit Laufzeit von Dezember 2006 bis Dezember 2008 durchgeführt.
 
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Spanien

Spanien
Die Vergabe von Lizenzen für den Einführungsbetrieb war für 2009 angekündigt. Die Regierung drohte im Mai 2010 damit, die Frequenzen anders zu verwenden, wenn sich keine höhere Nachfrage zeige. Es gebe kein tragfähiges Geschäftsmodell.
15 Fernseh- und 10 Radioprogramme wurden im Rahmen eines Tests in Sevilla von August 2006 bis März 2007 ausgestrahlt.
Vom September 2005 bis Februar 2006 war ein Test in Madrid und Barcelona mit 500 Teilnehmern terminiert. Mit dem Nokia 7710 stehen ihnen Angebote von Antena 3, Sogecable, Telemadrid, Telecinco, TVE and TV3 zur Verfügung. Telefónica Móviles testet dabei ein Abrechnungssystem für Mobilitätsdienste. Es wurde vorgeschlagen, einen kommerziellen Start für Ende 2006 zu planen.
Zwischen Dezember 2005 und März 2006 hatte in Sevilla und Valencia ein weiteres Projekt stattgefunden. Von den je 150 Teilnehmern fanden 80 Prozent die Bedienung einfach und würden Mobilfernsehen weiter empfehlen, wurde resumiert. Beteiligt waren Abertis Telecom, Nokia und Vodafone, 14 TV-Programme wurde geboten. Die tägliche Nutzungsdauer wird mit knapp 36 (Wochenende 38) Minuten angegeben. Übertragen wurde im UHF-Kanal 36 (QPSK, 8K, H.263).
 
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Südafrika

Südafrika
Den ersten Test auf dem afrikanischen Kontinent begann Südafrikas Telefongesellschaft MTN im Oktober 2006. Für ausgewählte Nutzer werden die Programm CNN und Fashion TV, auch mit interaktiven Anwendungen, angeboten. Samsung liefert SGH-P910-Handys. MTN will als FIFA-Sponsor rechtzeitig vor der Fussball-WM 2010 im eigenen Land den Weg zur Vermarktung hochwertiger Inhalte freimachen. Das Verbreitungsgebiet ist derzeit auf Teile Johannesburgs, Sowetos, Pretorias und Kapstadts beschränkt.
 
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ROC

Taiwan
Zum Jahresbeginn 2006 startete ein auf sechs monate befristetes Projekt in der Region Taipeh. Hier stellt Nokia das gesamte Equipment, das mit H.263 Kompression arbeitet. 200 Teilnehmer können unter anderem Pay-Services erproben.
Zwei weitere Testprojekte wurden Ende 2006 bis Ende 2007 durchgeführt.
 
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Tschechien

Tschechien
Im Oktober 2006 führten T-Mobile CZ und die Telekommunikationsfirma Radiokomunikace einen sechswöchigen Testlauf durch.
Eine öffentliche Demonstration mit einem umfangreichen Diensteangebot (darunter auch interaktive Downloads) gab es anlässlich der Fachmesse INVEX im Oktober 2005 in Brno. Die Systemtechnik stammt von Siemens, die Endgeräte von Benq (Ex Siemens). Als Netzbetreiber wirkte T-Mobile CZ mit. Die Projektpartner arbeiten eng mit ihren deutschen Schwesterunternehmen zusammen, die an dem Berliner Projekt beteiligt sind.
 
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Ukraine

Ukraine
Seit dem 20. Juli 2006 läuft im Raum Kiew ein Projekt mit anfänglich vier Diensten, deren Zahl im September 2006 auf bis zu 12 erweitert werden soll. Die kommerzielle Einführung soll „nicht später als Januar 2007“ erfolgen, wurde vom Veranstalter UDTVN mitgeteilt.
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Ungarn

Ungarn
Im September 2008 erhielt Antenna Hungaria die Lizenz für einen nationelen Multiplex. Der Sendebetrieb begann im Dezember 2008 in Budapest. Bis 2012 soll die Reichweite auf 50 Prozent der Bevölkerung ausgebaut werden.
Von April bis Juli 2007 lief ein Pilotprojekt mit den Programmen M1, M2, Duna und Duna2 Autonomia. Betreiber waren Antenna Hungaria und T-Mobile Hungaria. Samsung und Quantum stellten die Endgeräte für die 60 Technik-Tester.
 
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Uruguay

Uruguay
Die staatliche Telco Ancel startete Ende Januar 2008 ein Projekt mit 5 TV-Kanälen in Montevideo, das von Nokia technisch unterstützt wird.
 
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USA

USA
Ursprünglich war der Regelbetrieb bereits für 2006 angekündigt, jedoch war Anfang 2008 noch keine Standard-Entscheidung gefallen. Zumindest der Industrieverband Telecommunications Association (TIA) hatte im Oktober 2006 DVB-H zum offiziellen Standard für digitales Mobiles Fernsehen in den USA erhoben. Gleichwohl sind andere Verbände auf dem Gebiet aktiv. Ein Start im Frühjahr 2009 wird von diversen Interessenten für notwendig gehalten.
Zuvor sind für 2008 weitere Tests unter Einbeziehung von Verbrauchern mit den Technik-Vorschlägen Mobile-Pedestrian-Handheld (MPH) von LG und Harris und A-VSB von Samsung und Rohde&Schwarz vorausgehen. Das Konsortium ICO MIM (Alcatel-Lucent, Hughes Network Systems, DiBcom, Clearwire) testete ab März 2008 eine DVB-SH basierte Plattform.
Erste Techniktests gab ab dem 15. Dezember 2006 in Las Vegas vom Netzbetreiber Hiwire , die zwei nationale UHF-Kanäle nutzen kann. Dabei, wie auch bei anderen Projekten, übernahm SES Americom die Signalzuführung.
Verizon hatte schon im Oktober 2005 einen Regelbetrieb in New York für 2006 avisiert. Später sollen weitere 30 Regionen versorgt werden, kündigte Netzbetreiber Modeo im Januar an. Die Modeo-Gruppe führte einen „Beta“-Test im Februar und März 2007 durch. 150 Teilnehmer wurden mit Endgeräten von HTC versehen. 52 Prozent der Teilnehmer gaben an, mehr TV zu konsumieren als ohne Handy. Modeo hält unter anderem Sat-Kapazitäten vor, um ein nationales DVB-H-Netzwerk zentral zu versorgen.
Vorausgegangen war 2004/2005 ein Pilot in Pittsburgh, zu dem Nokia die Endgeräte lieferte.
Intel, Motorola, Nokia, Texas Instruments und Modeo formierten im Januar 2006 die Mobile DTV Alliance.
Im Oktober 2009 wurde der Standard ATSC Mobile DTV bach längerer Diskussion verabschiedet.
Der 2004 gestartete Standard-Konkurrent MediaFlo (entwickelt von Qualcomm) stellte nach kurzer Betriebszeit Ende 2010 die Asstrahlungen ein.
 
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Vietnam

Vietnam
Als erster Staat im asiatisch-pazifischen Raum startete Vietnam DVB-H in den Metropolen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt am 21. Dezember 2006. Vietnam Multimedia Corporation (VTC) will acht Programme, später auch einen Video On Demand-Dienst, anbieten. Im Laufe von zwei Jahren soll auf nationale Versorgung ausgebaut werden. Technikpartner ist Nokia, die Finnen liefern auch Handys; Vietnam ist weltweit erstes Land, wo das N92 als Seriengerät ausgeliefert wird.
 



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